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Seraus im Zoo



Trebaruna:   Das zweite tier kam glaub ich von Wien.
(25.12.2007, 12:33)
Steven Holland:   Ich glaube das hier noch nicht gesagt ist dass auch overloon seit letzte sommer Seraus im kollektion hat. Ich glaube das ein der beide tiere nachwuchs aus Magdeburg ist. Uber die andere habe ich keine ahnung.
(24.12.2007, 21:30)
Michael Mettler:   Ich könnte mir gut vorstellen, dass Seraus NICHT auf Bergtierfelsen gezeigt wurden, weil sie ja eigentlich eher Wald- als Klippentiere sind ("Waldziegenantilope"). Andererseits gilt das für Takine auch...
(23.12.2007, 18:18)
IP66:   Ich weiß nicht, ob ich mit der Frage nach der Unterbringung der stellinger Tiere schon vom Thread-Thema abgerückt bin. Auf der anderen Seite habe ich mir schon häufig die Frage gestellt, ob die großen Bergtierfelsen bei Hagenbeck, in Wuppertal oder im alten Zoo in Nürnberg eher eine Art Heufresserwiese in einer neuen Dimension vorstellten oder mit einer leicht zu haltenden Haustiergruppe besetzt waren und dachte, daß es bei einer solchen Kostbarkeit wie dem Serau leichter wäre, die Unterbringung festzustellen. Insofern tut es mir sehr leid, daß fleißige Forumsteilnehmer umsonst gesucht haben.
(23.12.2007, 14:43)
Michael Mettler:   Mache ich. Das könnte tatsächlich das selbe Individuum sein; achte auch mal auf die kleine Narbe (?) oberhalb des Auges vor dem Hornansatz.

Möglicherweise ist auch das Foto aus der beeldbank in Askania Nova entstanden? Wie andere Beispiele auf der selben Seite zeigen (z.B. der Buffon's waterbok), sind in der beeldbank ja nicht nur Zoofotos aus Antwerpen und Planckendael enthalten. Vielleicht stammen die anderen von Reisen Antwerpener Zooleute.
(22.12.2007, 23:09)
Karsten Vick:   Oh ja, das wär nett.
Bei Erna Mohr heißt der Serau übrigens Kambing Oetan. Holländisch oe = u; der 2. Wortteil sollte uns also bekannt sein; Kambing heißt malaiisch Ziege.
(22.12.2007, 23:02)
Michael Mettler:   Nützt es dir etwas, wenn ich dir das Askania-Bild maile?
(22.12.2007, 22:40)
Karsten Vick:   Gerade fiel mir auf, dass der Serau aus Askania Nova und der in der beeldbank im linken Ohr beide eine Kerbe haben, obwohl sie sonst auf den ersten Blick nicht viel Ähnlichkeit haben. Leider will es mir nicht gelingen, die beiden Bilder nebeneinander zu legen.
(22.12.2007, 22:12)
Karsten Vick:   Danke euch allen für eure Nachforschungen. Askania Nova wär so ziemlich der letzte Ort, wo ich einen Festlandserau vermutet hätte, interessanterweise auch der wie der Antwerpener und der Berliner mit der Jahreszahl 1963 verbunden.
Über die Hamburger Tiere berichtet Erna Mohr im "Zoologischen Garten" von 1936, das würde die Suche etwas eingrenzen, WENN nicht Michael Amend schon alle Zooführer durchforstet hätte. Das Weihnachtsgeschenk von WolfDrei hab ich ja dankenswerterweise schon im Original, darauf sieht man die weiße Halsmähne sehr schön.
(22.12.2007, 21:59)
Oliver Jahn:   und hier in Magdeburg 2007.
(22.12.2007, 21:46)
WolfDrei:   Japanischer Serau, Zoo Berlin 2005
(22.12.2007, 21:33)
Michael Amend:   Ach was, das ist bestimmt eine RUNDBAU-AUFNAHME.....
(22.12.2007, 18:57)
Michael Mettler:   Fundstück aus DAS TIER, April 1963: Serau in Askania Nova. Mit passendem Schilfhintergrund...
(22.12.2007, 18:16)
Michael Amend:   Ich habe jetzt doch mal alle Hagenbeckführer der 30 iger Jahre nach den Seraus durchforstet, und wie erwartet, werden diese weder im Text erwähnt, noch sind sie abgebildet. Als Unterbringung kommen eigentlich nur der Mittelfelsen, der laut Führer mit Wildziegen und Wildschafen besetzt war,das Hochgebirge oder das"Kleine Pflanzenfressergehege"in Betracht, das auch mit wechselden, interessanten Huftierarten besetzt war.
(22.12.2007, 16:01)
IP66:   3200 sind aber doch eine ganze Menge! Wichtig finde ich vor allem die Exemplare vor 1945, weil da auch unsere öffentlichen Bibliotheken miserabel bestückt sind.
(22.12.2007, 10:29)
Michael Amend:   @IP66. Schön wär's....Ich habe jetzt knapp 3200 Zooführer, klingt viel, ist es aber nicht, ich kenne Sammler in England, die über 5000 Zooführer und mehr haben.Ich halte es aber so, Qualität geht vor Quantität, und ich glaube, da braucht sich meine Sammlung nicht zu verstecken.
(21.12.2007, 12:18)
IP66:   Sie müssen ja über das bestsortierte Zooführerarchiv dieser Erde verfügen!
(21.12.2007, 11:40)
Michael Amend:   Ich glaube kaum, das die Seraus in den Hagenbeckführen auftauchen, die sind, was Angaben zum Tierbestand angeht, sehr ungenau und oberflächlich, bedingt durch den regen Tierhandel, und gerade solche eher unspektakuläre Arten werden da nicht erwähnt. Wenn es einen genauen Haltunsgzeitraum gibt, werde ich gern mal in den entsprechenden Führern nachsehen, ich habe alle aus den 30 iger Jahren.
(20.12.2007, 19:37)
Sven P. Peter:   Ich glaube nicht, dass die Tiere auf einem der Felsen lebten, da man hier meist Tiere in großgruppen zeigte. Werde mal in meinen Zooführeren suchen, habe aber aus den 30ern nicht alle.
(18.12.2007, 12:47)
IP66:   Mich würde interessieren, wo bei Hagenbeck die Seraus untergebracht waren. Auf dem Bergtierfelsen oder in einem der vielen Kleingehege?
(18.12.2007, 10:27)
Sacha:   Mein Weihnachtsgeschenk an Karsten Vick ist leider nicht so üppig wie das von WolfDrei, sondern nur eine kleine Info: Im Zoo von Kuala Lumpur gibt/gab es (mein Besuch ist schon zwei, drei Jahre her) Sumatra-Seraus. Gemäss ISIS müssten sie jedenfalls noch dort sein und zwar zwei Exemplare der Malayischen Unterart.
Der Zoo von Kuala Lumpur liegt übrigens ein ganzes Stück ausserhalb des Stadtzentrums. Am besten fährt man mit dem Taxi hin. Der Zoo ist qualitativ nicht so gut wie der in Singapur, doch sind Verbesserungsbemühungen in der Tierhaltung überall spürbar. Es gibt ausserdem im Bereich Kleinsäuger (namentlich Schleichkatzen) und Reptilien die eine oder andere Zoorarität zu sehen.
(18.12.2007, 10:24)
WolfDrei:   Da Weihnachten das Fest der Liebe ist, Herr Vick: Ihr geliebter Festlandserau, Guilin, 1994
(18.12.2007, 08:01)
Karsten Vick:   Ich bin heute mal wieder über die von mir so geliebten Festland-Seraus gestolpert, als ich im Antiquariat ein Buch kaufte, das ich in den letzten Jahren bestimmt schon 10x in der Hand gehabt habe, ohne es zu kaufen: Knaurs Tierreich in Farben - Säugetiere.
In dem ganz unten von Ingo Rossi erwähnten FELIS-Artikel zählt Ch. Matschei auch Haltungen von Festland- bzw. Sumatra-Seraus auf. In den 30er Jahren gab es ein Paar bei Hagenbeck in Hamburg; 1963 gab es ganz kurzzeitig einen Bock aus Sumatra im Berliner Tierpark.
Ergänzend kann ich noch 2 Haltungen anbringen. In der Antwerpener beeldbank gibt es in der Kategorie "bok" ein Bild einer bosgems von 1963 und in Knaurs Tierreich in Farben eins aus dem Londoner Zoo. Alle drei haben eine dunkle Nackenmähne und weiße Unterlippe. Beim Antwerpener wird in der Bildunterschrift neben anderen lustigen Dingen auch auf die witten poten, also die weißen Beine hingewiesen, die der Londoner auch hat, nicht aber der Berliner.

Alles ganz spannend und alles lange her. Kennt ihr noch weitere historische Haltungen in Europa?
(18.12.2007, 00:04)
Konstantin Ruske:   Der Zoo Decin gleich hinter der tschechischen Grenze hält ebenfalls Seraus, die 2004 erstmals züchteten. ( Auch sonst vom Betand sehr interessant: Berg- Anoas, Hirscheber, Moschustiere...)
(04.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Die Aussage ist vom Pfleger des Zoo Berlin. Er hat darüber gesprochen in einer Sendung über den Zoo Berlin vor ca. 4 Wochen auf XXP.
(03.10.2005, 00:00)
Sitara:   Herzlichen Dank allen für die vielen aufschlußreichen Infos!
(02.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @ Ingo Rossi: Meines Wissens wurde mal kurzzeitig ein Bock aus dem Berliner Zoo in den Tierpark ausgelagert, muss aber schon eine Weile her sein.
@ Oliver Jahn: Es mögen die einzigen HORNtiere im Magdeburger Zoo mit Klo-Ecke sein, aber wahrscheinlich nicht die einzigen HUFtiere - oder gibt es in Magdeburg keine Neuweltkamele mehr??? Lamas & Co. sind nämlich genau deshalb ebenfalls sehr beliebt bei Tierpflegern.
(02.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Kann Michael nur zustimmen, in Deutschland wurden sie erst nur im Zoo Berlin, dann mit Tieren von dort auch in Magdeburg gehalten. In Berlin sind die Tiere im Erweiterungsgelände untergebracht und in Magdeburg in dem Eckgehege zwischen dem Flamingohaus und dem Nasenbärengehege. In beiden Zoos züchten sie regelmäßig. Sitara, das faszinierendste für mich an diesen Tieren, dass sie die einzigen Huftiere sein sollen, bei denen die Alttiere den Jungtieren zeigen, wo das "Klo" ist. Der Tierpfleger sagte, es gibt kein reinlicheres Tier und mit diesem Gehege haben die Pfleger die wenigste Arbeit, weil nun schon seit 3 Generationen immer der selbe und nur dieser Platz als Toilette von den Tiere benutzt wird!
(02.10.2005, 00:00)
Ingo Rossi:   Danke für den Hinweis. Gab es nie Seraus im Tierpark?
(02.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @ Ingo Rossi: Der Tierpark Berlin hält keine Seraus, sondern Mittelchinesische Gorale.
Die Seraus im Zoo Berlin, in Magdeburg und in Wien sind korrekt bezeichnet Japanische Seraus. Es gibt noch diverse weitere, völlig anders gefärbte Serau-Formen (über die Einteilung in Arten und Unterarten gibt es verschiedene Meinungen) auf dem asiatischen Festland und den Sunda-Inseln, die aber m.W. nirgends in Europa gehalten werden.
(02.10.2005, 00:00)
Zoosammler:   Ich sah im Juli im Zoo Berlin ebenfalls welche.
(02.10.2005, 00:00)
Ingo Rossi:   Habe sie in Magdeburg anfang des Jahres noch gesehen. Und im Tierpark Berlin müsste es eigentlich auch noch welche geben. Im Magdeburger Zoobericht Felis 20-22 ist ein sehr interessanter Bericht über die Haltung der Tiere.
(02.10.2005, 00:00)
Sitara:   Bei meinem diesjährigen Zoobesuch in Wien bin ich dort im Schönbrunner Tiergarten auf eine interessante, seltene Tierart gestoßen, den Serau (Capricornus crispus). Er gehört zu den Gämsenartigen, lebt in Japan und sieht mit seinen kurzen Hörnern und dem weißen bartartigen Fellwuchs unter dem Kinn recht eigenartig aus. Weiß jemand in diesem Forum, in welchen Zoos man diese Waldziegenantilope noch antreffen kann?
(02.10.2005, 00:00)

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