
| Hans-Dieter Philippen: | Das Freiwildgehege Gangelt liegt nahezu direkt vor meiner HaustĂŒre (ich wohne in Heinsberg) und ich besitze eine Jahreskarte, so dass ich es jederzeit aufsuchen kann. Die AufzĂ€hlung der vorhandenen Arten von IP66 stimmt noch immer (in Wildparks gibt es nach m.E verhĂ€ltnismĂ€ssig selten BestandsĂ€nderungen), aber das man die Karnivoren sehr gut gehen kann, kann ich nur fĂŒr die Otter bestĂ€tigen. Was Wildkatze, Baummarder, Fuchs und Nerz (Teilnahme an Zuchtprojekt) angeht, so sind diese i.d.R. nur Abends sichtbar. In der Auflistung fehlt noch das Mufflon, sowie WaschbĂ€ren. Was die Wölfe angeht, so handelt es sich um eine reine MĂ€nnertruppe, die aus einem europ. Wolfsstammvalter und seinen Söhnen besteht. Die Mutter war ein schwarzer Timberwolf und hat die Farbe an ihre Söhne weitervererbt. Ich kann einen Besuch auch empfehlen, wobei man wĂ€hrend der Woche sehr ungestört ist. (24.05.2011, 20:53) | ||
| IP66: | Ich habe gestern den Wildpark Gangelt besucht, ein Institut ganz im Westen der Republik, zwischen Aachen und Mönchengladbach, genauer zwischen Heinsberg und Geilenkirchen gelegen. Es handelt sich um einen klassischen Wildpark mit vorwiegend einhemischen und jagbaren Arten wie Wildschwein, Wisent, Rot- und Dammhirsch, aber auch BraunbĂ€ren, Wölfen, Wildkatzen, Luchsen, Sikahirschen, Rehen sowie Steinböcken und Gemsen. Zumindest letztere trifft man in dergleichen GĂ€rten selten an, ebenso Alpenmurmeltiere oder Elche sowie Heckpferde. Da das Publikum fĂŒttern darf, sind auch Kleinraubtiere wie Baummarder und Fuchs gut sichtbar, wie ohnedies die These, daĂ Hirsche, die man fĂŒttern kann, fĂŒr Besucher auĂerordentlich attraktiv sind, gestern gleich mehrfach bestĂ€tigt wurde. Zu den Besonderheiten der Anlage zĂ€hlen weiĂe Rothirsche, die ich lange nicht mehr lebendig gesehen habe. Alle Arten sind in recht gerĂ€umigen und vor allem kaum verschlammten Gehegen untergebracht, die relativ dĂŒnn besetzt sind. Zur Unterhaltung der Besucher gibt es auch GreifvogelvorfĂŒhrungen, u. a. mit zum Teil so selten zu sehenden Arten wie Blau- oder Adlerbussard. Demjenigen, der dergleichen gröĂere Wildparks schĂ€tzt, kann ein Besucher durchaus empfohlen werden. (02.05.2008, 10:54) |
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