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Insektenfresser



Alexander Wilhelm:   In Kamerun pflegte Durrell eine große Otterspitzmaus , allerdings gelangten diese Tiere nie nach Europa . Sind euch weitere fälle bekannt , in denen das Tier auf anderen Erdteilen gehalten wurde ?
(15.02.2021, 20:54)
Alexander Wilhelm:   Weis jemand etwas über den New yorker Kubaner ? und um dass Thema zu den Tarenks zurückzuführen , wurden je Langschwanztarenks gehalten ?
(15.02.2021, 20:47)
WolfDrei:   und weiter zum Kubaner nach etwas Googeln: von 1861-2003 gab es 37 (offizielle ) Funde, 2012 dann gleich 7 Funde, von denen einer (genannt Alejandrito nach dem Alexander-von- Humboldt-Nationalpark) untersucht wurde und dann wieder freigelassen wurde.
(24.01.2013, 16:01)
WolfDrei:   Relativ viel wird auch im "Original-Grzimek" von 1975, Band 10 (im Nagetierband), Seiten 185-188, mitgeteilt, u.a., daß Erna Mohr insgesamt 15 Tiere pflegte. Auch nach Halle war ein Tier gekommen (im alten Zoobericht von 1937). U.a. wurde mitgeteilt , daß Haitianer erst 1935 "wiederentdeckt" wurden. Vom Kubaner wurde 1908 angenommen, daß er schon ausgestorben sei. Im Zoolog. Garten, Band 40, S. 1-3 gibt es einen Artikel:" The last Almiqui". Er war dann glücklicherweise nicht das letzte Ex. , dann auch noch Mitte der Achtziger - auch nicht das letzte Ex. Eine Expedition im Ostteil der Insel schätzte in einer konkreten Region die Anzahl auf 18 Paare - und! im "On the edge" (Jahr 2000) aus Jersey wird die Entdeckung einer neuen Art/UA auf Cuba mitgeteilt (gibts leider in der TP-Biblio nicht. Den bessten Artikel über den Kubaner fand ich über die Entdeckung etc im "Zoolog. Garten, 57, 241-256 von Pichocki: "Über die Entdeckung und das Vorkommen des Kuba-Schlitzrüßlers Solenodon cubanus, Peters (Insectivora, Mammalia). Das Säugertierbuch von Puschmann wurde ja schon genannt - auch dort etwas über die Haltung, Ernährung etc.
(23.01.2013, 10:27)
Michael Mettler:   Ja, Frankfurt schätzte das Alter beim Tod des Männchens auf 9 Jahre.
(22.01.2013, 17:54)
Gerrit Wehrenberg:   @Michael: Oh danke für das raussuchen!
Laut ZTL soll ein Einzeltier ab 1967 in London gelebt haben. Über die Dauer gibt es dort leider keine Daten.

Zumindest die Haltung vom Männchen in Frankfurt hört sich nach einer erfolgreichen Haltung an. Laut Tierdoku soll die Lebenserwartung der Spitzrüssler "in Gefangenschaft bei 6,5 bis 11 Jahren" liegen.

Die Zucht soll laut Zootierhaltung - Säugetiere von Wolfgang Puschmann (Internetversion) schon gelungen sein. Über aktuelle Haltungen gibt es aber keine Informationen oder?
Hier sind übrigens andere Höchstalter beider Arten angegeben: Haitianer fast 9 und Kubaner 8 Jahre. Ich könnte mir vorstellen, dass man hier beim Alter vom Männchen in Frankfurt ausgegangen ist. Woher die Daten der Kuba-Schlitzrüssler kommen, kann man wohl nur raten.
(22.01.2013, 14:58)
Michael Mettler:   @Gerrit: Laut besagten JB waren die Frankfurter Tiere nach Kenntnis des Zoos 1966 die einzigen in Europa, auch wenn die Art wieder "in einigen Zoos" gehalten wurde - demnach also außerhalb Europas. Sie kamen aus der Dominikanischen Republik, das Weibchen starb schon nach vier Monaten an einem Abszess, das (bereits voll erwachsen eingetroffene) Männchen am 12.12.1973.
(22.01.2013, 11:52)
Gerrit Wehrenberg:   @Michael: Ne, meine Quelle war die ZTL.
(21.01.2013, 21:21)
Michael Mettler:   @Gerrit: Liegen dir die Infos aus den Frankfurter Jahresberichten 1966 (Import) und 1973 (Haltungsende) schon vor?
(21.01.2013, 20:20)
WolfDrei:   Santo Domingo kümmert sich nicht nur, sondern hatte auch welche im Bestand. In den Achtzigern hatte Havanna einen Kubaschlitzrüssler, der ja noch gefährdeter ist - letzte Tiere in der Region Barracoa im äußersten Osten der Insel im Humboldz-Nationalpark. Hinsichtlich der Haltung gibt es mehrer Artikel von Erna Mohr im "Zoologischen Garten", die in den Zwanzigern/Dreißigern oft Tiere hielt (Haitiform)
(21.01.2013, 19:39)
Gerrit Wehrenberg:   Wie sieht es eigentlich mit den Haltungen von Schlitzrüsslern aus? Viel habe ich nicht gefunden. Interessant fände ich die letzten Haltungen der Form Solenodon paradoxus in Frankfurt und London. War das ein gemeinsamer Import Ende der 1960er? Bzw. gibt es noch Exemplare in Menschenobhut? Z.B in regionalen Zoos. Ich habe nur gelesen, dass sich der Parque Zoológico in Santo Domingo für den Erhalt einsetzt.
(21.01.2013, 18:12)
Andreas Knebel:   Hallo, dies ist mein erster Beitrag und deshalb ist er nicht bierernst. Wer schon immer mal etwas genauer über das interessante Leben der Neomys Bescheid wissen will, sollte dieses Lehrvideo (Dauer nur knapp 5 Min.) nicht verpassen: http://www.spiegel.de/video/video-30120.html
P.S.: Ich weiß, es sind KEINE Nager...
(05.05.2009, 19:58)
Jennifer Weilguni:   Dass die Geruchstentwicklung von Tieren maßgeblich durch die Ernährung beinflusst wird, kann ich nur bestätigen. Ich habe vor allem die Erfahrung gemacht, dass Kleinsäuger, deren Halter eher Katzentrocken- und nassfutter an ihre Kleinsäuger verfüttern eher Geruchsprobleme haben, als solche die (wie ich das auch handhabe) mit Insekten gefüttert werden. Abgesehen mal davon halte ich es auch für vernünftiger Tieren die in der freien Natur hauptsächlich von Insekten leben in Gefangenschaft ebensolche anzubieten.
Hundefeuchtfutter ist in der Tat das Übelste, was mir so an Tierfuttergeruch einfällt (wobei billiges Katzennassfutter auch erbärmlich stinkt).
Übrigens meine ich auch einen Unterschied zu riechen zwischen Pferden die nur im Stall gehalten werden und solchen, die (artgerechten) Weidegang genießen dürfen. Die Ausscheidungen der rein im Stall gehaltenen Tiere, die wenig bis gar kein Gras fressen können riechen irgendwie strenger.

(25.02.2009, 09:45)
Rattus:   Männchen sind mehr oder weniger gut an ihrer "Brille", zu erkennen, was Hannes Lüke mit dem Markierungssekret schon angedeutert hat. München hat übrigens sehr sehr dunkle Tanreks. Sie stehen im starken Kontrast zu den meisten anderen Tieren die ich gesehen habe.
(24.02.2009, 11:59)
Hannes Lüke:   Vom Igeltanrek gibt es eine menge Pseudofarbzuchten. Also es sind keine Mutationen wie beim Weißbauchigel sondern eher werden bei einigen wenigen Züchtern leichte Farbabweichungen wie rötliche Stacheln etc. gezielt weiter gezüchtet. Die einzige mir bekannte stärkere Farbabweichung ist der Albino.
Das Geschlecht lässt sich äußerlich nur (?) an der Markierungssekret absonderung der Männchen erkennen. Männchen sind meist auch kräftiger gebaut was aber nicht viel heißen muss...
(23.02.2009, 22:59)
Michael Mettler:   Gibt es vom Kleinen Igeltanrek verschiedene Farbvarianten, oder ist unterschiedliche Färbung an das Geschlecht gebunden? Von den beiden Tieren, die ich im Eingangsbereich des Grzimek-Hauses in Frankfurt sah, war eins mehr oder weniger goldfarbig (ähnlich Goldstachelmaus), das andere eher grau. Sowas fiel mir schon öfter auf, es gab in Frankfurt in den 80ern sogar mal einen so hellen Kleinen Igeltanrek, dass man ihn glatt als Weißling hätte bezeichnen können (auch damals ein starker Kontrast zu einem goldfarbigen Exemplar).
(23.02.2009, 19:41)
Shensi-Takin:   Dominikanischer Schlitzruessler
http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/7791989.stm
(09.01.2009, 14:35)
Hannes Lüke:   Stimmt Hundefeuchtfutter ist übel.

Also Tanreks sind ja kleine Feinschmecker und was er nicht kennt das frisst er nicht. Auch vor großen Futtertieren macht er sich oft bang von daher denke ich ist ein großer Taggecko (mad. grandis) eigentlich keine Beute.

Stimmt Hörnchen sind Killer,das mussten auch schon meine Wachteln mit meinen ehemaligen Präriehunden feststellen.
(25.12.2008, 20:36)
André Haubrich:   Wow, hier sind ja richtige Exotenhalter.
@Rattus: Welche Hörnchen halsten Sie denn und auf was sind sie denn alles losgegangen?
@Michael Mettler: Die Geruchsbeeinflussung bei Tieren kann ich bestätigen, war bei meinem Riesenkaninchen genauso.
(25.12.2008, 18:16)
Rattus:   @Michael Mettler
Fisch, Obst und Dosenfutter machen einen furchtbaren Gestank.
Ich füttere junge Vielzitzenmäuse und Insekten und kann mich nicht über eine Geruchsbelästigung beschweren.

@Hannes Lüke
Meine Hörnchen sind auf alles losgegangen, was kleiner war, als sie selbst... Ich habe auch schon von anderen Haltern ähnliches gehört. Ebenso steht der selbstbewusste Tanrek bei mir im Verdacht, dass er auch einen Angriff auf einen Gecko starten würde.
(25.12.2008, 18:04)
Michael Mettler:   Ist die Geruchsentwicklung bei der Haltung von Insektenfressern über die Ernährung beeinflussbar? Bei Nagern und Kaninchen, selbst bei Hunden ist das nämlich machbar. Auch ich habe über viele Jahre Farbmäuse gezüchtet, wobei "Branchenkollegen" bei Besuchen immer wieder über die relativ geringe Geruchsentwicklung in meinem Zuchtraum erstaunt waren. Meine Mäuse bekamen ein selbst zusammengestelltes Körnermischfutter. Als ich mir dagegen einmal aus Bequemlichkeit einen Sack Laborpellets für Mäuse kaufte, stank der Raum schon nach einem halben Tag zum Steinerweichen (mir sagte mal jemand, dass Mäusepellets zu einem erheblichen Anteil aus Fischmehl bestehen sollen?). Bei Kaninchen und manchen Nagern verstärkt die Verfütterung von Apfel oder Kohlrabi den Käfiggeruch erheblich. Meinen Hunden fehlt dank Trockenfutterernährung der typische Hunde-Körpergeruch; wenn ich ihnen nach tierärztlichen Behandlungen für einige Tage Dosenfutter geben musste, stellte sich der Geruch umgehend ein und verschwand auch wieder, als ich zu Trockenfutter zurückkehren konnte.
(25.12.2008, 17:01)
IP66:   Die Art scheint trotz ihrer Attraktivität nur in Nachttierhäusern für Besucher zu beobachten zu sein. Ich denke jedoch, daß im Kleinsäugerbereich mancher Zoo für wenig Geld eigene und neue Attraktionen schaffen kann, vor allem, weil man in Grzimek-Haus in Frankfurt immer wieder das Interesse von Besuchern an solchen Arten erleben kann - wobei die Tanreks, Ihren Angaben entsprechend, als ausgeprägtes Nachttier vorgeführt werden.
(25.12.2008, 14:26)
Hannes Lüke:   Aber sowas von 100%ig.
Von November bis April ist zudem strenge Winterruhe angesagt in der meist garnichts gefressen wird und in der nur für wenige Minuten radau gemacht wird.

Tanreks werden jedoch viel zu wenig in Gemeinschaft mit anderen Tieren gehalten. Meiner Meinung nach haben die durchaus potenzial für eine gemeinsame Haltung mit Taggeckos oder Pantherchamäelons. Auch als unterbesatz kleinerer Hörnchen oder Primaten wären sie geeignet.
(24.12.2008, 13:46)
IP66:   Ist so ein Heimtanrek denn genauso konsequent nachtaktiv wie seine Verwandten in der öffentlichen Tierhaltung?
(24.12.2008, 13:35)
Hannes Lüke:   Also mein Tanrek riecht eigentlich recht wenig aber bevor ich keinen extra Tierraum stellen kann gibts bestimmt keine weißbauchigel, das ist mir echt zu krass.

Mein jüngstes Highlight in der "Exoten-Szene" war die Information, dass man Problemlos Zibetkatzen von holländischen Pelztierfarmen bekommen kann.
(24.12.2008, 11:26)
Shensi-Takin:   @Rattus: Gut möglich; es überrascht mich ohnehin immer wieder, welche Arten "neu" im Tierhandel auftauchen...
(24.12.2008, 10:08)
Rattus:   @shensi-takin
Jetzt haben Sie mich.
Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass ich die letzten 7 Jahre meiner Farbmauszucht sämtliche Anlagen außerhalb des Wohnbereiches untergebracht habe. Ebenso die Frettchen.
Die Igelszene ist zurzeit Wohl zu sehr mit der Farbzucht von Weißbauchigeln beschäftigt, vielleicht dauert es noch ein paar Jahre und wir können Rattenigel und Co in den Kleinanzeigen lesen.

(24.12.2008, 00:51)
Shensi-Takin:   @Rattus: Was ich da schon alles an Insektenfressern bzw. Mini-Afrotheria angeboten gesehen habe...Was die Schmerzensgrenze angeht: wer Frettchen und Mäuseurin auf Dauer aushält, dessen Schmerzgrenze ist bei dem Knoblauch-bzw. Zwiebeln-ähnlichen Haarigelgeruch noch lange nicht erreicht...;)
(23.12.2008, 19:50)
Rattus:   @Shensi-Takin
würden mehr Insektenfresser auf den Markt kommen, würden sie auch mehr gehalten. Allerdings gibt es auch bei den Kleinsäuger-Haltern eine Schmerzgrenze, was den Geruch angeht!
(23.12.2008, 18:55)
Shensi-Takin:   @Karsten Vick: Genau, mehr gab der Blick ins Puschmann'sche Werk auch bei mir nicht mehr her. Und die Infos über das Tier aus alten Brehm-Büchern sind genauso dürftig wie die aktueller Nachschlagewerke...
Was mich zudem verwundert: mittlerweile wird ja alles Mögliche und Unmögliche als exotisches Heimtier gehalten-aber von Rattenigeln ist anders als bei diversen Tanreks nie die Rede, nicht mal hinsichtlich historischer Haltungsversuchen...Dabei haben insbesondere die Weisslinge durchaus ein interessantes Äusseres
Foto:
http://www.sabah.gov.my/htan_caims/Class%20VII/Tabin/Moon%20rat.jpg
(20.12.2008, 20:30)
Karsten Vick:   Puschmann schreibt vom Rattenigel nur, dass er stinkt und daher hinter Glas gehalten werden muss; Höchstalter immerhin 4 1/2 Jahre, aber keine Ortsangabe. Die Haltung sollte wohl nicht schwerer sein als die von Stacheligeln???
(20.12.2008, 20:16)
WolfDrei:   Mit diesem zum Thema gehöenden Bild (Rynchocyon, Cincinnati)allen Fans ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein erlebnisreiches Jahr 2009
(20.12.2008, 12:21)
Shensi-Takin:   Ein Thread, ganz diesen interessanten Säugern gewidmet.

Weil die Frage unter "Eure Planung" auftauchte: kennt jemand Haltung des z.B. Großen Ratten- oder Haarigels (Echinosorex gymnura)?
(19.12.2008, 21:10)

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