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Michael Mettler:
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Im letzten September habe ich auch nur drei Tiere in der Anlage gesehen. (05.07.2009, 17:22)
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zollifreund:
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anbei noch ein Bild des jüngsten Nachwuchses aus Rotterdam. Ich habe bei meinem Besuch vergangener Woche aber nur noch ein Eber mit der Bache und dem Jungtier gesehen. Sind denn mittlerweile alle anderen Tiere abgegeben worden? (05.07.2009, 17:00)
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Henry Merker:
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Um hier noch einmal auf das Thema "potentielle Visaya-Mähnenschweinhalter" zu sprechen zu kommen: Auch der Tierpark Berlin wäre meines Erachtens ein Kandidat. Eine Haltung dieser Schweineart käme womöglich im Anlagenkomplex für asiatische Huftiere in Betracht, etwa in der ehemaligen Anlage für Indische Sumpfhirsche.
Anmerkung: Wenn es sich bei dem zweiten Bild tatsächlich um ein javanisches Pustelschwein handelt, was ich mittlerweile etwas bezweifeln möchte, da ich die Tiere doch etwas anders in Erinnerung habe (siehe die Beschreibung), dann steht diese Art im Aussehen zwischen unserem Wildschwein und dem Warzenschwein - natürlich mit einigen Abstrichen.
(Quelle des Bildes Nr. 1: www.zgap.de/bilder/Visayas-Pustelschwein_Oldr...
Bild Nr. 2: www.markuskappeler.ch/.../pustelschwein.jpg) (05.07.2009, 11:47)
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Henry Merker:
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Und zum Vergleich ist hier noch ein Bild des (javanischen) Pustelschweines. (28.06.2009, 16:09)
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Henry Merker:
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Um wieder auf das Thema "Visaya-Mähnenschwein" zurückzukommen...
Der Zoo Leipzig gehört mittlerweile zu den Haltern dieser seltenen und sehr schönen Schweineart.
@Zoosammler vom 02.09.2005:
Ausgehend von den Aufnahmen, die ich von den Pustelschweinen kenne, und denen, die mir von dem Visaya-Mähnenschwein bekannt sind, gibt es schon einen gewissen Unterschied zwischen diesen beiden Schweinearten. Das Pustelschwein erinnert entfernt an ein zierliches Warzenschwein und das Visaya-Mähnenschwein hat eine deutliche schwarze Mähne und einen weißen Querbalken auf der Schnauze (siehe Bild).
@Stefan vom 25.04.2006:
Neben den schon hier aufgeführten Gründen, spielen auch politische Gründe eine gewisse Rolle. Die meisten Staaten außerhalb Europas und Nordamerikas sind nicht gerade sehr demokratisch und neigen nicht selten dazu, sich an gewissen Abmachungen nicht so wirklich zu halten. Angesichts dieses (leider) aktuellen Tatbestandes spielt also auch die Beziehung zwischen den Staaten, in denen die jeweiligen Zoos sich befinden, eine nicht unwesentliche Rolle. Ist es um diese gut bestellt, dürfte die Bereitschaft zumindest derjenigen Behörden, die sich in den Heimatländern der Tiere befinden, zu kooperieren steigen. Zusätzlich kommt es auch auf das Wohlwollen der eigenen Behörden an. (28.06.2009, 16:04)
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Michael Mettler:
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Im "Ruhr Zoo-Magazin" 1996 findet sich ein Artikel "25 Jahre Afrika-Steppe im Ruhr Zoo Gelsenkirchen". Darin wird erwähnt, dass in dem Großgehege vorübergehend auch Rotbüffel gehalten wurden. Mit den anderen Tierarten lebten sie in friedlicher Gemeinschaft (was übrigens auch über die Hodenhagener Rotbüffel schon zu lesen war - eine Frage der Gehegegröße?), allerdings hat der Bulle einen unvorsichtigen Tierpfleger aufgespießt; das hätte allerdings auch bei separater Haltung passieren können.
Meine Aussage bezüglich der Oryx muss ich nach diesem Artikel ein wenig revidieren, denn dort wird erwähnt, dass sich die Oryxbullen durchaus immer mal wieder auf Streit mit Gehegegenossen eingelassen haben. Zwar wurde keiner davon getötet, aber einige Kontrahenten mussten genäht werden, z.B. ein Elen-Bulle. (04.05.2006, 00:00)
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Togo:
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Ich habe mit einem befreundeten Tierpfleger über Rotbüffel geredet , in dessem Zoo ( USA )wurde vor vielen Jahren versucht , Rotbüffel und Gelbrückenducker zu vergesellschaften. Das ging einige Monate gut , bis eine Kuh kalbte und daraufhin sehr aggressiv auf die Ducker reagierte und durch das Gehege jagte , bis es ihr gelang , einen der beiden Ducker zu stellen und zu töten ( ein hochtragendes Weibchen ! ) Danach wurden die Ducker , wenn die Büffel Kälber hatten , abgesperrt. Leider klappte es nicht mehr , die Ducker mit den Büffeln zusammenzuhalten , den die gleiche Kuh erwischte ( ohne Kalb ) noch den Bock und schleuderte ihn durch die Luft. Er brach sich zwei Beine und mußte eingeschläfert werden. Danach verzichtete man auf weitere Versuche , Rotbüffel mit anderen Arten zusammenzuhalten. Im Übrigen sind sowohl in Duisburg als auch in Landau Pinselohrschweine durch die Watussirinder getötet bzw. verletzt worden , die Schweine könenn sich nicht gegenüber den Rindern behaupten. In Landau überlegte man kurz , die Watussiriner gegen Rotbüffel auszutauschen , hat das aber aufgrund sehr schlechter Erfahrungen anderer Zoos lieber auf Eis gelegt, was ich als sehr vernünftig bezeichne. Man muß nicht immer mit aller Gewalt Tiere miteinander vergesellschaften. (27.04.2006, 00:00)
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Jana:
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@Michael M. Wenn man ueber das Erfahrung redet. Ich fand in einem Jahresberich aus Dvur Kralove (2002-3?) auch ein Satz, dass sich eine neue Fangsmethode gut gewaehrt hat, weil man schaffte die ganze Huftiere, die im Safari-Teil und im Sommergehegen das Sommer verbringen, nur in 3? Tagen und ohne Verluste umzusiedeln in die Winterstalle. Und das sind mintestens 150 Tieren. Und wenn man es zweimal jaehlich macht, muss die Praxis schon da sein. (26.04.2006, 00:00)
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th.oma.s:
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@michael mettler: rotbüffel sollen schon gewaltige stänkerer sein... (26.04.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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@Togo: Versuch macht kluch...
In der "Abenteuer Zoo"-Folge über Entebbe war eine Gemeinschaftshaltung zu sehen, die aus einer Büffelkuh (dem Aussehen nach der Übergangstyp von Rot- zu Kaffernbüffel, einem Warzen- und einem Buschschwein bestand. Dabei wurde u.a. gezeigt, wie sich das Buschschwein zu der liegenden Büffelkuh gesellte und mit Vollkontakt zu ihr hinlegte. Und das, obwohl das Gehege etwa einen Hektar groß sein soll und mit natürlicher Vegetation bestanden ist - Raum dafür, "ein eigenes Leben zu führen", ist jedenfalls reichlich vorhanden.
Zudem halte ich Pinselohrschweine für wehrhaft genug, um den Büffeln Respekt einzuflößen - schließlich legen sich manche auch ohne Not mit den zehnmal größeren Watussirindern in Duisburg und Landau an. Es wäre wenigstens einen Versuch wert, zum Beispiel mit einer reinen Ebergruppe (gibt es eine solche eigentlich schon irgendwo?).
Ginge es nur nach verursachten Todesfällen bei Gehege-Mitbewohnern, dürfte auch kein Zoo mehr Elenantilopen auf Gemeinschaftsanlagen halten, schließlich haben deren Bullen schon so manches Zebra und manchen Strauß "abgestochen". (Von den angeblich so gefährlichen Oryx, Pferde- und Rappenantilopen habe ich dergleichen Erfahrungen aus Gemeinschaftshaltungen übrigens noch nie gehört!)
@Stefan: Ich denke, der Unterschied zwischen den Zoos liegt einfach darin, dass manche Zoos mehr Einsatz zeigen, wenn es um schwierige Importe geht. Nach allem, was man so hört, ist ja mit derlei Einfuhren ein wahnsinniger Behördenkrieg und damit auch Zeitaufwand verbunden, und den (sowie die Transportkosten, gerade bei Großtieren) muss man sich erstmal leisten können und wollen. Dazu kommen die möglichen Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung, z.B. wegen der Umstellung auf eine andere Ernährung.
Zoos wie Rotterdam, Arnheim, Poznan, Wuppertal oder der Tierpark Berlin sind schlichtweg auch daran interessiert, immer mal wieder neue Arten in den Bestand aufzunehmen und dafür auch schwierige Wege zu beschreiten - der Import von blutsfremden Tieren vorhandener Arten scheint mir davon ein Nebenprodukt zu sein. Der Tierpark Berlin dürfte z.B. zudem aufgrund seiner Vergangenheit als Transit-Quarantänestation über beste Kontakte (Wer sonst importierte schon mal ein Panzernashorn aus den USA?) und immense Erfahrungen in der Eingewöhnung verfügen. Solches Know-how ist nicht zu unterschätzen; der heutige Zoo Hannover profitiert in einigen Punkten noch immer von der Tierhandels-Ära unter Ruhe, die hier nun schon vor 35 Jahren zu Ende ging. Nach einer Äußerung des zoologischen Leiters soll z.B. der hiesige Tierpflegerstamm im Vergleich zu vielen anderen Zoos wesentlich "fitter" sein, wenn es um das "Einpacken" von Tieren geht, die den Zoo verlassen sollen. Da wirkt offensichtlich noch die Schule einer Pflegergeneration nach, die größtenteils längst in Rente ist. (26.04.2006, 00:00)
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Togo:
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@Michael Mettler
Rotbüffel eignen sich nur bedingt für seine Vergellschaftung mit anderen Arten , da sie sehr aggressiv sind. Der Versuch , in San Diego Rotbüffel mit Mandrills zusammenzuhalten , endete tragisch. Erst tötete der Mandrill-Mann ein Rotbüffelkalb , später der Büffelbulle den Mandrill-Mann. San Diego hält seine Rotbüffel jetzt nur noch mit Brazza-Meerkatzen und Fleckenhalsottern zusammen. Theoretisch könnte eine Zusammenhaltung Rotbüffel / Pinselohrschwein klappen , bei genügend großen Platzangebot, reichlich strukturierte Anlage und vielen Möglichkeiten für die Schweine , sich vor den Büffeln zurückzuziehen. Das ist in Berlin nicht möglich. Aber selbst das ist keine Gewähr für ein sicheres Zusammenleben beider Arten. (26.04.2006, 00:00)
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Stefan:
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@Auch wenn die Seuchenhygiene der Import-Hinderungsgrund ist: Ich frage mich dennoch, wie es immer wieder sein kann, dass es vereinzelt zu zoologisch sehr interessanten Importen kommt. Die Visayan-Schweine oder der neu importierte Pinselohreber von Rotterdam sind ein Beispiel. Offenbar haben bestimmte Zoos (Rotterdam, bei anderen Tierarten meistens auch Prag) das glücklichere Händchen und die besseren Beziehungen, wenn es darum geht, eine bedrohte, in europäischen Zoos meist nicht sehr etablierte Zootierart zu bekommen und sich um ein Zuchtprogramm in Europa zu bemühen. Wo genau sind denn die Gründe zu suchen, dass sich diese Unterschiede zwischen Zoos in Sachen Artenschutz herausbilden? Ich meine, die behördlichen Bestimmungen, die Cites-Liste usw. gelten doch für alle anderen auch. Zum Chaco-Pekari: Es gab wohl 1985 eine Initiative vom Zoo San Diego, diese Pekari-Art mit einer Zoopopulation zu etablieren. Was die Zucht angeht, ist man hier auch erfolgreich. Und dennoch: Ich denke, man vergibt wichtiges Zuchtpotenzial, wenn von den (mir bekannten) 7 US-Haltungen von Chaco-Pekaris lediglich zwei Zoos (Phoenix und San Diego) Tiere beiden Geschlechtes halten, die anderen 5 Zoos dagegen jeweils nur männliche oder eben nur weibliche Tiere. Klar, die Ursache hierfür dürfte wieder das mangelnde Interesse weiterer Halter sein. Und so vermeidet man offenbar lieber wertvolle Nachzuchten. Aber könnten amerikanische und europäische Zoos hier nicht enger zusammen arbeiten? (25.04.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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P.S. Vielleicht könnte man im Zoo auch die Pudus umquartieren. Deren Ställe und Gehege könnten doch "schweinekompatibel" umgestaltet werden, dann stünden die Mähnenschweine gleich passend neben den Prinz-Alfred-Hirschen. (Und ganz in der Nähe des Raubtierhauses mit seiner Philippinen-Ausstellung, in dessen Nachttierabteilung doch eines Tages Panay-Borkenratten einziehen sollten?)Und falls jetzt jemand darauf beharrt, das sei schließlich ein HIRSCHrevier: Kropfgazellen und Flinke Kängurus gab's da schließlich auch schon! (25.04.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Der Tierpark hatte es ja schon öffentlich bedauert, dass er die damals wegen Flut aus Magdeburg evakuierten Pinselohrschweine wieder zurückgeben musste... Zu diesem Zeitpunkt hätte ich drauf gewettet, dass im Tierpark als nächstes Bauprojekt eine Unterkunft für tropische Schweine entstehen würde - habe mich aber getäuscht. Und da sowas noch immer fehlt, glaube ich nicht so sehr an Mähnenschweine in Friedrichsfelde. Eher im Zoo, wo ja mit dem Prinz-Alfred-Hirsch schon ein weiterer Philippine gehalten wird. Gibt es im Schweinehaus noch die beiden Quoten-Halsbandpekaris? Diese Art wird schließlich im Tierpark in größerer Gruppe gehalten und gezüchtet, vielleicht wäre sie ja im Zoo verzichtbar. Und ansonsten bleibe ich bei meinem Vorschlag vom 11.9. (siehe unten): Pinselohrschweine raus aus dem Schweinehaus und gegenüber als Untermieter bei den Rotbüffeln rein, dann wird ein Gehege frei.... (25.04.2006, 00:00)
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Togo:
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Wobei Nachzuchten von Hirschebern nur noch sehr selten zu verzeichnen sind. Ich denke auch nicht, das aus den USA Pustelschweine oder Chaco-Pekaris nach Europa kommen. Wuppertal hat kürzlich einen gentisch sehr wertvollen Pinselohrschweineber aus San Diego erhalten, und auch Rotterdam bekommt einen Pinselohrschweineber , der auf Wildfänge zurückgeht. Ich bin nicht sicher , aber ich glaube , die Pustelschweine in den USA kommen von einer anderen phillipinischen Insel als die Europäischen. Wäre es nicht denkbar , das einer der beiden Berliner Gärten Pustelschweine haben möchte ? Wobei ich der Meinung bin , das das Schweinehaus im Zoo keinen Platz dafür hat , aber im Tierpark gibt es reichlich Platz und auch nur zwei verschiedene Wildschweinarten. (25.04.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Nun hat es ja auch in unseren Zoos innerhalb des letzten Jahrzehntes einen Schweine-Boom gegeben. Man denke doch nur mal zurück, wo es denn früher Warzen- und Pinselohrschweine gegeben hat - heute gehört es ja beinahe schon zum guten Ton, gleich beide Arten im Sortiment zu haben. Dummerweise dürfte vielerorts die Planstelle "Schwein" besetzt sein. Der Zoo Berlin findet ja auch nur schwer Abnehmer für Bartschweine und Weißbartpekaris, da würde sich das Problem durch den Import von Mähnenschweinen oder Chaco-Pekaris eher noch vergrößern - so gern ich diese beiden Arten in unseren Zoos sähe. Und dann gibt es ja auch noch ein Hirscheber-Zuchtprogramm.... (25.04.2006, 00:00)
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Togo:
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@Stefan
In den USA werden Pustelschweine derzeit in 4 Zoos gehalten , neben den von Ihnen bereits erwähnten Haltungen in San Diego und Los Angeles , gibt es eine Männergruppe in Saint Louis und ein Pärchen in Portland. Es werden dringend weitere Halter gesucht , da die Tiere in San ssehr produktiv sind . Der Zuchtkoordinator hat einigen Zoos den Vorschlag gemacht , auf weniger bedrohte Schweine wie Warzenschweine zu Gunsten der Pustelschweine zu verzichten. Da Warzenschweine Dank"König der Löwen"aber bei den amerikanischen Zoobesuchern sehr beliebt sind , hat dem keiner Folge geleistet. Das gleiche Problem haben die US-Zoos mit Chaco-Pekaris , auch für diese Art werden dringend weitere Halter gesucht.Vor zwei Jahren kam der Aufruf des Koordinators , diese beiden Arten zu halten , auch nach Europa , nur dürfte es noch schwieriger sein , Schweine aus den USA nach Europa einzuführen als Wiederkäuer. Mir sind bisher keine zukünftigen Halter von Pustelschweinen in Europa bekannt , aber Interessenten gibt es bestimmt. Ich könnte mir gut vorstellen , das Arnheim Nachzuchten übernimmt. (25.04.2006, 00:00)
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Stefan:
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Wollte noch einmal die Visayas Mähnenschweine thematisieren. Jetzt, nachdem die Nachzuchten aus Rotterdam und Poznan (Posen) alt genug sein dürften, stellt sich doch immer dringender die Frage nach weiteren interessierten Zoos bei der Abgabe. Sind denn schon irgend welche Zielorte bekannt geworden? In Amerika dürfte die Nachzuchtverteilung ebenfalls demnächst anstehen. Schließlich waren die Haltungen in Los Angeles und San Diego sehr erfolgreich. (25.04.2006, 00:00)
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Steffen Kohler:
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Das wäre in der Tat eine originelle Lösung! Die Rotbüffel nannte ich als mögliche Abgabe- Tiere, da sie auch im Tierpark Berlin- Friedrichsfelde gehalten werden. (11.09.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Zu Steffen Kohler: Ich persönlich würde mich hüten, die Rotbüffel aus dem Berliner Zoo wegzurationalisieren. Das Bushmeat-Problem und das Abholzen des Regenwaldes betrifft schließlich nicht nur Primaten, und wo werden noch Rotbüffel gehalten! Nur lässt sich die Öffentlichkeit durch Fotos von Gorillas im Kochtopf eben besser aufrütteln als durch "eine Art Kuh".
Wenn schon Berlin, warum dann nicht das Rotbüffelgehege so gestalten, dass die Pinselohrschweine als Zweitbesatz einziehen können? Dann würde auch Platz für die Mähnenschweine im Schweinehaus... (11.09.2005, 00:00)
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Marco:
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Köln sicher nicht, kein Platz. Aufgrund personeller Connections würde ich auch auf Münster tippen. Aber egal wo, hauptsache es kommt eine brauchbare europäische Population zu stande (was bei den wenigen Gründern ohnehin schwer genug wird). (09.09.2005, 00:00)
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Aguti:
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Tippe auch auf Münster oder Berlin, hat sich schon beim Prinz-Alfred-Hirsch gezeigt, da deren Engagement in diesen Regionen sehr groß ist. Chemnitz wäre auch ein Favorit, da dieser kleinere Tierpark sich sehr für stark bedrohte Arten einsetzt und diese auch hält (Prinz-Alfred-Hirsch, Mesopotamischer Damhirsch, Fossa, Persischer Leopard, Kulan, Somali-Wildesel, Kuba-Schlankboa, Zwergflusspferd ...). Köln eventuell. Vielleicht werden im alten Elefantenhaus neue Kapazitäten geschaffen, vorher sollten aber Flusspferde und Spitzmaulnashörner dort mehr Raum erhalten. (03.09.2005, 00:00)
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Zoosammler:
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Und Köln? (03.09.2005, 00:00)
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Steffen Kohler:
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Es lebt auch ein Paar Pinselohrschweine im Zoo Berlin. Ich bleibe dabei, der Berliner Zoo wird da sehr interessiert sein, im Raubtierhaus befindet sich seit Jahren eine Ausstellung über die Vielfalt und Bedrohung der Tierwelt der Philippinen. Wenn das Nachttierhaus umgestaltet wurde, sollen dort auch Panay- Borkenkletterer unterkommen. Eine Möglichkeit für die Haltung der Visayas- Pustelschweine wäre die Abgabe der Rotbüffel und die Umgestaltung der Anlage (liegt zwischen Banteng- und Bartschwein- Anlage), zumal Rotbüffel ja auch im Tierpark gehalten werden. (03.09.2005, 00:00)
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Zoosammler:
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Gibt es einen Unterschied zwischen Pustel- und Mähnenschwein? (02.09.2005, 00:00)
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Dirk:
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Hi,
der Allwetterzoo würde bestimmt irgendwo Platz für diese Tiere finden. (02.09.2005, 00:00)
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Aguti:
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In Europa leben mittlerweile insgesamt 15 Negros-Mähnenschweine. Das Paar in Poznan hatte auch ein Jungtier, welches aufgewachsen ist. Kenne den Allwetterzoo nur aus dem Internet und Fernsehen. Gibt es dort ausreichende Kapazitäten, um diese Schweineart unterzubringen? Gebe Matthias Papies Recht, Zoo Berlin hat diese nicht. Schweinehaus war im April mit zwei Paaren Babirussas und einer großen Zuchtgruppe Weißbartpekaris voll besetzt. Darüberhinaus leben noch Borneo-Bartschweine Im Zoo Berlin. (02.09.2005, 00:00)
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Matthias Papies:
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Interesse wird wohl jeder Zoo haben. Berlin wird jedoch kaum Platz haben, denn die Halsbandpekaris müssen abgegeben werden, um den Hirschebern genügend Platz zu geben.
Auf Münster tippe ich, weil sie wie kein anderer deutscher Zoo auch Naturschutz in den Herkunftsländern betreiben. Vor allem in SO-Asien (Vietnam, Kambodscha) (02.09.2005, 00:00)
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Steffen Kohler:
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Berlin mit seiner Tradition in der Schweinehaltung wird sicher auch Interesse haben. (02.09.2005, 00:00)
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Matthias Papies:
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Ich denke schon, dass sie in absehbarer Zeit auch in deutschen Zoos zu sehen sein werden.
Denn Rotterdam hatte vier Paare von Negros importiert. Ein Paar ist noch immer in Poznan und die restlichen 6 Tiere sind nach Rotterdam gekommen. Mit den 6 Frischlingen leben dort also nun 12 Tiere und aus Platzgründen, wird es sicherlich demnächst Abgaben geben.
Wohin weiß ich nicht, aber ich tippe auf Münster als ersten deutschen Zoo. (02.09.2005, 00:00)
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Aguti:
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Habe gelesen, dass in Rotterdam bereits sechs Frischlinge der Mähnenschweine für die Erhaltungszucht nachgezogen wurden. Wird diese stark bedrohte Schweineart in absehbarer Zeit auch in einem deutschen Zoo zu sehen sein, gibt es Informationen darüber? (02.09.2005, 00:00)
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