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Wisentgehege Springe



Michael Mettler:   Das nenne ich mal freche Werbung ;-) Springe bietet eine Jahreskarte für Erwachsene zum Preis einer Tageskarte für den Zoo Hannover an. Und wo hängt das Plakat? An der Bushaltestelle vor dem Zoo Hannover...
(12.09.2015, 20:04)
Michael Mettler:   Da ist es schon fast eindeutiger, den Besatz eines unbeschilderten Geheges wenigstens an der Beschriftung des Plastikfutternapfes erkennen zu können, wie wir es bei den Frettchen gesehen haben ;-) FALLS der Napf im "richtigen" Gehege eingesetzt wurde.

Übrigens, unser ebenfalls unbeschildertes, schwarzes Rätseltier schräg gegenüber muss eine Mink-Farbvariante gewesen sein. Meine Fotos zeigen eine komplett schwarze Schnauze, nicht die weißen Lippen des Europäischen Nerzes.
(24.10.2013, 16:11)
Jennifer Weilguni:   @Michael: Volle Zustimmung meinerseits. Mich wundert fast, wie es der Hinweis überhaupt auf eines dieser Schilder geschafft hat. Aber immerhin.
Wie schade es um die fehlenden Schilder oder schlecht angebrachten Schilder ist, hat sich meiner Meinung nach auch besonders bei den Marderhunden gezeigt, die von mehreren Besuchern für Waschbären gehalten wurden. Hier hätte sich - liegen die beiden Gehege doch direkt nebeneinander- sogar angeboten mit einem Extraschild auf die Unterschide der beiden Tierarten aufmerksam zu machen, anstatt ein Schild so ungeschickt anzubringen, daß der Besucher kaum weiß, zu welchem Gehege es nun gehört.
(24.10.2013, 14:32)
Michael Mettler:   @Jennifer: Genau das ist es ja. Das riesige Wildschweingehege hat einen "Besucherrundlauf", kann also auf Hunderten von Metern Zaunlänge von allen Seiten her angesteuert werden. Wenn eine Information dann auf EIN Schild beschränkt wird, obwohl ohnehin alle paar Meter Hinweisschilder wegen der Eicheln angebracht wurden (auf denen auch eine Erklärung Platz gehabt hätte), ist das für mich einfach wenig durchdacht.
(24.10.2013, 08:25)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Naja, zumindest an einem der vielen Schilder am Wildschweingehege war ja zu lesen, daß man durch das Fütterungsverbot ein unerwünschtes Betteln der Tiere verhindern will.
Generell finde ich den Park - so schön er auch ist- in der Tat mit wahrlich wenig Inforamtionen und Beschilderung versehen.
(23.10.2013, 23:07)
Gudrun Bardowicks:   Die Biber hatten sich unter der Gehegemauer durchgegraben und auf dem Gelände des Wisentgeheges selbstständig gemacht und dort besonders in den Anlagen für Elche und Sorraia-Pferde/jetzt Wisente angefangen, Bäume zu fällen. Es war sehr schwierig, die Tierewieder einzufangen.Aus diesem Grund hat man sie aus der Anlage genommen, die jetzt ausbruchsicher nachgerüstet werden soll. Auch ist der Gehegeboden/Teichboden wohl wasserdurch-lässig geworden, weshalb der Wasser- stand im Augenblick sehr niedrig ist. Auch hier soll Abhilfe geschaffen werden, aber das Geld hierfür ist wohl im Augenblick nicht vorhanden. Zuletzt wurde die Biberanlage nur noch von Nutrias bewohnt, da die Biber außerdem begonnen hatten, im Stallgebäude quasi eine Burg aus Holzzweigen vor den Scheiben zu bauen, so dass die Besucher sie nicht mehr sehen konnten. Die Biber sind schon seit Ende letzten Jahres nicht mehr in der Anlage.
(21.10.2013, 21:45)
Michael Mettler:   Übrigens liegt der Eintrittspreis in Springe inzwischen auch schon bei 11 Euro!
(21.10.2013, 21:41)
Michael Mettler:   War mal wieder in Springe. Die von meinem Besuch 2011 weiter unten beschriebene schlechte Beschilderung einiger Gehege hat sich leider nicht verbessert. Manche Arten (noch immer auch die Karibus, aber z.B. auch Kleinraubtiere) müssen vom Besucher mangels Beschilderung erraten werden, während bei Wölfen und Waschbären (!) sogar jedes Einzeltier im Bild vorgestellt wird. Außerdem dürfte sich der Besucher wundern, warum zwar alle paar Meter ein Schild am Wildschweingatter ohne nähere Erklärung darum bittet, keine Eicheln ins Gehege zu werfen, der Baumbestand im Gehege selbst jedoch überwiegend aus Eichen besteht, die sich natürlich nicht daran halten...

Der Komplex der Eulenvolieren neben der Bärenanlage ist abgerissen (wirkte schon bei meinem letzten Besuch sehr heruntergekommen), laut Schild wird dort etwas Neues für die Wildkatzen gebaut. Auch die beiden "begehbaren" Eulenvolieren neben der Großvoliere sind offenbar schon ohne Tierbesatz, die früheren Kleinnagervitrinen nach wie vor. Nur die dort aus unerfindlichen Gründen gehaltene Abgottschlange ist noch da. Ebenfalls leer sind die zuletzt u.a. für Sperbergeier genutzten früheren Raufußhuhn-Volieren am Sika-Gatter. Komplett weg ist die Landschildkröten-Anlage im großen Hirschgatter.

Bauarbeiten auch am Bibergehege (Haus deshalb nicht begehbar, Teich weitgehend leer), Tierbesatz?

Mindestens vier große Gatter sind jetzt mit Wisenten besetzt, wobei an drei davon große Infotafeln auf die jeweilige Zuchtlinie hinweisen (falls ich an der vierten das Schild nicht übersehen habe). Demnach ein Gatter mit reinblütigen Flachlandwisenten, zwei mit der Flachland-Kaukasus-Zuchtlinie. Die Flachländer sollen erst seit 2012 im Bestand sein, die Mischlinie durchgängig seit 1928; ich meine mich zu erinnern, dass der Park aber schon vor Jahrzehnten eine Umstellung auf reinblütige Flachlandwisente angab (muss mal in alte Gehegeführer schauen), vielleicht hat es über diese zwischenzeitlich neue Erkenntnisse gegeben...?

Urwildpferde nur noch in einem Gatter (dem am Eingang) gesehen (dort jetzt zusammen mit Mesopotamischem Damwild), beschildert als Hengste, waren aber Stuten mit Fohlen... Bei den Sorraias herrscht laut Internet-Info seit 2009 vorläufiger Zuchtstopp, da Springe die einzige zoologische Einrichtung Europas ist, die diese hoch bedrohte Rasse hält (Weltbestand je nach Angabe zwischen 150 und 200 Tieren), sich für die vorherigen Nachzuchten keine zusätzlichen Halter unter den Tiergärten finden ließen und die Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Zuchtbuch offenbar nicht optimal läuft. Traurig angesichts einer so seltenen und interessanten Rasse.

Auf dem Falkenhof sind viele neue Volieren in rustikaler Holzbauweise entstanden und besetzt, weitere sind im Bau.

Neben dem Gehege der handaufgezogenen "Timberwölfe" wurde ein zweites für eine Gruppe ebenfalls handaufgezogener "Polarwölfe" errichtet. Man kann übrigens - auch als Gruppe - Besuche in den Gehegen oder Spaziergänge mit Wolf buchen, dazu gibt es die so genannten Wolfsabende (ebenfalls mit Möglichkeit zum Betreten des Geheges und - soweit von den Tieren selbst herbeigeführt - direktem Wolfskontakt).

Auffällig war ansonsten noch eine ungewöhnlich helle Elchkuh (siehe der Kontrast zum normal gefärbten Bullen auf dem Foto) - Alterserscheinung, Stoffwechselerkrankung, Farbmutation...?
(21.10.2013, 20:36)
Michael Mettler:   Das Wisentgehege meldet Nachwuchs (ein Jungtier) bei den Vielfraßen.
(20.05.2011, 16:30)
Michael Mettler:   Und ich dachte immer, das Typische am Timberwolf ist nun gerade, dass er in der Färbung auch im Freiland erheblich variiert :-) Auf jeden Fall sind die vier "Timber"wölfe phänotypisch sehr schöne Tiere.
(25.01.2011, 21:27)
Niedersachse:   Mit Prototyp meinte ich die Färbung wie sie typischerweise in der Natur vorkommen soll.
Das wurde mir jedenfalls in Springe so mitgeteilt.
(25.01.2011, 21:08)
Michael Mettler:   @Jan Beensen: Es gab vor Jahren das Wunschprojekt "Aquatop" als Ersatz für das abgebrannte Aquarium, aber das war damals meiner Erinnerung nach finanziell nicht zu schaffen, zumal seitdem auch viel Geld in neue Infrastruktur gesteckt werden musste, um nicht Besucher zu verlieren (Gaststätte, Toilettenanlage an der Köhlerhütte usw.). Dass für den Bau der Kleinraubtieranlagen gute drei Jahre Bauzeit veranschlagt wurden, spricht ebenfalls für die finanzielle Situation und dafür, dass man statt heimischer Fischarten (die für den Normalbesucher eher unspektakulär sind) lieber "Besucherbringer" vorzieht.

Ich frage mich, warum Springe statt der Fische m.W. nie Seehunde ins Auge gefasst hat. Die würden nämlich thematisch genauso gut passen und bestimmt besser "ziehen". Allerdings wäre ihre Fütterung natürlich ein ganz schöner Kostenfaktor.
(25.01.2011, 20:58)
Jan Beensen:   Kleinraubtieranlagen mit Schildkröten als Sommerbesatz?
Haben die Iltisse denn kein Interesse an den Schildkröten?

Was ist eigentlich aus dem Neubau des Aquariums geworden?
Sollte das nach dem Brand nicht wieder aufgebaut werden?
(25.01.2011, 20:38)
Michael Mettler:   @Niedersachse: Was versteht man denn dort unter dem "Prototypen eines Timberwolfes"...?
(25.01.2011, 18:46)
Niedersachse:   Die beiden fertigen Kleinraubtieranlagen sind mit Iltissen und Waschbären besetzt. Im Sommer leben auch noch Schildkröten bei den Iltissen.
Die Timberwölfe stammen im übrigen aus Ungarn und sollen laut Aussage des Zoos von der Färbung den Prototypen eines Timberwolfs darstellen
(25.01.2011, 18:04)
Michael Mettler:   P.S.: Springe hat inzwischen übrigens ein zweites Karibu, aus Hannover ist Ende November eine Kuh dorthin umgezogen. Die Gruppe in diesem Gehege besteht also aus zwei Karibus und zwei Hausrentieren.
(25.01.2011, 09:56)
Michael Mettler:   Laut Jahresberichten hat(te?) Springe einen bunt gemischten Biberbestand: 2004 wurde die renovierte Anlage mit einem Paar besetzt, von dem ein Tier ein Elbe- und das andere ein Woroneshbiber war, und im Folgejahr gab es Nachwuchs, der laut JB im Park bleiben sollte. Leider habe ich bei einem Besuch gestern nicht einen einzigen Biber zu Gesicht bekommen (nur die beiden im gleichen Gehege untergebrachten Nutrias) - weiß jemand etwas, wie sich die Gruppe entwickelt hat bzw. ob die Elterntiere noch da sind?

Insgesamt hapert es an der Beschilderung im Park. So sind z.B. auch Karibu und Rentiere nicht ausgeschildert. Laut Jahresberichten ist übrigens die erste Rentierkuh, die 2009 als Partnerin für den aus Hannover eingestellten Karibubullen angeschafft wurde, noch im selben Jahr eingegangen. Inzwischen leben aber vier Hausrene im Wisentgehege, untergebracht an zwei verschiedenen Stellen (Karibu/Hausren zwischen Elch- und Sikagatter, zwei gehalfterte Hausrene neben den Wisenten an der Köhlerhütte).

Laut Parkführer gehen die Springer Mufflons auf Tiere zurück, die der deutsche Kaiser 1907 als Geschenk erhielt und im Saupark ansiedelte. Der Schenkende war der damalige Sultan von Marokko!

Die neuen Kleinraubtieranlagen sind noch immer nicht alle fertiggestellt, und die, die in Betrieb sind, sind nicht beschildert. Theoretisch müssten dort Waschbären, Frettchen (als Fluchtlücken-Testtiere für die kostbaren Waldiltisse) oder sogar schon Letztere untergebracht sein. Da die alte Nerzanlage (ehemals Rotfuchs-/Dachsanlage) abgerissen ist, könnten theoretisch auch die Nerze schon dort untergekommen sein. Die Marderhunde sind jedenfalls schon in die alte Waschbärenvoliere umgezogen, ihr früheres Gehege ist "entzäunt". Im neuen Gehegeführer (von Herbst 2010) sind auch Mink und Steinmarder aufgeführt, beide waren aber nicht zu sehen. Das kleinere der beiden Ottergehege scheint nicht mehr besetzt zu sein.

Die Herde der Mesopotamischen Damhirsche besteht inzwischen aus mindestens 31 Tieren.

Auf dem Falkenhof ist ein nicht beschilderter Großfalke ausgestellt, der sich bei Nachfrage bei einer Falknerin als aus Privathand übernommener Bastard aus Ger- und Lannerfalke entpuppte.

Das handaufgezogene Wolfsrudel besteht nun noch aus den vier unten erwähnten "Timberwölfen mit Europäer-Einschlag" (sehr kontrastreich gefärbt) und einem "Polarwolf" (sein Wurfgeschwister starb kürzlich).
(24.01.2011, 23:41)
Liz Thieme:   so und noch ein Puzzleteil zu der Geschichte:
>Mit vereinten Kräften wuchteten die Helfer das Tier auf einen Anhänger und transportierten es zurück zum Wisentgehege, wo es in einem kleinen, abgesperrten Gehege allmählich wieder zu sich kam.

Dann passierte das Unglück: „Das Tier kam wieder zu Kräften, begann erneut, sich wild zu gebärden und durchbrach wie von Sinnen einen Zaun nach dem anderen“, schildert Menzel die dramatischen Ereignisse.

Sören büxte wieder aus – und lief ins nahe Unterholz. „Wir hatten dort keine Chance mehr, den Betäubungspfeil einzusetzen“, sagt Menzel. Um zu verhindern, dass der Elch möglicherweise auf die B 217 stürmt und dort einen schweren Verkehrsunfall verursacht, griff er schweren Herzens zu seinem Jagdgewehr und tötete das Tier.< www.ndz.de
(14.06.2010, 23:11)
Liz Thieme:   Und mal wieder sieht man wie unterschiedlich die Medien es einem präsentieren.
(14.06.2010, 22:42)
Michael Mettler:   Und laut heutiger Tageszeitung wurde der Elchbulle ca. 8 km vom Wisentgehege entfernt in Narkose geschossen und ins Wisentgehege zurücktransportiert. Dort wurde er nach dem Aufwachen aggressiv (ohne nähere Angaben) und deshalb abgeschossen.
(14.06.2010, 19:53)
Niedersachse:   Meinen Informationen nach, hat man es geschossen auf einem Sportplatz. Aber nicht mit einer Kugel, sondern mit einem Narkosepfeil und kam dann in ein besser gesichertes Gehege.
So teilte zumindest des Chef des Wisentgehege das gestern im Radio mit.
(14.06.2010, 19:18)
Liz Thieme:   Durch einen "Streit" zwischen einer Elchkuh (führt Kalb) und einem 3jährigem Tier ist dieses dann "durchgedreht" und aus dem Gehege ausgebrochen und lief bis in die Stadt hinein. Da sich die Springe-Nachzucht nicht beruhigte wurde es später durch einen Jäger erschossen.
(14.06.2010, 18:56)
Michael Mettler:   Laut Zeitungsmeldung sind in das neue Wolfsgehege 1,3 Timberwolfwelpen eingezogen, die aus einem ungarischen Zoo stammen sollen und unter ständiger wissenschaftlicher Begleitung mit der Hand aufgezogen werden. Sie sollen dabei (und später) für Präsentationen zum Thema Wolf genutzt werden.

Auf der Wisentgehege-HP gibt es dazu ein Wolfstagebuch. Laut diesem sollen die Wölfe zu Canis lupus lycaon gehören - bei ihrer Mutter wird jedoch "ein Einschlag Europäischer Wolf" erwähnt.... Zudem liest es sich dort so, als sollen später auch noch Polarwölfe ins Wisentgehege einziehen.
(19.05.2010, 14:35)
Markus Fritsche:   Also die Karibus leben zur Zeit im Absperrgehege der Elche. Das Gehege bleibt auch weiterhin erhalten, die Wolfsanlage ist auf der Fläche der alten Eulen-/Kolkrabenvoliere und dem stückchen Wald dahinter geplant. Es gab "vor kurzem"(schon einige Monate her) Wolfsnachwuchs der mit der Hand aufgezogen werden muss, für diesen Nachwuchs war zumindest am Anfang dieses Gehege geplant, ob es noch aktuell ist weiß ich nicht.
Die letzten Altai-Marale wurden eingeschläfert.
Zum Hubertusfest, letztes Wochenende, kamen 11.000 Besucher!
(02.11.2009, 17:24)
Michael Mettler:   @Niedersachse: "Abgegeben" war Auskunft eines Pflegers.
(02.11.2009, 16:22)
IP66:   Wenn es sich um die in Altenfelden gehaltene Maralform handelt, hätte es durchaus die Möglichkeit gegeben, Tiere zu tauschen.
(02.11.2009, 14:30)
Niedersachse:   @MM: Die Altaimarale wurden wohl nicht abgegeben. Hab mal gehört, dass nach dem Ableben des Hirsches, nur noch 2 Kühe dort lebten, die starke Inzuchterscheinungen zeigten und die Töchter vom Hirsch waren, mit denen zwar gezüchtet wurde, aber nie lebensfähige Jungtiere herauskamen.
Daher wurden die letzten beiden Tiere wohl eingeschläfert.
(02.11.2009, 14:01)
Michael Mettler:   @Gerrit Wehrenberg: Das müsste dann das Gehege sein, das ansonsten als Absperrgehege für die Elche diente. Dann erklärt das Vorhaben einer zweiten Wolfsanlage vielleicht auch den Abriss der alten Großvoliere (zuletzt Kolkraben?) genau daneben. Da aber Springe m.W. Interesse signalisiert hatte, auch weiterhin bzw. zukünftig wieder Karibus zu halten, müsste dafür ohnehin noch ein neuer Platz im Gelände gefunden werden.

@IP66: Die Argumentation scheint mir zu hinken. Wenn der Wildparkbesucher demnach interessierter "am Tier an sich" und weniger an Buden wäre als der Massenzoobesucher, dürfte er doch erst recht verwundert sein, den Wildparkbewohner in geschlachtetem Zustand gewissermaßen in einer Losbude vorzufinden?
(02.11.2009, 13:17)
IP66:   In Hinblick auf die Verspeisung von Wildparktieren scheint mir die manchenorts in der Literatur diskutierte These von Bedeutung, daß die Vermenschlichung der Zootiere mit der Etablierung des Massenzoos einhergeht. Wenn man diesen Gedanken weiterführt, könnte man argumentieren, daß diese Personalisierung von Zootieren und deren "Familienleben" ähnlich wie die spektakulären Kunstfelskulissen oder die Rummelplatzbuden dazu diente, ein Publikum zu unterhalten, daß am Tier an sich nicht interessiert war bzw. ist. Insofern könnte man Springe als Beispiel dafür sehen, daß es durchaus Vorteile mit sich bringt, eine bestimmte Besucherklientel nicht zu umwerben.
(02.11.2009, 11:26)
Gerrit Wehrenberg:   Hier ein alter Plan irgendwo aus dem Internet (ich habe das Karibugehege rot eingezeichnet) - bitte nicht auf die Genauigkeit achten. :-)
(01.11.2009, 23:40)
Michael Mettler:   Hm, auf die Himmelsrichtungen habe ich da nie geachtet und gerade keinen Parkplan griffbereit. Das alte Maral-Gehege, das ich in Verdacht habe, liegt an der Außenmauer des Parks zwischen dem begehbaren Rotwildgatter und dem Erweiterungsgelände, auf dem auch die Sorraias untergebracht sind. Die Teiche des Elchgeheges sind quasi schräg gegenüber.

Übrigens interessant, dass es beim Hubertusfest im Wisentgehege eine Wildbretverlosung gibt und sich wahrscheinlich niemand darüber aufregt. Man stelle sich nur mal vor, bei irgendeinem Zoofest würde Zebra- oder Giraffenfleisch verlost...
(01.11.2009, 23:01)
Gerrit Wehrenberg:   @Michael Mettler: Das jetztige Karibugehege liegt westlich der Elchanlage.
Bei den Sorraia-Pferden habe ich kein Rentier gesichtet, kann ich aber auch übersehen haben.
Wie ich schon im "Zoo Hannover-Thread" erwähnt hatte, glaube ich das die gesamte Herde schon 'bald' zurückkehren wird.
(01.11.2009, 22:48)
Michael Mettler:   P.S. Und Springe hat ja noch eine eigene Hausrenkuh, die dem zuerst eingestellten Karibubullen zur Gesellschaft gegeben worden war. Macht also insgesamt 10 Rentiere, eventuell wegen Brunftzeit verteilt auf zwei Gehege? Mindestens ein Tier war jedenfalls bei der Sorraia-Stutenherde untergebracht.
(01.11.2009, 21:25)
Michael Mettler:   Wo ist denn eigentlich in Springe das Karibugehege? Das frühere Gatter der (abgegebenen) Altaimarale?
(01.11.2009, 21:06)
Michael Mettler:   Laut Schaukasten an der Anlage ist das Alpha-Paar 2000 bzw. 2001 geboren, und den Rest des Rudels bilden Nachkommen von 2003 und 2006. Ich weiß nicht genau, wann die Gemeinschaftshaltung begonnen wurde, aber auf jeden Fall vor 2000 - also hat es erfolgreiche Zuchten gegeben. Vielleicht sogar einige mehr, ohne dass die Jungtiere in Springe blieben und folglich nicht im Aushang zu finden sind.

Vielleicht ist ja nach den Karibus auch bei den Wölfen eine Zusammenarbeit mit dem Zoo Hannover angedacht und es ziehen Timberwölfe ins Wisentgehege?

Falls es keine Verluste gab, besteht der aus Hannover ausgelagerte Karibubestand rechnerisch aus 2,6 plus dem Hausrenkastraten. Wobei der vermutlich schon für die Vorweihnachtszeit nach Hannover zurückkehren dürfte, stand ja auch im letzten Jahr schon zeitweise auf Meyers Hof.
(01.11.2009, 21:05)
Gerrit Wehrenberg:   Ich meinte "...zusammen mit den Bären?" :-)
(01.11.2009, 19:56)
Gerrit Wehrenberg:   Gab es denn erfolgreiche Zuchten mit den Wölfen zusammen? Wenn nicht soll die zweite Anlage zur Zucht genutzt werden.
Zweite Möglichkeit: Springe will auch noch andere Wölfe (Polarwölfe, Timberwölfe, ...)
(01.11.2009, 19:54)
Oliver Jahn:   Noch eine neue Wolfsanlage? Will man dann zwei Rudel halten? Denn die jetzige Anlage ist doch absolut klasse und die Haltung mit den Bären zusammen scheint dort auch gut zu klappen.
(01.11.2009, 19:38)
Gerrit Wehrenberg:   Heute war ich zum "26. Hubertusfest" im Wisentgehege:

zum Fest: viele Verkaufsstände aber auch Informationsstände im ganzen Park verteilt.

In den Kleinräuberanlagen neben den Przewalski-Urwildpferden sind mittlerweile Waschbären und Frettchen eingezogen. Auch ein neuer etwas erhöhter Weg direkt am Pferdegehege ist bietet einen tollen Blick auf die Herde die mit zwei Jungtieren.

bei den Hannoveranern: Ich habe nur fünf im Gehege gesehen. Wie viele sind es eigentlich (mit Hausrentier, Jungtier und beiden Männchen)?
Außerdem glaube ich nicht, dass auch nur ein Karibu in Springe bleibt. Ein Argument ist, dass am Tor auf dem Weg zum Karibugehege ein Verweiß für eine neue Wolfsanlage hängt. Ein Bauanfang konnte ich nicht erkennen.
(01.11.2009, 19:35)
Jennifer Weilguni:   Wenn man die Gehegebeschilderung und das dazugehörige Tier so sieht, könnte man meinen dass manch Zoobewohner einen hihen Preis für seine schöne Beschilderung zahlt :-)))))
(14.01.2009, 18:55)
Michael Mettler:   @Gudrun Bardowicks: Ich gehe davon aus, dass der Springer Bulle nach Hannover zurückkehren wird, spätestens (!) nach Fertigstellung von Yukon Bay. Denn das dortige Karibugehege dürfte die zeitweilige Separierung eines Bullen erlauben, zumal zumindest theoretisch die Möglichkeit besteht, ihn während der Karibu-Brunftzeit bei den benachbarten Bisons unterzubringen. Vielleicht sehen wir ihn ja auch schon in diesem Frühjahr in Hannover wieder? Würde er dann im nächsten Herbst nochmals zeitweise nach Springe ausgelagert werden, wäre es natürlich wiederum um sein Geweih geschehen, wie groß es auch sein mag...
(14.01.2009, 18:30)
Gudrun Bardowicks:   Ich finde es auch schade, dass Hannover den Geweihträger nach Springe abgegeben hat, da man so in Hannover wohl niemals ein Karibu mit so gewaltigem Geweih, wie man es aus Filmen über Alaska kennt, sehen wird. Die Weibchen können zwar auch schöne Geweihe entwickeln, aber diese sind nie so eindrucksvoll wie die der Bullen. So wird zumindest mittelfristig der Hausrentierkastrat wohl das Tier mit dem stärksten Geweih auf der Karibuanlage sein. So fällt der Unterschied zwischen Hausrentier und Karibu als Wildform leider kaum auf, da beide Formen von der Körpergrösse, der Färbung und dem Geweih her sich in Hannover sehr ähneln. Schade. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass auch im Wisentgehege eine Karibugruppe mit dem Bullen und einigen Weibchen aus Hannover, wo gerade 3 weitere Renkühe angekommen sind, aufgebaut wird. Dann kann man wenigstens in Springe im Herbst einen Karibubullen mit starkem Geweih sehen.
(14.01.2009, 17:53)
Anti-Erdmännchen:   Nach § 32 V Tierschutz-Transportverordnung dürfen Geweihträger zur Bastzeit nicht transportiert werden. Mit fertigem Geweih ist es demnach erlaubt. Aus praktischen Gründen wird man das aber in der Regel auch nicht tun.
(14.01.2009, 16:08)
Michael Mettler:   Hm. Ich erinnere mich auch an Fälle von bei verschiedenen Gelegenheiten abgebrochenen Hörnern bei Antilopen. Spielt da bei den Hirschen nicht vielleicht auch eine gewisse Rolle, dass man sich sagt "wächst eh wieder nach, also vereinfachen wir die Sache"...?

Das beigefügte Foto zeigt den Bullen noch in Hannover (der linke). Der zweite Bulle rechts im Bild wäre schon von Natur aus verpackungsfreundlicher gewesen, aber der kann natürlich auch keine Kühe forkeln...
(14.01.2009, 14:50)
Matthias:   Weil ein Geweih erheblich empfindlicher ist als ein Gehörn.
Die Verbindungsstelle des Geweihs am Schädel könnte sehr schnell brechen, wenn ein Hirsch in der Kiste anfängt zu toben.
Durch die Anatomie des Gehörns mit Hornscheide und Knochenzapfen ist das kein Problem bei Hornträgern.
Die grössere Sperrigkeit eines Geweihs tut ihr übriges zur höheren Bruchanfälligkeit.
(14.01.2009, 14:17)
Michael Mettler:   @Matthias: Dass man Hirsche nicht mit Geweih transportieren DARF, wusste ich nicht. Dass ein Bastträger stark verletzungsgefährdet ist, leuchtet mir auch ein. Aber warum KANN man Hirsche mit gefegtem Geweih nicht transportieren? Antilopen werden doch auch "mit Gehörn" transportiert.
(14.01.2009, 13:33)
Matthias:   Wie hätte man denn diesen auch sonst transportieren sollen?
Hirsche können und dürfen nunmal nicht mit Geweih transportiert werden. Deshalb die "Geweihkastration".
Diese ist übrigens mit Bast nicht erlaubt und somit werden Hirsche im Bast überhaupt nicht transportiert.
(14.01.2009, 11:32)
Michael Mettler:   Da muss ich ja nicht mehr traurig sein, dass Hannover den auf natürliche Weise geweihlosen Bullen behalten und den Geweihträger in Springe eingestellt hat, wenn letzterer nun ohnehin "geweihkastriert" wurde...
(13.01.2009, 22:39)
Sven P. Peter:   Nämlich dieses hier ;)
(13.01.2009, 22:05)
Sven P. Peter:   Wenn ich nicht ganz blid bin, hat dieser Park noch kein eigenes Thema. (Falls doch einfach eingliedern bitte ;) )

Ich war neulich da und mal wieder sehr beeindruckt. Die neuen Kleinräuberanlagen für Iltis und co werden sehr nett (wenngleich auch etwas klein) und mein kleines Highlight war das Karibu.
(13.01.2009, 22:04)

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