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Schweizer Zoos in der Zukunft



Jan Jakobi:   @WolfDrei:
Ihr Bild zeigt den Pariser Waldelefantenbullen "Coco". Bei ihm sind die Ohrmuscheln runder.
(05.09.2013, 20:22)
WolfDrei:   Die Stoßzähne stimmen wiederum. Oft geht's aber auch nur genetisch wie bei einer Kuh aus Paris, die ich auch nie zu den Waldelefanten gerechnet habe.
(05.09.2013, 20:13)
Jan Jakobi:   @Stefan Schubert:
Ich war 2005 in Basel und habe auch die fragliche Elefantenkuh gesehen.
Ich bin damals nicht auf die Idee gekommen das es sich bei ihr um einen Waldelefanten handelt, ich kannte/kenne Bilder der Berliner Waldelefantenkuh "Jambo II".
Zwischen ihr und der Basler Elefantenkuh liegen Welten.

Anbei ein Bild des angeblichen Waldelefanten, ich habe noch nie gelesen das in Basel ein Waldelefant lebt/leben soll.

Die Ohren sind dreieckig, wie bei einem Steppenelefanten. Außerdem ist sie, meiner Meinung nach, für einen Waldelefanten zu groß.


(05.09.2013, 12:51)
maloney8032:   Bin genau deine, hab mal aufe der Page der ZooAG, den treffendsten Satz dafür gefunden Zürich ist der Naturschutzzoo (oder naturschutzzentrum, wie er in seinem Masterplan ankündigt) und Basel der Landschaft-, und Erholungszoo. Das liegt ja in erster Linie daran das der Basler Zoo mitten in der stadt liegt und die städteatmosphäre kompensieren muss mit einer herrlichen Gartengestaltung (selbiges gilt auch für andere Innenstadtzoss, wie Frankfurt, Berlin, Köln oderLeipzig).
Zürich hat es nicht unbedingt nötig mit Gartengestaltung zu trumpfen, er liegt oberhalb ceder Stadt am Waldrand wo sowieso Ruhe herrscht, deshalb konnte er seine anlage ganz anders gestalten, die Landschaft zeichnet sich nach den jeweiligen zoogeographischen Zonen ab (besonders gefällt mir die Unterführung vom alten Zooteil in den neuen, diese Steine sind perfekt arrangiert). Der Zoo biete auch entspannung , aber auf andere und moderne Weise, er ist eben der moderene (im Sinne der Landschaftgestaltung, muss kein negativpunkt für Basel sein) und weitläufigere Zoo.
(01.10.2006, 22:24)
th.oma.s:   m.e. sind beide spitze...habe beide im mai besucht und mein gesamteindruck war: zürich hat seit anfang der 90 iger mächtig aufgeholt und basel bleibt (im positiven sinne)der zoo
(06.08.2006, 21:51)
Zoosammler:   Was Atmosphäre und Originalität betrifft sehe ich ganz subjektiv betrachtet Basel vorne. ;)
(06.08.2006, 20:00)
ZooFanKarlsruhe:   @Sacha Beuth: Zürich hat aber gegenüber Basel auch mehr Fläche zur Verfügung, so dass sie dort mit ihren Erweiterungen auch bisher noch nicht an ihre Grenzen gestossen sind. Was Tierbestand und Anlagen betrifft, sehe ich ganz objektiv betrachtet auch Zürich vorne.
(06.08.2006, 19:44)
Gehört hier nicht hin:   @Flußpferdbaby
Deine Mudder!!!
Mensch ist Frau Kraft oder wie sie hieß wieder da? Ständig wieder diese kontroversen und unnötigen Beiträge!
(06.08.2006, 19:20)
Flußpferdbaby:   Das um Gnus so ein Wirbel gemacht wird, kann ich nicht nachvollziehen. Sind doch langweilige und dazu noch abstoßend häßliche Tiere.
(06.08.2006, 19:18)
Michael Mettler:   Bei meinen Flusspferd-Recherchen bin ich als Antilopen-Fan gerade darüber gestolpert, dass Zürich bei der Abgabe seiner Weißschwanzgnus im Jahresbericht sinngemäß äußerte, man habe die Tiere abgegeben, weil die Gehegegröße nicht mehr den Mindestanforderungen entsprach. Sobald es aber möglich sei, ein größeres Gehege zu bieten, solle die Art wieder in den Bestand zurückkehren.... Wir warten also. (Ironie.)
(06.08.2006, 17:13)
Sacha Beuth:   Da ich selber in der Nähe von Zürich wohne, habe ich vielleicht nicht die nötige Distanz zum Thema. Ich hoffe, meine Meinung ist nicht zu stark mit der lokalen Brille betrachtet: Der Zoo Zürich ist von den Zoos der Schweiz im Moment sicher der führende Tiergarten (nachdem er jahrzehntelang Basel hinterherhinkte). Fast alle Anlagen sind auf dem neusten Stand resp. werden demnächst umgebaut. Die Masoalahalle ist absolut gelungen, allerdings braucht man für Tierbeobachtungen etwas Zeit. Insofern gebe ich Kritikern recht, die sagen, dass Ottonormalbesucher enttäuscht sein kann, wenn er so wenig Tiere sieht und die teilweise auch nur aus der Entfernung. Meines Erachtens wäre ein "Westafrikanischer Urwald" oder "Indonesischer Dschungel" (schon wegen der bekannteren Fauna) die bessere Lösung gewesen, selbst wenn man dafür in der "Freihalle" versteckte Gehege hätte einrichten müssen. Die Kritik an der Tigeranlage kann ich nicht nachvollziehen, da bei meinen Besuchen die Tiere stets und meist aus nächster Nähe zu beobachten waren.
Besonders Schade finde ich den Artenschwund (gilt für alle Schweizer Zoos). In den vergangenen 20 Jahren sind Zwergwildschwein (wer erinnert sich daran noch), Weissschwanzgnu, Amurleopard, Eisbär, Katanga-Weissnasenmeerkatze, Schopfmakak, Nebelparder, Matschie-Baumkänguru, Kurzschnabeligel, Greifstachler, Weissborsten-Gürteltier und andere Kostbarkeiten aus Zürich verschwunden resp. wurden abgeschafft. Wie weit ist es noch bis zum 1-Art-Zoo?
In Basel finde ich vor allem das Vivarium und die Etoscha-Anlagen bemerkenswert. Ob die Grossen Pandas kommen, hängt wohl in erster Linie von den Beziehungen der Basler Pharma-Industrie mit den chinesischen Behörden ab. Schade, dass neben den Bongos u. a. auch die Zwergflusspferde (Basel ist doch immerhin internat. Zuchtbuchführer), Eisbären, Kleideraffen (!), Nasenaffen u. a. verschwunden sind. Dagegen weine ich den Tiger-Unterartenmischlingen keine Träne nach.
Auch Bern macht gute Haltungsfortschritte, leider auch hier vor allem durch Artenreduktion (obwohl Dählhölzli nach dem TP Langenberg bei Zürich flächenmässig der grösste Schweizer Tiergarten ist).
Insgesamt gehören Bern, Basel, Zürich und Goldau bez. Tierhaltung m. E. zur europäischen Spitze. Allerdings finde ich es beschämend, dass Schweizer Grossstädte wie Genf, St. Gallen und Lugano keine "richtigen" Zoos haben.
(06.08.2006, 16:54)
Zoosammler:   Nachtrag: "Affenberg" heißt natürlich Berberaffen und sonst nichts...

Aber auch für zoologisch Interessierte hat Bern einiges zu bieten:
Die ersten Waldrentiere Mitteleuropas mit Nachwuchs, Volieren für Auer-, Birk- und Schneehühner, mit interessantem Unterbesatz: Schneehasen (mit viel Nachwuchs) und Käuze. Große interessante Nashornleguananlage mit Vögeln und Termitenbau, Stumpfkrokodile, Chuckwallas, Klapperschlangen, open-Air-Terrarien mit Ringel- und Äskulapnatter, Kreuzotter, Aspisviper und Europäischer Sumpfschildkröte, große Zuchtvoliere für Waldrappen, Elche aktuell mit Zwillingsnachwuchs, Moschusochsen (auf einer viel zu kleinen Anlage), Europäische Ziesel, sehr ansprechend präsentiert, eine große Mufflonherde mit eindrucksvollen Widdern (oder sind das Böcke?) auf Waldboden, hier die Frage: Ist das nicht völlig ungeeignet?, Gemsen, die man sehr nah beobachten kann (für mich als seltenen Gast deutscher Wildparks ein durchaus seltener und interessanter Anblick), sowie eine riesige renaturierte Auenanlage am/im natürlichen Flusslauf der Aare, auf der Fischotter und Biber (ebenfalls angehörige der invisiblen Unterart...), sowie diverse Wasservögel leben. Marderhunde und Waschbären bewohnen ebenfalls eine riesige natürliche Anlage.
Sehr genau klärt der Zoo über Geschichte, Zukunft, Philosophie und Selbstverständnis auf, natürlich alles unter dem "Mehr Platz für weniger Tiere"-Stern, und spart sich gleich auch noch den Platz ausreichend Zooführer zu lagern, nämlicher war schlcihtweg "ausverkauft", dafür bekommt man einen oberflächlichen, völlig unbrauchbaren Plan in die Hände, ein Rundweg wird natürlich auch nicht ausgeschildert, zum Glück ist der Park nicht groß.
Altlasten gibt es immer noch, v.a. die Moschusochsenanlage und die Greifvogelvolieren, man kümmert sich aber offensichtlich zunächst um die Berberaffen, die bislang noch gar nicht im Zoo leben und eine Allerweltsart sind, und aber die Papageientaucher, ebenfalls noch nicht im Bestand, dafür aber Rarität, anstatt die gegebenen Verhältnisse mit eventuell nur kleinen nötigen Umbauten zu verbessern.
(06.08.2006, 14:13)
Zoosammler:   Gerade frisch aus der Schweiz wieder daheim (das ich endgültig krank bin, habe ich gemerkt, als ich den Versuch unternahm die verpassten Forumsbeiträge der letzten vierzehn Tage auf 47(!) in Schriftgröße 6 eng bedruckten Seiten auszudrucken...) und (zumindest für mich) interessante Neuigkeiten aus Bern:
Der Tierpark Dählhölzli hat in seiner langen Geschichte mit jedem Direktorenwechsel einen Umbruch erlebt. Nachdem ab den Siebziger Jahren die Philosophie verfolgt wurde, nur noch einheimische und nordische Arten zu halten, strebte ein Direktor in den 90ern wieder einen herkömmlichen Zoo an. Der "neue" Direktor (seit 1996) nun wiederum hat etwas ganz "Neues" manifestiert: Der Slogan "Mehr Platz für weniger Tiere", kurz gesagt eigentlich die perfekte Definition für das heutige deutsche Zoodirektorendogma, prankt überall im Zoo ist Mittel und Zweck aller Umbauten und Entwicklungen und, kein Scherz, sogar urherberrechtlich geschützt und eifrig überall mit einem Copyright-"C" versehen. In der Zeitschrift des Zoovereins wird nur noch andächtig vom "neuen Kurs" gesprochen. Doch was bedeutet das? Ich lasse es erst einmal unkommentiert so stehen, gerade die bizarren Kontraste in der Planung machen für mich einerseits die Beispielhaftigkeit, andererseits aber auch die Besonderheit dieser für mich doch überraschenden Entwicklung des Berner Zoos, den ich zum ersten Mal besucht habe, aus - die Projekte der nächsten Jahre sind:
- eine neue Leopardenanlage (2006)
- ein Papageitaucherfjord (2007)
- ein Wisentwald
- und ein "Affenberg".

Syrische Braunbären gibt es übrigens nicht mehr in Bern, stattdessen Skandinavische in Gemeinschaftshaltung mit der seltenen unsichtbaren Unterart des Vielfraßes. Für die Zukunft ist eine Gemeinschaftshaltung Wolf(bislang "Balkanwölfe")-Bär geplant, ebenso wie ein neuer "Bärengraben" für Bern am Aareufer, mit riesigem innerstädtischen Gelände und jährlicher Nachzucht, für die "geeignete Platzierungsmöglichkeiten gefunden werden", eine Blauäugigkeit oder ein makaberer Scherz, auf jeden Fall aber wieder einmal deutliches Zeichen dafür, wie vermeintliches Publikumsverlangen nach jungen Bären sich über alle Vernunft hinwegsetzten kann.
(06.08.2006, 13:48)
Zoosammler:   Gerade frisch aus der Schweiz wieder daheim (das ich endgültig krank bin, habe ich gemerkt, als ich den Versuch unternahm die verpassten Forumsbeiträge der letzten vierzehn Tage auf 47(!) in Schriftgröße 6 eng bedruckten Seiten auszudrucken...) und (zumindest für mich) interessante Neuigkeiten aus Bern:
Der Tierpark Dählhölzli hat in seiner langen Geschichte mit jedem Direktorenwechsel einen Umbruch erlebt. Nachdem ab den Siebziger Jahren die Philosophie verfolgt wurde, nur noch einheimische und nordische Arten zu halten, strebte ein Direktor in den 90ern wieder einen herkömmlichen Zoo an. Der "neue" Direktor (seit 1996) nun wiederum hat etwas ganz "Neues" manifestiert: Der Slogan "Mehr Platz für weniger Tiere", kurz gesagt eigentlich die perfekte Definition für das heutige deutsche Zoodirektorendogma, prankt überall im Zoo ist Mittel und Zweck aller Umbauten und Entwicklungen und, kein Scherz, sogar urherberrechtlich geschützt und eifrig überall mit einem Copyright-"C" versehen. In der Zeitschrift des Zoovereins wird nur noch andächtig vom "neuen Kurs" gesprochen. Doch was bedeutet das? Ich lasse es erst einmal unkommentiert so stehen, gerade die bizarren Kontraste in der Planung machen für mich einerseits die Beispielhaftigkeit, andererseits aber auch die Besonderheit dieser für mich doch überraschenden Entwicklung des Berner Zoos, den ich zum ersten Mal besucht habe, aus - die Projekte der nächsten Jahre sind:
- eine neue Leopardenanlage (2006)
- ein Papageitaucherfjord (2007)
- ein Wisentwald
- und ein "Affenberg".

Syrische Braunbären gibt es übrigens nicht mehr in Bern, stattdessen Skandinavische in Gemeinschaftshaltung mit der seltenen unsichtbaren Unterart des Vielfraßes. Für die Zukunft ist eine Gemeinschaftshaltung Wolf(bislang "Balkanwölfe")-Bär geplant, ebenso wie ein neuer "Bärengraben" für Bern am Aareufer, mit riesigem innerstädtischen Gelände und jährlicher Nachzucht, für die "geeignete Platzierungsmöglichkeiten gefunden werden", eine Blauäugigkeit oder ein makaberer Scherz, auf jeden Fall aber wieder einmal deutliches Zeichen dafür, wie vermeintliches Publikumsverlangen nach jungen Bären sich über alle Vernunft hinwegsetzten kann.
(06.08.2006, 13:48)
Dennis:   vieleicht entwickeln sich in zürich über die Jahre neue Arten..
Nein Spaß
Bei meinem besuch sah ich einige Enten, wasserschildkröten, einen taggecko auf einer Infotafel, Flughunde, varis und einen weißkopf-oder halbmaki( konnte ich auf die ferne nicht erkennen9
(05.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Weiß ich, deswegen ja...
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Das hab ich in nem anderen Thread auch schon vorgeschlagen ;o)
(05.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wenn es denn die aus dem Import sind, gehören die Züricher Mausmakis einer neu entdeckten Art an, die man u.a. anhand der Züricher Tiere beschrieben hat. Und sowas genießt dort "Freilauf"...? Dann können sie auch wirklich gleich noch Fingertiere ansiedeln.
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Vor allem weiß man doch gar nichts über eventuelle Krankheiten bei Tanreks und Mausmakis, wenn die sich "frei" bewegen können... Und das die Halle taugt, sieht man jetzt natürlich auch an der Welterstzucht der Blaukopf-Erdracken, die sich ja dann anscheinend sehr gut irgendwo verdrücken können...
(05.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Und kaum ein Besucher - außer den speziell Interessierten - wird zwei bis drei Stunden in der Halle verbringen....
(04.07.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   Wenn man sich Zeit nimmt, sieht man die meisten tagaktiven Tiere in der Masoala-Halle. Ich habe bei meinem letzten Besuch zwischen zwei und drei Stunden dort verbracht und bis auf die Blaukopf-Erdracken alle Vogelarten gesehen. Dass die Mausmakis und Igeltanreks in die Halle gesetzt wurden, verstehe ich allerdings auch nicht. Diese seltenen Arten hätte man lieber in einer großen Nachttiervitrine in einer dunklen Ecke des Besucherzentrums unterbringen sollen, denn so sind sie jetzt nur auf den Infoheften präsent. Selbst auf den Nachtführungen wird sie kaum ein Besucher zu Gesicht bekommen.
(04.07.2006, 00:00)
Walter Koch:   Die Himalaya-Anlagen in Zürich sind ge-
wiß nicht zu groß. An den Spuren im
Schnee konnte man sehen, daß die Schnee-
leoparden den Steilhang in der direkten
nehmen.
In der Masoala-Halle sind ständig Tiere
zu sehen. Vornehmlich Enten, Kuhreiher
und Rote Varis. Die Halle ist eine echte
Bereicherung für den Zoo und die ganze
Region Zürich. Gut finde ich, daß die
Besucher nicht über all durch gehen
können wie in Arnheim. So haben die Tiere größere Ruheräume.
(04.07.2006, 00:00)
Dennis:   Zudem söllte man nicht vergessen, das der zoo der teuerste mir bekannte ist! 42 Euro für zwei Personen..
Da geh ich lieber nach Berlin
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Unabhängig von Zürich - denn ich habe den Zoo nur einmal vor 12 Jahren besucht und kenne die Großanlagen nicht - denke ich, dass ein Zookonzept, das AUSSCHLIESSLICH auf "Fernglasanlagen ohne Tiersichtungsgarantie" setzen würde, zum Scheitern verurteilt wäre, weil ihm das Publikum nach anfänglicher Neugier schnell ausginge. Schließlich geht der Normalbesucher - und damit der Geldbringer - in einen Zoo, um Tiere zu sehen und nicht, um KEINE Tiere zu sehen. Somit dürfte eine Mischung aus "Entdeckeranlagen" und Tieren "auf dem Präsentierteller" (und damit meine ich keineswegs nur ein Streichelgehege mit Zwergziegen) aus wirtschaftlichen Gründen ein unumgänglicher Kompromiss sein.

Für die meisten Besucher ist eben die nahe Begegnung mit Tieren - auch und vor allem mit großen Arten - viel eindrucksvoller, als wenn irgendwo im Hintergrund vielleicht mal ein Körperteil eines Tieres ganz kurz zu sehen ist.

Erlebe ich bei jedem Besuch in Springe: Die Wildpferde irgendwo weit hinten auf ihrer Wiese werden registriert, aber niemand bleibt deswegen stehen. Stehen die Pferde nahe am Weg, werden sie schon mal eingehender, aber nicht sonderlich begeistert betrachtet. Wirklich echtes Interesse weckt eher das Pony im Streichelgehege nebenan, zu dem schnell eine "Beziehung" aufgebaut ist.... In der Umfrage des Wisentgeheges, welche Tierarten für die Besucher am uninteressantesten sind, standen die Przewalski- und Sorraiapferde zusammen mit den Wisenten ganz oben auf der Liste. Da sich Pferde ansonsten großer Beliebtheit erfreuen, würde ich den Grund in der Präsentation suchen: (Zu) riesige und (zu)viel Deckung bietende Gehege. Auch an der Luchsanlage habe ich die Beobachtung gemacht, dass Besucher die Informationen über den Luchs nur dann lesen, wenn "das Tier dazu" auch problemlos sichtbar ist. Wenn sie dagegen nichts entdecken können, ist die Verweildauer kurz und der Besucher informationsresistent. Einen solchen (negativen) Effekt könnte ich mir - um den Bogen zurück zu schlagen - auch an den beschriebenen Züricher Anlagen vorstellen.
(03.07.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   @Dennis
Mit den beiden häufigen Großkatzenarten waren Amur-Tiger und Schneeleopard gemeint. Mit der etwas selteneren Indische Löwen, zumindest reinrassige wie die in Zürich.
@Dennis
Im April diesen Jahres war das Raubtierhaus doch noch im Umbau. Ich war Ende Mai 2005 zum ersten Mal in Zürich, ein Jahr später nochmal. Beide Male war das Raubtierhaus wegen der Bauarbeiten gesperrt. Es wurde ja erst jetzt vor kurzem wieder eröffnet. Die Rostkatzen sind auch schon eine Weile nicht mehr im Tierlexikon auf der Zoo-Website.
(03.07.2006, 00:00)
th.oma.s:   es kann auch sein, dass zürich unserer zeit einen schritt voraus ist und zudem auch dort auf diesem weg noch erfahrungen zu machen sind...
die varis z.B. sind wohl in der masoalahalle von einer insel in einem der teiche schlichtweg über die dachkonstruktion in den regenwaldbereich geflüchtet... der "unterbesatz" der brillenbären sollte attraktiver gewählt werden können, die drei amurtiger habe ich in zürich (05.06.) sehr intensiv gesehen und wenn die dscheladaanlage in dieser form (vergleichbar mit der in n.y. ?)gelingen sollte fahr ich sicher auch noch mal dorthin...
(03.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Bei meinem letzten Zürich-Besuch gab es weder Löwenanlage noch Masoala - meine Kenntnisse beschränken sich also auf die Zoopage und Fernsehsendungen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie überdimensioniert sind. Das der Zürcher Zoo allerdings ein Besucher-Problem deswegen kriegen wird, bezweifle ich eher. Das Exotarium ist für mich eines der attraktivsten Tierhäuser überhaupt, v.a. wegen seiner Geschichte und seinem Tierbestand (u.a. Viscachas, die Einzigen, die ich bislang irgendwo gesehen habe).
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Schön, das mal jemand die Wuppertaler Freiflughalle lobt, bin auch sehr angetan davon... Was die Rückzugsmöglichkeiten für Freiläufer und-flieger angeht, finde ich auch ds Dortmunder Amazonashaus sehr gelungen ! Sonst allerdings nicht so...
(03.07.2006, 00:00)
IP66:   Ich kann Herrn Ruskes Beobachtungen im zürcher Regenwaldhaus bestätigen: Bei meinem Besuch wurde ein Bambuslemur dergestalt belagert, daß er von seinem Ast nicht mehr herunterkam. Die geschieht in größeren Freiflugräumen allerdings häufiger. Löbliche Ausnahme sind da Wuppertal und der Freiflugraum vor dem Krokodilhaus in Friedrichsfelde. Zum einen liegen hier die Besucherplattformen recht hoch, zum anderen sind die Anlagen so konzipiert, daß der Uninteressierte schnell wieder hinausgeht, jedoch aufmerksamere Besucher durch gut plazierte Futterstellen, einen entsprechenden Besatz und eine einigermaßen durchschaubare Bepflanzung selbst schwierige Tiere sehen können.
(03.07.2006, 00:00)
dennis:   auch mir haben die sogenannten Himalayaanlagen (mit Amurtigern und Mongolischen Wölfen!) nicht gefallen
sie sind unübersichtlich und be..scheiden strukturiert
und wenn die Tiere mal im Haus sind sieht man sie nicht.
Ich habe bei den drei Besuchen nie die schneeleoparden oder mal mehr als einen Wolf gesehen!
(03.07.2006, 00:00)
dennis:   die Rostkatzen sind doch noch da. Bei meinem Besuch im april sah man im Raubtierhaus zwei nette Rostkatzen die zusanmmengerollt auf einem Baumstamm schlummerten. daneben waren ebenfalls schlafende Löwen, die leerstehende nebelparderanlage und der Nashornvogelkäfig.
(03.07.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Neulich fragten mich Bekannte, ob sich ein Besuch im Züricher Zoo lohnen würde. Ich empfahl ihn ausdrücklich, warnte jedoch vor, daß die neuen Anlagen als überdimensioniert und nicht mehr erfaßbar empfunden werden könnten. Und genau so geschah es! Während der "alte" Zooteil, besonders das Exotarium, sehr gelobt wurde, wirkten die neuen Anlagen auf meine bekannten zu unübersichtlich und schlicht tierleer. Auch wenn das ja eigentlich nicht so ist, beim normalen Besucher entsteht dieser Eindruck. Höhepunkt war in der Madagaskarhalle als einziges sichtbares Tier ein Chamäleon, um daß sich alle anwwesenden Besucher ( etwa 30) scharten. Dies erinnerte mich an die Jeep-umlagerten Löwenrisse in afrikanischen Nationalparks. So ist man also dem Freiland ungewollt sehr nahe gekommen. Meine Bekannten sind Biologen, tier- und naturinteressiert, gehen gerne in Zoos, sind jedoch keine absoluten Freaks sondern nur interessierte Normalbesucher. Und für die sind die neuen Züricher Anlagen nichts! Und wenn ich lese, daß auf die neue Dschelada- Anlage drei Rudel gleichzeitig sollen, weiß ich, daß ich froh sein kann, wenn ich eins sehen werde. Versüßt wird dies nur durch die angestrebte Gemeinschaftshaltung mit Nubischen steinböcken, Blauflügelgänsen und Klippschliefern. Die von mir befürchetet Übertreibung in der Züricher Anlagengestaltung, die letztendlich nicht von den Besuchern honoriert wird, ist also nicht aus der Luft gegriffen.
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ Johannes :

Welche der Großkatzen-Arten bezeichnest du denn als häufig und welche als einigermaßen selten...??? Und Bergtapire werden, realistisch gesehen, für uns alle ein Traum bleiben... Wenn man schon sieht, das selbst die amerikanischen Zoos die B-Tapir-Haltung aufgeben werden, um den Schutz der Tiere im Freiland voranzutreiben...
(03.07.2006, 00:00)
IP66:   Ich fand bei meinem letzten Besuch im Winter Zürich recht attraktiv, allerdings ist das Urwaldhaus so riesig ausgefallen, daß es die Dimensionen des Zoos sprengt und sich wohl auch haltungstechnisch erst einmal bewähren muß. Vorteilhaft, daß man auf die Brezelwege des kölner Regenwaldes verzichtet hat, allerdings sieht man nicht alle Arten und bei manchen, etwa den Tanreks, wird es wohl ganz schwierig werden. Nachteilig finde ich aber, daß Zürich die Hanglage keinesfalls so geschickt ausnutzt wie Wuppertal und insbesondere die Tigeranlage so konfus strukturiert ist, daß sie die natürliche Struktur regelrecht negiert. Vielleicht sollte man wirklich einmal einen begabten Landschaftsbauer engagieren, der Hang, Flachgelände und Kinderzoo durch ein paar geschickte Durchblicke erschließt, die vielleicht auch die historischen Architekturen entsprechend nutzt.
(02.07.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   Mir gefällt der Zürcher Zoo von der Tierhaltung her auch sehr, allerdings hatte der Tierbestand sehr unter den letzten Neubauten im alten Zoobereich zu leiden. Etwa besteht der Katzenbestand nur noch aus zwei recht häufigen und einer etwas selteneren Art (Amur-Tiger, Schneeleopard, Indischer Löwe). Baumozelot, Nebelparder, Rostkatze und Manul - das ist alles Geschichte, dazu die Streifenhyänen. Nun wird demnächst die wertvolle Zuchtgruppe Westafrikanischer Schimpansen abgegeben, zugunsten der viel häufigeren Gorillas und Sumatra-Orang-Utans. So gesehen "verspielt" die Schweiz viele ihren alten zoologischen Raritäten, während neue hinzukommen (s.u.). Das mit der Bergtapirhaltung in Zürich glaube ich nicht. Das im Zoo zu sehende Ausbaumodell zeigte eine südamerikanische Sumpflandschaft für Tapire, Wasserschweine und andere Arten. Bei den Tapiren hierfür wird es sich sicherlich um die vorhandenen Flachlandtapire handeln. Und eine Haltung zweier Arten halte ich angesichts der allgemeinen Reduzierung des Tierbestandes für unwahrscheinlich.
(02.07.2006, 00:00)
Bernhard:   Ein Elefantenpfleger im Zoo Basel erzählte letztes Jahr, dass die ehemalige Känguru-Anlage in eine vergrößerte Elefantenaußenanlage einbezogen werden soll. Das Elefantenhaus soll eigentlich auch in den nächsten Jahren neu gebaut werden.
(02.07.2006, 00:00)
ZooFanKarlsruhe:   Ich sehe im Zürcher Zoo noch eine Menge Ausbaupotential, da diese Einrichtung ja eine ziemlich große und noch ungenutzte Fläche zur Verfügung hat. Bereits heute zähle ich den Zürcher Zoo zu den attraktivsten in ganz Europa.
(02.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nürnberg hatte bei meinem letzten Besuch ein Westliches in einer Gruppe von Östlichen, an der dunklen Färbung leicht herauszuerkennen. Das ist allerdings auch schon wieder eine Weile her und vielleicht nicht mehr aktuell. Weitere deutsche Haltungen sind mir auch nicht mehr bekannt.
(01.07.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   @Michael Mettler
Gibt es von den Westlichen Grauen Riesenkängurus wirklich "nur" keine Zuchtgruppe mehr in Deutschland? Wo wird den die Art nach dem Ende der Berliner Haltung noch in Einzeltieren gehalten?
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Stimmt schon, dass Bongos keine Raritäten mehr sind - da haben ihnen in unseren Landen die Westlichen Grauen Riesenkängurus den Rang abgelaufen, denn davon hält meines Wissens KEIN deutscher Zoo mehr eine Zuchtgruppe. Und dass Kängurus zum Pflichtsortiment gehören, da stimme ich ebenfalls zu.
Was wurde denn mit der bisherigen Känguru-Anlage gegenüber dem Elefantenhaus gemacht? Liegt die brach, oder gab es noch weitere Umsiedlungen?
(01.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Antwort auf Michael Mettler im Zoo-News-Thread:
Es ist durchaus möglich, dass es Gründe für die Abschaffung der Bongos gab, ich kenne mich mit der Gruppenstruktur, dem Zucht- und Haltungserfolg und evtl. Krankheiten, Todesfällen, hohen Altern in der Baseler Gruppe nicht aus. Tatsache ist aber auch, dass ich es für nicht mehr zeitgemäß halte, bei Bongos in Ehrfucht zu verfallen: Eine wirkliche Rarität sind sie nicht mehr, sie werden inzwischen an so vielen Orten erfolgreich gehalten und gezüchtet und in Dänemark mittlerweile sogar schon in einem Safarizoo gehalten.
Darüber, dass Kängurus, zumal, wenn sie so gekonnt wie jetzt in Basel, in Szene gesetzt werden, für das Publikum attraktiver sind, als Bongos müssen wir uns ja wohl nicht unterhalten - und gerade sie als Hannover-Experte müssten doch wissen, wie oft nach welchen Kriterien entschieden wird, wenn es darum geht, Tierarten auszuwählen.
Desweiteren war die Basler Bongo-Anlage m.M. nach keineswegs ideal und wer weiß, wozu der Platz bei den Kängurus gebraucht wird (auf lange Sicht muss Basel sich ernsthaft Gedanken um seine Elefantenhaltung machen...).
Ich stimme ihnen aber zu, dass es bedauerlich ist, dass die Bongos weg sind und ebenso bedauerlich für die herrliche Gartenanlage, denn das Bongogehege passte sich sehr gut in die Landschaft ein.
(01.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Basel mach im Moment eine ganz spannende Entwicklung durch. Nachdem der Afrika-Komplex mit Etoshau und Gamgoas (?) ja seit einigen Jahren sehr erfolgreich (wenn meiner Meinung nach allerdings etwas zu schwach mit Tieren besetzt) abgeschlossen ist, folgte nun Australis. Die Pläne für den Sautergarten (Pandas, Panzernashörner) sind ja schon recht konkret und auch für einen mittel- bis kurzfristigen Zeitraum angesetzt, jedenfalls klang es so und ich denke, dass die aktuelle Umgestaltung des Nashorn-Ex-Zwergflusspferdehauses ein erster Schritt in diese Richtung ist. Nun fängt der Zoo aber auch noch an, bei den Menschenaffen Nägel mit Köpfen zu machen. Nach einer bedeutenden Spende einer Schweizer Großbank soll nun eine "Erlebniswelt" (ich gehe aber stark davon aus, dass das Wort "Erlebniswelt" in Basel anders ausgelegt wird, als in Hannover und Gelsenkirchen...) für Menschenaffen entstehen. Wer hat genauere Informationen? Bis wann soll all das fertig sein? Wie sieht die wirtschaftliche, finanzielle Situation und Perspektive in Basel aus? Was soll auf Dauer mit den Elefanten geschehen?
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wer ist schon wirklich Elefantenkenner...? (siehe auch Beitrag "Elefanten-Unterarten")
Der "Irrtum" ist also verzeihlich. Auch bei der alten Afrikanerkuh in Rostock gibt es ja die (nicht allgemein verbreitete) Annahme, sie sei ein Waldelefant. Und wenn ich sie mir so ansehe.....
(08.10.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Endlich mal etwas Zeit um mich zu rechtfertigen: Ich beanspruche nicht, als Elefantenkenner zu gelten, doch die rundlichen Ohren und nach unten weissenden Stosszaehne wiesen ihn mir als Waldelefanten aus. Zugegeben, die Groesse machte mich schon stutzig, aber ich lebte bislang gut mit meinem Irrtum! ;-)
(07.10.2005, 00:00)
Matthias Papies:   Das im Basler Zoo ein Waldelefant leben soll, habe ich auch in keiner Publikation der EEG gelesen. Dafuer aber, dass der letzte Waldelefant, ein Bulle, bis Fruehsommer 2002 im Zoo Paris lebte und dann in einen anderen Park umgezogen ist, wo er kurz darauf verstarb. Laut ISIS gibt es auch nur noch einen Waldelefanten in Nordamerika.
(30.09.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Wie sicher ist das mit dem Waldelefanten? Nur weil ein Afrikaner fast gerade, nach unten gerichtete Stoßzähne hat, muss er noch lange kein Waldelefant sein!
Gemeint ist wahrscheinlich die Kuh Malayka, und in ihrem Zusammenhang habe ich noch nie davon gehört oder gelesen, dass sie ein Waldelefant sein soll, auch nicht in den Publikationen der European Elephant Group. (Oder habe ich da was überblättert?)
Die "markante Erscheinung" ist ebenfalls relativ. Sieht man sich z.B. die in den letzten Jahrzehnten in Deutschland vertretenen definitiven Waldelefanten an (Jambo II im Zoo Berlin, Ngbaya in Duisburg, Dima in Frankfurt), so fällt gerade ihre Uneinheitlichkeit im Typ ins Auge. Und die berühmte Erfurter Elefantin Marina gehörte äußerlich zum Savannentyp, stammte aber ausgerechnet aus dem Kongo...
Zwischenzeitlich wird übrigens anhand von DNA-Studien (mal wieder) die Artselbstständigkeit des Waldelefanten propagiert.
(29.09.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   In Basel gibt es nur einen Waldelefanten, der aber nicht als solcher ausgewiesen ist, aber anhand seiner markanten Erscheinung als solcher zu erkennen! Ansonsten finde ich die Schweizer Zoolandschaft auch als sehr aufstrebend. Ich kenne aus eigener Ansicht zwar nur zwei Zoos, doch diese sind sehr massgeblich! Das Umbauprojekt in Zürich ist beachtlich und die Basler Realisierungen verdienen einer Hervorhebung! Das Masoala-Haus bedarf einiges an Geduld, aber lassen sich für geübte Beobachter auch Taggekkos und Tomatenfrösche sehen! Schade ist es, dass es bislang noch nicht mit den Tanreks geklappt hat. Den Lemuren soll sich erst mit der Ausbreitung der Vegetation das ganze Haus erschliessen und auch die Vogelwelt erfährt sicherlich noch Zuwächse. Die Irbis-Anlage finde ich als Geröllfeld gelungen und es lässt mich verschmerzen, die Schneeleoparden bislang nur schlafend gesehenzuhaben, ein Phänomen was mir auch in Köln und Salzburg wiederfuhr! ;-)
(29.09.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   @Matthias Papies: In Basel
(29.09.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Sicherlich ist Zürich ein bedeutender Zoo mit vielen schönen Anlagen und einem guten Tierbestand. Die meisten neuen Anlagen jedoch sind mir schlicht überdimensioniert ( Brillenbären, Sibirische Tiger) und unübersichtlich aufgebaut, so das kein Tier mehr zu sehen ist. Die viel zu schwach besetzte Tropenhalle ist eine vertane Chance ( die Halle selber ist ja wirlich beeidruckend, nicht aber der kümmerliche Besatz).Ich fprchte, daß sich diese Entwicklung mit der neuen Anlage für Indische Löwen fortsetzt. Das steht für mich unter dem thema. " Man kann es auch übertreiben." Da tritt für mich eine Minderung des Zooerlebnisses ein.
(29.09.2005, 00:00)
Matthias Papies:   Wo gibt es denn in der Schweiz Waldelefanten?
(29.09.2005, 00:00)
Zoosammler:   Die Schweizer Zoos werden meines Erachtens hier im Forum noch viel zu wenig gewürdigt. Gerade in den nächsten Jahren wird sich hier sehr viel tun - in Zürich sieht man den Anfang mit Masoala, in Basel mit Etosha.
Zürich will seinen Zoo ja bis 2020 komplett umgestalten, stimmt es in diesem Zusammenhang eigentlich, dass dort Bergtapire einziehen sollen?
Wenn ja, wäre die Schweiz ein Land voller zoologischer Kostbarkeiten:
Panda, Somaliesel, Panzernashorn, neu entdeckte Mausmakiart, Schuhschnabel, Waldelefant, Indischer Löwe, Bergtapir.
Dieses kleine Land hat eine bemerkenswerte Zoolandschaft, und muss den Vergleich mit Deutschland (umgerechnet auf die Größenverhältnisse) nicht scheuen.
Und gerade wenn man es mal mit seinem Nachbarland Österreich vergleicht, hat die Schweiz zoomäßig die Nase vorn.
Die Tradition des großen Schweizers Hediger wird also fortgesetzt.
Nicht vergessen darf man, dass es ja auch noch interessante kleine Tierparks dort gibt, Bern, Eichberg (u.a. Schneeleopardenzucht), Gossau, Rapperswil, Goldau, Langenberg oder St. Gallen.
(28.09.2005, 00:00)

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