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Graue Gänse (Gattung Anser) in Tiergärten



Helmut:   Hühnergänse kann mann nur Paarweise halten.Nachzucht bis zur geschlechtsreife
(28.04.2007, 16:55)
IP66:   Mein letzter Besuch in Eckenhagen liegt zwar schon einige Jahre zurück, war aber eher unerfreulich: Der Umbau zum Spaßpark weit fortgeschritten, leere Volieren und kaum Arten, die man nicht anderswo besser hätte - hat sich das geändert?
(25.04.2007, 18:09)
chicken George:   Empfehle allen Interessierten einen Besuch im Vogelpark in Eckenhagen.Auch dort gibt es 2 Hühnergänse, die aber einzeln gehalten werden.
(24.04.2007, 17:06)
chicken George:   Überlege eine Hühnergans- Population auf meiner großen Wiese aufzubauen. Hat jemand eine Idee, wo man Gössel oder Bruteier bekommen kann ? Mein Standort : Oberbergischer Kreis / NRW..
(23.04.2007, 22:31)
Helmut:   Ich halte noch Pfaue,2Pferde,Hühner,einige Vögel Tauben und 1Waschbär.
(17.04.2007, 09:09)
IP66:   Da sieht man doch, welche Kostbarkeiten in Privathand leben. Schade, daß kein Zoo mit einer passenden Gänsewiese ein Paar abnimmt.
(16.04.2007, 17:24)
Tim Ziesmann:   Ist ja auch immer wieder ein Ereignis!
Das i-Tüpfelchen auf der Haltung quasi! :)

Was hälst du sonst noch?
Wenn ich denn fragen darf..
(15.04.2007, 18:13)
Helmut:   Ich besitze nicht nur Hühnergänse.Ich bin immer froh wenn auch eines meiner anderen Paare junge bekommt.
(15.04.2007, 15:48)
Tim Ziesmann:   NA dann drücken wir dir alle mal die Daumen! :)
Glückwunsch!
(12.04.2007, 13:09)
Helmut:   Bei mier sind Ostermontag aus 4 Eiern 4 schöne Hühnerganskücken gschlüpft.Mein zweites Paar hat leider nicht gelegt.
(11.04.2007, 22:00)
Helmut:   Meine Hühnergänse werden Paar weisse gehalten.Wen man sich mit ihnen befast sind sie gans lieb.
(09.04.2007, 19:40)
Helmut:   Besitze 2 Paar Hühnergänse.Ein Paar hat 4 Eier.Schlupf der jungen Ostermontag
(09.04.2007, 19:36)
IP66:   Vielen Dank!
(15.03.2007, 15:00)
Dortmunder:   Entweder du siehst sie direkt auf dem Teich, oder auf der Insel in der Mitte...
(15.03.2007, 13:00)
IP66:   Ich melde mich noch einmal, bevor ich nach Dortmund fahre. Wo ist denn der Lieblingsplatz der Mischlinge.
(15.03.2007, 10:56)
Dortmunder:   Wie gesagt, erwarte nicht zuviel... Vom ehemaligen Artenreichtum auf dem Teich sind nicht mehr viele Tiere übrig... Zwei oder drei verschiedene Gänse, die Schwarzhalsschwäne und die "Freaks"

Aber eigentlich hatte Dortmund ja noch im letzten Jahr Wasservogelzuwachs aus Krefeld bekommen... Die Tiere sitzen wahrscheinlich noch im Winterquartier
(14.03.2007, 20:30)
IP66:   Ich muß mir die seltsamen Vögel in Dortmund unbedingt anschauen - immerhin gibt es dort auch Riesenschlangen. Es wäre einmal interessant zu schauen, ob es tatsächlich die großen artenreichen Teiche wie in Dortmund sind, die besonders viele Bastarde hervorbringen. Bastardreich sind auch die Teiche im düsseldorfer Hofgarten, allerdings meist bei den Gänsen.
(14.03.2007, 18:36)
Dortmunder:   Ich bin immer noch erstaunt über die Eiderenten- / Säger-Bastarde auf dem großen Teich in Dortmund... Sind momentan auch sehr gut auszumachen, da das so ziemlich die einzigen Schwimmvögel auf dem Teich sind !

Hätte aber auch nicht gedacht, dass sich die beiden Arten verbastardisieren können
(14.03.2007, 12:20)
Michael Mettler:   Das ist doch das Kreuz mit den bunt besetzten Vogelwiesen und -teichen - mit den dort in deutschen Zoos entstandenen Gänse- und Enten-Mischlingen ließe sich wahrscheinlich problemlos eine ganze Anlage füllen. Auch Augsburg hatte z.B. bei meinem Besuch im letzten Herbst Bastarde - aus Grau- und Streifengans.
(13.03.2007, 23:28)
IP66:   Wenn ich mich nicht völlig falsch erinnere: Schneegänse in Mönchengladbach! München hat doch Riesenschlangen, die gefüttert werden müssen - und trotzdem laufen dort Bastardgäbse frei herum?
(13.03.2007, 20:13)
Michael Mettler:   Im Herbst sah ich in München zudem einen Bastard aus Schnee- und Kaisergans.

Halle hat ebenfalls Schneegänse - oder wenigstens EINE, die zusammen mit einer Kanadagans Jungtiere hervorgebracht hat...
(11.03.2007, 09:34)
Shensi-Takin:   In nächster Nähe von Augsburg: München Hellabrunn mit Kleinen Schneegänsen(Anser caerulescens caerulescens).
Mehr unter:
http://tierbestand.piranho.de/
(10.03.2007, 19:09)
Carsten:   Walsrode hatte mal welche, weiß nicht, ob noch aktuell, da der letzte Besuch etwas zurückliegt.
(10.03.2007, 17:26)
oki:   HAllo,
Kennt jemand einen Ort außer Berlin und Augsburg, wo man SCHNEEGÄNSE sehen kann?


(10.03.2007, 16:10)
Hannes:   Ach ja was ich vergessen habe zu sagen.
Die Viecher können einem mit den Krallen in sekunden ne Jeans zerfetzen wobei mir das noch immer lieber ist als ein wütender Sarus-Kranich
(20.09.2006, 21:40)
Hannes:   Bei Hühnergänsen ist das immer unterschiedlich von Tier zu Tier.
Einzelne, besonders von Hand aufgezogene Tiere können echt miese Biester sein. Paare sind häufig, aber auf keinen Fall immer recht friedlich anzutreffen solange sie keine Jungen führen(ähnlich wie Schwäne).
Es gibt auch welche die hinterm Zaun miese Tiere sind aber wenn man vor ihnen steht nur mistrauisch drein gucken.
Ich denke es wird ganz einfach der Grund sien das sie nicht spektakulär sind und auch noch aggressiv sein können. Ich persönlich finde jedoch eine wütende am Zaun her rennende Gans 10 mal spannender als die Bennets und Emus im Hintergrund.
(20.09.2006, 21:34)
Michael Mettler:   Wäre interessant, von einem Praktiker den Grund für den Rückgang der Hühnergänse zu hören. Liegt das wömöglich daran, dass diese Tiere so "griffig" sind? Ich stelle es mir nicht besonders witzig vor, als Pfleger auf einer Freianlage zu arbeiten, während man von Hühnergänsen attackiert wird. Immerhin habe ich oft genug miterlebt, wie diese Vögel sogar Zoobesucher angriffen, die für ihren Geschmack zu nahe an den Gehegezaun kamen.
(20.09.2006, 18:21)
Hannes:   Oder ist es genau deshalb tragisch?
(20.09.2006, 18:02)
Zoosammler:   Was nicht weiter tragisch ist, da Metelen nicht mehr existiert...
(20.09.2006, 17:31)
IP66:   Früher kam, wie Herr Mettler berichtet hat, keine Austarlienanlage ohne Hühnergans aus. Mittlerweile ist die Art allerdings rar - wobei ich allerdings Metelen nicht kenne.
(20.09.2006, 16:28)
Michael Mettler:   Fällt mir jetzt angesichts dieses Threads wieder ein: Hagenbeck hat Saatgänse, kürzlich erst gesehen! In Augsburg sah ich zudem Graugänse.
(19.09.2006, 20:43)
Stefan Schubert:   Der Augsburger Zoo hielt auch einige Hühnergänse!
(19.09.2006, 20:00)
Hannes:   Hühnergänse gibt es in privater Haltung hin und wieder.
Auch der Vogelpark Metelen hat die Biester regelmäßig nachgezogen
(19.09.2006, 19:52)
IP66:   Eine Hühnergans, wenn auch eine schon recht alte, kaich für Mönchengladbach-Odenkirchen nachmelden - ist es die einzige in Deutschland?
(19.09.2006, 19:47)
Michael Mettler:   Im Berliner Zoo habe ich im September ein Paar Riesendampfschiffenten gesehen, und zwar in der einzeln stehenden, felsigen Kuppelvoliere am rechten Ende der Fasanerie. Bei Dampfschiffenten muss ich allerdings auch immer aufs Gehegeschild schauen, die konnte ich noch nie auseinanderhalten. Weiß zufällig jemand, welche Art vor ein paar Jahren in Cottbus gehalten wurde?
(26.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Wenn die Wuppertaler immer noch Falkland-Dampfschiffenten sind und die Kölner sind noch größer und breiter, dann kann es sich nur um Riesen- oder Magellan-Dampfschiffenten handeln, eine Art, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Berlin TP hat derzeit Langflügel-Dampfschiffenten (die leichteste und einzige flugfähige Art), davor waren es Falkland-D.
(26.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Wir in Dortmund haben momentan eine starke Freiflieger-Nilgans-opulation, wobei sich mittlerweile auf fast jedem kleinen Weiher der Stadt mindestens ein Brutpaar findet, das auch den "einheimischen" Kanadagänsen ordentlich Feuer unterm Hintern macht...

Aprpos Dampfschiffenten : Wie lange ist eigentlich die letzte Zucht der Arten in einem Zoo in der Umgebung her ? Weiß noch, dass Dortmund in der Hinsicht mal führend war, obwohl ich nie ein Küken gesehen habe und jetzt auch nur noch von einer Ente bei den Humboldtpinguinen weiß...
(26.06.2006, 00:00)
IP66:   Ich würde diese Diskussion gerne in "Teichgeflügel" umbenennen und weiterführen - geht das? Anlaß sind zwei neue Dampfschiffenten auf der kölner Pinguinanlage mir ungeläufiger Artzugehörigkeit: roter schnabel, größer und breiter als die gelbschnäblige Art in Wuppertal. Könnte sein, daß ich die Art in Friedrichsfelde gesehen habe, bin mir aber nicht sicher.
(26.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nachtrag: Ströhen hat einiges Wassergeflügel und gerade auch Arten ab Kasarkagröße aufwärts - vielleicht gibt's da noch diverse Anser-Arten.
(10.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Falls ich da jetzt nicht eine Erinnerung verwechsele, habe ich vor ein paar Jahren welche im Tierpark Bad Pyrmont gesehen.
(10.02.2006, 00:00)
Ollo:   Kann es zufällig sein, daß es Saatgänse - außer den beiden mutmaßlichen Wuppertaler Tieren - überhaupt nirgends gibt?
(10.02.2006, 00:00)
IP66:   Das Saatganspaar konnte ich bei meinem letzten Besuch in Wuppertal leider nicht wiederfinden. Für Zürich muß kann ich Hühnergänse nachmelden - die fand man früher auch häufiger.
(23.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nilgänse sind zusammen mit einigen anderen Kasarkas (Halbgänsen) berüchtigt dafür, "Giftzwerge" zu sein. Als Hannover früher nur ein einzelnes Paar hatte, war ich mal Zeuge eines heftigen Kampfes einer (kupierten!)Nilgans mit einem mindestens viermal so großen Pfauenhahn (unkupiert) - die Gans gewann!
(18.01.2006, 00:00)
IP66:   Ich habe in Berli schon einmal eine Nilgans beobachtet, die sie eine - allerdings weibliche Rappenantilope am Trinken aus dem Wassergraben hinderte. Zebras hätten sich da wohl durchgesetzt.
(18.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Das kommt auch auf die Größe des Wassergrabens an.... In Hannover z.B. wurde das früher von Prof. Dittrich als Argument angeführt, warum die (Beton-)Wassergräben vor den Rindern und Großkamelen nicht mit Schwimmvögeln besetzt wurden. Erst viel später (aber noch unter Dittrich) zog ein Paar Singschwäne auf den Rindergraben, und Schwäne dürften wohl noch erheblich mehr Kot abgeben als Gänse.... Die ebenfalls später zu den Kamelen gesellten Nilgänse dürften hingegen ein kleineres Problem sein, da sie sich überwiegend an Land aufhalten. DAS allerdings belebt wiederum den Wassergraben nicht sonderlich!

Das Wassergeflügel am Teich der früheren Afrika-Anlage hatte dagegen ein anderes "Problem": Sobald die Vögel am Ufer ruhen wollten, wurden sie von den Zebras belästigt, und ich vermute sehr, dass die eine oder andere Ente diesen auch zum Opfer fiel. Über Jahre hinweg gab es deswegen außer wilden (und damit "fluchtfähigen" Stockenten nur noch eine einzelne Sporengans auf der Afrika-Anlage.

Die Attraktivität von Wasservögeln für Besucher (nicht nur für Kinder) kann ich nur bestätigen. Sobald die Teichhühner am Rindergraben in Hannover nisten, sind die Watussirinder (und früher die Rotbüffel) im Gehege dahinter "abgemeldet".
(17.01.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Das spricht für die Waldsaatgans,obwohl die eigentlich mehr rosa als schwarz am Schnabel haben sollte. Die Tundrasaatgans dagegen ist jedenfalls kleiner und kurzhalsiger als eine Graugans.
(17.01.2006, 00:00)
IP66:   Die beiden Saaltgänse wirkten erheblich schlanker und langhalsiger als jede Graugans, die mir bislang begegnet ist, die Schnäbel waren sehr dunkel, das Gefieder auch.
@Herr Mettler: Verkotet denn ein einsames Gänsepaar einen Wassergraben so hoffnungslos, daß man die Angelegenheit nicht wagen mag? Es geht ja nicht um Entenmassen - Stockenten kommen im Winter ja von selbst - sondern darum, unverträglicheres Teichgeflügel unterzubringen. Gerade bei Kindern kommen Enten meiner Erfahrung nach recht gut an, auch wenn man sie nicht füttern darf, und wenn eine Rinderherde - und sei es ein frischer Import von Koupreys - im Schatten schläft, kann ein Paar Kanadagänse durchaus eine Attraktion sein.
(17.01.2006, 00:00)
Ollo:   @ IP66
Was meinst Du mit reinrassig aussehenden Saatgänsen? Wohl keine Mischlinge mit anderen Arten. Allerdings gibt es auch innerhalb der Saatgans verschiedene Unterarten. Am Niederrhein kann man sowohl die Wald- als auch die Tundrasaatgans sehen.
(16.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Letzteres hängt vielleicht auch damit zusammen, dass der Kot der Schwimmvögel das Wasser in stehenden, betonierten Gräben sehr schnell zum Umkippen bringen kann. Leider genießt nicht jeder Zoo den Luxus von z.B. Hellabrunn, natürliches Fließwasser für die Gräben und Teiche nutzen zu können. In Hannover z.B. ist Wasser ein ganz großes Kostenthema, weshalb auch hinter den Kulissen der Robbenanlage und des Flusspferdhauses große Wasseraufbereitungsanlagen stehen (was auch für Yukon Bay ein erheblicher Kostenfaktor werden dürfte). Das sonstige Brauchwasser im Zoo (zum Abspritzen von Gehegeböden usw.) kommt über eine unterirdische Pipeline aus dem Maschsee in der Stadtmitte!
(16.01.2006, 00:00)
IP66:   In Köln ist der Gänsebestand ja dem Elefantenpark zum Opfer gefallen, es gibt allerdings noch einen Restbestand Streifengänse in einem der Gehege am Pelikanhaus sowie ein freifliegendes Paar Graugänse und ein ebensolches Nilgänse, die viel herumstreifen, aber oft auf dem Pelikanweiher zu sehen sind. Ich habe den Gänsebestand in Wuppertal nicht vollständig im Kopf, zumal bei meinem letzten Besuch der kleine Teich mit der großen Wiese wohl wegen der Vogelgrippeverordnung geräumt war. Aus dem Gedeächtnis erinnere ich mich an Streifengänse, Kaisergänse (auch Anser?, ebenfalls in Köln), Zergbläßgänse (dito) und zwei sehr reinrassig aussehende Saatgänse. Es sind aber sicher mehr Arten, und ich werde bei meinem nächsten Besuch genauer hinschauen. Die Artreduktion hängt sicher auch damit zusammen, daß die ganz großen Weiheranlagen gerne als zusätzliche Fläche für Bauvorhaben genutzt werden (Köln oder Duisburg) und manches Gänsepaar sich Territorien schafft, die einem dichten Besatz entgegenstehen. Ich verstehe allerdings nicht, weshalb man die zahlreichen Wassergräben nicht stärker für massenteichuntaugliches Geflügel nutzt.
(16.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   zum Tierparkbestand gehören aktuell noch Zwerggänse, eigentlich noch eine Kurzschnabelgans und natürlich auch Hawaiigänse und Zwergkanadagaänse, sowie Dunkle Kanadagänse.
Im übrigen sind Mischlinge zwischen östlicher/ westlicher graugans sicher nicht unwahrscheinlich, bis jetzt aber kann man die meisten der bei uns gehaltenen Graugänse noch ganz gut ihrer Unterart anhand der klar ausgeprägten Schnabelfarbe zuordnen, also einige reine Tiere sind bestimmt dabei.
(16.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich habe in den letzten Jahren im Berliner Zoo nicht mehr so sehr aufs Wassergeflügel geachtet, erinnere mich aber, dort mal Zwerg(bläss)gänse gesehen zu haben, und früher liefen "normale" Blässgänse (meines Wissens der grönländischen Unterart) dort sogar frei herum. Schwanengänse gibt es auf jeden Fall noch, die habe ich im September gesehen.
Wie siehts denn in Cottbus aus, da ist man doch ebenfalls auf Wassergeflügel spezialisiert? Oder in Schwerin?

Zu den Westlichen und Östlichen Graugänsen im Tierpark habe ich mal Klaus Rudloff gefragt, und der hat nur geschmunzelt....
(16.01.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Zu Ollos These möchte ich noch hinzufügen, dass die nichtgrauen Anser-Arten häufiger gehalten werden als die grauen. Und an diesem Trend beteiligt sich auch der Berliner TP. Dazu gleich mehr.
Es gab mal Zeiten, da wurden in Rostock alle 10 Anser- und alle 5 Branta-Arten gehalten und in Berlin auch, noch dazu in mehreren Unterarten. Daher hatte ich frühzeitig alle Arten gesehen und später sicher sehr oft über diese beiden Gattungen hinweggesehen, was auf dem Level der Unterarten sicher nicht immer angebracht war.
Wie auch immer, hier die brandneuen Daten aus dem Berliner TP, von heute. Die Gänse waren zur Überwinterung alle auf dem Schwarzhalsschwanenteich versammelt und da gab es: Westliche und Östliche Graugans (wobei ich mich frage, wie sie die beiden Formen über so viele Jahre rein züchten konnten), Schneegans weiß und blau, Streifengans und Schwanengans. Dazu eine einzige Bleßgans und vielleicht einige Zwergschneegänse aber da bin ich mir nicht ganz sicher. Die Gattung Branta ist vertreten durch (Atlantische) Kanadagänse und Weißwangengänse. Ich persönlich hätte noch Zwergkanada- und Hawaiigans erwartet, vielleicht sind die ja woanders eingesperrt. Die Arten aus Rostock werd ich auch in Kürze noch mal ermitteln.
Aber ich denke, Grau- Saat- und Bleßgänse werden wir wie th.oma.s (und ich auch) eher aufm Acker als im Zoo sehen.
(15.01.2006, 00:00)
Hannes:   Die ist bestimmt immernoch da außer die eingestellten Tiere (die ungefähr 70 % des Bestandes ausgemacht haben) sind in ihren Heimatzoos oder haltern oder verkauft.
(15.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Der Tierpark Berlin müsste eine recht umfangreiche Anser-Kollektion haben, der inzwischen wohl geschlossene Vogelpark Metelen HATTE eine solche.
(15.01.2006, 00:00)
th.oma.s:   saat-und blessgänse sehe ich mir im winterhalbjahr "vor der haustüre an"...
(15.01.2006, 00:00)
Ollo:   Mir ist mal aufgefallen, daß die Gänsegattung Branta ungleich häufiger in Tiergärten vertreten ist als die Gattung Anser. Die Gründe liegen sicherlich einzig und allein in der Gefiederfärbung. "Gefühlt" am häufigsten scheint mir noch die Bleßgans zu sein, aber eigentlich sind alle Arten der grauen Gänse Raritäten. Also, "wo in Deutschland" ... ?

(14.01.2006, 00:00)

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