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Verhaltensweisen



Anna T.:   Ne, is mir schon klar das Zootiere keine Domestizierten Tiere sind. Ich meinte auch eher das Prinzip. Viele Zootiere werden schließlich schon seit jahren ohne die Einkreuzung von Wildfängen gezüchtet und allen generationen fehlten die Reize oder die Motivation sich geistig fit zu halten. Sowas führt natürlich nicht gleich zu Gehirnschwund, lässt aber bestimmte verhaltenweisen schwächer werden oder andere entstehen. Ich würde einfach mal behaupten je mehr möglichkeiten man einem Tier gibt sich zu beschäftigen und zu lernen um so mehr wird es auch an verhalten zeigen.
Es ist vieleicht wie mit Kindern die den ganzen Tag vor dem Fernsehr sitzen. Diese Kinder sind ja nicht zwangslaüfig doof sie haben halt nur nicht viele ansatz möglichkeiten selbstständig zu denken oder sich kreativ auszuleben.
(16.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nochmal @Hannes: War eben im Antilopen-Thread, deine Frage steht doch drin!
(16.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Hannes: Vielleicht ist es dir auch schon passiert, dass du nach dem Schreiben des Beitrages nicht auf "einfügen", sondern auf "Forum" geklickt hast? Hatte ich schon mehrfach....

@Wombat: Genau das mit dem "Training" meine ich ja. Ein im Zoo gehaltenes W
(16.03.2006, 00:00)
Hannes:   Ich hab keine Lust für dise FRage nen neuen Thread zu eröffnen aber ich dachte mir hier passt der Titel wenigstens ein bisschen.
Ich habe ab und an das Gefühl das Beiträge vo mir verschwinden.
Gegen verschieben sag ich ja nichts aber die werden anscheinend gelöscht und ich Frage mich warum im Antilopen Thread z.B. meine Frage nach der häufigsten Antilopenart verschwunden ist.
Wir schweifen oft vom Thema ab aber die Frage passt doch sogar zu nen Thread der sich "Antilopen" nennt.
(15.03.2006, 00:00)
wombat:   Zootiere sind aber doch keine domestizierten Tiere?
Bei Zootieren geht es ja eher ums fehlende "training" de Gehirns.
(15.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Hat eigentlich mal jemand untersucht, wie es um die Gehirngrößen domestizierter Tiere steht, die seit Generationen wieder verwildert und demzufolge wieder ganz anders "ausgelastet" sind als ihre Verwandten in Menschenobhut? Beispiele gibt's ja reichlich, von den süd- und osteuropäischen Straßenhunden über Ziegen auf den verschiedensten Inseln bis hin zu Eseln, Pferden oder Schweinen in Australien oder Amerika.

Vor Überraschungen ist man bei Vergleichen nie sicher. So las ich mal beim Vergleich Wolf-Haushund, dass der äußerlich einigermaßen wolfsähnliche Schäferhund nur noch einen Bruchteil der mimischen Ausdruckselemente des Wolfes aufweist, während der völlig wolfsunähnliche Pudel sogar MEHR Mimik zeigen soll als der Wolf - da zu den ursprünglichen noch Elemente hinzugekommen sind, die er ausschließlich dem Menschen gegenüber zeigt.
(14.03.2006, 00:00)
Anna T.:   Was man unter verdummen verstehen will muss jeder selber wissen. Es ist allerdigs bewiesen das die Gehirngröße domestiezierter Tiere nur halb so groß ist wie die von ihren wilden Verwanten. Ich würde mal sagen das sich Tieren in Gefangenschaft auf jeden fall andere beschäfftigungs möglichkeiten suchen oft sind es aber leider einfach nur stupide Sterotypien oder Neurosen. Unabhängig davon ob es sich nun um Zoo oder Haustiere handelt. Und ob ein Tier "kluges" Verhalten zeigt können wir, denke ich, gar nicht immer beurteilen da wir das noch garnicht objektiv genug erkennen können.
(14.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Also, ungeachtet seiner Artzugehörigkeit als "Urwaldaffe" konnte der frühere hannoversche Gorillamann Toni sehr gezielt und zudem noch "verdeckt", also per blitzschneller Bewegung aus dem Handgelenk heraus und geradlinig werfen und treffen. Bevorzugte Munition: Sch....
Der Westafrikanische Schimpansenmann Maxi im Nachbargehege warf dagegen mit gleichem "Material" im Bogenwurf - zwar in die richtige Richtung, aber weniger gezielt und vor allem mit weniger "Schmackes". Wenigstens bei Maxi hatte ich immer den Eindruck, dass er mit seinen Wurfattacken niemand verscheuchen will, sondern einfach das Aufkreischen der Besucher genoss, wenn seine "Stinkbombe" einschlug. Nun ja, soll ja auch Menschen geben, die Steine ins Wasser schmeißen, um zu sehen, wie Fische auseinanderflitzen....
(13.03.2006, 00:00)
Hannes:   Ja das stimmt Zahlen muss man immer hinterfragen.
Aber wie ist es damit in offenem Gelände lebende Schimpansen mit gezielten Stock und Steinwürfen leoparden schwer (teils tödlch)verletzen können und im Dschungel lebende populationen ihre feinde nicht treffen.
Logisch wer platz zum schmeißen hat kann es beser üben aber wie sind solche verhaltensweisen bei Zoo Schimpansen in künstlicher umgebung.Die gehege sind heutzutage bei vielen Tierarten gut Struckturiert bietet aber selten was neues zum entdecken(jetzt mal diverse Futterüberaschungen ausgenommen)
(13.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Weiß nicht so recht, was ich von solchen Zahlenvergleichen halten soll. Erstens mag es sein, dass bei frei lebenden Pavianen manche Verhaltensweisen einfach nur noch nicht beobachtet wurden - immerhin leben Zoo-Paviane in übersichtlicherem Terrain. Und zweitens müsste man für einen solchen Vergleich doch Tiere heranziehen, die der selben Ausgangspopulation entstammen, oder? Und das wage ich zu bezweifeln. Ich denke da nur an das unterschiedliche Sozialverhalten von Löwen je nach Verbreitungsgebiet und Lebensraum (Großfamilie, Paar oder Einzeljäger), die "Kulturen" der Schimpansen (wo z.B. nur die Westafrikaner das Nussknacken per Stein beherrschen sollen) oder das unterschiedliche Territorialverhalten von Streifengnus (teils wandernd, teils sesshaft).

Viele Säugetierarten sollen im Zoo öfter und ausdauernder spielen als in freier Wildbahn, schlichtweg weil sie durch das Entfallen zeitraubender Nahrungssuche dazu mehr Zeit haben. Vielleicht rührt daher der zahlenmäßige Unterschied.
(13.03.2006, 00:00)
Hannes:   Es wird ja oft behauptet das Tiere in gefangenschaft verdummen da ihnen Verhaltensweisen wie die verteidigung oder Flucht vor Feinden oder der kampf bzw. die Suche nach nahrung fehlt.
Jedoch laß ich vor kurzem das man bei Wildlebenden Pavianen 61 verschiedene Verhaltensweisen beobachtete und bei Zoo-Pavianen 63.
Gilt das auch für andere Tiere.
Lernen Raubtiere denen die Jagt fehlt ersatzhandlungen oder was ist mit intelligenten Tieren wie Schimpansen oder Delphinen?
(13.03.2006, 00:00)

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