Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

"Unhaltbare" Tiere



Michael Amend:   Menschenaffen, mit Ausnahme vom Breitmaulashorn alle Nashörner, z.t auch Bergtapire,Walroß und See-Elefant, See-Leopard,Koboldmakis, Pottos, Wale und Delphine,Dugongs,Dachse,Marder,Otter, einige Hörnchenarten,verschiedene Schleichkatzen,Schlank,-und Plumbloris,alles Arten, die eigentlich für die Gefangenschaftshaltung ungeeignet sind, ("unhaltbar")trotzdem aber nach wie vor in Zoos gehalten werden.Und das sind nur die Säuger....
(17.09.2008, 17:02)
Wulfgard:   Ich hab da noch 2
Die Spechtpapageien überlebten in Gefangenschaft bisher nur wenige Tage.
Das Grünköpfchen eine im Dschungel Westafrikas lebende Agaporniden Art.
(17.09.2008, 15:04)
IP66:   Wenn man nicht so zaghaft wäre, könnte man auch von "Herausforderungen", sprechen, die manche Art noch an ihre Halter stellt ...
(17.09.2008, 11:06)
BjörnN:   Es soll sich um 2,1 Tiere der Südliche Unterart der Riesenborkenratte handeln....
(17.09.2008, 08:44)
WolfDrei:   Stichwort Borkenratten in Leipzig: nach den bisherigen Mitteilungen darf ich annehmen, daß es sich in Leipzig um Phleomys handelt, nicht um die Londoner Crateromys (Panayborkenratte)?
(17.09.2008, 07:24)
Michael Amend:   Gilt die weiter unten aufgeführte Schreckhaftigkeit als Argument für eein unhaltbarkeit von Tieren, betrifft das alle Antilopen, Hirsche und Equiden, praktsich alle Fluchttiere. Langsam bleibt nicht mehr viel, was man in Gefangenschaft überhaupt halten kann, denn etliche Gbeirgswiederkäuer sind generell ebenfalls unhaltbar, einige davon aus klimatichen Gründen nicht in Mittel,-oder Südeuropa.
(17.09.2008, 06:43)
Michael Amend:   Elefanten fehlen aufgrund ihrer Körpergröße und Sozialstruktur noch, Okapis und Giraffen, sowie alle blätterfressenden Antilopen ebenfalls, da man im Winter nur eine unzureichende Ersatzernährung anbieten kann. Etliche Beuteltierarten, Moschusochsen, Moschostirere,Saigas ,Ameisenigel,Gürteltiere,Ameisenbären,Scvhuppenteier,Erdwölfe,Löffelhunde Erdferkelund Wölfe fallen mir noch spontan ein. Dazu noch Wollaffen,Brüllaffen, Uakaris,Sakis und Totenkopfaffen ( Nahrungsspezialisten ! )
(17.09.2008, 06:40)
BjörnN:   @Oliver Jahn
Sie werden ins ehemaligen Domizil des kürzlich verschiedenen Sri-Lanka-Riesenhörnchen einziehen.... Hinter den Kulissen warten 2,1 Tiere auf den Einzug....
(16.09.2008, 23:29)
cajun:   Bisher hat sich doch anscheinend das Saola als "unhaltbar" sogar im Herkunftsland, herausgestellt. Oder gibt es da was Neues?
(16.09.2008, 23:13)
Rene Mantei:   Wenn wir die ganzen Tierhaltungen auf Mitteleuropa beziehen sollte das Schnabeltier noch genannt werden.
Wenn ich richtig informiert bin frisst es doch auch nur bestimmte Würmer.
Oder hat sich in Sachen Ersatznahrung etwas getan?
(16.09.2008, 22:56)
Oliver Jahn:   Wo genau sollen sie gehalten werden? In welchem Gehege?
(16.09.2008, 22:05)
BjörnN:   @Jana
Die Borkenratten sollen in den nächsten Wochen in die Schau im Neuen Vogelhaus kommen. Die Anlage wurde schon vor 2 Wochen renoviert, also wird es nicht mehr allzu lang dauern....
(16.09.2008, 21:57)
Michael Mettler:   Wie sieht das eigentlich mit der Giraffengazelle aus? Ich weiß, in den USA werden sie regelmäßig gezüchtet, aber das werden Elche bei uns ja auch...
(16.09.2008, 21:10)
Oliver Jahn:   Auf Grund der besonderen Ernährung und Haltung würde ich noch das Sumatra-Nashorn dazu zählen wollen. Obwohl auch hier in England z.B. einzelne Tiere recht lange in der Haltung waren.
(16.09.2008, 21:03)
Jana:   Im August (mein letzte Besuch dort) sah ich Borkenratten in Jihlava, in Tageshaltung. Prag baut für sie eine Schauanlage in der Tropenhalle, soll glaube ich noch vor Jahresende im Betrieb sein. Und die neue leipziger Tiere sind auch schon in der Schau, oder?
(16.09.2008, 20:46)
Michael Amend:   @Gudrun Bardowicks.Borkenratten gibt es in mehreren europäischen Zoos, allerdings nicht in der Schau. Sind übrigens nicht viel schwieriger zu halten als ähnliche Nagetiere.
(16.09.2008, 19:23)
Onca:   sehr viele Kolibriarten wegen Nahrungsspezialist.
Seeleopard
@Gudrun: zwergameisenbären... erstmal das Nahrungsmittel zusammenstellen. Die Zoos wollen ungern noch Tiere durch Experimente verlieren - also bewusst. Was das Hauptproblem bei vielen ist.
Bei Tieren die sehr bedroht sind, ist das sehr riskant, wenn man noch keine "nusery"-Erfahrung hat. (wie sagt man dazu im Deutschen? - zuviel Englisch im Kopf)
(16.09.2008, 19:21)
Michael Mettler:   Bemerkenswerterweise hat sich ja die eine oder andere besonders EINFACH zu haltende Art längst aus den Beständen großer Zoos verabschieden müssen...
(16.09.2008, 18:41)
IP66:   Wenn man diese Liste gegen 1880 aufgemacht hätte, wären vermutlich die meisten Menschenaffen, Delphine, Koalas, Kudus und die meisten Wasserböcke zu finden gewesen. Ich denke, daß die Bereitschaft, auf eine Art Mühe zu verwenden, schon mit deren Seltenheits- oder Schauwert einhergeht. Insofern rechne ich damit, daß einerseits die ein oder andere hier angeführte Art sich etablieren wird, während andere aus unseren Zoos verschwinden.
(16.09.2008, 17:52)
Sacha:   @Ralf Sommerlad: Bez. der Kraits erinnere ich mich an Berichte des TP Berlin, wo eben gerade die Fütterung Schwierigkeiten bereitete (Stichwort Zwangsfütterung). Auch sollen viele Zoos in der Vergangenheit auf die Haltung von Königskobras nicht nur wegen deren potenziell hohen Gefährlichkeit, sondern auch wegen des Futters (Schlangenfresser) verzichtet resp. wieder aufgegeben haben. Und die Umgewöhnung auf Aale soll auch nicht das A und O gewesen sein.
Als Reptilienspezialist bist Du aber sicher über die neueren Entwicklungen besser informiert als ich.

Generell unterstreicht aber auch Deine Info meine Aussage: Es kommt vor allem auf den Aufwand/Kosten/Raum an, den ein Zoo auf sich nehmen will bzw. zur Verfügung hat. See-Elefanten liessen sich über lange Jahre halten, ebenso - in Relation versteht sich - diverse Duckerarten, Elche, Rehe oder Kaiserpinguine (Seaworld San Diego).

Den Maulwurf habe ich erwähnt, weil ich eben von der Haltung in Zoos ausgegangen bin.

Wäre übrigens interessant herauszufinden, ob sich für die Meerechsen nicht auch eine Ersatznahrung finden resp. kreieren liesse. Ich würde mich da auf einen In-situ-Versuch (und sofern erfolgreich später auch ex-situ) einlassen.
(16.09.2008, 17:24)
Shensi-Takin:   @Anti-Erdmännchen: 1. So ohne weiteres wuerden Rehe bei Zufuetterung der handelsueblichen Pressfutters sicher nicht sterben-inbesondere, wenn Laubwerk und Heu mit angeboten wird.

2. "weil ich anders als Du der Meinung bin, daß kaum ein Mensch in die Verlegenheit kommt, dieses namentlich extrem bekannte aber de facto völlig unbekannte Wesen in der Natur zu beobachten." Dann empfehle ich "Dir" (seit wann wurde hier das obligatorische Duzen eingefuehrt? Oder ist dies ein islaendisches Forum?) einen fruehmorgentlichen Spaziergang in den groesseren Parkanlagen diverser europaeischer Staedte. Ich habe dabei Rehe unterschiedlichsten Alters und Zahl aus naechster Naehe beobachten koennen.

Bei Fledermaeusen wuerde ich unterscheiden; es gibt diverse carnivore, frugivore, sanguivore und sogar piscivore Arten in menschlicher Obhut. Rein insektivore Arten sind allerdings hinsichtlich des Arbeitsaufwands und passendem Ersatzfutters nur schwer laengerfristig haltbar. Mal sehen, wie viel Glueck Pilsen mit seinen aegyptischen Grabfledermaeusen haben wird...

(16.09.2008, 17:08)
Anti-Erdmännchen:   @ Jennifer
Eine Besucherfütterung bei Rehen ist undenkbar. Als Konzentratselektierer würden sie binnen Kürze sterben, wenn sie dieses übliche Wildparkfutter erhielten. Streicheln wäre möglich bei Handaufzuchten, jedoch nur bei Ricken. Handaufgezogene Böcke sind viel zu gefährlich. Ein weiterer Vorteil von Damhirschen gegenüber Rehen ist, daß sie in großen Gruppen gehalten werden können. Rehe sind dagegen revierbildend.

@ Gudrun
Daß Rehe so selten gehalten werden, liegt meiner Meinung nach nur an der Schwierigkeit der (schauattraktiven) Haltung. Ansonsten wären sie interessante Pfleglinge, weil ich anders als Du der Meinung bin, daß kaum ein Mensch in die Verlegenheit kommt, dieses namentlich extrem bekannte aber de facto völlig unbekannte Wesen in der Natur zu beobachten.
(16.09.2008, 16:51)
WolfDrei:   Stichwort Lemurem: Indriartige, also Sifakas, Avahis und der Indri selbst. Die Nahrung ist die eine Seite. Bei den westmadagassischen Sifakas (Trockenwaldbewohner: Coquerell-, von der Decken-, Verreaux-und Kronensifaka) geht es offensichtlich: wachsende Anzahl an Coquerellsifakas in den USA, in Europa Kronensifaka. Deren Nahrungsangebot in der Heimat ist halt nicht sehr üppig. Bei den "Schimpuns" (Diadem-, Seiden-, Edwards und Perriersifaka) ist das Angebot weitaus größer. Es wurde auch geschrieben, daß man bei Jungtieren eine Nahrungsumstellung auf "Gefangenenkost" leichter erreichen würde (Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht). Bei Avahis und Indris gibt es offensichtlich neben Nahrungsproblemen noch "verhaltensethologische" Probleme.
(16.09.2008, 15:23)
WolfDrei:   Von den Schwierigkeen der Elchhaltung wurde schon hier ausführlich gesprochen. Als dem größten Vertreter der telemetacarpalen Hirsche geht dann die Palette über Maul-und Virginiahirsche runter: Sumpf-, Pampashirsche bis Mazamas und letzlich Pudus: alles ernährungsphysiologisch schwer zu haltende Hirscharten inklusive Reh. Stichwort "Laborbedigungen": beim Gleitflieger auch hier nicht gelungen, aber gelungen u.a. beim russischen "Wassermaulwurf", dem Desman (Moskau und seinerzeit Leningrad). Gab es Haltungen mit dem Pyrenäendesman?
(16.09.2008, 14:47)
Michael Mettler:   Den Gedanken von Ralf Sommerlad finde ich sehr wichtig: Unter "Laborbedingungen" sind sicherlich viele der "Unhaltbaren" durchaus haltbar - die Schwierigkeiten liegen oft eher bei einer Haltung im Schaubereich (Unruhe, weniger sterile Bedingungen usw.). Die "gesündere" Haltungsmethode ließe sich aber heute den Zoobesuchern kaum noch vermitteln - da wären wir ja wieder bei der Badezimmerarchitektur. Bei Nahrungsspezialisten hilft das natürlich nicht allein, aber am Beispiel Koala sieht man ja, was MÖGLICH ist.
(16.09.2008, 14:32)
Ralf Sommerlad:   @Sacha: Kraits sind recht einfach auf Mäuse umzustellen und dann leicht haltbar.Maulwürfe werden unter Laborbedingungen gelegentlich lange gepflegt, im Zoo ists sicher schwieriger.
(16.09.2008, 14:24)
Gudrun Bardowicks:   @ Michael Mettler: Ich habe mich nur verschrieben. Ich meinte natürlich den Zoo Rostock, der seit Jahren erfolgreich Rehe hält und züchtet, nicht den Zoo Rotterdam, der in der Tat keine Rehe hält.
(16.09.2008, 13:44)
Jennifer Weilguni:   @Gudrun Bardowicks
Was die Saigas angeht, so liegst Du mit Tschechien goldrichtig (Zoopark Chomutov)

Was die Rehe anbelangt so schätze ich dass die meisten Wildparks vor allem auch deshalb Damwild bevorzugen, weil diese viel zahmer und besucherwirksamer sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Rehe ähnlich als Objekte zum Füttern und auch Streicheln eignen würde, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.


(16.09.2008, 13:44)
Michael Mettler:   @Gudrun Bardowicks: Wo sind denn in Rotterdam Rehe untergebracht? Ich habe letzte Woche keine gesehen und kann mich auch von früheren Besuchen her an keine erinnern.

Ansonsten denke ich, man müsste bei Tieren allgemein zwischen "nicht haltbar" und "sich nicht erhaltend" (im Sinne eines sich tragenden Bestandes) etwas differenzieren. Schließlich wurden z.B. See-Elefanten, Affenadler oder Schuhschnäbel schon bis ins hohe Alter erfolgreich gehalten, aber mit geringen Ausnahmen aus unterschiedlichsten Gründen nicht gezüchtet. Andere Arten vermehren sich hingegen durchaus, aber die Geburtenrate gleicht gerade nur die Verlustrate aus.

Bei einigen Arten kommen auch regionale Komponenten hinzu. Während es z.B. in Deutschland aus Naturschutzgründen schwierig bis unmöglich ist, manche frosch-, echsen- oder schlangenfressende Schlangen zu halten (wenn deren Umstellung auf Ersatznahrung nicht gelingt), ist das in Ländern ein geringeres Problem, wo die passenden Futtertiere einfach der Natur entnommen werden wie bei uns die Seefische für Robben und Pinguine. Wären wir für letztere Arten hierzulande ausschließlich auf Zuchtfisch angewiesen, würden selbst Brillenpinguine wohl schnell auf die Liste der "Unhaltbaren" rutschen...
(16.09.2008, 13:40)
uru:   pelzflatterer.
(16.09.2008, 13:12)
Gudrun Bardowicks:   Rehe werden in einigen wenigen Tierparks, ich denke hier besonders an die Zoos Leipzig und Rotterdam und den Wildpark Schwarze Berge/Rosengarten recht erfolgreich gehalten und gezüchtet. Viele Parks haben allerdings meiner Meinung nach kein grosses Interesse an der Haltung dieser Art, da Rehe nicht bedroht sind und als eine der am besten zu beobachtenden Wildarten Deutschlands vielen Besuchern bekannt sind und daher keine grosse Attraktion darstellen. Elche werden häufig gehalten und in Zoos und Wildparks regelmäßig gezüchtet, haben aber wie im Hirsch-Thread zu lesen, in Gefangenschaft bisher eine relativ geringe Lebenserwartung.
Zwergameisenbären müssten meiner Meinung nach in Gefangenschaft mit entsprechendem Ersatzfutter genauso gut haltbar sein wie Tamandua und Grosser Ameisenbär, sind aber sehr klein, nachtaktiv und von der Färbung und Gestalt her weniger attraktiv und auffällig als seine grösseren Vettern und würde von den meisten Zoobesuchern vermutlich als eine Art baumbewohnende Ratte angesehen werden. Daher gab es bisher vermutliche noch nicht einmal im Ameisenbärenzoo Dortmund ernsthafte Versuche, diese Tierart zu halten.
Saigas sollten eigentlich in Tierpark mit grossen Flächen in grosszügigen Anlagen haltbar sei, hier dürfte es zur Zeit allerdings schwierig sein, Wildimporte zum Aufbau neuer überlebensfähiger Zuchtgruppen zu bekommen, wenn aufgrund der Gefahr der baldigen Ausrottung dieser Art in Freiheit auch vor allem hinsichtlich der Arterhaltung ein koordiniertes Zuchtprogramm in Gefangenschaft dringend nötig wäre. In der Vergangenheit wurden Saigas in vielen mittel- und osteuropäischen Zoos und sogar in einigen Wildparks gehalten und sogar gezüchtet. Ich kenne diese Art noch aus Köln (jetzt noch ein Einzeltier), München und Nürnberg (Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre. Es soll sie bis vor kurzem auch noch in einigen tschechischen Zoos gegeben haben.

Zu den unhaltbaren Arten gehören auch der wunderschöne Diademsifaka und die Mehrzahl der übrigen Sifaka-Arten, da es sich bei diesen Tieren um Nahrungsspezialisten handelt, die sogar in ihrere Heimat Madagaskar zumindest in Zoogehegen nicht oder nur schlecht zu halten sind, und vermutlich auch Borkenratten, da man diese bisher in keinem mitteleuropäischen Zoo sieht. Bei Borkenratten könnte es sich allerdings auch um eine Art handeln, die man wegen der strikten Nachtaktivität dem Publikum nicht zeigen will.
(16.09.2008, 13:09)
Sacha:   Kraits, Seeschlangen, Quastenflosser, div. arktische und antarktische Robbenarten, Schlitzrüssler und im Prinzip auch Maulwürfe.

Bei vielen der hier aufgeführten Arten ist der Begriff "Unhaltbar" nicht korrekt. Es müsste eher heissen: Arten, für deren Haltung man einen grossen Aufwand und/oder hohe finanzielle Kosten scheut.

Ausserdem müssten in die jetzige Kategorie auch Tiere fallen, die sich zwar gut halten lassen, aber sich kaum oder sogar bislang noch gar nicht fortgepflanzt haben. Ich denke da insbesondere an diverse Meeresfische.
(16.09.2008, 12:34)
Ralf Sommerlad:   Grottenolm,Meerechse, Scharlachnatter, die Giftnatter Maticora bivirgata...
(16.09.2008, 12:16)
Jennifer Weilguni:   Auch Feldhasen sollen aufgrund ihrer Schreckhaftigkeit nicht besonders gut für die Haltung in menschlicher Obhut geeignet sein.
(16.09.2008, 07:51)
Anti-Erdmännchen:   Neunaugen
Rauhfußhühner
Vor Spechten wird ja auch immer zurückgeschreckt, wohl weil man keinen Nerv hat, ständig vertikal angeordnetes Holz in die Voliere zu tragen. Soweit ich weiß, halten sie sich ansonsten aber ganz wacker in menschlicher Obhut.

(16.09.2008, 06:27)
Michael Mettler:   Mauer- u.a. Segler, Sturmvögel, Tropikvögel, Albatrosse, Fregattvögel (wenn man davon ausgeht, dass das Kriterium der Flugfähigkeit erhalten bleiben soll);
Otterspitzmäuse, Dornschwanzhörnchen, Tschiru
(15.09.2008, 23:27)
Anti-Erdmännchen:   Reh
Indri
Fledermäuse
(15.09.2008, 23:18)
Sven P. Peter:   Naja, einige eurer Arten würde ich mal nicht so ganz als Unhaltbar ansehen, aber dafür sehr viele Insekten, allen vorran viele Ameisenarten.
Auch Kaltwasserfische fallen mir hier noch ein, genau wie Tiefseefische.
(15.09.2008, 22:53)
Hannes Lüke:   Seeelefanten, die Lebensweise fast dauerhaft im Wasser zu sein und nur zur Paarung an Land zu kommen lässt sich mit der größe im Zoo nicht vereinbaren

Kaiserpinguine, die sterile Umgebung der Antarktis ist in Kühlanlagen kaum möglich
(15.09.2008, 22:37)
Drac:   Man möge mir verzeihen wieder einen neuen Thread aufzumachen, aber ein älterer Beitrag im Hirsche-Strang fragte danach und ich fand die Idee gut.
Also, lasst uns eine Liste zusammentragen von Tiere, die als unhaltbar gelten.
Ich fange an mit dem was mir in den Sinn kommt.

-Elche
Futterspezialisten?
-Gabelböcke
-Saigas
-Ducker
Zu schreckhaft?
-Großhaie (Weißer Hai)
Filteranlagen
-Bartenwale
Grund sehr offensichtlich
-Narwale
da würde mich der Grund ernsthaft interessieren, da im Gegensatz zum Beluga die Verlustrate erschreckend hoch ist, gemutmaßt wird von Stress bis zu Inkompatibilität der Lebensweise mit Delfinarienhaltung
-Blätteraffen
Selbst in Indonesien sind die Verluste von Nasenaffen sehr hoch
-Zwergameisenbär
-Dreifingerfaultier
-Riesengürteltier
-Schuppentiere
Hohe Stressanfälligkeit und Futterspezialisten
(15.09.2008, 22:31)

alle Beiträge