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Beschilderung von Gemeinschaftsanlagen



Mulan:   Ich habe in der Tat die Hyazintharas gemeint. Bitte, vermeidet doch in Zukunft die Abkürzungen, ich wäre nicht im Leben auf Hirschziegenantilope gekommen. Ich war zwar verwundert, das die Hyazintharas in München noch ausgeschildert sein sollen, aber ehrlich gesagt achte ich in einem Zoo weniger auf die Schilder, als auf die Tiere. Natürlich werden auch nicht die Araraunas im Wechsel mit den HZA's gehalten, dafür ist die Voliere doch zu klein.
(11.10.2006, 18:59)
Dirk K:   Komisch, habe extra gründlich die Anlage abgesucht, die Tiere waren nicht zu sehen. Hatte wahrscheinlich praktische Gründe.
(11.10.2006, 13:45)
Ronald Masell:   @Jana
Hei, danke für die vielen tollen Fotos!
Da geht einem das Herz auf.
(11.10.2006, 13:14)
Jana:   Hallo Dirk, ich habe die Hirschziegenantilopen vor cca 2 Monaten in Hellabrunn gesehen und fotografiert. Siehe hier http://www.safo.cz/jana unter "mnichov".
(11.10.2006, 13:08)
Dirk K:   Da wollte ich auch mal cool sein und eine Abkürzung benutzen und dann das ;-(
Was ist denn jetzt aber mit den Hirschziegenantilopen auf der Indienanlage gegenüber dem Nashornhaus? (damit es auch ja zu keiner Verwechslung kommt)
(11.10.2006, 11:44)
Michael Mettler:   Soviel zur Verwendung von Abk.
(11.10.2006, 09:04)
Dortmunder:   @ Mulan :

Kann es sein, das hier eine Verwechslung vorliegt ??? HZA bedeutet Hirschziegenantilope und nicht etwa Hyazinthara, was mir jetzt naheliegend erscheint... ;o)
(11.10.2006, 08:26)
Ben:   Sind Araraunas nicht Papageien? Kann man Papageien mit Antliopen austauschen? Bitte lasst mich nicht dumm sterben!
(11.10.2006, 08:12)
Mulan:   @Michael Mettler . Das weiß ich nicht, früher kamen sie gelegentlich in die Schau, im Wechsel mit den Araraunas.
(11.10.2006, 06:45)
Shensi-Takin:   Ein Prototyp der Idee des "Strichcodes" habe ich bereits in einem amerikanischen Zoo erleben dürfen: eine Art Ablesegerät, das an der Kasse gegen ein Pfand eingelöst wurde, konnte an bestimmten Abschnitten einiger Gehege aktiviert werden und gab dann passende Infos samt Tiergeräuschen von sich. Wohlgemerkt ein durch die Pieps-und Tiergeräusche nach einiger Zeit recht nerviger Spass...es würden sich Ohrenstöpsel empfehlen.

Ein derartiges System wie es auch in einigen Museen(z.B. in Wien)und historischen Einrichtungen(z.B. Verbotene Stadt) gibt, wäre insofern nicht schlecht; der Besucher könnte entweder die Information wie oben automatisch an passender Stelle vorgelesen bekommen oder beim entsprechenden Gehege einen dort angegebenen Nummerncode eingeben. Dieses System würde sich gerade in Hinblick auf ausländische Zoobesucher recht lohnen. Doch bezweifle ich, dass die meisten Zoos diese Option aufgrund des sicherlich recht hohen Kostenfaktors auf sich nehmen würden. Des weiteren kann ein solches System bestimmte Merkmale/ Eigenschaften nicht so anschaulich erklären wie eine gute Schautafel(z.B. die Takin-Tafel im Tierpark Friedrichsfelde).
(10.10.2006, 23:00)
Michael Mettler:   Ach - und warum? Bzw.: Warum sind sie dann überhaupt noch ausgeschildert?
(10.10.2006, 19:31)
Mulan:   Hinter in den Kulissen in der Qurantänestation.
(10.10.2006, 19:21)
Michael Mettler:   @Dirk K.: Wo sie MEISTENS sind, kann ich nicht beantworten, ich bin nur alle paar Jahre mal in München... Aber es gibt sie, und ihr Gehegeschild habe ich sogar für meine Sammlung fotografiert.
(10.10.2006, 15:07)
Dirk K:   @ Michael Mettler: Gibt es denn in München HZA's? Habe keine gesehen. Sind die meistens hinter dem Hügel?
(10.10.2006, 14:50)
Michael Mettler:   Da beißt sich das Thema in den Schwanz, denn das Problem ist das Selbe wie bei der Beschilderung in Tropenhallen usw.: Die Tiere werden leider nicht da gesehen, wo die Schilder zum unmittelbaren Vergleich bestehen (OK, in Walsrode habe ich mal einen Trogon in der Indonesienhalle genau auf "seinem" Schild sitzen sehen - das war wohl ein "Lottotreffer"). Also entsteht bei mangelnden zoologischen Kenntnissen automatisch der Effekt "Was stand noch mal da vorn, was das hier für ein Vieh sein soll?"
(09.10.2006, 22:01)
Ben:   Mal was anderes: Warum werden die freilaufenden Arten eigentlich nicht am Zooeingang bekannt gegeben. Wenn man erlebt hat, dass eine Mutter ihren Kindern sagte, das ein Pfau ein Huhn sei und die Kinder dannach Eier suchten, dann kommt man ernsthaft auf solche Gedanken... (mein persönliches Highlight der Woche!) ;-)!
(09.10.2006, 21:54)
Michael Mettler:   @Hannes: Ist doch klar: "Hilfe, ich hab Strichkot!" :-)
(09.10.2006, 21:50)
Hannes:   Noch interessanter fände ich was dabei was der Scanner einem erzählt wenn man ein Zebra einscannt.
(09.10.2006, 21:42)
Michael Mettler:   Auch nicht schlecht. Freue mich schon auf die ersten Besucher, die verzweifelt versuchen, aus dem Fellmuster des Grevyzebras etwas heraus zu scannen.
(09.10.2006, 21:35)
Hannes:   Wie wäre es denn wenn man einen Scancode wie im Supermarkt am Gehegeschild anbringt und aus dem Scanner bekommt man was über das Tier erzählt und noch auf dem Scanner ein Bild gezeogt.
(09.10.2006, 20:51)
Langhals:   Das ist doch die Idee, jeder Besucher kann sich seinen eigenen ,persönlichen Zooführer herstellen. Ernsthaft, die Idee ist toll ! Die Ausstattung mag teuer sein, aber im Endeffekt ist das System billiger, als ständig die Gehegeschilder zu erneuern, die eh kein Mensch liest. Problem ist, das die Scanner keine allzugroße Reichweite haben, die entsprechenden Scanner sind sehr teuer. Aber die Idee ist genial.
(09.10.2006, 17:57)
Michael Mettler:   Geht doch noch einfacher. Man hänge einen Scanner für die Transponderchips an jedes Gehege (Massenfertigung würde dessen Preis erheblich drücken), dann kann der Besucher das fragliche Tier anscannen, und im Display erscheint die Artenbezeichnung :-)

Wenn man dieses Gerät dann noch mit einer Digitalkamera kombinieren würde, könnte sich der Besucher am Ende seines Zoorundgangs noch seine ganz persönliche CD mit Tierfotos mitnehmen.
(09.10.2006, 17:30)
Langhals:   Die Schilder einfach antackern, schon ist das Problem gelöst. Statt Ohrmarken.
(09.10.2006, 17:13)
Michael Mettler:   Einige Tiere aber auch :-(
(09.10.2006, 15:06)
Dortmunder:   Das ist dann wahrscheinlich auch sehr belebend für den Arbeitsmarkt :o) Zum einen müssen 10 Leute pro Zoo eingestellt werden, die die Tiere beschildern und bei einigen Tierarten müssten diese Leute auch relativ schnell und häufig ersetzt werden :o)

(09.10.2006, 12:36)
Michael Mettler:   Im Endeffekt hilft wohl nur eines: Jedem Zootier ein Schild um den Hals zu hängen "Ich bin ein Erdferkel" usw. usw. :-)
(09.10.2006, 12:23)
Frankfurter:   Das Problem gibt es auch im Grizmekhaus, da sind die Schilder bei einigen Gemeinschaftsanlagen so unglücklich angebracht, das früher die im gleichen Gehege lebenden und durch die Bäume hüfpfenden Senegal-Galagos zu den "Babies " der Springhasen wurden, weil die Leute nur ganz schnell auf das Springhasen-Schild gesehen haben, das direkt daneben angebrachte Galago-Schild haben die Leute nicht registriert. Das Gleiche bei der Neuguinea-Anlage, aus dem Kuskus wurde ein Rattenkänguruh, aus dem Erdferkel ein Erdwolf, die Leute registrieren im Grizmekhaus immer nur ein Schild. Aus dem Nachtaffe wird immer das Faultier und andersrum, ist das Faultier aktiv, wird es zum Nachtaffe.
(09.10.2006, 06:41)
Michael Mettler:   @Sebastian: Sowas fiel mir kürzlich auch in München auf. An der Indien-Gemeinschaftsanlage stehen die Schilder für Nilgau, Hirschziegenantilope und Axishirsch jeweils einzeln und viele Meter weit auseinander an verschiedenen Stellen. Am ersten Schild stand dann auch prompt eine Familie, die aus ihrem Blickwinkel zwar das abgebildete Tier nicht sehen konnte, wohl aber die beiden anderen Arten und sich ratlos unterhielt, was das wohl für Tiere seien. Der Sinn dieser Schildervereinzelung erschließt sich mir nicht.
(09.10.2006, 00:08)
Sebastian:   Da fällt mir noch ein Kritikpunkt zu meinem Heimatzoo Gelsenkirchen ein: Sowohl an der Anlage für Kodiaks/Polarfüchse als auch bei den Bibern/Baumstachlern sind die Gehegeschilder voneinander getrennt aufgestellt, sodass für Nicht-Zookenner nicht immer ersichtlich wird, welche Tierart er nun vorzufinden hat. So wurde zum Beispiel schonmal aus einem Biber ein Baumstachler gemacht, da das Schild des letzteren zu Anfang der Anlage steht (bzw. stand, da momentan keine Baumstachler gezeigt werden), das der Biber aber erst nach einer Kurve auf Anlagenmitte.
(08.10.2006, 20:33)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Das Prinzip könnte aber auch heißen, man glaubt der Artangabe des Importeurs/Händlers und bestimmt die Tiere nicht nach. Andererseits ist die Artenzuordnung im Zoo Berlin manchmal ohnehin eigenwillig, die Kirk-Dikdiks laufen z.B. in den Jahresberichten ebenso hartnäckig wie falsch als "guentheri". Und DAS liegt bestimmt nicht daran, dass da zufällig noch ein altes Schild vorhanden war :-)
(06.10.2006, 14:22)
Sacha Beuth:   Alles klar. Habe auch noch eine Frage, die in diesen Thread fällt:
Geht es nur mir so oder können auch viele andere von Euch die Wirbellosen in den Korallenriff-Becken des Zoo-Berlin-Aquariums anhand der Schilder nicht entziffern?
(Wobei hier anzumerken ist, dass selbst die Aquariums-Mitarbeiter bei der Artbestimmung Mühe zu haben scheinen, ist doch bei vielen Schildern nur der Gattungs-/resp. Familienname angegeben z. B: Proteaster spec. usw.)
Falls jemand sattelfest ist, respektive sich zutraut, Original und Zeichnung zusammenzuführen, bei dem würde ich mich für meinen nächsten Berlin-Aufenthalt gerne anmelden (Fotos)....
(06.10.2006, 11:43)
Karsten Vick:   @Sacha Beuth: Ich glaube, hier passt das Thema Vogelbeschilderung im Zoo Berlin hin.
Also nach meinen Aufzeichnungen 1992 kamen Goldzügelbülbüls (Pycnonotus bimaculatus) in verschiedene Zoos, u. a. nach Berlin. Auf dem Zettel mit den Neuzugängen, der an beiden Eingängen hängt, waren sie korrekt benannt. Im Vogelhaus waren sie, solange es sie gab, mit konstanter Boshaftigkeit als Augenstreifbülbüls (P. goiavier) beschildert.
1995 hab ich mir als neue Art Kleinschnabeltinamu (Crypturellus parvirostris)notiert. Das erste Mal kam ich ins Grübeln, als sie im Jahresbericht als Fleckensteißhühner auftauchten, zumal ich diese Art (Nothura maculosa) im gleichen Jahr auf einer Vogelaustellung in Cottbus gesehen hatte und die sahen genauso rebhuhnfarbig aus wie die Berliner. Erst als ich Jahre später in Heidelberg die richtigen Klein- bzw. Rotschnabeltinamus sah, die kleiner und schiefergrau sind, war mir alles klar.
Das Prinzip scheint also zu sein, man schafft eine neue Vogelart an, hat noch ein halbwegs passendes Schild zu liegen und baut das an, statt ein neues anzufertigen.
(06.10.2006, 10:53)
Michael Mettler:   Ein Negativbeispiel ganz anderer Art fand ich dieses Jahr im Berliner Zoo, und zwar an jener Voliere, die zwischen Wildhundanlage und Fasanerie steht und über die Jahre hinweg einen immer wieder wechselnden Besatz hatte.
Darin befanden sich auch Dampfschiffenten, und auf deren Schild hatte man den Namen des freundlichen Spenders gleich mit aufgedruckt (nicht etwa, wie sonst im Berliner Zoo, auf einem Extra-Schild danebengehängt).
Das Störende daran ist nun, dass der Spendervermerk fast doppelt so groß geschrieben ist wie der deutsche und wissenschaftliche Name der Enten, man guckt also unwillkürlich zuerst auf die eigentlich unwichtigere Information. Wenn DAS in Berlin Usus wird.....
(24.12.2005, 00:00)
IP66:   2. Teil: Gerade Wuppertal ist auch ein gutes Beispiel für den schnellen Einsatz von Behelfsschildern. Das Problem ist vermutlich seit 200 Jahren dasselbe: Wenn man aufwendig auschildern will, lohnt sich das nur bei langfristig gehaltenen Arten, die der Besucher meist aber so gut kennt, daß er kein Schild braucht. Hingegen sucht man bei Arten, die kaum jemand kennt, auch vergeblich das Schild.
(24.12.2005, 00:00)
IP66:   In Duisburg gab es in diesem Jahr eine Neubeschilderung, die aber auch nicht mehr aktuell ist. Im Aquarium in Köln versucht Herr Ziegler jetzt etwas neues, er bekommt aber nur fünf Arten auf einer Seite eines Beckens unter, weil er sich an dem sehr aufwendigen Beschilderungssystem des Zoos orientiert. Sehr gut ausgeschildert, wenn auch nur mit Name und Bild ist Wuppertal.
(23.12.2005, 00:00)
Andreas Hartung:   Im Frankfurter Exotarium ist es genauso - hier reicht der Platz der Schilderleiste zumindest vor einigen Seewasserbecken auch bei weitem nicht für alle Arten. Vor ca. 10 Jahren erzählte mir ein Mitarbeiter, dass angedacht sei, vor den betreffenden Aquarien eine zweite Leiste zu montieren - doch bis heute ist da nichts geschehen... Der Zoo scheint da nicht so ambitioniert zu sein, da ein solches, oft auch noch fehlerhaftes Schild 60 DM gekostet hätte... Auch die Aktualität lässt zu wünschen übrig, z.B. waren bis vor kurzer Zeit die Beilbauchsalmler als eine Art ausgeschildert, die dort in den 70ern zuletzt gehalten wurde...
Die schlechteste (i.S. von unvollständig) Zoobeschilderung fand ich in Duisburg und im Aquarium des Amsterdamer Zoos vor - in letzterem waren viele Aquarien (ich glaube sogar die grossen Panoramabecken mit Haien u.a.) gleich gar nicht beschildert!
(22.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Ein wenig frustriert war ich immer vor einigen Korallenfischbecken im Berliner Aquarium, wo manchmal soviele Arten zusammen präsentiert wurden, dass der Platz neben den Becken nicht mal für alle Schilder gereicht hätte. Da ich bei meinen letzten Berlin-Besuchen das Aquarium entweder gar nicht besucht oder mich auf die Terrarienebene beschränkt habe, weiß ich aber nicht, ob das noch immer so ist.

Zur Aktualisierung von Zooschildern: Unter Dittrich galt seinerzeit ein originelles Prinzip. Es wurden keine Tierarten angeschafft, bei denen die Erstellung des neuen Schildes teurer gewesen wäre als die Tiere selbst...
Ich war damals Mitglied in der Jugendgruppe des Fördervereins, und wir hatten uns überlegt, dem Zoo Laysan-Stockenten zu stiften, die wir für 50 DM je Stück von einem Züchter bekommen hätten. Der Zoo lehnte das Geschenk allerdings ab, weil die Erstellung eines entsprechenden Gehegeschildes (das waren damals noch die mit der Dömken-Zeichnung, die auch in Gelsenkirchen Verwendung fanden) rund 200 DM gekostet hätte....
(22.12.2005, 00:00)
IP66:   Aus der Diskussion um Gemeinschaftsanlagen sind Fragen zu deren Beschilderung erwachsen - und mir scheint es sinnvoll, diese abzutrennen. Es betrifft natürlich eher Anlagen mit vielen Arten, vom Ententeich bis zum Seewasseraquarium - dennoch fände ich es interessant, hier die Frage zu stellen, wem welche Beschilderung besonders gefallen hat und wer wo unter dergleichen gelitten hat. Zudem sind gerade an diesen Anlagen häufiger Beschilderungswechsel notwendig, die sicher an verschiedenen Orten verschieden gehandhabt werden.
(22.12.2005, 00:00)

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