
| Liz Thieme: | Mir hängt bis heute der Kobelt-Zoo nach, ein kleiner Vereinspark in Frankfurt. Ich weiß nicht was sich seit 2011(?) dort getan hat. Es sah einfach heruntergekommen, dreckig - die Gitter waren teils so dich mit Dreck und Federn zu gekleistert, dass man sich fragen musste ob da noch (saubere) Luft in die Häuser / Ställe kommt - und vernachlässigt aus. Sie lebten halt von Vereinsbeiträgen und Spenden. Mein Gefühl war damals >dann lieber drauf verzichten, als auf Biegen und Brechen durchzuhalten<. Tim, ich hatte mal bei FB zu Donnersberg geschrieben: >Leider ist es in diesem Fall so, dass ich trotz Warnung zu dieser Einrichtung gefahren bin, um diese beeindruckende Bestandsliste zu sehen. Leider hatte der Warnende Recht, was die Haltung anbelangt. Es gibt leider Einrichtungen, da freut sich das Herz und schmerzt gleichzeitig. Neben den hier gezeigten Tieren, haben sich einige versteckt gehalten bzw. waren nicht wirklich zu fotografieren (Afrikanischer Quastenstachler, Brasilianischer Greifstachler, Gewöhnlicher Fuchskusu, Kleinfleckkatze, Neuguinea-Kurzschnabeligel, Tieflandpaka, Weißkopfmaki, Westliches Bürstenschwanz-Rattenkänguru, Wickelbär).< >Zoohandlung plus "Hinterhof-Zoo", so würde ich das nennen< >alles OSB in dem "Tropenhaus" oder sollte man Regalhaus sagen?< >ich habe keine verdreckten Anlagen gesehen. Die Haltungsrichtlinien für Säugetiere werden (schätzungsweise) überall eingehalten. Aber schön und für die Tiere "artgerecht" ist trotzdem was anderes. Nur die Haltungsrichtlinien in Deutschland sind einfach viel zu gering.< >So, um nun mal zu verdeutlichen wovon hier ein paar von uns reden, habe ich die Anlagenbilder, die ich gemacht habe, in eine Bildershow umgearbeitet. Der Besitzer des Tierparks hatte früher (und auch heute) sein Zoofachgeschäft/Tierhandlung und seine eigene kleine exotische Sammlung. Eines Tages hat er festgestellt, dass der Unterhalt dieser Tiere recht teuer ist (viele Fleischfresser) und man sich das doch vereinfachen könnte, in dem man die Tiere der Öffentlichkeit zugänglich macht mit Eintritt. Also wurde auf dem Parkplatz/Hofgelände der Tierhandlung dieser Tierpark errichtet und 2016 eröffnet. Mit dem Tropenhaus kommt die Einrichtung (ohne Zoohandlung) auf ca. 3000 m² [andere Artikel/Webseiten reden von ~8000-9000m², ich habe es bei Google Maps nachgemessen].< > an die denke ich zwar nicht immer, aber ich bin da mit dem Wort sehr vorsichtig. Weil schließlich mein Heimatzoo 'Tierpark' heißt und wichtig ist denn vom ehemaligen 'Zoo' zu unterscheiden. Und ja auch hier würde ich ungern das Wort Zoo in den Mund nehmen, auch mit Tierpark habe ich meine Probleme. Mein Gefühl hat zu dem Begriff Hinterhofzoo geführt.< >Aber man darf eins auch nicht vergessen, diese Einrichtung hat eine Zooschule bzw etwas was sie so nennen, ob das nach den Prinzipien und Richtlinien der deutschen Zoopädagogen läuft keine Ahnung. Ich konnte nicht rein sehen, es ist ein Gartenhäuschen, da sind die Kaninchen dran.< >Es ist die zweite Einrichtung, die ich sehe, bei der ich den Wunsch habe sie sofort zu schließen.< >[xxx] du weißt doch auch wie das mit diesen Tierrechtsorganisationen ist... je größer der Zoo desto mehr Publicity bekommen die, siehe Berlin, Nürnberg, Duisburg etc. Aber für sowas wie Rockenhausen oder Kobelt kriegt man die nicht so, da muss der Journalist schon aktiv an der Sache interessiert sein und das ist schwer. Lokale Medien versuchen die kleinen Einrichtungen zu stützen (s. auch Medienberichte zu Rockenhausen) und keine Anti-Haltung vor Ort aufkommen zu lassen, regionale sind schon leicht desinteressiert, überregionale sind solche kleinen Einrichtungen total egal, weil die Masse der Leser die Ortschaft nicht kennt. Also was tun? Man muss da schon wirklich gut sein, um die Medien auf seine Seite zu bekommen ohne mit den Tierrechtsorganisationen in einen Topf geschmissen zu werden. Selbst der Deutsche Tierschutzbund ist zu großen Teilen Anti-Zoo (PR-Dame hat aber im Zoo gearbeitet (Biologin) ?) und steht in vielen Projekten an der Seite dieser Organisationen, aber evtl. ließe sich darüber noch was machen. Aber ich sehe es als einen Drahtseilakt an. Es muss zusätzlich auch von der lokalen, regionalen, landes- und bundesweiten Politik mehr kommen.< (06.01.2021, 09:45) | ||
| Adrian Langer: | @Tim: Da ich letztes Jahr erst da war kann ich deinen Eindruck bestätigen. Wenn mich jemand nach dem Park fragt versuche ich das immer in zwei Kategorien zu spalten. Artenauswahl: Überragend. So viele Tiere, die sehr selten gezeigt werden und dazu das Personal, was einen bereitwillig hinter die Kulissen geführt hat. Einige der genannten Arten sind aber nicht mehr im Bestand bzw. durch andere ersetzt. So sind die Großgrisons weg, dafür findet man Sumatra-Fleckenmusang, Pardelroller, Kleine Bambusratte und Neuguinea Schnabeligel. Präsentation: Puh sehr schwierig. Neben dem angesprochenen Parkplatzflair sind da die kleinen engen Gehege. Man hat ein wenig das Gefühl, dass Geld und Fläche fehlen, aber man sehr viele Arten zeigen möchte. Zwar ist das im Wildkatzenzentrum Felidae ähnlich, allerdings merkt man dort, dass hier gerade einiges im Umbau ist und man sich wirklich viel Mühe beim vorhandenen "Material " gibt. In Donnersberg fehlt auch das ein wenig. Tatsächlich erinnert er mich ein wenig an den 1993 geschlossenen Tiergarten in Bad Langensalza ( mit deutlich weniger Grün). (05.01.2021, 16:40) | ||
| Tim Sagorski: | Also, gefühlt ist Donnersberg bis heute der schlimmste "Zoo", den ich bisher besucht habe. Angefangen von der Parkplatz-Optik (was einfach daran liegt, dass der "Park" halt ein Parkplatz ist), über die engen Gehege ohne irgendwelche Bepflanzung, bis hin zu der Terrarienhaltung von Grison, Gürteltier, Fennek und Co. im "zweistöckigen" Tropenhaus. Da nutzt auch die Artenauswahl und die Tatsache wenig, dass man da tollste Fotos von selten gezeigten Tieren machen kann. Mich würde durchaus mal interessieren, wie das die anderen Mitglieder sehen, die das Gelände mal besucht haben. (05.01.2021, 14:40) | ||
| cajun: | @Tim: Dann wirf mal nicht nur, sondern sag mal was du meinst... (05.01.2021, 12:48) | ||
| cajun: | @Paul Schnitzler: Danke für das Update. Im "Tiergarten" war doch auch mal ein Bericht zum Pankawi Park- ich glaube vom Herrn Dornbusch,ne? Bezüglich der Vergesellschaftung von Antilopen mit den Elefanten (und Giraffen). Was man auf der HP so sieht , schreckt zumindest nicht ab. :-) Auch der unten bemängelte Waldzoo Offenbach hat zumindest einen netten Internetauftritt. (05.01.2021, 12:46) | ||
| Tim Sagorski: | Darf ich hier mal den Namen Rockenhausen / Donnersberg in die Diskussionsrunde werfen? (05.01.2021, 12:40) | ||
| Adrian Langer: | @Oliver: Bis jetzt noch nicht. Den will ich ja erst im Juni besuchen. Dann folgt aber definitiv ein Bericht. ;) (05.01.2021, 09:38) | ||
| Paul Schnitzler: | Wie es der Zufall will, war ich heute noch auf der Seite den Zoos von Olmen, heute Pakawi Park. Offenbar tut sich da endlich was. Nachdem die vor 2 oder 3 Jahren dicht machen mussten, wurde ein Masterplan erstellt (hab nicht danach gesucht...) und viele Änderungen werden so langsam aber sicher offenbar angegangen. Die Bisons sind irgendwann letztes Jahr in einen bewaldeten Teil des Zoos umgezogen und deren alte Anlage wurde für die Tiger umgebaut, die nun viel mehr Platz haben. Eigentlich sollte Anfang dieses Jahres mit dem Bau einer neuen Schimpansenanlage als Ersatz für den furchtbaren "Zoo-Opener" angefangen werden. Doch wegen Corona ist das nun in Verzug geraten. Schon Anfang des letzten Jahres gab es Umbauten an der öfter kritisierten Tropenhalle. Der Zoo schein sein Alleinstellungsmerkmal vor allem bei den Katzen zu suchen. Hier gibt es ein paar Infos auf niederländisch und französischh: ttps://www.pakawipark.be/nieuws/112 (04.01.2021, 21:31) | ||
| Oliver Muller: | Also den Eifelzoo kann ich 100% rehabilitieren und eine starke Empfehlung aussprechen!!! Zu Olmen kann vielleicht @Adrian etwas sagen? (04.01.2021, 20:12) | ||
| cajun: | Gibt es aus diesem Thread eigentlich mittlerweile "rehabilitierte" Zoos? Ich meine das zumindest der Eifelzoo ja in einem längeren Artikel neu betrachtet und für gut befunden wurde, weil "sich was getan hat". Auch der Olmense Zoo hat ja eine Umstrukturierung erfahren. Oder gibt es z.B. auch Zoos, die so langsam "Verfallserscheinungen" zeigen? Die also auf der Skala "nach unten gerutscht" sind. Was fällt euch so ein? (04.01.2021, 16:14) | ||
| Liz Thieme: | Naja ich muss sagen, jetzt hört sich der Tierpark nicht mehr so schlimm an, sondern "normal". Zum Berichtsstil - kein Mensch kann 100%ig objektiv berichten, da ist immer Subjektivität drin. Da unterscheidet sich dann nur der prozentuale Anteil. Deine Rehe scheinen nun ja zu Damwild geworden sein, das erscheint mir auch plausibler. Also als Fazit entnehme ich: Eigentlich ein kleiner "normaler" Tierpark, der sich entwickelt und bei dem man eher in alten Jeans anziehen sollte, damit man dreckig werden darf. Und wer Bedrängungen durch Ziegen und Damwild nicht mag, sollte ihn vermeiden. (14.07.2011, 08:02) | ||
| Joshua Förg: | Was die anderen Arten betrifft, es leben zur Zeit ca. 20 Arten im Waldtierpark... Ich kann nicht alle aufzählen, aber die "Besonderheiten" müsste ich aufzählen können. -Es eine kleine Gärtnerei, dort steht ein 100-Liter Aquarium mit Kois. -Auf einer kleineren Anlage lebt ein Dunkelroter(?)Ara, in seinem Gehege sind zudem Kanninchen untergebracht. - In einem kleinen, liebevoll eingerichteten Degugehege finden sich ungefähr 20 Tiere dieser Art - Ich bin mir nicht sicher, aber noch vor 2 Jahren lebten Pfauen im ehemaligen Berberaffngehege in dessen von weit einsehbaren Stallungen. - Heute leben im Berberaffengehege noch Shetlandponys - In einer(nur nicht bei Regenwetter)schönen Anlage des ehemaligen Schwarzbären leben heute Nasenbären - Das absolute Highlight: Die Bennetkängurus auf einem kleinen Wiesengelände. - Zebras in einer meiner Meinung nach zu kleinen Anlage - Meerschweinchen und Graupapageien(Dabei bin ich mir nicht sicher, es könnten auch Amazonen sein.) Der Besucher läuft permanent durch vier begehbare Anlagen, in denen leben vor allem Ziegen, Damhirsche, Nandus, (Lamas, Alpakas oder Guanakos, ich tippe auf Lamas) und andere Tiere. Zu den Berberaffen: So weit ich weiß hat sich der Waldtierpark von den Magots 2007/2008 getrennt, in der Zootierliste-Datenbank sind sie jedoch noch unter Bretten registriert. Auf jeden Fall kann man die Berberaffen nicht mehr sehen - meiner Meinung nach eine Bereicherung für den Waldtierpark. Noch mal zur Erinnerung: Am Anfang lebten die 60 Magots in einer kleinen Anlage, die auf die Zeit nicht mehr standhielt, was die Berberaffen machten. Es entstanden Löcher im Maschendrahtzaun . Die Berberaffen lebten seitdem im ganen Tierpark, andere durchstreunten ganz Bretten, nur zu den Fütterungen kamen diese zurück in den Park. Einige Berberaffen verschwanden. Anwohner beschwerten sich durch zertrampelte Blumenbeete und zerstörte Garteneinrichtungen. Die Mitarbeiter des Waldtierparks kümmerten sich anscheinend nicht darum, bis sie den Park verlassen mussten. Ich formuliere meinen Beitrag zwar nicht in ganz sachlichem Ton, eher auf subjektive Weise, doch ich hoffe, dass ihr versteht, was ich meine. (14.07.2011, 06:50) | ||
| Joshua Förg: | Ja sorry, die Rehe hüpfen nicht an Besuchern hoch, diese sind eher scheu... Was den Schlamm betrifft (Ich bin mir nicht sicher ob er aus Kot besteht oder nicht), den sehe ich immer beim Besuchen des Waldtierparks. Aber wenn ich zurückschaue, muss ich sagen, der Tierpark hat doch sein äußeres Erscheinungsbild verbessert. Ich muss nur an die Bären-Betongrube erinnern, von dem kleinen Geparden-Käfig (dort leben heute Meerschweinchen und Papageien?)einmal abgesehen. (14.07.2011, 06:29) | ||
| Liz Thieme: | Wie kann denn Schlamm rumliegen? Ich kann ja nachvollziehen, dass es nicht schön ist, überall Schlammtapsen auf der Kleidung zu haben bzw. dass die Tiere an einem hochhüpfen. Allerdings ist das bei streichelgewohnten Ziegen normal - va sollte man sowas auch erwarten, wenn man in "Deutschlands größten Streichelzoo" geht. Bei Rehen habe ich dies noch nie erlebt und auch bei anderen Hirschartigen nicht. Va wenn Rehe (und das bezweifel ich) an einem hochhüpfen (auch wenn du erst 13 bist), dann landen die Hufe ja auf den Schultern oder auf der Brust.... Und Hirschartige benötigen dies normal nicht, um an das Futter zu gelangen, welches sich meist in den Taschen und Händen befindet und nicht auf dem Kopf. Außerdem werden die Wege sicherlich nicht mit Schlamm überhäuft sein, wenn es Tage oder Wochen lang trocken war. Schlamm bildet sich normalerweise nur bei der Vermischung von Erde und Wasser. Der Tierpark weißt auf seiner Internetseite auf folgendes hin: >Unsere Wege sind befestigt, aber nicht immer ganz sauber, vor allem bei schlechtem Wetter, da die Tiere sich frei bewegen können und außer ihren Hinterlassenschaften auch Matsch von den Wiesen mit auf die Wege tragen.< und weiter: >Natürlich bleibt es auch nicht aus, dass gar zu Dreiste es nicht erwarten können an das mitgebrachte Futter zu kommen und schon mal an Ihnen hochspringen, Futtertüten ganz entwenden, oder Kleidung usw. anknabbern. (Wir übernehmen keine Haftung!) Deshalb richten Sie sich darauf ein und kommen nicht gerade mit Ihrer schönsten Kleidung.< Also wäre mein Rat an dich, dass du einfach mal innerhalb einer Trockenphase dort hingehst und nicht wenn BaWü mal wieder absäuft und verschlammt ist, wie derzeit. Auf der Internetpräsenz sehe ich zusätzlich Arten bei denen ich mir keine begehbaren Anlagen vorstellen kann. Gibt es die Arten nicht mehr oder gibt es doch noch andere Anlagen? (13.07.2011, 22:29) | ||
| Joshua Förg: | Ich finde den Waldtierpark in Bretten scheußlich. Überall liegt Schlamm und im ganzen Zoo (Der aus 3 großen, begehbaren Anlagen besteht) hüpfen Ziegen und Rehe an den Besuchern hoch, deren Kleidung am Ende des Tages von dem Kot der Tiere versaut ist... - Absolut nicht empfehlenswert! (13.07.2011, 21:55) | ||
| Markus R.: | Ich habe den Tierpark Klingenthal im letzten Jahr besucht und es scheint sich dann doch einiges getan zu haben, jedenfalls empfand ich den Zoo nicht als sonderlich "schlimm". Einige Gehege (v.a. die der Huftiere) waren zwar nicht sonderlich groß, aber bis auf den Leopardenkäfig schien mir alles noch im vertretbaren Rahmen zu sein. Auf den meisten Schildern waren übrigens die Gehegegröße in Klingenthal und die gesetzlichen Mindestforderungen zu lesen, wohl eine Reaktion auf frühere Zeiten. An allen Ecken und Enden im Zoo wurde gewerkelt (so entstanden zu dieser Zeit u.a. eine größere Voliere für die Weißbüschelaffen), etliche Tafeln kündeten von den zukünftigen Projekten (z.B. neue Anlagen für Leoparden und Vicunas) und einige auf dem Zooplan verzeichnete Arten (z.B. Wölfe und Nutrias) waren offensichtlich abgegeben worden und andere Tiere (z.B. Frettchen) bewohnten durchaus gelungene Neuanlagen. Doch auch ich habe weniger angenehme Erinnerungen an einige Parks, z.B. den Steppenzoo Pamhagen in Österreich und den Zoo Pistoia in Italien. Doch zumindestens in letzterem scheint nach einer kurzen Internetrecherche zu urteilen in den letzten Jahren einiges zum Positiven verändert zu haben! (06.02.2011, 19:46) | ||
| Matthias Schramm: | Sollte sich da in den letzten Jahren nicht einiges verändert haben, rate ich vom Tierpark Klingenthal ab (keine Homepage). Kleine, alte "Ostgehege" die zum Teil extrem überfüllt waren (ca. 30 Nutrias mit einem badewannengroßen Badebecken). Scheint nach der Wende mit sehr wenig Kapital auskommen zu müssen. (06.02.2011, 13:14) | ||
| Oliver Müller: | Abraten würde ich von einem Besuch im Olmense Zoo in Balen-Olmen in Belgien. Siehe mein Beitrag im Thread "Zoos in Belgien". Auch den Eifelzoo Lünebach-Pronsfeld fand ich bei meinem Besuch in diesem Herbst nicht so toll. Siehe Thread "Eifelzoo", fälschlich unter NRW einsortiert. (05.02.2011, 14:01) | ||
| Andre Battermann: | Der Stadtpark in Larnaca, Zypern. Grauenhafte, vollgeschissene und durch Müll vwerdreckte Gehege, abgedunkelt, teils mit Stacheldraht Löcher im Zaun geflickt. Auch wenn er kostenlos ist, ist dieser Park wirklich nicht sehenswert! (04.02.2011, 16:58) | ||
| Anti-Erdmännchen: | @ Kai Deuker Ich war in der Saison vor dem Schließungsjahr drin. Das Gelände ist halt für einen Tiergarten sehr ungeeignet, die Lage sehr versteckt, und außerdem deckt Sababurg den Bedarf doch nun wirklich ausreichend ab. Daher verstand ich schon damals das Engagement der Zoo-AG nicht. (03.02.2011, 23:01) | ||
| Kai Deuker: | @A.Erdmänchen,danke für den Link.Bin oft noch in.Karlshafen vorbei gefahren und wollte immer nochmal schauen ob sich was getan hat.Denke das war das beste was man machen konnte ,ihn dicht machen. (03.02.2011, 22:54) | ||
| Anti-Erdmännchen: | Nicht gerade erbaut war ich von einem Besuch im "Waldzoo" Offenbach Mitte der 90er Jahre. Es handelte sich um eine kleine Ansammlung von Gehegen für Haustiere und einige halbwilde Arten (Damhirsch, Lachtaube, Höckerschwan, Eichhörnchen) auf einer idyllischen Lichtung. Alles sehr liederlich zusammengeschustert. Das Gehege der Hausschweine war gepflastert mit sehr sauer aussehenden Äpfeln. Am aufwendigsten gestaltet war noch das Holzschild "Paten für Tiere - eine gute Idee" (oder so), das ohne weitere Informationen in einer Höhe von drei oder vier Metern am Ausgangstor hing. Später gab es mal einen Eklat, weil eine Praktikantin Meerschweinchen durch die Gegend geworfen haben soll. Es kam heraus, daß sie nicht beaufsichtigt worden war, weil niemand außer ihr Dienst hatte ... (03.02.2011, 22:33) | ||
| Michael Mettler: | Ich sehe das zwar auch so, dass man selbst Schlechtes wenigstens einmal gesehen haben sollte, aber um auch ein Beispiel beizutragen: Hobro Mini Zoo in Dänemark. Ausführlichere Begründung dazu siehe mein Reisebericht unter "Zoos in Dänemark". (03.02.2011, 17:54) | ||
| Anti-Erdmännchen: | Zu Karlshafen: http://www.zoo-ag.de/bergzoo/bergzoo1.htm (03.02.2011, 17:54) | ||
| Holger Wientjes: | Also, ich war bis jetzt in noch keinem Zoo, von dem ich sagen würde "der geht gar nicht". Das enttäuschenste, was ich seiner Zeit gesehen habe, war der alte Ruhr-Zoo. Nur der ist ja nun Geschichte. (03.02.2011, 17:07) | ||
| Kai Deuker: | @Sacha,danke.Mehr beteiligung wäre schön und wenn nicht wissen wir wenigstens wo man nicht hin sollte. (03.02.2011, 16:37) | ||
| Sacha: | Nö, im Gegenteil. Es wäre schön, wenn sich mehr daran beteiligen würden, damit man gewarnt ist, wenn man sich in der entsprechenden Gegend befindet. Kann einem Zeit, Geld und Aerger ersparen. (03.02.2011, 14:09) | ||
| Kai Deuker: | Hat Bad Karlshafen noch einen "Zoo"? Wenn ja,die Gehege waren klein, dreckig und auch total verwahrlost.Frage: Findet Ihr den Tread überflüssig? (03.02.2011, 12:31) | ||
| Jennifer Weilguni: | Kein "echter" Großzoo, auch wenn er sich so nennt - der Leintalzoo in Schwaigern bei Heilbronn. Kleine, verwahrloste Gehege, verwildertes Gelände und eine Todesfalle für Kinder am Teich. (02.02.2011, 19:46) | ||
| Kai Deuker: | @Sacha,eigentlich gebe ich Dir recht.Da mein Besuch aber auch schon 7 Jahre her ist,hoffe ich das was geändert hat . (01.02.2011, 15:51) | ||
| Sacha: | Der Meinung bin ich nicht, denn damit unterstützt man diese Haltung auch noch. Und schlechte Beispiele (zumindest einzelner Gehege) gibt es leider auch bei uns, da muss man nicht einen schönen Urlaubstag in Nevada verschwenden (wenn man es wie hier schon mitgeteilt bekommt). Wenn schon tierische Institutionen in Las Vegas besuchen, dann am ehesten noch das Aquarium im Mandalay Bay Casino (wobei es dort ebenfalls ein paar schlechte Beispiele, sprich ungeeignete Terrarien und Aquarien, gibt). Zur Liste zoologischer Institutionen, die man nicht besuchen sollte: - Zoo Al Maglio, Magliaso, Tessin (Schweiz) - Plättlizoo Frauenfeld, Schweiz - Zoo Langkawi, Malaysia (weiss nicht, ob er noch existiert) - Aquarium Les Naïades, Ottrott, Elsass, Frankreich - Safaripark Pombia, Italien - Zoo Neapel, Italien sowie mehr als ein Sea Life Center:) (01.02.2011, 13:30) | ||
| Kai Deuker: | Der Staatszoo von Las Vegas/Nevada.Ich Habe ca.200-300 Zoo und Tierparks in aller Welt besucht aber Las Vegas Zoo wird mir immer als schlechtes Beispiel für Tiehaltung sein.Will nur ein Beispiel nennen:Es gab einen Schimpansen der ca 8-10qm großes Gehäge hatte das zu 90% mit Bambus zugewuchert war.Der Sch. ein Mänchen ca.10 jahre alt saß Apatisch im Innenkäfig der die größe eines Kinderbettes hatte .Am Ausgang fragte mich die Leiterinn des Zoo´s ob es mir gefallen habe.Die Frage hätte Sie nicht stellen dürfen.Da ich Ihr sagte das es der schlimmste Zoo sei den ich jemals gesehen habe .Trotzdem denke ich solte man wenn man ich Las Vegas ist den Zoo mal anschauen.Als Negativ- beispiel schlecht hin. (01.02.2011, 11:15) |
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