
| Sacha: | ..."noch mehr dran hängt"...:0:):) - Weltklasse! (20.03.2021, 19:58) | ||
| Liz Thieme: | Ich habe dich schon verstanden. Aber was will man mit Spermien, wenn man sie nicht verteilen kann ? Nein, ich weiß, dass da noch mehr dran hängt. Und ja, Darmstadt hatte Mal Elen. (20.03.2021, 16:01) | ||
| Sacha: | @Liz: Das ist offenbar nicht so angekommen, wie ich es gemeint habe. Es geht darum, sich dem Eingriff per se zu entziehen - unabhängig davon, ob man Partner in der Nähe zur Weitergabe der Gene zur Verfügung hat oder nicht;) (Und müsste es nicht heissen: Das Vivarium hat die Art nicht MEHR (siehe Zootierliste). Leider habe ich es manchmal nicht mehr so mit der Erinnerung, aber könnte es sein, dass wir sie bei unserem Forumstreffen damals sogar noch gesehen haben?) (20.03.2021, 14:19) | ||
| Liz Thieme: | Es war übrigens eine Elenantilope (für die den Link nicht bemühen wollen). Sacha, das hätte ihm nichts gebracht. Das Vivarium hat die Art nicht. Die nächsten hätte er in Kronberg getroffen, das wäre ein ganz schönes Stück gewesen. (19.03.2021, 09:10) | ||
| Sacha: | @cajun: Ja, aber zu sp?t!!!! Es steht, er lief NACH der Kastration weg. Wenn schon, muss man vorher weglaufen...:):) (17.03.2021, 17:13) | ||
| cajun: | Na, da w?re ich auch weggelaufen :-) "Darmstadt Antilopenbulle b?xt nach Kastration aus In Darmstadt ist eine Antilope aus einem Zirkus geflohen, ?Massai? lief daraufhin durch die Stadt, ?ber Bahngleise und eine Br?cke. Einsatzkr?ften gelang es schlie?lich, das Tier einzufangen. Ein in Darmstadt gastierender Zirkus hat einen aufwendigen Feuerwehreinsatz verursacht: Am Dienstag lie? der Direktor zwei Antilopenbullen namens ?Massai? und ?King? kastrieren. Nach dem Eingriff erhielten beide Tiere ein Medikament, das sie aus der Narkose holen sollte. ?Massai? soll dieses nicht gut vertragen haben und in Panik geraten sein. Wie die Polizei mitteilte, floh der Bulle durch eine Absperrung des Zirkus Rolina am Darmst?dter Messplatz und lief durch die Stadt, unter anderem ?ber eine Fu?g?ngerbr?cke und Bahngleise. Doppelte Beruhigungsspritze Die Zirkusfamilie folgte ?Massai? mit einem Sprinter und versuchte, ihn wieder einzufangen. Das gelang allerdings erst mithilfe der Berufsfeuerwehr und der Tiernotrettung, die dem Antilopenbullen gleich zwei Beruhigungsspritzen geben mussten, bis er transportf?hig war. ?Massai? habe noch selbstst?ndig laufen k?nnen und sei vom Eigent?mer mit Unterst?tzung der Tierrettung in einen Transportwagen gef?hrt worden, hei?t es in der Polizeimeldung. Ein vom Notfallmanager der Bahn organisierter Schienentransportwagen sei nicht zum Einsatz gekommen. Eine vor?bergehende Gleissperrung konnte gegen 23.30 Uhr wieder aufgehoben werden. Massai ist inzwischen wieder in den Zirkus zur?ckgekehrt." Quelle: https://www.spiegel.de/panorama/darmstadt-antilopenbulle-buext-nach-kastration-aus-a-5c04de6f-39d8-4c1d-892f-44b04ec852ce (17.03.2021, 14:00) | ||
| IP66: | Ein Tapir im Zirkus? Der springt aber nicht durch brennende Reifen? (06.10.2007, 15:35) | ||
| Alexander Fuchs: | ZIRKUS Abartig. (06.10.2007, 01:10) | ||
| Hannes Lüke: | Diesen Thread (05.10.2007, 17:53) | ||
| Matthias: | Die Tiere die an Haendler verkauft werden, duerften unterm Strich auch nicht soviel Geld einbringen. Da man diese Tiere dann auch direkt an die Zoos verkaufen koennte (ueber die genannten Datenbanken), wuerde sich dieser Handel ueber Tierhaendler vermeiden lassen. Zur EAZA Datenbank haben nur EAZA-Mitglieder zugriff. Eine weitere Datenbank, die ich kenne, gibt es von Quantum Conservation. Allerdings ist es in meinen Augen auch selbst verstaendlich, dass andere Zooorganisationen (z.B. DTG) ebenfalls solche Datenbanken haben. Sowas ist schliesslich essentieller Bestandteil von Zusammenarbeit. Es entzieht sich aber meiner Kenntnis, ob dem auch wirklich so ist. (13.11.2006, 15:36) | ||
| Michael Mettler: | Ich bezweifele, dass es ohne (seriösen!) Tierhandel geht. Gerade deswegen würde mich ja interessieren, wie die holländischen Zoos (siehe dortiger Thread) mit dieser Vorgabe umgehen. Zumindest dürfte es dann in Zukunft erheblich schwieriger werden, noch Schauaquarien oder Vogelvolieren zu bestücken, wenn der Zoo selbst einen Schwarm Neonsalmler nur noch aus Zoozucht übernehmen dürfte. Haben kleine Tierparks, die z.B. nicht EAZA-Mitglied sind, ebenfalls Zugriff auf die Datenbanken? (13.11.2006, 13:38) | ||
| Carsten: | Gibt es für den Verkauf von Tieren kein Geld, welches die Bilanzen aufbessert? (13.11.2006, 13:34) | ||
| Matthias: | Was hat das denn mit Wirtschaftlichkeit nachweisen zu tun? (13.11.2006, 12:01) | ||
| Carsten: | @Matthias: Sicherlich eine vernüftige Ansicht die Du das hast, damit Tiere nur in vernünftige Haltungen kommen, aber läßt sich das so umsetzen, in Zeiten wo Zoos auch tlw. ihre Wirtschaftlichkeit nachweisen müssen? (13.11.2006, 11:28) | ||
| Matthias: | Die Frage laesst sich ganz einfach beantworten. Da Zoos eben nicht das Ziel beeinflussen koennen, sollten sie ueberhaupt nicht mit Tierhaendlern zusammen arbeiten. Es gibt Datenbanken (z.B. von der EAZA), wo die Zoos ihre ueberschuessigen Tiere anbieten koennen bzw. nach neuen Tieren suchen koennen. Handel mit Tierhaendlern sollte fuer serioese Zoos zur Vergangenheit gehoeren. (13.11.2006, 11:24) | ||
| Michael Mettler: | Ich habe gerade bei meiner Flusspferd-Recherche einen Fall, wo ein Tier in den 70ern zwar von Zoo zu Zoo gegangen ist, aber innerhalb von nur vier Tagen dabei drei (!) Händler durchlaufen hat. Wie es aussieht, gab (gibt?) es ein ausgesprochenes Netzwerk unter den Händlern, in dem Tiere auch untereinander ausgetauscht wurden, wenn jemand entsprechende Anfragen hatte, oder auch ein Händler im Auftrag Transporte für einen Branchenkollegen unternahm, wenn dessen Fahrer gerade anderweitig unterwegs waren. (Da kommt übrigens RICHTIG Freude auf, wenn man solche Umstände klären will...) Was ich damit sagen will: Der abgebende Zoo hat(te) möglicherweise nicht die geringste Ahnung, wo sein Tier landete, auch wenn der Händler ihm eine Auskunft gab. Auf der Tafel der Flusspferd-Nachzuchten im Frankfurter Dickhäuterhaus ist z.B. ebenso wie in der dortigen Tierkartei zu lesen, dass ein Jungtier nach Buenos Aires ging; Ruhe ist in der Kartei als "Broker" verzeichnet, d.h. er war demnach nur mit dem Transport beauftragt. Der Abgleich mit anderen Daten zeigt allerdings ein ganz anderes Bild: Demnach wurde Kaguna an Ruhe abgegeben, kam nach Hannover, von dort nach Gelsenkirchen und wurde schließlich an die Tierhandelszentrale in Moskau verkauft.... (11.11.2006, 18:05) | ||
| Andreas Hartung: | Eine Abgabe von Zootieren an Zirkusse halte ich auch für inakzeptabel. Allerdings frage ich mich, inwieweit der abgebende Zoo das Endziel der Tiere im Zweifelsfall überhaupt beeinflussen kann. Schließlich arbeiten viele Zoos mit Tierhändlern zusammen, und ich habe - allerdings auf einer Seite radikaler Zoogegner - gelesen, daß Tierhändler aus geschäftlichen Gründen den Zoos nicht den Zielort der Tiere preisgeben (dürfen). Klingt zumindest logisch, denn wenn der Zoo X genau wüßte, daß sein Tier im vom Tierhändler ausfindig gemachten Zoo Y gerade gesucht wird, bräuchte er den Händler ja nicht einzuschalten. Also scheint es bei diesem zu liegen, zu schauen, wer gerade "Bedarf" hat - und wenn das ein Zirkus ist, dann ist die Sache dumm gelaufen.... Oder wissen die Zoos etwa doch, wohin die Reise geht, und beauftragen die Händler nur, weil diese den Transport, etc. übernehmen? (11.11.2006, 13:35) | ||
| Hannes: | Auch die Seelöwen bei Charles Knie stammen aus Krefeld. (11.11.2006, 12:51) | ||
| Langhals: | Früher war es völlig normal für Zoos, ihre Nachzuchten an Zirkusse abzugeben. Aber auch in der Neuzeit haben einige Zoos überhaupt kein Problem damit, z.B hat Duisburg in den 90 iger Jahren eine Giraffe an Krone abgegeben. Ich bin mir sicher, das auch heutzutage noch deutsche Zoos Tiere an Zirkusse verkaufen, wo sonst kommen die ganzen Zebras in den Zirkussen her ? Viele Tiere gehen auch über Herrn Bode an Zirkusse, mit Wissen der Zoos. Einige davon loben Herrn Bode jedes Jahr in ihren Jahresberichten. (11.11.2006, 12:48) | ||
| Sabby: | Die Haltung in Zoos ist zwar größtenteils wesentlich besser, aber mit der Abgabe der Tiere an Zirkusse machen sie sich genauso schuldig. Krefeld hat ja auch mal ein Zebra an einen Zirkus abgegeben. (11.11.2006, 12:09) | ||
| Langhals: | Wie war das ? Zoos geben keine Tiere an Zirkusse ab ? Damit ist wohl geklärt, wohin die Tapir-Nachzuchten aus Wuppertal gehen. Und was ist jetzt schlimmer, die " Exoten" Haltung im Zirkus, oder Zoos, die ihre Tiere in ein solches Schicksal abgeben ? (11.11.2006, 07:17) | ||
| Hannes: | Der Tapir stammt aus dem Dortmunder Zoo. (10.11.2006, 20:21) | ||
| Ingo Rossi: | Ein Flachlandtapir, ich glaube aus dem Zoo Osnabrück, gab und gibt es im Zirkus Charles Knie. Nicht bei Roncalli. Ein weiteres Zwergflusspferd wird in der Schweiz im Circus Royal gehalten. (10.11.2006, 20:08) | ||
| Andreas Hartung: | Auf jeden Fall gab es letztes Jahr den Tapir in einem Zirkus, mit Roncalli bin ich nicht mehr ganz sicher. Er war bei dem Besuch meiner Mutter nur in der Tierschau zu sehen. Auf seiner Homepage schreibt Roncalli aber von Vorführungen mit Araberpferden und einem seilchenspringenden Pony. Was den Gaur betrifft, so kann ich mich an das Aussehen des Tieres nicht mehr erinnern, meine aber, in der Tierschau auf dem Gehegeschild den Namen Gaur gelesen zu haben. (10.11.2006, 19:30) | ||
| Dortmunder: | Grade im Zirkus Roncalli ein Flachlandtapir ? Roncalli rühmt sich doch eigentlich damit, keine Tierdressuren und Tiere im Programm zu haben (10.11.2006, 18:24) | ||
| Langhals: | @Andreas Hartung. Ich dachte, bei Roncalli gibt es keine Tier-Vorführungen ? Ein Gaur im Zirkus ? Ich glaube nicht, das ein Zirkus dieses Wagnis eingehen würde. Ganz sicher, das es kein Gayal war ? (10.11.2006, 18:23) | ||
| Andreas Hartung: | Das Zwergflußpferd bei Fliegenpilz gibt es immer noch. Weiß jemand, woher dieses Tier stammt? Es tritt auch in der Manege auf, wurde aber neulich nur einmal eine Runde laufen gelassen (ich war nicht selbst dort, habe es mir nur erzählen lassen). Ebenso hat Fliegenpilz einige Pelikane, welche auf dem Wasser vorgeführt werden. Der Zirkus Roncalli hatte im Juni 2005 einen Flachlandtapir dabei (ebenfalls nicht selbst gesehen), weiß nicht, ob es den noch gibt. Ich meine, Anfang oder Mitte der 90er in einem Zirkus in Frankfurt einen Gaur gesehen zu haben, kann mich aber nicht näher erinnern - in welchem Zirkus könnte das gewesen sein? (10.11.2006, 16:45) | ||
| Vogelfreund: | Die Idee mit dem Unterwasserzirkus finde ich sehr reizvoll ( ich besuche sehr gerne Zirkusse ) , habe aber bedauerlicherweise noch keine Gelegenheit gehabt, den Zirkus Fliegenpilz zu besuchen. Die Idee solcher Wasservorführungen ist aber nicht neu, schon das Kolosseum in Rom konnte seinerzeit geflutet werden um Seeschlachten nachzustellen. Warum wurde denn das Zwergflußpferd nicht dressiert ? Aber was nun die Zirkusplakate angeht, die haben in der Regel nicht viel mit dem zu tun, was der entsprechende Zirkus wirklich bietet, da sind sehr oft Tiere abgebildet, die der Zirkus gar nicht mitführt, Ettikenschwindel sozusagen. Finde ich aber weiter nicht tragisch, solange die Vorführung stimmt. (09.11.2006, 11:49) | ||
| @Jennifer: | Stimmt, das Zwergflußpferd hab ich schon gesehen, heißt Elsbeth. Ist allerdings schon ein paar Jahre her. Damals ist Elsbeth allerdings nicht in der Manege aufgetreten, sondern wurde nur mitgeführt. Der Fliegenpilz hatte damals u. a. auch Seelöwen, welche in der Manege aufgetreten sind. Mit Unterwasserzirkus ist gemeint, daß in der zweiten Hälfte der "Show" die Manege in ein Bassin verwandelt wird. In diesem Bassin befindet sich eine Insel, auf welcher dann die einzelnen Programmnummern aufgeführt werden, tlw. unter Einbeziehung des Wasser, z. B. Seelöwen oder es werden Auftritte in einem Boot durchgeführt. Früher gab es sowas häufiger im Zirkus, ist aber aufgrund des Aufwandes heute selten geworden. (09.11.2006, 11:25) | ||
| Jennifer Weilguni: | Es gibt da noch eine kleinen Zirkus namens "Fliegenpilz", der sich selber als Unterwasserzirkus betitelt. Ich war selber noch nie da, aber auf seinen Plakaten ist ein Zwergflusspferd abgebildet, also denke ich mal, dass die auch eines mitführen. (09.11.2006, 07:50) | ||
| Michael Mettler: | @Sacha Beuth: Ich dachte beim Threadthema schon eher an Großtiere wie die im Startbeitrag genannten, die in der Manege auftreten und nicht nur einfach als "Füllmaterial" für die Tierschau mitreisen. Wenn ich die Definition im Circus-Sprachgebrauch richtig verstanden habe, wäre dort z.B. selbst ein Schottisches Hochlandrind ein Exot, ein Ara oder Pavian hingegen nicht. (08.11.2006, 18:20) | ||
| Klaus Schüling: | Dann gebe ich mal eine Antwort auf diese Frage: Nein, dies ist bitte nicht die Stelle um die Haltung von Tieren in Zirkussen grundsätzlich in Frage zu stellen. Dies ist ein Forum für Zoo-Interessierte - da liegt es nahe, auch die Exoten, welche in Zirkussen gezeigt werden, im Blick zu behalten. Die Frage nach Elefantengeburten in Zirkussen war z.B. ein solcher Aspekt, der natürlich, der die Lebensläufe von Zoo-Elefante nachverfolgt, interessiert. Sucht Euch für reine Zirkus-Diskussionen aber bitte ein anderes Forum! - Die haben wir hier nämlich schon gehabt... Das hatten wird schon. (08.11.2006, 15:59) | ||
| Sacha Beuth: | Möchte mich der Frage von Dortmunder anschliessen: Soll hier wirklich (nochmals) über Sinn und Unsinn der Tierhaltung in Zirkussen gesprochen werden? @Michael Mettler: Fallen Nasenbären, Waschbären, Papageien und Tieraffen (im Speziellen Makaken) auch unter Deinen Begriff "Exoten im Zirkus"? Die gehören nämlich oft zur Menagerie, werden andererseits aber nur extrem selten in der Manege gezeigt. (08.11.2006, 15:09) | ||
| Jennifer Weilguni: | Schlechte Tierhaltung ist wohl in jedem Falle zu kritisieren, wobei ich persönlich aber der Meinung bin, das man optimale Haltungsbedingungen vor allem für Großtiere stationär alleine schon aufgrund der Platzverhältnisse besser realisieren kann als in den begrenzten Möglichkeiten eines Wanderzirkus je möglich wäre. (08.11.2006, 14:47) | ||
| Jimbo J.: | Warum ist Haltung von Tieren im Zoo akzeptabel,im Zirkus aber nicht?Es gibt genauso schlechte Zoohaltung wie es schlechte Zirkushaltung gibt,deswegen kann man aber weder die Zoohaltung noch die Zirkushaltung generell verurteilen! (08.11.2006, 13:24) | ||
| Sabby: | @Jennifer: Tut mir leid wenn das so rüber kam, aber Dich meinte ich nicht. @Michael Mettler: Hunde leben in unserer Gesellschaft und "müssen" bestimmte DInge einfach können um akzeptiert zu werden. Abgesehen davon brauchen Hunde einfach klare Strukturen in der Rangordnung um ein einigermaßen artgerechtes Leben zu führen und "glücklich" zu sein. Ja, es gab zahlreiche tödlich ausgehenden Unfälle mit Elefanten. Eigentlich ein klares zeichen dafür, dass man dieses Training mit Elefanten sein lassen sollte! Allerdings sind diese Unfällte auch eher zu der Zeit passiert, als noch die härteren Methoden an der Tagesordnung standen, sprich Elefantenhaken o.ä. Ok, vielleicht kann man mit positiver Verstärkung jedes Tier trainieren, aber die Haltung in Zirkussen ist definitv nicht akzeptabel, oder? (08.11.2006, 10:57) | ||
| Michael Mettler: | @Sabby: Ohne Interesse an einer Sache kann man auch schlecht GEGEN sie sein, oder? Schließlich muss man sich erst mal mit etwas beschäftigen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Übrigens überrascht mich der Ausdruck "Bären an Ketten". Ich kann mich nicht erinnern, irgendwo - und sei es auf Fotos - mal einen Circusbären an einer Kette gesehen zu haben (was ebenfalls nur eine Feststellung ist und keine Befürwortung der Bärenhaltung im Circus). Solche Bilder (und das angesprochene "Einbrechen" sind mir von Tanzbären bekannt, aber um die geht es doch hier gar nicht? Was die positive Motivation betrifft: Erstens sind auch Elefanten "andere Wildtiere" und potenziell gefährlich (es gab möglicherweise mehr tote Elefanten- als Bärendresseure), zweitens drückt man selbst einem (domestizierten) Hund seinen Willen auf, wenn man ihm den Befehl "Sitz" gibt (auch wenn sowas heute gern "Hörzeichen" und nicht mehr Befehl genannt wird, bleibt es faktisch das Selbe), und drittens kann man mit positiver Motivation selbst REGENWÜRMER trainieren - sind übrigens auch Wildtiere.... (08.11.2006, 09:01) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Sabby Die ledigliche Fesstellung, dass der Zirkus Barum einmal Eisbären in einer gemischten Raubtiergruppe zeigte, ist weder positiv noch negativ zu verstehen, sondern eben lediglich eine Feststellung. Zudem weiss ich herzlich wenig darüber, welche Tiere heutzutage in den Zirkussen gehalten werden, zu der Zeit, in der der Zirkus Barum die Eisbären hielt, ging ich, soweit ich mich erinnern kann noch zur Grundschule und zu wissen, dass ich als kleines Kind mal Eisbären im Zirkus sah macht mich noch lange nicht zur Zirkussymphatisantin. (08.11.2006, 07:55) | ||
| Sabby: | Dass es hier befürwortet wird, erkennt amn einfach an den Beiträgen. Es kommt keine negative Haltung dem gegenüber zur Geltung, sondern eher ne positive. Auch dass sich die meisten hier so gut auskennen, welche Tier wo gezeigt werden zeugt ja schon mindestens von Interesse dafür. Ich persönlich würde niemals einen Zirkus besuchen in dem Wildtiere gezeigt werden. Bären an Ketten zu halten und ihnen etwas aufzuzingen kann doch nicht toll sein! Elefanten werden ja heutzutage glücklicherweise durch positive Motivation TRAINIERT und nicht gebrochen. Bei Bären oder auch anderen Wildtieren kann das einfach nicht der Fall sein. Das sind gefährliche Raubtiere die man nicht so einfach trainieren kann ohne ihnen seinen Willen aufzuzwingen, wenn nötig mit Gewalt. Und dass den Tieren weitläufige, naturnah gestaltete Gehge zur Verfügung stehen, davon kann nicht die Rede sein. (07.11.2006, 23:16) | ||
| Hannes: | Ich befürworte die Tierdressur auch wenn nicht notwendig wie bei Elefanten aber die halbgare Zirkushaltung muss nciht sein. (07.11.2006, 16:31) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Benjamin Grabbe An dieser Frage werden sich wohl noch ewig die Geister scheiden .... Ich persönlich bin gegen die Wildtierhaltung im Zirkus (07.11.2006, 16:27) | ||
| Benjamin Grabbe: | Um ehrlich zu sein,Ich befürwortet Exoten im Circus. (07.11.2006, 16:20) | ||
| Jennifer Weilguni: | Ohne hier die alte Diskussion nochmal aufkeimen zu lassen möchte ich doch feststellen, dass die alleinige Tatsache, das hier über Exoten im Zirkus gesprochen wird noch lange nicht bedeutet, dass man dieses befürwortet. (07.11.2006, 15:07) | ||
| Sabby: | In den Beiträgen kommt das so rüber. Es wird halt nicht dagegen "gesprochen" (07.11.2006, 13:18) | ||
| Dortmunder: | Diese Diskussion kam hier schonmal auf und endete, bildlich gesehen, in Mord und Totschlag... Aber wo wird denn hier was befürwortet ? (07.11.2006, 12:37) | ||
| Sabby: | Bin gerade ziemlich geschockt dass hier die Wildtierhaltung in Zirkussen befürwortet wird! Ist es vertretbar dass solchen Lebewesen Kunstücke aufgezwungen werden?! (07.11.2006, 11:53) | ||
| Benjamin Grabbe: | @Michalel Mettler Sie haben recht Herr Simoneit,ist immer selbst aufgetreten.Im Jahr 1999 gab es beim Circus Barum,sogar zwei Raubtiergruppen einmal Herr Simoneit selber mit den Weißen Tigern,und da zu Tommy Dieck mit seinen Löwen. (07.11.2006, 10:43) | ||
| Benjamin Grabbe: | Stimmt da war,ein Baribal mit in der Gruppe. Einer der Pumas,müss Prinz gewessen sein der hat damals Radolfzell am Bodensee unsicher gemacht .Der schwarze Panther Onyx müsste auch in dieser Gruppe gewesen sein. (07.11.2006, 08:55) | ||
| Michael Mettler: | @Dortmunder: War das wirklich Barum? Die Zusammensetzung der zuletzt genannten gemischten Raubtiergruppe "riecht" nach Dieter Farell oder Rene Strickler, aber bei Barum ist doch immer der Chef selbst (Gerd Simoneit) mit Raubtiernummern aufgetreten? (07.11.2006, 08:48) | ||
| Dortmunder: | Nein, es waren auch Braunbären dabei, genau wie Löwen, Tiger, Eisbären, Leoparden, schwarze Panther und Pumas... Und nicht sogar auch ein Baribal ??? (07.11.2006, 07:39) | ||
| Benjamin Grabbe: | ich meine Braubären,gehören auch noch zu dieser Gruppe,kann aber auch sein dass ich mich total vertue,und es eine andere gemischte Raubtiergruppe bei Barum war. (06.11.2006, 14:41) | ||
| Dortmunder: | Meiner Erinnerung nach waren es mindestens drei Eisbären bei Barum in einer sehr beeindruckenden Raubtiergruppe, rund um einen der größten sibirischen Tiger, den ich je gesehen habe (die beiden anderen waren die alten Kater in Münster und Duisburg) (06.11.2006, 08:00) | ||
| Jennifer Weilguni: | Zur selben Zeit, als Barum das Bison vorführte, befanden sich auch ein ( oder mehrere?) Eisbären in der gemischten Raubtiergruppe. (04.11.2006, 21:23) | ||
| Michael Mettler: | @Hannes: Antwort auf eine alte Frage - ich habe das Buch von Prof. Zeeb nun vor mir liegen. Will es mal so ausdrücken: Wenn man sich ohnehin schon mit Tiertraining (und sei es Hundeerziehung) ein wenig mehr befasst hat, ist das Buch wohl eher verzichtbar; als Einstieg in die Prinzipien mag es nicht schlecht sein. Das Buch ist tatsächlich eher eine Gebrauchsanweisung, als dass es biologisches Wissen zu den einzelnen Arten und ihren Eigenschaften und Fähigkeiten vermittelt. Und in die kurzen Abschnitte, die tatsächlich diesem Thema gewidmet sind, haben sich dann auch noch einige Merkwürdigkeiten eingeschlichen. So heißt es "Bekanntlich haben die asiatischen Kamele zwei, die afrikanischen einen Höcker." Dumm nur, das es in großen Gebieten Asiens Dromedare gibt. Bei Elefanten heißt es: "Ebenso wie bei Pferden beginnt die Erziehung schon beim Elefantenbaby wenige Tage nach der Geburt." Im Zusammenhang mit Circus eine sehr irritierende Aussage - wie oft hat es wohl Herr Zeeb in seinen 45-jährigen Beobachtungen erlebt, dass in einem Circus ein Elefant geboren wurde? Dieser Hinweis geht deutlich an der Wirklichkeit vorbei. Auch einige andere Äußerungen beim Thema Elefant verharmlosen diese Tiere für meinen Geschmack zu sehr. Es findet sich NIRGENDS ein Hinweis darauf, dass Elefanten beiderlei Geschlechts gefährlich sein bzw. werden können, dagegen wird bei einigen Tricks explizit darauf hin gewiesen, dass sie ungefährlich seien (Z.B.: "Deswegen ist es ungefährlich, wenn ein zartes Frauenbein zwischen den Kiefern festgehalten und die Frau dann durch die Manege getragen wird."). Geradezu lustig finde ich die Aussage, dass der Temperamentsunterschied zwischen Asiatischen Elefanten (schwerfällig und ruhig) und Afrikanischen (beweglicher und leichter erregbar) in ihrem natürlichen Lebensraum (Dschungel vs. Savanne) begründet sein soll. Dem Autor scheint der Widerspruch nicht aufgefallen zu sein, dass es sich nach dieser Argumentation bei Löwe und Tiger genauso verhalten müsste - er beschreibt es aber dort umgekehrt und ohne Hinweis auf den Lebensraum.... Es gibt übrigens im Buch keine Kapitel über Menschenaffen und Flusspferde (allerdings einen kurzen Absatz über Zwergflusspferde), und die käfiglose Vorführung von Bären mit Maulkörben wird als nicht tiergerecht bezeichnet. Während einige der bekannten Elefantentricks Erwähnung finden, gibt es keinerlei Anleitung zur Erzielung von Kopf- und Einbeinstand. Dies alles könnte man positiv verbuchen. Andererseits ist das Stehen und Gehen eines Elefanten auf den Hinterbeinen (einschließlich der "Elefantenpyramide") für den Autor anscheinend nichts Problematisches ("Hierfür muss die Muskulatur allerdings mehrere Jahre trainiert werden damit die Tiere Balance halten können.") und sogar ein Hilfsmittel zur Sauberhaltung der Manege ("Dieses Hochgehen auf die Hinterbeine wird vom Tierlehrer meistens auch vor der Vorstellung ausgelöst. Es hat eine lösende Wirkung auf die Darmtätigkeit, so dass die Tiere danach abkoten und man die Bescherung nicht in der Manege hat."). Unter dem Aspekt, dass die Wildtierhaltung im Circus stark in der Diskussion steht, ein ohnehin eher verzichtbares Buch - über Pferdetraining gibt es schließlich reichlich andere Literatur. (04.11.2006, 20:41) | ||
| Hannes: | Das ist doch genau wie mit den Weißen Tigern und die Zucht dieser seltenen "Tierart". Weiß kein schwein das es sich hierbei um Mutationen handelt und diese mit freier Wildbahn nichts zu tun haben. (14.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Sie schaden sich damit ja nicht mal unbedingt. Der überwiegende Teil des Publikums kennt ja nicht mal den Unterschied zwischen Grizzly und Braunbär oder weiß gar, dass der Berberlöwe "eiegntlich" gar nicht mehr existiert (die Tiere des Zoo-Zuchtprogrammes sind ja auch fraglich in ihrer Reinblütigkeit). Somit können sich diese Menschen auch nicht betrogen fühlen und durch Aufdecken des Etikettenschwindels dem Circus schaden... (14.02.2006, 00:00) | ||
| Matthias Bergstaedt: | @Hannes Leider ist es wirklich so das viele Circusse sich mit falschen Federn schmücken. Das sie sich damit selber schaden sehen sie leider nicht. (14.02.2006, 00:00) | ||
| Matthias Bergstaedt: | Vieleicht sollte man den Stall umbauen, dann könnte man den Besen wohl weglassen. Also über die Brücke das bei den Albertis Grizzlys sind oder wahren gehe ich auch nicht. (14.02.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Das dreisteste was ich je an zirkuswerbung sah war ein Zirkus der gutscheine für elefantenreiten verteilt hat.Auch an den wagen stand elefanten und was war, natürlich kein einziger Rüsselträger. Das Strauße nicht freiwillig in den Stall gehn kann ich ebenfalls bestreiten aber zum beispiel wurd mir von einem ehem. Osnabrücker pfleger erzählt das die strauße es nie gelernt haben sich zu Bücken um in den stall zu kommen und so mussten die tierpfleger den Kopf der tiere abeds immer mit einem besen auf unter 2 Meter ziehn. (12.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Matthias Bergstaedt: Ich will nicht ausschließen, dass Alberti echte Steinböcke besitzt (warum auch nicht), aber die Tiere, die ich damals gesehen habe, waren eindeutig Hausziegen, und in der Tierschau waren ebenfalls keine Steinböcke zu sehen. Und die U (12.02.2006, 00:00) | ||
| Matthias Bergstaedt: | @Ollo Hallo Ollo so dumm wie du meinst sind Straußenvögel nun wirklich nicht unsere Emus gehen schon alleine in den Stall und wissen das es dort Futter gibt. (12.02.2006, 00:00) | ||
| Matthias Bergstaedt: | @Michael Mettler Hallo bin heute zum ersten mal hier und habe auch deinen Bericht vom 14.12.gelesen und ich bin der meinung das es sich bei den ziegen doch um Steinböcke handelt. Sie waren vor zwei Jahren beim Weihnachtsprogramm in Paris zusehen und im le (12.02.2006, 00:00) | ||
| ZooFanKarlsruhe: | Kann mir jemand sagen, woher die Krone-Elefanten stammen sowie das Flusspferd dieses Zirkus ? (11.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | "Kunststücke" ist vielleicht übertrieben, wenn der Vogel einfach nur an der Piste entlang gescheucht wird und dabei Hürden überwindet.... Dafür braucht's wirklich nicht viel Intelligenz, weder beim Emu noch beim Dompteur! (10.02.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | Daß man Emus Kunststücke beibringen kann, wundert mich aber. Ich dachte, Laufvögel wären strohdoof. Strauße muß man doch angeblich jeden Abend wieder in den Stall treiben, weil sie nicht lernen, daß darin Futter auf sie wartet. Es gibt einen Zirkus mit Namen Belli, der hat Rentiere im Programm. (10.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Leider nicht, aber ich habe drei andere Circus-Bücher von Zeeb (über Elefanten, Pferde und "Exoten"), und die finde ich schon sehr interessant (wenn man sich überhaupt für diese Materie begeistert). (10.02.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Hat einer hier im forum vielleicht das Buch "Wie man Tiere im Zirkus ausbildet" von Klaus Zeeb gelesen? Wie ist das? würd mich reizen aber 15 für Müll ausgeben oder nicht. (10.02.2006, 00:00) | ||
| Stefan: | Rüdiger Probst hat zwei Elenantilopen, eine Kuh, die an der Longe geht, der vermutlich kastrierte Bulle arbeitet ohne, zumindest bei seinem Gastspiel bei Krone im Winter 2003/04. Vor einigen Jahren reiste ein holländisches Ehepaar mit einer Nummer mit Hausrentieren, die Tiere gingen, meines Wissens, auf einen Import aus Schweden zurück. Die Nachzucht war recht gut. Beim Circus Barum gibt es kein Flußpferd und keine Giraffe mehr. Die Nilgauantilope in dem Film des DDR-Fernsehens, müßte die in der Exoten-Nummer von Uwe Schwichtenberg des Staatscircus der DDR gewesen sein. (17.01.2006, 00:00) | ||
| Norbert K: | Nilgaubullen können sehr gefährlich werden.Die Kollegen in Rostock konnten aber sehr ruhig mit ihrem Tier umgehen. (15.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Bin zwar kein Pfleger, aber meines Wissens zählen Nilgaubullen auch durchaus zu den gefährlicheren Pfleglingen (wie Elenbullen auch)! (15.12.2005, 00:00) | ||
| IP66: | Was sagen denn Antilopenpfleger dazu, wenn sich eine männliche Nilgaus halftern läßt. Elenantilopen scheinen ja in der Tat nicht so schreckhaft zu sein, aber Nilgaus lassen sich meiner Erfahrung nach schon durch einen klappernden Schlüssel oder eine phantasievoll landende Krähe aus der Ruhe bringen. (15.12.2005, 00:00) | ||
| ralf: | Elenantilopen gibts noch in einem ostdeutschen Circus (14.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Der Begriff "Exoten" umfasst in der Circuswelt einen weiten Spielraum von Wild- und Haustierarten. NICHT dazu gezählt werden Elefanten, Großkatzen, Bären, Robben und Menschenaffen, weshalb es an dieser Stelle auch nicht um diese Tiere gehen sollte. "Klassische Exoten" - oft in einer so genannten "Exoten-Karawane" zusammengefasst präsentiert - sind Alt- und Neuweltkamele, Watussirinder, Yaks, Wasserbüffel und Zebras. Als "Solisten" waren in den letzten Jahrzehnten vor allem Giraffen, Flusspferde und Breitmaulnashörner anzutreffen, daneben aber in seltenen Fällen auch Riesenkänguru, Emu (!), Zwergflusspferd usw. Um eine Frage von IP66 bezüglich Antilopen aus einem anderen Thread zu beantworten: Der Circus Fliegenpilz führte in seiner Tierschau 2001 eine Elenantilope mit - ich weiß nicht, ob mit dem Tier auch gearbeitet wurde, in der besuchten Vorstellung trat sie nicht auf. In Erinnerung ist mir eine Filmsequenz aus dem damaligen DDR-Fernsehen, in der ein Nilgau-Bulle in der Manege gezeigt wurde. Die Antilope sprang dabei über niedrige Hürden und war meiner Erinnerung nach sogar gehalftert. Ich weiß leider nicht, um welchen Circus es sich handelte, aber im früheren Ostblock waren ungewöhnliche Tiere im Circus gar nicht so selten, selbst eine Wisent-Dressur gab es schon (in Kombination mit Tigern!). Der Circus Alberti - Halter des bekannten Elefantenbullen "Shenka" - führte wenigstens 1996 ein Rudel Rothirsche beiderlei Geschlechts mit sich, ein Jungtier bewegte sich frei auf dem Gelände. In der Manege traten die Tiere trotz Ankündigung im Programmheft nicht auf; darin findet sich aber ein Foto, auf dem zwei Geweihträger zu sehen sind, die an der Longe geführt werden und über liegende Trampeltiere springen! Die vorgeführte "Steinbock"-Dressur zeigte allerdings keine echten Steinböcke, sondern braune Hausziegen. Giraffen sind mir aus persönlichem Erleben bekannt aus den Circussen Berolina, Krone und Barum. Ein 1996 gekaufte Barum-Programmheft zeigt ein Foto, auf dem sogar zwei junge Giraffenbullen zusammen im Reisegehege zu sehen sind; bei meinem Besuch am 22.3.96 in Hannover war jedoch nur ein Bulle vorhanden (und in einem Stallzelt untergebracht). Barum war es auch, wo ich einige Jahre davor einen Bison in der Manege sah ("verfolgt" von "Indianern" zu Pferde) sowie - noch weiter zurück liegend, Anfang der 80er - ein über Hürden springendes Graues Riesenkänguru und einen den selben Parcours nehmenden Emu. Daneben gab (gibt?) es bei Barum einen Breitmaulnashornbullen namens "Tsavo" (Wildfang) und eine Flusspferdkuh "Katharina-Karla". (14.12.2005, 00:00) |
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