
| Hannes: | In Berlin läuft die Kragenbärin mit der Katze morgens frei im Hof des Bärenfelsens herum. (09.03.2006, 00:00) | ||
| Giraffenmichel: | Wir (die Pfleger) sind im Zoo Karlsruhe bei unserer Giraffendame "Alice" im Stall rumgelaufen und haben das Neugeborene geknuddelt und ich striegel sie auch gelegentlich. Bei Kindergeburtstagen darf das Geburtstagskind auch streicheln. Bis vor kurzem hatten wir auch noch einen Jaguar (ist leider altersbedingt gestorben) der sich, von der Pflegerin die ihn aufgezogen hat, streicheln ließ und soviel Vertrauen hatte das sie ihm einen Sack über den Kopf ziehen konnte. Sie ist nur aus Versicherungstechnischen Gründen nicht mehr zu ihm rein hat aber beide Arme bis zur Schulter durchs Gitter geschoben. (06.03.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Wenn Hodenhagen Breitmaulnashorn-Nachwuchs hat, dürfen sich die zum Pressetermin versammelten Foto- und Filmteams mitsamt Stativen usw. frei in der entsprechenden Sektion des Safariparks aufstellen, so dass die Nashörner theoretisch direkten Kontakt aufnehmen könnten - schon mehrfach im TV gesehen. Wahrscheinlich wäre das auch mit "normalen" Besuchergruppen möglich. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es da eine versicherungstechnische Hürde gibt. (06.03.2006, 00:00) | ||
| Stefan Schubert: | Die Rotterdamer Bongos findet man häufig im direkten Kontakt zu den Besuchern. Engen Kontakt seiner Pfleglinge zum Revierpfleger des Berliner Flusspferdhauses zeigte die heutige neue ZDF-Zoo-Soap und auch das Wilhelma-Panzernashornweibchen steht in guter Beziehung zum Personal. Als ihr letzte Jungtier mit etwa einer Lebenswoche erstmals auf die Aussenanlage durfte waren auch viele Menschen mit dabei und die Kuh (ein Wildfang) sah es gelassen, was mich zutiefst beeindruckte! (06.03.2006, 00:00) | ||
| IP66: | Ich habe hier schon an anderer Stelle meine Beobachtung mitgeteilt, daß die Schreckhaftigkeit bei Bongos außerordentlich unterschiedlich sein kann. Die ersten frankfurter Tiere bekam man kaum zu sehen (und wenn, dann nur auf der Fluchtin einen uneinsehbaren Winkel, sobald Besucher auftauchten), heute sind die Gruppen in Duisburg und vor allem Wuppertal sehr ruhig - die wuppertaler Tiere habe ich noch nie wirklich erschrecken sehen. (06.03.2006, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | In Frankfurt ging der Dickhäuter-Pfleger mit dem Flusspferdbullen zusammen baden und ritt auf ihm im Wasser. Er spielte auch mit dem jungen Spitzmaulnashorn im Beisein der Mutter. (06.03.2006, 00:00) | ||
| Konstantin Ruske: | Andernorts schon erwähnt: Zu den Bongos in Prag gehen mit den Pflegern sogar Besuchergruppen. In dresden auch sehr enger Kontakt (direkter) zu geparden und allen Kleinkatzen- Pflegerin kann zu den beiden Karakal hinein, sie streicheln und impfen, alles ohne Zwang. (06.03.2006, 00:00) | ||
| Karsten Vick: | Früher haben Tierpfleger wohl mit den ihnen vertrauten Tieren Sachen gemacht, die heute bestimmt keine Unfallkasse zulassen würde. Und wenn mal was schief ging, wurde das wohl von der Allgemeinheit auch gefasster aufgenommen. Ich weiß nicht, ob man das verallgemeinern kann. Prof. Dathe schrieb in einer seiner Zootiergeschichten über die Bergung des alten Leipziger Elefantenbullen Omar, der in den Graben gefallen war. Und schreibt so lapidar im Nebensatz, dass der "schon einige Pfleger auf dem Gewissen hat." (04.03.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | kennt denn sonst noch jemand irgendwelche beispiele für engen pfleger kntakt der recht außergewöhnlich ist.Vielleicht bei scheuen Tierarten wie Bongos oder so oder besonders aggressiven wie leoparden (03.03.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Wie haben sich eigentlich die Aspinall-Zoos Howletts und Port Lympne in dieser Hinsicht entwickelt? Dort gingen ja früher die Pfleger auch zu den in großer Zahl gehaltenen Tigern hinein, was sogar mehrere Menschenleben kostete. (03.03.2006, 00:00) | ||
| Stefan Schubert: | Im Wildpark Bad Mergentheim gehen anlässlich der Schaufütterung zwei Pfleger(innen) zu den Wölfen. Die Tiere zeigen sich zunächst zurückhaltend und der Besucher erfährt einiges über sie. Was ich dabei bemerkenswert finde, ist der Abbau des "Rotkäppchen-Syndroms" durch solche Aktionen. (02.03.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | In Arnheim wird die Wolfsanlage auch von den Pflegern betreten. Und das mit den geparden ist so das diese generell nicht als "Gefahrentiere" gelten und die gehege mit verteidigungsgegenstand wie besen o.ä. betreten werden kann.Ozelots gehören z.b. trotzdem zu den gefahrentieren und in einigen zoos wie berlin sogar die Trampeltiere. (02.03.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | In Goldau (Schweiz) gehen die Pfleger sowohl zu den Luchsen als auch zu den Wölfen ins Gehege. Auf dem noch nicht ganz erschlossenen Erweiterungsgelände stehen drei Zuchtvolieren für Bartgeier sogar inmitten der Wolfsanlage. Um die Bartgeier zu füttern, müssen sie automatisch die Wolfsanlage durchqueren. (02.03.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | In Wien Schönbrunn gehen die Pfleger auch regelmäßig zu den Geparden ins Gehege. (02.03.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Ebenfalls laut einer TV-Doku (in natura habe ich es noch nicht gesehen) geht ein Pfleger im Berliner Zoo regelmäßig zu den Weißen Wölfen hinein und füttert sogar aus der Hand. Laut eigener Aussage ist er früher auch zu den Afrikanischen Wildhunden auf die Anlage gegangen, musste damit aber aufhören, weil die Tiere ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr deutliches Missfallen zeigten und er es nicht auf einen Angriff anlegen wollte. Zumindest früher gab es in Osnabrück einen Raubtierpfleger namens Ortwin Imming, der seine große gemischte Bärengruppe auf der Anlage "besuchte" und bei einer Amurtigerin sogar mal Geburtshilfe leistete. Und vom früheren Leipziger Bärenpfleger Bruno Schneider hörte ich mal, dass er in der alten Bärenburg manche Bärinnen über den Pflegergang in die vorbereiteten Geburtsställe "begleitete". Dass er sogar zu den Eisbären die Pflegertür zum Außengehege öffnen konnte, kann ich selbst bezeugen, ich stand bei einer solchen Gelegenheit nämlich mal (unvorbereitet!) direkt hinter ihm und plötzlich auf Armlänge einem ausgewachsenen Eisbären gegenüber! Und dann gibt es noch Raubtierpfleger, die zu ihren Erdmännchen reingehen.... Nee, schon klar, du meintest natürlich GROSSraubtiere :-) (02.03.2006, 00:00) | ||
| ZooFanKarlsruhe: | Erstaunt stelle ich in der Zoodoku Pinguin,Tiger und Co gerade fest, dass die Gepardenpflegerin des Allwetterzoos Münster das Gepardengehege betritt, während die Tiere auf der Anlage sind. Sie schlichtet dabei,nur mit einem Besen bewaffnet, einen Streit zwischen zwei der Großkatzen. Das hab ich zuvor noch in keinem Zoo gesehen. Gibt es noch andere Zoos wo Raubtierpfleger einen möglichen direkten Kontakt zu ihren Tieren auf der Anlage nicht scheuen ? (02.03.2006, 00:00) |
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