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Wo in Deutschland...



Niels Gruël:   @Matthias Preißer: Für Deutschland schon http://tierbestand.piranho.de/
(19.01.2008, 15:15)
Matthias Preißer:   Gibt es denn ne Art Liste, welcher Tiere in welchem Zoo gehalten werden
Überlege ne Art Excell in der man filtern kann entweder nach Tierart oder nach Zoo.
Denn man verliert ja schnell den Überblick.
Vielleicht fängt man mit den "großen" Arten an bevor man jeden Fisch und Vogel auflistet :-)
Für Unterstützung dankbar
(19.01.2008, 13:25)
Michael Mettler:   Wer sich speziell für Raritäten unter den Zoobewohnern interessiert, sollte wohl sein Augenmerk baldigst auf eine bisher wohl eher als Randfigur wahrgenommene Vogelart richten: Laut Jahresbericht 2006 aus Basel will sich der Zolli zukünftig mit der Zucht des Fischer-Turakos (Tauraco fischeri) befassen, da bekannt wurde, dass im Freiland zwischen Somalia und Tansania nur noch etwa 2.000 Exemplare dieser Art leben sollen.
(02.09.2007, 15:18)
Eagle:   Meeresschildkröten: Aquazoo Düsseldorf
(30.06.2007, 21:00)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Auch die Ruhe-Tiere hatten meiner Erinnerung nach Araber-Mütter, und der Vater war ein Grevyhengst. Muss mal in Ruhes Buch nachschlagen.
(29.06.2007, 20:44)
Ingo Rossi:   Der Dresseur Hermann Ullmann hat auch zwei Zebroide (Vater Esel, Mutter Zebra) im VEB-Zirkus Berolina dressiert. Ein Bild befindet sich in dem Roman "Jakobsleiter". Angeblich soll es im Circus Krone von Maurice Houcke einen achter Zug Zebroide (Vater Zebra, Mutter Araber) gegeben haben, der schon nach kurzer Zeit wegen der Agressivität der Tiere abgesetzt weren musste.
(29.06.2007, 20:40)
Jennifer Weilguni:   Ob Stukenbrock nun auch die seltenen Zebroiden vor dem Aussterben bewahren wird ? Auf jeden Fall bekommt das Wort "Tigerschecke" damit eine völlig neue Bedeutung :-)
(29.06.2007, 20:25)
IP66:   Vielleicht noch ein Detail: Ich habe die Tiere bettelnd in Erinnerung - vielleicht wurden sie am Rhein etwas ruhiger, oder das Futter ließ sie die Schreckhaftigkeit überwinden.
(29.06.2007, 18:54)
Michael Mettler:   Die Mähne des Stukenbrocker Tieres wird sich mit zunehmendem Alter mit ziemlicher Sicherheit auch noch zu einer Hängemähne entwickeln.

Auch der Berliner Zoo hatte in der Nachkriegszeit mindestens ein Pferdezebroid im Einhuferhaus, ist sogar in alten Zooführern abgebildet. Eventuell stammten die Tiere aus der selben Quelle: Ruhe hatte einmal eine Gruppe Zebroide importiert, die an einen Circus verkauft wurden. Sie erwiesen sich jedoch als zu nervös für die Manege (sprangen z.B. in die Besucherränge) und wurden nach einiger Zeit an Zoos abgegeben. Ich kenne nur Schwarzweißfotos der Tiere, aber auch die schienen alle braun mit ausgeprägter Streifung zu sein.
(29.06.2007, 13:15)
IP66:   Am Ende der Windecker-Zeit gab es Zebroide auch in Köln, in den Huftiergehegen, die sich an der Stelle des nachmaligen Kinderzoos hinter dem Schweinehaus befanden. Sie waren dunkelbraun, am ganzen Körper gestreift und hatten eine Hängemähne.
(29.06.2007, 10:33)
Michael:   Habe ich eben auch gerade gelesen und gesehen, da fängt man ja langsam wieder zum träumen vom Quagga an. Kommt dem auf jeden Fall schon sehr nahe, wenn wir die Farbgebung (vermutlich des Vaters) mal ausser acht lassen.
(29.06.2007, 10:20)
Michael Mettler:   Es gibt neuerdings ein zweites Zebroid in einem deutschen Tierpark, nämlich in Stukenbrock. Ungewöhnlich ist die Abstammung, denn der Vater ist ein Pferd und die Mutter ein Zebra; in der Regel ist es umgekehrt, da wohl auch Zebrastuten wie Eselstuten dazu neigen, Pferdehengste abzuweisen. Das Tier wurde nicht im Park geboren, sondern in Italien, aber von einer in Stukenbrock gezüchteten Zebrastute. Und: Es ist ein Schecke! Auf der HP www.safaripark.de gibt es Fotos.


(29.06.2007, 09:23)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Werde Dir die Bilder gerne zuschicken sobald ich sie auf meinen Rechner übertragen habe. Ob bei den Eseln eines der Elterntiere dabei war, war nicht ersichtlich, Zebras gibt es in diesem Park auf jeden Fall nicht (mehr?) und auf dem Schild zu diesem Tier stand lediglich "Ich bin ein Zebresel". Welche Zebraform da mitgemischt hat, war also leider nicht zu rekonstruieren.
(21.05.2007, 13:36)
Michael Mettler:   @Jennifer: Ja, an Fotos wäre ich sehr interessiert - hast du zufällig auch welche von den Eltern gemacht bzw. waren die überhaupt vor Ort? Welche Zebraform war beteiligt?

Die von dir geschilderte Verteilung der gestreiften Bereich ist typisch für Zebra-Esel-Bastarde (Eselzebroid, in den USA auch Zedonk, Zonkey oder Zebrinny genannt). Die Körperfärbung von Eseln scheint andere Erbfaktoren bei Kreuzung mit anderen Einhufern weitgehend zu "überdecken". Während bei Eselzebroiden am Körper in der Regel allenfalls das Schulterkreuz als Zeichnungselement durchkommt (das ja auch von Esel-Seite her beigetragen wird und bei Bastarden häufig extrem breit oder doppelt vorhanden ist), sind Zebra-Pferd-Bastarde (Pferdezebroid, in den USA als Zorse bezeichnet) entweder komplett oder zumindest weitgehend gestreift (oder durch "Auflösung" von Streifen partiell getüpfelt). Auch diese haben übrigens nicht selten ein besonders auffallendes Schulterkreuz.

In den USA werden Pferde- und Esel-Zebroide auf Ranches gezielt für den Hobbymarkt gezüchtet, als Deckhengste dienen Grevy-, Chapman- oder Böhmzebrahengste - letztere sind besonders begehrt, weil ihre Nachkommen die ausgeprägteste Streifung haben sollen. In Europa sind und waren Zebroide dagegen immer nur vereinzelte Kuriosa in Tiergärten und Circussen, manchmal auch unbeabsichtigt entstanden; z.B. in jüngerer Zeit in England aus einem Steppenzebrahengst und einer Shetlandponystute (lässt sich unter dem Begriff "Zetty" ergoogeln).
(21.05.2007, 09:23)
Jennifer Weilguni:   Das besagte Tier hatte ein wenig was von einem Somali-Wildesel. Starke Streifenzeichnung an den Beinen, dazu Streifen am Widerrist und ganz leichte Linien am Kopf. Ich habe ein paar Fotos gemacht, wenn Du magst kann ich Dir ja was schicken. Ich war selbst total überrascht, als ich einen Zebresel vor mir stehen sah, denn das dieses Tier dort gehalten wird, wird nicht einmal auf deren Homepage erwähnt.
(21.05.2007, 07:56)
Michael Mettler:   @Jennifer: Habe noch kein einziges Zebroid in natura sehen dürfen, egal aus welcher Kombination - schade deswegen, weil mich die Streifenzeichnung und die allgemeine Fellfärbung bei Einhufern sehr interessiert - auch bei Bastarden. Zum Glück liefert ja das Internet eine Menge brauchbares Material...

M.W. sollte in München vor einigen Jahren aus didaktischen Gründen ein Zebroid aus Riesenesel und Bergzebra gezüchtet werden, aber der Versuch schlug fehl. (Dass diese Kreuzung funktionieren kann, bewies ein Nachzuchttier in Erfurt zu DDR-Zeiten.)
(20.05.2007, 22:42)
Jennifer Weilguni:   Habe heute in dem kleinen Bergtierzoo Erlenbach im Odenwald einen "Zebresel" also einen Mischling aus Zebra und Esel gesehen. Gibt es solche Mischlinge denn auch noch in anderen Zoos ?
(20.05.2007, 22:10)
Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Die Adlerwarte Berlebeck dürfte tatsächlich noch mindestens einen Keilschwanzadler im Bestand haben. Laut Jahresbericht 2006 des Tierparks Berlin wurde ein dort 1987 geschlüpfter und seit 1996 in Berlebeck eingestellter Terzel im Berichtsjahr endgültig in das Eigentum der Greifvogelwarte übergeben.
(20.05.2007, 09:46)
?:   Einen Goliathfrosch habe ich im Dezember 2001 noch in Berlin fotografiert. 2003 habe ich sie nicht mehr gesehen und sie waren auch nicht mehr ausgeschildert.
(24.04.2007, 06:40)
Karsten Vick:   @Shensi-Takin und Andreas Hartung: Ich muss mich korrigieren, den ersten Goliathfrosch in Berlin hab ich 1997 gesehen oder besser erahnt in der Kulisse aus Schlingpflanzen. Also nicht Anfang der 90er.
(23.04.2007, 22:23)
Johannes Pfleiderer:   Kap-Klippschliefer gibt es auch in Erfurt (im neuen Löwenhaus).

Zu dieser Thematik kann ich nur nochmal auf unsere Datenbanken unter
http://tierbestand.piranho.de
verweisen. Neuerdings ergänzen wir dort auch die Haltungsbeginne.
(23.04.2007, 16:15)
Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Stimmt, die Wilhelma fiel mir nicht ein. Würde man Basel hinzuzählen, verlängerte sich allerdings gleichzeitig die Liste der Okapi-Halter (wenn auch in diesem Fall ohne Bonobos) :-)

Weiß jemand, woher die Osnabrücker Klippschliefer stammten?
(23.04.2007, 10:30)
Klaus Wünnemann:   Es gibt keine Geier mehr auf der Afrikaanlage in Heidelberg. Goliathfrösche wurden im Lincoln Park Zoo Chicago gehalten. Wie erfolgreich weiss ich nicht.
(23.04.2007, 10:16)
Sacha Beuth:   Jetzt doch neu in Hamburg. Und dann (zumindest bei meinem letzten Besuch vor einem Jahr) in Stuttgart bei den Mähnenschafen und Dscheladas.
Im deutschsprachigen Raum noch in Basel. Bei Wien bin ich mir nicht ganz sicher.
(23.04.2007, 10:12)
Michael Mettler:   Gestern auf der Rückfahrt von Frankfurt ging mir mal wieder auf, wie relativ doch der Begriff einer Zoo-Rarität ist. Spontan fielen mir mehr deutsche Halter für Bonobos oder Okapis ein (interessanterweise exakt die selben sechs Zoos: Köln, Wuppertal, Zoo Berlin, Leipzig, Frankfurt, Stuttgart) als für Kap-Klippschliefer (Frankfurt und Osnabrück; TP Berlin ist ein Grenzfall, da die dortigen - nicht als solche beschilderten - Syrer teilweise als eigene Art betrachtet werden). Wo in Deutschland gibt es sonst noch Kap-Klippschliefer?
(23.04.2007, 09:26)
Michael Mettler:   So weit ich weiß, hatte Duisburg mehrere "Sätze" Goliathfrösche, und einmal sind sämtliche Tiere an einer Vergiftung gestorben, nachdem Handwerker (?) mit irgendwelchen Chemikalien im Haus gearbeitet haben. Ein einziges, längst nicht ausgewachsenes Tier konnte ich mal in der für Besucher schlecht einsehbaren Anlage entdecken. In Berlin habe ich das Becken vergeblich abgesucht. Waren darin zeitweise nicht sogar gleichzeitig weitere große Froschlurche wie ein Amerikanischer Ochsenfrosch untergebracht?
(22.04.2007, 21:21)
Zoosammler:   Ein imposantes Goliathfrosch-Foto aus dem Zoo Duisburg findet man auch hier:
http://www.zoo-ag.de/projekte/70-jahre-duisburg/reviertafeln/aquarium/index.htm
Diese Seiten über die Geschichte des Duisburger Zoos und die Fotografien dazu sind sowieso hochinteressant.
(22.04.2007, 14:56)
Shensi-Takin:   Kann Herrn Hartung nur zustimmen; die Beschilderung war in Berlin '99 zu sehen-und ich glaube auch, ein Paar Froschaugen zwischen den Wasserpflanzen versteckt gesehen zu haben.;)
Die Auflagen bzgl. Goliathfröschen sind anscheinend seit längerem nicht gerade ohne; s.a. David Taylors Bemerkungen dazu bei der Gürteltier-Geschichte & dem afrik. Diplomaten; das muss um die 1970iger(?) gewesen sein. Das Wenige, das ich bisher über die Haltung von Goliathfröschen(die große Art, wohlgemerkt) lesen konnte, bestätigt immer wieder deren hohe Streßanfälligkeit und häufigen Verletzungen, da die Tiere in wilder Flucht gegen Terrarienwände prallen. Dementsprechend als Schautier ähnlich großen Arten wie Aga-Kröte oder Südafrik. Grabfrosch unterlegen und daher für die meisten Zoos eher weniger interessant. Wikipedia dazu:
"Due to their classification as 'endangered', the Equatorial Guinean government has declared that no more than 300 Goliaths may be exported out of the country per year. Fortunately for the frogs, even the most experienced of animal collectors can usually find no more than a dozen per trip." Da fragt man sich, wo die hingehen...
http://www.arkive.org/species/GES/amphibians/Conraua_goliath/

(22.04.2007, 12:26)
Andreas Hartung:   @Karsten Vick: Nur Anfang der 90er? Im Berliner Aquarium waren sie bei meinem Besuch 1999 noch ausgeschildert, gesehen habe ich aber leider keinen.

Die Art gab es in den 90ern auch in der Wilhelma. Ich meine gelesen zu haben, dass für Goliathfrösche besonders strenge Schutz(Ausfuhr?)bestimmungen bestehen.
(22.04.2007, 00:03)
Karsten Vick:   Anfang der 90er gab es Goliathfrösche im Berliner Zoo-Aquarium, in einer der beiden Vitrinen zwischen Frosch- und Insektenteil. Waren aber seehr schwer zu entdecken.
Der letzte in Plzen ist lt. (auch online verfügbarem) JaBe 2005 verstorben, allerdings waren sie auch 04 weder im Zoo noch im Akvatera zu sehen. Weitere Haltungen kenne ich nicht.
(21.04.2007, 22:58)
Shensi-Takin:   @Ralf Wagner: Plsen hatte mW noch ein Exemplar(s.a. "Zootierhaltung Amphibien & Reptilien")
http://www.zooplzen.cz/deutsch/index.htm
(21.04.2007, 17:12)
Ralf Wagner:   Gibt es eigentlich noch Goliathfrösche (Conraua goliath)in einem deutschen oder internationalen Zoo & wurden sie in Gefangenschaft schon gezüchtet(oder ist die Nachzucht zu schwierig)? Was ist mit den Tieren in Duisburg geworden & wurden vielleicht auch woanders noch welche gehalten? VG Ralf
(21.04.2007, 12:36)
abjatar:   die beiden alten gelsenkirchener geier auf der steppe waren zumindest gestern noch bester gesundheit
(20.04.2007, 19:21)
Michael Mettler:   @IP66: Im Herbst waren sie noch auf der Anlage (Grassavanne). Hat Heidelberg noch Geier auf dem Kopje-Felsen der Afrika-Anlage? Auch auf der Antwerpener Bongo-Anlage gab es wenigstens früher welche, darunter sogar Schneegeier.
(20.04.2007, 19:17)
IP66:   Für Duisburg trifft die Bemerkung Herrn Mettlers über kupierte Geier sicher zu. Ich weiß aber nicht, was aus den beiden gelsenkirchner Tieren geworden ist.
(20.04.2007, 17:57)
Karsten Vick:   Fahlgeier gibt es in Berlin seit ca. 1996 nicht mehr, in dem ZF-Jahrgang werden sie letztmals erwähnt.
(20.04.2007, 14:00)
Michael Mettler:   Fahlgeier kenne ich aus Deutschland nur aus dem Tierpark Berlin (Geier-Großvoliere), bin aber überfragt, ob noch vorhanden.

Zum Weißrückengeier: Vielleicht ist der Erwerb nicht ganz einfach? Als die Großvoliere in Hannover gebaut wurde, sollte eigentlich eine große Kolonie Weißrückengeier einziehen (wenn ich mich recht erinnere, um 30 Tiere), die aus Namibia kommen sollten. Das klappte dann nicht, wobei ich nicht weiß, ob Namibia die Aus- oder Deutschland die Einfuhr verweigert hat. Letztlich wurde die Voliere dann stattdessen mit einem Sammelsurium problemlos erhältlicher Arten besetzt.

Angesichts der Langlebigkeit von Geiern dürften die kupierten Gänsegeier auf den Steppenanlagen wohl sämtlich "alte Kameraden" sein, oder?
(20.04.2007, 13:09)
Ronald Masell:   @Sacha
Kapgeier gibt es im ZooParc Overloon in den Niederlanden.
(20.04.2007, 12:28)
Sacha Beuth:   Mir ist noch ein Greifvogel eingefallen, den ich schon sehr lange nicht mehr in deutschen Haltungen gesehen habe: Der Fahle Gänsegeier, auch Südafrikanischer Kapgeier genannt. Wird der noch irgendwo in D oder Resteuropa gezeigt?

PS: Auffällig übrigens, dass auf den "Afrikanischen Steppen" meist Gänsegeier statt Sperber- oder Weissrückengeier gezeigt werden.
(20.04.2007, 11:31)
Michael Mettler:   Nee, Schleich-Tiere hat der m.W. nicht im Angebot :-)
(19.04.2007, 12:08)
Karsten Vick:   @Michael: Ist das Schleichwerbung?
(18.04.2007, 23:31)
Michael Mettler:   Wenn zoologische Schwerpunkte danach gesetzt würden, wie viele passende Souvenirs ein Zoo dazu anbieten kann, müsste Australien auf der Besetzungsliste weit oben stehen. Schließlich kann z.B. ein ganzer deutscher Versandshop von derartigen Artikeln leben:
www.australien-versand.de
(18.04.2007, 15:23)
Stefan Schubert:   @Michael Mettler: Ich weiss nicht, ob ich es bereits erwähnte, doch bei meiner letztjährigen Frankreich-Recherche stiess ich auf den Parc Australien in Carcassonne ( http://leparcaustralien.free.fr ). Dieser Park besteht aus "gewöhnlichen" Zootieren, wie Bennettkänguru und Emu, aber auch die angeregten Dromedare! Selber war ich noch nicht da, doch bin ich an diesem sehr interessiert. Bemerkenswert ist an ihm das "Merchandising", ein Didgeridoo gefällig?
(18.04.2007, 14:29)
Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Welch passende Schlussbemerkung... Das Thema Australien findet in einigen Masterplänen schlichtweg nicht mehr statt, wahrscheinlich mangels besucherattraktiver Großtiere (habe mich darüber ja schon mal ausgelassen). Umso begeisterter war ich, als ich seinerzeit hörte, dass Basel auf seiner ehemaligen Bongo-Anlage ein Projekt "Australis" plante. Nur haben wir ja gesehen, mit welcher "Artenvielfalt" dieses umgesetzt wurde....

Dabei gilt immer noch, dass auch ohne Neuimporte haufenweise Tierarten der Australregion verfügbar wären, vor allem in den Bereichen Vögel und Reptilien. Und wenn die Zoowelt keine Scheu davor hat, bei anderen Kontinentalthemen eingebürgerte Tierarten einzubinden (das fängt beim "neu-europäischen" Waschbären an und geht bis zur Agakröte in der Baseler "Australis"), dann könnte man Australien auch mit Dingo, Dromedar und Wasserbüffel darstellen. Macht nur leider niemand....
(18.04.2007, 09:39)
Sacha Beuth:   @Konstantin Ruske (und alle, die es wissen könnten): Wo resp. in welchem Gehege des TP Berlin befinden sich die Augenbrauenenten? (PS: Danke für die Info)

Scheint, als hätte ich da zwei Arten gefunden, die in deutschen Tierhaltungen inzwischen absolute Raritäten sind.....(Quo vadis fauna australis?)
(18.04.2007, 09:22)
Tim Ziesmann:   @Folko: Der Niederrheinpark hat definitiv keine Gebirgsaras mehr!
(17.04.2007, 22:25)
Konstantin Ruske:   Augenbrauenenten im Tierpark Berlin.
(17.04.2007, 15:51)
Andreas Hartung:   In Augsburg gab es mindestens 1998 noch Augenbrauenenten, heute aber nicht mehr.
(17.04.2007, 15:09)
Michael Mettler:   Laut Blick ins Dia-Archiv war der Keilschwanzadler in Berlebeck im September 2002 noch vorhanden.

Von der Augenbrauenente habe ich nur zwei "historische" Fotos aus dem Zeitraum zwischen 1981 und 1987, je eins aus Walsrode und dem Berliner Zoo. Mindestens bis in den gleichen Zeitraum gab es auch Keilschwanzadler im Tierpark Berlin.
(17.04.2007, 14:49)
Michael Mettler:   Lange her, dass ich dort war, aber die Adlerwarte Berlebeck hatte einen Keilschwanzadler, der auch in der Flugschau gezeigt wurde (und dabei schön sein Namen gebendes Merkmal präsentierte).
(17.04.2007, 14:35)
Stefan Schubert:   Keilschwanzadler gab es in Neuwied, sie waren 2002 dort noch zu sehen. Ich hoffe, dass es noch so ist!
(17.04.2007, 14:31)
Sacha Beuth:   Bin schon länger auf der Suche nach zwei Australiern. Wo in Deutschland (resp. allgem. Europa) werden noch Keilschwanzadler und Augenbrauenenten gezeigt? Schon jetzt Danke für Eure Hilfe.
(17.04.2007, 14:21)
Folko:   In Walsrode sitzen auch noch Blaukopfaras (Gebirgsaras ist eher irreführend, da sie ja meist im Tiefland vorkommen) und der Niederrheinpark Plantaria hat m.W. auch welche. Der Loro Park besitzt Tiere und einige Privathalter
(27.03.2007, 11:00)
Konstantin Ruske:   4 Gebirgsaras im Tierpark Berlin, in Tschechien Tiere in Brno.
(27.03.2007, 10:51)
IP66:   An einen Gebirgsara in Magdeburg meine ich mich erinnern zu können - ist aber schon über ein Jahr her.
(27.03.2007, 10:49)
Ollo:   Allzu viele Papageienliebhaber scheint es hier ja nicht zu geben. Aber kennt ihr noch irgendwelche Haltungen des Gebirgsaras (Ara couloni)? Tierbestände-Piranho listet lediglich Walsrode und Magdeburg auf, aber das dürfte nicht der Weisheit letzter Schluß sein.
(27.03.2007, 10:21)
Karsten Vick:   Was sind die???
(17.03.2007, 23:55)
schnsidaxi:   di sind alle so schlecht aufgelöst die fetzenfische
(17.03.2007, 23:43)
Karsten Vick:   So einfach ist die Wiesenweihe auch nicht in der freien Natur zu finden. Zoo Rostock hatte früher welche, aber ich kann mich nicht erinnern, jemals ein ausgefärbtes Männchen gesehen zu haben. Andere Zoohaltungen fallen mir momentan nicht ein.
Kornweihen kann man bei uns ab und zu sehen (auch im Winter), das Vergnügen hatte ich schon 2x. Ein prächtiges blaugraues Männchen hatte früher der Wismarer Tierpark. Rohrweihen gibts am häufigsten, sowohl im Freien als auch im Zoo.
(11.03.2007, 23:45)
Shensi-Takin:   @Stefan: Na, z.B. in der freien Natur im schönen Frankenland, NRW oder MV...;)
(09.03.2007, 23:29)
Stefan:   Wo in Deutschland kann man denn Wiesenweihen bewundern
(09.03.2007, 16:57)
IP66:   Den letzten kölner Fetzenfisch gibt es auch nicht mehr - er ist durch Seepferdchen ersetzt worden, ich habe die Art aber leider nicht mehr im Kopf.
(22.01.2007, 19:38)
Andreas Hartung:   Wurden sie. Aber auch daran sind Nachzuchten besser angepasst.
(21.01.2007, 22:24)
Ollo:   Wurden die Frankfurter Fetzenfische nicht auch in einem ziemlich exponierten Becken gehalten, das die Besucher von drei Seiten einsehen konnten? Wäre ja für das Wohlbefinden von Fischen nicht gerade förderlich.
(21.01.2007, 22:14)
Andreas Hartung:   @Frankfurter: Dass Fetzenfische noch nie gezüchtet wurden, ist nicht richtig, ganz im Gegenteil. Es gibt zwei Arten Fetzenfische, Phycodurus eques und den in Deutschland häufiger gehaltenen "Seedrachen" Phyllopteryx taeniolatus. Erstgenannte Art ist in fast jedem australischen Schauaquarium zu sehen, wird schon lange erfolgreich vermehrt und weltweit exportiert. Mittlerweile gibt es eine gezüchtete und bestens angepasste Aquarienpopulation.
Auch der Seedrache wird mittlerweile auch außerhalb Australiens erfolgreich gezüchtet. Nachzuchten sind meist robuster und kommen besser mit dem beschränkten Platzangebot zurecht.
Beide Arten können bei guter Pflege über zehn Jahre alt werden. Die Zucht ist völlig problemlos, weil ein planktonisches Larvenstadium fehlt und die schon relativ weit entwickelten Jungfische leicht aufgezogen werden können. Der limitierende Faktor bei der Zucht beider Arten ist die Beckenhöhe: Nur bei einer Mindesthöhe von 1,5 m kann es zu einer erfolgreichen Paarung kommen, da die Tiere Platz brauchen, um dafür gemeinsam zur Oberfläche zu steigen. Daher würde ich eine wiederholte Haltung im bisherigen Frankfurter Becken nicht begrüßen, in einem hohen Becken wäre dies aber durchaus denkbar.
Ich glaube übrigens nicht, dass man aus Australien überhaupt noch Wildfänge herausbekäme! Man kann nicht sagen, dass die Fische sehr schwierig sind, eher macht es sich der Halter zu leicht!
(21.01.2007, 22:07)
Shensi-Takin:   Nachzuchten sind bei Phyllopteryx taeniolatus bereits gelungen-z.B. im Tennesse Aquarium.
Dessen HP hat hinsichtlich der Säugetier-Sparte einige eher ungewöhnliche Exemplare zu bieten...
http://www.tnaqua.org/Animals/Mammals.asp
(21.01.2007, 21:34)
Frankfurter:   Auf einen gedruckten Zooführer sollte man sich nie verlassen.....Das Problem mit den Fetzenfischen ist, das sie sehr schwierig zu halten sind. Alle Halter von Fetzenfischen müßen den Bestand ständig ergänzen, wenn sie die Art kontunierlich halten wollen. Da es sich ausnahmslos um Wildfänge handelt, soweit ich informiert bin, gelang noch nie die Nachzucht ( verbessert mich, falls ich da falsch liege ), müßen also immer wieder die Wildbestände dran glauben. Deswegen verzichten mittlerweile viele Aquarien auf deren Haltung, zumal diese sehr aufwendig und teuer ist. Auch Frankfurt verzichtet auf die Haltung von Fetzenfischen.
(21.01.2007, 20:24)
Jennifer Weilguni:   @Frankfurter
Wie gesagt, tut mir leid, habe mich einfach auf den Zooführer verlassen und die Aussage darin war ja nun auch wirklich so zu verstehen, dass eben manchmal ( und das bedeutet für mich immer wieder mal) Fetzenfische gezeigt werden. Aber ok, dann müssen alle Fetzenfischfreunde eben doch mal nach Stuttgart kommen, könnte man dann ja gleich mit einem gemeinsamen Wilhelmabesuch verbinden :-))
(21.01.2007, 20:17)
Frankfurter:   @ Jennifer Weilguni Als dieser Zooführer herauskam, hatten wir schon lange keine Fetzenfische mehr, ich glaube, 2004 ist der letzte gestorben. Der Exotariumsteil des Zooführers wurde bei der Neuauflage von 2005 nicht überarbeitet.
(21.01.2007, 19:40)
Jennifer Weilguni:   Köln hat wohl auch keine Fetzenfische mehr..?? Zumindest habe ich bei meinem gestrigen Besuch keine gefunden.
(21.01.2007, 19:29)
Jennifer Weilguni:   @Frankfurter
Nanu, habe ich da etwa einen "Schwindel" im Zooführer aufgedeckt. Von dem habe ich nämlich meine Information und im diesem steht: Manchmal zeigen wir auch Australische Fetzenfische als Verwandte der Seenadeln, die mit ihrem auffälligen Hautlappen und mit ihrer Färbung bestens getarnt sind, auch wenn das wie ein Widerspruch klingt. - Unter "manchmal" vrstand ich eben soviel wie " des Öfteren" und nicht nur einmalig... Entschuldigung, wenn ich mich jetzt da rein auf die angaben des Zooführers verließ, ging einfach davon aus, das die Menschen, die solche Texte schreiben über ihren Tierbestand informiert sind. ( Auflage 2005 mit Okapis auf dem Titelbild, Seite 30)
(21.01.2007, 17:42)
Frankfurter:   Frankfurt hielt bisher nur einmal Fetzenfsiche. Nach dem Tod des lezten Tieres wurde die Haltung beendet, es ist nicht vorgesehen, diese Art noch einmal zu halten. Es ist nicht richtig, das in Frankfurt " von Zeit zu Zeit " Fetzenfische gepflegt werden.
(21.01.2007, 17:33)
Jennifer Weilguni:   In Berlin und Frankfurt werden jeweils von Zeit zu Zeit Fetzenfische gezeigt, gehören wohl aber bei beiden Einrichtungen nicht zum ständigen Sotriment. In der Wilhelma werden die Fetzenfische am eigentlichen Eingang des Aquariums gezeigt ( ich weisse, der Rundweg führt andersherum :-)) und zwar wenn man aus dem Kamelienhaus herausgeht und dann geradeaus ins Aquarium hineingeht im ersten Becken auf der linken Seite.
(21.01.2007, 13:06)
?:   Basel hat noch welche, habe ich erst letzte Woche noch gesehen. Gibts im Zoo-Aquarium Berlin Fetzenfische ? Ich glaube, das diese Fische sehr schwierig zu halten sind und die Verluste hoch sind.
(20.01.2007, 17:47)
Andreas Hartung:   Im Kölner Aquarium (Phyllopteryx taeniolatus). Frankfurt hat leider keine mehr. Wie siehts denn damit in Basel aus?
(20.01.2007, 16:39)
Sascha M.:   In der Willhelma Stuttgart. Fetzenfische müßten im Aquarien am Ausgang leben.
(20.01.2007, 16:30)
Ollo:   Wo in Deutschland kann man eigentlich die in meinen Augen ungewöhnlichste Kreatur unseres Planeten besichtigen, den Fetzenfisch?
(20.01.2007, 16:17)
Frankfurter:   @Bilbo Beutlin
Frankfurt hat die Welterstzucht des Flachlandanoa, 1893 !
(09.10.2006, 17:52)
Johannes Pfleiderer:   @Bilbo Beutlin
Der Zoo Berlin hatte 1972 die Welterstzucht für das Berganoa.
(09.10.2006, 11:19)
Sacha Beuth:   @Christian: Hat etwas gedauert, sorry. Bezüglich des Zuchtbuches konnte ich leider weder im Zooführer noch im Quantumverzeichnis etwas genaues finden (möglicherweise steht darüber was in anderen Zoobüchern und -zeitschriften in meiner "Bibliothek". Aber die konnte ich jetzt nicht alle durchsehen). Aber versuche es mal beim zoolog. Leiter von Mulhouse, Jean-Marc Lernould (zoomulhouse@hrnet.fr). Falls es nicht in seinem Bereich liegt, so wird er Dir doch weiterhelfen können (Hat mir jedenfalls prompt geantwortet, als ich ihn wegen eines geplanten Löwengeheges angefragt habe). Wenn ich mich recht erinnere, kam die Antwort sogar auf Deutsch.
(09.10.2006, 11:01)
Christian:   @Sacha Beuth: Kannst Du mal nachsehen wegen des Zuchtbuches für die Poitou-Esel??????? Wäre nett, danke:-)
(04.10.2006, 17:09)
Christian:   @Sacha Beuth: Kannst Du mal nachsehen wegen des Zuchtbuches für die Poitou-Esel??????? Wäre nett, danke:-)
(04.10.2006, 17:08)
Bilbo Beutlin:   Anoas find ich toll. Leipzig hat doch das Zuchtbuch, oder ? Kann man das irgendwie bekommen und welcher Zoo hat die Welterstzucht, die Europaerstzucht und die Deutschlanderstzucht ?
(04.10.2006, 17:02)
Michael Mettler:   Die Stuttgarter Anoas gehen meines Wissens auf die Leipziger Linie zurück.
(04.10.2006, 10:52)
Jennifer Weilguni:   Anoas gibt es auch in der Wilhelma, ob es sich dabei allerdings um Berganoas handelt, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
(04.10.2006, 09:29)
Johannes Pfleiderer:   @Sacha Beuth
Unter http://tierbestand.piranho.com/ gibt es Links zu Online-Tierbeständen für Deutschland und (bei seltenen Arten) Europa (Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien).
(02.10.2006, 15:35)
Sacha Beuth:   @Christian: Hab jetzt meine Unterlagen nicht gerade bei mir, aber soviel ich weiss im Zoo Mulhouse (F). (Ohne Gewähr)
(02.10.2006, 15:15)
Christian:   Wo wird das Zoo-Zuchtbuch für die französischen Poitou-Esel derzeit geführt????????????? Schon im voraus vielen Dank für Eure Hilfe:-)
(02.10.2006, 14:47)
Karsten Vick:   Wenn sie noch alle da sind, dann gibt es in Berlin sowohl Anoas vom Leipziger Typ als auch ein Paar Berganoas aus Krefelder Zucht.
(02.10.2006, 12:21)
Jakub:   Ich habe gelesen, dass die anoas im Berlin aus Krefelder Zucht stammen, aber weiss es nicht sicher, weiss jemand etwas näheres dazu? So müssten sie Berganoas sein..
(02.10.2006, 11:51)
Sacha Beuth:   @Jakub: Rostkatzen u. a. in Frankfurt und Rotterdam. Berganoas in Krefeld (sind die Tiere im Berliner Zoo noch resp. wirklich Berganoas?). Schwarzfusskatzen in Wuppertal.
(02.10.2006, 10:39)
Jakub:   Bitte, kann mir jemand sagen, wo in Europa kann man Berganoas, Schwarzfusskatzen und Rostkatzen sehen?

(02.10.2006, 10:08)
Michael Amend:   Nautilus wurde bisher zweimal in Zoos anchgezogen, die Welterstzuchjt klappte zwischen Dezember 88 und Januar 89 im Kagoshima Aquarium in Japan, 3 Jungtiere schlüpften. Und im August 2005 schlüpften 2 Jungtiere im Henry Doorly Zoo in Omaha, USA.
(30.09.2006, 06:52)
Mulan:   Soweit ich weiß, ein einziges Mal in Japan, ich weiß aber nicht mehr, in welchem Aquarium das war.
(29.09.2006, 19:23)
IP66:   Wurde der Nautilus nicht schon im Aquarium nachgezogen?
(29.09.2006, 19:20)
Michael Görick:   Die Japaner wollten vor 3-4 Jahren mal Quastenflosser für ein Aquarium fangen.Das ist Gott sei Dank verhindert worden durch Ausfuhrverbot.
(29.09.2006, 19:16)
Michael Mettler:   Anscheinend wäre allmählich ein Thread "Auf welche Tiere sollten Zoos verzichten" fällig! Zumal es ja dafür die unterschiedlichsten Ursachen gibt.
(29.09.2006, 16:08)
Mulan:   Quastenflosser sind schon mehrfach lebend gefangen und an die Oberfläche gebracht worden, in so großen Tiefen leben die nicht mal. In Japan ( wo auch sonst ) wurden sie auch schon im Aquarium gehalten, starben aber kurz nach der Ankunft. Keine Ahnung, ob es Ambitionen gibt, weitere Tiere zu fangen, geschützt sind Quastenflosser auf jeden Fall und das von Michael Mettler vermutete Fangverbot ist gar nicht unwahrscheinlich. Das sollte es endlich auch für Nautilus geben, bei der Unmenge an Perlbooten, die in den Aquarien jährlich sterben. Einige Zoos und Aquarien versuchen ihre Besucher zu belehren, sich keine Nautilusschalen zu kaufen, aber selber tragen sie durch die ständigen Wildfänge dazu bei, das die Perlbootbestände ständig abnehmen. Nautilus gehört nicht ins Aquarium !
(29.09.2006, 16:05)
Hannes:   Ist es beim Quastenflosser nicht so das man es nocht nicht geschafft hat ein lebendes Tier an die Oberfläche zu bekommen?
(29.09.2006, 15:47)
Mulan:   In Spanien und Frankreich gibt es auch Mondfische, und natürlich im Monterey Aquarium.
(29.09.2006, 15:40)
Zoosammler:   MONDFISCHE sind so selten nicht - auch in good old Europe, namentlich im Aquarium von San Sebastian habe ich 1999 welche gesehen.
(29.09.2006, 15:07)
Michael Mettler:   @maloney8032: Tröste dich. Dafür siehst du heute in den Zoos Tierarten, von denen man vor 40 Jahren nur träumen konnte - z.B. Koalas, Prinz-Alfred-Hirsche, Sichuan-Takine oder Schwarzhalskraniche. Und an eine längere Haltung oder gar erfolgreiche Zucht von Krötenechsen (wie Dornteufel und Flugdrache spezialisierte Ameisenfresser) war damals bestimmt auch noch nicht zu denken.
(29.09.2006, 14:46)
Michael Mettler:   Gibt es dafür nicht sogar ein generelles Fangverbot, eben DAMIT der Quastenflosser nicht zum begehrten Sensations-Schauobjekt wird?
(29.09.2006, 14:41)
maloney8032:   schön zusehen das es FRÜHER wo ich noch keine Gelegenheit (damit meine ich war noch nicht geboren) hatte diese Zoos zu besuchen und aktuelle Haltungen scheint es ja keine mehr zu geben (Bezogen auf Meerechse und Drusenkopf) schade... schnief.
Da fällt mir noch ne Art ein die ich noch in einem Zoo gesehen habe oder gehört das einer sie hält... den QUASTENFLOSSER weiss jemand genaueres darüber?
(29.09.2006, 14:34)
maloney8032:   schön zusehen das es FRÜHER wo ich noch keine Gelegenheit (damit meine ich war noch nicht geboren) hatte diese Zoos zu besuchen und aktuelle Haltungen scheint es ja keine mehr zu geben (Bezogen auf Meerechse und Drusenkopf) schade... schnief.
Da fällt mir noch ne Art ein die ich noch in einem Zoo gesehen habe oder gehört das einer sie hält... den QUASTENFLOSSER weiss jemand genaueres darüber?
(29.09.2006, 14:34)
Andreas Hartung:   Meerechsen und Drusenköpfe gab es definitiv im Exotarium in Frankfurt. Die ersten Meerechsen trafen 1960 ein, bereiteten aber Probleme mit der Ernährung und bis auf ein Jungtier überlebte keine das erste Jahr. Bei den Drusenköpfen war man da schon erfolgreicher.
Nachzulesen u.a. in dem Heftchen "100 Jahre Reptilienhalle - Geschichte der Reptilienhaltung im Zoo Frankfurt", dort erhältlich für 3 oder 4 Euro solange Vorrat reicht. Für historisch und architektonisch Interessierte und Reptilienfans sehr interessant.

Flugdrachen gab es sicher vor 10 Jahren in Arnheim, ist das noch (oder wieder) aktuell?
(29.09.2006, 13:18)
Thomas W.:   Flugdrachen habe ich schon regelmäßig auf Reptilienbörsen gesehen.
(29.09.2006, 12:31)
Thomas W.:   ja, grade die Gorillas waren der Knackpunkt bei meiner Frage. Ich dachte halt an die Art Gorilla beringei, also östlicher (Grauers) Gorilla und Berggorilla. Habe diese Tiere bislang nur im Zoo Antwerpen von gesehen. In Zuchtprogrammen tauchen nur die weniger bedrohten westlichen Gorillas auf. Existiert ein Erhaltungszuchtprogramm für östliche Gorillas?
Pardelluchs (Iberischer Luchs) wird wohl in einer spanischen Station gehalten, es gab wohl auch erstmals erfolgreichen nACHWUCHS:
(29.09.2006, 12:30)
Karsten Vick:   Ich wollte nur wissen ob das stimmen kann. In den DDR-Tierbüchern war bei den meisten Fotos der Zoo angegeben, wo sie aufgenommen wurden. Da hab ich gern drin geblättert und viel gestaunt, welche Tiere mal in welchen Zoos gehalten wurden. Aber manchmal gab es da auch Fehler in den Listen. Dass es jetzt keine Meerechsen in Frankfurt gibt ist mir schon klar.
(29.09.2006, 12:24)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Ja, das kann durchaus sein. Ich würde behaupten, auch in alten Berliner Aquariumführern mindestens von Meerechsen gelesen zu haben (müsste ich aber auch nachblättern), und meiner Erinnerung nach könnte es sogar Tiere im kleinen Terrarium des Museum Koenig in Bonn gegeben haben. Aber das ist alles historisch, die Frage bezog sich doch eigentlich auf aktuelle Haltungen?? Ansonsten müsste ich ja für den Gabelbock auch noch Hannover, Paris oder Berlin anführen....
(29.09.2006, 12:12)
Karsten Vick:   Im URANIA-Tierreich Bd. 4 (das ist das DDR-Gegenstück zu Grzimeks Tierleben) von 1976, höchstwahrscheinlich auch schon in der 1. Auflage von 1967 gibt es Fotos von Drusenkopf und Meerechse und lt. dem Abbildungsverzeichnis wurden beide Bilder von G. Budich im Zoo Frankfurt am Main aufgenommen. Kann das möglich sein?
(29.09.2006, 11:09)
Sacha Beuth:   @maloney8032: Ich dehne das "Wo in Deutschland" jetzt wie andere teilweise auch auf "Wo in der Welt" auf. Zur Ergänzung der Antwort von Shensi-Takin:
Drusenkopf und Meerechse: Vor mehreren Jahrzehnten gab es glaube ich im New Yorker Bronxzoo einen Haltungsversuche (muss noch in einem alten Zooführer aus den 50ern nachschauen).
Berggorilla: gibt es glaube ich auch einen Thread. Köln hielt welche und vereinzelt auch andere Zoos in Europa und Nordamerika, allerdings ist bei einigen nicht klar, ob es nicht in Wahrheit Oestl. Flachlandgorillas waren.
Dornteufel: Taronga Zoo Sydney (jedenfalls 1999)

(29.09.2006, 10:13)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Auf jeden Fall gab es welche in Kleve.
(29.09.2006, 09:02)
Dortmunder:   Gab es Koyoten nicht auch mal in Hamm ? Und gibt es die immer noch ? Oder war das Recklinghausen ???
(29.09.2006, 08:44)
Konstantin Ruske:   Koyoten in Riga, 3 Krabbenwaschbären in Usti nad Labem.
(29.09.2006, 08:40)
Shensi-Takin:   Seeleopard: Taronga Zoo
Großer Weißer Hai: aktuell wieder Monterey Bay Aquarium
Mondfisch: u.a. japanische Aquarien, Lissabon
Gabelbock: einige US-Zoos(Topeka, Denver) u.a. amerikanische Einrichtungen
Kojote: ebenso; z.B. Arizona Desert Museum
Klappmütze: siehe Thread
Saiga: siehe Thread
Uakari: zuletzt Köln; des weiteren südamerikanische Einrichtungen
Mantas: Atlanta, Lissabon, Okinawa
(29.09.2006, 00:11)
Karsten Vick:   Beim ersten überfliegen der Liste fand ich eine Art, die wir noch nicht hatten: Flugdrache. Von denen gab es 2004 eine Art in Plzen, aber die hab ich nicht gesehen, waren zu gut versteckt.
(28.09.2006, 23:02)
maloney8032:   Hab noch ne Liste (falls es nervt verweist mich auf den richtigen thread)

Weisser Hai
Riesenhai
Riesenmaulhai
Mondfisch
NOCHMAL Meerechse und Drusenkopf (würd mich wirklich interssieren ob es diese Tiere ausserhalb des archipels gibt!)
Gabelbock
Saiga (hat Köln noch?)
Uakari
Bergorilla
Abessinischer Fuchs
Kojote
Krabbenwaschbär
Pardelluchs
Seeleopard
Klappmütze
NOCHMAL Lederschildkröte
Flugdrache
Dornteufel
Mantarochen
Seeteufel
Riesenquallen
(28.09.2006, 22:55)
Michael Amend:   Sinagpur ist natürlich nciht Indobesien sondern ein ein Stadtstat in Malysia und hält natürlich noch Nasenaffen.Das letzte Sumatranashorn in einem malaysischen Zoo ( Melakka ) ist schon länger tot. Surabaya und bogor haben ebenfalls keien mehr. mehr.
(28.09.2006, 21:14)
Frankfurter:   @Michael Mettler Stimmt, das "beide"Gorillaformen habe ich überlesen, aber es gibt ohnehin vier Gorillaformen. Frankfurt hatte aber immer nur westliche Flachländer.
(28.09.2006, 21:10)
Michael Mettler:   @Frankfurter: Da stimmt was nicht. Frankfurt hatte nie und nimmer zwei Gorillaformen. Aber mit der Zahl der Menschenaffenarten ist das ja eh eine Sache für sich. Schließlich wird auch der Westafrikanische Schimpanse hie und da als eigene Art geführt - so gesehen hätte Frankfurt sogar DREI Schimpansenarten gehalten (und zwei davon verkreuzt).
(28.09.2006, 19:38)
Shensi-Takin:   @Michael Amend: Beim Nasenaffen muss ich wiedersprechen; Singapur hat noch Nasenaffen-s.a. :
http://www.meepok.net/index.php?option=com_content&task=view&id=370&Itemid=36
Bei den Sumatra-Nashörnern bin ich mir nicht ganz sicher; HILDEBRANDT erwähnte in einer Konferenz ein Männchen (meiner Erinnerung nach) in einem indonesischen Zoo; könnte allerdings auch Zuchtstation gemeint haben.
(28.09.2006, 19:30)
Sacha Beuth:   @Michael Amend: Kleine Korrektur, WENN man mit Indonesien nur den Staat meint: Dann gibt es nämlich auch im Zoo Singapur noch Nasenaffen.
Und Tokio hält diese Art noch? Wusste ich gar nicht.
(28.09.2006, 19:21)
Michael Amend:   Sumatra-Nashörner werden in keinem indoneischen Zoo mehr gehalten, nur noch in zwei Zuchtstationen. In den USa in Cincinnati und Los Angeles.
Nasenaffen außerhalb Indonesiens nur noch in Tokio. Schuppentieer nicht mehr in Europa, in Los Angeles wurde ein Langschwanz-Schuppenteir von Februar bis Oktober 2005 gehalten.Dreizehen-Faulteier außerhalb von Südamerika noch im Dallas Wordl Aquarium. Kaiserpinguine in Seaworld San Diego. Das in Ohio wurde vor ein paar jahren geschlossen. Riesengürteltieer werden augenblick nirgendwo gehalten.
(28.09.2006, 19:06)
Zoosammler:   Um die Aussagen von Sehnsi-Takin noch einmal zu unterstreichen: In der Suchfunktion kann man auch erstmal die gesuchte Tierart eingeben - sie werden überrascht sein, wie viel sie über all die Arten finden, die sie angesprochen haben.
(28.09.2006, 19:05)
Frankfurter:   @Thomas W.Frankfurt hatte bis Anfang der 90 iger Jahre alle von Ihnen genannten Menschenaffenformen. Außerhalb Südamerikas hält derzeit kein Zoo Zwergameisenbären.
(28.09.2006, 18:46)
Thomas W.:   Wo in Deutschland (und Umgebung) wurden schonmal alle sechs höheren Menschenaffenarten (Beide Orang-Utans, beide Gorillas Schimpanse und Zwerg-S) gleichzeitig gehalten? Ich könnte mir nur Antwerpen vorstellen, weiss aber nicht ob der jemals beie Orang-Utan Arten hatte.
Hält irgendein Zoo Zwergameisenbären?
(28.09.2006, 18:24)
Hannes:   Kaiserpinguine in Sea World Texas?
(28.09.2006, 18:19)
Shensi-Takin:   Dies wurde u.a. in diesem Forum bereits in verschiedenen Themenbereichen beantwortet-einfach da mal nachkucken.
U.a. Sumatra-Nashorn nebst einiger indonesischer Zoos Cincinnati Zoo
Nasenaffen z.B. Singapur Zoo
Schuppentiere in verschiedenen Zoos(z.B.Arnheim) ohne längerfristigen Haltungserfolg(Was macht eigentlich das Kleine aus dem ZGAP-Artikel?)
Ai-ai und Verwandte: z.T. in südamerikanischen Einrichtungen, darunter auch Privatleute
Kaierpinguine: zuletzt in Sea World Parks in San Diego und Ohio aktuell?

Quetzal(insbesondere Pharomachrus auriceps ): Houston und San Antonio Zoo

Größte Walart(zeitweise): Zwergwal("Mink Whale"), Grauwale

Affenadler. Exportverbot
(28.09.2006, 18:02)
maloney8032:   noch ne Liste bezieht sich aber auf die ganze welt

nasenaffen
sumatra-nashorn
kaiser-pinguin
narwal
schuppentiere
affenadler
quetzal
lederschildkröte
meerechse, drusenkopf
dreifingerfaultier
zwergameisenbär
riesengürteltier
und grösste walart die in einem zoo gehalten wird
(28.09.2006, 17:41)
Walter Koch:   an Hannes: Eine große Gruppe Weißschul-
ter Kapuziner befindet sich im Zoo Ker-
krade, auf einer sehr großen und viel-
fältigen Anlage.
(24.07.2006, 16:09)
Michael Mettler:   Meines Wissens sind Koreanische Wasserrehe nie über den Tierpark Berlin hinausgekommen, folglich müssten die Zoo-Berliner Chinesen gewesen sein.
(24.07.2006, 15:04)
Johannes Pfleiderer:   War/ist das unten erwähnte Wasserreh im Zoo Berlin ein Vertreter der chinesischen oder koreanischen Unterart?
(24.07.2006, 15:03)
Oliver Jahn:   Also im Inneren sieht man ihn wirklich schlecht, was auch an der sehr spiegelnden Scheibe liegt. Da er wegen des humpelnden Beins auch unter medikamentöser Behandlung steht, war er evtl. auch zwischenzeitlich in einer Quarantäne-Stelle! Ansonsten lag er oft im vorderen teil, dort wo die Gitter durch Glas ersetzt sind, ganz hinten an der Wand und auch schlecht zu sehen. Dennoch konnte ich ihn fotografieren. Ein Schild am Käfig weist auch auf seine Krankheit hin.
(12.07.2006, 18:05)
Michael Mettler:   @Oliver: Bei meinem Besuch in Halle im Mai habe ich den Puma auch nicht gesehen, weder drinnen noch draußen. Vielleicht lag er drinnen im "toten Winkel"?
(12.07.2006, 17:38)
Oliver Jahn:   @ Dennis, wo denn???? In Halle?? Da ist der Puma im ehemaligen Käfig der Afrikanischen Wildhunde, schräg gegenüber der Robbenanlage, neben dem Streichelgehege an der Rückseite der Saubucht! Es ist ein Einzeltier mit einem kranken Bein! Ich sah ihn zuletzt am 17.06.2006!
(12.07.2006, 17:24)
Dennis:   Bei meinem besuch im frühjahr gab es keine Pumas?
Wo sollen die den sein?
(12.07.2006, 15:33)
Sebastian Dahl:   In der Tierliste des Niederfischbacher Tierparks ist auch "Puma" verzeichnet.

(12.07.2006, 11:45)
IP66:   @Hannes: Weißschulterkapuziner finden Sie in Bochum im Satellitenkäfig zwischen Gibbons und Hyanzintaras. Die Gruppe ist allerdings nicht sehr groß.
(12.07.2006, 10:58)
Dortmunder:   Ach ja, Westermannshof war es ! Da waren bei meinem Praktikum 1993 noch die alten Nebelparder und auch der oder die ersten Dortmunder Riesenotter ! Kennst du dich da ein bisschen aus, cajun ?
(12.07.2006, 10:06)
cajun:   Das Wildgehege in Mesekendal bei Lüdenscheid hält auch noch 2 Pumas.
@Dortmunder: Der Hof heißt "Westermann". Dort befinden sich Zuchtgruppen und -paare, ebenso dient er der Quarantäne neu gekommener Tiere.
Meinste vielleicht den in Hamm eingestellten Uralt-Puma?
"Seltener Unterart" war zumindest zuletzt nur einer von zweien, nämlich ein Brasilianer. Habe ich hier irgendwo schon mal erwähnt.
(12.07.2006, 09:45)
Michael Mettler:   In Grömitz müsste es ebenfalls noch Pumas geben.
(12.07.2006, 09:36)
Oliver Jahn:   Vor 4 Wochen hatte Halle seinen Puma noch! Und Bremerhaven hat Pumas in einer der neuen Anlagen. Ein Einzeltier sah ich auch noch 2005 im Tierpark Stendal. Weitere Tiere gab es in Eberswalde und gibt es im Tierpark Germendorf bei Berlin.
(12.07.2006, 08:57)
Dortmunder:   @ cajun :

Hab ich nicht neulich noch irgendwo gelesen, dass noch ein Puma hinter den Kulissen gehalten wird ??? Wie heißt das Gelände noch ? Hansemannshof ???
(12.07.2006, 08:50)
Niels:   @dennis: Wenn Sie sich für Frösche interessieren, da wäre der Tierpark Chemnitz besuchenswert. Der hat die größte Lurchsammlung Europas und wahrscheinlich sogar der ganzen Welt.
(12.07.2006, 08:40)
dennis:   In Halle gibt es keine pumas mehr..
dafür im tierpark göppingen

@michael Mettler: Freut mich wenn sie sich für Frösche intressieren. Ich habe gerade wieder Nachwuchs bei meinem Bombina orientalis (chienesische rotbauchunke). Leopardfrösche habe ich allerdings keine.
(12.07.2006, 08:34)
cajun:   @Dortmunder: .."wir in Dortmund" haben gar keinen Puma mehr .... ;-)
(12.07.2006, 08:28)
Dortmunder:   Das Puma-Thema hatten wir auch schon mal ! Ist aber wahrscheinlich im großen Absturz vom Juni 2006 untergegangen !

Also, wir in Dortmund haben wohl nur noch einen Puma hinter den Kulissen... Das Puma- / Jaguar-Haus wird anscheinend (leider) nur noch von Jaguaren bewohnt... Wobei die Dortmunder Tiere, trotz seltener Unterart, auch wohl nie züchten durften ! Hab zumindest noch nie junge Pumas in Dortmund gesehen !


(12.07.2006, 07:08)
Michael Amend:   @cajun
Das stimmt, deswegen soll oder ist schon der Münchener Kater als Zuchtleihgabe nach Freidrichsfelde gehen. Kaiserslautern hat keine Pumas mehr, aber laut Masterplan ist für die eine neue Anlage vorgesehen.
(12.07.2006, 06:31)
Niels:   Dresden hat noch Pumas.
(11.07.2006, 23:50)
cajun:   Hat Hellabrunn nicht mit einem der Montana-Weibchen aus dem Tierpark letztes Jahr gezüchtet?
(11.07.2006, 22:06)
Hannes:   Tierpark Ströhen
Komisch das ist angeblich eine sehr häufig gehaltene Art aber genau wie bei Hirsch-Ziegen-Antilopen hab ich das gefühl eher nicht.
(11.07.2006, 22:04)
Camparso:   Wo gibt es eigentlich noch Pumas, ausser Zoo und TP Berlin und Halle.
(11.07.2006, 22:03)
Michael Amend:   Ist zwar nur"fast"Deutschland,aber Apenheul hält auch noch eine schöne Gruppe Weißschulterkapuziner.
(11.07.2006, 17:48)
Hannes:   Tatsache das hab ich geschrieben. Da hatte ich wirklich keine Ahnung mehr von. Mensch 18 Jahre jung und schon nicht mehr alle beisammen.
(11.07.2006, 15:17)
Michael Mettler:   Hodenhagen soll noch welche haben. Und für Bochum, wo ich sie vor einigen Jahren gesehen habe, hast du sie selbst unter "Die Letzten ihrer Art" noch genannt!
(11.07.2006, 14:49)
Hannes:   Freunde, Zooverückte, Landsleute:
Wo finde ich Weißschulterkapuziner?
(11.07.2006, 14:38)
karsten:   In Dortmund gibt es keine Waldstörche mehr.
(14.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Pardon, hinter dem "noch vorhanden" für Dortmund sollte eigentlich ein Fragezeichen stehen - war länger nicht dort. Die Waldstörche wurden früher auf der Südamerikawiese gehalten, zusammen mit dem letzten Jabiru.
(14.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Gesehen habe ich Waldstörche bisher in Dortmund (noch vorhanden), im Vogelpark Niendorf/Timmendorfer Strand und - bei richtiger Erinnerung - früher im Tierpark Berlin.
(14.02.2006, 00:00)
Ollo:   Wer führt denn den Waldstorch im Bestand? Selbst in Walsrode habe ich den nie gesichtet.
(14.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Zwergwapitis habe ich nie daraufhin beobachtet, aber die "großen" Wapitis haben genau wie die Marale saisonal sehr unterschiedliche Färbungen. Im Winter kontrastiert das falbfarbene Körperfell sehr zum dunklen Hals und Kopf, im Sommer ist es fast dunkelbraun mit einem Stich ins Rötliche, so dass das Tier auf den ersten Blick (bis auf den Spiegel) einfarbig wirkt. Dieses dunkle Sommerfell kenne ich zumindest von den Maralen in Hannover und Springe sowie von den Wapitis in Hodenhagen, Hamburg und dem Wildpark Lüneburger Heide. Das Winterfell ist mir in natura allerdings nur von den Maralen deutlich vor Augen, da ich auswärtige Zoos vorwiegend im Sommerhalbjahr besuche; Winter-Wapitis kenne ich daher eher von Fotos.
(13.02.2006, 00:00)
IP66:   Die Leopardfrösche in Ehren, aber manchmal ist der Phänotyp ja nicht ganz uninteressant: Sind eigentlich alle Wapitis Winter wie Sommer so hell, wie ich das gewohnt bin? Irgendwie habe ich mir das schon als Kleinkind eingeprägt, deshalb wäre ich nie auf den Gedanken verfallen, die Marale in Hannover für Wapitis zu halten. Und bei den Buchara-Hirschen - zumindest denen, die mir in Europa begegnet sind - spielt das helle Braun ja doch stärker ins graue.
(13.02.2006, 00:00)
Ollo:   Ach so, in Pforzheim werden angeblich auch 90.000 Futterpäckchen im Jahr an die Besucher verkauft. Ich denke mal, sowohl bei den Futterpäckchen als auch bei den Patenschaften müßte Pforzheim deutschlandweit spitze sein, oder?
(10.02.2006, 00:00)
Ollo:   @ IP66
Für unsereins ist Pforzheim eher nicht sehenswert. Besondere Arten wären wohl noch Reh, Elch, Wisent. Die Gehege sehen eigentlich alle gleich aus, bestehen jeweils aus einem Stückchen Wald. Interessant: Da der Park kostenlos zugänglich ist, besteht
(10.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wie schon anderweitig diskutiert, macht die Artenaufteilung allein anhand des Phänotyps heutzutage (leider) keinen Sinn mehr. Habe gerade erst gelesen, dass der früher als eine Art Rana pipiens geführte nordamerikanische Leopardfrosch nach genetischen Untersuchen in nicht weniger als 26 (!)Arten aufgeteilt werden musste, die sich alle untereinander NICHT fruchtbar kreuzen können....
(10.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Bei direktem Vergleich von Altai- Maral und wapiti, wie er 2003 noch in Ostrava möglich war, wird zwar deutlich, daß diese Formen eng zusammengehören, sich aber anderseits wohl unterscheiden. Sind die Größe und Hals- Rumpf- Bein- Proportionen sehr ähnlich, so gleicht doch der Maralkopf noch eher dem länglichen unseres Rothirsches und hebt sich vom fast dreieckigen, typischen Wapitikopf schon ab. Und die Färbung differiert wirklich. Wapitis sind meist beige, zumindest sehr hell, bis ins weißliche gehend ( typische Wapitifarbe eben), Marale zeigen ein dunkles graubraun, mehr wie ein Rothirsch im Winterfell, Halsmähne ist auch dunkler. Soweit meine Beobachtungen, weswegen ich den Altai- Maral nicht unbedingt als Wapiti bezeichnen möchte, ist aber diskutierbar.
(10.02.2006, 00:00)
IP66:   Wapitis in Nürnberg gibt es keine mehr, dagegen habe ich die Gruppe bei Hagenbeck noch vor ein paar Tagen besucht. Ich kann mich leider nur an die hannoveraner Marale erinnern und sah eigentlich nie eine Gefahr, sie mit Wapitis verwechseln zu können, da diese korrigieren Sie mich - doch eine recht charakteristische Färbung aufweisen - selbst die beiden in Berlin gehaltenen Unterarten sind sich in dieser Hinsicht doch ähnlich. Ist der pforzheimer Tierpark denn jenseits der Marale sehenswert?
(10.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Manche Systematiker zählen den Altai-Maral zusammen mit den Wapitis zu der eigenen Art Cervus canadensis, und tatsächlich gibt es auch die Bezeichnung Altai-Wapiti im Englischen. Aber egal, wo man die Artgrenze zieht, scheinen alle "Rothirsche" untereinander fruchtbar kreuzbar zu sein. Früher wurde gerade in dieser Richtung in den Jagdrevieren vermögender Herren viel experimentiert, man setzte alle möglichen Unterarten von Cervus elaphus zur "Blutauffrischung" ein (Hagenbeck verdankte diesem Umstand zeitweise einen großen Teil seines Umsatzes und importierte zu diesem Zweck große Wildschaf- und Hirschformen sowie auch Fasane aus Zentralasien!) und versprach sich dadurch natürlich auch mächtigere Trophäen. Zwar brachten die Kreuzungen nicht die gewünschten Ergebnisse (weil die Geweihe keine Kronen bildeten und sich statt des urgermanischen Röhrens das Quietschen der großen Formen durchsetzte), aber möglicherweise sind deswegen noch heute manche Populationen unseres heimisches Rotwildes nicht unterartrein - siehe weißes Rotwild.
(10.02.2006, 00:00)
Ollo:   Die Pforzheimer Tiere sind zwar als Altai-Marale ausgeschildert, sollen aber Maral-Wapiti-Mischlinge sein. Ich wüßte aber gar nicht, wo die Unterschiede zwischen diesen beiden Rassenkreisen liegen sollen.
(09.02.2006, 00:00)
Rudi:   Altai-Marale gab (oder gibt?) es auch in Pforzheim und Löffingen
(08.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Altai-Marale gibt es in keinem eigentlichen Zoo mehr, aber in einigen Wildparks. Nach Springe z.B. wurde die frühere hannoversche Zuchtgruppe abgegeben, deren Nachkommen noch heute dort gehalten werden - laut Herrn Müller-Schilling vom Zoo Hannover übrigens - zumindest zu hannoverschen Zeiten - eine der wenigen wirklich reinblütigen Zuchten.

Von eigenen Besuchen her kenne ich Altai-Marale noch aus dem Wildpark Schwarze Berge und aus Sababurg.

Der Kaukasus-Maral ist nur noch blutsmäßig vertreten: Er zählt zu den Vorfahren der weißen Rothirsche, die sämtlich mischblütig sind! (Und somit Kälber aus ihrer Verpaarung mit heimischem Rotwild - wie z.B. im Wildpark Lüneburger Heide praktiziert - ebenfalls.)

Vom Wapiti gibt es in Deutschland sogar noch drei Unterarten: Zwergwapitis (nannodes) ausschließlich im Tierpark Berlin, Manitoba-Wapitis (manitobensis) ebenfalls dort (leider nicht als solche ausgeschildert, aber sie sind es definitiv - wurde mir vom Hirschkurator selbst bestätigt) und Felsengebirgswapitis (nelsoni) mindestens bei Hagenbeck und im Wildpark Lüneburger Heide; früher auch in Münster. Wapitis mir unbekannter Zugehörigkeit kenne ich noch aus Hodenhagen und Sababurg - hat Nürnberg noch welche? Bei früheren Haltungen erinnere ich mich spontan an Köln und den Berliner Zoo.

Da Wapitis in den Zoos oft nur als "Cervus elaphus canadensis" geführt werden - obwohl genau diese Unterart, der Ost-Wapiti, längst ausgerottet ist - dürften manche Gruppen aus "Zoo-Einheits-Wapitis" bestehen bzw. bestanden haben.
(08.02.2006, 00:00)
Ollo:   Wo in Deutschland gibt es Marale und Wapitis? Dürften nicht allzu viele sein, oder?
(08.02.2006, 00:00)
Martin:   @ Muckel Putz

Sorry, mein Fehler, natürlich sind die Hallenser Löwen Angola-Löwen und keine Indischen Löwen.

Zu den 'lieben' Löwinnen: 'Agnes' und 'Beatrix' waren viele Jahre sehr verspielt, obwohl sie schon ausgewachsen waren. Der Kater 'Simba' war ei
(15.01.2006, 00:00)
IP66:   @Ollo: Neuerdings gibt es auch Königsparadiesvögel in Wuppertal, ich habe sie bislang aber nur um die Ecke durch die verhängte Scheibe "gesehen". @Martin: Die Löwengruppe in Heidelberg wirkte bei meinem letzten Besuch dort (Sommer 05) sehr ruhig.
(13.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Folko: Die Kölner Paradiesvögel habe ich glatt vergessen, aber tatsächlich auch schon gesehen.
(13.01.2006, 00:00)
Muckel Putz:   @Martin In Halle werden Angola-Löwen gezüchtet.Indische Löwen gibt es auch in Köln.
Frage? Warum bezeichnest du die Löwinnen als "lieb", die Männchen aber nicht?
(13.01.2006, 00:00)
Folko:   Paradiesvögel gibt es noch in einer Voliere im Tropenhaus in Köln. Leicht zu halten sind sie m.E. nicht, da sie wie Tukane und Arassaris und etliche andere Weichfresser extrem anfällig für die Eisenspeicherkrankheut sind.
(13.01.2006, 00:00)
Martin:   In Straubing leben zur Zeit, d.h. zur Zeit meines letzten Besuches im Oktober 2005, 2 Löwinnen: Die liebe Löwin Agnes und die beinahe auch so liebe Löwin Beatrix. Beide sind laut Gehegebeschilderung 1993 in Augsburg geboren. Sie haben denselben Vater, den vor kurzem in Augsburg gestorbenen Kater, dessen Name mir leider nicht erinnerlich ist, aber verschiedene Mütter: eine die liebe Löwin Gretel, die andere die liebe Löwin Natascha. Wer sich alle Mütter und Töchter anschaut, kann leicht erkennen, wer die jeweilige Mutter und Tochter ist.

Außerdem gibt es in Straubing noch den Kater 'Simba'. Auch er ist in Augsburg geboren, und zwar 1992. Damit ist ziemlich plausibel, dass er den selben Vater wie die beiden Löwinnen und dieselbe Mutter wie eine von den beiden hat, also wenigstens ein Halbbruder ist.

Eine Zucht ist aber in keinem Fall geplant, doch dazu komme ich später.

Zunächst einmal zur Geschichte des Löwenkaters 'Simba': Er kam irgendwann in den Heidelberger Zoo. Dort fand er die liebe Löwin Claudia vor und zeugte einen Wurf Löwenkinder: Sita, Tschatscha, Banka und Josef, geboren am 01.07.1996 (laut Heidelberger Gehegebeschilderung). Tschatscha, Banka und Josef wurden irgendwann richtige Löwenkater, und folglich gab es Ärger, und Simba wurde nach Straubing abgegeben.

[Kleine Abschweifung: auch nach Simbas Umzug nach Straubing gab es in Heidelberg weiter Ärger unter den Löwenkatern. Banka, der stärkster der drei Brüder, tat sich mit Tschatscha (einem richtigen Feigling, unter uns gesagt) zusammen, und gemeinsam konnten sie ihren Bruder Banka ordentlich verhauen. Vor einigen Jahren wurde Tschatscha, der bereits vorher große Teile seines Schwanzes eingebüßt hatte [[Heidelberger Kurzschanzlöwe: Panthera leo brachyurus]] ((((das ist ein Joke)))) kastriert, so dass er auch noch seine Mähne verlor. Es heißt, dass es jetzt weniger Stress gibt, aber diese Information ist nicht wirklich aktuell, ich war seit einem Jahr nicht mehr in Heidelberg)

Simba kam jedenfalls nach Straubing zu seinen mindestens Halbschwestern. Lange Zeit wurde er nicht mit den Löwinnen zusammen gelassen, er galt auch als ausgesprochen schwierig. Wenn mich meine Erinnerung nicht in Stich läßt, hat er auch die dritte Straubinger Löwein, Elsa, (nicht mit den anderen verwandt) getötet.

Trotzdem machte er eine Karriere als Fernsehstar: Eine Folge der beliebten ZDF-Vorabendserie 'SOKO 5113' spielte im Tierpark Straubing, und in dieser Geschichte tötete Simba einen Tierpfleger, der aber auch ein Verbrecher war und gerade die Beute aus einem Raubüberfall im Löwengehege verstecken wollte (der Megaschurke dieser Folge öffnete in genau diesem Augenblick den Schieber - das hört sich jetzt völlig bescheuert an, aber wenn ich den Plot nachvollziehbar erzähle, sprengt das wirklich den Rahmen dieses Forums).

Seit vielleicht zwei Jahren oder auch etwas weniger darf Simba zu den beiden Katzen. Nur gelegentlich gibt es Ärger: Wenn Beatrix rollig wird, dann darf Simba sich ihr nicht nähern, oder er wird von Agnes verhauen - auch dies klingt vielleicht wie Unfug, aber ich habe Bilder, die genau dies zeigen! Aber wenn Agnes abgetrennt bleibt, so lange Beatrix rollig ist, zeigt Simba lediglich vorbildliche Pflichterfüllung.


Sayas Auffassung, dass die Heidelberger (und Augsburger und Straubinger) Löwen keine richtigen Löwen, entschuldigung, keine richtigen Asiatischen Löwen sind, deckt sich mit meinen Informationen. Man will diese Linie aussterben lassen und zur Erhaltung von Panthera leo persica reinbütige asiatische Löwen züchten, z.B. in Frankfurt/Main, Nürnberg, und wenn ich mich nicht irre in Halle/Saale und inzwischen sicher auch noch an anderen Orten.

Die Straubinger Löwinnen Agnes und Beatrx dürften inzwischen sterilisiert sein.


Schade, das man hier keine Bilder hochladen kann, ich würde meine Ausführungen gerne illustrieren. Aber wer mir schreibt (ich bin martin.forster.25@freenet.de) kriegt ein wirklich gutes Bild von einer Paarung von Simba und Beatrix!!!!!!

(13.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Meines Wissens hatte Sir Edward Hallstrom von Taronga Zoo in Sydney über lange Zeit eine Art Monopol über die Ausfuhr von Paradiesvögeln (und anderen Tieren) aus Neuguinea. Die Stuttgarter Wilhelma war jedenfalls sehr stolz, als man damals nach langen Verhandlungen ein Sortiment neuguineeischer Vogelarten importieren konnte.

Seit ich in deutschen Zoos herumreise (also ab 1981), habe ich außerhalb Walsrodes meiner Erinnerung nach nur einen männlichen Roten Paradiesvogel im Berliner Zoo gesehen, und auch das war schon Anfang der 80er.

Neben der schwierigen Beschaffung kommt als Problem dazu, dass man wohl sehr schlecht an weibliche Paradiesvögel herankommt, so dass Nachzuchten kaum möglich sind. Der Walsroder Bestand an Großen Paradiesvögeln betrug bei Eröffnung der Indonesienhalle 6 oder 7 Hähne, aber nur eine Henne!
(12.01.2006, 00:00)
Ollo:   Wo außer in Walsrode gibt es Paradiesvögel? Weshalb waren sie eigentlich schon immer selten bei uns, obwohl leicht zu halten (soweit ich weiß)?
(12.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   In Stralsund dürften noch 1,1 "Indische Löwen" aus der Tierparkzucht in einer relativ neuen Anlage leben ( waren während der bauzeit sogar wieder im Tierpark, was nur aufrgund der immensen Haltungskapazitäten des Brehmhauses möglich ist, und gerade in den letzten Jahren vielen Zoos geholfen hat ( Hannover, Magdeburg und andere)).
(09.01.2006, 00:00)
Michael görick:   Cottbus hält nur noch leoparden und einen einzelnen Tiger
(08.01.2006, 00:00)
th.oma.s:   eventuell auch noch in cottbus (???)
(08.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Straubing hatte auch Inder, weiß jemand von dort was?
(07.01.2006, 00:00)
Saya:   Ich glaube die Heidelberger Löwengruppe (eine Mutter mit 4 erwachsenen Nachkommen) sind ebenfalls noch indische Mischlinge, deshalb fand man wohl keine Abnehmer mehr für den letzten Wurf und züchtet mit denen auch nicht weiter. Ob die aber aus der Berliner Linie stammen weiß ich nicht.
(07.01.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Ein Überbleibsel der alten Zucht lebt noch in Schwerin, einzelnes altes Weibchen mit afrikanischen Löwen zusammen, entweder zu alt zum Kinderkriegen oder sterilisiert, keine Ahnung. Mehr weiß ich auch nicht. Bis vor kurzem Chemnitz, glaub ich jedenfalls.
(07.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Gebe die Hoffnung nicht auf, dass mir doch noch jemand mit den Indischen Löwen weiterhilft (siehe unten)....
(06.01.2006, 00:00)
Hannes:   Hält eigentlich irgendein Zoo (auf der Welt) Drudenköpfe und meerechsen
(21.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Stimmt, habe nachgesehen: War in BONGO Band 6. Das Tier hat übrigens im Berliner Zoo 1982 (nicht wie in meiner Erinnerung 1981) gelebt, leider nur für ein paar Monate. (Jetzt ärgere ich mich NOCH mehr, dass ich sie gesehen, aber nicht fotografiert habe...)

Andere Frage, da ich in diesem Punkt nicht auf dem aktuellen Stand der Entwicklung bin: Sind eigentlich in allen deutschen Zoos, die Indische Löwen halten, inzwischen die nicht reinblütigen Nachkommen der alten Berliner Linie durch "echte" ersetzt worden? Für den Tierpark Berlin und Nürnberg weiß ich es, aber sonst? Da wohl kaum die Tierschilder deswegen ausgetauscht werden, bekommt man es bei einem Besuch nicht unbedingt mit.
(21.12.2005, 00:00)
IP66:   Ich meine mich erinnern zu können, daß es in einem - sehr alten - berliner Jahresbericht einen Artikel über Zahtauben, auf jeden Fall Bilder des berliner Tieres gibt.
(19.12.2005, 00:00)
th.oma.s:   @ ollo in der Postojna-Höhle in Slowenien (auch in Schaubecken)
(18.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   @Susanne
Ich habe Kalletal 1998 besucht,damals sah der Park katastrophal aus, wie einzige Müllhalde, verdreckt,verschlammt,die meisten Käfige und Anlagen in einem desolaten Zustand, das Flamingo-Nachthaus kurz vor dem Zusammenbrechen,die Stachelschweinhüt
(18.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Ich habe Kalletal erstmals in den 80ern besucht, und im Vergleich zum damaligen Zustand ist der heutige geradezu paradiesisch.... Was nicht heißt, dass z.B. gerade die Affenhaltung verbesserungsbedürftig wäre. Andererseits gibt es in Ostafrika Anubispaviantrupps, die (freiwillig!) ihr ganzes Leben auf Müllhalden verbringen, die Burschen müssen also hart im Nehmen sein.
(18.12.2005, 00:00)
Susanne:   Kalletal hat Anubis-Paviane.
Soooo schlimm ist der Park gar nicht. Schon gar nicht im Vergleich zu vor 10 Jahren (war zuletzt 2003 da); da hat sich schon einiges getan. Der Schnitt bei der Verbesserung der Tierhaltung wurde, zugegeben, aber durch Abschaffung vieler Arten erhöht. Schöne weite Dingo-Anlage.
(18.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Im (schrecklichen)Tierpark Kalletal habe ich vor Jahren Paviane gesehen, ich weiß es leider nicht mehr,ob es Grüne, Anubis, oder Spinx-Paviane waren,ich kenne mich mit en"rotärschigen Teufeln "nicht aus.Es waren aber definitiv keine Mantelpaviane.
Beeindruckt war ich von der Flamingo-Zuchtgruppe ( 2 Tiere), einem einzelen Rosapelikan und einem Hinweis-Schild am Schimpansenkäfig:"Vorsicht, Tiere werfen mit Scheiße" Scheiße selbstverstänlich ausgeschrieben.
(18.12.2005, 00:00)
Susanne:   Es gibt zwei Höhlenzoos: In der Ardeche-Schlucht in Frankreich und neben der Postojna-Köhle in Slowenien. Beide halten Grottenolme und eine Vielzahl verrückte andere echte Höhlentiere (nicht Nilflughunde...!)
(18.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Meinen bisher einzigen Grottenolm habe ich im Vivarium des Chemnitzer Zoos vor einigen Jahren gesehen.
Eine Zahntaube habe ich 1981 im Zoo Berlin gesehen! Leider war ich blöd genug, sie nicht zu fotografieren, denn es war mein erster Besuch dort, und ich war noch "geblendet" von all den nie zuvor gesehenen Säugerarten. Was habe ich mich hinterher geärgert!
(18.12.2005, 00:00)
Ollo:   Wo gibt es eigentlich Grottenolme? Ich kenne nur eine Haltung in einer Tropfsteinhöhle bei Rübeland im Harz. Sämtliche Tiere dort sollen leider männlichen Geschlechts sein.

Und dann wüßte ich gerne, ob irgend ein Zoo in der Welt die Zahntaube von Samoa im Bestand hat? Ich hatte mal gelesen, daß sie zu Vorkriegszeiten auch schon in Europa gehalten wurde, und zwar problemlos.

Ach so, kennt jemand den Narcondam-Jahrvogel? Habe ein allgemeines Buch über Vögel, in dem er merkwürdigerweise als einziger Hornvogel genauer beschrieben wird.

(18.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Willkommen im Club der Pavian-Geschädigten! Bei mir war's die Frontscheibendüse, und als der Mensch im Ersatzteilservice auf seine kopfschüttelnd gestellte Frage, wie man denn so etwas verlieren könne, meine ehrliche Antwort bekam, hätte er wohl am liebsten die Männer in den weißen Kitteln gerufen....
Seitdem durchquere ich die Paviansektion in Hodenhagen möglichst schnell bzw. suche die Nähe von Straußen und Schwarzbären, um die die vierbeinigen Plünderer einen großen Bogen machen.
Ein definitives Anubismännchen ist mir trotzdem mehrfach aufgefallen, bei den Weibchen bin ich mir nicht so sicher. Bastarde sind natürlich nicht ausgeschlossen, zumal sämtliche Steppenpaviane inklusive des Mantelpavians von einigen Systematikern zur selben Art gerechnet werden.
(21.10.2005, 00:00)
Susanne:   ... stimmt, denn Bad Langensalza hat die Nachwendejahre nicht überlebt (der Tierpark; die Stadt schon...)
Wolgast hat noch Paviane, weiß aber nicht, welche.
(21.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   zu Hodenhagen: Ich hatte neulich auch das Gefühl, dass einige grünmantlig-dunkelgesichtige unter den Pavianen waren. Zu der Zeit interessierte mich aber die Frage mehr, was sie mit meinem Auto vorhaben. Und tatsächlich, die rotärschigen Teufel haben die Düse der Heckscheiben-Waschanlage abgebissen. Schwacher Trost, dass ich nicht der einzige war, wie ein Rundblick später auf dem Parkplatz bewies. Die sind regelrecht auf dieses Bauteil spezialisiert. Das nur als Warnung für zukünftige Besucher. Tallinn hat einen einzelnen P. cynocephalus cynocephalus, aber der sieht auch nicht wie der weißbäuchig-mähnenlose Gelbe Pavian, sondern mehr wie der dunkelgelb-mähnige Sphinxpavian aus. Der DDR-Tourist-Führer "Tiergärten" von 1985 kennt noch Bärenpaviane in Bad Langensalza und Anubispaviane in Wolgast. Beides konnte ich damals nicht überprüfen und jetzt stimmt wohl keins von beiden mehr.
(20.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Hieß der Beitrag nicht "Wo in Deutschland"....? :-)
(20.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Eine steppenpavianart in Brünn ( aber wohl keine Bärenpaviane), erkundige mich noch mal. In Breslau wahrscheinlich Mischlinge von Mantel- mit Steppenpavianen.
(20.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Mindestens 1,0 Anubispavian läuft in der Hodenhagener Mantelpavianherde mit... Ansonsten gibt es eine große Horde in Stukenbrock. Sonst fallen mir auch nur noch die Tiere in Gelsenkirchen (Anubis) und Nürnberg (Sphinx) ein. Eine kleine Gruppe, die ich vor Jahren in Hamm im vormaligen Raubtierhaus gesehen habe, sah mir sehr nach Bastarden Mantel- x Steppenpavian aus.
Bärenpaviane (Tschakmas) und Gelbe Babuine mussten übrigens in den 70ern aus dem Zoo Hannover weichen, weil sie zu kräftig waren: Das damals schon zum Abriss vorgesehene, historische Affenhaus war so marode, dass die Pavianmänner die alten, dicken Eisengitter aus den Verankerungen reissen konnten....
Hat sich denn im Berliner Hirschrevier etwas Neues getan, oder waren es reine Renovierungsarbeiten?
(20.10.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Im Zoo Berlin steht die Anlage der Davidshirsche und Wasserrehe seit kurzem leer, nachdem schon lange nur noch ein einzelner Davidshirsch zu sehen war.
Die Barasinghas sind wieder auf ihrer angestammten Anlage.
Zu den Pavianen: Sphinx- Paviane sind mir auch im Zoo Paris- Vincennes begegnet, Anubispaviane in Gelsenkirchen. Die sind dort bis zur Eröffnung der Afrika- Erlebniswelt allerdings nicht zu sehen, sie warten hinter den Kulissen auf ihre neue Anlage.
Das ist leider alles, was ich an Steppenpavianen gesehen habe.
(19.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Also ich kenne Wasserrehe in Berlin nur mit Milus vergesellschaftet und ich war der Meinung, dass diese WG im Zoo immer noch besteht. Ich habe darauf hin gestern die letzten BONGOs nochmal überflogen und da stand über Wasserrehe nix gutes und nix böses, sprich also gar nix drin. Ich werde beim nächsten Berlinbesuch mal drauf achten.
Danke auch für eure Mithilfe bei den Heidelberger Erdhörnchen. Womöglich waren sie ja nie richtig ausgeschildert. Ich hatte die dortige Beschilderung sonst sehr gut in Erinnerung.
Doch nun gleich die nächste Frage: STEPPENPAVIANE! Mein erster Affe vor vielen Jahren war ein Sphinxpavian im Tierpark Güstrow. Diese Art habe ich im Nürnberger Zoo wieder gesehen. Aber sonst so? Anubis-, Bären-, Gelber Pavian? Immer nur Mantelpaviane. Könnt ihr mir da Reisetipps geben?
(19.10.2005, 00:00)
susi:   Nachtrag zu Krefeld: Vor Ort wurde mir erzählt, daß mittelfristig auf der Barasingha-Anlage die neue Nashornamlage hin soll. Also doch Auslaufmodell.
Wie die Berg-Anoas auch, da geht ddas Zuchtbuch unaufhaltsam den Bach herunter.
(18.10.2005, 00:00)
Jannis Göttling:   1998 waren im Jahresbericht für Whipsnade noch ca. 500 Wasserehe verzeichnet.
(18.10.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Im Whipsnade Wild Animal Park gibt es freilaufende Chinesische Wasserrehe, sollen so um die 30 sein. Zudem gelten sie in Grossbritannien als heimische Tierart, seit vor einigen Jahren einige Tiere im Südosten des Landes ausgewildert wurden. Wann und woher die Tiere kamen, weiss ich nicht!
(18.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Das frühere Wasserreh-Gehege im Berliner Zoo wird seit einiger Zeit für Pudus genutzt. Mein letztes Berliner Wasserreh sah ich als "Unterbesatz" bei den Davidshirschen, ist aber länger her. Als ich Anfang September in Berlin war, befanden sich einige Hirschgehege im Bauzustand, und auf der Davishirschanlage waren die Barasinghas untergebracht. Keine Ahnung, ob noch Wasserreh(e) und Davidshirsche hinter den Kulissen standen.
(18.10.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Ich kann mich an die Hörnchen erinnern, weiß aber auch nicht, welcher Art sie angehörten. Das wird nicht ganz leicht herauszufinden zu sein, denn mittlerweile leben auf der Anlage Flachland- Viscachas.
(17.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Gibt es im Berliner Zoo keine Wasserrehe mehr? Im "Ostblock" gab es in den 80ern wohl an mehreren Stellen Koreanische Wasserrehe. Die im TP Berlin sind Mitte der 90er gestorben. Ich konnte noch insgesamt 3 Böcke in Prag und Plzen sehen, leider nicht fotografieren. Ob es für sie noch irgendwo ein Weibchen gibt, weiß ich nicht. Ein schönes Gehege mit Europäischen Rehen, vergesellschaftet mit Feldhasen, hat der Zoo Görlitz. Auch in den Heimattiergärten Güstrow und Neuruppin gibt es Rehe.
Was ist denn nun mit meinen Erdhörnchen? Kann mir da keiner helfen? Vielleicht kann sich Aguti mal melden. Aguti kommt doch aus der Gegend.
(17.10.2005, 00:00)
Denny Lohse:   Zoo Leipzig: Kovaris,Angola-Löwen,Okapi,Südafrikanischer Seebär,Tüpfelhyänne
(17.10.2005, 00:00)
Hannes:   rehe gibts im Wildfreigehege Ladbergen.
Ein kleiner wildpark in der nähe des flughafen Münster-osnabrück
wer in der nähe wohnt kann ihn ja mal besuchen.
recht "spassig2 dort besonders für kinder
(17.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Die Bemerkung mit den Wildparks ist interessant; auch in den von mir besuchten im norddeutschen Raum erinnere ich mich nur an gelegentlich (nicht auf Dauer) gehaltene Rehe in Springe.
Bei den Zoos darf auf keinen Fall Dortmund vergessen werden!! Die Rehhaltung dort ist so optimal, dass mir mal ein Pfleger erzählte, das Gehege sei sehr beliebt bei den Fotografen von Jagdzeitschriften, die dort ihre "Freilandaufnahmen" machen....
Leipzig hat(te?) ebenfalls Europäische Rehe, neben den Dallschafen (ich war länger nicht dort). München hat es mal in Gemeinschaftshaltung mit Elchen versucht, was aber wohl nicht funktioniert hat. Hannover hielt Europäische Rehe zur Erforschung des Erbganges der im Raum Hannover im Freiland häufig vorkommenden Schwärzlinge, und zwar in Vergesellschaftung mit Altai-Maralen, was problemlos funktionierte. Die Rehe züchteten auch regelmäßig. Beide Arten mussten weichen, als das Gehege für die - noch heute darin lebenden - Geparden benötigt wurde, deren bisherigen dem Bau des Dschungelpalastes zum Opfer fiel. (ICH hätte lieber die Geparden, eine der häufigsten Zoo-Säugetierarten, bgegeben!)
Und als der Zoo Berlin noch die Sibirischen Rehe hielt, waren auch noch Europäische im Bestand.
Ist zwar kein "richtiges" Reh, aber: Gibt es in Deutschland eigentlich noch Wasserrehe?? Kenne ich nur von früheren Haltungen in beiden Berliner Gärten und in Hannover.
(17.10.2005, 00:00)
Zoosammler:   Bei meinen jeweils letzten Besuchen fand ich Rehe sowohl in Schwerin (in Gemeinschaftshaltung mit Schwarzwild), als auch in Rostock.
In den mir bekannten Wildparken dagegen habe ich noch nie ein Reh gesehen.
(17.10.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Der Wildpark Pforzheim ist für Freunde der Geweihträger ein Tipp! Laut Parkplan lebten vor nicht allzulanger Zeit Sibirische Rehe, heute sind es aber nur noch Europäer. Doch neben Axis- und Sikahirschen leben hier auch Elche, Milus und ein stattliches Rudel Altai-Marale!
(17.10.2005, 00:00)
IP66:   Es gibt ja kaum Haltungen europäischer Rehe - oder gehe ich zu wenig in Wildparks und pflege mein Vorurteil, dort gebe es nur Rot- und Damhirsche?
(17.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Falls nicht noch in irgendeinem Wildpark Sibirische Rehe leben (glaube ich aber nicht), waren die Tiere im Berliner Zoo Anfang der 80er vermutlich die letzten in Deutschland.
(16.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Zwei Fragen. Die erste passt nicht ganz zum Thema "Wo...", da der Ort bekannt ist, wird sich aber hoffentlich schnell aus der Welt schaffen lassen. Also: Zoo Heidelberg, März 2003. In einem Freigehege zwischen den Vogelanlagen tummeln sich muntere kleine Nager, leider ohne Schild. Zoo-Homepage und ISIS hilft mir nicht weiter, eine Mail an den Zoo bleibt ohne Antwort. Nur ein Artikel irgendwo sagt aus, dass diese "Erdhörnchen" zur Bereicherung des Yellowstone-Waldsees gedacht sind. Ich vermute daher eine amerikanische Zieselart, aber welche?? Wer kann helfen?
Zweite Frage: Gibt es noch irgendwo Sibirische Rehe?
(16.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Hab ich noch nichts drüber gelesen, ist aber nicht unmöglich. Es wurden über "Zooobjedinenije" (schönes Wort) Lilfordkraniche und Jankowskischwäne importiert, warum nicht auch mal Östliche Weißstörche. Das müsste man vielleicht mal in den alten MILU-Jahrgängen nachschlagen, denn wenn welche reingekommen sind, dann sicher nicht am Berliner Tierpark vorbei.
(09.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Vom Weißstorch gibt es ja eine östliche Unterart (und damit meine ich nicht den Schwarzschnabelstorch). Wurde die mal in einem ostdeutschen Zoo gehalten?
(08.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   @Michael Mettler: in den 80ern konnte ich noch keine Riesenstörche in Westdeutschland besuchen. In den 70ern gab es welche sogar im Schweriner Zoo. Das war schon eher mein Revier, aber da war ich noch zu klein, um eine Artenliste zu führen. Kann mich auch überhaupt nicht an Riesenstörche erinnern. Den Borneo-Wollhalsstorch habe ich 1990 in Walsrode gesehen.
(08.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Mir fehlt nur noch der Indische Riesenstorch. Weiß jemand in diesem Forum noch einen Vertreter dieser Art in Deutschland und Umgebung oder ist der Riesenstorch auch schon in Europa ausgestorben?

(07.10.2005, 00:00)
IP66:   Auch in Wuppertal gab es einen indischen Riesenstorch, der sehr alt geworden ist und erst vor einigen Jahren durch die Schuhschnäbel ersetzt wurde.
(07.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   in den 80ern gab es noch zwei Indische Riesenstörche in Duisburg und einen in Wuppertal.
@Karsten Vick: Umfasst deine Sammlung auch den Borneo-Wollhalsstorch? Wurde einige Jahre lang in Walsrode gehalten und war damals für MICH die letzte in der Sammlung fehlende Art.
(07.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   der Indische Riesenstorch wird derzeit nicht in Europa gehalten, bis ende der 80er noch Tiere im Vogelpark Walsrode, aber auch dort schon länger nicht mehr.
(07.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Leider noch keine genaueren Angaben möglich, allles noch in der Planung, sobald es konkreter wird, wird es mitgeteilt.
(06.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   @Konstantin Ruske: Tamanduas & Großnager für den Tierpark. Das hört sich interessant an. Kann man darüber schon näheres erfahren? Welche Nager? Wo sollen sie gezeigt werden?
(06.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Es gibt wohl keine Tierart, die der tierpark nicht nehmen würde, wenn er die kapazitäten bei Unterkunft und Betreuung dafür schaffen könnte- Altai- marale wären also hochwillkommen. Da aber die Gesamtsituation auch im Tierpark nicht einfach ist, werden Neuanschaffungen im Großtierbereich wohl sehr selten werden. An Neuheiten wird mit Tamanduas und südamerikanischen Großnagern gedacht, ansonsten werden natürlich auslaufende Gruppen ersetzt. Zum Glück( !) laufen aber unsere Hirschgruppen alle noch ganz gut ( obwohl oft seit langem ohne Möglichkeiten von Eingliederung fremder Tiere), so daß zur Zeit für Altai- Marale kein Platz ist. Altai- Marale in tschechien in Brünn ( extra neue Tiere aus Riga importiert), Olomouc und Ostrava.Im Zoo sind auf der lange freien Anlage am Hirschrevier jetzt die Persischen Gazellen.
(06.10.2005, 00:00)
IP66:   Diesen Sommer gab es in München noch Flinkes Könguruhs, aber keine Hübschgesichtskänguruhs mehr.
(06.10.2005, 00:00)
Dirk:   War heute nochmal im Zoo Krefeld. Was ich da zu den Barasinghas geschrieben hab stimmt doch nicht, denn bei dem heutigen guten Wetter waren mehrere adulte Tiere und zwei Kitze auf der Anlage. Wahrscheinlich waren die meisten Tiere letztes mal im Stall. Die Haltung in Krefeld läuft also keinesfalls aus. Also sorry für die falschen Infos letztens. ;-)
(05.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @IP66: Danke für das "Hallo-wach" - die Weißlippenhirsche in Wuppertal kenne ich, mir war aber nicht aufgefallen, dass dafür die Dybowskis weg sind (obwohl sie ebenfalls in das dortige Thema Ostasien gepasst hätten). Da sieht man mal, wie man selbst als "Artensammler" manchmal auf vermeintlich "gewöhnliche" Arten achtet...
Auf der früheren Sumpfhirsch-Anlage im Berliner Zoo wurden ja später die Flinken Kängurus gehalten, und auch die sah ich Anfang September nicht mehr in Berlin. Aus Gelsenkirchen sind sie meines Wissens auch weg, bliebe nur noch München - gibt es die Art dort noch, oder ist sie somit auch aus Deutschland verschwunden?
(05.10.2005, 00:00)
IP66:   Die Dybowskihirsche in Wuppertal wurden schon vor Jahren durch Weißlippenhirsche ersetzt. Ich erinnere mich nicht ganz genau, meine aber, in Kleve noch im letzten Jahr einen Dybowskihirsch und ein oder zwei Kühe gesehen zu haben. Den Sumpfhirsch in Krefeld gibt es schon lange nicht mehr, das Gehege wurde geteilt und beherbergt Pinselohrschweine und Jungfernkraniche.
(05.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Hat sich der TP Berlin eigentlich mal wieder um Marale bemüht? Früher wurden sie gehalten, und eigentlich passen sie als "kalte Asiaten" bestens in das Tierpark-Konzept. Auch der Altai-Maral ist aus den eigentlichen Zoos verschwunden. Ich weiß nur noch von Zuchtgruppen in den Wildparks Springe (das ist die frühere hannoversche Gruppe), Schwarze Berge und Sababurg.
(04.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die Zwergwapitis in Cottbus werden nicht mehr gehalten, wurden schon vor einigen jahren nach Pilsen abgegeben.
(04.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Mit den genannten asiatischen Hirschen sieht es wirklich mau aus - die nord- und südamerikanischen Arten sind aber auch nicht besser dran.
Zu den drei genannten Arten fallen mir auch nur noch Ex-Halter ein (bei Leipzig bin ich nicht auf dem Laufenden): Barasinghas sind aus Hannover weg, Burma-Leierhirsche aus Magdeburg. Vom Hinterindischen Sambar kenne und kannte ich gar keine Halter in Deutschland außerhalb Berlins. (Saarbrücken und der Wildpark Schwarze Berge hatten früher Vorderinder, aber das ist zwanzig Jahre her...). Zu ergänzen wäre die Liste noch durch den Timorhirsch, derzeit nur Tierpark Berlin und Neunkirchen (und vorher nur noch Zoo Berlin), das Wasserreh (ganz weg?) und den Indischen Muntjak (in beiden Berlinern weg, eventuell noch in Heidelberg?).
Und selbst der Dybowskihirsch war schon mal häufiger, im Moment fallen mir nur Nürnberg, Wuppertal und der Wildpark Lüneburger Heide ein.
Und die Amerikaner beschränken sich auf Wapiti (unter dem Sammelnamen "canadensis", wenigstens die Friedrichsfelder Tiere sind aber manitobensis), Zwergwapiti (TP Berlin und Cottbus) und Südpudu. Laut Beschilderung hat der einzelne Graue Spießhirsch im Berliner Zoo Anfang September noch gelebt. Und sonst? Pampas- und Maultierhirsche gibt es in ganz Europa nicht mehr, Weißwedelhirsche wenigstens in Deutschland nicht (sind aber für den Bergteil Amerika im TP Berlin geplant und aus Helsinki zu bekommen), und der Sumpfhirsch dürfte auch weg sein (Krefeld? War lange nicht dort.)
Im September waren übrigens einige Anlagen asiatischer Hirsche im Berliner Zoo im Bauzustand - mal sehen, ob der Besatz sich danach verändert....
(04.10.2005, 00:00)
Dirk:   Barasinghas gibt es z.Z auch noch in Krefeld. Vor ca. einem Monat waren jedoch nur noch 1,1 Tiere im Gehege. Wo die anderen abgeblieben sind weiss ich nicht. Aber auch die Elche nebenan sind weg. Vielleicht gibts ja neue Pläne für diesen Parkteil?
(04.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Wenn auch früher sicherlich keine Rarität, finden sich doch einige asiatische Hirscharten in Deutschland immer weniger. Wer kennt haltungen der folgenden Hirscharten in Deutschland außer den hier genannten: Sambar: 2x Berlin, Barasingha: 2x Berlin, Augsburg; Burma- leierhirsch: 2x Berlin, leipzig-???
(04.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Noch ein Nachtrag für alle Elefantenfans: Es gibt bzw. gab sogar gescheckte Elefanten, und zwar gleich familienweise und in freier Wildbahn!! Der (hoffentlich) allseits bekannte Buchautor und Afrikareisende Horst Hagen zeigte mit serienweise Dias von einer Population Afrikanischer Elefanten, bei denen praktisch alle Herdenmitglieder teilweise oder völlig unpigmentierte (beim Elefanten also rosafarbene) Füße und Beine hatten, ähnlich den "Stiefeln" bei Hauspferden. (Genetisch betrachtet gilt das bereits als Scheckung.) Meiner Erinnerung nach lebte diese Herde in Kenia, war aber irgendwann verschwunden - vermutlich durch Wilderer.
Das hatte jetzt zwar gar nichts mit Zoos zu tun, dürfte aber die Elefantenfreaks interessieren.....
(15.09.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Ich bin mir nicht so sicher, dass die weißen Bengaltiger zur Erzielung größerer Tiere mit einem Amurtiger verkreuzt wurden (soll in einem amerikanischen Zirkus passiert sein). Es gibt nämlich - siehe Hodenhagen - noch eine zweite Farbmutation, den "weißgoldenen" oder "Golden-Tabby-Tiger".
Die Mutation, die aus einem wildfarbigen einen "weißen" Tiger macht, stimmt vermutlich mit dem bei vielen Säugetierarten bekannten "Chinchilla-Gen" überein: Das gelbe (rote) Pigment wird zu Elfenbeinweiß "verdünnt", das schwarze dagegen kaum beeinflusst. Es entsteht - voila - ein weißer Tiger mit (fast) schwarzen Streifen.
Beim "Golden Tabby" tritt der umgekehrte Effekt ein: Schwarz wird zu hellem Braun, Gelb bleibt unverändert.
Man kombiniere die beiden Gene: Wenn BEIDE Hauptfarben des Tigers verdünnt werden, entsteht - na? - der "schneeweiße" Tiger a la Siegfried & Roy, bei dem die Streifung - wenn überhaupt - nur noch an den Beinen und am Schwanz deutlich sichtbar ist (das ist wieder eine andere Geschichte).
Ich vermute, dass der zur Einkreuzung benutzte Amurtiger bereits ein "Golden Tabby" war und man den "Schneetiger" damit gezielt erzüchten wollte.
Die Golden-Tabby-Mutation ist übrigens unter Katzen nicht selten. Ich sah schon Servale mit rotbraunen statt schwarzen Flecken in Bad Pyrmont und in Ströhen. Außerdem wette ich, dass das selbe Gen dafür verantwortlich ist, dass es bei Afrikanischen Goldkatzen deutlich gefleckte und "ungefleckte" Exemplare gibt. Bei anderen Katzen tritt dieser Effekt beim Heranwachsen auf, Löwe und Puma verlieren dann z.B. ihre dunkle Zeichnung, aber gerade bei Löwen ist sie oft noch als "Geisterzeichnung" gut erkennbar. Auch Karakals zeigen bei genauer Betrachtung oft "rote Flecken auf rotem Grund", obwohl sie ja als einfarbig gelten. Und bei fast allen gemusterten Wildkatzenarten ist die Musterung an den Beinen und am Schwanz intensiver als am restlichen Körper.
Das als kleiner Ausflug in die Farbengenetik bei Säugetieren. Wer angebliche "Fehlfarben" oder "Monstrositäten" bei Zootieren verurteilt, sollte daran denken, dass ALLE natürlichen Fellfärbungen der Wildtiere ebenfalls das Produkt solcher Mutationen sind - oder waren alle Vorfahrenarten des Pandas bis zurück zur Ursuppe etwa schon schwarzweiß...?
Da ich mich - wie man wahrscheinlich merkt - für Färbungen sehr interessiere, könnte ich die "Sichtungen" noch durch einige interessante "Einzelstücke" ergänzen. Flusspferde mit weiß gescheckten Füßen sind ja schon fast zoo-normal (wenn man überhaupt noch Flusspferde vorfindet), kommen aber auch im Freiland nicht so selten vor. Der letzte Frankfurter Gelbrückenducker hatte einen gescheckten Hals, in Hodenhagen sah ich ein Giraffenkalb mit weißen Beinflecken, in München eine Gaurkuh mit blauen Augen (gibts auch bei den Augsburger Wasserbüffeln und bei weißen Dromedaren) usw. usw. Wuppertal hatte meines Wissens mal einen gescheckten Pudu in der Nachzucht, hat den aber aus dem Zuchtbuch genommen und in Privathand abgegeben! Komisch, beim Sansibar-Ducker gelten die weiß gescheckten Beine schlicht als Artmerkmal....
Die Frage, was nun eigentlich eine Fehlfarbe ist, wäre aber mal ein eigenes Forum-Thema. Hiermit angeregt!
(15.09.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Das alle weißen Tiger in Europa von dem Tier in Bristol abstammen ist nicht richtig.Die Tiere im Phantasialand/Brühl und in Stukenbrock stammen aus Las Vegas und sind ein Geschenk von Siegfried und Roy an die genannten Parks.Außerdem erhielt Bristol seinerzeit ein Paar Weißer Tiger aus Indien,die mehrfach Junge aufzogen.Wohin diese Tiere abgegeben wurden,ist mir nicht bekannt,sehr wahrscheinlich aber in die USA.
(11.08.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Sieht man sich alte Tierbestandslisten an, so stellt man bald fest, das es fast nichts gibt, was es auch mal im Zoo zu sehen gab! So sind sicherlich auch Vertreter der heute ausgestorbenen Tigerunterarten in Tiergärten gelangt. Kaspitiger sind in Hamburg ja schon genannt worden. Wie auch bei den Löwen hat man sicherlich vor hundert Jahren nicht so auf die reine Unterartenhaltung wert gelegt und Löwen- wie Tigerjunge waren ein Publikumsmagnet und leicht abzusetzen. Glücklicherweise achtete man beizeiten bei den Tigern auf "Unterartenreinheit". Meineswissens gab es den ersten Weissen Tiger 1968 in Bristol. Er war ein Geschenk aus Indien und von ihm stammen wenigstens alle europäischen Tiere ab.
(11.08.2005, 00:00)
Michael Amend:   In Rheine un Heidelberg werden Sumatratiger gehalten.Im Übrigen habe ich vor Kurzem erfahren,as alle Weißen Tiger in Europa und grötenteils wohl auch in den USA Mischlinge zwischen Bengal,-und Amurtiger sind.Wahrscheinlich deshalb,damit die Weißen noch eindrucksvoller und schön mächtig aussehen.
(10.08.2005, 00:00)
hannes:   Frage:
Mit welcher Tigerart sollten denn die "Zoo-Einheitstiger"(Bengaltiger) wie ihr sagt gekreutzt worden sein?
der Naturzoo Rheine hat Bengaltiger.
Hat auch gezüchtet(handaufzucht "Dumai" )und dann nochmal 2 Jungtiere von denne eines abgegeben wurde.
die mutter ist in den zoo heidelberg gewechselt.
jetzt haben sie nur noch den alten "atjak" und seine tochter bis "atjak" verstirbt.
(10.08.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Eben weil die Wildschaf systematik ( und Nomenklatur) nicht einfach ist, ist es keineswegs eindeutig, wem der englische Begriff Red sheep gebührt. So lautet die gängige englische Bezeichnung, die auch der zoo tallinn benutzt, Transcaucasian mouflon(auch englische Literatur), während der tierpark Berlin dén Kreishornschafen das englische Synonym Afghanian red sheep zuweist.Im deutschen findet sich das Rote- oder Elbrus- Wildschaf, das vielleicht das eigentliche Red sheep sein könnte, so daß neben dem tatsächlich verwendeten Afghanian Urial für das Krieshornschaf durchaus die " afghanische Form" des Roten Schafes einleuchtend wäre. Mag auch Armenian Red sheep auf amerikanischen Game farms gebräuchlich sein, Sinn macht es schon wegen der gelb- sandbraunen Grundfarbe der tiere, die man in tallin sehr schön betrachten kann, nicht.So ist der deutsche Name für den transkaspischen Urial wohl auch eher Arkal. Im übrigen werden in chomutov tatsächlich 1,1 Arkal / transkaspischer Urial gehalten.
(26.07.2005, 00:00)
Manuela Rauschenberg:   Zu den Kreishornschafen."Red Sheep"ist keineswegs die englische Bezeichnung für
das Kreishornschaf.Im englischen werden die Kreishornschafe als" Afghanian Urial"bezeichnet.Als"Red Sheep"werden im englischen die armenischen und persischen Mufflons bezeichnet.Diese bilden aber eigene Art(aries).Der San Diego Wild Animal Park hält eine stattliche Herde dieser schönen Wildschafe.Auch in Tallin werden sie gehalten.Im Deutschen heißt dieses Tier"Armenischer MUfflon"Das Kreishornschaf ist nur eine Unterart des Orientalischen Wildschafes und bildet selbst keine Unterarten aus,denn Unterarten von Unterarten gibt es nicht.
Tallin hat ohnehin eine schöne Sammlung an Wildschafen.Dort werden neben anderen sogar noch Buchara-Urial und Arkal-Urial gehalten.Leider ist die Wildschaf-Systematik nicht einfach.
(23.07.2005, 00:00)
Michael Amend:   Laut Isis werden doch noch in ein paar europäischen Zoos reinrassige Bengaltiger gehalten.Dabei dürfte e ssich aber um die weißen,menschengemachten Themenpark-Mutationen handeln,die nicht im Zuchtbuch aufgeführt werden.Seltsamerweise listet Isis aber nur sehr wenige Bengal-Mischlinge,die aber sehr häufig gehalten werden.Außerdem sollen laut Isis auch weitaus mehr reinrassige Bengalen in den USA gehaltenw erden als nur in Cincinnati,dort habe ich nämlich nur die Weißen Monster gesehen,an richtigen Tigern werden dort nur Corbetti gehalten.Ich gehe davon aus,das alle Bengalen in den USA"weiß"sind.Schade.
(23.07.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Reinrassige Bengaltiger gibt es nicht mehr in Europa,nur noch Mischlinge.
Reinrassige Bengaltiger werden überwiegend nur noch in Indien gehalten,außerdem im Zoo von Cincinnati.
Einen Borneo-Tiger hat es nie gegeben , ausgerottet wurden der Bali,-der Java und der Kaspische Tiger.Die Tiger in Wingst sind ebenso Mischlinge,der"Einheits-Zootiger"
(22.07.2005, 00:00)
Walter Koch:   Wingst kennt sogar noch den ausgestorbenen
Borneo-Tiger( auf dem Zooschild für die
Bengal-Tiger wird er erwähnt- im Okt.04)
Außer diesen Klops haben sie aber ein
sehr großzügiges Japan-Affen Gehege.
(22.07.2005, 00:00)
Muckel Putz:   Ich war im Frühjahr das erste Mal im Zoo in der Wingst,dort halen sie 1,1 Bengaltieger.
(22.07.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Was mir auch auffällt, das fast gar keine Bengaltiger gehalten werden. Nur die Safariparks haben welche wegen den Weißen, aber in sonstigen zoos ist mir keiner bekannt. Die letzte Bengaltigerin, von der ich wusste lebte in Lübeck und starb letztes Jahr im alter von ca. 22 Jahren.

MfG Sven P. Peter
(21.07.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Der Adolf- Friedrich- Stummelaffe lebt noch. Die Kreishornschafe in Chomutov sind meiner Meinung nach nicht die gleiche Unterart wie im Tierpark Berlin ( gehen eher in Richtung Buchara- Urial, Urial stand auch als englische Bezeichnung dran, während das afgahnische Kreishornschaf im englischen Red sheep genannt wird.) Der Pilsener Zoo hält bereits zwei Dall- Schafböcke aus Stuttgart und wird wohl auch irgendwann die Leipziger Herde übernehmen.
(21.07.2005, 00:00)
OIiver Jahn:   Für Raritätenjäger gibt es auch (hoffentlich) noch in Erfurt den einzigen Adolf-Friedrich-Stummelaffen, der in Menschenhand gehalten wird.
(19.05.2005, 00:00)
Jannis Göttling:   Dresden hält ebenfalls Kreishornschafe.
(19.05.2005, 00:00)
Walter Koch:   Vor Jahren sah ich eine Herde Kreishornschafe in Kleve.
(19.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Kreishornschafe habe ich im Zoopark Chomutov gesehen, vergesellschaftet mit Magots und Steppenmurmeltiere!
(18.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Die Gendrift ist ja nicht bei allen Arten so problematisch, stammten doch nicht wenige deutsche und europäische Flusspferde von dem letzten deutschen Paar aus Leipzig und Berlin nach dem Krieg ab! Bei Flusspferden wirkt sich das nicht so negativ aus. Bei Takinen wohl schon, denn der Zoo Dresden hat mal einen ausführlichen Bericht über genau dieses Problem bei seinen Takingeburten veröffentlicht.
(16.05.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Ich weiß nicht, ob es schon das "Werk" des neuen Mishmi- Takinbullen in Friedrichsfelde ist, aber dieses Jahr wurden gleich sechs Kälber geboren. Die Kreishornschafe haben mindestens 15 Lämmer. Gibt es eigentlich weitere Halter von Kreishornschafen in Europa(irgendwo muss der Nachwuchs ja hin)?
(16.05.2005, 00:00)
Jannis Göttling:   Es geht! 2003 haben Poznan und Arnhem ~20 Thomies aus Ramat Gan geholt. Beide Zoos halten z.Z. je 10-15 Tiere. In Hannover dagegen gibt es nur noch 4 Böcke. Die beiden Weibchen, die 2001 aus Israel gekommen sind und die übrig gebliebenen Tiere aus der alten Europa-Zuchtlinie sind tot.
(16.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Friedrichsfelde hat letztes endlich den neuen Mishmi-Takinbullen bekommen,der schon ewig in der Quarantäne in Poznan bereitstand.Hoffentlcih ist sich der Bulle bewußt,welch wichtige Aufgabe er zu erfüllen hat....Die Sichuan-Takine in Friedichsfelde sind Vollgeschwister aus Rotterdam,nach einer Totgeburt haben die jetzt ihr erstes Kalb,Inzucht hoch drei.Na ja, das ist aber bei sehr vielen Arten der Fall,die Rotducker stammen von drei,die Pinselohrschweine von drei Tieren ab,ich glaube,alle Goldhamster in den heimischen gefilden stammen sogar nur von einem Paar ab..Die Liste läßt sich beliebig lang fortsetzten.Der fehlrer der Zoos ist,das sie immer nur so wenige Tierre importieren.Nicht 2,2 Thomsongazellen erhalten die Art im Zoo,da muß man gleich zwanzig,dreißig oder mehr Tiere reinholen......Das ist aber natürlich viel zu teuer und zu aufwendig.
(16.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Zur Blutauffrischung einer in Deutschland so seltenen Art ist es nur wünschenswert, das unverwandte Tiere hinzukommen. Dies ist viel wichtiger, als der Neuimport neuer Arten! Ich bin einmal gespannt, wie lange sich die Mishmi-Takin-Population gesund halten lässt ohne neue Individuen. Die Liste der Nachzuchten ist hier inzwischen unüberschaubar geworden. Ähnlich dünn dürfte das genetische Reservoir bei den Sichuan-Takinen sein!
(16.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Nach dem Tod des Zuchtpaares Rotducker in Dresden ist nur noch ein Sohn übriggeblieben,der 2003 gestorben ist,als letzter Rotducker in Dresden.Dieses Tier hast du wohl noch gesehen.Aus Nürnberg kam nie ein Rotducker anch Dresden,Nürnberg hat nur Weibchen nach Berlin,Landau und jetzt auch Hannover geliefert.Der Nürnberger Gelbrückenducker,derzeit nur ein Tier,ein Weibchen,das 2001 in Wuppertal geboren wurde und seit letztem Jahr in Nürnberg lebt.Derzeit laufen Versuche,zwei Böcke aus Teipei zu bekomen,was nicht so einfach ist.In den USA wewrden derzeit um die 70 Gelbrückenducker gehalten.
(16.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   2003 habe ich in Dresden einen Rotducker gesehen, der (glaube) aus Nürnberg stammte. In Nürnberg sind seit letzten Jahr auch Gelbrückenducker zu Hause, da wo zuvor die Darwin-Nandus lebten, doch war es bei meinem Besuch zu kalt und so liesen sie sich nicht sehen!
(16.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Alle Rotducker in Europa(Berlin,Nürnberg,Landau,Hannover,Arnheim)gehen auf 3 Tierre zurück,die Dresden 1996 vom Zoo Tygerberg in Südafrika erhalten hat.Das Weib barchte noch in der Quarantäne in Poznan ein weibliches Kitz.Die ebiden Paare gingen 1997 nach Dresden und Berlin.Berlin konnte ein erfolgreiche Zucht aufbauen,Dresden zog nur zwei Kitze groß,ehe die Haltung mit dem Ableben des Zuchtpaares 2001 beendet wurde.Auch in Nürnberg züchten die Rotducker,bisher miot 3 weiblichen Nachzuchten! Jetzt hoffe ich natürlich,das auch mein Pärchen recht schnell zur Tat schreitet.....
Die Blauducker in Stuttgart haben kein einzige sKitz großgezogen,da es sich bei den Tieren um Unterartenmischlinge gehandelt hat.Es bleibt abzuwarten,ob die wieder Ducker halten möchten.Jedenfalls waren die in den 70iger und 80iger Jahren recht erfolgreich mit ihren Schwarzrückenduckern,die eine Zeitlang auch mit den Nyalas zusammenlebten.
Nun,für den Menschenaffenneubau werden sicher ein paar Huftiere gehen müßen,wobei ich wette,das es unter anderen auch die wasserböcke treffen wird.Hirscheber und die Somali-Wildesel werden aber bestimmt weitergehalten werden.Wenn die Onagre gehen sollten,wird es diese Wildesel bald in gar keinem Zoo mehr geben.....
(16.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Auch ich hoffe, die Hirscheber in Stuttgart können bleiben. Denn leider sind ja weder Zuchterfolg noch Zuchtbuch eine Garantie. Wie war das mit Frankfurt und den Waldhunden!! Sehr gute Zucht und Zuchtbuchführer und heute keinen einzigen Waldhund mehr! Was Ducker und ihre Ängste angeht, da kann ich wirklich die Gelbrückenducker in Wuppertal empfehlen! Die Tiere sind wunderbar zutraulich, gar nicht schreckhaft oder nervös und sie scheinen es zu mögen, wenn man sie fotografiert, denn sie stellen sich regelrecht in Pose!!! Und das direkt am Zaun!
(15.05.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Der Straßenbau ist eine gute Ausrede, denke ich. Der wahre Grund dürfte in der außergewöhnlichen Trägerschaft der Wilhelma liegen, die direkt dem baden- württembergischen Finanzministerium untersteht. Das Amazonashaus hätte ja eigentlich schon 1993 eröffnet werden sollen. Auch andere Projekte wie ein neuer Eingangsbereich mussten ja mangels Mittel aus dem Landeshaushalt aufgeschoben werden.
Die Wilhelma kann froh sein, dass sie so einen riesigen Förderverein hat, sonst würde wohl gar nichts mehr gebaut werden, auch der Umbau der Krokodilhalle und das Projekt Menschenaffenhaus wären ohne den Förderverein undenkbar.
Dabei ist wirklich gerade entlang des Pragsattels einiges zu tun, man denke an Raubtier- und Flusspferdhaus.
Ich denke auch, dass die Hirscheber bleiben werden, gerade nachdem vor kurzem endlich wieder ein Zuchterfolg geglückt ist.
(15.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Michael hat schon bemerkt, das er durch intensive Arbeit seine Rotducker an die Tiergemeinschaft und die Besucher gewöhnen konnte. Diese Tiere sind nun einmal von Natur aus recht scheu. Doch eine Gemeinschaftshaltung beruhigt sie sicherlich, auch gegenüber der Besucher. In einigen BeNeLux-Zoos sah ich sie in Volieren und war erstaunt, das sie an die Gitter kamen, man sich quasi einander betrachten konnte, ohne Berührunsängste!
Die neue Elefanten-Anlage der Wilhelma soll dort entstehen, wo derzeit Takine, Anoas und Onager leben. Doch bis es soweit ist, muss erst noch die Autobahn unter der Wilhelma durchgebuddelt werden. Damit begründet man auch den Investitionsstau im Zoo. Die Babirusas dürften wohl bleiben, hier wird ja auch ihr Zuchtbuch geführt, was sicherlich kein Garant ist, doch die zweite Bongo-Anlage macht in diese Richtung Hoffnung!
(15.05.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Dass die Blauducker keiner beachtet hat, war ja auch kein Wunder, mit sehr viel Glück sah man sie ab und zu im Stall, die Außenanlage lag versteckt hinter dem Okapi- Gehege.
Ich hoffe, dass für Menschenaffen- und Elefantenhaus nicht Arten wie Somali- Wildesel, Onager und Anoas abgegeben werden. Und hoffentlich dürfen die Hirscheber bleiben, wenn das Flusspferdhaus einmal abgerissen wird.
(14.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Ich glaube nicht, dass die Wilhelma mit Ducker weitermachen wird. Die Blauducker waren zwar im Publikumsbereich, doch kaum einer hat sie jemals wahrgenommen. Es soll sogar einmal Nachwuchs gegeben haben! In die augenblickliche Strategie des Zoos passen sie sicherlich nicht. Gerade wurde der Menschenaffenhaus-Neubau für das kommende Jahr publik gemacht und als nächstes sind die Raubtiere dran und so ab 2012 ist mit einer neuen Elefantenanlage zu rechnen. Das zeigt wohin der Hase läuft. Die neue Krokodilhalle wird nur vier Leistenkrokodile beherbergen, eines davon ist weiss, da das alte Weisse so populär war! Stammen die Rotducker alle aus der Nürnberger Zucht?
(14.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Ich kenne zumindestens einige der Pläne für Arnheim,was neue Arten angeht,mals ehen,was davon wirklich realisiert werden kann.Die Blauducker leben schon seit letztem jahr nicht mehr mit den Bongos zusammen,sondern jetzt mit den Zwergflußpferden,was sehr gut klappt.In Houston haben sie Zwergflußpferde mit Rotflankenduckern zusammen.Das Thema Blauducker in der Wilhelma hat sich erledigt.Das Weibchen,erst im Dezember 2004 aus Randers bekommen,starb im februar 2005,der Bock wurde nach Krefeld abgegeben.Keien Ahnung,ob die noch mit Duckern weitermachen wollen.Es wäre schön,wenn die villeicht Rotducker aufnehmen könnten,denn ich bemühe mich derzeit,weitere Interesenten für Rotducker zu finden,denn Berlin züchtet mit zwei Paaren und aht noch ein drittes,junges Paar,Nürnberg züchtet,Landau und Hannover haben junge Paare,also,es werden dringend weitere Halter für Rotducker gesucht.In den USA werden fast überall Bongos mit Gelbrückenduckern zusammengehalten,ich finde,in Stuttagrt sollten die versuchen,ebenfalls Ducker bei den Bongos zu halten.Mit den Okapis hat das ja in Stuttgart nicht geklappt.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen,das sowohl gelsenkirchen als auch Hannover,sollte Yukon bay je verwirklicht werden,wirklich Karibus bekommen.Ich bin mir ncihts icher,aber ich glaube kaum,das die irgendwo in Amerika in einem Zoo geahlten werden,und wozu sich die Mühe machen?Die Besucher merken den Unterschied zwischen einem ren und einem Karibu sowiso nicht.
(14.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Von der Arnhemer Innovationskraft wird man immer wieder überrascht, im letzten Jahr Waldrene und dieses Jahr Kaamas! Bekommt Gelsenkirchen seine Karibus aus Nordamerika, oder handelt es sich hier um einen Marketingtrick? Hannover hat ja auch noch Bedaf und die Haustiere (und Amurtiger im Maharatschapalast!) Arnhem hat seine Blauducker mit den Bongos vergesellschaftet, ein Schritt den ich in Stuttgart vermisse. Hier mussten die Zwerge aus dem Giraffenhaus raus als das sechste Okapi ankam und nun leben sie hinter dem neuen zweiten Bongo-Gehege. Doch kann man sie nun gelegentlich sehen, da sie scheu sind und versteckt lebten. Viele Besucher bekamen sie nicht zu Gesicht!
(13.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Es gibt einen neuen Kaama-Halter in Europa! Arnheim hat von Hannover 0.1 und das letzte Tier,ebenfalls 0.1 aus Siegean bekommen.Demnächst kommen die letzten beiden Böcke aus den USa nach Arnheim.Hannover dagegen hat wohl seinen Zuchtbock verloren.....Arnheim mausert sich zu einem Raritätenzoo,einen Rotducker haben die jetzta uchs chon,und seit kurzem auch 0.2 Ringelrobben,die suchen verzweifelt einen Mann dazu.....Bin mal gespannt,was die noch so für Überraschungen inPetto haben,Beutelwölfe,oder so.....
(13.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Friedrichsfelde hat letztes Jahr auch schon ein Jungtier bei den Binturongs vermelden können. Das sind die Kragenbären also auch in Köln ein Auslaufmodell.Sind halt nicht (noch) so stark bedroht wie die Brillenbären.
Hmm,klingt ja nicht gut mit dem Eifelzoo.Scheint sich also nciht zu lohnen,dort mal hinzufahren.
(13.05.2005, 00:00)
Ronald Masell:   Binturongs gibt es neuerdings auch in Dortmund. Sogar schon ein Jungtier. Wie es in einem Bericht des WDR aussah, in der alten Orang-Anlage.
Zu den Kragenbären: Ja, in Köln gibt es noch ein altes Paar. Es bekommt dort sein Gnadenbrot.
Zum Eifelzoo in Lünebach-Pronsfeld:
Ursprünglich der Privatzoo eines Kölner Kaufmanns.
Teilweise große Gehege für Huftiere, unter anderem Milus. Ansonsten erschreckende Haltung von Affen und Raubtieren. Viel zu kleine Gehege und ziemlich verkommen. Wie die mit der EU-Richtlinie klarkommen wollen ist mit ein Rätsel.
(13.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Im Januar waren die Kragenbären zu viert auf der Hallenser Anlage. Ich nehme an, das sie nicht abzusetzen sind! Apropos Kragenbären und Glasgow Zoo: Dort wurden mindestens fünf Tiere von einem italienischen Zirkus übernommen. Sie erhielten ein grosses Gehege im Wald, aber schlecht einsehbar für Besucher und so blieb mir nur die Infotafel. Das hatte ich im England-Bericht vergessen und wir wollen ja nicht alles madig machen! Dies war ein Lichtblick und es gibt scheinbar Bemühungen zur Wiedereröffnung!
(12.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Also ob die Zucht in Halle noch aktuell ist, kann ich nicht sagen, bei meinem Besuch 2003 lebte das Weibchen mit seinen beiden Jungtieren noch in der Bärenanlage. Rechts syrische Braunbären, links Kragenbären. Wo das Männchen abgeblieben ist, vermag ich nicht zu sagen.
(12.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   WEnn Halle noch Kragenbären züchtet,kommt zwangsläufig die Frage auf,was die mit dem Nachwuchs machen...
Stimmt,in Hodenhagen gibt e statsächlcih noch Schwarzbären.Ich war erst einmal in diesem Park und habe meinen Besuch dort schnell wieder vergessen.....Obwohl,für eien Safaripark geht der laden noch,Stukenbrock dagegen sollte schnellstens geschlossen werden,und in Hodenhagen soltle sofort die Primatenhaltung eingestellt werden.Ausgerechnet dort gibt es noch Weißschulter-Kapuziner......
(11.05.2005, 00:00)
Jannis Göttling:   Stendal hatte 2001 Binturongs. Schwarzbären gibt es noch in Hodenhagen (vergesellschaftet mit Kulanen, Mantelpavianen, Straußen und Trampeltieren).
(11.05.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Ich habe Binturongs auch in Eberswalde und Dresden gesehen.
(10.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Da schließe ich gleich noch eine Frage an. Wo, außer in Halle und Darmstadt und neuerdings wohl auch wieder im Tierpark Berlin gibt es noch Binturongs?
(10.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Halle hat Kragenbären und züchtet die auch.
(10.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Also,Kragenbären gibt es meines Wissens anch noch in Köln(?), und im Eifelzoo Prünn(wie ist der?War da noch nie!).Der Tierpark Berlin,Frankfurt und Augsburg haben in den letzten jahren die Haltung von Kragenbären aufgegeben,der Zoo Berlin hat seinen letzten Kragenbären mit dessen"Freundin"der hauskatze hinter die Kulissen verbannt,damit die Braunbären/Wolfsanlage gebaut werden konnte.Im Tierpark Thüle gbts auch ncoh Kragenbären und wahrscheinlich auch noch in kleineren Einrichtungen in den neuen Bundesländern,aber die"großen"Zoos haben kein Interesse mehr in diesem schönen Bär.Schwarzbären wurden frühers chon häufiger gehalten,heute sind in Deutschland nur noch Friedrichsfelde und der Bärenpark Worbis übrig.Odre kennt sonsr noch jemand weitere Kragenbär/Schwarzbär Halter in Deutschland?
(10.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Also in den kleinen Tiergärten sieht man Kragenbären noch häufiger, weil sie nicht ganz so groß werden. Grömitz, Staßfurt, Aschersleben. Aber Schwarzbären, da finde ich, die gab es noch nie sehr häufig! Die Zoos mit großen Bärenanlagen hatten sie hin und wieder, wie Berlin oder Leipzig, aber in den Zoos, die nur eine oder maximal zwei Bärenarten hatten, da waren Schwarzbären eher die Seltenheit. Und ganz früher, da gab es Braunbären und regelmäßig Mailaienbären. Schwarzbären waren seltener, weil die USA unabhängig war, Malaienbären und selbst Lippenbären konnten gut aus den Kollonien (besonders den britischen) bezogen werden.
(09.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Einer ebenfalls mitterweile fast aus den Zoos verschwundene Art ist der Kragenbär.....Kaum ein Zoo in Deutschland,der die noch hat....Alle geben ab,keiner fängt an,so verschwinden die einstigen Allerweltstiere.....Schwarzbären genauso.
(09.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Nebelparder hat Dresden nicht mehr, voriges Jahr gab es noch Turkmen. und Afrikan. Karakele und Fischkatzen!
(03.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Weiß einer, ob Dresden noch seine Nebelparder im Raubtierhaus hat?
(03.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Nun, mit der Rückkehr der Nebelparder nach Frankfurt wird es ja einen weiteren Halter dieser Art in Deutschland geben.Schauen wir mal,vielleicht knüpft der Zoo ja an seine früheren Zuchterfolge mit Nebelpardern an und kann so weitere Interesenten mit diesen phantastichen"Klein"katzen versorgen.
Ja,leider Gottes gibt es auch kaum noch Beuteltiere in den Zoos, das hat aber hauptsächlich damit zu tun,das aus Australien weitgehenst keine Tiere mehr ausgeführt werden dürfen.Wer also Beuteltiere sehen will,muß schon nach Australien,oder nach England,im South Lakes Wild Animal park werden mindestens 9 Känguruharten gehalten, darunter Sumpfwallaby, Bürstenschwanz-Felsenkänguruhs und Langnasen-Potoroos!
(03.05.2005, 00:00)
Oh ja:   Und es sind ja nicht nur die Nebelparder. Die Wombats, die Walrößer (s. d.), die Halb- und Wildesel, die Elche und Rehe, die Beuteltiere aller Art, die KLEINKATZEN, die Erdwölfe (s. d.)....
@Dr. Schüling: Gute Idee ;)
(03.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   So wie Steffen Kohler oben richtig geschrieben hat, gibt es Kiwis definitiv auch noch in Berlin. Leider ist die Brutanlage in drei Volieren nicht für das Publikum zugänglich. Sie ist an der Längstseite des neuen Nashornhauses und mit einem hohen Holztor abgeschirmt. Da ich aber 1,98 Meter bin, habe ich sie trotzdem gesehen, wenn auch auf Zehenspitzen! :-)
Erschreckend hingegen finde ich mal wieder, wie wenige Nebelparder es nur noch in Deutschland gibt!
(03.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Also, wo fange ich an ?
1. See-Elefanten gibt es definitv keine mehr in Europa. Die Lebensansprüche für diese Art sind im Zoo nciht zu erfüllen.
Ich glaube,auch in den USA gibt es sie im Zoo nicht mehr.
2. Erdferkel gibts in Deutschland nur Frankfurtund Saarbrücken. Gut möglich, das Neunkirchen Tiere bekommt,die ehemalige Plumblori-Analge im Affenhaus wurde letztes Jahr zum Zeitpunkt meines Besuches gerade umgebaut.Irgendwohin muß ja Frankfurt seine Nachzcuhten auch abgegeben. Europaweit gibt es sie noch in Antwerpen, Arnheim,Colchester,Prag,Randers und Suffolk.
3.Schuhschnäbel werden noch in Frankfurt, Walsrode und Wuppertal gehalten.Der/die Vogel/Vögel in Wuppertal müßten Frankfurt gehören.
2003 ist in FRiedrichsfelde der 40 jährige Schuhschnabel gestorben.Im Führer 2004 stehen aber weiterhin Schuhschnäbel drin,diese Führer werden aber jährlich sorgfältig überarbeitte,ich gehe also davon aus,das es dort wieder Schuhschnäbel gibt.Der Parc Pardisio in belgien,ein ehemaliger Vogelpark,der sich gerade zu einem Zoo entwickelt,hat meines Wissens nach Pläne,Schuschnäbel zu importieren.Ihc glaube, das ist auch geschehen,denn im Führer 2004 stehen Schuhschnäbel drin,die aber vorher noch nciht im Bestand waren.Möglicherweise hat Friedrichsfelde von dort Vögel übernommen,Aufschluß wird der Jahresbericht geben,der jetzt bald erscheinen müßte.

4. Schabeligel gibts nur noch in Frankfurt.Wuppertal hat keine und ich glaube,Saarbrücken hat auch keine mehr.
Solche Arten finden sich meist nur in Zoos mit Nachttierhäusern.
5. Streifenkiwis gibt's noch in Saarbrücken,aus Frankfurter Zucht.Mich wundert's,das Walsrode noch keine hat....
Kagus gibts nur in Walsrode.
Nebelparder in Deutschland in Wuppertal und DUiusburg,Frankfurt kriegt aus England welche(von Aspinall)
Baikalrobben sind mir nur in Lepizig bekannt,aber Arnheim hat vor kurzem eine sehr seltene Robbenart bekommen,ich komme nicht mehr drauf,welche...Kurzzeitgedächnis.Wäre es eine Antilope,wüßte ich es,muß noch mal nachfragen.Übrigens gibts in Arnheim und Rotterdam Swift-Füchse......
Dieses Jahr soll die neue,gigantische Walroß-Anlage in Harderwijk eröffnetw erden,ich ahbe sie letztes Jahr im bau gesehen.Gigantisch!Wurde auch Zeit,jetzt,wo die Tiere auch züchten,immerhin schon drei Aufzuchten seit 1995.Die Tiere kann man von der Lagune aus auch unter wasser beobachten.Ich fahre im Sommer noch mal hin,ich will das sehen.

(02.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Zum Walroß ist noch zu sagen, dass Tanja, das hannoveraner Walroß mit seinen über 30 Jahren das älteste Walroß in menschlicher Obhut ist. Sie bewegt sich recht wenig und braucht sehr viel Ruhe. Sie ist in Deutschland das letzte Walroß und nach ihrem Ableben wird es in der Planung des Zoo Hannover für seine neue Anlage Yukon Bay KEINE Walrösser mehr geben.
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(02.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Ich war im November in Neunkirchen, es gab die neue Elefantenpagode und ein neues Flugschaugelände, recht hübsch, welches der Falkner in überwiegender Eigenleistung erstellt hat. Die Vögel entstammen seiner Zucht und beinhalten auch manche Rarität, wie Aguja/Blaubussard, aber noch nicht ausgefärbt! Im Affenhaus gab es Orang Utans und Hanumanlanguren, sowie einige Reptilien. Erdferkel sah ich nicht, vieleicht sind sie im Kellergeschoss?
(01.05.2005, 00:00)
liste:   schnabeligel nicht in Walsrode (natürlich) ;), sondern in Wuppertal!?
(01.05.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Auf seiner Website rühmt sich der Zoo Neunkirchen mit einer Erdferkel- Anlage, die im dortigen Affenhaus entstanden sein soll. Ich war allerdings noch nie in Neunkirchen.
2003 gab es auch noch Nebelparder in Wuppertal.

(30.04.2005, 00:00)
Klaus Blumer:   Bei meinem Besuch im Wuppertaler Zoo vor drei Wochen waren Schuhschnäbel beschildert, gesehen habe ich jedoch keinen.
Im Saarbrücker Zoo gab es zumindest vor drei bis vier Jahren noch Kurzschnabeligel in der Nachttierabteilung im Keller des Afrika-Hauses.

(30.04.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   "liste" war schon lange nicht mehr in Berlin!!! Weder gibt es die Erdferkel noch im Nachttierhaus, noch den See-Elefanten. Die beiden letzten See-Elefanten lebten in Stuttgart und Berlin. Beide gibt es nicht mehr, die neue Berliner Robbenanlage hatte keine See-Elefanten mehr in der Planung! 2001 gab es noch Nebelparder in Wuppertal.
(30.04.2005, 00:00)
Klaus Schüling:   Das übernächste Projekt könnte eine Datenbank sein, wo jeder seine "Sichtungen" eingeben kann ... (war nicht ganz ernst gemeint, aber die Idee ist doch gut, oder?
(30.04.2005, 00:00)
Saarbrücken?:   Ich hielt den Saarbrückener Zoo für einen Provinzzoo. Aber KIWIS sind doch eine absolute Kostbarkeit oder?
(30.04.2005, 00:00)
liste:   Schuhschnäbel gibt es hundert pro in Walsrode. Erdferkel müsste es doch auch in Berlin geben und See-Elefanten auch? Und Schnabeligel nicht in Walsrode?
(30.04.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Im November gab es im Tierpark Berlin noch einen Schuhschnabel, einen weiteren aus dem Frankfurter Zoo hatte Wuppertal eingestellt und zwei Tiere sind im Publikumsbereich von Walsrode im Straussenhaus. Kiwis und Erdferkel gibt es in Saarbrücken, die Neuseeländer allerdings in einer Taganlage, wo man ihnen beim Schlafen über eine Monitoranlage zuschauen kann! An dortige Kurzschnabeligel kann ich mich nicht entsinnen. Einige englische Zoos haben welche, wie auch Planckendael in Belgien. Erdferkel gibt es auch in Prag. Hier gibt es auch Nebelparder. Vor zwei Jahren sah ich auch diese Katzen im Zoo Usti nad Labem, wobei dies sicherlich die vorübergehend ausgelagerten Prager Tiere waren! Baikalrobben gab es auch im Berliner Tierpark, doch dort leben derzeit nur noch Nordische Entenvögel!
(30.04.2005, 00:00)
Klaus Blumer:   In Neunkirchen gibt es keine Erdferkel (mein letzter Besuch dort war im Oktober 2004); meines Wissens gab es dort auch nie welche. Saarbrücken müsste dagegen noch welche haben, ebenso Kurzschnabeligel. Hat Friedrichsfelde nach dem Tod des dortigen Schuhschnabels wieder welche erhalten ? Auch Walsrode rühmt sich - zumindest laut aktuellem Führer - mit Schuhschnäbeln. Baikalrobben gab es vor einigen Jahren zumindest im holländischen Seeaquarium von Bergen aan Zee.
Wo aber gibt es - außer in Krefeld (?) - noch Erdwölfe ?
(30.04.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Eine Antwort ohne Anspruch auf Vollständogkeit, da ich nicht alle deutschen Zoos besucht habe...
Walross: nur in Hannover, eine Zuchtgruppe gibt es im holländischen Harderwijk
Erdferkel: Frankfurt, evtl. Neunkirchen und Saarbrücken, und im holländischen Arnheim
Kiwis: Berlin und Frankfurt, evtl. weitere
Schuhschnabel: Frankfurt und Berlin- Friedrichsfelde, evtl. weitere
Okapis: Stuttgart, Köln, Frankfurt, Wuppertal, Berlin
Schnabeligel: Frankfurt, evtl. weitere
Seeelefanten: kein Zoo
Baikalrobben: Leipzig
Spinnenaffen: kein Zoo
Meeresschildkröten: außer Stralsund glaube ich keine Haltung mehr
Kagus: meines Wissens nur Walsrode
Nebelparder: Frankfurt (falls die Anlage irgendwann fertig werden sollte...), Duisburg, außerdem in Zürich
Beutelteufel: kein Zoo
(29.04.2005, 00:00)
Walroß-Sucher:   ... findet man eigentlich noch Walrößer (außer in Hannover, leider ja nicht mehr in Hamburg ):
und
- Okapis
- Erdferkel
- Kiwis
- Schuhschnäbel
- Schnabeligel
- See-Elefanten
- Baikalrobben
- Spinnenaffen
- Meeresschildkröten (außer in Stralsund)
- Kagus (außer in Walsrode)
- Nebelparder
- Beutelteufel
...?
(29.04.2005, 00:00)

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