
| Jennifer Weilguni: | @Hannes Meinungen gehen in vielen Bereichen auseinander.. eben auch bei der Fotografie. Aber meinst Du, jemand würde Dir hier etwas anpreisen, das er persönlich nicht als empfehlenswert erachtet ? :-) (17.02.2008, 17:31) | ||
| Hannes Lüke: | Ist das Teil denn zu empfehlen?Da gehen die Meinungen doch seh auseinander (16.02.2008, 02:25) | ||
| Oliver Jahn: | Panasonic ist bei den Kompakten zur Zeit sicher der Favorit, denn zur Panasonic-Technik kommt die Leica-Optik. Eine geniale Mischung! Die Leica-Kameras arbeiten mit der Technik von Panasonic, kosten aber erheblich mehr, weil sie eben den roten Punkt tragen. Konika-Minolte ist deshalb so günstig, weil die Marke weg ist vom Markt. Sie wurde zwar von Sony weitergeführt, und im Spiegelreflexbereich Gott sei Dank auch kompatibel, denn ich habe selber eine Dynax 7D, aber viele haben eben doch Sorge, wegen Garantie und Ersatzteilen, daher sind die Kameras heute recht günstig. Als ich meine kaufte, war das leider noch nicht so. (15.02.2008, 22:59) | ||
| Alexander Fuchs: | Ich kann zur Zeit die Panasonic Lumix empfehlen. Die hat sehr viele schöne und nützliche Optionen. Gerade der Nachtmodus hat mich überzeugt. (15.02.2008, 12:41) | ||
| Hannes Lüke: | Hi, bin am überlegen mir was besseres als meine poplige Praktika Digi-Cam anzuschaffen. Jetzt bin ich auch eine recht preiswerte (zu Preiswert?)Konika Minolta Diamge Z6 bzw. ne Z5 gestoßen. Hat jemand erfahrungen mit diesen Kameras? Die sind ja recht preiswert und bei Ebay oft schon billiger als die Standard-Hausgebrauch-Digi-Cams, wie kommt das? Kann mir sonst jemand ne preiswerte Cam empfehlen von wo aus man sich langsam steigern kann? (15.02.2008, 12:16) | ||
| Ralf Wagner: | Ich bin auch am Überlegen von meiner analogen Canon auf eine digitale Spiegelreflex(evtl. Canon EOS 400D ?) um zusteigen. Ich wollte nun nochmal fragen, ob denn meine jetztigen Objektive einfach auf eine Digitale passen oder braucht man dazu evtl. noch einen Adapter o.ä.? Da die Kamera ohne Objektive bei manchem Händler ca. 200,-Euro preiswerter angeboten wird & ich die Objektive ja nicht unbedingt 2x brauche, wenn meine derzeitigen passen würden. Kann vielleicht Jemand weiterhelfen? VG (31.07.2007, 22:39) | ||
| Carsten: | In der Richtung wird aber wohl nicht wirklich was entwickelt, wäre wohl eher ein Schritt zurück. Obwohl man ja eigentlich nur einen kleinen "Zusatzmonitor" mit einer Möglichkeit zum festen Anschluß einer Kamera bräuchte. Aber der Markt dafür scheint nicht da zu sein.... (06.06.2007, 11:54) | ||
| Michael Mettler: | Ja, die letztgenannte Variante fände ich auch klasse... (06.06.2007, 09:18) | ||
| Carsten: | Die Frage ist, wieviel Service ich in Anspruch nehme, und damit auch Kosten, wenn ich die Dias im Fotogeschäft Rahmen lasse und sie nur noch einsortieren brauche, gibt es sicher keinen nennenswerten Zeitunterschied. Nutze ich aber die kostengünstige Möglichkeit "Nur entwickeln", dann dauert die Arbeit mit analogem Material sicher länger. Hardwaremäßig würde ich sicher nicht auf CD / DVD setzen, das ist alles noch nicht ausgereift und haltbar genug. Computermäßig ist es natürlich eine Frage, wie man bislang ausgerüstet ist. Hat man den 08/15 PC von der Stange, sind dort sicherlich noch Investionen zu tätigen. Hat man jedoch bereits ein System, welches eine hohe Datensicherheit und Benutzerfreundlichkeit bietet, als Stichworte sag ich mal: hohe Leistung, ausreichend HDD-Platz, Raid, USV und Backup, dann sind hier keine größeren Investionen mehr nötig. Wenn ich mir überlege, daß ich im Monat für 30-50 Euro nur Filme kaufe ohne Entwicklung, dann habe ich im Ratenkauf die Kamera in unter zwei Jahren bezahlt. Der technische Idealfall wäre natürlich, wenn ich digital fotografieren könnte, und ausgesuchte Bilder dann auf Filmmaterial sichern könnte, aber das ist wohl technisch noch nicht möglich. (05.06.2007, 22:01) | ||
| Michael Mettler: | Als ich heute mal wieder entwickelte Diafilme aus dem Fotogeschäft abholte, unterhielt ich mich mit einem Berater noch kurz über das Thema Digitalfotografie: 1. Von Sony werden in nächster Zeit drei weitere Spiegelreflex-Modelle auf den Markt kommen, deren genaue Features aber noch nicht bekannt sind: Eine "abgespeckte" Version der Alpha für den Hausgebrauch, ein semiprofessionelles Modell und ein Profi-Modell. 2. Der Berater selbst macht nach wie vor Dias, und zwar mit dem Argument, dass man die auch in 30 Jahren noch aus dem Schrank holen und anschauen könne, während eine Foto-CD im Schnitt nach fünf Jahren bereits unbrauchbar sei. Ausnahme seien die Kodak-Gold-CDs mit (vermuteten) 30 Jahren Haltbarkeit. (Wie lange hält eigentlich das Datenmaterial auf einer Festplatte?) 3. Seiner Meinung nach bringt der Umstieg auf Digital keine Zeitersparnis, weil die Nachbearbeitung und Archivierung ähnlich viel Zeit beanspruchen soll wie die Bearbeitung von Dias. Nachbearbeitung wohlgemerkt nicht im Sinne von farblicher Optimierung usw., diese braucht zusätzliche Zeit. Blieben also letztlich die Materialkosten. Wenn ich mir nun überlege, dass ich neben dem Kameragehäuse (Objektive habe ich ja) und den Speicherkarten auch noch ein neues, kompatibles Blitzgerät, mindestens einen Reserve-Akku sowie möglicherweise einen leistungsfähigeren Computer und zur Sicherheit eine externe Festplatte brauche (und/oder die genannten Kodak-CDs), dann muss ich mich (noch) fragen, ob ich für die Gesamtsumme nicht auch noch ein paar Jährchen weiterhin Dias machen kann... (05.06.2007, 16:17) | ||
| Carsten: | Bei cyberport gibt es die Sony Alpha für 815,- mit zwei Objektiven, 18-70 und 70-300... (30.05.2007, 17:57) | ||
| Michael Mettler: | Eigentlich möchte ich mir so viel Nachbearbeitung wie möglich ersparen. Neben den Verbrauchskosten wäre geringerer Arbeitsaufwand für mich ein Hauptargument, auf Digital umzusteigen.... (30.05.2007, 17:40) | ||
| Sven P. Peter: | Ich fotografiere gleich als JPG, das Problem dabei ist, dass du den Weißabgleich vorher festlegen musst, das musst du bei RAW am PC nachbearbeiten. Nachteil von RAW ist eben diese ewige bearbeiterei ;) (30.05.2007, 15:45) | ||
| Michael Mettler: | Habe heute spaßeshalber in drei Geschäften Preisvergleich für die Sony Alpha gemacht (die für mich wegen meiner vorhandenen Minolta-Objektive erste Wahl für den Digitalumstieg wäre): inklusive des 18-70 mm Zoom bei Media-Markt 799 Euro, bei Saturn 729 Euro und bei Photo Dose 679 Euro. Schon ohne Internet-Händler lohnt sich also das Vergleichen.... Im bei dieser Gelegenheit mitgenommenen Prospekt werden unterschiedliche Speicherformate genannt: JPEG und RAW. Mit letzterem habe ich keinerlei Erfahrung, soll laut Prospekt als umkomprimiertes Format einem analogen Negativ/Dia entsprechen - und füllt extrem schnell die Speicherkarte. Wie siehts da mit der Praxis aus - ich mache keine Litfass-Plakate aus meinen Bildern, braucht man für den Hausgebrauch wirklich RAW? (30.05.2007, 15:35) | ||
| Michael Mettler: | Es ist erstaunlich, welche Ergebnisse selbst eine Kompakt-Digi liefern kann. Ich hatte heute meine sonst nur für den Hausgebrauch genutzte Ricoh Caplio GX (5,1 Megapixel, Optik 2,5-4,3/5,8-17,4 mm) ins Sealife mitgenommen, da ich mit ihr schon gute Fotos unter schlechten Lichtverhältnissen und ohne Blitz gemacht habe, und sie hat mich auch hier nicht enttäuscht. Natürlich sind mit ihr keine Tele-Aufnahmen möglich, aber z.B. habe ich trotz gewölbter Acryl-Scheibe, Düster-Beleuchtung und 1 Sekunde Verschlusszeit (ruhige Hand plus angelehnte Kamera, kein Stativ!) bei ca. acht Versuchen immerhin ein astreines Porträt von einer Japanischen Riesenkrabbe, dazu diverse andere Krebsfotos im Makrobereich sowie einige ruhige Fischarten. Alle farblich sehr naturgetreu, da nicht "totgeblitzt". Ist zwar kein Ersatz für meine (analoge)Spiegelreflex, aber für manche Situation eine gute und handliche Ergänzung. Übrigens hatte im Sealife ca. jeder dritte Besucher ein Foto-Handy im Einsatz.... (25.05.2007, 23:02) | ||
| Michael Mettler: | @Carsten: So isses, als (noch) Minolta-Fotograf war genau das nämlich meine erste Frage, als ich das Thema Digi-SLR kürzlich anging: Die Sony ist die einzige Kamera, an die meine Minolta-Optiken passen würden. (23.05.2007, 17:38) | ||
| Carsten: | Den Kauf bzw. die Beratung im Fachgeschäft hatte ich auf jeden Fall vor, hab gestern schon mal geguckt, aber dort war keine Sony vorrätig, muß erst aus einer anderen Filiale geholt werden... Von der bisherigen Hausmarke, Praktica, gibt es ja m. W. keine Digitalkameras. Auf die Sony sollten aber doch auch die ganzen Minolta Objektive passen, ist ja nicht komplett neu aus dem Boden gestampft, sondern eine Weiterentwicklung nach Übernahme der Fotosparte von Minolta (23.05.2007, 11:27) | ||
| Frithjof: | Der Blick ins Fotofachgeschäft lohnt sich ohnehin, da man eine Kamera auch erst in der Hand gehabt haben muss, um zu wissen, mit welcher man lieber fotografieren geht - die EOS 350 hat sich mir damals z.B. einfach zu sehr nach Plastik angefühlt... (23.05.2007, 10:07) | ||
| Michael Mettler: | Selbst wenn der Preis bei den Kriterien ganz oben stehen sollte, lohnt sich der Blick in ein "kleines" Fotofachgeschäft, denn die großen Ketten sind nicht durch ihr ganzes Sortiment hindurch günstiger. Als ich vor zwei Jahren eine Kompakt-Digi suchte, ließ ich mich u.a. in unserem örtlichen Fachgeschäft beraten, welche von den ausgeguckten Modellen für meine Anforderungen maßgeschneidert wäre. Dabei stellte sich dann heraus, dass das schließlich ausgesuchte Modell dort um 40 Euro günstiger war als bei Media-Markt! (23.05.2007, 08:47) | ||
| Klaus Schüling: | Ich war vor ca. einem halben Jahr genau an dem Punkt, den Carsten hier beschreibt und habe mich dann für eine Canon 30D entschieden, die richtig Spaß macht. Gegen die Sony Alpha spricht das (noch) kleine Zubehörprogramm. Und die Objektive machen doch die halbe Miete aus (finanziell und technisch). Am Ende bin ich nach mehr als 25 Jahren Canon A1 einfach der Familienmarke treu geblieben, damit ich mit meinem Bruder Zubehör tauschen kann. Übrigens hat mir ein Vormittag in einer ganz normalen Fotohandlung sehr viel mehr gebracht als ein Tag auf der Photokina. Ich habe mit denen auch offen über die Internetpreise gesprochen - und am Ende für 3,5 Stunden Beratung eta 30 Euro draufgelegt - und kann mich mit wetiteren Fragen, Reklamationen, Gebrauchtzubehör etc an jemanden in meiner Stadt wenden... (23.05.2007, 07:45) | ||
| Saya: | Ich denke es sind alle 3 sehr gute Kameras, die man empfehlen kann. In der Bildqualität dürfte man mit bloßem Auge keine Unterschiede sehen. Am Besten du guckst dir die Kameras mal bei einem Händler in deiner Nähe an um zu sehen ob du die Bedienung, Menüführung ect. magst. Aufschlussreiche vergleichende Testberichte gibt es unter www.dcresource.com, allerdings auf englisch. Am Günstigsten sind Digitalkameras wenn man sie im Internet (bei deutschen Shops) bestellt, wo es sie gerade am billigsten gibt kann man über preissuchmaschine.de oder idealo.de leicht herausfinden. Ich habe keinen großen Nachbearbeitungsaufwand unter normalen Umständen; Bilder aus einer digitalen Spiegelreflex sind oft nicht so "knackig" scharf wie bei einer Kompaktamera aber das hat nichts mit der Bildqualität zu tun sondern damit, wie sehr die Kamera die Bilder schon intern bearbeitet. Wenn einem die Bilder nicht scharf genug sind und man wie ich keine Lust zum nachbearbeiten hat, kann man einfach im Menü die Einstellungen auf "schärfer" stellen und dann sind die Bilder großartig. Ich beschneide manchmal Bildränder und bearbeite bei sehr ungünstigem Licht die Farben, aber das ist es dann auch. (22.05.2007, 22:23) | ||
| Carsten: | @Sacha: Bin leider bissel weit weg von der Schweiz, und via Internet kann da natürlich noch Zoll drauf kommen, wenn man Pech hat... Ich vermute, daß der Aufwand trotzdem geringer ist als bei analog, Bilder rahmen, scannen, und dann ggf. auch noch bearbeiten... Die Canon EOS 400 D scheint mir auch die bessere Wahl zu sein von den zweien, heute hab ich noch die Sony Alpha 100 gefunden, ist noch ein bissel günstiger, wobei das ja nicht der alleinige Kaufgrund sein sollte. Hat jemand mit der Kamera Erfahrungen? (22.05.2007, 21:19) | ||
| Sacha Beuth: | @Carsten: Die Canon EOS 400 D kann ich empfehlen (Geschäftskamera, ich selbst habe das Vorgängermodel). Sie ist leichter und (zumindest nach meinem letzten Preisvergleich) günstiger als die Nikon D40X. Mit der Zeitersparnis ist das so eine Sache. Das kann nämlich schon langwierig sein, je nachdem welche Form man als Fotograf an den Tag legte, welche Lichtverhältnisse herrschten und welchen Anspruch man an die Qualität der Bilder stellt. PS: Meines Wissens sind Elektronikartikel und besonders Kameras in der Schweiz günstiger als in Deutschland (neben dem Sprit wohl so ziemlich das Einzige). Wenn Du nicht weit über die Grenze hast (oder sonst über Internet bestellen), könnte es sich lohnen. Gerade jetzt, wo der Euro so hoch ist. (22.05.2007, 12:25) | ||
| Carsten: | Gedacht hatte ich evtl an Canon EOS 400 D oder Nikon D40X, jeweils mit zwei Objektiven 18-55 und 55-200, oder gibt es da besseres zu dem Preis? (20.05.2007, 16:22) | ||
| Carsten: | Welche digitale Spiegelreflex so bis 1000 Euro würdet ihr denn empfehlen? Wenn ich mir ausrechnen, was jeden Monat schon nur für Filme drauf geht, müßte sich eine solche Kamera bei mir eigentlich schnell bezahlt machen, g, da dort ja dann keine Folgekosten mehr auftreten. Und die Zeitersparnis dürfte ja auch immens sein, oder ist da noch viel Nachbearbeitung erforderlich? So langsam nervt mich das analoge Fotografieren etwas, wenn ich an die über 400 Bilder aus Sofia denke, rahmen, tlw. einscannen am PC, etc, daß ich doch mal einen Umstieg auf digital erwäge... Für Tipps wäre ich dankbar (20.05.2007, 15:16) | ||
| Michael Mettler: | @Klaus Schüling: Den Trick mit dem Schlüsselbund kannte ich schon - ist nur schlecht umzusetzen, wenn man zum Fotografieren allein unterwegs ist und beide Hände für die Kamera braucht... (Wenn ich mich recht erinnere, wird man als Besucher am Gehege der Nasenbären im Zoo Wingst sogar auf einer kleinen Tafel darüber informiert, dass die Bewohner genau auf diese Weise ganz schnell munter werden, falls sie gerade schlafen - auch da würde sich wohl mal eine auf die Publikumsseite gerichtete Webcam lohnen.) Aber vielleicht reicht es ja schon, einen schwarzen Plastikeimer mitzunehmen und vor dem Gehege neben sich auf den Boden zu stellen. Nachteil dieser Methode und der "passenden" Kleidung: Auch andere Besucher könnten einen dann mit dem Pfleger verwechseln, und man kommt nicht mehr zum Fotografieren, weil man Fragen zu den Tieren beantworten muss :-) Zum Olfaktorischen: Meine Hunde riechen meine Kleidung immer sehr ausgiebig ab, wenn ich von einem Zoobesuch zurückkomme - eine ganz eigene Form des "Zooführer-Lesens". (03.05.2007, 15:20) | ||
| Klaus Schüling: | Das funktioniert bestimmt über den olfaktorischen Kanal noch besser: Wie Ihr aber jetzt am besten den charakertistischen Tierpfleger-Geruch annehmen könntet, überlasse ich Eurer Phantasie. Geschäftsidee für Tierpfleger: Die gebrauchten (!) Klanotten stundenweise an Photographen vermieten - dann stimmen Farbe und Geruch ... Ach ja: Als Ausleiher würde ich dann noch nach dem Schlüsselbund fragen (nur wegen des Klangs). (03.05.2007, 14:15) | ||
| Michael Mettler: | Eigentlich ein interessanter Feldversuch zum Thema "Farbsehen bei Tieren" :-) (03.05.2007, 13:14) | ||
| Tanja: | Hihi, das ist mir auch schon aufgefallen. In Hagenbeck wird man auch immer beliebter, so mehr das "Grün" eines T-Shirts dem der Pfleger ähnelt. Da ist es auch schon vorgekommen, dass z.B. die Riesenotter ganz verzückt angerannt kamen - leider bemerken die meisten den Irrtum sehr schnell... (03.05.2007, 12:53) | ||
| Michael Mettler: | Bei meiner letzten Zoorunde in Hannover fiel mir wie Schuppen von den Augen, dass ich womöglich schon immer ein "fotografisches Hilfsmittel" übersehen habe. Ich wunderte mich nämlich darüber, dass mir diverse Tiere ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit schenkten und ich so eine Reihe sehr schöner Portraits machen konnte. Irgendwann dämmerte mir dann schließlich, dass meine Kleidung an diesem Tag farblich sehr der hannoverschen Tierpfleger-Dienstkleidung ähnelte... Einen umgekehrten Effekt erlebte ich mal in Dortmund, wo sich diverse Tiere vor mir hastig in die Tiefen ihrer Gehege zurückzogen. Trug ich da womöglich "Dortmunder Tierarzt-Farben"...? (03.05.2007, 09:46) | ||
| WolfDrei:: | Erfahrungen, Bemerkungen , auch Anfragen an Digitalfotofans zum Thema: Fotografieren unter schwierigen Bedingungen. Als da sind ad 1. : Licht äußerst schwach, geblitzt werden muß, da sind aber vermehrt dicke Acryl-oder andere organische “Scheiben”; da technisch nunmehr kein Problem, oft konkav oder konvex (Aquarientunnel) gebogen, dazu mächtig dick und dann noch zwei Medien: Wasser und Scheibe. Fall 2: aus Erfahrung Singapur-Jurong Vogelpark: kleiner seltener Vogel in 6-8 m Entfernung, dazu dichte Vegetation, kleine Drahtmaschen, auch noch grün veralgt , so daß eine Änderung der Position nichts bringt, denn ein Blatt oder Ast ist immer dazwischen. Oder das Tier sitzt oben, bei dem Winkel besteht trotz “Abblenden” des Blitzes zum Objektiv die Gefahr, daß doch Blitzstreulicht hineinkommt. Hab natürlich keine Leiter mit !! Da hilft nur Glück, Materialeinsatz - und dann geht dem Vogel gerade die Augennickhaut herunter!! Fall 3: Singapur Underwaterworld: Blitzen verboten beim Dugong, na ja , Bestechung mit einem Tierparkführer hilft, konvex gebogene Acrylscheiben, der Automat gaukelt Schärfe vor und löst auch aus, das Wasser ist auch klar. Genau dann schwimmt ein größerer Fisch (auch noch silbrig) hinein. Pech. Und wenn nicht: trotz der scheinbaren Schärfe ist das Ergebnis modest. Viel Materialeinsatz bringt noch befriedigende Bilder (in meinem Fall Dias). Aber : bei normalen Glasverbundscheiben wäre das Ergebnis besser gewesen (Scheibendicke nicht zu stark als Voraussetzung), denn die Korallenfischaufnahmen hinter Acryl aus Singapur sind auch nicht so toll im Vergleich mit den Bildern, die ich kurz danach in Frankfurt machte. Wichtig : öfter die Position ändern, nicht in den Apparat blitzen ist logisch, immer einen gewissen Winkel einhalten (nicht zu flach!!), und , so möglich : ran ans “Glas” und im rechten Winkel zu dieser fotografieren. Bei zu flachem Winkel gibts verzerrte Bilder mit Milchschein. Auch darf ich annehmen, daß bei der Polymerisation der Acrylscheiben bei entsprechender Dicke durchaus Inhomogenitäten und damit unterschiedliche „Durchsichtigkeiten, Brechungsindices“ auftreten-vom Schmutz auf der Außenseite mal abgesehen. 4. Fall: Zoo Peking: organisches Glas, völlig milchig schon ohne Blitz, Zuschauer-massen, die wenigen scheinbar noch guten Ein/Durchsichten von anderen Zuschauern belagert. Also warten auf ein Wunder (gabs sogar bei Rhinopithecus bieti). 5. Fall: Nasenaffen oder Riesenhörnchen hinter Acrylglas, dazu seltsamerweise eingebaute Ecken und Kanten, keine durchgehenden geraden Fronten, Höhe des Besuchervorfeldes niedrig mit Dach, die Tiere sitzen immer etwas “winklig” zur Optik zu weit links, zu weit oben oder zu weit rechts, Standortwechsel schlecht möglich. Auch hier: warten, Glück haben, mehr Materialeinsatz lohnt nicht. 6. Fall: “Schwimmlandtiere” wie Pinguine , Zwergflußpferde etc. : Kunstlicht oder fast dunkel, dicke Acryl-Scheiben mit Wassertropfen oberhalb der „Gürtellinie, Unterwassereinblick: kann man fast vergessen, mit dem Blitz was zu erreichen (hier Papageitaucher Jurong). 7. Fall: die Sitzstangen befinden sich fast immer in Richtung des Besuchers oder zu nah : da kann man sich aussuchen, ob man einen scharfen Kopf oder Schwanz haben will-ganzes Tier geht nicht. Und das Tier rührt sich nicht. 8. Fall: “Ganzkörperaufnahmen” von Schlangen oder ähnlichem “Gewürm”. Profis haben die Erlaubnis und fotografieren vom Wärtergang von oben, wenn Schlange eingerollt. Ein eingerollter und auf einem Ast aufgehängter Hundskopfschlinger macht da kein Problem. Aber eine aufgeräufelte GROSSE Schlange?? Und so habe ich als “Teil”kompromiß hervorragende Kopfaufnahmen von Königskobras und Taipanen- Mittelteile sind ja weniger attraktiv (von Lampropeltisarten mal abgesehen). Und die Schlangen bleiben liegen-den ganzen Tag! 9. Fall: Night-Safari Singapur: Blitzverbot. Tages- oder Blitzerlaubnis gibt’s nicht. Also 3200 ASA/ISO, Stativ, Dämmerlicht: das Ergebnis ist zu vergessen - gerade das „flying sqiurrel“ ist zu erkennen. Wie treiben es die “Digitalen” in diesen Fällen? (26.04.2007, 15:57) | ||
| Leopatra: | Ich hoffe es stört euch nicht wenn ich jetzt Bezug auf die ersten Postings dieses Threads nehme, aber ich wollte nur anmerken das ich meine Lieblingstiere aus der Wilhlema (vor deren Käfige ich schon sicherliche einige hundert Stunden verbracht habe, unter anderem auch um Fotos zu machen) auf Anhieb auf Fotos erkenne, dazu muss man kein Experte sein... Auf der anderen Seite wurde eines meiner Bilder schon in den Stuttgarter-Nachrichten als Bild der Woche veröffentlicht, (ich bekam 30 Euros dafür) was aber auch kein Problem darstellte da ich der Redakteurin die mich wegen der Veröffentlichung anschrieb sagte sie müsste halt das Einverständis der Wilhelma holen, was kein Problem war, die Wilhelma bestand nur darauf das der Name des Zoos gennant wird. (23.04.2007, 18:20) | ||
| Oliver Jahn: | Ins Netz gestellt, sieht man kaum einen Unterschied. Es ist auch erst dann von Bedeutung, wenn man die Bilder printen läßt. 9x13 ist sicher auch mit ISO 1000 noch durchaus akzeptabel. Die richtige Qualität muss für mich bis A4 gehen. Alles darüber hinaus ist eher exotisch und für mich nicht mehr wichtig. Ich habe wenns hoch kommt 10 Bilder in A3, A3plus und A2. Ansonsten habe ich die Bilder ausschließlich in A4 oder A5. Allerdings ist das ganze auch immer sehr eine Frage der Objektivgüte. Eine Analoge SRK mit gutem Objektiv und feinkörnigem 400 Film (z.B. aus dem s/w Segment den Kodak BW400CN) kann mit jeder Digitalen SLR mithalten. Ich bin eigentlich nur auf die Digitale umgestiegen, weil die Bildbearbeitung mir echt Spaß macht und ich keine Böcke auf Negativscannen habe, das dauert mir in hoher Qualität einfach zu lange. (04.02.2007, 19:48) | ||
| Sven P. Peter: | ASA (auch unter ISO bekannt) 1000: http://img176.imageshack.us/img176/1844/klhutaffe2mm0.jpg ASA 100: http://img170.imageshack.us/img170/11/klleopard9du1.jpg Beide Bilder sind mit der Nikon D200 entstanden. (04.02.2007, 19:34) | ||
| Saya: | Bei Digitalkameras kann man den ISO-Wert, dh die Empfindlichkeit einstellen (ist glaube ich das gleiche wie ASA) und je höher die ist, desdo kürzer kann die Belichtungszeit sein. Bei digitalen Kompaktkameras führt das aber schnell zu einem sehr starken Qualitätsverlust, wenn die Bilder bei ISO 100 zop sind, sind sie bei ISO 400 oft shcon kaum noch zu gebrauchen und darüber gar nicht mehr. Eine digitale Spiegelreflex hingegen hat einen viel besseren/größeren Chip und schafft es daher eine sehr gute Bildqualität auch bei hohen ISO-Werten. ISO 400 und 800 sind dann kein Problem, bei ISO 1600 wird die Qualität schlechter aber solange man keine Poster drucken will geht das auch noch. Wenn man regelmäßig bei schlechten Lichtverhältnissen fotografiert, lohnt sich eine digitale SLR auf jeden Fall, die ist um klassen besser als eine analoge oder eine Kompaktkamera. (04.02.2007, 19:26) | ||
| Oliver Jahn: | Auch ich wähle für die beste Qualität immer 100 ASA. Allerdings habe ich bei meiner Kamera durchaus bis 400 eine Qualität, die für Bilder bis ins Format A3 reicht. Anti-Shake ist eine wundervolle Sache, da ich kein Stativ mehr mitnehmen muss, denn bis zur 1/10 Sekunde kann man locker aus der Hand fotografieren. Allerdings wirklich nur bei unbewegten Objekten. Bewegungen der Tiere kann man damit nicht ausgleichen. Allerdings bis zu einem gewissen Grad vermittelt die Bewegung im Bild ja auch eine gewisse Lebendigkeit. Will man allerdings das Bild wirklich knackscharf, dann hilft wohl nur ein leistungsstarker Blitz. Ach ja, zur ASA-Einstellung gibt es natürlich auch eine AUTO-Einstellung, die geht bei mir dann allerdings bis in den Bereich 3200 und da leidet dann die Qulität doch erheblich durch das Bildrauschen, was in etwa einer sehr groben Körnung im Film entspricht. Allerdings kann man auch damit Effekte erzielen, die nicht uninteressant sind, vor allem, wenn man (so wie ich) fast ausschließlich schwarz/weiss Bilder macht. (04.02.2007, 19:22) | ||
| Krümmel: | Interessante Fragen: Ich habe die Mehrwertsteuer-Stufe zum Anlaß genommen, aus ein digitales System umzusteigen. Jetzt muss ich die ganze Sache nur auch noch in der PRaxis in den Grii kriegen: Zur Belichtung: Auch bei den digitalen Spiegelreflex-Systemen wählt man eine Empflichkeit vor (ASA-Einstellung). Der Preis für Empfidlichkeit ist aber natürlich irgendwo Qualität)wohl eher Rauschenund Kontrast als Auflösung). Die Kreiselmotoren im Kamera/Objektiv-System können nur die Bewegung der Kamera stabilisieren - nicht die des Objektivs. Im Gegenteil das feinfühlige Mitschwingen kann erschert werden, weshalb diese Systeme auch einen EIN/AUS Schaler haben. (04.02.2007, 19:06) | ||
| Michael Mettler: | Frage an die Digital-Spiegelreflexler: Auf meiner Wuppertal-Köln-Tour hatte ich so schlechte Lichtverhältnisse, dass ich mit meiner analogen Kamera und 100-ASA-Film selbst bei Blende 2,8 kaum über 1/20 Sekunde Verschlusszeit rauskam. Wie sehen in solchen Fällen die Möglichkeiten mit einer Digitalkamera aus? So weit ich weiß, lässt sich doch dort eine höhere Empfindlichkeit entstellen, welche Folgen hat das für die Bildqualität? Und gleicht ein Anti-Shake-System dann wirklich "nur" das Wackeln der Kamera aus oder auch die Bewegungsunschärfe eines Tieres? (04.02.2007, 18:25) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Oliver Jahn Oh smile jetzt haben wir uns wieder übershcnitten, habe Dir grade eine Email zurückgeschrieben. Also, so wie ich das sehe, läuft es bei mir dann doch auf eine Spiegelreflex hinaus, dann aber auf eine, bei der man bei Bedarf neue Objektive dazukaufen kann. Bei der Auswahl derselbigen komme ich dann gerne auf Deine Beratung züruck, auf jeden Fall schon jetzt mal vielen Dank für Deine Mühe !! (23.10.2006, 21:12) | ||
| Oliver Jahn: | Also so einfach ist das auch nicht zu sagen! ;-) Die Objektive der Spiegelreflex sind schon eine andere Klasse, als die der Kompakten. Ich würde NIE auf die Spiegelreflex verzichten wollen. Schau mal, wenn die Zoos sich weiter so entwickeln, wie zur Zeit, dann werden die Gehege immer größer und größer und irgendwann sucht man mal das Tier am Horizont. Und wenn dann mein 300er Tele nicht mehr reicht, dann kann ich mir ein 400er oder 500er zulegen. Mit der Kompakten aber bist du auf "ewig" an die Brennweite gebunden. Ausserdem sind die Chips der Spiegelreflex einfach qualitativ besser. Ich würde also immer zu einer Spiegelreflex raten. Mit einer Spiegelreflex kann man fotografieren, mit einer Kompakten knipsen. Einige Kompakte haben allerdings auch schon etliche Möglichkeiten, mit unterschiedlichen Verschlusszeiten und Blenden zu arbeiten. Da ist es dann wirklich nur noch die Qualität der Objektive, die eben bei der Spiegelreflex unerreicht ist. (23.10.2006, 21:04) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Oliver Jahn Also sind Wechselobjektive gar kein Muss für Anfänger in der Spiegelreflexfraktion..? Oh man, wie wenig ich doch über solche Sachen weiss.. *schäm* aber deshalb frag ich ja hier auch die Profis. Ich habe eben bisher immer einfach nur nach schönen Motiven gesucht und dann abgedrückt. Wie gesagt mein Hauptproblem sind ja eben weiter entfernte Motive, wäre ich dann am Ende gar mit einer "normalen" Digicam die einen hohen optischen Zoom hat besser beraten, als mit eine Spiegelreflex oder bleibt das dann am Ende Geschmacksache..? 199 Euro hört sich wahrlich nach einem Schnäppchen an, soviel habe ich damals schon für meine popelige 3,2 Megapixel Olympia gezahlt. Ob ich aber das große Glück habe so ein Schnäppchen zu machen ? Werde auf jeden Fall die Augen offen halten. (23.10.2006, 20:52) | ||
| Oliver Jahn: | @Jennifer, habe gerade geschrieben, als dein Beitrag kam. Ich habe dir gerade eine Mail geschrieben! Du brauchst also nur zu antworten. (23.10.2006, 20:46) | ||
| Oliver Jahn: | @Jennifer, das ist das kleine Manko der Dimage Serie, die sonst echt klasse Kameras hat. Sie haben eben KEINE Wechselobjektive, aber einen sehr großen Zoom-Bereich. Dennoch ist man/frau in stärkeren Weitwinkelbereichen, wie auch im starken Telebereich nur an das vorhandene Objektiv gebunden. Genau so sieht es mit dr Lichtstärke aus. Viele Fotografen verzichten zu Gunsten der Lichtstärke eher mal auf etwas Brennweite. Zu guter letzt darf nicht vergessen werden, die Minoltas, die es noch gibt, sind Restbestände. Also wenn weg, dann weg! Allerdings macht sie das recht günstig, Mediamarkt hat im Frühjahr Minolte Dimages für knapp 600 Euro für tatsächliche 199 Euro rausgehauen. Nikon aber besticht durch seine Belichtungsmessung. Die 3-D-Color-Matrix Messung ist schon eine besondere Klasse im Farbbereich. Diese hier zu erklären, würde den rahmen sprengen. Aber diese Messmethode ist seeeeeehr gut und erzielt super Ergebnisse!!!!!!!!!!!!! (23.10.2006, 20:27) | ||
| Michael Mettler: | Eigentlich schade, dass es keine Mischform gibt: Digital fotografieren, auf dem Kameramonitor gleich checken können, auf dem Chip abspeichern und später auf echtes Filmmaterial übertragen. Das wäre MEINE Wunschtechnik :-) (23.10.2006, 20:21) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Oliver Jahn Danke für das Angebot mit der weiteren Beratung, aber wie kann ich Dir denn mailen, wenn ich noch Fragen habe..? Oder soll ich dann weiter hier meine Fragen stellen, damit alle von den Antworten profitieren ? (23.10.2006, 20:15) | ||
| Jennifer Weilguni: | Eigentlich hatte ich schon vor, mir eine digitale Spiegelreflex anzuschaffen, weil man ja später dann auch je nach Bedarf verschiedene Objektive dazu kaufen kann. (23.10.2006, 20:10) | ||
| Matthias: | Nein. Die ist nicht mit der von Oliver Jahn beschriebenen Kamera identisch. Da aber die Produktentwicklung so rasant laeuft, wuerde ich dir empfehlen, einfach mal unter Konica Minolta Dimage zu googeln. Die Z6 ist bereits guenstiger als meine Z5 damals war. Damals war uebrigens im Januar diesen Jahres! Diese Kameras sind uebrigens keine Spiegelreflex. Hatte vorhin ueberlesen, dass du dir ne Spiegelreflex anschaffen willst. (23.10.2006, 13:59) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Oliver Jahn und Matthias Danke für die Tips, ist mir natürlich schon klar, dass wohl jeder auf ein bestimmtes Fabrikat schwört, aber so als Laie muss man sich eben an jeden Strohhalm klammern, denn ich habe in dieser Hinsicht wirklich keinerlei Ahnung. Vor allem die Konica Minolta Dimage z5 hört sich für mich jetzt ziemlich interessant an, ist die identisch mit der von Oliver angesprochenen Minolta, die es jetzt nicht mehr gibt..? Als Preis dachte ich an eine Obergrenze von 1.000 , ist das realistisch ? (23.10.2006, 13:23) | ||
| Patrick Kalscheuer: | @Matthias. Kann beide Aussagen nur bestätigen. Viele Bildbearbeitungsprogramme können tatsächlich auch das Archivieren deutlich vereinfachen. Ich verwende momentan die Z6 von Minolta und bin bei DEM Preis (hat mich 199 Euro gekostet, das gute Stück) echt zufrieden. Man sollte sich nur ne Gegenlichtblende zulegen, weil die Z6 ohne ziemlich zur Überbelichtung neigt... (23.10.2006, 12:24) | ||
| IP66: | Ein Tipp zu den Waldhunden in Krefeld: Ich habe sie meist am späten Nachmittag nach 16.00 gesehen, allerdings meist bei gutem Wetter. Sie sind äußerst photographierbar und überhaupt nicht scheu. (23.10.2006, 11:55) | ||
| Matthias: | @Michael Mettler Man merkt an deinen Ausfuehrungen zum Archivieren am Computer, dass du das noch nie gemacht hast ;-) So umstaendlich ist das gar nicht. Wenn du z.B. 30 Fotos von Loewen hast, gibst du denen einfach den Namen Loewe01, Loewe02, etc. etc. In allen Bildbearbeitungsprogrammen gibt es dann die Funktion, eine Anzahl markierter Bilder, in dieser Form zu benennen. EIN Dateiname plus Kennziffern in absteigender oder aufsteigender Reihenfolge, ganz wie man mag. Nach ein bisschen ausprobieren, geht das ruck zuck. Was allerdings bei mir laenger dauert, ist die Nachbearbeitung. Durch die vielen Moeglichkeiten, die man hat, kann das schnell in stundenlange Arbeit ausufern. @Jennifer Weilguni Ich benutze die Konica Minolta Dimage Z5. Fuer einfache und schnelle Schnappschuesse wuerde ich dir eine Kamera aus dieser Z-Reihe empfehlen. Diese Kameras haben Anti-Shake, sind preislich guenstig (nur einige hundert Euro) und, das ist das Wichtigste, haben einen hohen optischen Zoom (12x). Wenn du dir eine DigiCam aussuchst, immer auf den optischen Zoom achten. Wie hoch der digitaler Zoom ist, ist sch...egal, da dieser nur die Qualitaet vermindert, und zwar erheblich. (23.10.2006, 11:04) | ||
| Michael Mettler: | Ich lese mit Interesse mit, weil ich mich mit der "endgültigen" Umstellung auf Digitalfotografie ebenfalls sehr schwer tue. Zwar habe ich längst eine Digi für den Hausgebrauch und schätze deren Vorteile sehr, aber Zoofotografie mache ich nach wie vor per Diafilm - auch wenn das inzwischen sehr viel teurer geworden ist als noch vor vier, fünf Jahren. Erstens befürchte auch ich, dass ein immer schnellerer Wechsel von Speichermedien kommen wird, so dass der technische Aufwand beim Zugriff auf ältere Fotos immer größer wird. Ich habe vor genau 25 Jahren mit ernsthafter Zoofotografie begonnen und kann heute noch problemlos damalige Dias aus meinem Archiv ziehen und für irgendwelche Zwecke verwenden - selbst ein eventueller durch Alterung des Materials entstandener Farbstich lässt sich DANK der Digitalisierung in Scans wieder entfernen. Zweitens - und das ist für mich viel entscheidender - habe ich ein Archivierungsproblem. Wenn ich z.B. beim selben Zoobesuch 30 Fotos von Löwen mache, muss ich bei der Digitalgeschichte 30 verschiedene, aussagekräftige Dateinamen verwenden. Beim Dia schreibe ich einfach einmal das Etikett mit Artname, Zoo und Aufnahmedatum und kopiere es dann noch 29x - viel weniger Zeitaufwand. Zudem ist bei meiner Archivierung nach zoologischem System die Zuordnung neuer Fotos in den Bestand viel einfacher: Kasten auf, Bilder bei der entsprechenden Tierart reingesteckt und fertig. Am Bildschirm muss ich das mühsam auf unendlich viele Ordner udn Unterordner verteilen, wenn ich mir die spätere Suche nicht erschweren will. Und wo ich bei einem Dia auch Nachträge machen kann - z.B. nachträglich per Diastift einfach den Individualnamen eines Zootieres auf den Rahmen schreibe - hätte ich bei einer Digitaldatei wesentlich mehr Arbeit bzw. einen endlos langen Dateinamen. Bei wenigen Fotos - wie den besagten für den Hausgebrauch - ist dieser Aufwand ja nicht so schlimm, aber die Digitalfotografie reizt zumindest MICH wegen des nicht benötigten Filmmaterials dazu, mehr Aufnahmen als mit analoger Technik zu machen. Abgesehen davon schätze ich es auch, nicht für NOCH einen Zweck Stunden vor dem PC-Bildschirm zu verbringen. Mein zwischenzeitliches Vorhaben, den gesamten Archivbestand per Scan zu digitalisieren, habe ich u.a. deswegen wieder fallen lassen - bei über 60.000 Tierdias (nicht nur aus Zoos) wäre das ein mörderischer Aufwand. (23.10.2006, 09:39) | ||
| Sven P. Peter: | Einfach das Bild auf die gewünschte Größe mit einem Bildbearbeitungsprogramm bringen und dann bei http://imageshack.us/index.php hochladen. Bildlink kopieren und gut is ;) (22.10.2006, 21:53) | ||
| Oliver Jahn: | @Sven, wie kann man denn seine Bilder mal hochladen, so dass man sie auch anderen mal zeigen kann, ohne eine eigene HP einrichten zu müssen? Was ist dieses imageshak, über das du das immer machst? Dein s/w Effekt ist klasse! Wunderbares Bild und herrliche Bernsteinaugen. (22.10.2006, 20:41) | ||
| Oliver Jahn: | Also mit den Kameras ist es sicher genau wie mit den Zos. Der eine schwört auf den und der andere auf den. Ich fotografiere seit ewigen Zeiten mit Minolta. Habe drei analoge und eine digitale Kamera von Minolta und war immer mit allen sehr zufrieden.Nun gibt es die nicht mehr, aber von Sony die Alpha ist das Nachfolgermodell, eine super Kamera mit sehr guter Austattung zu fairem Preis und absolut Minolta kompatibel. Das ist ganz gut, denn Minolta-Objektive sind jetzt recht günstig, weil die Marke vom Markt ist. Außerdem hat sie das von Minolta entwickelte Anti-Shake-System, das heißt, auch bei langen Brennweiten und wenig Licht kann man noch getrost ohne Stativ aus der Hand fotografieren, ohne zu verwackeln. Aber auch Svens D200 von Nikon ist eine super Kamera. Und wenns ein wenig mehr sein darf, dann ist das beste auf dem Markt derzeit von Nikon die Dx2s. Liegt allerdings bei ca. 5000 Euro. Hat aber selbst bessere Werte im Test als das Flaggschiff von Canon, die EOS 1Ds MarkII für knapp 8000 Euro. Also, der Markt ist voll und es gibt eine super Auswahl. Wenn ihr weitere Fragen habt, dann mailt mir mal, helfe da sehr gern, wenn ich kann. (22.10.2006, 20:35) | ||
| Carsten: | @ Jennifer: Genau geht es mir da auch, alle Tiere wo man nah rankommt geht, ansonsten der Frust, g. Tips kann ich leider nicht geben, brauch ja selber welche , o: (22.10.2006, 20:11) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Oliver Jahn, Sven P. Peter und Carsten Danke für das Lob, freut mich riesig, wenn euch meine Seite gefällt. Mir ging es bis jetzt beim Fotografieren vor allem darum, immer möglichst schnell und einfach Schnappschüsse zu machen, da die Technik für mich ein Buch mit seiebn Siegeln ist, habe ich mich bis jetzt noch nicht an Spiegelreflexkameras rangetraut. In letzter Zeit spiele ich dann aber doch immer öfter mit dem Gedanken mir eine anzuschaffen, da es mich vor allem dann ärgert mit einer verhältnismäßig "primitiven" Cam ausgerüstet zu sein, wenn die Tierer in ihren Gehegen weiter weg sind. Da wünsche ich mir viel mehr zoom, zoom, zoom :-) Vieleicht habt ihr ja ein paar Tips für mich, welche digitale Spiegelreflex für mich als Laien geeignet wäre um schöne Bilder zu machen ohne vorher viel einstellen zu müssen..? Dann wüsste ich nämlich schon was Weihnachten auf meinem Wunschzettel steht. (22.10.2006, 19:46) | ||
| Carsten: | @Sven & Oliver: Na dann werd ich mich mal mit Digitalkameras befassen. Gibt es irgendwelche wichtigen Dinge, die man beim Kauf beachten muß??? (22.10.2006, 18:31) | ||
| Sven P. Peter: | Ich liebe auch S/W-Bilder, und da kann man per PC echt viel machen. Z.B. auch sowas: http://img302.imageshack.us/img302/9421/kllwe20farbpa9.jpg (22.10.2006, 18:14) | ||
| Oliver Jahn: | @Sven, das Lob ist mehr als gerechtfertigt. Ich habe ja schon im TG einige deiner Bilder bewundert, aber diese Bilder auf der HP sind wirklich echt klasse, nicht nur vom Inhalt, sonder auch fotografisch aller erste Sahne! Ich fotografiere seit etlichen Jahren nur in schwarz/weiß. Und da ist der Umstieg ins digitale Fach natürlich noch viel interessanter, denn zum einen ist die analoge S/W-Fotografie richtig teuer geworden, zum anderen habe ich im digitalen Bereich jetzt die Möglich, die es früher nur mit der eigenen Dunkelkammer gab. Ich kann nämlich nachträglich noch mit allen gängigen Filtern meine Bilder so verändern, wie es mir gefällt, hne die gesamt teuere Ausrüstung mir zulegen zu müssen und immer, je nach Bild- und Lichtsituation einen Filter auswählen zu müssen. Das kann ich alles hinterher am Rechner machen. Letztlich hat eben jeder Farbfilm nur 257 Graustufen. Jetzt mache ich die Bilder in Farbe und wenn ich sie dann in s/w umwandele, habe viel feinere Abstufungen, da ich ja jede Farbe in Graustufen umwandele, und die normalen 257 Graustufen ebenfalls noch im Bild habe. Das beistert mich absolut und ist jedem S/W-Freund nur zu empfehlen. (22.10.2006, 18:05) | ||
| Oliver Jahn: | @Carsten, genau mit diesem festen Vorsatz habe ich mir die digitale Kamera gekauft. Das eine tun ohne das andere zu lassen. Und was ist passiert? Genau, ich hab die Analoge seit dem nicht einmal mehr aus dem Schrank geholt, weil beide Kameras zusammen zu schwer sind, ich mich also für eine entscheiden muss, und das war seit dem immer die Digitale. Und das wirklich hochwertige Scannen von Negativen ist sehr zeitaufwendig und verlangt oft noch teures Zubehör, wie einen Negativscanner. Ich habe das mal mit einem Freund zusammen gemacht, und habe wirklich drei Samstage gebraucht, für 24 Fotos. Also das war ein reiner Negativscanner von Nicon und da hat ein Scan in höchster Qualität so ca. 20 Minuten gedauert. Jetzt nehme ich die Speicherkarte, schiebe sie in den Kartenleser des Rechners und habe die Bilder ganz ohne Qualitätsverlust sofort auf dem Rechner. (22.10.2006, 16:59) | ||
| Sven P. Peter: | Die Qualität von analogen Bildern kommt nich mehr an die von den Ergebnissen einer Digitalen spiegel refelex ran. Und viel günstiger vom entwickeln her ist es ja eh. ;) PS: Danke für das Lob meiner Page ;) (22.10.2006, 16:35) | ||
| Carsten: | @Oliver: Daher auch die Idee, beides zu mischen, analog fotografieren, die Dias dann scannen, so hat man ein doppeltes Archiv, falls mal irgendwas passiert. Ist natürlich auch recht zeitaufwendig, daß scannen dauert pro Bild ca. eine Minute, wäre aber für mich nicht so relevant, da ich mehrere Rechner nutzen kann. Und Diafilme sind ja nicht so teuer, da kann man die fehlende Nachkontrolle dadurch wettmachen, daß man ein Bild mehr schießt. (22.10.2006, 16:21) | ||
| Oliver Jahn: | @Sven, eine grandiose Seite, ich bin begeistert und gern hätte ich für meine Bilder auch eine solche Seite. Leider habe ich mich mit dem Erstellen einer HP noch nie beschäftigt. @Jennifer, bei der Seite braucht man sich weder zu schämen, noch im Boden zu versinken. Es ist ein ganz anderer Aufbau als der von Sven, aber dennoch eine tolle und informative Seite!! @Carsten, ich habe 20 Jahre NUR analog fotografiert. Und ich habe immer gesagt, das wird sich nie ändern!!! ;-) Und heute? Da habe ich neben meiner ananlogen Minolta Dynax 7 jetzt eine Minolta Dynax 7D! Und seit ich die habe (seit März 2006) habe ich die analoge Kamera nicht mehr in der Hand gehabt. Die sofortoge Kontrolle über das Bild und die wahnsinnigen Möglichkeiten der Nachbearbeitung sind der klare Vorteil der Digitalen! Das Speichern hingegen ist ein klares Manko! Habe jetzt bereits eine 250 GB externe Festplatte, da mein Rechner voll war. Wie lange diese Daten dort lesbar sind und wie lange man sie immer wieder nutzen kann, kann mir kein Softwarehersteller sagen. Auch das brennen auf DVD nutzt nur so lange etwas, wie man diese auch noch lesen kann. Wer weiß, welches Medium wann die DVD ersetzt. Mein Rechner hat z.B. gar kein Diskettenlaufwerk mehr. Hätte ich also Bilder auf Disketten gespreichert, ich müsste mir heute Zusatzgräte besorgen, um an die Daten zu kommen. Und habe ich irgendwann mal einen Schrank voller externer Festplatten, voll mit Bildern. Hingene habe ich meine ca. 5000 bis 7000 Negative meiner Filme in beschrifteten Fototaschen in einem einziegen Schrankfach, dunkel, trocken und nicht zu warm. Und sollte mir in 30 Jahren mal einfallen, davon ein Bild haben zu wollen, dann lasse ich (wenn es das bis dahin noch gibt)einfach einen Abzug machen. Dennoch fasziniert das Digitale schon sehr und die Qualität ist heute nicht mehr eindeutig beim analogen Bild besser als beim digitalen. Gerade im Zeitalter der digitalen Spiegelreflex. (22.10.2006, 13:44) | ||
| Dirk K: | Ja, es gibt noch Waldhunde und Mähnenwölfe in Krefeld. Außerdem noch ein Paar Löffelhunde, welches des Fotografieren durchaus würdig ist;-). Um Löffel- und Waldhund vor die Linse zu kriegen gehört jedoch ein kleines Maß an Glück. Morgens kann man sie wohl am besten erwischen. Auch die Blauducker sind auf Grund des Zauns und den schlechten Lichtverhältnissen extrem schwer zu fotografieren. (22.10.2006, 11:48) | ||
| Carsten: | Ich hätte mal eine generelle Frage zum Fotografieren, und zwar, welches System wohl das bessere, digital oder analog zu fotografieren? Oder evtl. auch eine Mischung aus beidem, sprich auf Film Dias zu fotografieren und dann zu scannen? Möchte mir in Kürze eine neue Fotoausrüstung zulegen und bin auf Euere Antworten gespannt, bislang nur Kleinbildkamera mit 115-Zöömchen und Diafilme. Der Vorteil bei Digital ist sicher die einfache Nachbearbeitung, Archivierung etc, aber bei Film soll die Qualität etwas besser sein. @ Jennifer & Sven: Hab auch mal auf Eueren Seiten "spioniert", sind beide sehr schön, ich wünschte ich wäre auch schon so weit mit meiner Seite ... (22.10.2006, 11:20) | ||
| Sven P. Peter: | Bin nicht enttäuscht, is doch nett gemacht. Mir gefällt das Zebrabild aus Bretten, einem Tierpark, von dem ich vorher noch nie etwas gehört habe. (22.10.2006, 00:16) | ||
| Jennifer Weilguni: | nochmal @Sven Au wei, jetzt habe ich eben mal auf Deine Page gesehen und schäme mich ja fast. Da kann ich natürlich nicht mithalten, gegen diese Ausrüstung ist mein Laiengeknipse die reinste Kinderspielerei *in Grund und Boden versink* :-) (22.10.2006, 00:13) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Sven Meine ist www.zoo-mobil.de aber bitte nicht enttäuscht sein, ist eine sentimentale Zoofanseite :-) (22.10.2006, 00:07) | ||
| Sven P. Peter: | @Oliver Jahn: In Berlin TP kann man alle Tiere recht gut knipsen, wenn die Brennweite mind. 300mm beträgt, da dann die Gitter da verschwinden. Mähnenwolf im TP: http://img183.imageshack.us/img183/842/klmhnenwolftx7.jpg @Jennifer: Wiel lautet denn die Adresse deiner HP, würde die Bilder gerne mal sehen. Meine is www.sven-peter-peter.de *schleichwerbung mach* (22.10.2006, 00:02) | ||
| Jennifer Weilguni: | Also Waldhunde ( oder zumindest noch einen Waldhund) kann man ohne störende Gitter in Stuttgart recht gut fotografieren, die Mähnenwölfe kann man in Nürnberg in der tat am besten fotografieren, allerdings habe ich auch in Stuttgart und Heidelberg schon schöne Mähnenwolfbiler ohne Gitter gemacht, indem ich mein Objektiv einfach zwischen dem Gitter durchgesteckt habe, natürlich nur, wenn die Tiere sich in ausreichendem Abstand zum Gitter befanden. Sind ein paar nette Bilder bei rausgekommen. Die schönsten Mähnenwolfbilder allerdings konnte ich in München schiessen, dort haben die Tiere sich regelrecht in Pose gesetzt und das in allerschönsten Lichtverhältnissen *schmacht* Zu den unten abgesprochenen Bildrechten kann ich nur sagen, dass ich ja auch eine eigene Zoo-Homepage habe, auf der ich selbstgeschossene Bilder veröffentliche. Ich habe die betreffenden Zoos immer angeschrieben und um Erlaubnis gebeten und die Reaktionen waren bisher alle durchweg positiv. Auch Hannover hat gerne sein Einverständnis dazu gegeben und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ich da eine Ausnahme bin, warum denn auch ? Vieleicht wollen sie einfach nur vorher gefragt werden ? (21.10.2006, 23:38) | ||
| Oliver Jahn: | Ich war schon über 10 Jahre nicht mehr in Nürnberg. Es wird wohl mal wieder Zeit. Ein tolles Foto. In Mulhouse im Frühjahr hatte ich bei deinen Arten Pech. Die Waldhunde schliefen in einer Kiste und die Mähnenwölfe liefen nur im Halbschatten mit Lichtflecken. Aber danke für die Tipps, Krefeld wäre noch mal interessant, gibt es dort noch beide Arten? (21.10.2006, 23:20) | ||
| Sven P. Peter: | So hab ma das aus Nürnberg hochgeladen: http://img392.imageshack.us/img392/338/wolf4yt.jpg (21.10.2006, 22:54) | ||
| Gabi R.: | Ich habe beide im Tierpark Berlin fotografiert, die Lichtverhältnisse sind ganz gut. Das Gitter ist noch etwas zu sehen, aber da war das Tier einfach noch etwas zu nah dran, mehr Geduld hätte geholfen. (21.10.2006, 22:53) | ||
| Sven P. Peter: | Also Mähnenwölfe habe bisher in Nürnberg, berlin TP und Krefeld vor die Linse bekommen. Walshund müsste in Mulhouse gewesen sein, müsste ich aber nachschauen. (21.10.2006, 22:24) | ||
| Oliver Jahn: | Für mich gehört eigentlich zu jedem Zoo-Besuch auch die Kamera, denn das Fotografieren ist ein großes Hobby von mir und es läßt sich mit dem Zoo sehr gut verbinden. Mittlerweilen habe ich einige tausend Fotos und einige Tiere, wie z.B. Nashörner, Flusspferde oder einige Raubkatzen habe ich in wirklich schönen Situationen abgelichtet. Bei einigen Tierarten aber habe ich immer wieder Probleme, sie einmal gut vor die Linse zu bekommen, entweder weil man das Tier so selten sieht, oder aber, weil deren Anlagen fotografisch einfach ungünstig sind. Wer kann mir z.B. bei zwei Tierarten sagen, wo ich die gut mal vor die Kamera bekomme. Einmal ist das der Mähnenwolf. Leipzig ist zu schattig, Halle zu schattig und zu eng vergittert, Frankfurt zu weit weg (selbst für das 300er Tele). Wo bekommt man also fotografisch gut einen Mähnenwolf zu sehen. Die zweite Tierart, die mir nie richtig gut auf dem Foto gelungen ist, ist der Waldhund. Die neue Waldhund-Anlage in Bernburg ist wirklich klasse, aber fotografisch auch durch engste Maschendrahtvergitterung kaum tauglich. (21.10.2006, 22:19) | ||
| Linda: | ... huch, das habe ich ja noch nie gehört, dass man in zoos nicht fotografieren darf bzw. diese Bilder nicht veröffentlichen darf (also privat/private homepage natürlich). die zoos müssten sich doch eigentlich drüber freuen, ist doch eher werbung, oder?! Die meisten Postkarten aus Duisburg z.b. sind doch eh schon uralt... (19.12.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | ...dann soll Disney seine Leute mal in die Streichelzoos der kleinen Tierpark und zu den (Außen-)Wänden jedes zweiten Kindergartens schicken. Mickys allerorten, meist ziemlich schlecht abgepinselt. Oder Dschungelbuch. (17.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | ..."Einstweilige Verführung": Hübsche Wortschöpfung :-) Ich hab' mal das Gerücht gehört, dass der Disney-Konzern in Deutschland sogar Kontrolleure auf Kunsthandwerkmärkte schickt, welche die Verwendung von Micky, Donald & Co. als Motive für Seidenmalerei, Fensterbilder usw. unterbinden sollen.... (17.12.2005, 00:00) | ||
| Klaus Schüling: | @Ottokar Nein, so wie ich das sehe, ist das genau der Punkt. JK Rowlings (schreibt die sich so?) wurde verklagt, weil jemand vor Ihr das Wort "Muggel" in einer Fantasy Geschichte gebracht hatte (Plagiatsvorwurf). Es ging um eine beachtliche Summe für eine (16.12.2005, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | @Sitara: Schreib mir ma eine Mail: zoomaster@web.de Danke! :-) (16.12.2005, 00:00) | ||
| Sitara: | @ Sven: Mich würde mal interessieren, von welcher Elefanten-Kuh bei Hagenbeck das Auge/Titelfoto vom letzten TR ist und kannst du offen über "die andere Sache" sprechen (hier im Forum)? Wäre vielleicht ganz "lehrreich" für so manchen anderen... (16.12.2005, 00:00) | ||
| Ottokar: | Interessant, endlich geht es mal nicht um Tiere und Gehege ;-) Wie ist das eigentlich mit dem Regress? Ginge es um entgangene Einnahmen/Nutzungen für den Zoo (und wie will der das berechnen) oder um Anteile am Gewinn des Publishers/Fotografen? (ebenfalls - nachwelchem Maßstäben?) In beiden Fällen dürfte es doch um kaum berechenbare oder minimale Summen gehen - welchen Anteil an einem Heft oder Buch macht schon ein einzelnes Bild?? Oder habe ich als Jurist-Laie etwas ganz falsch verstanden? (16.12.2005, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Und bis heute bin ich da wegen einer anderen Sache nicht durchgekommen, bzw. ich habe nun schon aufgegeben. Gehehe zum Fotografieren nun in die Heide! (16.12.2005, 00:00) | ||
| Klaus Schüling: | ..hier werden sogar Uralt-Bilder mit Zoolöwen (!) zugeordnetm man braucht also keinen "externen Experten".. Und ich habe schon oft von Klagen zwischen Zoos und anderen Zoos und Dritten gehört, dass ich mich auf den vermeintlichen Imageschaden eines Rechtsstreits nicht verlasen würde ... Zu Bildern im Tiergarten Rundbrief: Eigentlich ist Prinzip, dass sdie Zoos vorher alles zu sehen kriegen (da fällt mir auf, ich ahbe im nächsten Heft ein Bild von Michael Mettler erhalten (DANKE!), dass ich nicht habe abgesegnen lassen ... Ich werde im Zweifel große Freude daran haben, dass der Tiergarten Rundbrief ein Zuschussgeschäft ist, der vermeintliche Regressanspruch dürfte sehr überschaubar sein. Trotzdem habe ich mich nicht getraut, beim letzten Heft das Elefantenauge, welches Sven P. Peter für den TR gemacht hat, ohne Freigabe von Hagenbeck auf den Titel zu packen! (16.12.2005, 00:00) | ||
| Klaus Schüling: | Natürlich hat die Agentur gefehlt, aber sosnt wäre der Fall zu einfach: Der Zoo dürfte sich an den halten, der entgegen des beim Eingang abgeschlossenen Nutzungsvertrags für den Zoobesuch Bilder genacht und aus der Hand gegeben hat ... (16.12.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | Da kommen wir in das Problem, was alles so kommerziell ist. Drucksachen jeder Art, egal ob verkauft oder verschenkt, ob mit oder ohne Werbung, ob von einem Zooverein oder Privatinitiative, zählen sicher immer darunter. Also mit Sicherheit alle Veröffentlichungen bei Schüling (nicht, daß ich nun alle warnen möchte, jemals wieder ein Bild zur Verfügung zu stellen!) Ein Freund sagte mir, eine Webseite - auch wenn privat erstellt just for fun, gilt als kommerziell, wenn auch nur ein Werbe- oder Firmenbanner drauf ist - und sei es vom Provider eingeblendet. In dem Fall gilt dann übrigens auch Impressumpflicht - Vorsicht Abmahnvereine... Ob Hagenbeck gegen STERN klagen könnte, sei dahingfestellt - aber allein der Werbeeffekt auf dem Titelblatt hebt jede Honorarforderung auf, und der Imageschaden bei Klage wäre gar nicht auszudenken. Und, wie gesagt, der Zoo müßte erstmal eindeutig nachweisen, daß das Foto dort entstanden ist. Bei grünen Pandas mag das gehen, aber findet mal einen extrenen Experten, der ein Gutachten über verschieden aussehende Eisbären macht... ?? Wie Marko sagte: Solange es keinen Präzedenzfall gibt, machte ich mir keine Sorgen. (16.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Wäre der Salto-Eisbär nicht durch das Urheberrecht geschützt, womit sich erst die Agentur durch Bilderklau strafbar machen würde...? Übrigens ist das Fotografieren von ZooBESUCHERN eine rechtlich noch viel schwierigere Angelegenheit. Rein theoretisch müsste man sich nämlich von fotografierten Menschen eine Genehmigung zur Nutzung des Bildes (in welcher Form auch immer) einholen. Selbst der Foto-Journalismus stößt da bereits an Grenzen, vor allem was das Ablichten von Kindern betrifft. (16.12.2005, 00:00) | ||
| Klaus Schüling: | Gaaanz schwierige Kiste. 99 % aller denkbaren Fälle sind natürlich überhaupt nicht von Belang. Spannend wird das Ganze erst, wenn es um erträgliche Nutzungen geht. Ein Beispiel: Wenn Hagenbeck den ersten grün-blau fehlfarbenen Panda nach Deutschland holt, und der Stern besorgt sich von einem Besucher ein Foto und packt das Tier auf den Titel, dann wird Hagenbeck sehr wahrscheinlich ein angemessenes Honorar einklagen (können). Mit "öffentlichen Interesse" kann man hier sicher nicht argumentieren. Zoos sind eben keine öffentliche Räume, hier herrscht das Hausrecht der Zoos, und das Kleingedruckte hängt 2 Meter hinter der Kassiererin an der Wand und wird beim Kauf der Karte anerkannt. Ich würde alle nicht-kommerziellen Nutzungen für unproblematisch halten - aber vor jeglicher Form der kommerziellen Nutzung warnen. Noch ein Beispiel: Ihnen gelingt ein Schmappschuss, auf dem ein Eisbär einen Salto hinlegt. Sie veröffentlichen das Bild achtlos (grob fahrlässig und damit schuldhaft) irgendwo, eine Agentur holt sich das Bild und verkauft es Langnese für 50.000 Euro für eine neue Werbekampagne. Wer will da schon sicher sein, dass der Zoo mit dem Kleingedrucktem, welches hinten in der Kasse hängt, Sie nicht doch drankriegt? (16.12.2005, 00:00) | ||
| Marko: | Dem kann ich nur zustimmen. Ich denke, das besagte Fotografen-Forum habe ich auch schon mal gesehen und mich gefragt, warum die da schlafende Hunde wecken wollen. Die Zoos schreiben viel im Kleingedruckten; ob das a) wirksam ist und b) auch eingeklagt wird, ist mehr als fraglich. Zoos sind zwar nur eine meiner weniger intensiven Bechäftigungen, aber eigene Fotos aus den verschiedensten Zoos habe ich veröffentlicht, auch auf Webseiten, und niemand hat je danach gekräht. Den Zoo möchte ich sehen, der sich erst die Mühe macht, auf Bildersuche zu gehen, dann nachweisen kann, daß das (Tier-)Bild tatsächtlich dort entstand, und dann noch ein in der Öffentlichkeit sicher nicht gut ankommendes Verfahren wegen so einer Lappalie anstrengt. Ich kennen keinen (Hobby- oder Froti-)Fotografen, der sich ernsthaft darum Gedanken macht. Und ich kenne einige. Ganz abgesehen davon: Zoos sind eigentlich öffentliche Räume, in denen darf man fotografieren, was man will. Es sei denn, es wurde vorher ein klares Verbot fürs Fotografieren insgesamt ausgesprochen. Hausherr-Recht hin oder her. Recht am Bild haben sie in keinem Fall, allenfalls könnten sie die Veröffentlichung untersagen. Aber selbst bei kommerziellen Veröffentlichungen ist noch lange nicht geklärt, ob ein Zoo das überhaupt verbieten dürfte. Na ja, es scheint auch keine Präzedenzfälle zu geben, bei Tausenden Hobbyfotografen, Zoo-Büchern, Webseiten usw. Selbst Fotos in Anti-Zoo-Büchern werden ja veröffentlicht, sicher nicht mit Zustimmung der Zoos. Da gibt es wohl "übergeordnetes öffentliches Interesse" oder wie das heißt. Und als wenn die Verlage für jedes einzelne Bild ihrer Autoren eine Genehmigung des Zoos einholen würden (wahrscheinlich würde bei der üblichen Antwortzeit der Zoos jedes Buch oder Heft mit Jahren Verspätung erscheinen). Oder, Herr Schüling? Und letztlich sind die Zoos ja doch froh, wenn über sie berichtet wird. Also: weiterfotografieren! (16.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Na, dann freue ich mich doch drauf, falls mir der Zoo Hannover mal irgendwas in dieser Richtung erzählen will! Der Zoo verwendet nämlich noch immer Fotos von mir, die ich der früheren Zooleitung für den Jubiläumsband (1990!) zur Verfügung gestellt hatte - als Dankeschön gab's damals übrigens nicht mal ein Belegexemplar. Z.B. ist das Motiv des Tigerposters auf der Rückseite eines der Lagepläne von mir (und zeigt pikanterweise einen Amurtiger in der ALTEN Anlage...). Also, nur mal ran, lieber Zoo, dann gibt's aus meiner Richtung eine deftige Honorarforderung samt Zins und Zinseszins! (16.12.2005, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Hallo ich war gerade in einem Foto-Forum unterwegs und habe da etwas interessantes gelesen. Mehrere deutsche Zoos (u.a. Hannover, Hagenbeck, etc...) erlauben zwar das man dort fotografiert, erlaubt aber keine veröffentlichung im nichtkommerziellen Bereich... Deshalb meiden fast sämtliche Hobbyfotografen diese Einrichtungen. Die Idee der Parks ist das, wenn Leute Bilder aus ihrem Park ausstellen, keine Hauseigenen Postkarten gekauft werden. (Oder aus anderen obscuren Gründen) Doch dadurch gehen doch massig Eintrittsgelder verloren... Also eine Milchmädchenrechnung. Was meint ihr zu dem Thema? (16.12.2005, 00:00) |
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