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Vogelpark Kevelaer



IP66:   Es waren bei meinem Besuch ja nicht so viele Besucher im Park, ich hatte aber den Eindruck, daß selbst bei den südamerikanischen Papageien, die sich zum Teil ja doch sehr ähnlich sind, die Besucher die meisten Volieren angeschaut haben. Es wurde vielleicht nicht jedes Schild gelesen, aber doch interessiert gesucht - was ich auf die Architektur geschoben habe, die halt auf wirkliche Monotonie verzichtet.
(09.07.2007, 11:19)
Johannes Pfleiderer:   Ich war kurz vor IP66 in Kevelaer und mir hat es auch sehr gefallen.
Die Beschilderungssituation hat sich mittlerweile deutlich verbessert - nur noch vereinzelt sind ein paar Arten nicht ausgeschildert.
(09.07.2007, 10:27)
Marco:   Mein Eindruck vom "Niederrheinpark Plantaria" in Kevelaer deckt sich nur zum Teil mit dem von IP66, vor allem deshalb, weil ich die monotonen Käfigreihen als Artengalerie empfinde, bei denen der geöhnliche Besucher überhaupt nichts über die Vögel lernt und ab der 3 Anlage achtlos weiter geht. Auch die Beschilderung war bei meinem letzten Besuch (2005) mehr als nur dürftig.

Die grandiose Arten"sammlung" bei Papageien und Fasanen ist in der Tat mehr als einen Besuch wert!
(08.07.2007, 22:24)
IP66:   Ich habe entgegen meiner Gewohneit keinen gekauft, weil ich keinen gesehen habe und demgemäß dachte, daß es auch keinen gibt - tut mir wirklich leid!
(08.07.2007, 21:50)
Zooguidecollector:   Gibt es einen neuen Wegweiser, oder wird immer noch die Ausgabe 1998 mit Hyazinthara auf dem Tietlbild verkauft ?
Danke.
(08.07.2007, 15:18)
IP66:   Ich war heute in Kevelaer und finde es schon fast peinlich, eine so interessante Einrichtung in derartiger Nähe zu Köln so hartnäckig übersehen zu haben. Das Wetter spielte mit - ganz ungewöhnlich für den Niederrhein, und mir gefällt auch die Konzeption des Parks: Die Bögel konzentrieren sich auf 4 größere Baukomplexe, jeweils mit größeren und kleineren, zum Teil begehbaren Volieren, die sowohl die Austellung von Einzelstücken wie von Schwärmen erlauben, alles ist gut organisiert, einigermaßen beschildert, und für das große Publikum gibt es ein paar Haustier- und Kleinsäugerarten, darunter immerhin Zwergzebus und Varis. Auch die Freilandterrarien (Smaragd-, Perl-, Zaun-, Mauer- und Waldeidechsen, so ich mich recht erinnere) fand ich sehr attraktiv. Ein wenig provisorisch und artenarm wirkt der europäische Teil, und zur geographischen Vollständigkeit fehlt ein nordamerikanischer Pavillon. Aber die Artenreihen gerade bei den Südamerikanern entschädigen dafür, nicht nur Pionus-, sondern auch Aratinga-Arten gibt es in Fülle, aber auch das Umfeld der Halsbandsittiche ist brillant vertreten, über die Unterschiede bei Zwergaras habe ich viel gelernt. Allerdings beeindruckt auch die Fasanendichte im Asien-Pavillon, drei Arten Feuerrückenfasane, ebensoviele Tragopane (und Hokkos, aber nicht in Asien), meist in guter Kondition und in Paaren - das erinnert schon an Walsrode und deckt Bereiche ab, in denen Timmendorf nicht unbedingt glänzt.
Architektonisch gefielen mir die Pavillons auch, sie variieren die ja gleiche Aufgaben erfüllenden Grundrisse, vermeiden zu lange Käfigreihen und verhindern, daß der Besucher vor Art-Galerien kapituliert. Das Südamerika-Haus hat einen etwas inkonsequent gestalteten Innenraum, so daß man nicht weiß, ob eine Besucherhalle mit Wasserbecken, ein Gewächshaus oder ein Raum zwischen Volierenhallen gewollt war, im Vergleich zum walsroder Papageienhaus, das allerdings deutlich älter ist, wirkt alles aber großzügiger, zudem entfällt der Zwang, mehrere Arten in Großvolieren zu vergesellschaften. Natürlich wirken die Artkäfige ein wenig privat, sie sind auch nicht übergroß, scheinen aber den Besuchern zu gefallen. Mit Walrode gemein hat der Park allerdings auch die wenig schöne Angewohnheit, eine großes und perspektivreiches Gelände in ein Mosaik liebevoll - vielleicht etwas zu liebevoll - gestalteteter Kleingärten zu verwandeln. Auch das gefällt dem Publikum, generiert aber den Eindruck einer Ansammlung von Privatlgärten mit Volieren, der die Qualität der Vogelsammlung nicht recht erkennen läßt. Und wenn im alten Ruhrzoo neben dem - züchtenden - Paar Blaustirnamazonen ein Stammbaum dieser Papageien hing, so täte man sich wenig Schaden, wenn man dergleichen Tafeln auch in Twisteden aufstellen würde, damit der arme Besucher Papageien und Fasane ein wenig ordnen und sortieren kann. Trotzdem kann ich einen Besuch uneingeschränkt empfehlen.

(08.07.2007, 14:27)

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