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Welche Tiere "mögt" Ihr nicht?



wombat:   fachliches Interesse ist +/- steuerbar, Sympathie oder Antipathie emotional. (zB finde ich Reptilien, besonders Boidae, spannend, hab aber trotzdem seit meiner Kindheit eine Phobie vor eben diesen.)
Allgemein kann man sagen, und das beobachte ich immer wieder, dass es einfach lecihter ist, ein "pelziges" Tier sympathisch zu finden. Die meisten Menschen würden eher einen Wurm töten als eine Echse und eher eine Echse als ein Huhn und eher ein Huhn als ein meerschwein... Vielleicht, weil uns ein Meerschwein ähnlicvher/näher ist als ein Huhn (oder gar ein Wurm). Wenn man Naturschutz betreibt kann man sich das zunutze machen (flagship-Arten etc), im Bewusstsein, dass der Wurm für das zu schützende Ökosystem einen wichtigen (wichtigeren?) Platz einnimmt.
(17.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Dass sich jemand vor Kängurus ekelt, habe ich auch noch nicht gehört. In meinem Bekanntenkreis habe ich jemand, der sich hobbymäßig einige Jahre lang speziell für Beuteltiere interessiert hat und damals regelrecht glücklich war, als er im Zoo bei einem "Streichelversuch" von einem Grauen Riesenkänguru gebissen wurde....
(17.01.2006, 00:00)
Ollo:   @ Karsten Vick
Ich habe mir mal ein paar Bilder vom Scheltopusik angeschaut. Da kann einen wirklich das kalte Grausen packen. Ich finde, daß deren Gesicht irgendwie etwas Menschliches hat. Vielleicht ist so etwas ausschlaggebend für eine Antipathie, weil
(17.01.2006, 00:00)
Martin:   Mein Reden seit langem! Bei aller Liebe zur deutschen Sprache: Es gibt wirklich keinen Grund, mit Gewalt deutsche Namen zu erfinden für Tiere, die es in Deutschland niemals gegeben hat.
(17.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Danke. Außer an beide Berliner Zoos sind Cururos aus meiner Zuchtlinie auch nach Rheine gelangt (weiß aber nicht, ob die Haltung noch besteht, eher unwahrscheinlich).
An dieser Stelle muss ich dann gleich mal kundtun, dass ich die Friedrichsfelder Wortschöpfung "Blaue Degumaus" für den Cururo nicht nur für überflüssig halte (schließlich wird auch etlichen anderen Tieren ihr heimischer Name gelassen), sondern für schlichtweg unsinnig. Erstens ist der Cururo keine Maus, zweitens nicht blau (das ist allerdings schon im wissenschaftlichen Artnamen "cyanus" falsch), und drittens wird der Laie mit "Degumaus" auch nicht schlauer. Die Zeit von Wortgebilden wie AmeisenBÄR, SeeHUND, StachelSCHWEIN usw. sollte doch eigentlich lange vorbei sein....
(16.01.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Da ich die TP-Jahresberichte lese, weiß ich auch, dass die Berliner Cururos auf deine Zucht zurückgehen. Aber ich wollt dir die Freude lassen, das dem Forum zu verkünden.
(15.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Cururos habe ich selbst lange Jahre gehalten (und 1988 wahrscheinlich sogar die deutsche Erstzucht gehabt) und mag sie sehr - Nackt- und Graumullen kann ich dagegen bei aller Liebe für Nager und skurrile Tiere wenig abgewinnen. Anscheinend machen die Augen für mich den Unterschied....
(15.01.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Man kann da kopf-mäßig rangehn wie man will; es gibt immer Tiere die man nicht "mag" und zwar aus verschiedenen Gründen.
Vor manchen ekelt man sich. Mein persönliches Beispiel aus meiner Jugendzeit, in den engen Gängen der alten Schlangenfarm im Berliner Tierpark ist der Scheltopusik. Dieser große Verwandte unserer Blindschleiche, eigentlich total harmlos. Aber trotzdem, wie die da durch ihr Terrarium gekrochen sind - ich hätt mich jedesmal schütteln mögen. Mehr als bei jeder Schlange die da war, und das waren nicht wenig.
Bei den Säugetieren stehen Mantelpaviane bei mir ganz unten. Aber nicht, weil sie mit meinem Auto was angestellt haben (siehe "Wo in Deutschland..."), sondern weil ich sie einfach nicht leiden mag. Klingt unwissenschaftlich, ist aber so. Und Makaken sind nicht viel besser.
Manche Tiere muss man auch lebend gesehen haben, um sie schön zu finden (und damit auch zu "mögen"). Beispiel unterirdische Nager, Nacktmull, Graumull, Cururo, "KLeine" Bambusratte (hab ich im Schulzoo Leipzig gesehen, war so groß wie ein Meerschweinchen). Seht euch mal Bilder von denen an - puh sind die hässlich. Aber seht sie in natura durch ihre Gänge wieseln; das sieht doch ganz anders aus. Heut im Berliner TP, da haben die Cururos wieder mal aus ihrem Strohhaufen geguckt, die sind doch richtig niedlich.
(15.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Stimmt, und wenn man Varis sah, waren es oft Mischlinge aus Schwarzweißem und Rotem Vari (die farblich durchaus attraktiv waren). Als eine Zeit lang plötzlich überall paarweise Rote Varis auftauchten, waren die kurz davor, bei mir auch den "Gewöhnlichkeitsfaktor" auszulösen - aber neutral betrachtet, handelt es sich noch immer um eine sehr seltene Primatenart.

Auch vor meinen ersten Guerezas stand ich damals beinahe andächtig, wusste ich doch aus den Büchern meiner Jugend, wie schwer Blätteraffen in Gefangenschaft zu halten seien. Und heute....
(13.01.2006, 00:00)
IP66:   Die Allgegenwärtigkeit gewisser Arten ist sicher ein Problem, insbesondere, wenn man auch noch Kulissen und allerlei Unterhaltungsmaterial um sie auftürmt. Früher war es in den Artenzoos aber so, daß ich das Kamelhaus in Berlin oder die Käfige mit den allgegenwärtigen Makaken sehr schnell passierte - während man jetzt bei einem Makak, der kein Bartaffe ist, in Begeisterung gerät, mehr als bei einem Vari, den man in den frühen 70ern noch kaum zu sehen bekam.
(13.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Mal abgesehen davon, dass ich als bevorzugtes "Opfer" keine besondere Sympathie für Stechmücken hege: Bei Zootieren, die ich ja nur von der Besucherseite aus erlebe, ertappe ich mich häufig dabei, dass ich Aversionen eigentlich nicht gegen eine Tierart entwickele, sondern eher gegen das Brimborium, das manche Menschen um sie veranstalten - also ein klassischer Fall von Projektion.

Zum Beispiel kann ich Großen Pandas überhaupt nichts abgewinnen, wahrscheinlich eben WEIL sie "Everybody's darling" sind und teilweise bis zum Brechreiz verniedlicht werden (nicht von den Zoos, sondern von ihren Fans - ich habe sowas im Verwandtenkreis...). Würde ich mich mal näher mit Pandas befassen, fände ich sie wahrscheinlich genauso interessant wie fast jedes andere Tier auch, dem ich mal einen genaueren Blick gewidmet habe.

Das Empfinden von "Zoosammler" kann ich also nachvollziehen: Für die Allgegenwärtigkeit können schließlich Nasenbär & Co auch nichts, man ärgert sich eigentlich über die Tendenz zur Vereinheitlichung der Zoobestände und projiziert das auf die Tiere selbst. Aus ähnlichen Gründen habe ich übrigens eine Krallenaffen- und speziell Lisztäffchen-"Allergie". Und wenn die momentane Entwicklung so weitergeht, mache ich wahrscheinlich bald einen großen Bogen um Elefantenbabys... :-)
(12.01.2006, 00:00)
Hannes:   Oh ja da kann ich noch Schwäne hinzusetzen.
Von weitem sehr nett aber auf hautkontakt hätt ich verzichten können
(12.01.2006, 00:00)
Michael Amend:   Wer einmal mit Kronenkranichen gearbeitet hat, wird ganz schnell feststellen, das es durchaus Tiere gibt, die man nicht mag( außer man ist Vogelpfleger)
(12.01.2006, 00:00)
Zoosammler:   Es gibt keine Tiere, die ich nicht "mögen" würde, natürlich haben fast alle Menschen beim Anblick von Würmern, Tausendfüßlern o.ä. Ekel- oder zumindest Unsympathiegefühle, aber ich weiß trotzdem, dass sie genau so Lebewesen sind, wie wir, weswegen ich nicht "mögen" falsch finde. Wir sind doch alle vernünftig genug zu wissen, dass jede Art Lebewesen ihre Berechtigung hat.
Was speziell Zoos betrifft, so gibt es in der Tat Arten, bei deren Anblick ich genervt bin. Das liegt aber nicht an ihnen speziell, sondern vielleicht eher an ihrer Allgegenwärtigkeit. So sind mir Erdmännchen, Waschbären, Kattas und Nasenbären einfach über.
(11.01.2006, 00:00)
Hannes:   Wellensittiche und Hauspferde.
Ich halte nicht viel vom Pferdepark in Münster.
Wenn es ein Haustierpark geworden wäre fänd ichs besser.
(11.01.2006, 00:00)
Andreas Hartung:   Bei mir gibt es da auch absolut keine.
Ich interessiere mich nicht nur für Tier- und Pflanzenarten an sich, sondern auch für deren Lebensräume und ihre Wechselwirkungen untereinander, und da finde ich persönlich es inkonsequent, gewisse Arten von seinem Interesse auszuschließen. Dies birgt natürlich die "Gefahr" eines fragmentartigen Wissens auf jedem Gebiet, aber ich kann und will mich nicht spezialisieren! Die einzigen Tiere, bei denen mir spontan einfällt, daß ich mich sehr wenig mit ihnen beschäftige, sind Einzeller (zu klein) und viele Tiefseetiere (wenig Bezug dazu) - obwohl gerade die ja hochinteressant sind.
Wie Sven P. Peter schon andeutete, muß man aber, denke ich, zwischen Interesse/Desinteresse auf der einen und Gefühlen (z.B. Aversionen gegen bestimmte Tiere wegen Erfahrungen mit Bissen, Stichen, etc.) auf der anderen Seite unterscheiden!
Zu der Angst vor Spinnen und Schlangen sollte man sich vielleicht mal diesen kurzen Artikel durchlesen: http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/10/15/185a1603.asp?cat=/medizin/angst
(10.01.2006, 00:00)
Sitara:   Keine!;-)
(10.01.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Ich mag alle Tiere, finde aber viele einfach uninteressant. So Insekten und sowas.
(10.01.2006, 00:00)
Ollo:   Die Überschrift klingt für dieses Forum möglicherweise nicht anspruchsvoll genug. Ich würde aber dennoch gerne mal wissen, ob es für Euch Tiergruppen gibt, die Ihr im weitesten Sinne nicht "mögt".
Bei mir sind es zum Beispiel - neben Schlangen und Spinnen, was ja nichts allzu Besonderes ist - Neuweltaffen, Falken und Aale/Muränen. Ich kann aber einfach nicht sagen, warum das so ist.
(10.01.2006, 00:00)

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