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Fehlende Sicherheit in einem Zoo



Sven P. Peter:   Spannend dazu, der Besitzer des Filmtierparks war selbst schon in den US-Medien nach einem Löwenangriff:

http://www.youtube.com/watch?v=Uu5j3GapEDk
(07.03.2012, 18:39)
Jana Müller:   Stimmt, das sind nur Jungtiere, die extra für solche Zwecke von Hand aufgezogen werden.
(07.03.2012, 18:37)
Sven P. Peter:   Wobei in Safariparks (jedenfalls in Deutschland) man sich nur zu Jungtieren begeben kann. Trotzdem ist ein Löwe mit 16 Wochen auch schon recht wehrhaft.
(07.03.2012, 18:34)
Jana Müller:   In Safariparks ist es Gang und Gebe, dass man z.B. "Kuschelstunden" und "Fanfotos" mit weißen Tigern zum Geburtstag verschenken oder buchen kann.
Sowas gehört ebenfalls verboten!
(07.03.2012, 18:27)
Matthias Schramm:   @Rene Mantei: Vielen Dank für den Link! Selbst wenn es der falsche Verdacht sein sollte (lt. Aussage Homepage Filmtierpark: einzigartig in Europa), sollte man über diese Art der Tiervorführung mehr als diskutieren.

Ich persönlich muss zugeben, dass ich bis zu der Mitteilung dieses Links nicht geglaubt hätte, dass es überhaupt ein solches Angebot in einem "Zoo" in Deutschland geben würde: Schwarzbär, Tiger, Wolf etc.

(07.03.2012, 18:16)
Rene Mantei:   Hier der Link: http://www.filmtierpark.de/de/11019-Private-Tieraudienz
(07.03.2012, 17:45)
Rene Mantei:   Möglicherweise ist der Filmtierpark Eschede gemeint, dieser bietet Privataudienzen mit diversen Tieren an, darunter auch Schwarzbär, Tiger, Löwe und Co.
(07.03.2012, 17:38)
Matthias Schramm:   Auch ich bin beim Erlebten etwas misstrauisch ... der Junglöwe war schon auf dem Sprung, dem Bären noch knapp entkommen und auch sonst der Zoo eher gefährlich zu nennen!

ABER, wenn die Geschichten stimmen ANZEIGEN! Zum Einen, so schnell wird nicht geschlossen, zum Anderen wenn Geld- und Besuchernot im Spiel sind ist das Ende des Zoos auch nicht mehr so weit!

Und möchte mann wirklich irgendwann erfahren müssen, dass der Bär beim Foto nicht mehr zurückgehalten werden konnte?

Allerdings, auch nach einigem Suchen im Internet, konnte ich keine Werbung unter dem Motto "in unserem Zoo kann man sich mit wilden "Lieblings"tieren fotografieren lassen!"

Wenn Geschichte echt, bitte dringend den Namen des Zoos nennen und Behörden informieren!!
(07.03.2012, 17:31)
C. Lissner:   Ich denke, dass das auch der Freundin nun eine Lehre war und sie dort nicht mehr hingeht. Ich war selber nicht mehr so begeistert. Vielleicht ist auch das Zoopersonal nach dem Vorfall zu dem Schluss gekommen, dass dieser Umgang mit den Tieren nicht mehr so weiterzuführen ist. Denkbar wäre das ja. Alles andere wäre verantwortungslos. Bzgl. des Tigers mit den Kindern hatte ich bereits dort angerufen und darauf hingewiesen. Kommentar der Telefonistin: "Ach, der ist doch so lieb!"
(07.03.2012, 15:43)
Jana Müller:   Die Tiere würden dann bestimmt in anderen Zoos unterkommen, und diejemnigen, für die man keinen Platz findet, werden evtl. dort weiterleben müssen. Allerdings sollte der "Zoo" dann ein Verbot bekommen, weitere neue Tiere in den Bestand aufzunehmen.

Ich frage mich ebenfalls, warum dieser Zoo von ihr/euch weiterhin besucht wird, wenn es dort so "zugeht". Und überhaupt, wie kann man sich auf sowas einlassen, Fotos mit nem Bären an der Leine etc machen zu lassen? Das ist schlichtweg Tierquälerei.
(07.03.2012, 15:09)
Holger Wientjes:   Schlechter werden es die Tiere woanders wohl auch nicht haben und bevor noch jemand (Mensch oder Tier) zu Schaden kommt, muss man wohl handeln, oder ?

Ich frage mich allerdings auch warum Deine Freundin eigentlich immer wieder auf´s neue diese Einrichtung besucht ??
(07.03.2012, 15:01)
Sacha:   In der Tat müsste man damit rechnen, dass nicht alle Tiere umplatziert werden könnten.
ABER: Willst Du lieber für den Tod eines Menschen MITverantwortlich sein bzw. mit dem Gedanken leben, dass Du so etwas hättest verhindern können? Diese Institution ist nach Deiner Beschreibung eine tickende Zeitbombe. Wenn die so weitermachen, wird früher oder später ein Unglück geschehen.
(07.03.2012, 14:55)
C. Lissner:   nein, das ist so geschehen. Fotos gibt es auch. Aber Anzeige zu erstatten: Da kommt mir immer in den Sinn, dass da dann irgendwelche Behörden kommen, die Einrichtung schliessen. Was passiert aber dann mit den Tieren?
(07.03.2012, 14:37)
Sacha:   Also, unter der Annahme dass das Geschriebene wirklich so geschah und hier nicht ein Troll am Werk ist:

Nicht lange fackeln, sofort anzeigen! Das hat mit seriöser Tierhaltung nichts zu tun, ist grob fahrlässig und rechtfertigt in keinster Weise den - ALLFAELLIGEN - pädagogischen (Mehr-)Wert.

Mich wundert allerdings, dass Deine Freundin a. offenbar immer wieder derartige "Experimente" macht und b. nicht schon lange eine Anzeige erstattet hat.

Was hält Dich davon ab, den Namen des Zoos zu nennen (findest Du nicht, Du wärst nur schon im Sinne der Prävention dazu verpflichtet?). Und gibt es gegebenenfalls Fotos, die Deine Anschuldigungen belegen? So eine Tierhaltung (den Namen Zoo verdient diese Institution nicht) gehört geschlossen.
(07.03.2012, 14:33)
C. Lissner:   Hallo,

ich weiss jetzt nicht wo das hingehört, deswegen jetzt hier. Es geht um einen deutschen (kleineren) Zoo, den ich nicht beim Namen nennen möchte. Seit einigen Jahren besucht meine Freundin (manchmal mit mir zusammen) diesen, da der Zoo sehr auf Kontakt zwischen Tier und Mensche setzt- was meines Erachtens inen hohen pädagogischen Wert hat. Vor 6 Jahren beschränkte sich dies auf die obligatorische Schlange und Vogelspinne- und im beschränkten Rahmen- auf Raubkatzenbabies. Der Zoo bietet dabei Programme an ähnlich dem "Rendezvous mit dem Lieblingstier".Nun war sie kürzlich wieder im Zoo und buchte dies bei Bären. Dabei stellte sich heraus, dass ein ausgewachsener Bär an der Leine aus dem Gehege geführt wurde und sie sich neben ihn für ein Foto setzen sollte. Das Tier wog fast 200kg. Mehrmals versuchte es, sie- aus neugier, nicht Aggresion- zu beissen. Als sie neben dem-sich aufgerichteten Tier- sass, spürte sie plötzlich etwas sehr Schweres mit Zähnen und Krallen auf dem Rücken und realisierte, dass das Tier wohl angriff. Es biss wohl nach Hals und Nacken (erwischte aber nur den Pullover), sie wurde dabei zu Boden gedrückt. Die Situation war definitiv nicht unter Kontrolle. Mehrere Personen schafften es, das Tier von ihr wieder loszumachen und machten mit Fotos weiter, als sei nichts gewesen. Auf Nachfrage sagte das Personal, da sei doch gar nichts gewesen (der Angriff wurde nicht fotografiert). Glücklicherweise blieb meine Freundin unverletzt, aber das Tier hätte sie problemlos töten können, wenn es gewollt hätte. Ein Lehrling des Zoos, der dabei war, schien laut ihrer Angabe jedoch ernsthafte Angst zu haben. Die anderen Personen neckten ihn daraufhin, näher zu kommen, und der Bär fasste sofort mit den Tatzen nach ihm.
Der Vorfall war leider nicht das Einzige. Vor einem Jahr war sie mit mir im gleichen Zoo und entkam knapp einem Angriff durch einen jungerwachsenen Löwen in einer "Fotosession" (der sieschon fixierte, wie Großkatzen es vor dem Angriff tun). Später hiess es, das Tier sei aus Sicherheitsgrunden nicht mehr im Programm. 4 Wochen später starb der Löwe plötzlich an Krebs. Des weiteren wurde ein ausgewachsener Leopard an einer Leine durch das Publikum geführt; und kleine Kinder durften sich um einen ausgewachsenen(!) Bengaltiger scharen und ihn streicheln. Wir sahen ausserdem, dass ein Löwe und eine Bengaltigerin in einem provisorischen Käfig gehalten wurden. Der Löwe sprang am Gitter hoch und der Zaun (ähnlich einem Bauzaum) wackelte bedrohlich. Die Tigerin war in einem Käfig, wo die Absperrung extrem dicht vor dem Gitter verlief, obwohl die Gitterweite groß war. Das Tier schlug recht heftig mit der Tatze nach mir, als ich vor dem Käfig stand. Auch ein Kind kann so erwischt werden. Generell scheint der Zoo akuten Besuchermangel zu haben und daher mit dem direkten Raubtierkontakt die einzige Möglichkeit zu sehen, Besucher anzulocken.
Ich bin jetzt im Konflikt, ob so etwas nicht zu weit geht. Zwar sehe ich hohen pädagogischen Wert im direkten Kontakt mit Tieren. Dies sollte jedoch nicht auf ausgewachsene Groß-Raubtiere ausgeweitet werden (zumindest nicht ungeschützter Kontakt). Da hier im Forum ja Zoo-Experten sind: Was sehen Sie da für Möglichkeiten, dies zu beenden, ohne dass den Tieren dabei Schaden zugefügt wird? Gibt es in Deutschlad keine Regelung, die den direkten Kontakt mit Großraubtieren untersagt, wie das schon im Zirkus der Fall ist?
(07.03.2012, 12:41)

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