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"schrecklichstes" Gehege



Andreas Knebel:   Werter IP66, ich finde die Idee sehr gut, Tiere nur auf der zum Leben absolut notwendigen Fläche zu halten. Ich finde wir sollten sogar noch weitergehen und konsequenterweise auch die Menschen auf die Fläche beschränken, "die sie wirklich zum Leben brauchen". Für sie sollten als Wohnfläche 12qm² zum Leben ausreichen. Diese Fläche ist auch sehr viel einfacher schadnagerfrei zu halten...
(04.06.2009, 20:39)
IP66:   Genau in dieser Sichtweise scheint mir ein Problem bei der Beurteilung solcher Anlagen zu liegen. Besucher, die wenig Wert auf naturähnliche Kulissen legen, aber Hygiene, die Abwesenheit von Schadnagern und eine gute Sichtbarkeit der Tiere bevorzugen, werden über neue Bärenanlagen wie jene in Leipzig die Nase rümpfen und diese schrecklich finden. Und jemand, der tatsächlich in einem Zoo Biodiversität vorgeführt sehen will, wird sich womöglich ausrechnen, wie viele für den Besucher eindrücklich unterschiedliche Arten sich ausstellen ließen, wenn man die leipziger Lippenbären auf die Fläche beschränkt, die sie wirklich zum Leben brauchen. Insofern scheint mir auch die heutige Sichtweise weniger Fortschritt denn Veränderung zu bedeuten - wobei es, wie schon in den vergangenen Jahrhunderten, auch bei den jeweils der Mode entsprechenden Vertretern unterschiedlich gut den Haltungszwecken dienende Gehege gab.
(04.06.2009, 11:08)
Michael Mettler:   @Andreas Knebel: Dramatisch nach HEUTIGER Sichtweise, auch wenn ich bestimmt nicht Bär in diesem Gehege gewesen sein möchte. Ich wage zwar nicht festzulegen, wann genau welche Zoo-Epoche endete, aber ein Stil geometrischer Nüchternheit und kleinräumiger Anlagen für alle möglichen Tiere war m.E. in den 70ern noch voll in Mode.
(03.06.2009, 22:52)
Andreas Knebel:   Das Dramatische an dieser Anlage ist, dass sie bereits aus den 70ern sein muss...
(03.06.2009, 22:06)
Michael Mettler:   Ein wenig fühle ich mich durch das untenstehende Foto an die alte, zweiteilige Bärenanlage in Augsburg vor deren Umbau erinnert; da lebten die Bären meiner schwachen Erinnerung nach noch bis in die 80er Jahre hinein ebenfalls auf einer Art enger "Treppe" mit hohen Seitenmauern.
(03.06.2009, 19:16)
IP66:   Leider kenne ich das Gehege nicht aus eigener Anschauung - ich hatte den Eindruck, daß das Ganze nach hinten ansteigt und so etwas wie eine reduzierte Plattform darstellt. Auch bei Bärengruben - und Bärenburgen - gibt es sehr unteschiedliche Gehegeflächen, denen man nicht einmal eine Entwicklungstendenz zum größeren abmerken kann: Das älteste mir bekannte Beispiel in Landau ist nicht wesentlich größer als der alte Bärenzwinger in Wuppertal, hingegen gibt es in Heidelberg eine in der Zwischenkriegszeit entstandene rieseige Bärengrube, und manches Kleingehege ist gerade drei Jahrzehnte alt.
(03.06.2009, 18:55)
Andreas Knebel:   Nur das das hier keine Freisichtplattform (wie z.B. im alten Ruhr-Zoo GE) sondern eine extrem deprimierende Bärengrube ist...
(03.06.2009, 18:35)
IP66:   Die Entwicklung bei der Unterbringung von Bären ist interessant: Zunächst einmal gab es, zumindest in Westeuropa, eine Welle, die die vergitterten Bärenanlagen durch kaum größere Freisichtplattformen ersetzte wie die hier von Herrn Knebel eingestellte, derzeit baut man, vor allem in Flächenzoos, sehr großräumige Naturbodengehege.
(03.06.2009, 14:37)
Hannes Lüke:   Naja immerhin sind einige der gehege groß :-)
(17.05.2009, 19:33)
Andreas Knebel:   Es gab IIRC 8 gleiche Bärengruben. Ob gleichzeitig alle Bären da waren, kann ich nicht sagen, da nicht alle Bären zu sehen waren. Im Führer werden genannt: Malaienbären, Lippenbären, Kragenbären, Baribals, Eisbären und Braunbären (sowohl als europäische Form als auch Kodiaks)
(17.05.2009, 19:30)
Holger Wientjes:   Wurden die Grossbären alle gleichzeitig dort gehalten ?
(17.05.2009, 19:24)
Andreas Knebel:   Nachdem ich noch einmal in den Zwartberg-Zooführer geschaut habe, ist mir erst wieder
aufgefallen, dass dieser Zoo doch einen z.T. beeindruckenden Tierbestand besaß. Vor allem bei
den Rindern und Equidae gab es eine überreichhaltige Auswahl. Dazu neben den erwähnten
Schimpansen auch Orangs und Bonobos, Breitmaulnashörner, Rotschildgiraffen und eigentlich
alle Großbären (die alle genauso untergebracht waren, wie auf dem 1. Foto). Dazu auch ein gute
Auswahl an Antilopen und alle gängigen Großkatzen. Affen gab es neben den Menschenaffen
allerdings wenig. Gleiches gilt für die Vögel. Wenn dieser Bestand ansehnlich und tiergärtnerisch
einwandfrei präsentiert worden wäre, gäbe es jetzt einen guten Zoo in Belgien mehr. So hat der
"Limburgse Zoo" in Zwartberg bei Genk der belgischen Zoolandschaft eher geschadet...
(17.05.2009, 19:15)
Andreas Knebel:   Last but not least: der Zooführer
(17.05.2009, 18:47)
Andreas Knebel:   BTW: Weiß eigentlich jemand von euch, was aus den beiden Elefantenkühen geworden ist?
(17.05.2009, 18:40)
Andreas Knebel:   Der (Privat-)Zoo musste dann 1998 auf Druck von Tierschützern geschlossen werden - übrigens 3 Jahre nachdem diese Aufnahmen entstanden sind
(17.05.2009, 18:38)
Andreas Knebel:   ...der auch von den Indutriebrachen und Abraumhalden rundherum unterstützt wurde...
(17.05.2009, 18:35)
Andreas Knebel:   ... machte sich ein eher verwahrloster Eindruck breit...
(17.05.2009, 18:33)
Andreas Knebel:   Trotz des altehrwürdigen Eingangs (der, wie auch einige andere Gebäude IP66 sehr gefallen würde)...
(17.05.2009, 18:31)
Andreas Knebel:   Ein weiteres "Highlight" aus dem (zum Glück) nicht mehr existenten "Limburgse Zoo". Dieser war gar nicht so klein und hatte mit Elefanten, Schimpansen, Aquarienhaus schon den Tierbestand eines größeren Zoos. Hat mir allerdings zuweilen den Magen umgedreht. Und genau das ist das Problem! So ein "Zoo" zieht ein schlechtes Licht auf alle anderen...
(17.05.2009, 18:02)
Hannes Lüke:   Wo ist das denn?
(17.05.2009, 17:45)
Sven P. Peter:   Ach, hier haben wir doch die perfekte Illusion! Statt einem Dschungelpalast haben wir hier einen verfallenen Zaren-Palast. In dessen halbgefluteten Treppenhaus findet der Besucher die Braunbären. Passt doch super ;)
(17.05.2009, 17:30)
Andreas Knebel:   Sorry, dass ich diesen alten Thread wieder hervorkrame... Das Problem solcher "Tieranlagen" betrifft ja nicht nur die Tiere selbst, sondern über die öffentliche Meinung auch die Zoos an sich. Hier ein kleines Beispiel:
(17.05.2009, 17:17)
Michael Amend:   Dann gibt es offensichtlich diese Kuh nicht mehr.
(17.12.2007, 07:30)
Andreas Hg.:   @Michael Amend: Letzte Woche habe ich mir mal den Waldzoo Offenbach angetan, da ich beruflich eh gerade dort war - welchen Kuhstall meinst du denn genau in deinem Beitrag vom 17.02.2006? An Rindern sind momentan nur drei Schottische HL-Rinder zu sehen, deren Unterstand ist zwar auch winzig, aber deutlich größer als ein solches Rind. So schrecklich wie unten beschrieben fand ich die Anlage indes nicht, bis auf die winzigen Streifenhörnchen- und Degu-Käfigtürmchen.
Lustigerweise gibt es zu dem Zööchen - im Gegensatz zu so manchem bedeutenden Großzoo - einen - im Verhältnis - ausführlichen Artikel auf Tierdoku.com:
http://tierdoku.com/index.php?title=Waldzoo_Offenbach
Ja, das Personal ist in der Tat sehr freundlich! ;-)
(16.12.2007, 19:32)
Michael Mettler:   Stimmt, der Rest ist dann eigentlich egal (Ironie).
(31.03.2007, 17:54)
Jonny:   Wie dem auch sei, Frankfurt ist deswegen ein klasse Zoo, weil die störenden Hunde nicht reindürfen.
(31.03.2007, 14:06)
Karsten Vick:   ...oder sie schickt ihn zum Hundeboxen wie in Walsrode.
(30.03.2007, 23:21)
Michael Mettler:   Kein Problem. Während Jennifer im Zoo ist, kann ihr Vierbeiner draußen Kutschfahrten für Kinder absolvieren - mit den Einnahmen hätte sie dann den Trip locker finanziert...
(30.03.2007, 19:14)
?:   In Frankfurt sind aber Hunde nicht erlaubt.
(30.03.2007, 18:23)
Michael Mettler:   @Jennifer: Den meisten Hunden muss man das Ziehen mühsam ABgewöhnen, da dürfte das doch nicht so schwer sein.... Aber falls du beim Frankfurter Treffen verspätet eintriffst, wissen wir wenigstens, woran's liegt :-)
(30.03.2007, 08:52)
Jennifer Weilguni:   Davon versuchst Du am besten Mal meinen Hund zu überzeugen lach. Wobei die Rasse ja an und für sich zum Ziehen von Milchkarren verwendet wurde. Dauert dann halt nur etwas länger, bis ich (als Milchkanne getarnt) zu den Zootreffen erscheine :-)
(30.03.2007, 07:51)
Michael Mettler:   @Jennifer: Für Berner Sennen- und andere Großhunde GIBT es etwas, nur kann er dann DICH darin mitnehmen :-) Nennt sich Sacco-Cart und ist im Prinzip ein Sulky für Hunde.
(27.03.2007, 20:42)
Jennifer Weilguni:   @Ollo
Schrecklich das Ding.. aber wenn es sowas mal für Berner-Sennenhunde gibt, kaufe ich mir auch einen, damit ich meinen kleinen Liebling überall mit hinnehmen kann.
(27.03.2007, 19:51)
Jennifer Weilguni:   Ein Königreich für ein Muntjak :-))
(27.03.2007, 19:48)
IP66:   Fällt der Buchara-Hirsch auch unter die Richtlinie des Ministeriums? Und sagt die Richtlinie etwas darüber aus, was man mit den überschüssigen Hirschmännern anfangen soll, wenn man keine 4 Hirschfrauen für sie zusammenbekommt? Totschießen und aufessen, mit weiblichen Elefanten vergesellschaften oder im Ministerium abgeben?
(27.03.2007, 18:00)
Ollo:   So Leute, nun habe ich aber wirklich das schrecklichste Gehege entdeckt. Guckt mal auf die Seite www.zoo-mundt.de. Dort kann man Rucksäcke erwerben, in denen man Papageien durch die Gegend tragen soll.
(27.03.2007, 16:05)
Michael Mettler:   Das ist wirklich eine merkwürdige Abgrenzung. Zumal z.B. das Gehege für Rothirsche in Dortmund zwar in einem Zoo liegt, aber in der Struktur völlig dem in einem Wildgehege gleicht. Ich könnte mir eigentlich nur vorstellen, dass als Grund für die unterschiedliche Bemessung nicht die Biologie der Hirscharten dient, sondern die Gesunderhaltung aufgrund unterschiedlicher Hygienebedingungen - ich nehme mal an, dass in einem Wildgehege die Köttel NICHT täglich zusammengekratzt werden.
(27.03.2007, 14:59)
Ollo:   Doch, doch, diese Leitlinien meinte ich auch. Man kommt ja dann sogar auf 1,5 ha für die Fünfergruppe.
Bei diesen komischen Richtlinien komme ich immer wieder in Rage. Warum gibt es unterschiedliche Anforderungen für Hirsche in "Zoos" und für Hirsche in "Wildgehegen"? Warum sollten 5 Hirsche mehr Fläche benötigen als einer, da sie ja doch fast immer gemeinsam unterwegs sind? Und der Gipfel ist die gemeinsame Eingruppierung von verschiedenen kleineren Hirscharten, die eine ziemlich entgegengesetzte Biologie haben, wie z.B. Damhirsche und Rehe. Indiskutabel und kontraproduktiv!
(27.03.2007, 14:30)
Matthias:   Habe gerade eben in den Leitlinien für eine tierschutzgerechte Haltung von Wild in Gehegen (http://www.bmelv.de/cln_045/nn_753138/SharedDocs/downloads/07-SchutzderTiere/GutachtenLeitlinien/
HaltungWild,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/HaltungWild.pdf) nachgeschaut.
Gleich auf Seite 1 heißt es, dass Zoos von dieser Leitlinie nicht berührt werden.
Im Kapitel über Hirsche heißt es dann, dass für ein Exemplar eines Edelhirsches 3000 m² als Mindestflächenbedarf vorzusehen sind und der Mindestsozialverband sollte 1,4 Tiere umfassen.
Ich nehme an, dass Ollo diese Leitlinie meinte.
Die Zoos bewegen sich also mit ihren Gehegen in den Vorschriften.
Das die Bedürfnisse von Hirschen eigentlich immer gleich sind, ist wiederum ein anderes, eigenes Thema (ähnlich den extra Leitlinien für Zirkusse).
(27.03.2007, 14:22)
Matthias:   Ich glaube, da verwechselst du jetzt was. Das BM für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat mehrere Mindestanforderungen für die Haltung von Tieren erlassen.
Allerdings gibt es u.a. ein für die Haltung von Säugetieren, die für Zoos ihre Gültigkeit hat, aber auch eine für die Haltung von Wild in Gehegen.
Der 1 ha für fünf Hirsche ist mit Sicherheit nicht aus den Mindestanforderung für die Haltung von Säugetieren.
Vielleicht kannst du uns deine Quelle nennen.
(27.03.2007, 14:13)
Ollo:   Ich habe jetzt nicht die genauen Angaben im Kopf, aber ich glaube für eine Fünfergruppe Hirsche muß ein Hektar zur Verfügung stehen. Das ist ja nun in den Zoos bei weitem nicht der Fall. Allerdings sind diese gewissen Haltungsrichtlinien mehr als obskur. Es ist nur schade, wenn Amtsveterinäre manchen Haltern Steine in den Weg legen, während andernorts diese Mindestmaße extrem weit unterschritten werden können.
(27.03.2007, 13:47)
Michael Mettler:   Wenn wirklich die meisten Zoo-Hirschgehege nicht den Vorschriften entsprechen, sollte das etwa ein zusätzlicher Grund dafür sein, dass Haltungen beendet werden?
(27.03.2007, 12:48)
Ollo:   Das finde ich auch. Und von der Gehegegröße her entsprechen die meisten Hirschgehege in den renommierten Zoos schon gar nicht den Vorschriften. Weil also das Renommee des Tiergartens nicht unbedingt etwas über die Artgerechtigkeit der Tierhaltung aussagt, wende ich mich auch immer gegen dieses "Kastensystem" große Zoos einerseits, der Rest andererseits. Ein Punkt, in dem die großen Zoos dem Rest aber sicherlich durchweg überlegen sind, das ist die Fütterung.
(27.03.2007, 10:51)
Michael Mettler:   Außerdem können sich die Bewohner eines durchschnittlichen Wildgatters ihr Gehege in gewissem Maß auch selbst gestalten: Rothirsche und Wildschweine können sich an gewünschter Stelle selbst Suhlen oder auch nur Liegemulden anlegen, und Hirsche finden Astwerk zum Forkeln und Fegen. In manchen renommierten Zoos habe ich dagegen Huftiergehege gesehen, in welchen den Bewohnern ausschließlich harter Bodengrund zur Verfügung steht (wegen des Hufabriebes), aber nirgends ein Sandbett, und in denen die Gehegestruktur nur aus dem Stall, den (in Tierhöhe astlosen) Stämmen der innen stehenden Bäume und der Umzäunung besteht. Hält man sich das vor Augen, erinnern manche Huftiergehege in Zoos noch viel mehr an landwirtschaftliche Intensivhaltung (was ja inhaltlich nicht gleichbedeutend ist mit Massentierhaltung).
(27.03.2007, 10:40)
Ollo:   Naja, aufwendig ist die Gehegegestaltung in diesem Falle schon. Es ist ja nicht einfach, im schrägen Gelände einen Zaun zu ziehen. Aber es fehlt natürlich meistens der tiergärtnerische Hintergrund. Was die Huftiere (oder wie die Waidleute sagen: das Schalenwild) anbetrifft, so können diese meiner Meinung nach ihre Bedürfnisse aber schon oftmals in den Wildgehegen befriedigen, alleine schon durch die schiere Größe der meisten Gehege bedingt. Da finden sich fast zwangsläufig Ecken mit verschiedenem Bodengrund, verschiedener Feuchtigkeit, verschiedener Sonneneinstrahlung, usw.
(27.03.2007, 09:55)
Jennifer Weilguni:   Überhaupt scheinen mir gerade in kleineren Wildparks die Gehege oft mehr schlecht als recht gestaltet. Aber oftmals handelt es sich dabei ja eben "nur" um eine Art Schlachtviehhaltung. Da lohnt es sich für die Betreiber vieleicht nicht unbedingt, mehr als nötig zu investieren und zu planen.
(27.03.2007, 09:48)
Ollo:   Ein weiteres mißglücktes Gehege gibt es im Wildgehege Trier. Das Wildschweingehege dort ist bestimmt 45 Grad steil. Oben und unten gibt es eine ebene Fläche, wobei sich in der unteren der herunterrieselnde Bodengrund sammelt. Das Verrückte ist, daß sich direkt neben dem Gehege eine 2 ha Große ebene Fläche befindet.
(27.03.2007, 01:31)
Marco:   Ich kann einige Kandidaten aufzählen, die Chancen hättem, das "schrecklichste Gehege" zu sein. "Sieger" dieser Konkurrenz ist für mich aber die Erdferkelhaltung in Saarbrücken auf 20qm Fliesenboden. Skandalös!
(27.03.2007, 01:18)
Michael Mettler:   Ich stelle mir gerade das "Echo" von Seiten des Spielplatzes vor, wenn die Siamangs zum Reviergesang ansetzen.... Nichts für empfindsame Ohren.
(26.03.2007, 19:55)
?:   @Ollo. Das ist bestimmt nicht so stressig für die Tiere. Wenn die Gitter des Käfigs weit genug sind,das die Siamangs auch mal ein Kind erwischen, ist es wohl eher stressig für die Gören...
(26.03.2007, 17:37)
Michael Mettler:   Dabei fällt mir unwillkürlich eine Anlage in Hodenhagen im "Affenland" ein: Eine Aneinanderreihung von nicht mal besonders geräumigen Gitterkäfigen mit Kletterelementen und Laufgängen, die für Kinder begehbar ist/war und in der Weißkopfmakis gehalten wurden. Ich war nun länger nicht da und hoffe, dass die Anlage nicht mehr in der damaligen Form in Betrieb ist...
(26.03.2007, 16:02)
Ollo:   Im Zoo Albuquerque (USA) sah ich mal eine Anlage für Siamangs, die in einen Spielplatz integriert war. Die Kinder konnten in luftiger Höhe in gesicherten Klettergerüsten herumhangeln wie die Affen, und zwar unmittelbar rings um das Siamanggehege herum. Ich stelle mir das durchaus stressig für die Tiere vor.
(26.03.2007, 15:52)
Michael Amend:   Diesen ominösen Vereinszoo kenne ich auch, aber als"Zoo"kann man diesen Schandfleck wohl nicht bezeichnen.Toll fand ich den Stallf ür die KUh, der gerade mal so hoch war wie die Kuh, offensichtlich gebaut, als das Tier noch ein Kalb war....War aber auch eher ein Verschlag als ein Stall.
(17.02.2006, 00:00)
Ollo:   Einen Tiergarten mit sehr vielen schrecklichen Gehegen, die man gut als "schrecklichster Tiergarten" zusammenfassen kann, sah ich beim Besuch des Waldzoos Offenbach vor ca. 6, 7 Jahren. Passend dazu las ich einige Zeit später im Internet davon, daß einmal eine Praktikantin (!) alleine Dienst gehabt haben soll. Besucher hätten sich wohl aufgeregt, daß sie rüde Meerschweinchen durch die Gegend geworfen hätte ...
(17.02.2006, 00:00)
IP66:   Auch wenn ich sehr an dem Haus hänge und seinen Erhalt grundsätzlich befürworte, hat mich doch der letzte Besuch im Vogelhaus in Hamburg arg schockiert: Die Volieren sind ja für Prachtfinken, Nektarvögel oder Timalien durchaus geeignet, aber für Turakos, Tukane oder Honigfresser sind sie nicht nur zu klein, sondern es fehlen bei dem dichten Besatz sogar genügend Sitzgelegenheiten, so daß in dem hinteren Käfig ein Glanzstar am Gitter hängen mußte, weil er andernorts nicht sitzen konnte. Ich hatte nicht den Eindruck, daß die Besucher sich den großen Arten intensiver widmeten als den kleinen, und andernorts gibt es in Hamburg ja auch geeignete Volieren für Großvögel, so daß eine Beschränkung sinnvoll wäre.
(10.02.2006, 00:00)
th.oma.s:   @ZooFanKarlsruhe:zunächst zum verständnis: in zoofragen würde ich mich als einen ambitionierten laien betrachten, den zoo karlsruhe habe ich nach 2000 zweimal besucht und fand ihn eigentlich nicht schlecht, bis eben die
sache mit den schimpansen... das pr
(03.02.2006, 00:00)
ZooFanKarlsruhe:   Im Bezug auf das Innengehege kann ich dir zustimmen. Da hätte man zu der Zeit schon etwas moderneres aus dem Boden stampfen können. Was die Aussenanlage betrifft, so haben sie für mich,kann das nur als interessierter Laie beurteilen, im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten ein aktzeptables Schimpansengehege errichtet. Allerdings ist eine Gruppengröße von nur 3 Tieren doch eher selten heute oder ?

Mich interessiert sehr, wo du die Kritikpunkte an der Karlsruher Schimpansenhaltung siehst.
(02.02.2006, 00:00)
th.oma.s:   die karlsruher schimpansenhaltung gefällt mir auch jetzt nicht...
(02.02.2006, 00:00)
ZooFanKarlsruhe:   Also schlimm war sicher auch die ehemalige Schimpansenhaltung in kleinen Glaskästen in Karlsruhe. Heute haben wir ja zum Glück eine neue Schimpansenanlage, wobei das Innengehege einen viel zu geringen Abstand zwischen Boden und Decke aufweist. Dies ist für Schimpansen sicher nicht die Ideallösung.-
(31.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @IP66: Warum MUSS ein Besucher eigentlich alle Individuen gleichzeitig sehen können? Abgesehen davon, dass man ohne ausgesprochene Individualkenntnis bei Flusspferden eh kaum Bulle und Kuh unterscheiden kann und dem Besucher, sobald er ein Kalb sieht, des
(12.01.2006, 00:00)
IP66:   Nach diesen Meldungen gibt es in Hannover immerhin zwei Becken, so daß die Tiere - es sind ja auch mehr als in Frankfurt oder Stuttgart - das Becken nicht nur schichtweise nutzen können, wenn sie getrennt werden müssen. Das scheint mir das zentrale Problem in Berlin zu sein - man kann entweder die Herde nebst Bullen oder Mütter mit Jungtieren ausstellen, beides geht nicht, so lange man die Tiere trennen muß. Da gefällt mir die stuttgarter oder frankfurter Lösung, bei der der Besucher alle Tiere sehen kann, besser. In Hannover ist das Problem, daß man die Tiere beim Landleben nur im Außengehege sieht, in Berlin ist der Landteil sehr weit von den Besuchern entfernt. Wünschen würde ich mir ein geräumiges Haus mit gut einsehbarem Wasser und Landteil nebst ebenfalls zugänglichem Absperrgehege - und weniger Kulisse als in Berlin und Hannover, wobei letzteres den Flußpferden gleichgültig sein dürfte. Das stuttgarter Haus ist ein zentrales und sehr ambitioniertes Beispiel für den Tierhausbau der 60er und 70er Jahre, hierwürde ich mir eine Erhaltung wünschen, die vielleicht dadurch ein wenig geräumiger gestaltet werden kann, daß man die Tapirställe im Flußpferdgeschoß der Anlage dieser Tiere zuschlägt, eventuell mit einem weiteren Becken.
(12.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Stimmt, die Grünfläche im Berliner Gehege hatte ich glatt vergessen. Und dort sind es möglicherweise die Flusspferde selbst, die den Rasen auf Golfplatzkürze halten!
(11.01.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Beim Zoosammlertreffen in Berlin haben wir ja im Zoo das Flusspferdhaus auch hinter den Kulissen sehen können. Die Nachtboxen sind von "normaler" Größe. Der Wasser-Innenbereich ist ja allerdings jedem Besucher zugänglich und nun wirklich nicht mit Frankfurt oder Stuttgart zu vergleichen. Und was die Außenanlage angeht, da ist ja nun selbst ein Weidegang möglich, auch wenn das Gras recht kurz gehalten ist und die Flusspferde gewohnt lieber auf den Haufen Grünzeug zusteuern, der da liegt.
(11.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Zwar war ich in beiden Zoos noch nicht hinter den Kulissen, aber Fernseh-Dokus erlaubten bereits Einblicke in die Stallungen der Flusspferdhäuser in Berlin und Hannover. Und deren (Land-)Ställe sind deutlich größer als in den jeweiligen Vorgängerbauten, wo sie ja vom Publikum eingesehen werden konnten.

Ein Wasserbecken "hinter den Kulissen" gibt es in Hannover nicht (wozu auch?), die Innenbecken sind beide für die Besucher einsehbar (aus dem "Flusspferd-Canyon heraus). Das kleinere davon (Bullenabteil, derzeit noch mit dem Frankfurter Leihbullen Maikel besetzt) dürfte in seiner Größe dem Innenbecken im alten Haus entsprechen (als dort auch noch Zwergflusspferde lebten), und in diesem mussten zwei erwachsene Tiere plus jeweiligem Kalb unterkommen. Das größere Innenbecken, das an einem "Engpass" noch mal unterteilbar ist, schätze ich auf drei- bis viermal so groß wie das alte AUSSEN(!)becken. Somit bietet die hannoversche Haltung den Flusspferden innen (außen erst recht) sehr viel Fläche; ich empfinde es als schlechten Witz, sie mit den Platzverhältnissen in Stuttgart, Kronberg oder Frankfurt zu vergleichen. Da hat wohl jemand beim Hannover-Besuch nicht richtig hingesehen :-)

Ich finde auch nicht, dass die Hannoveraner Anlage ein "Prachtbau" ist: Es ist ein ganz normales Tierhaus, das unter Kunstfels verborgen ist (wie etliche Innenanlagen z.B. bei Hagenbeck auch) und somit von völlig anderem Charakter als der Berliner Gewächshaus-Kuppelbau (das soll keine Wertung sein, mir fällt nur keine treffendere Beschreibung ein).

Wenn es einen Punkt gibt, den ich persönlich gern bei der Flusspferdhaltung in Zoos verbessert sähe, dann wäre das eine wenigstens zeitweise zugängliche Weidemöglichkeit - weniger aus optischen Gründen, sondern als "behavioral enrichment". Immerhin lungern Flusspferde im Freiland nicht wie im Zoo 23,5 Stunden je Tag im Wasser und auf Sandbänken herum, sondern sind praktisch die ganze Nacht auf Nahrungssuche, während sie sich im Zoo innerhalb einer halben Stunde vollfressen können und dann "arbeitslos" sind. Flusspferde mit Weidegang kenne ich bisher nur aus Kronberg - das Beispiel hat leider noch keine Schule gemacht.
(11.01.2006, 00:00)
Matthias Papies:   In Hannover gibt es hinter den Kulissen nur die Staelle fuer Flusspferde. Die Innenbecken sind fuer Besucher jederzeit durch die Unterwasserscheiben einsehbar.
(11.01.2006, 00:00)
IP66:   Ich habe hier im Forum schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, daß das stuttgarter Flußpferthaus für die Tiergartenarchitektur der 70er Jahre ein einschlägiges Paradebeispiel ist. Die Flußpferdbecken in Frankfurt und Kornberg sind keinesfalls größer, und auch hinter den Kulissen der hannoveraner und berliner Prachtbauten dürfte es kaum anders aussehen. Freilich geht es der Architektur darum, die Tiere entsprechend vorzuführen, und das empfinden manche heutigen Besucher vor allem als ästhetisch unbefriedigend. Ich fürchte, daß wir die neuen Flußpferdanlagen in 20 Jahren genauso unbefriedigend finden werden und sich die Flußpferde dort so fühlen und vermehren, wie sie das schon im Flußpferdhaus des 19. Jahrhunderts in Berlin getan haben.
(11.01.2006, 00:00)
Stefan:   Richtig entsetzt war ich über die Haltung der Flusspferde in Stuttgart. Die beiden Tiere lagen in ihrem winzigen Innenbecken wie eingelegte Gurken. Absolut unverständlich ist mir auch, wie Hirscheber vom aktuellen/ehemaligen (?) Zuchtbuchführer in einem derart indiskutablen Betonkellerauslauf gehalten werden können. Wenn in Stuttgart nach der Krokodilhalle ein weiterer Neubau anstehen sollte, dann unbedingt an die Dickhäuter denken!!!
(10.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich wüsste da noch ein paar Anlagen im Tierpark Hamm.... Ist allerdings ein paar Jahre her, dass ich da war. Gibbons im Gittertunnel, Wasserböcke in fußtiefem Schlamm.....
(10.01.2006, 00:00)
Ollo:   Die wohl unästhetischste Anlage, die ich jemals sah, müßte das Hauskaninchengehege unter der Brücke in Karlsruhe sein. Einfach Nullprozentig.
(10.01.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Die Chemnitzer Pekari-Anlage bestand im letzten Jahr noch, allerdings nur noch mit einem Tier besetzt. Es hatte den Anschein diese Haltung auslaufen zulassen und das Gebilde anschliessend abzureissen. In vielen osteuropäischen Zoos gehörten Betonverliesse und -gruben zum Alltag, was glücklicherweise zunehmend schwindet! Spontan fällt mir da noch die Bärenhaltung im Zoo Brno ein, wo 2003 aber kräftig an der Abhilfe gearbeitet wurde!
(16.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Ob noch immer, weiß ich nicht - aber vor vier oder fünf Jahren waren in Chemnitz die Weißbartpekaris so ähnlich untergebracht (und vor diesen an gleicher Stelle wahrscheinlich ebenfalls Wildschweine?).
(15.12.2005, 00:00)
Ollo:   In Erfurt habe ich mal eine betonierte Wildschweinanlage von maximal 20 qm gesehen.
(15.12.2005, 00:00)
Susanne:   ... also mit dem Begriff Tierqualerei wäre ich in diesem Zusammenhang sehr vorsichtig.
In Barcelona war ich vor zwei Jahren; die Orang-Haltung gibt es so nicht mehr, aber die Käfigreihe existiert nach wie vor. Allerdings sind die Käfige vergleichsweise groß (viel größer als die klassischen Raubtierhäuser wie in (noch) in Wuppertal, oder Friedrichsfelde).
Trotzdem war es mutig, vor einigen Jahren die EAZA-Tagung in Barcelona auszurichten! Noch mutiger: Nächstes Jahr wird es Madrid - das ist um Längen schlimmer als Barcelona; die Sichtbetonschluchten sind ja berüchtigt, und die neueren Gehege - Gorillas in rundum verglaster und einsehbarer, e-verdrahteter Anlage, Koalas in winzigen dunklen Boxen - ist nicht wesentlich besser.
Aber auch das ist kein Vergleich zu den Safariparks in Madrid, Elche, Vergel, Mallorca, El Castillo!
Kennt jemamd Zoo Al Maglio in der Südschweiz? Uäh! Endlose Gitterzwinger für Raubkatzen.
(14.12.2005, 00:00)
Ollo:   Ich weiß nicht, ob die Anlage heute noch so besteht, aber bei der Stuttgarter Steinbockanlage von Anfang der 90er Jahre (!) blickt der Besucher von oben auf die Tiere herab. Das widerspricht 100%ig der Biologie dieser Tiere, die sich ja gerade aus einem Schutzgefühl heraus auf den Gipfeln aufhalten. Meiner Ansicht nach ist das Tierquälerei.
(14.12.2005, 00:00)
Saya:   Ich kenne in Deutschland nur größere Zoos und da fällt mir gerade nichts extrem schreckliches ein, was mit dem vergleichbar wäre, was ich in Spanien teilweise gesehen habe... Das schrecklichste was ich je gesehen habe war vor einigen Jahren im Zoo von Barcelona ein Orang-Utan-Mann auf einer winzigen Betonplattform "ohne irgendwas" - nichts zum Klettern, null Deckung, kein Spielzeug/ enrichment - einfach nichts bis auf einen Sack, in den er sich eingewickelt hat. Das Weibchen und das Jungttier hatten einen ganz passablen Kletterkäfig mit viel Einrichtung, aber die Situation des Männchens war zum heulen. was aus ihm geworden ist weiß ich nicht, aber auf der Anlage lebt heute eine Gruppe Weißscheitelmeerkatzen. Die Betonplattform wurde alleridngs mit Klettermöglichkeiten, Naturboden und einigen Pflanzen etwas verbessert.
Ganz shclimm ist bis heute die Situation einiger Raubkatzen, es gibt in Barcelona einen Komplex mit Raubkatzenkäfigen in einer Doppelreihe und dazuwischen kann der Besucher auf einem erhöhten Weg durchgehen und von oben in die Käfige gucken. Rechts und links kann man natürlich auch vorbei. Die Käfige auf der einen Seite sind gut eingerichtet und ziemlich zugewachsen so dass man von dem oberen mittleren Weg nichts sieht aber auf der anderen Seite ist alles kahl und offen. Der Leopard der dort leben muss steht ständig unter Stress von oben und unten und hat nichts, aber auch gar nichts an Einrichtung/ Deckung/Beschäftigung. Dabei wäre es eigentlich nicht so schwierig den Käfig einzurichten und den Mittelweg zuzumachen. Fällt also eigentlich in die Kategorie Tierquälerei aus Dummheit.
(24.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Und das ist die "optimierte" Version. Ich kenne noch den Urzustand....
(18.10.2005, 00:00)
Karsten:   Guckt euch mal die Braunbärenhaltung im Bochumer Tierpark an... Furchtbar!!!!
(18.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die " Verschläge" wiederum, an die man zur genauen Beurteilung eigentlich nicht nahe genug herankam ( die zwergflußpferde waren hinter den Breitmaulnashörnern untergebracht, besaßen einen regulären Auslauf... ;)
(17.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Gut, dann lege ich noch mal 10 Jahre drauf, mindestens, denn die Verschläge, in denen die Tiere vor Bau des Dickhäuterhauses untergebracht waren, waren eigentlich fast noch schlimmer! Aber noch mal, ich persönlich beziehe das absolut nicht auf den ganzen Tierpark Berlin, ganz im Gegenteil. Entgegen mancher Kritik empfinde ich sehr viele Gehege dort als wirklich gut und gerade der neueröffnete Huftierberg ist aus meiner Sicht wirklich gut gelungen!!!! Nur halt bei den Zwergflusspferden, gerade weil die so gut züchteten, da habe ich die Haltung nie verstanden.
(17.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Das Dickhäuterhaus im tierpark Berlin wurde 1989 eröffnet...
(17.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Gut zu lesen, dass man auch im Tierpark Berlin nach 20 Jahren!!!!! einsieht, dass man Zwergflusspferde so nicht halten kann!
(17.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die Zwergflußpferdhaltung im Tierpark berlin wird auch von den verantwortlichen als nicht optimal eingeschätzt, weshalb das verbliebene Tier auch schon fest an einen dänischen Zoo zugesagt ist. Hier zieht sich nur die Genehmigung hin.Alle neuen Gebirgstieranlagen im Tierpark haben mittlerweile Kletterfelsen oder wenigstens felszüge bei starkem Gefälle. Sicherlich kann man über die Menge diskutieren, hier spielte aber auch wieder das Geld eine Rolle. Die Sichuantakine haben auf alle Fälle einen ordentlichen felsen, den sie auch nutzen, wenn auch nicht ununterbrochen. Die asiatischen Gebirgstieranlagen waren nur ein halbes Jahr " felsenlos", wurden dann ergänzt.
(17.10.2005, 00:00)
Michael Amend:   Ich kenne eine ganze Menge "schrecklichster" Gehege in deutschen Zoos,aber was die Amis manchmal unter einer artgerechten Tierhaltung verstehen,und das im jahr 2005,verschlaegt einem schier die Sprache."Unter aller Sau",anders kann man es nicht mehr bezeichnen,ist die Haltung des Kurzschnabeligels im "betsen"Zoo der Welt,in San Diego.Details dzu siehe Beitrag"Kurzschnabeligel"Ebenfalls nciht tragbar ist die Haltung eiens sehr grossen Kraken in Seaworld San Diegoder in eienm voellig kahlem Becken lebt,das gerade mal so gross ist wie das Tier selbst....Der gleiche Park hat noch mehr schreckliche Gehge zu bieten,zum Beispiel die Jacobitas,deren Becken in eien Wildwasserbahn ntergriert ist(kein Wunder,das Yogi sofort den Loeffel weggegeben hat),und auch die Haltung der Seeschildkroeten gehoert sofort verboten,15 riesige Seeschildkroeten,die in eienm Becken elben muessen,in dem ich vielelicht zwei Paare Mandarinenten halten wuerde,und dessen wasserstand nicht hoeher ist als der eiens Kinderplantschbeckens...."Schrecklich"ist fuer dieses Anlage noch ein Kompliment.Das reien Innenanlagen in Amerika sehr beliebt sind,wusste ich ja,aber das ich mal Klippspringer in einer reienn Indoorhaltung vorfinden wuerde,kam auch fuer mich ueberraschend.Die "Anlage"im beruehmten Brookfieldzoo"ist winzig,sehr schmal und so hoch mit Kunstfelsen zugebaut,das das einzelne Tier kaum Bewegunsmoeglichkeiten hat,Rueckzugsmoeglichkeiten hat das Tier nciht die geringsten.Das Tier steht unter Dauertsress,da das Haus natuerlich einen enormen Besucherdurchgang hat,das Tier hat sich selbst gerupft und steht ganztaegig in der am Weitesten von den Besuchern entfernstesten Ecke,ist damit aber gerade Mal knapp 3 Meter von diesem getrennt.Die Flaehe dieser Analge wird von den meisetn Erdmaennchenanlagen in Deutschland bei Weitem uebertroffen.Eine absolut unzumutbare Haltung,die ich schlicht und einfach nur als Tierquaelerei bezeichnen kann,wie auch die Haltung des Kurzschnabeligel in San Diego,dessen Huftierhaltung teilweise hart an der Grenze des Zumutbaren liegt.So werden 12 Sichuantakine in einer felsenlosen(wozu Felsen fuer eienn Hochgebirgsbewohner,siehe neue Analgen fuer Gebirgswiederkaeuer in Fredrichsfelde),Analge,die kleiner istd als die Nashornanlage in Frankfurt,gehalten.Ducker haben keien Rueckzugsmoeglichkeiten,Nashoerner und Tapiere genausowenig Platz,Schatten wie Ruezugsmoeglichkeiten,usw.usw.Dieser ach so beruehmte Zoo verfuegt ueber eien Ganze Mnege sehr,sehr schlechter Tierhaltungen,und nur ueber einige wenige gute Anlagen.Auch die Kleinkatzenhaltung in Cincinnati,reien Innenanlagen,gehoert zu den sehr negativen Beispielen von Tierhaltung in amerikansichen Zoos.
(17.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Nur zur Klärung: Mit dem letzten Satz meinte ich Hameln, nicht Hannover...:-)
(16.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Die bisher fürchterlichste Unterbringung von Großkatzen sah ich Anfang der 80er im glücklicherweise schon lange geschlossenen, privaten "Zoo am Klüt" in Hameln (zu dem man wissen muss, dass er gleichzeitig als inoffizielles Tierheim für Hameln fungierte). Unterkunft für zwei halbwüchsige Tiger (0,1 Amur- und 0,1 Bengaltiger) war etwas, was vorher offensichtlich als Hundezwinger gedient hatte. (Bezeichnenderweise liefen dafür in einem wohl eigentlich für Huftiere gedachten Gehege zwei Deutsche Doggen herum.) Da die Tiger wohl nicht durch den vorherigen Durchschlupf in den (für Besucher nicht einsehbaren) Innenraum passten, hatte man die Öffnung in der Eternit-Stallwand anscheinend mit ein paar kräftigen Hammerschlägen vergrößert, wodurch sie eine interessante Form bekam... Überflüssig zu erwähnen, dass es keine Käfigeinrichtung gab. (Falls man mir das nicht glaubt: Ich habe ein Belegfoto!!)
Besonderer Applaus gebührt dem nahe gelegenen Zoo Hannover, denn aus dem stammten die beiden Tiger....
Aus dem selben "Zoo" könnte ich noch mit weiteren "Schrecklichsten" aufwarten!
(16.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Da setze ich noch einen drauf: Zwergflusspferdfüße (und die Gelenke bestimmt auch) sind an weichen Boden angepasst und nicht an Betonrampen...
(16.10.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Eindeutig das Affenhaus in Mönchengladbach! Vier winzige Vitrinen für Kapuziner, Meerkatzen, Hulmans und Makis. Mit nur einem winzigen Aussengehege! Keine rückzugsmöglichkeiten. Schrecklich!
(16.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Es gibt schon einen Beitrag hier im Forum über die schlechtesten Tierhäuser. Wenn es aber nur um einzelne Haltungen unabhängig vom ganzen Haus gehen soll, dann führe ich hier mal die Zwegflusspferde aus dem Tierpark Berlin an. Ohne das ganze Haus als schlecht hinstellen zu wollen, finde ich die Haltung von mittlerweilen jetzt nur noch einem Zwergflusspferd (waren aber auch schon drei Tiere) im Badebecken der Nashörner eine absolute Zumutung!! Kaum Landabteil, das aber auch noch in einer Schräge und komplett ohne Aussenanlage. Also für mich absolut nicht akzeptabel.
(16.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Wow, das ist ein weites Feld....
Ich fange mal mit einem Beispiel für Verkennung der natürlichen Lebensweise an: Zwergflusspferde wurden in Hannover im ehemaligen Flusspferdhaus ohne ständig erreichbaren Landteil gehalten (der Zugang zum Stall war zumindest tagsüber verschlossen), obwohl gleichzeitig (und richtigerweise) in den Zooführern zu lesen war, dass diese Art im Gegensatz zu ihren großen Verwandten überwiegend Landbewohner ist. Übrigens ein Beispiel für ein Provisorium, das zur Dauereinrichtung für Jahrzehnte wurde: Das Haus war ursprünglich nur zur Haltung von Flusspferden geplant, das Zwergflusspferdbecken war das eigentliche Bullenabteil....
(16.10.2005, 00:00)
Hannes:   Ich weiß nicht ob es dieses forum schon mal gegeben hat aber mich würden mal die schrecklichsten Gehege interessieren oder dinge die man Tieren angetan hat aus verschiedensten Gründen (Fehlhaltung, Unwissenheit, Kommerz)
(16.10.2005, 00:00)

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