
| Sophie Bruegmann: | Außerdem noch eine kleine Anmerkung: Zum DNA Vergleich wurde laut Text Blast benutzt. Das ist eine Datenbank in die im Grunde jede DNA beschreibende Datei eingefüttert wird, die zu einer Publikation gehört. Dazu gehören auch ie Grunddaten der ursprünglichen Probe. Wenn man die eigene DNA Analyse damit vergleicht spuckt Blast immer ein Ergebnis aus. Und wenn man (völlig hypothetisch) eine Probe eines Holsteiner Sportpferdes einliest und zuvor noch kein Holsteiner in der Datenbank drin war, gibt er einem das ähnlichste was er finden kann, z. B. Hannoveraner Sportpferd. Ähnlich kann das tatsächlich auch bei den Wölfen sein. Dass durchaus die Tiere "aus dem Pariser Tierpark" die ähnlichsten waren, das es keine ähnlichere Probe im System gab. Das wäre sehr komisch, Wölfe sind ja gerade publikumswirksam und es steckt ein wirtschaftliches Interesse dahinter. Andere Möglichkeit: Die Proben stammen aus dem Pariser Tierpark, sind auch "skandinavische Wölfe" aber schon seit Jahrzehnten tot und die Proben wurden von Fellen oder Knochen eines Museums genommen. Dann ist der Ursprung des Tiere immer noch der Tierpark. In einer seriösen Pressemitteilung würde man deshalb auch solche Dinge wie die Prozent Übereinstimmung, Anzahl der hits, Ursprung des Vergleichsmaterials und so weiter mit angeben. Der Artikel, der hier zu lesen ist, ist einfach nur unseriös. (14.11.2019, 07:14) | ||
| W. Dreier: | Genau, th.oma.s, vor längerer Zeit las ich einen auch so gearteten ``Jägerartikel``: damals wurde gesagt, dass nur ein Paar finnischer Wölfe nach Norwegen gelangt sei, nach Jahren und einem größeren Bestand (wohl an die 200) seien die alle Inzuchttiere und man müßte die vor dieser Inzucht schützen - also abschießen! Zur Not könnte man noch akzeptiere, dass vor , nun ja, 80 Jahren alle aus einem Fang stammten und irgendwann Tiere nach ``Paris`` und Skandinavien weitergegeben wurden und dort à usbüxten``. Die jetzigen in Vincennes sind Iberische Wölfe, Sacha schrieb das schon. Obterre? (13.11.2019, 18:55) | ||
| th.oma.s: | Dieser norwegische Wolfsartikel besteht aus Trollfutter. Da versuchen selbst ernannte Spezialisten eher den Wolfsbestand als nicht autochton zu erklären um ihn abknallen zu können. Kennen wir auch aus Sachsen und Brandenburg. (13.11.2019, 17:51) | ||
| Sacha: | In Frage kommen bezüglich Herkunft der Wölfte somit - falls ich nicht eine Haltung übersehen habe - der Zoo in Vincennes und der zur gleichen zoologischen Gesellschaft gehörende Parc Animalier, der sich allerdings weit weg von Paris in Obterre befindet. Der Zoo du Bois d'Atilly wiederum ist ausserhalb der Stadtgrenzen. Da es unwahrscheinlich ist, dass ein Wolf in Paris ausgebrochen und dann bis nach Norwegen gewandert ist, wird wohl einer (oder mehrere) aus einer Haltung in Norwegen/Finnland ausgebrochen sein, die zuvor in Vincennes erworben wurden (bzw. mittels der erworbenen Exemplare gezüchtet wurden). Spannend, denn dann wären dies Angehörige der Iberischen Unterart (bzw. Hybriden)... (13.11.2019, 16:11) | ||
| Hannes Lueke: | Aus einem Pariser Zoo! Nicht unbedingt dem Pariser Zoo! (13.11.2019, 12:18) | ||
| Adrian Langer: | https://www.jawina.de/dna-analyse-norwegische-woelfe-sollen-aus-pariser-tierpark-stammen/ Einige in Norwegen erlegte Wölfe könnten aus dem Pariser Zoo stammen. (12.11.2019, 19:33) | ||
| Adrian Langer: | Könnte dem Klima geschadet sein. :D Aber ja eine gute Nachricht! (31.01.2018, 14:32) | ||
| Oliver Muller: | Toll, Norwegen ist ja bisher tiergärtnerisch eher Diaspora. (31.01.2018, 14:08) | ||
| Adrian Langer: | https://www.travel4news.at/125107/oslo-erhaelt-ein-spektakulaeres-aquarium-im-schaerendesign/ In Oslo soll ein großes Aquarium entstehen. (31.01.2018, 13:22) |
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