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Menagerien



C. Lissner:   Warum ist ein direkter Kontakt zu Raubtieren "nötig"? Ganz abgesehen davon, dass es Russisch Roulette ist (es ist ganz egal ob es eine Handaufzucht ist, die Instinkte bleiben!) sendet es ein völlig falsches Signal bzgl. Umgang mit Raubtieren: Kinder denken, es seien Kuscheltiere, und verlieren den Respekt vor Tieren, bei denen es jedoch absolut nötig ist. Didaktisch viel sinnvoller ist daher eine Präsentation der Tiere, die deren natürliches Verhalten kommuniziert und wo der richtige Umgang und Respekt mit den in der Natur vielfach bedrohten Großraubtieren gelehrt wird.
(14.01.2015, 18:11)
Gerrit Wehrenberg:   Bei einem Besuch im Filmtierpark 2009 wurden Leopard, Wolf und ein junger Weißer Tiger neben (alle zeitlich getrennt!) Streifenskunk und einer Albino-Tigerpython direkt vor Besuchern gezeigt. Immer in Begleitung von Pflegern. Ich persönlich empfand es damals als überraschend. Direkter Kontakt ist in dieser Einrichtung nötig (siehe Name des Parks). Dennoch war mir gerade bei den Großkatzen schon etwas mulmig zu Mute.


Foto: Bis auf den Leoparden durften alle gezeigten Tiere gestreichelt werden.
(13.01.2015, 19:13)
Sven P. Peter:   Wieso "erlaubt war"? Ist es doch heute immer noch: http://www.filmtierpark.de/startseite.html
(13.01.2015, 12:26)
C. Lissner:   @Joshua Förg
Das mit dem Puma ist ja unmöglich! Aus USA und Kanada ist bekannt, dass wildlebende Pumas oft angreifen, da Kinder wegen ihrer geringen Größe, ihrer schnellen Bewegungen und hohen Stimmen einen Beuteinstikt auslösen. Dies passierte oft auch, wenn die Kinder in der Nähe ihrer Familien waren. Auch Gehegepumas und auch andere Katzen wie Leoparden "pirschen" sich nach eigenen Beobachtungen oft an Kinder an, die in der Nähe des Käfigs spielen. Es ist also völlig verantwortungslos und unverständlich, dass bis vor 10 Jahren sowas in Deutschland erlaubt war.
(08.01.2015, 19:05)
Oliver Müller:   @Michael Mettler:
Durfte er ja auch. Aber trotzdem hätte ich im zarten Alter von 12/13 fast einen Herzinfarkt bekommen...
(07.01.2015, 17:33)
Michael Mettler:   @Oliver Müller: Na, dann MUSSTE dich der Hund auch nicht vorwarnen, wenn du als "Einbrecher" unterwegs warst - der hat dann nur seine Pflicht getan :-)
(07.01.2015, 16:47)
Joshua Förg:   In meiner Grundschulzeit um 2005 gab es an meiner Schule auch ein zweitägiges Gastspiel à la Schulzoo, u.A. mit Kaimanen und Tigerpythons. Der Veranstalter hatte sich damals gerade von einem Puma getrennt, der dann nicht mehr an der Show präsentiert wurde. Uns zeigte man nur die Bilder vergangener Tage, wie der Puma ohne jede Absperrung vor Kindern präsentiert wurde.
Dass so eine Präsentation, gerade in Schulen, damals noch möglich war, hat mich selbst überrascht.
(07.01.2015, 14:28)
Oliver Müller:   @Michael Mettler:
Es war nicht und er offiziellen Tierschau, sondern ich habe mich da als Knirps ins Winterquartier auf einem offen zugänglichen Parkplatz zwischen die Zirkuswagen mit den Tieren geschmuggelt...
(07.01.2015, 12:41)
Michael Mettler:   @Oliver Müller: Sicher, dass der Hund dauerhaft in der Kiste saß? Vielleicht war der nur während der Tierschauzeit eingesperrt und lief außerhalb dieser als Wachhund auf dem Circusgelände herum. Auch Polizei- und Rettungshunde verbringen Wartezeit in (Transport-)Boxen... ;-)
(06.01.2015, 16:10)
Oliver Müller:   Ob das erlaubt war, sei mal dahin gestellt. Es wurde vermutlich nicht kontrolliert oder nicht bestraft. Ein Tierschutzgesetz hat Deutschland ja schon seit 1972 und auch ohne Haltungsrichtlinien oder Gutachten konnte ein Amtstierarzt schon einschreiten, wenn offensichtliche Tierquälerei vorlag.
Ich selbst habe mich mal in den 80er Jahren in der Tierschau eines Circus zu Tode erschreckt, weil in einer dunklen Ecke ein Deutscher Schäferhund mich ohne Vorwarnung anblaffte, der in einer Kiste gehalten wurde, die man allenfalls als Transportbox hätte benutzen können...
(06.01.2015, 12:35)
Holger Wientjes:   @C. Lissner: Das so etwas bis vor Kurzem noch erlaubt war ?! Unglaublich !!

@Carsten Horn: Jetzt, wo Du´s erwähnst ! So ein rollendes Haibassin kenne ich auch noch (muss ebenfalls Anfang der 80er bei mir gewesen sein). Im Becken befand sich übrigens ein Haufen Ammenhaie...
Ausserdem gab es eine grosse Ohrenrobbe (aus der Erinnerung muss es wohl ein Mähnenrobbenbulle gewesen sein) in einem winzigen Zirkuswagenabteil.
(06.01.2015, 10:29)
C. Lissner:   1998, als 10-jährige, habe ich in Hamburg auf dem Heiligengeistfeld eine Zirkus-Tierschau besucht. Es gab Tiger, einen Panther und Bären, in dunklen übelriechenden Käfigen. Letztere wurden an der Leine auf dem Gelände herumgeführt, ohne Ansperrung.. 2004 besuchte ich dort eine Tierschau mit Seelöwen, "webenden" Elefanten und sogar einem Zwergflusspferd!

Erwähneswert ist auch eine allerdings ortsfeste Menagerie in einer abgelegenen Gegend in Brandenburg, den wir "Horror-Zoo" nennen und die ich vor einigen Jahren entdeckte. Tiger, Leoparden und Löwen in eingemauerten Verliesen, 5 Hunde auf einmal und weitere Raubkatzen in winzige Zimmer gefercht. Greifvögel in verdreckten Verschlägen. Die Tiere waren alle extrem nervös und aggressiv, zum Teil sehr dünn. Mir kamen die Tränen. Als ich vor dem Besitzer die Haltungsbedingungen erwähnte, warf man mich dann hochkant raus...
Der "Zoo" ist mittlerweile wohl geschlossen worden, für die Tiere hoffe ich das beste.
(06.01.2015, 10:00)
Carsten Horn:   Anfang der 90er hab ich auf irgendeinem Rummel eine reisende Haishow gesehen, also ein rollendes Aquarium, wo leichtbekleidete Damen dann zu den Tieren ins Wasser stiegen...
(05.01.2015, 21:16)
Michael Mettler:   In den 70er Jahren habe ich etwas in Hannover gesehen, was ebenfalls unter den Begriff Wandermenagerie fallen dürfte. Haupt-Schaustück war allerdings ein "ausgestopfter" Bartenwal, der auf dem gemalten Werbeplakat natürlich riesig groß, in natura dann aber doch ziemlich überschaubar (falls überhaupt echt) war und in einem Anhänger lag, der wie ein Marktstand von einer Seite her einsehbar war. Um ihn herum drapiert war allerlei sonstiges präpariertes Seegetier und nautisches Beiwerk. Zu der Schau gehörte aber auch noch eine Reptilienausstellung, die in einem umgebauten ehemaligen Linienbus untergebracht war. Man stieg durch die vordere Tür ein, schob sich durch einen entsprechend engen Gang an Terrarien und Bassins vorbei und stieg durch die hintere Tür wieder aus. Ich habe nur sehr dunkle Erinnerungen daran, meine aber, darin u.a. Krokodil(e) und eine große Schnappschildkröte unter primitiven Haltungsbedingungen gesehen zu haben.
(05.01.2015, 17:19)
Holger Wientjes:   Oh ja, an eine derartige rollende Menagerie, die sich glaube ich sogar "Schulzoo" schimpfte, kann ich mich aus meiner Grundschulzeit Anfang der Achtziger ebenfalls noch erinnern. Damals war ich begeistert, habe ich dort doch mein erstes Gürteltier gesehen und sogar streicheln können sowie mir eine Boa oder einen Python "umlegen" dürfen. Über die Haltungsbedingungen habe ich mir zu dem Zeitpunkt wenig Gedanken gemacht, kann mich aber noch an kritische Stimmen der Lehrer erinnern. Gut, dass es das mittlerweile nicht mehr gibt !
(05.01.2015, 12:23)
Peter Lohse:   Ihre Manegerie hab ich zwar nie gesehen,aber ich kann mich noch an eine aus ca. Ende der fünfziger Jahre erinnern.
Da wurden in Hamburg Altona auf einem Platz in Zirkuswagen unteranderem 2 Löwen ein Braunbär und ein Tiger gegen Eintritt gezeigt. Es waren noch mehr Tiere da aber an mehr erinnere ich mich nicht.
Als ich in den sechziger Jahren zur Schule ging war es in Hamburg üblich, dass etwa alle 1-2 Jahre eine Tierschau in unsere Schule kam. Da wurden dann div. Kisten in die Turnhalle gebracht in denen waren dann Nasenbär,Wickelbär,Affen,Waschbär,Riesenschlangen und sogar eine längliche Kiste mit einem Alligator.So fasziniert ich seiner Zeit von den für uns damals sehr exotischen Tieren war, hat mich die Art und Weise der Präsantation ebenso wie der Transport der Tiere doch sehr Nachdenklich gemacht.Ich habe die Erwachsenen (Schausteller ebenso wie Lehrer) damals schon sehr generft mit meiner ewigen Fragerei, ob die Tiere sich in den Kisten auch wohlfühlen würden und was mitIhnen nach der Show passiert.Da gab es dann meist nur ausweichende Antworten.Zum Glück ist sowas Heute verboten.
(05.01.2015, 11:59)
Oliver Müller:   In den 70/80-Jahren habe ich mindestens 2mal auf der Dürener Anna-Kirmes eine -sagen wir mal - "Menagerie des Grauens" gesehen: eine Art Zirkuswagen, bestehend aus lauter neben- und übereinander gestapelten kleinen Käfigen, die Tiere enthielten. Ich meine mich z.B. Zu erinnern an Wickelbären, Nasenbären, Stachelschweine, Affen. Vor dem Wagen gingen dann Männer auf und ab und klapperten mit Spendenbüchsen.
Hat jemand aus dem Forum diese Menagerie an besagtem Ort oder anderswo mal gesehen und hat noch nähere Erinnerungen oder sogar Fotos?
(03.01.2015, 17:57)

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