
| cajun: | Weiter geht es in der Dik Dik Fabrik. Das ältere Zuchtweibchen Adina lebt anscheinend nicht mehr: "Nachwuchsfreuden im magisch leuchtenden Regenwald von Gondwanaland: Unser aus Nala und Klaus-Günther bestehendes Kirk-Dikdik Zuchtpaar hat uns zum sechsten Mal Nachwuchs beschert. Unter den Augen der Obermieter, den Eulenkopfmeerkatzen, brachte Nala am 4. Januar ein Männchen zur Welt. Liebevoll umsorgt liegt das Jungtier im Moment hauptsächlich im Unterholz, wie es üblich ist für Ablieger. Aber ab und zu erkundet es dennoch schon für kurze Momente die Anlage." Quelle:https://www.facebook.com/ZooLeipzig/?locale=de_DE (13.01.2026, 18:47) | ||
| cajun: | Nachwuchs in Leipzig: "Große Freude in unserem Leipziger Regenwald: Dianameerkatzen-Weibchen Monifa brachte am 15. Februar ihr inzwischen 12. Jungtier zu Welt und umsorgt es vorbildlich. Der Vater ist unser 19 Jahre alter Zuchtmann Jack. Mutter und Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, sind im Gruppenverband auf der Anlage in Gondwanaland für euch schön zu sehen." Quelle:https://www.facebook.com/ZooLeipzig/?locale=de_DE (20.02.2025, 10:42) | ||
| cajun: | Von der Löwenfabrik zur Dik Dik Fabrik? :o) "Und wieder gibt es Nachwuchs bei den Kirk-Dikdiks zu vermelden – und das dank Zuchtmann Klaus-Günther. Das inzwischen 22. Jungtier kam am 11. April zur Welt und wurde von den Pflegern auf den Namen Senyo getauft . Klaus-Günther versteht sich offenbar nicht nur sehr gut mit Weibchen Adina, die am 1. April mit Niara für Nachwuchs sorgte, sondern eben auch mit Dikdik-Weibchen Nala. Unsere Kirk-Dikdiks leben zusammen mit den Eulenkopfmeerkatzen auf einer Anlage und sind in Gondwanaland im Kontinentbereich Afrika zu finden." Quelle:https://www.facebook.com/ZooLeipzig/?locale=de_DE (19.04.2024, 12:08) | ||
| cajun: | Frage selbst beantwortet: "Gondwanaland ist wieder geöffnet Entwarnung in Gondwanaland. Nach drei Tagen kurzfristiger Schließung von Gondwanaland steht fest, dass die Todesursache der insgesamt 14 in sehr kurzem Zeitraum verstorbenen Vögel (12 Straußwachteln und 2 Palawanpfaufasane) weder auf den Vogelgrippe-Erreger noch auf die Newcastle-Krankheit zurückzuführen ist. Eine Seuchengefahr durch diese Erreger besteht somit für Tier und Mensch nicht. Die vorsorglich getroffene Schließung der Tropenerlebniswelt ist daher aufgehoben und Gondwanaland in Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt der Stadt Leipzig ab Donnerstag, 11.11.2021 wieder für Besucher geöffnet. Zoodirektor Jörg Junhold zeigt sich erleichtert über die bisherigen Ergebnisse: „Wir sind froh, die für unsere Tiere gefährlichsten Erreger ausgeschlossen zu haben. Jedoch wissen wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht, woran die Vögel gestorben sind. Ob eine Todesursache gefunden werden kann und wenn ja, wie lange es dauern wird, um diese zu klären, können wir derzeit nicht sagen und räumen den Experten die Zeit ein, die sie benötigen.“ Quelle: https://www.zoo-leipzig.de/artikel/entwarnung-in-gondwanaland-1191/ (11.11.2021, 12:18) | ||
| cajun: | Gibt es schon Neuigkeiten dazu? Tropenerlebniswelt Gondwanaland ab 8.11.2021 geschlossen Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland wird ab heute bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Aufgrund des plötzlichen Todes von Vögeln in der Halle (Straußwachteln, Palawanpfaufasane) am gestrigen Tage - möglicherweise verursacht durch einen für Vögel hochansteckenden Erreger - wurde nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt der Stadt Leipzig die Schließung der Halle als Vorsichtsmaßnahme beschlossen, um im Falle der Bestätigung eine potenzielle Verbreitung des Erregers zu vermeiden. „Es handelt sich zunächst um einen Verdachtsfall, der zeitnah in den zuständigen Untersuchungsanstalten abgeklärt wird. Solange uns allerdings keine eindeutigen Ergebnisse vorliegen, müssen wir alle erforderlichen Maßnahmen zur Sicherheit des Tierbestandes ergreifen“, erklärt Zoodirektor Jörg Junhold. Wir werden umgehend an dieser Stelle erneut informieren, sobald über das aktuell unklare Infektionsgeschehen Gewissheit herrscht und die Halle für den Publikumsverkehr wieder geöffnet werden kann. Bis dahin bitten wir von Nachfragen abzusehen und danken für Ihr Verständnis. Quelle:https://www.zoo-leipzig.de/artikel/tropenerlebniswelt-gondwanaland-ab-8112021-geschlossen-1189/ (10.11.2021, 14:58) | ||
| Silke Kollrich: | Letztes Wochenende wurde im Gondwanaland ein kleiner Zwergplumplori geboren: http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/erstmals-zwergplumplori-nachwuchs-im-leipziger-zoo-geboren--kleines-aeffchen-heisst-smart/r-citynews-a-214168.html Ich hoffe sehr, dass man das Kleine auch zu sehen bekommt. Das wäre meine Premiere. (08.11.2013, 15:28) | ||
| BjörnN: | Ich ebenso - in einigen Jahren ziehen die Weibchen ja auf die große Anlage. (24.10.2012, 20:16) | ||
| Jan Beensen: | Ok. Dann habe ich da wohl etwas falsch zugeordnet. Komodowarane sind ja auch ein toller Besatz - trotzdem ist eine wunderschöne Anlage mit den Echsen besetzt. Ich würde mich über einen anderen Besatz mehr freuen. (24.10.2012, 19:43) | ||
| BjörnN: | Da irrst du dich, Kiwis waren nie im Gespräch.... (24.10.2012, 18:27) | ||
| Jan Beensen: | Schade, ich fand die Anlage als Bodenvogelvoliere echt schön. War da nicht ursprünglich mal von einem Kiwibesatz die Rede oder verwechsele ich da etwas? (24.10.2012, 17:59) | ||
| BjörnN: | Sie sind verstorben, in die Anlage ziehen in Kürze die beiden aus den USA importierten Komodowaran Weibchen ein. (24.10.2012, 16:15) | ||
| Sascha Möller: | Weiß einer was mit den Schopftinamus passiert ist? Sie werden nicht mehr gelistet... (24.10.2012, 16:06) | ||
| Jonas Homburg: | Ich war gestern in Leipzig und muss sagen, dass Gondwanaland im Vergleich zum Sommer 2011 pflanzenmäßig eine wahnsinnige Entwicklung hingelegt hat. Das wirkt jetzt schon richtig urwaldmäßig. Eine Krontaube saß in der Hornvogelvoliere. Weniger positiv aufgefallen ist mir die Gestaltung der Löffelhundanlage, die ist eine Art "Kunstfelsghetto", die Möglichkeiten für die Tiere Umweltreize wahrzunehmen besonders im optischen Bereich ist doch stark eingeschränkt, da hätte an den Seiten auch Draht oder Gitter entsrpechend kaschiert besser gepasst. Bei den Totenkopfaffen standen zwei Lotsen auf der Insel, und es wurde auch nur eine bestimmte Anzahl Besucher auf die Inesel gelassen, dann wurde abgesperrt, bis wieder welche die Insel verlassen hatten. Sonst kann ich aber nur sagen, dass die Halle wirklich ein wahnsinniges Erlebnis ist (vorausgesetzt man hat keine Rentnergruppe mit Führung auf dem Rundgang vor sich). (17.10.2012, 19:52) | ||
| BjörnN: | Frei lebende Amphibien natürlich.... (17.10.2012, 17:15) | ||
| BjörnN: | Neu im Gondwanaland sind Goldfröschchen, vergesellschaftet mit den Blauen Bambustaggeckos, die sich auch bereits erfolgreich vermehrt haben. Frei fliegend neu sind zwei Fächertauben. Auch bei den frei lebenden Reptilien gab es auch bereits Nachwuchs, bei den Gestreiften Blattsteigern. (17.10.2012, 16:50) | ||
| BjörnN: | Es gibt bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr Nachwuchs bei den DikDiks. (10.10.2012, 17:56) | ||
| BjörnN: | Sie lebten zwischenzeitlich in der Anlage der Braunen Landschildkröten und Runzelhornvögel. Ich war schon länger nicht mehr dort. (26.09.2012, 19:58) | ||
| Sascha Möller: | Hallo zusammen! Lt. Wikipedia leben die Krontauben nun in Asien. Können sie sich nicht mehr frei in der Halle bewegen? (26.09.2012, 19:53) | ||
| Silke Kollrich: | Im Gondwanaland gibt es wieder seltenen Nachwuchs bei den Tüpfelbeutelmardern: http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2012/09/18/getuepfelter-nachwuchs-bei-den-quolls-seltener-zuchterfolg-wiederholt/ (18.09.2012, 13:30) | ||
| BjörnN: | Einige Exemplare sind schon länger drin, farbige Buntbarscharten aber wohl erst seit Kurzem. (10.08.2012, 23:22) | ||
| Stefanie Fischer: | Da sind Fische im Kanal? Seit wann? War Anfang Oktober da und habe nichts gesehen. @zollifreund: Im Manatihaus in Nürnberg gibt es Rotaugenlaubfrösche (bisher nur ein paar Mal vom Gärtner gesehen), schreckliche Pfeilgiftfrösche (hört man sehr gut) und Dreistreifen Baumsteiger, die vermehren sich ganz gut und kann man auch entdecken. Achso und ne Erdkröte hat sich auch eingeschlichen. (10.08.2012, 23:06) | ||
| BjörnN: | Die Fische im Kanal, alle übrigen Tiere sind auch auf dem Landgang zu sehen. (10.08.2012, 22:22) | ||
| Liz Thieme: | Sieht man eigentlich irgendwelche Tiere nur vom Boot aus? (10.08.2012, 21:42) | ||
| Michael Mettler: | Sind zwar keine Frösche i.e.S., aber wenigstens Froschlurche: M.W. wurde in Arnheim vor vielen Jahren in Burgers' Bush eine Krötenart angesiedelt, um Ameisen im Schach zu halten - ich meine, es war von Schwarznarbenkröten die Rede, und die vermehren sich dort auch. (10.08.2012, 17:57) | ||
| Sacha: | @zollifreund: Deiner letzte Frage kann ich teilweise beantworten. In Europa haben ZUMINDEST Zürich und Arnheim schon Erfahrungen mit freilaufenden Fröschen in ihren Hallen gemacht. In Zürich weiss ich von mindestens zwei Arten (eine Tomatenfrosch-Spezies und eine Heterixalus-Art, möglicherweise aber auch Mantella-Arten). Zumindest eine zeitlang konnte sich die eine oder andere Art halten. Es wurden laut einem Bericht von Kurator Samuel Furrer gewisse Arten periodisch ergänzt. Keine Ahnung, wie es jetzt aussieht. In Arnheim konnte ich auch Jahre nach der Eröffnung in Burgers Bush einmal einen Frosch fotografieren. (10.08.2012, 17:17) | ||
| zollifreund: | mal eine Frage zu den freispringenden Tieren, also zu den Amphibien: ich habe diese Woche zum ersten Mal Gondwanaland besucht und habe dort einen Färberfrosch am Rande es Weges entdeckt. Sind noch weitere Froscharten in der Halle unterwegs und wenn ja, weiß jemand wieviele Tiere ausgesetzt wurden? wäre auch spannend zu wissen, inwieweit es in einer Tropenhalle mit dem Nachwuchs bei den Fröschen klappt. Gibt es da Erfahrungswerte aus anderen Tropenhallen? (10.08.2012, 16:24) | ||
| Peter Lohse: | Michael Mettler: das kann man wohl sagen. Ich hatte mal 4 Sperlingspapageien in eine Voliere getan wo 2 ca. 1,20 mtr. hohe (Kiefern oder Tannen weiß ich nicht mehr so genau) drin waren, die haben die kleinen Racker innerhalb 2 Wochen komplett runter geholzt. (10.08.2012, 09:32) | ||
| Michael Mettler: | Scheinen ja ähnlich "arbeitsfreudige" Vögel zu sein wie die Oryxweber, die in Hannover (Urwaldhaus) und Walsrode (Paradieshalle) sämtliche Palmen "skelettiert" haben... (10.08.2012, 08:31) | ||
| Peter Lohse: | Jan Beensen: Ich denke es waren nur 2 denn wenn es gar ein kleiner Schwarm gewesen wäre, hätte man Gondwanaland schon längst in Wüstenland umbenannt. Die so niedlichen kleinen Burschen das Grün schon runtergeholzt. Dabei fällt mir ein das ich vor ein paar Jahren bei meinem Besuch in Arnheim, mich in der Tropenhalle mit einem Tierpfleger unterhielt und er sich in etwa genau so äusserte. (09.08.2012, 21:39) | ||
| Jan Beensen: | @ Michael Mettler: dann hätte man aber sicher nicht so schnell herausgefunden, dass die Vögel "nicht mehr in der Schau" sind. Wo auch immer sie jetzt sind. Wieviele sollen das überhaupt gewesen sein? Mit welchem Anfangsbestand startet man in solchen Hallen? (08.08.2012, 23:15) | ||
| Michael Mettler: | Ist es überhaupt sicher, dass die Vögel durch MENSCHEN herausgefangen wurden? Oder ist die Maschenweite des Netzes über Fischkatze und Ozelot schlichtweg zu groß für turnfreudige Vögelchen...? Ist eigentlich inzwischen die Nimmersatt-Insel besetzt? (08.08.2012, 20:56) | ||
| Jan Beensen: | Wie fängt man solche kleinen Vögel aus dem rieseigen Gondwanaland? Plündert man bei Dunkelheit die Schlafhöhle? (08.08.2012, 20:12) | ||
| Gerrit Wehrenberg: | Hut ab vor den Fängern! (08.08.2012, 10:52) | ||
| Peter Lohse: | Gerrit Wehrenberg: Ich habe selbst Jahre lang Sperlingspapageien gezüchtet und es darum von Anfang an für eine Schnapsidee gehalten die Tiere im Gondwanaland frei fliegen zu lassen. so klein die Burschen auch sind, sie haben ein erhebliches Zerstörungspotenziel in sich. Die schaffen es in kürzester Zeit große Schäden an der Vegetation anzurichten. (08.08.2012, 10:30) | ||
| Ronny: | Die Eintragung für die Sperlingspapageien in der ZTL ist korrekt. Die Austragung wurde nicht auf Basis der PM getätigt. (08.08.2012, 08:04) | ||
| BjörnN: | Sofern die Art aus der Zootierliste gelösct wurde, weil sie nicht in der Pressemitteilung auftacht, wäre ich vorsichtig. Vielleicht hat man nur vergessen, diese zu erwähnen. Gesehen habe ich die Papageien hingegen bislang nicht. (07.08.2012, 19:47) | ||
| Gerrit Wehrenberg: | Neben nun einigen Freifliegern in der Halle (darunter soll laut Pressemitterlung die genannte Sonnenralle sein) sind die Blaugenick-Sperlingspapageien wohl nicht mehr im Bestand (laut zootierliste). Mich würde interessieren warum die Haltung (vorerst?) gescheitert ist. Lag es am Versterben der Tiere oder an z.B. verursachten Schäden in der Halle? (07.08.2012, 12:53) | ||
| BjörnN: | Mindanao-Wikerfrösche (Staurois natator) sind in Kürze erstmals in Europa im Gondwanland zu sehen - das Terrarium wird noch umgestaltet. Der Vogelbestand wurde wieder erweitert. Im Tapirgehege sah ich eine Ralle, vermutlich eine Sonnenralle. (14.07.2012, 20:52) | ||
| Silke Kollrich: | Hier ein Beitrag aus der Leipziger Tagespresse zum 1. Geburtstag des Gondwanalandes: http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/ein-jahr-gondwanaland-wie-kurator-fabian-schmidt-spektakulaere-tier-wgs-managt/r-citynews-a-143963.html (01.07.2012, 16:06) | ||
| Jonas Homburg: | Huch, wenn ich die Fotos vergleiche, komm ich ja gleich wieder in Zugzwang einen Besuch abzustatten, ist ja echt kein Vergleich mehr mit Sommer 2011. Das ist klasse zugewachsen, kommt einer Urwaldlandschaft immer näher. Gespannt bin ich, ab wann was geschlagen werden muss um neuen Pflanzen Platz zu schaffen. (29.06.2012, 14:38) | ||
| Regina Nieke: | Nachtrag: Am Ausgang der Halle muss man wieder durch ein Drehkreuz und wird "gezählt" :-) (29.06.2012, 13:52) | ||
| Regina Nieke: | @ Holger Wientjes: Es gibt am Eingang von Gondwanaland ein Drehkreuz, was die Besucher zählt....das Teil kann aber nicht unterscheiden, ob man ein- oder mehrmals reingeht...da dort keine Eintrittskarte/Jahreskarte eingelesen wird, sondern wohl nur die Anzahl der Leute gezählt wird, die sich in der Halle befinden. Warum? Ich vermute wegen Brandschutz etc., weiß das aber auch nicht so genau (29.06.2012, 13:48) | ||
| Holger Wientjes: | Sind das 2,32 Mio. Besucher die den Zoo besucht haben oder 2,32 die im Gondwanaland waren ? Kann man unterscheiden ob ein Zoobesucher während seines Aufenthalts mehrmals an diesem Tag Gondwanaland betreten hat ? (29.06.2012, 13:36) | ||
| Zoo Leipzig: | Gondwanaland 2012 (Fotoquelle: Zoo Leipzig) (29.06.2012, 12:27) | ||
| Zoo Leipzig: | Gondwanaland 2011 (Fotoquelle: Zoo Leipzig) (29.06.2012, 12:23) | ||
| Zoo Leipzig: | Gondwanaland feiert Geburtstag 2,32 Millionen Besucher im ersten Jahr Happy Birthday, Gondwanaland! Aus einer Vision ist erfolgreiche Wirklichkeit geworden. Kurz vor dem ersten Geburtstag der Tropenerlebniswelt im Zoo Leipzig haben Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Volker Bremer, Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH sowie Zoodirektor Dr. Jörg Junhold heute eine positive Jahresbilanz gezogen. Das Großprojekt hat sich weit über die Grenzen von Leipzig hinaus einen Namen gemacht und die ambitionierten Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt. „Gondwanaland im Zoo Leipzig ist ein phantastischer Ort, um Tiere und Pflanzen der Tropen hautnah zu erleben. Die große Aufmerksamkeit in Nah und Fern, die Gondwanaland erzeugt hat, hat nicht nur dem Zoo, sondern unserer ganzen Stadt einen zusätzlichen beachtlichen Image- und Bekanntheitsschub gebracht“, stellt Oberbürgermeister Burkhard Jung die überregionale Bedeutung des Projektes, das 2011 zu den größten touristischen Infrastrukturprojekten Deutschlands gehörte, heraus. Der Zoo Leipzig ist deutschlandweit in den Fokus von Reisenden gerückt. Mehr als 2,32 Millionen Besucher haben Gondwanaland seit der Eröffnung am 1. Juli 2011 besichtigt. Damit knüpft der Zoo an das Rekordjahr 2011 an, als in zwölf Monaten erstmals mehr als zwei Millionen Besucher kamen. 82 Prozent der Besucher wohnen außerhalb von Leipzig. Von dem Anstieg der Besucherzahlen profitiert damit der gesamte Tourismussektor der Stadt Leipzig, da nicht nur Tagestouristen, sondern vermehrt auch Übernachtungsgäste anreisen. Volker Bremer, Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, betont, dass v.a. auch das Ziel, den Zoo als Ganzjahresziel zu positionieren, erfolgreich umgesetzt wurde: „Leipzig ist außerordentlich erfolgreich in das Jahr 2012 gestartet. Nach dem Rekordjahr 2011 stieg die Anzahl der Gästeankünfte im ersten Quartal 2012 nochmals um 18,1 Prozent. Einen großen Anteil an den steigenden Besucherzahlen hat die Tropenerlebniswelt Gondwanaland, die für viele Touristen ein Anreiz war, Leipzig auch zur Winterzeit zu besuchen. Auch bei den Buchungen von Reisepaketen rund um das Thema ‚Tierisches Leipzig‘ konnten wir einen etwa 20-prozentigen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr feststellen.“ Auch Zoodirektor Dr. Jörg Junhold ist mehr als zufrieden: „Mit Gondwanaland haben wir gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen, der Stadt Leipzig und vielen Freunden und Förderern ein ambitioniertes Projekt gewagt – und wir wurden alle zusammen belohnt. Seit der Eröffnung unserer Tropenhalle haben sich alle Erwartungen bestätigt.“ Das einmalige Konzept, das die Pflanzen- und Tierwelt mit Erlebniselementen sowie dem Natur- und Artenschutzgedanken vereint, sensibilisiert breite Publikumsschichten für das Thema der ökologischen Nachhaltigkeit. „Mit Gondwanaland kommen wir unserem Bildungsauftrag in ganz besonderer Weise nach“, hebt Dr. Junhold hervor. Die aktuelle Besucherbefragung bestätigt die positive Entwicklung und lässt auch für die Zukunft Gutes erahnen: 87 % der Besucher wollen auf jeden Fall oder wahrscheinlich selbst wiederkommen, nahezu alle empfehlen einen Besuch im Freundes- und Bekanntenkreis weiter. Für 74 % der Befragten ist der Zoobesuch der Hauptgrund für ihren Aufenthalt in Leipzig. Doch auch die Einheimischen kommen gern – und häufig: 62 % von ihnen nutzen eine Jahreskarte. Gondwanaland ist auch aus tiergärtnerischer Sicht ein Erfolg: Die Vergesellschaftung verschiedener Arten in einem Gehege ist vielfach gelungen. Vor allem das Gehege der Riesenotter, die mit Weißgesichtssakis und Silberäffchen zusammenleben, steht in der Gunst der Besucher weit oben. Zudem konnte der Zoo Leipzig das Versprechen einlösen, dass alle Großtiere schnellstmöglich einen Partner bekommen sollten. Sowohl die Zwergflusspferde wie auch die Sunda-Gaviale sind nun als Paare zu sehen. Die beiden Komodowaran-Weibchen werden derzeit noch getrennt von Kampung gehalten, da sie noch zu jung sind. Neben den erfolgreich zusammengestellten, potentiellen Zuchtpaaren konnten bereits im ersten Jahr auch Zuchterfolge vermeldet werden: Nachwuchs bei Riesenotter, Dikdik, Weißgesichtssaki, Kowari und Tüpfelbeutelmarder sowie bei verschiedenen Fisch- und Vogelarten spricht für die guten Haltungsbedingungen in der Tropenhalle. In das zweite Jahr ihres Bestehens startet die Tropenerlebniswelt Gondwanaland mit einigen Neuerungen: Neben den bewährten Tierpatenschaften bietet der Zoo Leipzig künftig Baumpatenschaften an. Die so generierten Spendengelder fließen in die Wiederaufforstung des Regenwaldes auf Borneo und unterstützen damit die Bemühungen zum Erhalt des Sabah-Nashorns, für das sich der Zoo Leipzig seit 2009 engagiert. Bei ihrem Ausflug in die Tropen von Gondwanaland können sich Besucher künftig in den Nachmittagsstunden auf Tierpflegerkommentierungen freuen. So können sie beispielsweise bei den Riesenottern und beim Zwergflusspferd Wissenswertes erfahren. Darüber hinaus wird in den kommenden Wochen der Bestand an freifliegenden Vögeln wachsen – sieben weitere Arten, unter anderem Rotohrbülbüls und Madagaskar-Webervögel, werden zu sehen sein. Am kommenden Sonntag wird zunächst Geburtstag gefeiert: Zoodirektor Dr. Jörg Junhold schneidet um 11 Uhr die große Geburtstagstorte an. Neben speziellen Gondwanaland-Führungen ist auch die Bootsfahrt auf dem Gamanil für alle Geburtstagsgäste am 1. Juli 2012 kostenfrei. (29.06.2012, 12:21) | ||
| BjörnN: | Das Artenschutzcamp ist am Aufgang der Halle, wo der Zoo über das Engagement auf Borneo berichtet. (19.06.2012, 21:41) | ||
| Jan Beensen: | Sind das Artenschutzcamp die Rundhütten im Afrikabereich? (19.06.2012, 21:04) | ||
| BjörnN: | Die Gelbbrust-Pfeifgänse führen wieder Küken, bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr - dieses Mal 9 Stück. Auch bei den Straußwachteln gibt es 2 Küken. Zwei der Terrarien im Artenschutzcamp sind inzwischen besetzt, eine mit Himmelblauen Zwergtaggeckos, die andere mit Blauen Bambustaggeckos. Die Silberäffchen trauen sich mitlerweile auf die Riesenotteranlage und sind auch gut zu beobachten. Der Nachwuchs der Weißgesichtssakis ist männlich und macht bereits selbstständig Ausflüge. Das DikDik-Jungtier hat bereits annährend die Größe seiner Eltern erreicht. (19.06.2012, 20:32) | ||
| Silke Kollrich: | @Liz, habe die Meldung über den Löffelhund nur in der Presse gelesen. Da ich ja auch am letzten Samstag im Gondwana war, wo es so voll war, habe ich ihn leider noch nicht gesehen. Das ist ein Ziel für den nächsten Besuch. Ich kann auch bestätigen, dass viele Besucher enttäuscht sind, weil einige Tiere selten zu sehen sind. Wenn ich dann extra von weither angereist wäre, würde mir das auch so gehen. Aber ich habe beides schon erlebt - ein volles Haus und wenig Tiere zu sehen und durchaus auch einmal einen Besuch, wo ich alles in Ruhe ansehen konnte und auch die Tiere sehr aktiv waren. Ein bißchen Glück gehört eben auch dazu. (12.06.2012, 20:47) | ||
| Liz Thieme: | Silke, der Löffelhund wurde wegen seines Klimas hier schon mal diskutiert, vermutlich aber nun durch die anderen Diskussionen hier fast verschollen. Konntest du ihn besser sehen als ich? Bei mir lag er nur in seinem Baumstamm rum. (12.06.2012, 17:35) | ||
| Regina Nieke: | @BjörN und Sacha: Wenn das mit dem Automaten stimmt, ist das für mich auch neu. Allerdings hab ich selber in Berlin erst diesen Winter entdeckt, dass am BVG- Fahrkatenautomaten sealife Berlin Tickets super günstig zu bekommen sind! Allerdings muss man sich mit diesen dann auch an die ggf. lange Schlange anstellen... @ Mark Meier: Ich hab -wie seit Jahren- für beide Berliner Einrichtungen eine Jahreskarte (Aquarium lohnt sich bei mir nicht, da ich max. einmal im Winter dorthin gehe) und ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, welche den größeren Erholungswert für mich hat. Es gibt halt in beiden "Besonderheiten" die mir besonders gefallen. Wobei ich insbesondere auch im Zoo das sehr frühe vor Ort sein am Wochenende bevorzuge ... was im Tierpark nicht soooo wichtig ist:-) (12.06.2012, 14:57) | ||
| BjörnN: | @Sacha Dieses Angebot gibt es seit 2010/2011 an vielen (allen?) Nahverkehrsautomaten der Mitteldeutschen Verkehrsgesellschaft (Teile Thüringens, Sachsens, Sachsen-Anhalts). Mit dem Zooticket bekommt man am Automaten auch gleich noch eine unheimlich günstige Zug-/Tramfahrt, die jede Anreise per PKW bei den Benzinpreisen um Längen schlägt. Leider wird das Angebot bislang nur wenig genutzt, gerade einmal 2 Promille der Besucher haben das Angebot 2011 genutzt. Trotzdem wurde das Angebot bis 2013 verlängert. (12.06.2012, 14:54) | ||
| Sacha: | Auch auf die Gefahr hin, dass ich als "schwer von Begriff" erscheine: @BjörnN: Am Nahverkehrsautomaten des Leipziger Hauptbahnhofs kann man Tagestickets für den Zoo Leipzig lösen und dann ohne langes Anstehen damit direkt zum Drehkreuz/zur Eingangskontrolle??? (12.06.2012, 14:47) | ||
| Mark Meier: | Ich hab nach einigen Jahren Berliner Tierpark pur jetzt mal die Jahreskarte für den Berliner Zoo genommen und erlebe gerade an heißen Tagen ähnliches wie hier beschrieben: Einige wirklich tolle Anlagen, aber sehr wenig Erholung und das oft sogar als Ortsansässiger und an normalen Wochentagen... Ich sehe so etwas aber auch immer von 2 Seiten: Für Leipzig/ Berlin Zoo ist es ein Riesenerfolg, wenn alles so voll ist und ermöglicht/ begünstigt vermutlich eine recht zügige Umsetzung der restlichen Projekte. Ein toller Zoo kann somit noch toller und dadurch wiederum auch noch voller werden ;) Auf der anderen Seite ist so ein Besuch doch auch ziemlich teuer und für viele schon von der Anreise her sehr aufwändig. Da ist die Erwartungshaltung dann entsprechend höher als beim eigenen "Stammzoo". Der absolute Reinfall ist es natürlich, wenn dann zum einen alles brechend voll ist und zum anderen viele Tiere kaum oder gar nicht zu sehen sind. Gerade diesen Vorwurf muss sich Gondwana mitunter leider gefallen lassen. Enttäuschte Kommentare auf entsprechenden Plattformen dämpfen den Hype dann halt etwas oder die Leute informieren sich vorher besser und alles reguliert sich so etwas von selbst. Ist also auch nicht so dramatisch. Für mich persönlich aber heißt es, dass man am Besten etwas gegen den Strom schwimmt - wie hier schon von anderen geschrieben. Dann geht man halt erst als Letztes in die Riesenhalle, gibt ja genug andere tolle Anlagen in Leipzig. Beim Zoo Berlin ist es ähnlich, ich gehe etwa ins Nachttierhaus wenn die Raubtiere gerade gefüttert werden etc. Ich persönlich werde aber in Zukunft trotzdem stattdessen wieder die Jahreskarte für den TP Berlin mit seinen großzügigen Parkanlagen nehmen. Da ist der Erholungswert für mich viel, viel höher und tolle Tiere und Anlagen gibt es da mE trotzdem genug. Dann muss ich nur wieder damit leben, dass auch weniger investiert werden kann und die Verbesserungen/ Neuerungen viel langsamer kommen... (12.06.2012, 14:30) | ||
| BjörnN: | Das Anstehen an den Kassen kann man generell vermeiden. Wer von außerhalb kommt, plant seinen Besuch im Vorraus und hat folglich auch Zeit, die Karten online oder am Hbf über den Nahverkehrsautomaten zu bestellen. (12.06.2012, 14:17) | ||
| Regina Nieke: | Also ich war gestern (Montag) von ca. 10.00 - 15.00 Uhr im Leipziger Zoo. Habe hier ja auch eine Jahreskarte und fahre sobald ich wochentags mal frei habe dorthin (alledings auch nicht in den Ferien und: Wochenenden vermeide ich seit Gondwanaland auch - gleiches gilt für Hannover, wobei ich dort keine Jahreskarte habe... lohnt sich nicht, da die Anfahrt zu teuer ist). Ich fand es gestern okay, zumal alle -wie schon mehrfach geschrieben - zunächst in die große Halle stürzen, hatte ich am Anfang z.B. Nashorn- und Anoanachwuchs für mich ganz allein :-)Mein persönilches Highlight gestern waren die Straußenküken, die sehr fotogen auf der Steinfläche am stirnseitigen Besucherantritt lagen/standen... bewacht von Vater und Mutter :-) Ferner: nach meinem zweiten Gondwanaland -SEHR schnellen-Rundgang (gegen 14.00 Uhr) durfte ich einen KURZ-Auftritt der kleinen Nasenbären sehen... leider größtenteils hinter den Baumstämmen und daher nur schlecht fotografierbar. Ich kann es jedenfalls sehr gut nachvollziehen, dass man schon genervt ist, wenn man an den Kassen ewig anstehen muss... weshalb ich bei allen Zoos, wo ich keine Jahreskarte habe, auch immer möglichst Punkt 09.00 Uhr vor Ort bin :-) Wie schonmal beim Thema Wien erwähnt: Ist man erstmal drin und es wird dann nach und nach voll ist es auch noch was anderes, als schon genervt durch das Drehkreuz (oder was auch immer) zu treten :-) Okay "nervige Kinder und Jugendliche" lass ich jetzt mal außen vor....will mich nicht mit den hier vertretenen Eltern anlegen :-) :-) (12.06.2012, 12:56) | ||
| Silke Kollrich: | Im Gondwanaland gibt es einen Neuzugang: in das ehemalige Serval-Gehege zieht ein graubrauner afrikanischer Löffelhund (2 Jahre alt), welcher aus Prag kommt. Im Spätsommer soll er eine Partnerin aus Erfurt bekommen und züchten. Der Zoo freut sich, jetzt neben den Katzenarten Ozelot und Fischkatze auch eine Hundeart präsentieren zu können. (12.06.2012, 11:29) | ||
| Michael Mettler: | @Michael Gradowski: Ich meinte im TP nicht die Häuser, sondern tatsächlich die Außenbereiche...! Aber wie gesagt, das war EIN Fall vor etlichen Jahren. Nur eben sehr nachdrücklich in Erinnerung geblieben, weil man ja bei dem riesigen Gelände ein Verlaufen der Massen erwartet, aber diverse Stop-and-go-Wege dann letztlich verhindert haben, dass ich den ganzen Park an meinem Besuchstag geschafft habe - und das, obwohl Bereiche wie die heutigen Gebirgstieranlagen noch gar nicht bestanden. Aber das ist natürlich trotzdem kein Vergleich zu Massenandrang in einer Halle wie Gondwanaland oder anderen Tropenhallen, wo der Eindruck der Überfüllung dann zusätzlich mit dem Gefühl "schlechter Luft" einhergehen kann (geht mir jedenfalls so). (12.06.2012, 11:01) | ||
| Michael Gradowski: | Ich gehe nur in der Woche in den Zoo, außerhalb der Ferienzeiten. Außerdem ist es mir aus vielerlei Gründen nicht möglich, jede Woche einen Zoo meiner Wahl zu besuchen, obwohl ich das gerne würde. Außerdem bin ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, was die Sache nicht gerade erleichtert. Deswegen freue ich mich immer auf einen Besuch und bin dann sauer, wenns nicht so läuft, wie ich es gern hätte. Ich weiß, Egoist. Aber ich glaub, ihr versteht, was ich meine. Nochmal, ich will in keiner Weise den Leipzigern und allen anderen ihren Zoo vermiesen. Das kann und will ich nicht. Er ist toll und von der Anlage an sich war ich total begeistert. Und das man die Maßstäbe von vor 20 Jahren nicht mit heut vergleichen kann, ist mir auch klar. Ich hatte nur für mich eigentlich entschieden, Leipzig erst zu besuchen, wenn der Umbau zum "Zoo der Zukunft" fertig ist (geplant war glaub ich 2015). Konnte es aber nicht abwarten Gondwana zu sehen. @Michael Mettler: Stimmt, auch in Friedrichsfelde ist es mir schon öfters passiert, daß grade die Tierhäuser wie Schlangenfarm, ABH usw.ordentlich gefüllt waren. Ich meinte das auch eher im Bezug auf den ganzen Park, wo man in Berlin viele Ausweichsmöglichkeiten hat, in Leipzig dagegen kaum eine Möglichkeit hat, dem Strom zu entkommen. Die regelmäßigen Besucher haben da sicher ihre Möglichkeiten. Nachdem der Frust bei mir verraucht war, hab ich mich auch über die vielen Einnahmen für den Zoo gefreut. Muß nur nicht an dem Tag passieren, wenn ich dort bin (Scherz). (12.06.2012, 10:28) | ||
| Michael Mettler: | Selbst in "geräumigen" Zoos lassen sich solche Zustände nicht vermeiden. Ich habe z.B. München und Nürnberg schon mal völlig überlaufen erlebt, weil mein - langfristig geplanter - Besuchstermin ausgerechnet auf den jeweils ersten Schönwettertag nach einer langen Schlechtwetterperiode fiel, und selbst im Tierpark Berlin (!) vor etlichen Jahren mal einen Tag erwischt, wo ich an geeigneten Stellen neben die befestigten Wege ausgewichen bin, um auch mal überholen zu können... Von Emmen, Walsrode (zu früheren Glanzzeiten) und Amsterdam ganz zu schweigen. Und das sind alles Zoos mit klassischen Wegenetzen ohne "Einbahnstraßenrundweg". Dass man dann gerade bei einer langen Anreise (und vor allem bei lange zurück liegendem letztem Besuch) frustriert ist, kann ich nur bestätigen. (11.06.2012, 23:44) | ||
| Oliver Jahn: | @Michael Gradowski, ich kann dich sehr gut verstehen. Mir geht es ganz genau so. Zu viele Menschen verleiden mir einen Zoobesuch und nicht immer ist es möglich, Wochenenden zu meiden. Besonders bemerkbar macht sich die "Überfüllung" dann, wenn Zoos ihre Wegesystem so gestaltet haben, dass man aus dem Sog der Besucher kaum rauskommt, oder gerade an den Bereichen, an denen man gern etwas länger stehen möchte, erst um einen Platz kämpfen muss und anschließend recht schnell weiter geschoben wird. Wir hatten diese Diskussion schon einmal unter "Hannover" und Leipzig gehört heute für mich auch zu den Zoos, bei denen ich immer ein wenig mit mir ringe, ob ich schlechtes Wetter oder Menschenmassen in Kauf nehme. Da beneide ich dann Silke schon ein wenig, die als Leipzigerin einfach die Möglichkeit hat, kurzfristig zu entscheiden. Auf diesem Weg dann auch in diesem Thread von mir an dich Silke ein herzliches Willkommen. (11.06.2012, 21:59) | ||
| Silke Kollrich: | Daniel hat Recht, am Nachmittag ist das Gondwanaland nicht so voll. Bin dort auch schon am Wochenende nachmittags gewesen und war zum Teil allein im Stollengang. Allerdings war ich auch letzten Samstag und gerade zu der Zeit, als es regnete. Ich bin wieder geflüchtet, weil man sich regelrecht anstellen musste und die Pfade verstopft waren. An solchen Tagen hat der Besuch keinen Sinn, dafür habe ich als Leipzigerin den Vorteil, jederzeit wieder hingehen zu können. @Liz Thieme: Für den nächsten Besuch wünsche ich mehr Glück, denn es lohnt sich wirklich. (11.06.2012, 19:15) | ||
| BjörnN: | Sonnige Wochenende ziehen regelmäßig tausende Menschen in den Zoo. Klar ist es für berufstätige Zoofans schwer, unter der Woche in den Zoos einer entfernten Großstadt zu gehen, aber es empfielt sich immer, der Woche Vorrang zu geben, möglichst außerhalb der Ferien. (11.06.2012, 18:39) | ||
| Liz Thieme: | Daniel, dann kann ich es nächtes Mal mal testen. Und Erlebtes von vor 21 Jahren auf heute zu übertragen ist gerade in der Zoowelt nicht ganz tragbar. Es gibt sicherlich ruhigere Tage in Leipzig. (11.06.2012, 18:22) | ||
| Daniel Meier: | @Liz Meine Erfahrung ist, dass Gondwanna am Nachmittag (je später, um so besser) richtig leer wird. Man kann dann schön geniessen. (11.06.2012, 15:48) | ||
| Michael Gradowski: | @Liz Thieme: Ich glaube, dein (bin mal unverschämt und fange gleich mit dem "du" an, wir sind doch alle zoofans :-), wenn es unpassend ist einfach sagen) Wunsch mit weniger Menschen wird wohl so schnell nicht in Erfüllung gehen. Das ist auch das Problem, daß ich mit Leipzig habe. Bin wirklich ein totaler Zoofreund, aber mein letzter Besuch war (für mich wohlgemerkt) furchtbar. Menschenmassen ohne Ende. Besonders schlimm im Aquarium und Gondwanaland. Man mußte sich mehr auf die Kinder konzentrieren, um nicht über sie zu stolpern. Die Erwachsenen waren auch nicht besser. Verhagelte mir nach einer Weile den ganzen Besuch. Versteht mich nicht falsch: Der Zoo an sich ist toll (war zuletzt 1991! dort). Wahnsinnsanlagen und großartige Tierhäuser, tolles Konzept. Aufgrund der vielen Drängelei konnte ich von Erholung wie bei anderen Zoobesuchen nicht reden. und das an einem Wochentag. Will mir gar nicht vorstellen, was am Wochenende los ist. Leipzig steht daher auf meiner Besuchsliste unter so bald nicht mehr. Kann aber auch an meinem Alter liegen (40). Bin jedenfalls für solchen Stress einfach nicht mehr zu haben. Ich möchte durch einen Zoo schlendern undmich erholen, viele Tiere sehen und hinterher sagen können: Das war ein toller Tag. Und das konnte ich in Leipzig nicht. Es war das erste mal, daß ich froh war wieder draußen zu sein. Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber in der Beziehung lob ich mir meinen Tierpark Berlin. Da können noch so viele Leute sein, auf dem riesigen Gelände verläuft sich das. Ich bin auch nicht so blauäugig, daßich sage, Friedrichsfelde ist das Nonplusultra. Ich weiß, daß da vieles im Argen liegt, aber Besserung ist ja in Sicht. Ich hoffe nur, daß in Berlin kein "Erlebniszoo" entwickelt wird. Wie gesagt, ich habe absolut nichts gegen solche Einrichtungen. Wem´s gefällt. Ich persönlich bevorzuge einen entspannten Spaziergang als einen Hindernislauf. Und bevor das Auf-mich-draufschlagen losgeht: Es ist nur meine kleine bescheidene Meinung, natürlich darf jeder eine andere haben. (09.06.2012, 23:10) | ||
| Liz Thieme: | Mein Eindruck von Gondwana: Brückenweg im Canyon zur Halle hin finde ich gelungen. Amüsiert habe ich mich dann über den Wabbel-Blubber-Fußboden im Vulkanstollen. Leider waren da zu viele Menschen, sonst hätte ich das noch weiter benutzt. Besonderer Hingucker für die Besucher war die Paarung von Schlangenhalsschildkröten. Die Unterschiede der Lungenfische, die hier durch den Direktvergleich ermöglicht werden, sind mir so noch nie aufgefallen. Sehr gut gemacht! Auch die Schopftinamu-Anlage gefällt mir auch, wobei ich mich gewundert habe, dass sie hier platziert sind, kurz vorm Nachtbereich. Die Quolls – seufz/ohne Worte – haben extrem hohen Niedlichkeitsfaktor. Wobei ich über ihre Größe verwundert war. Hätte sie kleiner eingeschätzt. Sie waren in beiden Anlagen sehr aktiv, leider waren nur Braune zu sehen. Der Zwergplumplori „Mercedes“ nebenan leider nicht, sowie auch der Kowari. Wobei ich mich hier gewundert habe, dass man im Gegensatz zu Frankurt keine Einsicht in Gänge hat. Sieht man da Kowaris denn? Dann in der Halle erschlägt einen etwas die Hitze und Luftfeuchtigkeit, so dass ich erst einmal in das Marché-Restaurant Patakan gegangen bin. Gefällt mir äußerst gut – rund herum positiv zu beurteilen. Nach einer Erfrischung ging die Erkundungstour weiter. Die Bootstour habe ich ausgelassen, aber viele haben das Angebot genutzt. Was die ganze Zeit (mir negativ) auffällt sind die künstlichen Baumriesen um die Abluft herum. Da fänd ich es schön, wenn man noch eine Rank-/Würgpflanze an ihnen hoch/runter wachsen lassen würde. Das gäbe deren toten Aussehen einen „Grund“. Die Totenkopfäffchen werden ihrem Ruf als Frechdächse gerecht und die Aufpasser sind weiterhin mit Spritzflasche ausgestattet. Muss man nur aufpassen nicht in einen Strahl hineinzulaufen. An einigen Stellen sah es für mich so aus, als ob es ein Gehege war, aber zu finden (Schild oder Tier) war nichts. Die Pflanzen gefallen mir sehr gut, natürlich benötigt die Halle noch weiter Zeit um ihren Charakter weiter auszuprägen. Die Blüten waren eine Fotoattraktion die sich wie ein Dominoeffekt von einem Fotografen zum nächsten übertrugen. Die Riesenotteranlage gefällt mir ausgesprochen gut. Die für die Ozelots erscheint mir hingegen recht klein/eng. Ich sah keine einzige Meerkatze und die Zwergflusspferde schliefen. Und die Einsichten zu den Zwergflusspferden finde ich sehr schlecht. Auch der Löffelhund hatte sich in einen Baumstamm zurückgezogen. Der Anblick von ihm hier in der Halle ist schon seltsam. Gut finde ich, dass der Golfrasen bei den Tapiren inzwischen belebt aussieht, wobei ich diesen lichten Fleck als negativ in der Halle empfinde. Er stört schon ziemlich das Gesamtbild. Beliebt ist natürlich der Wasserfall der ausgiebig von den Besuchern als Abkühlung genutzt wird. Beide Fischkatzen zeigten sich, deren Anlage ist eine gute Mischung aus Versteck- und Sichtmöglichkeiten. Wobei der eine Liegeplatz auf dem Baum oben vermutlich von dem Kinder-Einsichtsbaum nicht zu sehen ist. Die Einsicht bei den Gavialen (adult und juvenil/subadult) finde ich auch nicht so gelungen. Es war aber faszinierend den Berliner Gavial (den man ja kannte mit seiner schiefen Schnauze) im Größenvergleich mit seiner neuen Partnerin zu sehen und dann noch mal die jüngeren Tiere. Wichtig finde ich den Kulturbereich von Pflanzen und Holz mit entsprechenden Erklärungen. Allgemein sind die Erklärungen und Beschilderungen in aller Art gut gemacht und anregend zum Nutzen. Der Komodowaran erscheint neben den, die ich sonst kennengelernt habe, noch recht klein. Und die Anlage finde ich auch nicht gut zur Einsicht bzw. für Fotos. Die Scheiben im Allgemeinen sind nicht zum Vorteil von Fotografen. Insgesamt ein guter Komplex der noch etwas Zeit benötigt und gute Pflege. Und ich wünsche mir für das nächste Mal weniger Menschen, so dass ich mehr Ruhe habe, mir alles genau anzugucken und mal länger zu verweilen. Wichtig ist auch hier viel trinken! Negativ sind die wenigen Möglichkeiten sich mal auf dem Weg auszuruhen, wenn man sich nicht auf Steine setzen möchte. (09.06.2012, 20:05) | ||
| BjörnN: | Das 41-jährige Sunda-Gavial-Männchen aus dem Tierpark Berlin ist nun endlich in Leipzig eingetroffen. Im Gegenzug erhält Berlin 2 sudadulte Tiere aus dem Malaysiaimport, den Leipzig 2010 durchgeführt hat. Für diese ist die Berliner Anlage ausreichend. (05.06.2012, 11:31) | ||
| Michael Mettler: | @Jonas Homburg: Wenn wir schon beim Träumen sind - im Ursprungsentwurf von Gondwanaland waren Wassermoschustiere gelistet... @Sacha: Gegen Gibbons an anderer Stelle im Zoo dürfte das Max-Planck-Institut wohl kaum etwas einwenden können. Schließlich lebt in Pongoland seit Jahren nur ein Einzeltier aus dem "Altbestand" des Zoos. (23.05.2012, 10:54) | ||
| Jonas Homburg: | Das war auch mehr so Träumerei mit ner tollen Duckerart. Das der ONB das eh nicht merkt, ist mir schon bewusst. Ich hätte in Leipzig einfach noch gerne eine eher selten gehaltene Tierart gesehen. (23.05.2012, 10:29) | ||
| th.oma.s: | @Sacha: Volle Zustimmung. (22.05.2012, 20:58) | ||
| Michael Mettler: | @Jonas Homburg: "Interessant" für wen? Der Normalbesucher dürfte einen Rotducker kaum weniger interessant finden bzw. die beiden anderen Duckerarten kaum interessanter. Ich möchte sogar bezweifeln, dass ihm bewusst ist, dass Rotducker auch noch an anderer Stelle im Zoo gehalten werden. Solche Dopplungen hinterlassen vermutlich nur dann bleibende Erinnerungen beim Normalbesucher, wenn es sich um dessen Favoritenarten handelt oder die Gehege auf dem Rundgang nahe beieinander liegen. (22.05.2012, 15:13) | ||
| Jonas Homburg: | Ich fände Waldhunde an der Stelle eher unpassend. Auch wenn Gondwanaland nicht supergeographisch passt (durch Freiflieger etc.) finde ich es immernoch eine tolle Errungenschaft. Die Kontinenttrennung sollte man meiner Meinung nach trotzdem beibehalten, denn dann kommt vielleicht beim Besucher ja noch an, dass es bestimmte Tier halt doch in einem bestimmten Kontinent gibt. Die drei Katzen waren (auch wenn sie wirklich schlecht als Vergleiche zu sehen waren) trotzdem für mich sehr reizvoll und ich bin froh, noch "rechtzeitig" dort gewesen zu sein. Ich gebe zu, dass Löffelhunde wirklich kein Idealbesatz sind und ich es lieber gesehen hätte, wenn man das Gehege übernetzt hätte, aber man wird dort sicher seine Gründe gehabt haben. Als Ideallösung ohne Netz würde ich eine WG aus einer Duckerart (keine Rotducker, vielleicht was interessantes wie z.B. Rotflanken- oder Blauducker) mit einer bodenlebenden Manguste wie z.B. Hundemangusten oder Kusimansen sehen. Dann ist das Gehege nicht unterbesetzt, pass geographisch und lebensraumtechnisch. Wenn man unbedingt an Löffelhunden festhalten möche, kann man die ja immernoch dazu geben. (22.05.2012, 10:38) | ||
| Sacha: | Ich gebe zu, ich habe mich mit dem Grundkonzet Gondwana nie richtig anfreunden können. Es ist zwar irgendwie ein Alleinstellungsmerkmal und didaktisch/edukativ sehr wertvoll (was aber leider wohl nur eine Minderheit der Besucher interessieren dürfte). Lieber wäre mir aber eine Südostasien-Halle gewesen (mit allenfalls Ergänzungen aus Neuguinea und umliegender Inseln). Die afrikanischen Tiere hätte ich im Bereich Pongoland/Okapi/Kiwara untergebracht (bzw. könnte man noch immer dort unterbringen). Die Südamerikaner zögen in den vom Masterplan vorgesehenen Teil um bzw. (übergangsweise) ins alte Vogelhaus oder ins Aquarium/Terrarium oder in andere (vorläufig) freie Gehege. Allerdings gäbe es da wegen der Riesenotter ein Problem, die müssten wohl in einen anderen Zoo, bis ihr Gehege im "neuen" Südamerikateil fertig wäre. Gerne hätte ich dann auch die Gibbons und Orangs in der SOA-Halle untergebracht, weiss aber nicht, ob dies "rechtlich" geht (MP-Institut). Was meint Ihr? PS: Passt der Thread "Eure Planung" besser? Dann verschieben wir es dorthin. (22.05.2012, 10:07) | ||
| Michael Mettler: | Im Konzept des "ersten" Gondwanalandes am ursprünglich geplanten Standort (Schnittpunkt der Parkteile) machte die Kontinentalgliederung noch viel mehr Sinn, denn meiner Erinnerung nach sollte man dort doch jeweils aus einem Parkteil Afrika, Asien und Südamerika in die Halle hinein und im selben Parkteil wieder aus ihr heraus kommen, so dass die Anlagen im Inneren eine thematisch passende Ergänzung gewesen wären. Der Rundgang in der heutigen Halle ist ein ganz anderes Konzept, und da schon der Name der Halle die Gemeinsamkeit der drei Kontinente betonen soll und Freiflieger sich ohnehin nicht an die "Grenzen" halten, sollte die Vermischung der Bereiche das Gesamterlebnis auch nicht verwässern. Den didaktischen Wert dreier gefleckter Kleinkatzenarten in der Halle habe ich nie gesehen. Wenn der Normalbesucher sie vergleichen soll, müssten sie nebeneinander untergebracht sein. Als Beispiele für Konvergenz können sie nicht genutzt werden, da sie nahe verwandt sind und zudem gar nicht in der Lebensweise übereinstimmen (außer darin, Lauerjäger zu sein). Ein Aha-Erlebnis hinsichtlich der Verbreitung von Kleinkatzen führt in die Irre, da diese auch noch auf zwei weiteren Kontinenten und außerhalb von Regenwäldern vorkommen. Die biologische Vielfalt von Tropenwäldern wäre mit einem hinsichtlich der Gestalt bunter gemischten Hallenbesatz (es gibt ja auch noch z.B. je zwei Arten Meerkatzen und Otter) deutlicher repräsentiert. Und da stimme ich zu, da würde der Waldhund prima reinpassen! (22.05.2012, 08:19) | ||
| Ulli: | Waldhunde wären tatsächliche eine super Lösung. (22.05.2012, 08:01) | ||
| BjörnN: | Der Besucher SOLL die Grenzen zwischen den Kontinenten nur marginal wahrnehmen, das gehört zum Konzept des Gondwanalandes, angelehnt an den Südkontinent. Aber ich gebe Ihnen recht, Herr Mettler, eine Aufweichung der strikten Trennung der Kontinente wäre zu verschmerzen. Den Waldhund hatte ich als Nachmieter auch ganz weit oben auf der Liste. (21.05.2012, 21:49) | ||
| Michael Mettler: | @Ulli: Ein Karakal auf Jagd in der Mangrove war mal in einer Tierdoku zu sehen. Auch das Tierporträt auf der HP des Dresdner Zoos nennt das Vorkommen in feuchten Wäldern und Mangrove: http://www.zoo-dresden.de/de/Tierindex_1010.html?autocomplete=Karakal&sid=de Allerdings springen und klettern Karakale noch besser als Servale, deshalb wären sie ohne Nachrüstung der Anlage wohl kaum als Besatz geeignet. Für das Klima und Grundkonzept der Halle wäre es m.E. ein geringerer "Verstoß", die Anlagengliederung nach Kontinenten aufzulösen (die sich m.E. dem Normalbesucher ohnehin nicht erschließt, weshalb ich auch die Vergleichsmöglichkeit zwischen den gefleckten Kleinkatzen nicht besonders griffig finde), als Nicht-Waldbewohner darin unterzubringen. (21.05.2012, 19:43) | ||
| th.oma.s: | Löffelhunde gehören meines Erachtens nicht in die G. Aus den unten genannten Gründen. Wenn schon Caniden dann Waldhunde. (21.05.2012, 18:46) | ||
| Ulli: | Ich habe bei diesen Besetzungsdiskussionen immer wieder den Eindruck, dass es hier häufig wichtiger ist, sein gesehenes Artenspektrum zu vervollständigen. Meine Vorgehensweise ist eher diese: 1. Ist die Tierart im Freiland bedroht? 2. Macht eine Zoohaltung in Anbetracht der Zoo-Zuchtgruppenlage überhaupt Sinn ? 3. Passt die Tierat in dem jeweiligen Zoo in einen thematischen Zusammenhang ? 4. Will ich mit der jeweiligen Tierart inhaltlich etwas speziell vermitteln? 5. Ist das Tier schauattraktiv für die Besucher und zwar in Hinblick auf die Aktivitätsphasen, die Aktivität als solche und die Interaktion mit den Besuchern. Konkret für die Besetzung hier heißt das: - Einen Vergleich gefleckter Katzen aus drei Kontinenten finde ich unter dem Gesichtspunkt von Anpassung an den Lebensraum und analoge Entwicklungen sehr reizvoll, insofern kann ich die Abgabe der Servale nicht nachvollziehen. - Der Löffelhund erfüllt in Hinblick auf die Gondwanahalle (und nur hierum geht es konkret) faktisch keine meiner obengenannten Kriterien und ist in Hinblick auf zoodidaktische Gesichtspunkte und vom reinen Lebensraum, der in Gondwana repräsentiert werden soll) her eher verwirrend für die Besucher und damit sogar kontraproduktiv. - Ich habe auch meine Zweifel, ob der Löffelhund von seinen klimatischen Ansprüchen her für die Halle geeignet ist. - Wenn Michaels Aussagen zum Karakal in Mangrovenwäldern stimmen, ist der Karakal als Besetzung weitaus geeigneter. - Gegen eine räumlich weit abgetrennte zweite Zuchtgruppe einer Art in einem Zoo, eventuell auch unter einer anderen schautechnischen Schwerpunktsetzung ist nichts einzuwenden. Fazit: Ich finde die Löffelhunde, so attraktiv sie grundsätzlich auch sein mögen, als Besetzung für Gondwana nicht geeignet. Das würde natürlich auch für andere Arten trockener Lebensräume wie die Kirk-Dik-Diks oder die hier nicht gehaltenen Erdmännchen in gleicher Weise gelten. Ach ja, ich zähle zu den Leuten die gegen die hundertste Haltung von Erdmännchen und Präriehunden nichts einzuwenden hat, wenn sie thematisch passt und die Präsentationsform spannend gestaltet ist. (21.05.2012, 14:51) | ||
| Michael Mettler: | @BjörnN: Eulenkopfmeerkatzen kennt der Besucher auch schon aus dem Zoo, und sie sitzen trotzdem (auch) in Gondwanaland. Allzu viele afrikanische (und möglichst ins Regenwaldthema passende) Kleinraubtierarten, die man in dieser oben offenen Anlage halten kann, gibt es nun mal nicht. Da wundert mich dann schon, warum das Gehege nicht übernetzt geplant wurde (oder wenigstens mit entsprechender einfacher Nachrüstung). Denn dann wären ja mit Karakal (von wegen "Wüstenluchs", der lebt in Ostafrika sogar in feuchtheißen Mangrovewäldern) oder diversen Schleichkatzen viel mehr Alternativen möglich. Ohne Fixierung auf Raubtiere vielleicht sogar Erdferkel, wenn die Anlage eine Unterwühlsicherung hätte (auch Löffelhunde graben...). (21.05.2012, 08:48) | ||
| BjörnN: | Ich halte die Wahl der Löffelhunde auch für glücklicher als ein Besatz mit Rotduckern, die der Besucher aus dem Zoo bereits kennt. Ein Gehege ähnlicher Größe war ursprünglich für Gelbrückenducker angedacht. Man möchte aber Raubtiere der drei repräsentierten Kontinente halten und da ist der Südafrikanische Löffelhund die günstigste Wahl. (20.05.2012, 22:08) | ||
| Michael Mettler: | @Jonas Homburg: Auch Löffelhunde zeigen sich nicht immer... Arten, die sich für Normalbesucher untereinander sehr ähneln, gibt es auch sonst in der Halle, z.B. zwei Meerkatzenarten im Afrikabereich, gefleckte Kleinkatzen (Fischkatze und Ozelot, bis zur Abgabe der Servale sogar gleich drei Arten) oder die Lungenfische im Zugangstunnel. (20.05.2012, 21:26) | ||
| Jonas Homburg: | Ich freue mich auf die Löffelhunde. Die gibts eh in noch zu wenigen Zoos. Das sie lebensraumtechnisch nicht ganz passen, stört mich wenig, und auch glaub ich nicht, dass die mit dem Klima Probleme haben, sonst hätte man das wohl kaum angestrebt. Rotducker gefielen mir nicht besonders gut, gerade weil die den Dik-Diks so ähnlich sehen (da würde man bestimmt sofort hören "die haben wir doch gerade da drüben gesehen"). Außerdem sind die nicht Schauattraktiv genug, um allein eine Anlage zu besetzen (zumal sie sich bestimmt nicht immer zeigen werden und ne leere Anlage ist auch nicht besonders gut). (20.05.2012, 19:49) | ||
| Michael Mettler: | Bin jedenfalls gespannt, wie der Löffelhund mit den klimatischen Verhältnissen in der Halle zurechtkommt. Abgesehen vom Lebensraum Wald ist auch feuchtwarmes Klima nicht gerade das, was diese Art im Freiland bewohnt. Diese Skepsis hatte ich allerdings bei den Dikdiks auch schon, und bisher scheint es ja zu klappen. (20.05.2012, 13:45) | ||
| Holger Wientjes: | @Sacha: Da hast Du Recht. Aber ich meinte das durchaus ohne Ironie, finde Löffelhunde prima. Dass das geografisch nicht passt, daran habe ich mich mittlerweile, auch in anderen Zoos, gewöhnt... (20.05.2012, 11:27) | ||
| BjörnN: | Die Boxen wären baulich für Rotducker geeignet. (20.05.2012, 10:01) | ||
| Michael Mettler: | Ist die Anlage denn baulich (Boxen) nur für Raubtiere geeignet? Ansonsten wäre doch z.B. auch ein Zweitpaar Rotducker (in der Größe den Servalen vergleichbar) eine ins Hallenkonzept passende Alternative. (20.05.2012, 08:56) | ||
| BjörnN: | Leider schränkt die Gestaltung der Anlage und letztlich auch die Verfügbarkeit tropischer afrikanischer Raubtierarten die Artenauswahl ein, da sie nicht übernetzt ist. Ich halte die Löffelhunde für eine gute Wahl, zumal Hundeartige im Zoo bislang nur durch die Mähnenwölfe vertreten waren. (19.05.2012, 23:58) | ||
| Sacha: | @Holger Wientjes: Yep, noch ein typischer Bewohner des tropischen Regenwaldes...;) (Achtung Ironie) (19.05.2012, 22:27) | ||
| Holger Wientjes: | Tolle Nachmieter bei den Servalen !! (-: (19.05.2012, 18:35) | ||
| BjörnN: | Als "Nachmieter" für die nach Dänemark abgegebenen Servale werden Südafrikanische Löffelhunde die Anlage beziehen. Ein Rüde aus Prag ist bereits eingetroffen und ausgeschildert. Der Nachwuchs der Kirk DikDiks, Weißgesichtssakis und Riesenotter entwickelt sich prächtig. Das neue Zuchttrio Dianameerkatzen (1,0 aus Gettorf, 0,2 eigene Nachzuchten) sind nun mit den Zwergflusspferden zu sehen. (19.05.2012, 17:53) | ||
| BjörnN: | In nächster Zeit sollen die ersten frei lebenden Säuger in die Halle einziehen - die Rede ist von Riesenflughunden (ich vermute Kalongs). (29.04.2012, 18:18) | ||
| BjörnN: | Im Bereich des Artenschutzcamps am Ausgang des Gondwanalandes wurden 6 Terrarien eingebaut. Dort sollen unter anderem Rotaugen-Laubfrösche und Blaue Bambustaggeckos gehalten und gezüchtet werden. (25.04.2012, 21:28) | ||
| Regina Nieke: | @BjörnN: Schade!!! Ist echt blöd, dass die süßen Biester keine hohe Lebenerwartung haben.... (18.04.2012, 06:42) | ||
| BjörnN: | Deutschland ist fortan wieder ein Nord-Opossum freies Gebiet. Das Männchen "Teddy" starb am Wochenende mit 3 Jahren. Das Gehege soll erstmal für die Tüpfelbeutelmarder genutzt werden. (17.04.2012, 15:21) | ||
| Mel: | Und hier passend zur Meldung ein Bild des Sprößlings im zarten Alter von 3 Tagen. (15.04.2012, 19:51) | ||
| BjörnN: | Die DikDiks im Gondwanaland haben seit Dienstag erstmals Nachwuchs. Die Elterntiere stammen aus Hannover und teilen sich das Gehege mit einem jungen Zuchtpaar Eulenkopfmeerkatzen. (13.04.2012, 18:52) | ||
| BjörnN: | Die Weißgesichts-Sakis im Gondwanaland haben erstmals Nachwuchs. Das Paar teilt sich das Gehege mit den Riesenottern und Silberäffchen. (12.04.2012, 18:23) | ||
| BjörnN: | Kleine Amazonasenten, Gelbe Pfeifgänse (mit Nachwuchs), Straußwachteln, Kubafinken, Rotbrust-Krontauben und Blaunacken-Sperlingspapageien fliegen im Gondwanaland herum. (03.04.2012, 20:57) | ||
| Jan Beensen: | Was fliegt denn nun alles im Gondwanaland herum? (03.04.2012, 18:55) | ||
| BjörnN: | Nein, die Komodo-Waran-Anlage ist nicht übernetzt. Bleibt zu hoffen, dass die Krontaube flink ist. (03.04.2012, 16:59) | ||
| Michael Mettler: | Ist die Waran-Anlage eigentlich übernetzt? Eine Krontaube könnte doch ein Leckerbissen für einen Komodowaran sein. (03.04.2012, 15:11) | ||
| BjörnN: | Neu als Freiflieger im Gondwanaland sind neben Rotbrust-Krontauben auch Kubafinken und Sperlingspapageien. (03.04.2012, 15:04) | ||
| BjörnN: | @Michael Mettler Vielen Dank für die Aufklärung... (09.10.2011, 21:17) | ||
| Michael Mettler: | @BjörnN: Im IZY Vol. 17 taucht Neuwied erstmals als Halter im "Census of rare Animals" per 1.1.1976 mit 2,2 Quolls auf. IZY Vol. 18 enthält dann die Meldung der Nachzucht 1976 von 4,1 (davon 1,0 nicht aufgezogen) - in diesem Jahr übrigens die einzige Nachzucht weltweit. Der Census im gleichen Band per 1.1.1977 weist dann für Neuwied einen Bestand von 4,4 auf, davon 3,1 zoogeboren. In den folgenden IZY ist Neuwied nicht mehr mit Quolls vertreten, dafür tauchen Rotterdam und Nürnberg als neue europäische Halter auf. Nicht auszuschließen, dass deren Tiere aus Neuwied stammten, der Zoo war lange Zeit ein "Händlerzoo". (09.10.2011, 20:50) | ||
| Volker Gatz: | Das ist wirklich mal ein ganz besonderer und seltener Zuchterfolg - Herzlichen Glückwunsch an die Leipziger !!! (09.10.2011, 19:09) | ||
| BjörnN: | Die Tüpfelbeutelmarder im Gondwanaland haben dem Zoo den ersten Nachwuchs beschwert, 6 Jungtiere wurden geboren bzw. verließen den Beutel des Muttertieres. Die Zootierliste listet bereits Neuwied als Züchter in den 70er/80er Jahren. Gibt es darüber in der Zooführer-Sammel-Community bzw. den älteren Usern Informationen? (09.10.2011, 18:42) | ||
| Sven P. Peter: | Musste die Tamanduainsel in Krefeld nicht sehr gesichert werden weil die Tiere sie nach wie vor immer wieder verlassen haben?! (07.10.2011, 18:25) | ||
| Jonas Homburg: | Ehrlich gesagt glaube ich kaum, dass die Tamanduas, Faultiere und Agutis die Insel selbstständig verlassen wollen. Zwar stellt der Wassergraben für sie kein wahres Hindernis dar, doch glaube ich, dass sie ihn nach hinreichernder Eingwöhnung als Gebietsgrenze akzeptieren. Die Tamanduas/Faultiere klettern in Duisburg auch nicht quer durch die Rio Negro, obwohl ich glaube, dass sie das mit ihrer Körperkraft problemlos schaffen würden. Ich bin persönlich auch sehr gespannt, was sich aus der Tapirlanlage entwickeln wird. In einem Modell, was man auf der Homepage vom Zoo finden kann, steht deutlich Nashorn zu lesen. @ WolfDrei: Dass Sie die Runzelhornvögel und die Eulenköpfe nicht gesehen haben, wundert mich ein wenig. Normalerweise sind gerade erster nicht zu übersehen. Zu dem Heidi-Kondolenzbuch: ich finde das auch irgendwie überzogen, doch wenn man damit Besucher locken kann... So ein Zoo muss sich ja auch finantzieren. (07.10.2011, 16:11) | ||
| WolfDrei: | ps: aus Leipziger Sicht noch gelesen: ausgestellt sind Dik-Diks, die kleinsten Antilopen (07.10.2011, 14:38) | ||
| WolfDrei: | Besuch Zoo Leipzig - Gondwanaland 1. Zeitpunkt des Besuches war festgeschlagen, gutes Wetter auch , gegen 12 Uhr 25°C. Dann aber: großer LKW-Unfall auf der Autobahn, Ankunft nicht um 9, sondern um 11 Uhr 2. Ankunft: lange Reihe von Bussen, voll geparktes 1. Haus und Herbstferien. Mit Grausen die alten Leiteinrichtungen zum Eingang betrachtetet. Aber: Nur ca. 5 Personen an der jeweiligen Kasse, recht entspannt ging`s in den Stollen. 3. Voraussetzungen: gut unterrichtet durch die Beiträge. Das Gewusel darum, was denn nun wirklich ausgestellt wird oder noch werden soll (na ja, Sumatranashorn), interessierte mich nur relativ, da ich als alter (leider doppelsinnig) Artensammler selbst seinerzeit einen Tüpfelbeutelmarder (TBM) in Rotterdam gesehen hatte, das Sumatranashorn sowieso. Dazu kannte ich die noch leere Anlage vom Herbst 2010 , dazu auch die Kenntnis der Anlagen von Arnheim, Rotterdam, New York. 4. Auslassung: Ohne Flußfahrt - habe deshalb (wie sonst üblich an anderen Meeresküsten/Flüssen ) nicht in den Gamanil gespuckt. 5. Der Stollen: etwas dürftig mit Anlagen gespickt, alle Pfeilschwanzkrebse hatten sich verbuddelt; die etwas zu helle Gangbeleuchtung führt dazu, dass hinter einem Kurvenknick die TBM (nur “Belegaufnahme”) in der nun dunklen Anlage für den ONV nicht zu sehen waren. 5 Minuten braucht man schon zur Adaptation, dann sieht man auch etwas. Aktive Zwergplumploris, Kowaris und Opossums befriedigten dann doch. 6. Eintritt in die Halle: etwas von der Größe des Dorfes erschlagen (na. ja: Gastronomie! Schon erstaunlich, wie die Botanik in der kurzen Zeit gewachsen ist! Hut ab vor den Pflanzen und den botanischen “Machern”. Und: gleich im Eingangsbereich ein Kondolenzbuch für HEIDI !!! 7. Gondwana: die Idee ist gut, die Übergänge aber wohl nicht besonders zu bemerken, so man nicht sein zoologisches Wissen anstrengt. 8. Highlights: auf jeden Fall die Riesenotteranlage, dahinter als Silhouetten die Sakis im Baum - gelungen. Dann Sundagavialanlage und die Zwerg-Otteranlage. Weiterhin: Die Aussichten in die “Ferne” über die “Baumgipfel“ (Noch). 9. Nicht-Sichtungen: Tamandua, Faultier, Serval, Eulenkopf, Runzelhornvogel: alles andere gesehen. Für den “Rest” muß ich halt (will ich auch) in naher Zukunft wiederkommen. 10. Ozelotanlage: das obere Einsichtsloch muß verschlossen werden: der Kater versucht ständig, die dort neckenden Besucher zu erwischen - was ihm in einem Fall auch gelang (Foto von mir liegt vor). Schon gesagt: manches Unterwasserambiente wirkt doch noch ziemlich steril (u. a. bei den Arapaimas ). 11. Bemerkungen: Tscha, die grüne Wiese bei den Tapiren - wie wird`s werden? Trotz der 25°C außen war die Innentemperatur auszuhalten. Erstaunlich: man konnte gegen 16 Uhr bequem ohne Drängelei Kaffee trinken - mit Blick auf die “Weite”. Bange Frage: was kostet die tägliche Unterhaltung? (07.10.2011, 14:28) | ||
| Michael Mettler: | Ich bin auch gespannt, wie sich die Stelzvogelanlage in punkto "Ausbruchsmöglichkeit" bewähren wird. Die Drähte/Schnüre oberhalb der Insel und die seitlich in regelmäßigen Abständen herabhängenden Lianen lassen den Schluss zu, dass die Nimmersatts flugfähig gehalten werden sollen. Allerdings habe ich keine hängenden Flughindernisse über dem "Fluss" gesehen, sie wären wohl den Booten im Weg. Für einen Uferbewohner dürfte es allerdings zum natürlichen Verhalten gehören, gerade über Wasserflächen hinweg abzustreichen (für die ursprünglich geplanten Schuhschnäbel hätte das genauso gegolten). (28.09.2011, 21:02) | ||
| Jan Beensen: | Und was ist mit den Servalen? Ich finde die Anlage für Servale gut gelungen. In dem hohen Gras kommen die langen Beine auch gut zur Geltung. Ich hoffe doch, die Anlage bleibt eine ServalAnlage... (25.09.2011, 19:31) | ||
| Michael Mettler: | Ich denke dabei lebhaft an die Wollhaar-Beutelratten (und Faultiere?) in Krefeld, die sich nicht von Ausflügen aus ihren Anlagen im Tropenhaus abhalten ließen. Eine kletter- und schwimmfähige Tierart, die im Freiland nahrungsbedingt auf weite Streifzüge eingerichtet ist wie der Tamandua, dürfte sich allein schon wegen dieser Eigenschaften schlechter auf einer kleinen Insel halten lassen als ein territorial "sesshaftes" und/oder nicht schwimmfähiges Tier. Apropos Überwachung: Soll die begehbare Totenkopfäffcheninsel eigentlich auch irgendwann mal ohne Aufsicht auskommen? Es gibt ja eine Tafel mit Ge- und Verboten. Skurril finde ich allerdings, dass man das Schild nicht etwa VOR der Brücke zu den Affen vorfindet, sondern man stößt erst darauf, wenn man sich schon im Wirkungsfeld der Affen befindet. Somit wird der Besucher – WENN er denn liest - genau dort vor dem Schild damit anfangen, seine gefährdeten Gegenstände wegzupacken, wozu er logischerweise irgendwelche Taschen öffnen muss… Außerdem soll man mindestens 30 cm Abstand zu den Geländern halten und diese auch nicht anfassen. Da der Besucherweg auf der Insel streckenweise sehr schmal ist, grenzt das an einen Balanceakt. Es waren dann auch gleich drei Personen damit beschäftigt, für genügend Distanz zwischen Affen und Besuchern zu sorgen. Eine große Plattform statt eines Schlängelweges wäre wahrscheinlich die praktischere Lösung für die Insel gewesen. (25.09.2011, 17:05) | ||
| BjörnN: | Wenn sich die Tiere an die Anlage gewöhnt haben, wird die Überwachung eingestellt. (25.09.2011, 16:13) | ||
| Liz Thieme: | Wie soll das eigentilch in Zukunft werden. Derzeit werden die bei den Ausflügen wohl beobachtet, damit nicht zu hoch auf die Bäume geklettert wird. Auch komisch bei einer Art die baum- und bodenbewohnend ist. Dann hätte man keine "hohen" Bäume pflanzen dürfen, wenn man Angst vor Abstürzen hat. (25.09.2011, 15:52) | ||
| Patrick Kalscheuer: | Die Tamanduas sitzen derzeit im eigentlichen Serval-Gehege, sind also in den Afrika-Teil "ausgewandert". (25.09.2011, 15:29) | ||
| Jan Beensen: | In welchem Gehege sind nun eigentlich die Tamanduas untergebracht? In der letzten ETC-Folge habe war das männliche Tier in einer Anlage, die irgendwie nicht nach Faultier/Aguti-Insel aussah. (25.09.2011, 15:12) | ||
| Jonas Homburg: | Da auf der Mauer zu den Booten Elektrodrähte versteckt sind, will ich schon fast wetten, dass die ins Wasser gehen. (13.09.2011, 17:12) | ||
| Alexander Fuchs: | Es ist ja ein Kettensystem das unter Wasser ist und müsste immer die leichen Töne sein, da sich der Wasserstand und der Bootsabstand immer gleich ist. Die Tapire haben sich evtl. bestimmt noch nicht daran gewöhnt. (11.09.2011, 08:21) | ||
| Michael Mettler: | @Oliver: Braun- und Schwarzbären sind erheblich opportunistischer in ihrer Ernährung, Eisbären als weitgehende Fleischfresser könnten weiter im Süden Probleme haben, satt zu werden - wenn sie sich nicht in ihrer Ernährung umstellen oder zu schnellfüßigen Huftierjägern entwickeln würden. Vielleicht ist es also die spezialisierte Ernährung, die sie in ihrem jetzigen Lebensraum "einsperrt", nicht so sehr eine besondere Vorliebe für Schneewüste und Packeis. (10.09.2011, 18:32) | ||
| Oliver Jahn: | @Michael, deine Theorie zu den Lebensräumen ist recht interessant. Aber gerade bei deinem Beispiel vom Eisbären stellt sich mir natürlich die Frage, wer hat diesen fast größten Bären (neben dem Kodiak) dorthin abgedrängt? Vor allem aber, wer will verhindern, dass er zurück kommt, in das Gebiet, welches ihm unter Umständen besser gefällt? Gerade der Eisbär dürfte sich hier gegen seine Verwandten gut zu behaupten wissen, ggf. sogar problemlos eher diese verdrängen. Tut er aber nicht. (10.09.2011, 17:31) | ||
| Michael Mettler: | Frage als Elektro-Laie: Dauerfeuchte Umgebung und Strom-Absperrungen, birgt das nicht ein gewisses Risiko für die Tiere? Und was ist, wenn ein Tier diese Abgrenzung überwindet (Alex schrieb ja, dass das durchaus möglich ist - beim Aguti würde ja vielleicht schon ein Fluchtsprung nach Erschrecken reichen) und nach einem Ausflug in/durch den Gamanil in sein "Territorium" zurück möchte? Es müsste dann klitschnass durch E-Gras hindurch... (10.09.2011, 09:18) | ||
| Sven P. Peter: | @MM: "Wie wird eigentlich verhindert, dass die Bewohner der Faultierinsel durchs Wasser ihr Gehege verlassen? Verlaufen da irgendwo unauffällige E-Drähte?" Ich konnte auf der Insel zwischen den Pflanzen Elektro-Gras sehen. (09.09.2011, 22:31) | ||
| Michael Mettler: | Zur Ergänzung von Alex' Erläuterung: Kurz nach dieser Stelle beginnt die "Zeitreise im Tunnel". @Alex: Vielleicht erzeugt das Schleppsystem der Boote Töne, die außerhalb unseres Hörbereiches liegen, aber für die Tapire unangenehm sind oder sogar als Warnlaute aufgefasst werden...? @Liz: Das mit dem Lebensraum meinte ich anders, und Auslöser für meine Gedanken waren ursprünglich Zoo-Eisbären, die sich selbst in heißen Sommern und trotz der Wärmeleitfuktion ihres Fells auch dann noch in der Sonne aalen, wenn selbst Bären südlicherer Breiten schon den Schatten aufsuchen. Fühlen sie sich also in Polargegenden wirklich wohl oder bleibt ihnen einfach nur nichts Anderes übrig, als dort zu leben, weil die für sie angenehmeren Nischen weiter südlich besetzt sind? Przewalskipferde kennen wir als Steppen- bis Wüstentiere, aber laut einem Fachartikel ziehen sie Vegetation als Nahrung vor, die eher für Marschland typisch ist - vermutlich wurde die Art also lediglich in suboptimale Lebensräume abgedrängt. Das Okapi zeigt Körpermerkmale eines Steppentieres (u.a. den Passgang) und wurde möglicherweise schlichtweg vom sich ausdehnenden Regenwald Zentralafrikas "eingeschlossen". Vielleicht leben ja Tapire nur deshalb im Wald, weil sie mit Tropensonne auf offenen Flächen nicht auf Dauer zurechtkommen, was in unseren Breiten kein Problem für sie darstellt, so dass sie es bei uns nutzen, sich auf Freiflächen aufhalten zu können...? Den Extremfall habe ich vor Jahren in Hodenhagen gesehen, als in der dortigen Amerika-Sektion, die an Fläche jedes mir bekannte Tapir-Zoogehege weit übertrifft, noch Flachlandtapire gehalten wurden: Die hielten sich tatsächlich auf weithin freier Fläche auf, obwohl die ganze Sektion von Waldrändern umgeben ist (von denen sich z.B. eine Waldantilope vermutlich nie so weit entfernen würde). Verkappte (Feucht-)Savannenbewohner? (09.09.2011, 18:42) | ||
| Alexander Fuchs: | Ganz oben sieht man die Absperrung der Riesenotterlage und da wird wohl gar nichts passieren (zur Öffnung) und links (weiter) ist die Faultieranlage. Die Tapire haben vllt. Angst vor dem Wasser, da auch die Boote direkt daran vorbei fahren. (09.09.2011, 17:41) | ||
| Liz Thieme: | Michael, für die Besucher ist es sicherlich nicht schön, einen dichten Urwald vor sich zu haben und hin und wieder mal einen weißen Fleck zwischen den Blättern zu erahnen. Aber nie einen ganzen Tapir. Was mir natürlich durch ETC auffällt sind die Versuche die Tapire ins Becken zu kriegen. Von wasserscheuen Tapiren habe ich bisher noch nichts gehört gehabt. Es machte den Anschein, dass der Treppenansatz, wo der Rasen in den Kunstboden übergeht ein Problem darstellt. Und bezüglich deiner Überlegung, dass wir sie in einen Lebensraum "reinzwingen" und sie nicht frei entscheiden können... Die Flachlandtapire haben ja in Südamerika die Möglichkeit theoretisch auf die großen Grasflächen zu gehen, aber sie "riskieren" es nicht bzw. kaum. Im Gegensatz zu Ameisenbären, die im Grasland und Regenwald vorkommen. Aber ich habe die Idee für Anpassung der Anlagen an das Verhalten der Tiere schon länger im Scherz immer bei den Rehen gesagt. So oft wie die in den Gärten zu Hause auftauchen, müssten die in den Zoos auch mal in Gärten präsentiert werden. Macht man doch mit Füchsen und Waschbären etc auch. Vielleicht wird das Reh dann dadurch nicht mehr zur Problemhaltung. Wobei Rehe einfach sehr wählerisch in der Nahrung sind. Im einen Garten essen sie die Rosen, im nächsten lassen sie sie stehen. Meiner Meinung sollte einfach das Konzept bei behalten werden, wenn man sich eins auferlegt. Und ich hoffe inständig, dass der Golfrasen bei den Tapiren sich noch zu einer Wiese entwickeln kann. Wer Heidi sehen will, darf sich ja eh nicht mehr zu lange Zeit lassen mit einem Besuch. Schließlich hat sie inzwischen eine höhere Pflegestufe erreicht. Prof. Eulenberger schien nicht so hoffnungsvoll zu sein. Michael kannst du dein Kanalbild noch etwas beschreiben, was es genau zeigt? Für mich sieht es aus wie ein Bauvorhang der mit Sprühbeton teils besprüht wurde. Sieht irgendwie seltsam aus. Ich gehe davon aus, dass es eine Gehegeabsperrung ist?! (09.09.2011, 17:25) | ||
| WolfDrei: | Danke für die Auskünfte! (09.09.2011, 16:53) | ||
| Alexander Fuchs: | Das Bild ist ohne Blitz aufgenommen. Leider hatte ich bei den Quolls noch gar keinen Erfolg mit Fotos. Ich kann nur zustimmen das sie sehr agil sind, aber immer ohne meiner Kamera. @WolfDrei Vielleicht können sie mich mal per Mail kontaktieren, dann kann ich genaueres schreiben. (09.09.2011, 16:52) | ||
| BjörnN: | Es sind 2 schwarze und 4 braune Quolls im Bestand. Offenbar wechseln die Tiere alle paar Tage. Ich habe bei drei Besuchen (5 Besuchen im Gang) einmal einen schwarzen und dreimal einen braunen Quoll gesehen - jedes Mal sehr agil... (09.09.2011, 16:37) | ||
| Michael Mettler: | @WolfDrei: Vor der Opossum-Anlage stand eine junge Frau als Aufsicht, die darauf achtet, dass niemand mit Blitz fotografiert. Ich habe ein Foto ohne Blitz probiert, dagegen hatte sie keine Einwände. Bei den Quolls stellte sich das Problem gar nicht erst, auch bei dreimaligem Aufsuchen der Anlage habe ich keinen zu Gesicht bekommen... (Sind eigentlich tatsächlich zwei Farbvarianten im Bestand? Das große beleuchtete Gehegeschild zeigt nämlich einen melanistischen Quoll.) Nach eigener Aussage verbrachte übrigens die Aufseherin mit Ausnahme gelegentlicher Ablösungen den ganzen Tag an diesem Arbeitsplatz: In einem dunklen Stollen an einer Stelle stehend, von der aus man nur ein paar Schritte nach rechts und wenig mehr nach links sehen kann, vor sich nur das Opossumgehege und davor eine mehr oder weniger dichtgedrängte Wand von Besuchern, die Heidi sehen wollen. Nicht gerade ein Traumjob. Und das alles wegen eines Opossums, dem Fettwülste aus den Augenhöhlen quellen, so dass es wie schielend wirkt... Wer Heidi nicht zu sehen bekommt, kann sich wenigstens im Souvenirshop der Halle mit allerlei Devotionalien vom Heidi-Schlüsselanhänger bis zum schielenden Plüschopossum eindecken. Übrigens ist der Nachttierbereich Gondwanalands im Vergleich zu den anderen mir bekannten Nachtabteilungen dadurch ungewöhnlich, dass die Anlagen zumindest "gefühlt" dunkler gehalten werden als der Besucherweg - anderswo ist es ja umgekehrt. Ich weiß nicht, ob der doch sehr lange Tunnelweg auf diese Weise für den Besucher sympathischer gemacht werden soll - es bleibt ja nicht der einzige, denn auch die Bootstour (während der Multimediashow) und der Fußweg in der Tropenhalle (bei den Unterwassereinblicken) führen ja streckenweise durch Tunnelsituationen. Ein Teilnehmer des Zoosammlertreffens kommentierte das mit verschmitztem Grinsen: "In Gondwanaland wird der Besucher wieder zum Höhlenmenschen gemacht..." (09.09.2011, 16:22) | ||
| WolfDrei: | @A. Fuchs: Da meine "Gondwanaland-Taufe" noch bevorsteht und das Kowaribild eingestellt wurde: wie ist das Lichtregime im Dunkelbereich (ich denke an Heidi und den Quoll) - Blitz ist natürlich nicht erlaubt? (09.09.2011, 15:40) | ||
| Alexander Fuchs: | P.S. Das Zwerghippo kontte man letztes mal sehr schwer ausmachen im Wasser, da es nur da lag. Wenn es schwimmt o.Ä. ist es was ganz anderes und auch toll für den Besucher. Da muss ich Michael Recht geben, dass alles kennt man schon (Zoo Berlin). Foto: Kowari im Nachttierabteil (09.09.2011, 13:52) | ||
| Alexander Fuchs: | Das Foyer ist aber für Besucher gesperrt und kann nur zu Veranstaltungen genutzt werden und da sind die Riesenotter meist in Ihren Innenstallungen. Leider kann man die Straßenbahn gut wahrnehmen. Bei der Insel sind kleine E-Drähte vorhanden, die aber ein Faultier mit leichtigkeit überwinden kann und auch kein Aguti aufhalten kann. (09.09.2011, 13:21) | ||
| Michael Mettler: | OK, den Trick mit dem Einblick vom Event-Eingang aus kannte ich nicht. Aber durch den bin ich ja auch nicht in die Halle gekommen. Wie wird eigentlich verhindert, dass die Bewohner der Faultierinsel durchs Wasser ihr Gehege verlassen? Verlaufen da irgendwo unauffällige E-Drähte? Alle drei Gattungen (Faultier, Tamandua, Aguti) sind doch - wenn ich mich an entsprechende Dokus über den Regenwald erinnere - ganz passable Schwimmer, weil sie mit periodischen Überflutungen des Waldbodens zurechtkommen müssen. (09.09.2011, 12:56) | ||
| BjörnN: | Nimmt man die Straßenbahn auch bei geschlossenen Lüftungsschlitzen wahr? Wäre mir sonst nie aufgefallen... Mit persönlich gefällt das Zwergflusspferdgehege gut, die Tiere können sich verbergen und wie Alexander Fuchs richtig sagt, im Wasser sieht man ihn fantastisch und im Wasser hält er sich gerne auf. Den Landteil der Riesenotteranlage kann man vor dem Foyer am Eventeingang gut einsehen... (09.09.2011, 11:22) | ||
| Alexander Fuchs: | Das Zwerghippo kann man sehr gut sehen wenn es im Wasser ist und dort schwimmt. An Land ist es doch schwieriger. Aus hyginischen Gründen ist es ntürlich besser auf dem künstlichen Landteil zu halten, da man eine Kontamenierung des Bodens vermeiden möchte. Didakisch sehr gut finde ich die Präsentation der Tapire, man zeigt halt das es mal eine Verbindung mit Asien und Südamrika gab. Aber auch der Otter. Gondwanaland ist schon eine Raritätensammlung, aber auch dort gibt es Arten die man in jedem Tierpark findet (Zwergotter). Ich denke das der Bewuchs noch vieles kaschieren wird und auch soll. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht das man den Landteil der Riesenotter nicht so einsehen kann und sie dort ihre Ruhe haben. Man könnte den Landteil vom Eingangsbereich einsehen (Foyer GWL), aber der ist ja nicht für Besucher offen. Was michstört ist die Straßenbahn, die man aller 10 Min hört und es schallt doch noch ganz schön in der Halle. (09.09.2011, 10:23) | ||
| Michael Mettler: | Stellen wie diese meine ich mit dem "Kanalcharakter". (09.09.2011, 09:50) | ||
| Michael Mettler: | Auch wenn es vielleicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks bzw. ästhetischen Empfindens ist: Bei zunehmend naturähnlicher Anlagengestaltung fallen unnatürliche Strukturen zwangsläufig stärker und ggfs. störend ins Auge. In einer Sichtbetonanlage der 60er Jahre oder an einem der typischen Klinkerbauten Leipzigs gehören geometrische Formen zum Normalbild, zwischen Kunstfelsen der Rasbach-Ära (oder durch solche nur notdürftig verkleidet) wirken sie dagegen auf mich wie Fremdkörper. So hat der „Gamanil“ für mich an vielen Stellen keinen Fluss-, sondern dank gerader und eckiger Ufer bzw. Felswände im Hallenbereich eher Kanalcharakter (hie und da mag das später durch Pflanzenwuchs kaschiert sein) – vom unterirdischen Teil mit der Media-Show ganz zu schweigen. Warum wurde der nicht wenigstens wie der Zugangsweg zur Halle als Stollen dekoriert - Kostenersparnis? Mag ja sein, dass dort nichts von der medialen Präsentation ablenken soll (immherhin hat man sich ja sogar die Mühe gemacht, einen Jaguar als CGI zu generieren, statt einfach echte Filmaufnahmen zu verwenden), aber das „Ambiente“ empfinde ich persönlich als eine Mischung aus Geisterbahn und Autowaschstraße, gerade weil der Kontrast zum Start der Tour aus einer naturähnlichen Umgebung und die spätere Rückkehr in diese so groß ist. Auch in den Anlagen der Tiere finden sich geometrische Elemente, was natürlich nicht negativ für die Tierhaltung ist, aber – zumindest für meinen Geschmack - die erwünschte Lebensraumillusion stört (im Gegensatz z.B. zu Ganesha Mandir, wo ja menschgemachte und wieder „verwilderte“ Struktur das Thema der Anlage ist). Die Tapir-Höhle wirkt z.B. mit ihren geraden Linien wie eine offene Garage und der Hintergrund des Arapaima-Beckens wie ein abgesoffener Keller (siehe Foto). Spätestens vom Baumwipfelpfad aus erschließen sich die schnurgerade verlaufenden, unverbrämten Betontreppen in die Tapir-Wasserbecken, an deren Wirkung auch zunehmendes Pflanzenwachstum nichts ändern wird, weil auf den Treppen eben keine Pflanzen wachsen. Ich denke sogar eher, dass mit zunehmendem Wachstum der Pflanzen rechts und links davon ein Tunnelblick auf genau diese Diskrepanz gelenkt werden wird. Auch das könnten natürlich alles Ecken (im Wortsinn!) der Halle sein, an denen aus Kostengründen Abstriche in der Gestaltung gemacht wurden (und die vielleicht teilweise später noch nachgebessert werden sollen?). (09.09.2011, 09:48) | ||
| Martin Skerhut: | Ich war am Samstag in Gondwanaland und war anfangs sehr begeistert. Es mag viellleicht eine Tropenhalle, wie viele andere auch sein, aber die Wirkung der Bepflanzung ist schon bombastisch. Wie schon angemerkt ist der Luftraum etwas tot und der Eindruck der "Tierleere" herrscht vor, das habe ich auch von anderen ONBs gehört. Vom Komodowaran habe ich nur die Schwanzspitze gesehen, in das Flusspferdgehege und die Riesenotteranlage kann man wirklich nur schwer einsehen. Aber Gondwanaland ist noch recht jung und ich hoffe mal, dass diverse "Kinderkrankheiten" noch behoben werden. (09.09.2011, 09:47) | ||
| Sven P. Peter: | Die Erfahrung mit dem Zwergflusspferd habe ich auch gemacht, dass man es kaum sehen konnte hinter der Absperrung. Ein Landeinblick bei den Ottern fehlte mir auch ein bisschen. (09.09.2011, 01:14) | ||
| Michael Mettler: | @BjörnN: Aber wo soll dann schon jetzt der gute Einblick in den Landteil der Zwergflusspferde sein? Die Höhe der Barriere schätze ich etwa auf Rückenhöhe eines Zwerghippos, die verwehrt also schon mal den Einblick in den vorderen Bereich der Fläche dahinter (und ich habe mit meinen 1,90 Metern sogar noch einen recht guten "Überblick"). Künstlicher und echter Baumstamm und die seitlichen Kunstfelsen tun ein Übriges. Genau den gleichen Schlüssellocheffekt findet man an der anderen Sichtscheibe mit Über- und Unterwassereinsicht, wenn auch doppelt: Mitten im Blickfeld steht eine große Kunstfels-Pflanzinsel, an der vorbei man beiderseits nur kleine Ausschnitte des Landteils sieht - ganz ähnlich wie beim Tapirgehege vom Boot aus. @Liz: Noch hat die Tapirfläche die Optik einer gemähten Wiese, wobei aber schon diverse Kahlstellen zu sehen sind. An eine Strukturierung außerhalb der absperrenden Elemente und natürlich der beiden Badebecken kann ich mich nicht erinnern. Ich habe mich noch nicht sonderlich mit Tapiren befasst, aber eine naturalistische Präsentation (also Schilf- oder Walddickicht) dürfte nicht so einfach umzusetzen sein, denn auf einer Fläche dieser Größe wäre das vermutlich alles schnell zerstört. Bambus wäre zwar starkwüchsig und widerstandsfähig, birgt aber auch Verletzungsgefahr, wenn Halme abgeknickt werden, und Tapire haben m.w. ähnlich wie Panzernashörner relativ weiche, weil an weichen Untergrund angepasste Fußsohlen. Von daher ist Sand oder Rasen wohl nicht die schlechteste Lösung, denn Materalien wie Mulch könnten im feuchtwarmen Hallenklima anders als auf einer Außenanlage vielleicht zu hygienischen Problemen (Fäulnis, Pilze usw.) führen - da spreche ich natürlich als reiner Theoretiker. Wenn man allerdings die Tapire in einer waldartig strukturierten Innenanlage (z.B. mit eingezäunten Pflanzinseln OHNE Kunstfelswall) präsentieren würde, bekäme der Besucher wahrscheinlich erst recht nicht mehr viel von ihnen zu sehen. Ob Tapire eine solche Deckung vermissen, bliebe ein ganz andere Frage; ich stelle mir ja öfter die Frage, ob Tiere in den uns bekannten Lebensräumen leben, weil sie es wirklich WOLLEN oder nur, weil ihnen vor Ort brauchbare und nicht durch Konkurrenten besetzte Alternativen fehlen. Im Gegensatz zu manchen Wald- und Buschantilopen z.B., die im Zoo oft "Halt" an Zäunen, Baumstämmen usw. suchen, hatte ich bei Tapiren aller vier Arten in den von mir besuchten Zoos bisher nie das Gefühl, dass ihnen deckungslose Freiflächen unangenehm sind. Bei der Riesenotteranlage in Gondwanaland würde ich mir wie bei den Zwergflusspferden ein bisschen mehr Einblick auf den Landteil wünschen. Da die Größe des Landbereiches laut Fachleuten ein entscheidender Faktor für das Wohlbefinden dieser Tiere sein soll, dürfte dort ja wohl einiges Beobachtenswertes stattfinden. (08.09.2011, 20:37) | ||
| Liz Thieme: | Ich kenne Gondwana ja bisher nur aus dem TV und finde es sehr unterschiedlich, so gefallen mir die Riesenotter- und Komodowaran-Anlage gut, da sie sehr naturalistisch sind. Aber hingegen finde ich die Tapiranlage schon eher steril. Mich erinnert sie auch sehr an den Bronx Zoo, wobei die Tapire da Sandboden bzw. am Strand leben. Wobei in der Bronx kriegen sie ja noch Gesellschaft durch Gibbons http://wn.com/BRONX_ZOO_TAPIR Michael, wie würdest du die Tapir-Anlage in Leipzig einschätzen? Bei der Fürhung für Wissenshungrige in Gondwana erfährt man, DASS die Bootstour was kostet, aber nicht wie viel (für normale Besucher) und auch nicht warum. Die vielen Einzelkosten erinnern mich auch an die USA, in der Bronx zahlt man entweder am Eingang das was man machen will oder wenn man später noch auf was Lust hat, was man noch nicht bezahlt hat, zahlt man vor Ort (und das sind 8 Stück). (08.09.2011, 17:15) | ||
| BjörnN: | @Michael Mettler Ich kann Ihnen nicht sicher sagen, ob die Absperrung eine Dauereinrichtung darstellt. Diese zu entfernen und damit den Zwergflusspferden Zugang zur Grünfläche zu ermöglichen, dürfte kein Problem darstellen. Der Hinweis, dass die Gelder aus der Gondeltour in den Artenschutz fließen, kam von Ronny, allerdings im Zoofreundeforum, mir war dies vorher auch nicht bekannt, ebenso ist mir kein Hinweis aufgefallen. (08.09.2011, 17:08) | ||
| Michael Mettler: | @Sacha: Eine Neuentwicklung wären solche "Zusatzeintritte" allerdings nicht. Ich denke da nicht nur an Aquarien/Terrarien (wo das allerdings hie und da auch schon fallengelassen wurde, siehe Exotarium Frankfurt oder früheres Troparium bei Hagenbeck), sondern auch an Delphinarien in Zoos (da gilt das Gleiche) oder - zugegebenermaßen vor meiner Zeit - an das Tropenhaus in Hannover. In neuerer Zeit setzen sich allerdings immer mehr die All-inklusive-Preisgestaltungen oder Kombitickets (da erfährt man wenigstens gleich am Eingang von Extra-Preisen) durch. Nun könnte man natürlich argumentieren, dass man in Gondwanaland alle Tieranlagen auch ohne Bootsfahrt betrachten kann (die "Grundversorgung" ist also gesichert) und das Fahrgeschäft als Zusatzangebot in eine ähnliche Kategorie einzuordnen wäre wie anderswo z.B. Ponyreiten oder Kutschfahrten, was ja auch extra kostet. Vielleicht sollte Leipzig das Ganze als "VIP-Dschungeltour" vermarkten und statt einer Kasse lieber eine (beaufsichtigte) Spendendose aufstellen. Mit dem Hinweis "Bootsrundfahrt gegen eine Spende für das Nashorn-Artenschutzprojekt auf Borneo" würde der eine oder andere Besucher vielleicht sogar freiwillig mehr bezahlen und hätte dabei ein ganz anderes Gefühl als beim Blechen von "Zusatzeintritt". (08.09.2011, 15:07) | ||
| Sacha: | @BjörnN: Danke für die Info. Aber habe ich jetzt etwas übersehen oder ist dies tatsächlich noch nicht auf der Homepage vermeldet? Ich möchte an dieser Stelle mal erwähnen, dass ich ein vehementer Gegner dieser "Extrakosten" bin. Irgendwann sind wir so weit, dass wir vor jedem Gehege ein Kassenhäuschen haben, wo uns für jede Kleinigkeit, die nur geringfügig vom alleinigen "Tiere schauen" abweicht (und selbst hier zahlt man teilweise extra, z.B. Fische und Reptilien), ein Extraentgelt zu entrichten haben. Mal abgesehen davon, dass durch den zusätzlichen Aufwand (inkl. Bauten) ein Grossteil der Zusatzeinnahmen "gefressen" wird, ist es für den Besucher zeit- und nervenaufreibend. Wenn das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, zahlen viele gerne auch einen höheren Grundpreis. Gute Beispiele dazu sind - wie die Besucherzahlen beweisen - der Zoo Hannover, Zoom und vor allem die grossen Themenparks wie Disneyland (wo man ursprünglich für jedes Fahrgeschäft extra zu bezahlen hatte, dann aber schnell davon abkam), Eurodisney und der Europapark. (08.09.2011, 14:41) | ||
| Michael Mettler: | @BjörnN: Wenn der Einblick von der Besucherhütte aus der gleiche ist, den wir beide meinen, dann entspricht das der Perspektive auf dem Foto. Und das sah für mich so aus, als sei nur die kahle, schlecht einsehbare Anlage im Hintergrund den Zwerghippos vorbehalten, nicht der begrünte Vordergrund vor der Barriere (den der Bildausschnitt nicht wiedergibt). Ist die Barriere nur provisorisch und verschwindet später? Und nochmal die Frage, ob ich etwas übersehen habe (es waren ja doch einige Eindrücke zu verarbeiten): Gibt es einen Hinweis für die Bootstourkunden, dass der Fahrpreis quasi eine Spende für den Artenschutz darstellt? (08.09.2011, 14:32) | ||
| BjörnN: | Die Bootsfahrt kostet für den Erwachsenen 1,5 Euro pro Fahrt, für Kinder einen Euro. Das eingenommene Geld fließt in den Artenschutz.... Den Landteil der Zwergflusspferdanlage sieht man von der Besucherhütte sehr gut. In Zukunft dürfte ein Zugang für die Flusspferde kein Problem sein. (08.09.2011, 13:31) | ||
| Sacha: | @MM: Die Fahrt kostet extra!?? Mann, das muss ich bislang immer übersehen haben (Suche gerade in der Zoo-Leipzig-Homepage...nichts gefunden). Wieviel wird denn verlangt? (08.09.2011, 13:01) | ||
| Michael Mettler: | P.S. Mehrere Bootsfahrten am selben Besuchstag erhöhen natürlich die Sichtungsmöglichkeiten. Aber macht ONB das, zumal die Fahrt ja extra kostet...? (08.09.2011, 11:43) | ||
| Michael Mettler: | @Alex: Der Eindruck des ONB wäre allerdings vermutlich auch ohne das vorgegebene Thema, einfach nur als Tropenhalle, genauso toll. Habe ich eigentlich eine Einblickmöglichkeit verpasst, oder kann man den Landteil der Zwergflusspferde tatsächlich nur per Schlüssellochblick einsehen? Der begrünte Landbereich hinter dem oberen Scheibeneinblick ist doch vermutlich der nur für die Meerkatzen begehbare? Sowohl hier als auch über das Wasserbecken hinweg kann man doch den Landteil nur stückchenweise sehen. Gleiches gilt auch für die Perspektive vom Boot aus an der Tapiranlage (aber die kann man wenigstens vom Baumwipfelpfad aus gut überblicken - zumindest so lange, wie die Vegetation drumherum noch niedrig ist). Zugegeben, als Hannoveraner bin ich hinsichtlich der Tierbeobachtungsmöglichkeiten während einer Bootstour sehr verwöhnt. Große, weithin sichtbare Tiere und große Gehegeeinblicke wirken eben ganz anders als im Leipziger Urwald. In der Präsentation des Gondwanaland-Entwurfes sah das noch ganz anders aus, da glitt das Boot dicht an einem frei und in ganzer Größe sichtbaren Nashorn vorbei - jetzt, in der Realität, hat man nur ein paar Sekunden Zeit, an der gleichen Anlage durch zwei schmale Einblicke nach den Tapiren zu suchen. Finde ich schade. Wenn ich nichts vergessen habe, passiert man während der Bootstour sechs Tiergehege, wobei ich offenbar ziemliches Sichtungspech hatte, denn mit Ausnahme des Komodowarans und eines Tapirrüssels bekam ich nur von den Freigängern noch ein wenig zu sehen: den Hintern einer Pfeifgans und immerhin die ganze Amazonasente. Die Stelzvogelinsel war noch unbesetzt, in der Ozelotvoliere ebenso wie auf der Faultierinsel vom Boot aus kein Tier zu sehen, und die Totenkopfäffchen hielten sich alle in Besuchernähe auf der begehbaren ihrer beiden Inseln auf - aber die liegt eben nicht an der Bootstour. Auch da fehlen merklich noch die Freiflieger als Nebenprogramm, und hier liegt auch ein großer Unterschied zur Bootstour unter freiem Himmel: In Hannover sorgen die reichlich vorhandenen Teichhühner zwischen den Gehegeeinblicken für zusätzliche Sichtungserfolge des Publikums während der Tour. (Viele Besucher dürften sogar denken, dass es sich um bewusst dort gehaltene Zootiere handelt...) Ist eigentlich für den "Gamanil" neben Schwimmvögeln noch ein weiterer Wasserbesatz (Fische, Schildkröten) geplant? Lustigerweise musste ich übrigens während der Bootstour immer an die Besichtigungstour in "Jurassic Park I" denken, die ja ebenfalls mit Multimedia beginnt und dann an dicht bewachsenen Anlagen mit Suchmich-Effekt vorbeiführt. Das Leipziger Boot mit der Nr. 13 fuhr übrigens die Runde leer (Aberglaube?), mit eingedrücktem Dach sähe das noch spektakulärer aus :-) (08.09.2011, 11:20) | ||
| Alexander Fuchs: | Der Gesamteindruck der Halle ist schon gigantisch und ist für jeden ONB toll. Nicht nur "Botswanaland" wird die Halle genannt, nein auch Godland oder auch Gondellondelland war schon zu vernehmen. Einige Anlagen sind schön strukturiert. Kritik gibt es auch, dass z.B. das Zwergflußpferd nicht den gesamten Landteil nutzen kann. Wo das Fingertier hin soll kann ih mir auch nicht erklären, vllt. für den Zwergplumplori oder die Tinamus. Ich glaube nicht das noch versteckte Anlagen im Stollen sind. Würde ja wieder eine Umbuphase bedeuten mit Absperrungen etc. (08.09.2011, 10:07) | ||
| Michael Mettler: | @Sven: Schon klar, aber nach Verlassen des Tunnels bleibt davon wenig Erlebbares übrig. Die Trennung der drei Kontinente ist vom Boot aus nicht erkennbar, "Afrika" findet im einsehbaren Bereich nicht mal richtig statt (die Schuhschnabel- alias Nimmersattanlage war noch nicht besetzt). Wollte man die Halle als Abbild des Urkontinents präsentieren, wären wiederum die gezeigten Tiertypen stammesgeschichtlich zu jung. (08.09.2011, 08:12) | ||
| Sven P. Peter: | Wobei den Besuchern auf der Bootsfahrt im Tunnel ja schon das ganze Konzept zumindest nähergebracht wird. (08.09.2011, 00:29) | ||
| Michael Mettler: | @Holger: Genau das ist es, was meine Gedanken nun schon ein paar Tage lang beschäftigt - etwas Vergleichbares schon zu kennen, beraubt einen doch leicht der Entdeckerfreude. Deshalb versuche ich ja zunehmend, Zoos auch mal aus der sehr viel emotionaler geprägten, zoologisch eher "ungetrübten" ONB-Perspektive zu betrachten. Bei der Fülle der Eindrücke einer so großen Neuanlage kann allerdings die "gespaltene" Sichtweise etwas anstrengend und ihre Wiedergabe in einem Besuchsbericht schwierig zu formulieren sein. Ist ja nicht so, dass ich mich in der Halle unwohl gefühlt hätte oder richtig enttäuscht gewesen wäre. Aber da fast ausschließlich neu bzw. nach langer Zeit wieder angeschaffte Arten darin zu sehen sind, entfällt z.B. eben auch der Eindruck, gravierende Haltungsverbesserungen für vorher schlechter untergebrachte Tiere innerhalb des Zoos zu erleben (wie es ja ansonsten oft bei Neuanlagen der Fall ist), was gleich für eine viel positivere Grundeinstellung sorgen würde. Ich werde übrigens das Gefühl nicht los, dass das Leipziger Urkontinent-Konzept einen ähnlichen Hintergrund hat wie z.B. die hannoversche Geschichte mit der wegen Leoparden verlassenen indischen Baustelle im Dschungelpalast, die sich dem Besucher ebenfalls nicht beim bloßen Anblick erschließt: Vielleicht sind solche Geschichten gar nicht vorrangig für das Zoopublikum gedacht, sondern werden eher für jene Stellen konstruiert, die über Genehmigungen, Finanzierungen usw. solcher Projekte zu entscheiden haben und mit Einzigartigkeit als Argument "geködert" werden müssen. (07.09.2011, 22:39) | ||
| Holger Wientjes: | Vielleicht haben wir Zoofans, wie Du schon sagst, "zu viel" Vergleichsmöglichkeiten, um nach dem Besuch einer solchen Halle einfach nur positiv überwältigt zu sein ? Ich fand Gondwana sehr gut (abgesehen davon, dass es zu voll war. Aber das war ja mein persönliches Pech und zu erwarten) jedoch kocht man auch hier halt nur mit Wasser. So haben mir beispielsweise die Riesenotter- oder Warananlagen äusserst gut gefallen, die Anlage der Zwergflusspferde fand ich dafür lediglich durchschnittlich (Grösse) oder die der Eulenköpfe zu niedrig. Ob beim Besucher etwas vom Konzept des Urkontinents hängenbleibt oder ob man nur eine weitere Tropenhalle besucht, bleibt abzuwarten. Für manche war schon der Name der Halle eine Herausvorderung. So sprach eine Besucherin vor mir ständig von "Botswanaland"... (07.09.2011, 20:49) | ||
| BjörnN: | Die Nebelparder sollten eine Anlage unter dem künstlichen Urwaldriesen bekommen, dort ist sehr viel Platz und nun eine Ruhezone für die Enten. Eulenkopfmeerkatzen halten sich, im Gegensatz zu den meisten anderen Meerkatzenarten wie den benachtbarten Dianameerkatzen, in freier Natur relativ oft am Boden auf, etwa im gleichen Verhältnis wie in den Bäumen (vorwiegend Bambus). Die Gestaltung der Anlage düfte dem Rechnung tragen. Die Anlage ist zwar nicht sonderlich hoch, misst aber an der höchsten Stelle auch 4 Meter und das bei 230m² Fläche - immerhin etwa 10 mal so viel Fläche wie bisher im Tieraffenhaus. Ich weiß es zwar nicht sicher, doch könnte es im Zugangsstollen noch "versteckte" Anlagen geben, die bisher nicht wahrgenommen werden können. (07.09.2011, 20:36) | ||
| Michael Mettler: | Von den Pfeifgänsen können natürlich noch mehr irgendwo im Dickicht gesessen haben. Die vier gesehenen "klebten" allerdings eng aneinander. Mit Freifliegern ist natürlich das Geokonzept der Halle erst recht verwischt, auch darin unterscheidet sich dann Gondwanaland nicht (mehr) von Burgers Bush. Da wir nun eh schon beim Artenbesatz sind, ein paar Fragen: Wo sollten eigentlich ursprünglich die Nebelparder einziehen - in die jetzige Fischkatzenanlage? Ist die Anlage der Eulenkopfmeerkatzen ursprünglich für andere Tiere konzipiert, denn sie ist ja nicht sonderlich hoch? Laut Sonderbroschüre sind Fingertiere noch nicht "vom Tisch", sondern derzeit schlichtweg nur nicht verfügbar - welche Anlage wäre denn für diese gedacht und ist jetzt nur mit Platzhaltern besetzt? (07.09.2011, 20:10) | ||
| BjörnN: | Der Vogelbestand wird noch ausgebaut, wie gesagt. Es müssten 11 Fahl-Pfeifgänse sein... (07.09.2011, 18:33) | ||
| Michael Mettler: | @BjörnN: Ich habe vier von den Pfeifgänsen und eine männliche Amazonasente gesehen. Besonders flugaktiv werden diese Arten aber sicher nicht sein, da dachte ich schon eher an die "üblichen Verdächtigen" aus anderen Tropenhallen wie Tauben, Elfenblauvögel, Bülbüls usw. (07.09.2011, 17:58) | ||
| BjörnN: | @Michael Mettler Frei fliegende Vögel werden in den kommenden Monaten Stück für Stück einziehen und den Luftraum bevölkern. Bislang gibt es nur 2 Entenarten (Fahlpfeifgänse und Rotschnabelenten) frei in der Halle. Die dürften aber bis zur nächsten Mauser noch nicht flugfähig sein bzw. sind kupiert (das weiß ich nicht genau). (07.09.2011, 17:08) | ||
| Michael Mettler: | Ich habe am Samstag erstmals Gondwanaland gesehen und bin eigentlich noch immer dabei, meine Eindrücke zu verarbeiten. Was aber nicht heißen soll, dass ich so überwältigt war, dass ich es kaum fassen kann – vielmehr frage ich mich (und das ziemlich intensiv), warum ich eigentlich weit weniger beeindruckt bin als ich es im Vorfeld selbst erwartet hatte. Zweifellos ist das Bauwerk für sich betrachtet eine Sensation und Attraktion für die Region und eine tolle Ergänzung für den Zoo, aber was Leipzig hier als Quantensprung der Präsentation auf europäischer Ebene vermarktet, haben Arnheim mit Burgers Bush/Desert (Riesen-Tropenhalle, unterirdischer Stollen mit Tieranlagen) und Emmen (Biochron mit dem Thema „Entstehung des Lebens auf der Erde“) schon vor teilweise über 20 Jahren vorweggenommen, auch Details wie z.B. der abenteuerliche Baumwipfelpfad (Randers Regnskov), die Bootsfahrt (Hannover, Gelsenkirchen) oder das Piranhabecken mit Riesenottern im Hintergrund (Dortmund) haben seit vielen Jahren Vorgänger. Im Grunde wurden also überwiegend dem Zoofan bereits bekannte Elemente neu zusammengesetzt. ONB vor Ort wird diese Vergleiche nicht ziehen, da er die anderen Zoos kaum kennen wird, so dass all das für ihn natürlich etwas ganz tolles Neues ist. Der Zoo Leipzig verwendet selbst aber Superlative wie „größte und schönste Tropenhalle Europas“, die nur durch Vergleich Sinn machen, also muss es erlaubt sein, Messlatten über die Region hinaus anzulegen. Und da wäre ich auch gleich beim Stichwort Arnheim: Ich habe Burgers Bush damals kurz nach der Eröffnung erstmals gesehen, als die Bepflanzung ähnlich wie jetzt in Leipzig noch niedrig war und man die Halle noch in ihren ganzen Dimensionen wahrnehmen konnte. Gondwanaland misst laut offizieller Angaben 160 Meter in der längsten Ausdehnung, aber dazu sollte man in Vergleich setzen, dass Burgers Bush eben auch seine 150 Meter lang ist und die 10 Meter Unterschied im Gesamteindruck – auch wenn mein damaliger über 20 Jahre her ist – den Kohl nicht fett machen. Wie in Arnheim wird sich natürlich auch in Leipzig mit zunehmendem Wachstum der Bäume ein anderes Bild ergeben, so dass der Hallencharakter buchstäblich in den Hintergrund rücken wird – gleichzeitig allerdings auch das Gefühl riesiger Dimensionen. Die Höhe von Gondwanaland konnte mich viel eher beeindrucken als die horizontale Ausdehnung, nur leider ist es ein „toter“ Luftraum, in dem kein Vogel und kein Flughund fliegt (Soll das eigentlich so bleiben?) und der Blick nach oben nicht lange interessant bleibt, wenn man nicht gerade den Aufbau der Dachkonstruktion studieren will. Auch akustisch täten der beabsichtigten Urwaldatmosphäre ein paar stimmlich aktive Vögel ganz gut. Das für den „fachlich Vorbelasteten“ reizvolle Konzept des Urkontinents und der geografischen Gliederung der Halle erschließt sich dem Normalbesucher vermutlich nicht wirklich, da es z.B. vom Boot oder vom Baumwipfelpfad aus nicht erkennbar ist und die unmittelbare Gestaltung um den Besucher herum (z.B. die Struktur und Farbe des Kunstfelses) auch auf dem großen Rundweg praktisch immer gleich bleibt (wenn ich nichts übersehen habe, weist z.B. lediglich ein kleines Holzschild „Afrika“ auf das Betreten des „nächsten Kontinents“ hin). Da fand ich die Ursprungsidee von Gondwanaland im Zentrum des Zoos interessanter, wo man jeden der drei Kontinente völlig getrennt mit eigenem Ein- und Ausgang und eingebunden in den jeweiligen geografisch orientierten Zooteil erleben sollte. Das jeweilige Themengebiet wäre m.E. auf diese Weise viel eher spürbar gewesen. Ich habe Detailthemen wie Tierbestand, Bootstour oder Gehegegestaltung bewusst erst mal weitgehend außen vor gelassen, damit der ohnehin schon sehr lange Beitrag nicht noch länger wird. (07.09.2011, 16:29) | ||
| Michael Kilian: | Quelle HP Leipzig 31.08.2011 Nachwuchs für Gondwanaland Braune Landschildkröten geschlüpft Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland hat ihren ersten Reptiliennachwuchs: Am 27. August schlüpften drei Braune Landschildkröten aus einem Gelege, aus dem einzelne Eier entnommen und im Inkubator 63 Tage bei 32 Grad Celsius bebrütet wurden. Die Jungtiere waren zum Zeitpunkt des Schlupfes gut 5 Zentimeter lang und wogen zwischen 44 und 48 Gramm. Die Elterntiere befinden sich derzeit in der rückwärtigen Tierhaltung von Gondwanaland. In der öffentlichen Schau der Tropenhalle sind mehrere halbwüchsige Tiere zu sehen, die sich mit den Hornvögeln ein attraktiv gestaltetes Gehege teilen. Bei der Braunen Landschildkröten-Nachzucht handelt es sich um die erste im Zoo Leipzig. Die Tierart gilt in freier Wildbahn als stark gefährdet. Braune Landschildkröten zeigen ein einzigartiges Brutfürsorgeverhalten: Die Weibchen errichten einen Hügel, legen darin ihre Eier ab und verteidigen das Nest gegenüber Feinden. Um die Elterntiere in ihrem natürlichen Verhalten nicht zu stören, wurde nur ein Teil des Geleges entnommen und im Inkubator zur Reife gebracht. Die restlichen Eier verblieben im Bruthügel. Aus diesen Eiern ist bislang allerdings nichts geschlüpft. Die Jungtiere sind wohlauf und können demnächst im Zoo-Aquarium bestaunt werden. Die Elterntiere dagegen ziehen – sobald ihr Brutverhalten beendet ist – in das öffentliche Schaugehege von Gondwanaland, in dem bereits die halbwüchsigen Tiere untergebracht sind. (03.09.2011, 16:10) | ||
| Steffen Purgander: | Hallo miteinander ich war mal wieder unterwegs und zwar recht früh (seit der Eröffnung was die Halle betrifft) um mir die neue Tropenhalle und den Zoo anzuschauen wo ich dachte alle Tiere zusehen (was die Halle angeht) sich natürlich als schwierig heraus stellen sollte, weil die Anlagen mit den Tieren ob jetzt die Nachtaktiven oder normalen in der Eingewöhnungsphase stecken und man halt nicht alles sieht was sehr schade war so z.B. die ganzen kleinen Raubkatzenarten, kleine Ameisenbär, Faultier-Riesenotter-Silberaffen-Runzelhornvogel(alle nich gesehen die aber sich doch schon auf den Alagen befinden sollen wo ich persönlich pech gehabt habe, naja halb so schlimm immerhin habe ich Dik Dik, Eulenkopfmeerkatze( auch wenn schwer zu sehen),Sakis,Flusspferd,Dianameerkatze,Sundagaviale ob die kleinen o.d. große Tier,Zwergotter,diverse Fisch u. Schildkröten,Komodowaran u. Totenkopfäffchen Schopftinamanu,Beutelmarder gesehen was ja keine schlechte Ausbeute war bei zwei Tage aufenthalt in Leizig. Jetzt komm ich zu etwas negatives und zwar die Glasscheiben waren doch gut dreckig( also Wasserflecken meinte ich) wo ich eigentlich davon aus gehe das bei sowas neues und gigantisches neues mit so ein Ausmaß an Besuchernströmen die Scheiben doch sauber zu sein sollten für ein possitives Feedpack mit klaren Durchsicht schon viel besser zur Erscheinung kommt naja kleine Mängel halt,ansonsten war ich aber von der größe der Halle und vielfalt mit den vielen Pflanzen und Tiere sehr begeistert und wenn man halt später( einige Monate o. Jahre) hinfährt hat sich auch alles etwas beruhigt und dann kann man alles entspannter angehen, sowohl die Tiere zu sehen aber auch das die Besucher sich mehr an alles gewöhnt haben denn manche waren doch schon sehr nervig und ungeduldig was ein selber den Spass an diesem tollen Projekt nimmt, mir aber nicht. (15.07.2011, 22:07) | ||
| BjörnN: | Die Tapire sind noch nicht zu sehen, ebensowenig die Tamanduas. Die Tüpfelbeutelmarder habe ich sehr aktiv erlebt, ebenso die Kowaris und Fischkatzen. Ein DikDik sah ich nur kurz, war aber nur zweimal kurz am Gehege. Zwerg- und Riesenotter, Sakis, Gaviale, Runzelhornvögel, Diana- und Eulenkopfmeerkatzen, Zwergflusspferd und Totenkopfäffchen waren sehr aktiv und gut zu beobachten. Einen Ozelot sah ich ebenfalls nur kurz am Schieber, den Serval gar nicht. (12.07.2011, 13:32) | ||
| Steffen Purgander: | He da waren doch schon ein paar leutchen dort, ich will mal von euch wissen ob man alle Tiere die im Besatz dieser Halle sind auch sieht oder gibt es da Einschränkung, weil gehört habe ich von den Leuten die bisher da waren nix von den Beutelmardern, kleinen Ameisenbären, Tapire noch nicht auf Anlage (konnte ich schon entnehmen), Kirk DikDiks also da gibt noch Lücken von jenigen die dort waren gebt mal Bescheid in diesen Sachen und achja wie aktiv die Tiere sind im Tagesablauf. (12.07.2011, 09:53) | ||
| BjörnN: | Das weiß ich nicht, es wurde am letzten Freitag noch daran gewerkelt. Die Pfleger sagten, dass es gut und gerne noch 4 Wochen dauern kann bis sich das Tapir-Weibchen heraustraut - man hat also noch Zeit. (12.07.2011, 09:46) | ||
| Jan Beensen: | Wann soll die Tapiranlage fertig sein? (12.07.2011, 07:50) | ||
| BjörnN: | Die Riesenotteranlage ist fantastisch, einzigartig schön und für mich das Highlight. Ausgespochen gut gefallen haben mir die Sunda-Gavial-Anlagen, die Zwergflusspferd/Dianameerkatzen- und Zwergotteranlage. Die zukünftige Schuhschnabel- bzw. Schreitvogelanlage ist ein dichtes Papyrusschilf und gibt ein beeindruckendes Bild ab, auch ohne Besatz. Alle Anlagen, bis auf die noch nicht endgültig vollendete Tapiranlage, sind wirklich hervorragend gestaltet und vermitteln tatsächlich ein authetisches Dschungelfeeling. Wer die Meerkatzen im Tieraffenhaus gekannt hat, wird fasziniert sein, wie sich die Tiere nun in den weitaus größeren Anlagen bewegen - fantastische Kreaturen, die jetzt erst richtig zur Geltung kommen. "Frei fliegenden" Vögel gibt es bereits, ich sah mehrere Gelbbrust-Pfeifgänse. (11.07.2011, 23:45) | ||
| Jan Beensen: | Was kristallisiert sich (jenseits von Augenfehlstellungen) noch als Highlite heraus? Gibt es "Freiflieger"? Wie ich mich auf meinen Besuch im August freue!!! (11.07.2011, 23:13) | ||
| BjörnN: | Die Weißgesichtssakis leben in den Bäumen über den Riesenottern. Ein wirklich beeindruckendes Bild, die Tiere durch die Bäume und zwischen den Kronen umherspringen zu sehen, habe Sakis bisher nur gelangweilt in kleineren Anlagen gesehen - echt ein Erlebnis. Die Silberaffen sind auch bei den Riesenottern ausgeschildert, gesehen habe ich sie nicht. (11.07.2011, 22:56) | ||
| Jan Beensen: | Wo leben eigentlich die Krallenaffen und die Sakis? (11.07.2011, 21:48) | ||
| Steffen Purgander: | Na wat gibts neues, kann schon einer mehr sagen zu den Tieren und wie o. ob man sie gut sehen kann (04.07.2011, 21:37) | ||
| Ronny: | Die Eulenköpfe (2Stück) sind in der Halle und haben ein Netz über die Anlage. (02.07.2011, 15:20) | ||
| Jan Beensen: | Und über dem anderen MK-Gehege ist kein Netz? Oder sind die EulenkopfMK gar nicht in der Halle? (02.07.2011, 13:29) | ||
| BjörnN: | Dianameerkatzen passen geographisch besser zu den Zwergflusspferden. Man hat mit 4 Weibchen eine größere Gruppe und die hat auf dieser Anlage mehr Platz und kann zwecks Netz schwerer abhauen. (02.07.2011, 13:27) | ||
| Jan Beensen: | Ich war leider noch nicht da. Aber im August geht es hin... Was ist jetzt eigentlich mit den Meerkatzen? EulenkopfMK war immer bei Zwergflußpferden angegeben. Und nun sind es DianaMK. Weiß jemand warum getauscht oder ersetzt wurde? (02.07.2011, 13:14) | ||
| Ottmar Müller: | War schon jemand dort? (02.07.2011, 12:41) | ||
| Ralf Wagner: | Ein Preview zu Gondwanaland in der Sachsenspiegel-Reportage: http://www.mdr.de/mediathek/ (30.06.2011, 01:29) | ||
| Jan Beensen: | Die Dikdiks kommen/kamen sicher aus dem AntilopenResort Hannover. Wo sollen die Arapaimas hergekommen sein? Wildfänge oder eine Sammlung verschiedener Einrichtungen? (28.06.2011, 20:05) | ||
| BjörnN: | Zumindest die Arapaimas haben schon Einzug in die Zootierliste gehalten, es soll sich um 6 Tiere handeln. Lt. Pressemitteilung der Architekten, Henchion&Reuter, wird es auch Schuhschnäbel zu sehen geben. Die Meldung ist unbestätigt. (28.06.2011, 19:59) | ||
| Jan Beensen: | Und die Dikdiks und Arapaimas haben es still und heimlich geschafft einzuziehen? Hat das wirklich niemand mitbekommen? (28.06.2011, 19:57) | ||
| BjörnN: | Aus den Niederlanden kam ein weibliches Zwergflusspferd als Partnerin für den kürzlich aus Wroclaw eingetroffenen Jungbullen. Morgen ziehen als letzte Art die Schabrackentapire in die Halle ein, somit müssten Arapaimas und DikDiks bereits im Bestand sein, was aber noch nicht bestätigt ist. (28.06.2011, 18:13) | ||
| Jennifer Weilguni: | Tja.. it all started with the Big Bang .-) (28.06.2011, 12:21) | ||
| Henry Merker: | Auch zur Entstehungsgeschichte Gondwanas wird bildlich gesprochen ein falsches Geschichtsbild vermittelt, heißst es doch, dass Gondwana mit einem Urknall begonnen habe. Nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig. Gondwana soll "erst" vor 600 Millionen entstanden sein und vereinigte sich vor etwa 360 Millionen Jahren mit Laurussia und Kraton, um den Superkontinent Pangaea entstanden sein soll. Vor etwa 180 Millionen soll sich Gondwana wieder "eigenständig" gemacht haben. So weit eine der derzeitig diskutierten Theorien. Da mag es sicher auch laut hergegangen sein, doch kann der Begriff "Urknall" - auch wenn er wie schon erwähnt bildlich gebraucht wird - zu Missverständnisse führen. Andernfalls wird ja auch die Theorie der expandierenden Erde diskutiert - ähnlich wie ein Flutballon, der aufgeblasen wird, expandiere demnach die Erde - und wenn man die heutigen Kontinente so auf einen Ballon aufzeichnet, dass sie mehr oder weniger eine Einheit bilden, kann man ausprobiern, ob diese Variante plausibel sein könnte. Natürlich dürfte es bei beiden Varianten geknallt haben - aber wie gesagt, es sollten dann andere Bilder verwendet werden... (20.06.2011, 21:15) | ||
| Holger Wientjes: | Sehe ich genauso ! Zumal man ja bei Beiträgen, bei denen man nicht selbst über entsprechende Hintergrundinformationen verfügt, voll und ganz den Redakteuren vertrauen muss. So wird gekonnt, dank unserer Gebühren, Halbwissen verbreitet. (20.06.2011, 20:06) | ||
| Henry Merker: | Gondwanaland sieht mittlerweile wirklich fantastisch aus! Streckenweise hat man wirklich das Gefühl, man sei mitten in den Tropen. Auf jeden Fall weiß ich nun, wo ich im Juli hinfahren werde! Allerdings gab es bei dem Beitrag gleich zwei zoologische Faupax zu "bestaunen" - das Zwergflusspferd wurde als Flusspferd und der Komodo-Waran als "einziger Waran Deutschlands" angesprochen - bei Journalisten, die für ZDF oder ähnlich großen Medien arbeiten, erwarte ich doch eindeutig mehr - schließlich werden sie dafür bezahlt, dass sie uns die mit richtigen Fakten füttern (sollten). (20.06.2011, 19:30) | ||
| BjörnN: | Das ZDF berichtet über die Baugeschichte der Halle und den Einzug der letzten Bewohner: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/408#/beitrag/video/1364522/Bauarbeiten-im-Gondwanaland (20.06.2011, 18:24) | ||
| BjörnN: | Im Vergleich zum grauen Einheitsspritzbeton der Raubtierterrassen dahinter könnte der Kontrast nicht größer sein, das stimmt. Der Einwurf mit den Verwerfungslinie dürfte zutreffend und auch ausgesprochen passend sein. Als ich vor einer Woche dort war, stand der Eingang noch recht isoliert, als halbe Baustelle, da. Entsprechende Gestaltungselemente (Bepflanzung etc.) werden sicher noch eingefügt. Insgesamt erinnerte mich der Kunstfels schon sehr an Arizona, die Assoziation mit Sahnebonbons kam mir nicht. (08.06.2011, 23:03) | ||
| Jan Beensen: | Ich finde die Wand gar nicht mal so falsch. WEnn ich die sehe, dann denke ich schon an Erdplattenverschiebung usw. Und darum geht es doch im Eingangsbereich vom GL. Der Farbton ist im Bezug auf den Himalaja dahinter (habe ich doch richtig verstanden, oder?) bloß arg extrem. (08.06.2011, 21:52) | ||
| Sven P. Peter: | Wobei man ja auch bedenken sollte, dass solche Farbe sich langsam auswäscht. Sieht man in Gelsenkirchen z.B. bei den Löwen. (08.06.2011, 21:31) | ||
| Oliver Jahn: | Die ganze Zeit habe ich überlegt, woran mich diese Wand erinnert...DANKE Mel, jetzt hab ich es!!!! :-) (08.06.2011, 20:51) | ||
| Mel: | Ich hatte genau den gleichen Gedanken wie MM, nach der "Überarbeitung" der Raubtierterassen haben wir dann eine hübsche felskulisse im "Campino-Sahne-Bonbon-Stil" mir wird jetzt schon ganz übel. (08.06.2011, 20:16) | ||
| Michael Mettler: | Vielleicht werden die Kunstfelsen der alten Raubtierterrassen noch entsprechend neu gefärbt, so dass es dann wieder eine optische Einheit ergibt...? (08.06.2011, 20:04) | ||
| Oliver Jahn: | Umso schlimmer, wenn etwas auch noch teuer war, und dann billig wirkt. @Ronny, da sind wir dann schon zwei! Ich hatte auch gehofft, man würde hier eine Angleichung an die alten Raubtierterrassen vornehmen, um den historischen Charakter nicht zu zerstören. Aber wie gesagt, ein wirkliches Urteil möchte ich mir erst nach einer realen Besichtigung bilden. (08.06.2011, 19:18) | ||
| Ronny: | @Oliver: Da muss ich mich dir anschließen, das rot passt überhaupt nicht. Man hätten diesen Kunstfels an den Raubtierterassen angleichen sollen. Für mich wirkt es eher, hier schaut das Schöne Neue und Bunte und daneben das Hässliche und Alte. (08.06.2011, 07:38) | ||
| BjörnN: | Selbstverständlich liegt Schönheit im Auge des Betrachters. Selbst wenn der Kunstfels billig wirkt, billig war diese Gestaltung ganz sicher nicht... (07.06.2011, 23:21) | ||
| Oliver Jahn: | Ich werde es mir einmal real anschauen, Schönheit liegt ja bekanntlich immer im Auge des Betrachters und ist eher subjektiv. Vielleicht liegt es daher auch nur am Foto, dort wirkt es extrem künstlich und billig. (07.06.2011, 23:08) | ||
| BjörnN: | "Die hässliche Wand" ist der Ausgang des Gondwanalandes. Der Besucher verlässt die Halle durch einen Tunnel, betritt die Halle über die Brücke und durch einen üppigen Garten. So hässlich ist die Wand gar nicht, sie passt sich recht gut in den grünen Zoo ein, im Winter wird es wohl eher störend wirken... (07.06.2011, 22:51) | ||
| Oliver Jahn: | Und was ist das für eine häßliche künstliche Wand auf dem zweiten Foto links neben der Brücke? (07.06.2011, 21:35) | ||
| BjörnN: | Natürlich werden sie auch einsehbar sein... (07.06.2011, 21:15) | ||
| Jan Beensen: | Sind die Außenanlagen denn dann einsehbar? (07.06.2011, 20:44) | ||
| BjörnN: | Die Außenanlagen des Gondwanalandes entstehen hinter den Raubtierterrassen. Die Terrassen sollen zu einem neuen Anlagenkomplex "Himalaya" umgebaut werden (Irbisse etc.). (07.06.2011, 20:37) | ||
| Jan Beensen: | Ich habe mich schon gewundert, warum das dort bleiben soll. Aber Denkmalschutz ist ein Argument. Werden die Terrassen dann Außenanlagen für Gondwanaland? (07.06.2011, 20:34) | ||
| BjörnN: | Die Raubtierterrasse, wo bis 2006 Weiße Wölfe lebten, steht nachwievor, ebenso die große mittlere Terrasse. Die kleine Terrasse am Eckkäfig (früher Nasenbären, diese leben heute direkt am Großen Flugkäfig), der Rest des Eckkäfigs und das alte Storcheneck wurden 2009 abgerissen, die Anlage soll aber wieder aufgebaut werden - eine Auflage des Denkmalschutzes. (07.06.2011, 20:27) | ||
| Jan Beensen: | Wurden die Raubtierfelsen (Wölfe/Nasenbären/Enten (und was da sonst noch lebte)) weggesprengt oder steht der Steg daneben? (07.06.2011, 20:21) | ||
| BjörnN: | Aus Wroclaw kam gestern ein 10 Monate alter Zwergflsspferdbulle im Gondwanaland an. (07.06.2011, 11:28) | ||
| BjörnN: | Jeder Zoobesucher bekommt seit Kurzem auch diesen Gondwanalandplan in die Hand. (03.06.2011, 19:31) | ||
| BjörnN: | 2.) Der Besuchereingang an den Raubtierterrassen (03.06.2011, 18:55) | ||
| BjörnN: | Mal zur Abwechslung zwei Bilder zum aktuellen Bauzustand. 1.) der künftige Eventeingang an der Pfaffendorfer Straße (03.06.2011, 18:51) | ||
| Oliver Jahn: | @BjörnN, sorry! Der Block hier hat meinen Absatz nicht formatiert. Der Dank galt Ihnen, der Rest war allgemein eingestellt. (25.05.2011, 21:36) | ||
| Sacha: | @ASH und BjörnN: ...oder dass sie eben doch in die Halle sollten. Habe jetzt gerade den (alten) Plan im Buch vor mir. Im Plan ist wie schon erwähnt weder im Haus noch in der Aussenanlage ein INNENBEREICH für die Spitzmäuler eingezeichnet. Das lässt die Frage somit offen (oder man fragt mal Peter Rasbach, wie er sich das gedacht hat:)) Für die Flusspferde wäre eine Verbindung in die Halle gemäss Plan sowohl zu Lande wie zu Wasser denkbar. Bei den Pavianen ist ebenfalls ein Zugang ins Haus denkbar, wobei sich dann die Paviane die Innenanlage laut Plan mit den Flusspferden teilen würden. Hätte eng werden können. War sowohl für Paviane wie für die Spitzmäuler eine jeweils eigene Innenstallung angedacht, dann hätte diese einen beachtlichen Teil der geplanten Aussenanlage für beide Arten "gefressen". Fairerweise gebe ich im Sinne von ASH zu, dass der Plan sehr viel Raum für Spekulationen lässt. So sind z.B. auch bei den Hulmans und den Warzenschweinen keine Innenbereiche eingezeichnet (wobei das Aussengehege Letzterer sich ebenfalls an die Gondwanahalle anschliesst) - so, genug der Spekuationen:) (25.05.2011, 21:22) | ||
| BjörnN: | @Oliver Jahn Ich habe nicht behauptet, dass keine Stallungen vorgesehen waren. Der Plan sieht eine Verbindung des Flusspferdbadebecken zwischen Savanne und Gondwanalandhalle vor, es war also auch eine Innenanlage vorgesehen. Aus dem Plan geht konkret keine Stallung für die Nashörner hervor, ich gehe aber davon aus, dass eines geplant war. (25.05.2011, 20:37) | ||
| Oliver Jahn: | @BjörnN, vielen Dank, ich hatte einen TR vermutet, nun muss ich die nicht alle durchsuchen. Na ja, vielleicht hatte Leipzig ja auch als erster deutscher Zoo bei der Ursprungsplanung von Gondwana vor, Spitzmaulnashörner und Flusspferde ohne Innenstallungen zu präsentieren, denn sogar Kronberg hat zumindestens eine Hütte für die Hippos. (25.05.2011, 20:28) | ||
| ASH: | ...und in jenem Jubiläumsbuch sind die Spitzmaulnashörner nur auf der Freianlage eingezeichnet, ebenso Flusspferde und Paviane. Von deren Unterbringung in der Halle steht da nichts... (25.05.2011, 14:55) | ||
| Michael Mettler: | @Sacha: Und manche Menschen nutzen den Arbeitsplatz sogar zur Fortpflanzung :-D Ich glaube übrigens nicht, dass ONB beim Anblick eines Servals auch nur die geringste Vorstellung von dessen "richtigem" Lebensraum hat. Dann müsste er nämlich auch einen Nordluchs (ebenfalls lange Beine und kurzer Schwanz) gedanklich "in die Steppe setzen". Die Mail aus Kamerun war übrigens lediglich ironischen Ursprungs; Oliver als Adressat des Beitrages dürfte das richtig verstanden haben ;-) (25.05.2011, 11:21) | ||
| Sacha: | @Oliver Jahn: Wusste ich es doch!! Die Spitzmäuler waren also doch mal in der Planung, wenn auch nicht am eigentlichen Standort der Halle. Danke für den Hinweis (das Buch habe ich auch, kam aber nicht auf die Idee, dort nachzusehen). @ASH: Eben, für die "Anfangsjahre"... @Niedersachse: Ich habe nicht geschrieben, dass die Panzernashörnern NICHT zu bekommen sind. Der Punkt war mehr "auf die Schnelle zu bekommen". Nun kann man sich über die Definition davon streiten. Aber machen wir mal ein Gedankenspiel (eine reine Spekulation!): Voraussetzung ist der schon mehrfach bestätigte Platz, der theoretisch in Gondwanaland für "Nashörner" vorhanden ist. Von den realistisch beschaffbaren Arten ist das Panzernashorn für das feuchtwarme Klima der Halle wohl das geeignetste. Warum sollte Leipzig ein solches "Zugpferd" nicht schon bei der Eröffnung präsentieren, wenn es bis dahin zu bekommen ist (egal welchen Geschlechts)? @Michael Mettler: Die meisten Menschen verbringen mehr Zeit im Büro und auf dem Weg dorthin als in ihrer Wohnung/ihrem Haus. Sind sie deswegen dort Zuhause?;) Und viele tuen es auch nur, um Geld zu verdienen (indirekt: Nahrung beschaffen). Aber grundsätzlich gebe ich Dir mit dem Kategorisieren recht. Nur ist das erstens typisch Mensch (Wissenschaftler) und zweitens wären wir dann wieder bei den Erwartungen von ONB. Der "erwartet" für einen hochbeinigen Serval - wenn er das Tier überhaupt kennt - die Savanne, für den Fischotter Flüsse und Teiche (obwohl sie auch am Meer leben) usw. Den Angaben Deines in Kamerun lebenden Bekannten folgend gebe ich gerne zu, dass man Servale AUCH "passend" in einer Regenwaldhalle präsentieren KANN (aber nicht sollte). (25.05.2011, 11:10) | ||
| Niedersachse: | Leipzig hat aus Berlin (1,0) und Ulm (0,1) die jeweils letzten Gavial-Exemplare erhalten. (25.05.2011, 09:33) | ||
| BjörnN: | @Oliver Jahn Sehr gerne doch, Herr Jahn. Der Plan findet sich im Buch: "Auf der Spur des Löwen - 125 Jahre Zoo Leipzig". In größerer Form gibt es ihn auch im Entdeckerhaus Arche (ehemals Neues Raubtierhaus) zu sehen. (25.05.2011, 06:35) | ||
| Oliver Jahn: | @ASH, bei dem Wort NIE habe ich nicht einen alleinigen Bezug auf die konkrete Realisierung vermutet, sondern auf den generellen Plan von Gondwana, bei dem eine geraume Zeit zumindest mir nicht klar war, dass er so nicht kommen würde, (warum sonst wurde bereits über die denkmalgeschützte Afffenanlage debattiert) denn er wurde erstellt, nach dem die ersten Themenwelten sich bereits in Realisierung befanden. Und da sah der Plan, genau wie von BjörnN beschrieben, diese Tiere dort vor. Wo dieser Plan abgebildet ist, müsste ich erst einmal nachschauen, was ich aber zeitlich nicht unmittelbar realisieren kann. Aber da BjörnN diesen Plan ja auch kennt, kann er es vielleicht schneller sagen. (24.05.2011, 21:23) | ||
| ASH: | @Oliver Jahn: Ich gehe von dem tatsächlich umgesetzten Plan für Gondwanaland am heutigen Standort aus, nicht von Planungsstudien, die im Rahmen eines Perspektiv- und Finanzplanes skizziert wurden und wo klar war, dass im Rahmen der Realisierung Änderungen des Projektes inkl. Tierbestand eintreten werden. In welcher Publikation sind die Spitzmaulnashörner konkret für die Innenanlage (und nicht wie auf den bekannten Planungszeichnungen für die Außenanlage) verzeichnet gewesen? Die gleiche Frage für die Okapis. @BjörnN: Ich gehe davon aus, dass die genannten Schildkröten keine separaten Anlagen in der Schau beziehen werden. (24.05.2011, 08:31) | ||
| Oliver Jahn: | @BjörnN, genau aus diesem Grund habe ich ja geschrieben, dass es a) sich nur um die Innenstallungen handelte b)der erste Plan war, der auch die Halle an einem anderen Ort vorsah. Mir ging es lediglich darum, dass "NIE" zu relativieren. (20.05.2011, 20:15) | ||
| BjörnN: | @Oliver Jahn Das ist natürlich richtig, man sollte aber erwähnen, dass eine Außenanlage für Spitzmaulnashörner auf der jetzigen Kiwara-Savanne geplant war. Die Planung für die Halle an der Pfaffendorfer Straße sah nie Spitzmaulnashörner vor. Lt. Eintrag in der Zootierliste sind seit Kurzem Schopftinamus (Perlsteißhühner) aus Mulhouse im Bestand. (20.05.2011, 19:25) | ||
| Oliver Jahn: | Also mit dem "Nie geplant" bzgl. der Spitzmaulnashörner kann ich so nicht ganz mitgehen. Der allererste Hallenentwurf, damals noch in der Mitte des Zoos, sah die Gondwana-Halle unter anderem auch als Innenstallung für die Spitzmaulnashörner und die großen Flusspferde vor. Zu dieser Zeit sollten dort auch noch die Okapis einziehen. (19.05.2011, 21:09) | ||
| BjörnN: | Da hätte ich noch eine Nachfrage: Bekommen auch die Tempelschildkröten, Strahlen-Dreikielschildkröten und Borneo-Flusschildkröten separate Gehegen oder ziehen sie bei den subadulten Tomistomas ein?? (19.05.2011, 20:27) | ||
| ASH: | @Sacha: Die Sache mit dem Nashorn ist nicht "beerdigt", nur weil man heute nicht die entsprechenden Tiere bekommen kann. In jedweder Tierhaltung ist Geduld gefragt, um bestimmte Arten, Geschlechter etc. zu erhalten. @BjörnN: Das Manouria-Gehege befindet sich, wenn ich mich recht entsinne, hinter den Tapiren (aus Richtung Straße in Richtung Zoo gesehen). (19.05.2011, 15:04) | ||
| Michael Mettler: | @Sacha: Vergiss bitte nicht die zeitlichen Relationen. Wenn wandernde Tierarten wie z.B. Zugvögel, Meeresschildkröten oder bestimmte Robbenarten nur wenige Tage, Wochen oder Monate an ihrem Fortpflanzungsort verweilen (manche sogar, ohne dort Nahrung aufzunehmen) und die meiste Zeit woanders, kann man letzteres wohl kaum als Ferien bezeichnen; eher ist DAS dann der "typische" Aufenthaltsort. Übrigens lässt sich das sogar innerhalb des ein und selben Biotopes einer Tierart auf dessen Lebensweise herunterbrechen. Ist ein Tier, das am/im Boden sein Nest hat, aber zur Nahrungssuche und auf der Flucht auf Bäume klettert (oder genau umgekehrt), nun ein Boden- oder ein Baumbewohner...? Mit striktem Kategorisieren kommt man da nicht weit. (19.05.2011, 14:04) | ||
| Niedersachse: | @Sacha: Panzernashörner sind schon zu bekommen. Man müsste sich allerdings zunächst mit Bullen zufrieden geben. (19.05.2011, 13:08) | ||
| Sacha: | @ASH: Interessant. Dann ist die Planstelle Nashorn doch nicht komplett, sondern nur für die Anfangsjahre beerdigt. Das unterstreicht auch meine Vermutung, dass die Panzernashörnern zumindest ins Auge gefasst wurden, aber eben nicht auf die Schnelle zu bekommen sind. Woher stammen Deine diesbezüglichen Informationen? @MM: Doch Servale im Regenwald? - Dann müssen wir uns diesen Sundquist mal vorknöpfen...:) Aber nix mit "nördliche Sichtweise". Da wo mein Nest ist, da bin ich zu Hause. Das andere ist nur "Feriendestination". (19.05.2011, 11:29) | ||
| BjörnN: | @ASH Danke für die Klärung der Schildkröten-Tapirfrage. Wo befindet sich denn das zukünftige Gehege (sofern sie nicht schon eingezogen sind) der Braunen Landschildkröten? @Jan Jakobi Die Tapire befinden sich noch in der Rückwärtigen Tierhaltung, auch dort entstanden die Filmaufnahmen. (19.05.2011, 09:51) | ||
| ASH: | Die ausgewählten Arten für die "Tropenerlebniswelt Gondwanaland" sind durchaus passend, was die naturnahe Wiedergabe der jeweiligen Habitate einschl. Klima betrifft. Spitzmaulnashörner waren nie für die Halle geplant, zeichnerische Darstellungen und Allgemeinbegriffe wie "Nashorn" erlauben nur Spekulationen, nichts Wirkliches. Die vorhandenen Ställe, in die bis zur Eröffnung die Tapire einziehen werden, würden eines Tages auch ordentlich Platz für Panzernashörner bieten, so sie denn einmal in vielen Jahren kommen sollten. Die Braunen Landschildkröten werden natürlich nicht mit den Tapiren vergesellschaftet - warum sollte man Letzteren erlauben wollen, die großen Nisthügel der Schildkröten zu zertreten? Nein, die Schildkröten erhalten ein schönes strukturiertes eigenes Gehege. (19.05.2011, 08:15) | ||
| Jan Jakobi: | @Michael: Sind die Tapirboxen die Sie meinen in denen der Tapir bei "Elefant,Tiger&Co" zu sehen ist? Ein Sumatranashorn passt nach meiner Vermutung knapp da rein. Ein Panzernashorn nicht, außerdem sind die Wände zu daneben gelegenen Box und zum Tierpflegergang aus Holz und auf dem Holz Gitter. BjörnN weiß das vielleicht besser. Es kann aber auch sein das der Tapir in einem Quarantänegehege war?" (19.05.2011, 07:07) | ||
| Oliver Jahn: | @Michael, ICH glaube daran auch OHNE solche Mail! ;-) (18.05.2011, 23:44) | ||
| Michael Mettler: | @Oliver: Ich habe gerade - natürlich rein zufällig - eine Mail aus Kamerun erhalten, die mir die Existenz von Servalen im Regenwald bestätigt ;-) @Sacha: Nahrungsressourcen dürften doch wohl einer der Hauptgründe, wenn nicht sogar der wichtigste Grund für Lebensraumvorlieben sein, insofern passt der Storchenvergleich durchaus. Sieht man sich die Verwandtschaft diverser Zugvögel an, müsste man eigentlich die gewohnte "nördliche" Sichtweise ablegen: Man könnte es nämlich genauso gut so betrachten, dass Weißstorch, Mauersegler & Co. tropische Vögel sind (wie der überwiegende Teil ihrer Verwandten), die lediglich zur Fortpflanzung nach Norden ziehen, um die dortigen sommerlichen Nahrungsressourcen zu nutzen und so bei der Jungenaufzucht dem Nahrungswettbewerb mit verwandten Arten ihrer Urheimat zu entgehen. Aber so oder so nutzen solche Vögel saisonal sehr unterschiedliche Lebensräume/Klimazonen und sind für beide "typisch", somit also auch nicht in einem dieser Themenbereiche in einem Zoo generell falsch untergebracht. (Dass z.B. in mitteleuropäischen Zoos viele tropische Tiere unter freiem Himmel präsentiert werden, stört schließlich auch niemanden...) @BjörnN: Wie groß sind eigentlich die Stallboxen der Tapiranlage? Das müsste doch einen Hinweis darauf geben, ob sich der Zoo vorsichtshalber Optionen offen gelassen hat. (18.05.2011, 23:07) | ||
| Sacha: | @MM: Der Weissstorch ist kein gutes Beispiel. Wie viele (wenn nicht die meisten) unserer Zugvögel fliegt er nur nach Afrika, weil ihm im Winter die Nahrung fehlt, also nicht, weil er verschiedene Habitate in der gleichen Gegend "braucht". Bei den Streifengänsen weiss ich es nicht, könnte mir aber auch vorstellen, dass auch sie das zentralasiatische Hochland für den Winter nur verlassen, weil sie sonst nicht ausreichend Futter finden. Oh, Deine Begründung bezüglich edukativer Urwaldhalle kann ich aber nicht so recht nachvollziehen. Deiner Argumentation folgend könnte ich auch sagen: Der ONB erwartet (teilweise eigentlich zurecht) von einem Dschungel auch Myriaden von Mücken, Blutegel, freilebende giftige Schlangen usw. Ich weiss nicht, ob wir das 1:1 in unseren Zoos verwirklichen sollen, nur damit die Erwartungen erfüllt werden.:) Aber schauen wir uns mal nur die Bepflanzung an, die in der Realität - zumindest habe ich dies in Südamerika, Nordaustralien und Südostasien so erlebt - im Prinzip Deiner Schilderung entspricht. Diese Struktur ist in der Natur über mehrere Jahrzehnte (oder noch länger) entstanden. Darum braucht es auch in einer Zoo-Tropenhalle Zeit, bis es wie in echt aussieht. Und zumindest Masoala in Zürich kommt dem immer näher, auch wenn zwischendurch die grossen Bäume gelichtet werden, um junge nachwachsen zu lassen. In Leipzig wird es in einigen Jahren auch so sein. Auch sonst bezweifle ich, dass ONB bereit ist, mehr oder eher etwas zu lernen, wenn seine Erwartungen erfüllt werden. Ich glaube eher das Gegenteil ist der Fall. Wenn alles so ist, wie ich es mir vorstelle, warum soll ich dann irgendwelche Schilder lesen? Ich werde in dieser Beziehung ja nicht auf etwas (Unbekanntes) neugierig gemacht. Aber gut, wenn Du Gondwanaland in Leipzig in Gondwana-Waldrandhalle umtaufen willst, nur damit die Servale "passen", bitte...;) @Oliver Jahn: :) (18.05.2011, 22:13) | ||
| Oliver Jahn: | Also ich glaube ja, dass Servale genau solche "Pendler" sind, wie Manule! Denn was dem einen recht ist, ist dem anderen billig! ;-) (18.05.2011, 21:22) | ||
| BjörnN: | @Sacha Gut, dann sind wir ja einer Meinung. Das betreffende Gehege ist riesig (ca. 2000m², sollte als Innengehege in Europa seines gleichen suchen) und wenn ich es recht überblicke, dann werden zur Eröffnung nur die Braunen Landschildkröten dort zusammen mit den Tapiren einziehen. Eine Erweiterung der Vergesellschaftung ist also durchaus drin (kleine Hirschart z.B.)... (18.05.2011, 19:34) | ||
| Michael Mettler: | @Sacha: Was dauerhaften Aufenthalt betrifft, könnte man über etliche Zootiere mit gleicher Berechtigung diskutieren. Um "perfekt" zu sein, müsste ein Zoo z.B. seine Weißstörche über den Winter auf eine Afrika-Anlage und über den Sommer auf eine Europa-Anlage setzen, müsste er Streifengänsen im Sommer eine trockene Hochgebirgs- und im Winter eine feucht-warme Sumpflandschaft bieten usw. - und beide Arten sind in gewissem Sinn für jeweils beide Lebensräume "typisch", wenn auch nur saisonal. Wie edukativ eine Urwaldhalle in einem Zoo sein kann, hängt ja nicht unbedingt davon ab, wie sehr sie die natürlichen Verhältnisse widerspiegelt, sondern eher, ob sie die Publikumserwartung erfüllt: Wer Erwartungen enttäuscht fühlt, ist auch nicht offen für Didaktik. M.W. gibt es z.B. in weiten Teilen tropischer Regenwälder kaum Unterbewuchs, weil die Baumkronen kaum Licht auf den Boden lassen. Das aber ist nicht das, was sich ONB unter tropischem Urwald vorstellt; um einen verdunkelten Himmel, kahle Baumstämme und einen lediglich von Falllaub bedeckten Boden zu sehen, kann er schließlich genausogut durch einen heimischen Buchenwald schlendern. Unser "europäisches Bild" vom Urwald wird ja eher von jenen Bereichen geprägt, die eigentlich Sekundärbewuchs bzw. Waldrand darstellen, und die Tropenhallen bilden m.W. eher diesen Zustand ab. Das aber ist dann ja auch durchaus wieder ein Lebensraum für Serval & Co. ;-) (18.05.2011, 19:31) | ||
| Sacha: | @BjörnN: Du hast ja auch das Wort PLANUNGsliste und nicht KONKRETliste verwendet:) Bez. Glaubwürdigkeit des Werbefilms: Grundsätzlich bin ich mit Dir einer Meinung. Nur ist es in Leipzig so, dass die Spitzmäuler wie erwähnt vorhanden sind, während das im Werbefilm gezeigte Dreizehenfaultier als Futterspezialist ausserhalb seines Verbreitungsgebietes (mit Ausnahme vielleicht vom Dallas World Aquarium - so es sie da noch oder wieder gibt) m. W. in keinem Zoo gehalten wird. Nimmt man noch hinzu, dass die Spitzmaulnashörner in Zürich im Innenraum bei Dschungelähnlichem Klima gehalten werden und - Michaels Beispiel aufgreifend - in der Natur auch an Waldrändern vorkommen, so wäre eine mögliche (ich betone: mögliche) Besetzung in Gondwana durchaus realistisch und nicht "leichtgläubig" gewesen. (Damit meine ich nicht, dass ich diese Haltung befürworten würde). Bez. "Ersatz": Wenn schon von Anfang an (und zu jeder Zeit) eine Gemeinschaftshaltung angedacht war, dann hast Du recht, dann kann man nicht von einem Ersatz sprechen. So oder so sind aber jetzt wohl die Ungereimtheiten beseitigt. @MM: Pendler gibt es immer wieder und Irrgäste ebenfalls - macht das diese gleich zu Waldbewohnern im eigentlichen Sinne? Oder anders gefragt: Wenn sich in der Natur Zebras gelegentlich im lichten Wald aufhalten, soll man sie dann DAUERHAFT (aus Platzmangel ja meist nicht anders möglich) ebenfalls in einem Waldgehege halten (jetzt mal ausgeklammert, dass sie vermutlich die Bäume zerstören würden). Oder Gnus DAUERHAFT in Gehegen an Hanglage, nur weil sie 1mal pro Jahr das Ufer des Grummeti runter- und hochklettern? Dein Beispiel Reh braucht erwiesenermassen beide Lebensräume. Da Servale auch in Halbwüsten vorkommen, sind sie auf Wald sicher weniger angewiesen... Kurz: Wenn Leipzig mit Gondwana (z.B. aus edukativen Gründen) TYPISCHE Regenwaldbewohner zeigen will, dann gehört ein Serval sicher nicht dazu. (18.05.2011, 18:31) | ||
| Michael Mettler: | @Sacha: Es gibt ja nicht nur Wald und Nicht-Wald, sondern zwangsläufig auch einen mehr oder weniger breiten Lebensraum Waldrand, ebenso wie es schmale Galeriewälder mit Savannenhinterland und schmale offene Flächen an Waldflüssen gibt - also genügend ökologische Nischen für "Pendler". Selbst bei Arten wie unserem Reh kann man sich ja streiten, ob es ein Waldbewohner ist (weil es dort Schutz vor Feinden und schlechtem Wetter sucht) oder ein Wiesen-/Feldbewohner (wo sehr viele Rehe ihre Hauptnahrung finden und sich ihre Kitze ablegen). (18.05.2011, 16:44) | ||
| BjörnN: | @Sacha Vor 3 Jahren war bezüglich des Tierbestandes noch alles offen, es gab nur Planungen, nix konkretes. Der Architekt hat in die Simulation einfach ein Nashorn reingesetzt. Zufall, dass er gerade ein Spitzmaulnashorn gewählt hat. Man sollte Architekten- bzw. Designplanungen nicht zu leichtgläubig für bare Münze nehmen, auch im Werbefilm für das Gondwanaland taucht ein Dreizehenfaultier auf, künstlische Freheit eben. Panzernashörner wurden von vornherein verneint. Ursprünglich war eine Vergesellschaftung von Tapir/Hirscheber mit Sumatranashörnern geplant. Nachdem die Beschaffung der Nashörner aussichtlos ist und man sich auf den In-Situ-Schutz konzentriert hat, wird es bei den Tapiren mit Unterbesatz bleiben. (18.05.2011, 15:48) | ||
| Sacha: | @BjörnN: Michael ist mir zwar schon zuvor gekommen, aber hier noch zwei Hinweise, warum ich auf die Spitzmäuler gekommen bin. Der erste ist nämlich von Dir (Björn) selbst: "Der Plan spicht noch von Nashörnern, Fischkatzen, Ozelot, Serval, Sundagavial, Schuhschnabel und Zwergflusspferden. Wie es mit der Bestellung und Reservierung dieser Tiere aussieht, weiß ich nicht. Der Zoo wird aber sich dran sein (also Kategorie II)." (siehe 6. 8. 2008 in diesem Thread). Der zweite Hinweis findet sich als Illustration auf der zooeigenen Homepage: http://www.zoo-leipzig.de/index.php?strg=9_13_56_228&baseID=417 Das Nashorn dort ist ganz klar als Spitzmaulnashorn zu erkennen. Bei der ursprünglichen Planung war von Sumatranashorn die Rede, dann nur noch von Nashorn. Und da ist die Auswahl dann nicht mehr allzu schwer. Breitmaulnashörner sind noch mehr Savannenbewohner als Spitzmäuler, Panzernashörner hätten einigermassen gepasst, aber die gibt es in den Zoos auch nicht im Ueberschuss. Bleibt das Spitzmaulnashorn, dass zudem schon im Zoo vorhanden ist. Wenn also Spitzmaulnashörner tatsächlich NIE für Gondwana eingeplant waren, dann hat man zumindest die Planung für NASHORN begraben. Und dann müsste die Planstelle Sumatranashorn (resp. der dafür vorgesehene Platz) auch mit irgendeiner Tierart ersetzt worden sein. @Michael Mettler: Mir ist gerade aufgefallen, dass das Thema Serval und Regenwald in diesem Thread schon drei Mal behandelt wurde. Wie auch immer: Neuere Untersuchungen (Sundquist, in Wikipedia) scheinen der alten Tierfängerliteratur zu widersprechen ("In den dichten Waldbeständen des äquatorialen Westafrikas fehlen Servale jedoch vollständig"). Jetzt kann man sich darüber streiten, ob Gondwanaland ein dichter Wald oder ein Wald mit schütterem Baumwuchs ist. (Anfangs dürfte es wohl wie Zürichs Masoala und Burgers Bush relativ licht und ein paar Jahre später dicht sein:)) (18.05.2011, 14:44) | ||
| Michael Mettler: | @BjörnN: Waren demnach die mit "Nashorn" beschrifteten Anlagen der diversen Architektenentwürfe nur ein Gedankenspiel des Zoos, oder ist daraus nun der heutige Tapirbereich geworden? (Wobei ich eigentlich aus den Entwürfen Nashorn UND Tapir in Erinnerung habe...) (18.05.2011, 13:58) | ||
| BjörnN: | Die Spitzmaulnashörner sollten nie in die Halle einziehen, ebensowenig ein Ersatz für die Sumatranashörner. (18.05.2011, 12:31) | ||
| Michael Mettler: | @Sacha: Servale sind keine reinen Savannenbewohner. In alter Tierfängerliteratur bin ich schon mehrfach auf die Erwähnung von Servalen im Regenwaldgürtel gestoßen, man unterschied offenbar sogar den "Waldserval" vom "Steppenserval" anhand äußerer Merkmale (ähnlich, wie man es auch mit dem Leoparden machte). Der Unterschied zwischen den Habitaten ist ohnehin für manche Tierarten selbst ein geringerer als für unsere menschliche Sichtweise. Ich glaube, es war der Antilopenspezialist Fritz Walther, der mal davon sprach, dass manche Arten auch in der Savanne "psychisch im Wald leben" - entscheidend sei wohl der Faktor, dass die umgebende Vegetation (egal ob Sträucher oder auch z.B. hohes Riedgras) deutlich höher sei als das Tier. Bei Dikdiks, die Buschland bevorzugen, bei Duckerarten, die sich in offenere Bereiche wagen, und selbst noch bei größeren Arten wie Busch- und Riedböcken (vielleicht auch Kudus) würde diese Definition des "Waldbewohners in der Savanne" durchaus zutreffen. (18.05.2011, 10:46) | ||
| Sacha: | @Jan Beensen: Was Dikdiks in einer Tropenhalle machen?... Nun, sie leben eigentlich im TROPISCHEN Afrika, von daher ist es nicht verkehrt. Wenn Du gefragt hättest: "Was machen die in einer Regenwaldhalle", dann hätte ich geantwortet: "Ebenso gut könnte man fragen, was Servale dort zu suchen haben." Auch für Schuhschnäbel und (erwachsene) Komodowarane entspricht ein Tropischer Regenwald nicht dem Haupthabitat. Dabei fällt mir auf... @BjörnN: ... Warum fehlen die Spitzmaulnashörner auf Deiner Liste? Wurde dieser Ersatz für die Sumatranashörner (es wäre zu schön gewesen) inzwischen beerdigt? (18.05.2011, 09:56) | ||
| Michael Mettler: | @Niedersachse: Mein letzter Wissenstand - allerdings von vor einer ganzen Weile - ist, dass mit zwei unverwandten Zuchtgruppen parallel gezüchtet wird, um blutsfremde Paare abgeben zu können. Mag aber sein, dass eine davon inzwischen in die Jahre gekommen ist. Die Tiere bei den Nyalas habe ich meistens nur im Vorgehege gesehen. (18.05.2011, 09:03) | ||
| Niedersachse: | @MM: Bei den Pferdeantilopen habe ich letzt sogar 8!! DikDiks gesehen. Ist die Gruppe bei den Nyalas nicht ne Rentnergruppe? (17.05.2011, 22:07) | ||
| Michael Mettler: | @Jan Beensen: In Hannover leben zwei Dikdik-Zuchtgruppen in Schaugehegen, je eine bei den Pferdeantilopen und den Nyalas. Zumindest die erstgenannte Gruppe (kürzlich waren es fünf oder sechs Tiere) ist normalerweise gut zu beobachten. Und an Nachzucht mangelt es hier wirklich nicht, da hätte Leipzig gute Chancen. Gern im Tausch gegen überzählige Beutelmarder :-) (17.05.2011, 21:46) | ||
| Steffen Purgander: | Also das Teil wird schon der Hammer wenn denn auch all diese Arten dort einziehen dat lohnt sich und Schuhschnabel soll es auch geben da habe ich ja noch garnichts von gehört. (17.05.2011, 20:50) | ||
| BjörnN: | Bei Randers gibt es aber keine Raubkatzen und Carnivoren, auch wenn diese in Leipzig in separaten Gehegen leben werden. (17.05.2011, 20:38) | ||
| Jan Beensen: | Randers Regenwald hat Blauducker als Freigänger. Udn das scheint sehr gut zu gehen. (17.05.2011, 20:35) | ||
| BjörnN: | Sie bewohnen in Hannover eine Gemeinschaftsanlage mit den Pferdeantilopen, wenn ich mich recht erinnere. Sie sind also in der Schau. Ich vermute, dass die DikDiks, die tatsächlich wenig in einer Tropenhalle passen, nur Platzhalter sind. Auch für die AyeAyes wird eine Ersatzart kommen. Freigänger soll es vorerst nicht in der Halle geben, schon gar keine Kleinantilopen. (17.05.2011, 20:26) | ||
| Jan Beensen: | Dann aber nur hinter den Kulissen. Auf den Anlagen (wo sie ausgeschilder sind) sieht man sie kaum. Sollen die Freigänger im Gondwanaland werden? (17.05.2011, 20:22) | ||
| BjörnN: | DikDiks stapeln sich in Hannover... (17.05.2011, 20:16) | ||
| Jan Beensen: | Dikdiks??? Wo bekommt man Dikdiks her? Und was machen die in einer Tropenhalle??? (17.05.2011, 20:14) | ||
| BjörnN: | Ich sagte doch, die Liste ist nicht vollständig. Ergänzend zu nennen wären noch: - Leguane (ob Grüne Legane wird sich zeigen) - Pfeilschwanzkrebse - DikDiks - Spinte Die Winkerfrösche können durchaus schon hinter den Kulissen sein. Dass die Art bei ETC 2009 mal erwähnt wurde (im Zusamengang mit dem Bau der Anlage neben dem Wasserfall), heißt nicht automatisch, dass die Art schon im Bestand ist. In der Tierbestandsliste 31.12.2009 tauchen sie noch nicht auf. Ich gehe davon aus, dass noch einige Reptilien- und Amphibienarten dazukommen, ebenso Wirbellose. Es sollen auch noch frei fliegende Vögel einziehen, nach und nach versteht sich. Schnabeligel und AyeAyes soll es zur Eröffnung noch nicht geben (auch hier Stand 2010/2011). (17.05.2011, 20:01) | ||
| Jan Beensen: | Was für eine Liste... Kommen die Fische nicht (fast) alle aus dem eigenen AQ? Die Arten sind für Leipzig ja an sich nicht neu; bekommen dann nur (wahrscheinlich) schönere/größere/andere Becken. (17.05.2011, 19:58) | ||
| Marcel Poos: | Eine sehr beeindruckende Liste sollten nicht auch noch Grüne Leguane mit einziehen? Und was ist mit den Pfeilschwanzkrebsen? vg (17.05.2011, 19:54) | ||
| Jan Jakobi: | @Björn: Sind die Winkerfrösche nicht schon lange da? Michael Ernst hatte mal in einer Folge von ETC von Winkerfröschen geredet und mit der Hand gewunken. (17.05.2011, 19:47) | ||
| BjörnN: | Das ist die momentane Bestands- bzw. Planungsliste. Das Kreuz markiert bereits vorhandene Arten. Hierbei handelt es sich ausschließlich um bestätigte Arten. Man wird sich überraschen lassen müssen, was der Zoo noch so in der Hinterhand hat: X- Riesenotter (Pteronura brasiliensis)- 1,0 aus Hamburg, 0,1 aus Dortmund X- Eulenkopfmeerkatze (Cercopithecus hamlyni) - 1,1 aus eigener Zucht X- Dianameerkatze (Cercopithecus diana diana) - 0,1 aus Ostrava, 0,3 aus eigener Zucht X- Braune Landschildkröte (Manouria emys)- 1,2,5 (0,0,5 aus Düsseldorf) X- Australischer Lungenfisch (Neoceratodus forsteri) X- Schwarzer Pacu (Colossoma macropomum) X- Südamerikanischer Lungenfisch (Lepidosiren paradoxa) X- Afrikanischer Lungenfisch (Protopterus annectens) X- Diamanantbarbe (Puntius pierrei)- 0,0,7 X- Riesenhaiwels (Pangasius sanitwongsei) - 0,0,3 X- Borneo-Flussschildkröte (Orlitia borneensis) - 0,1 aus Hongkong X- Tempelschildkröte (Heosemys annandalii) - 2,3 aus Hongkong X- Strahlen-Dreikielschildkröte (Geoclemys hamiltonii) - 2,0,1 aus Hongkong X- Silberaffe (Mico argentatus) - 1,0 aus Krefeld, 0,1 aus Szeged X- Serval (Leptailurus serval) - 0,1 aus Krefeld, 1,0 aus Haunstrup X- Virginia-Opossum (Didelphis virginiana) - 1,0 aus Ebeltoft, 0,2 Wildfänge aus Odense X- Fischkatze (Prionailurus viverrinus)- 0,1 aus Port Lympne, 1,0 aus Pont-Scroff X- Ozelot (Leopardus pardalis) - 1,0 aus Berlin, 0,1 aus Aschersleben X- Schabrackentapir (Tapirus indicus) - 1,0 aus Port Lympne, 0,1 aus Nürnberg X- Runzelhornvogel (Aceros corrugatus) - 1,1 aus Prag X- Totenkopfaffe (Saimiri sciureus sciureus) - 9,0 aus Halle X- Sunda-Gavial (Tomistoma schlegelii) - 0,0,8 aus Malaysia X- Kowari (Dasycercus byrnei) - 3,3 aus Poznan X- Sri-Lanka-Riesenhörnchen (Ratufa macroura) - 0,1 aus Colombo X- Knochenhecht (Lepisosteus oculatus; Lepisosteus platostomus; Atractosteus tristoechus) X- Südlicher Tamandua (Tamandua tetradactyla) - 1,1 Wildfänge aus Paraguya X- Blattschneiderameise (Atta spec.) X- Zwerg-Pumplori (Nycticebus pygmaeus)- 0,1 aus Amerfoort X- Zweifinger-Faultier (Choloepus didactylus) - 0,1 aus Stuttgart X- Zwergotter (Amblonyx cinereus) - 4,0 aus Bremerhaven X- Weißkopf-Saki (Pithecia pithecia) - 0,1 aus Peaugres X- Tüpfelbeutelmarder (Dasyurus viverrinus) - 3,3 aus Australien X- Komodo-Waran (Varanus komodoensis)- 1,0 aus Thoiry - Schuhschnabel - Winkerfrosch - Zwergflusspferd Keine Garantie auf Vollständigkeit. (17.05.2011, 19:32) | ||
| Jan Beensen: | Gibt es denn eine inoffizielle Liste, die bekannt ist? (17.05.2011, 19:09) | ||
| BjörnN: | Zumindest gibt es keine aktuelle offizielle Liste. (16.05.2011, 21:30) | ||
| Jan Beensen: | Gibt es eigentlich irgendwo eine vollständige Liste der geplanten Bewohner vom Gondwanaland? (16.05.2011, 20:10) | ||
| BjörnN: | Aus dem französischen Safaripark Thoiry traf ein ca. 6,5-jähriger Komodowaran in Leipzig ein. Er sei ca. 2,30m lang und hat offenbar sein Gehege in der Tropenhalle bereits bezogen. (15.05.2011, 15:35) | ||
| Henry Merker: | Na, dann bin ich mal gespannt, was die Zukunft bringt. (14.05.2011, 20:08) | ||
| BjörnN: | Nach dem Auszug der Gondwanalandtiere hätte man ausreichend Platz, auch 2 Paare hinter den Kulissen zu halten. Ich gehe davon aus, dass zumindest ein Paar den Zoo verlassen wird. (14.05.2011, 11:11) | ||
| Henry Merker: | Tüpfelmarder wieder in Deutschland - eine wahrlich gute Nachricht! Sollen denn alle Tiere in Leipzig bleiben, oder werden einige der Tiere an andere Zoos abgegeben? (14.05.2011, 09:59) | ||
| BjörnN: | @WolfDrei Es war von Tüpfelbeutelmardern die Rede. Diese Art findet sich bei ISIS gar nicht, nur der von Ihnen erwähnte Zwergbeutelmarder. Im Abspann der heutigen Sendung waren die Tiere zu sehen. Vielleicht kann jemand, der sich damit auskennt, die Tiere bestimmen (ETC ist in der Mediathek des MDR verfügbar). (13.05.2011, 22:22) | ||
| Holger Wientjes: | Prima ! Die Artenvielfalt, der ja in letzter Zeit so oft hinterher getrauert wurde, scheint in deutschen Zoos wieder aufzublühen ! (13.05.2011, 21:17) | ||
| WolfDrei: | ps: Mit den deutschen Namen ist das immer so eine Sache: Quolls sind nicht mit Dasyurus hallucatus (Zwergbeutelmarder)identisch - wenn sie es denn wären. (13.05.2011, 21:12) | ||
| WolfDrei: | Woher denn donst? Nach ISIS sind es in australischen Einrichtungen (und nur in diesen) 14,14 Tiere (13.05.2011, 21:09) | ||
| BjörnN: | Sollten die Tiere tatsächlich aus Australien stammen, dann sehen wir sicher bald zumindest Kurzschnabeligel in Leipzig. (13.05.2011, 20:37) | ||
| Ralf Wagner: | Das gibts doch garnicht...als nächstes kommen noch Schnabeltiere *spaß* BG (13.05.2011, 20:26) | ||
| BjörnN: | Als weiteres zoologisches Schmankerl sind 6 Quolls oder Tüpfelbeutelmarder im Zoo eingetroffen. (13.05.2011, 20:23) | ||
| Jan Beensen: | Leben die Riesenotter, Meerkatzen, Servale, Ozelots, Gaviale, Zwergflußpferde und Fischkatzen alle in der "rückwärtigen Tierhaltung"? Im TV hab ich immer nur Totenkopfaffen, Schildkröten und Tapire dort gesehen. (10.05.2011, 18:49) | ||
| BjörnN: | Du spekulierst schon wieder, wie so häufig. "Petty" gehört zwar formal nachwievor dem Zoo Leipzig, es wäre aber vollkommen unnötig und für die Population, die jedes Jungtier dringend braucht, absolut kontraproduktiv, das vor einigen Jahren in Chemnitz neu zusammengestellte und bereits bewährte Zuchtpaar nun wieder auseinanderzureißen. Es gibt ausreichend junge Zwergflusspferdkühe in europäischen Zoos, aber eben zu wenige Bullen. Das Faultier ist weiblich und 2010 in der Wilhelma in Stuttgart geboren. (07.05.2011, 17:14) | ||
| Jan Jakobi: | Die beiden letzten Zwergflusspferde wurden 2002 nach Chemnitz abgegeben. Es handelte sich um den Bullen "Ortwin" und die Kuh "Petty". "Ortwin" ist letztes Jahr im Alter von ca. 40 Jahren gestorben, habe ich in einem anderen Thread gelesen. Bei dem weiblichen Zwergflusspferd handelt es sich vermutlich um "Petty". Die Wildpferdpflegerin Martina Molch arbeitet seit ein paar Wochen in der Gondwanalandhalle und nicht mehr bei den Wildpferden. Vor kurzem ist auch ein Faultier eingetroffen. (07.05.2011, 16:57) | ||
| BjörnN: | Neu im Bestand: - 4,0 Zwergotter aus der Nachzucht des Zoos am Meer in Bremerhaven - 1 Weißgesichtssaki aus einem französischen Zoo - Lt. Interview mit Dr. Junhold wird es zur Eröffnung noch keine Fingertiere im Gondwanaland geben (eine Ersatzart wird die Gehege bewohnen), ebenso nur ein weibliches Zwergflusspferd (ein Partner ist momentan nicht verfügbar). 85% der zukünftigen Bewohner befinden sich bereits im Zoo. - Der Einzug der Tiere ist für Anfang Juni geplant, man möchte den Pflanzen noch Zeit für das Wachstum geben. - Der Urwaldfluss wurde mit einer Mischung aus Grund- und Parthewasser geflutet, 16 Boote fahren bereits auf Probe. - Ca. 5-10% der 17.000 Pflanzen müssen in den nächsten 2-3 Wochen noch in den Boden gebracht werden. - Einzig das zukünftige Schabrackentapirgehege und der künstliche Wasserfall (beide liegen direkt an der Bauzufahrt der Halle) bedürfen noch intensiver Ausbauarbeit. An den übrigen Gehegen wird nur noch gefeilt. (07.05.2011, 16:12) | ||
| BjörnN: | Einige interessante Bilder aus der fast fertiggestellten Gondwanaland-Halle (aufgenommen bei der gestrigen Taufe des Urwaldflusses). http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig-citynews-jungfernfahrt-gondwanaland/r-detailansicht-galerie-9086-453996.html (06.05.2011, 13:52) | ||
| BjörnN: | Aus Amersfoort kam ein weiblicher Zwergplumplori in den Bestand. (28.02.2011, 18:03) | ||
| Ralf Wagner: | Hier ein Video: http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5846&showNews=925427 ...und eine kleine Fotogalerie: http://nachrichten.lvz-online.de/citynewsgondwanabepflanzung/r-detailansicht-galerie-7230-388424.html (03.02.2011, 20:50) | ||
| Jan Beensen: | Ich muss sagen, dass ich sehr gespannt bin. Gibt es schon neue Bilder der Baustelle? (03.02.2011, 20:42) | ||
| BjörnN: | 39 Monate nach dem ersten Spatenstich im Oktober 2007 begann diese Woche die Pflanzung im Gondwanaland. Zoodirektor Dr. Junhold half persönlich bei der Pflanzung eines 8 Meter hohen Ylang-Ylangs. Bis Ende April sollen etwa 17000 weitere Pflanzen folgen, bevor mehr als 300 Tiere ihre Gehege beziehen. (03.02.2011, 17:51) | ||
| Jennifer Weilguni: | Ich halte die neuen Eintrittspreise für absolut angemessen. Um ehrlich zu sein habe ich mich ohnehin schon lange gefragt warum Leipzig seine Preise nicht erhöht, bedenkt man die Popularität und die Qualität der Einrichtung. Im Vergleich mit anderen Westeuropäischen Ländern sind die Eintrittspreise in unseren Zoos doch mehr als fair. (16.12.2010, 06:46) | ||
| BjörnN: | Zoodirektor Dr. Junhold hat heute in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass Gondwanaland am 01.07.2011 seine Pforten öffnet. Zusätzlich zum moderaten Preisanstieg für Erwachsenentageskarten (von 13 Euro auf 17 Euro) steigt der Preis für Kindertageskarten gerade einmal um einen Euro (von 9 Euro auf 10 Euro). Damit soll vor allem weniger begüterten Familien, für die sich eine Familienjahreskarte (140 Euro) nicht lohnt, ein Zoobesuch schmackhaft gemacht werden. Die Komodowarane sollen erst eintreffen, wenn deren Gehege fertiggestellt ist. Momentan wird die Halle langsam auf Betriebstemperatur hochgeheizt. (15.12.2010, 16:35) | ||
| BjörnN: | 17 Euro für Gondwanaland+Zoo sind sehr günstig, ich hätte eher mit 20 Euro gewählt. Inzwischen sind die 2 Zufahrtwege in die Halle mit Planen isoliert, alle übrigen Türen sind eingesetzt. Der Bootskanal ist inzwischen komplett erkennbar, die 2 Inseln für die Totenkopfäffchen ebenfalls. In der gesamten Halle wird Substrat ausgebreitet, was die Pflanzung vorbereitet. (09.12.2010, 14:52) | ||
| Alexander Fuchs: | Mitte Dezember gibt Herr Dr. Junhold eine Pressemitteilung raus, dort wird auch noch einmal auf den Eintrittspreis eingegangen und evtl. der Öffnungstermin. (08.12.2010, 13:11) | ||
| Daniel Meier: | @Andreas Knebel Den gesonderten Eintrittspreis wird es aber nicht geben, da der Zoo dann ca. 7 Euro weniger verdient. (08.12.2010, 09:22) | ||
| Andreas Knebel: | @Oliver Jahn: Ein gesonderter Eintrittspreis nur für Gondwana wird eher im Bereich von 10 Euro liegen... (08.12.2010, 00:12) | ||
| Oliver Jahn: | Also sollte das wirklich der Gesamtpreis sein, dann ist an dem wirklich nichts auszusetzen. Allerdings dachte ich immer, das Konzept sah auch wie bei Hagenbeck einen getrennten Besuch beider Einrichtungen (Zoo und Gondwana) vor. Dafür wären dann allerdings 4 Euro nun doch etwas wenig. Aber warten wir erst mal ab, vielleicht lösen sich diese Preise ja auch noch mal auf... (07.12.2010, 21:04) | ||
| th.oma.s: | ja ich denke 17 € für zoo + gondwana ist vertretbar. (07.12.2010, 18:15) | ||
| Ulli: | 17 Euro für Zoo und (!) Gondwana ist ok - ich hatte es erst so verstanden, dass der Preis allein für Gondwana gilt. (07.12.2010, 13:45) | ||
| Alexander Fuchs: | P.S. Kredite lassen sich nicht mit Luft und Liebe tilgen ;) (07.12.2010, 12:11) | ||
| Alexander Fuchs: | Die 17 Euro sind für den Zoo und Gondwana. Momentan zahlt man als Erwachsender 13 Euro. Ein Anstieg um 4 Euro halte ich für fair und ziemlich niedrig. Man schaue sich nur Hagenbeck mit Troparium an oder ein Einzelticket Hannover. Man hat dieses Jahr die Jahreskarten angehoben und so glaube ich nicht das es noch einmal zu einer Preissteigerung kommen wird. Viele Familien werden sich in die Jahreskarten flüchten. (07.12.2010, 12:05) | ||
| th.oma.s: | 17 € für gondwana odewr 17 € für gondwana + zoo ? sollte man für den zoo extra bezahlen müssen (12€)bekäme man für das geld in dresden fast eine jahreskarte... (07.12.2010, 11:20) | ||
| Sacha: | Die 17 Euro sind - wenn die Halle im Grossen und Ganzen so umgesetzt wird wie geplant - heftig, aber an sich berechtigt. Trotzdem Teile ich Deine Bedenken Ulli. Darum bin ich besonders gespannt, wie sich die Preispolitik auf die Familien auswirken wird resp. ob dort entsprechende Anpassungen gemacht werden. (07.12.2010, 11:01) | ||
| Ulli: | So toll die Halle ist - aber 17 Euro Eintritt ... wenn das mal kein Rohrkrepierer wird. Ich sage nur Regenwaldhaus Hannover. Auch dort ein tolles Konzept, dem ich noch nachtrauere - aber die Anfangspreise haben alles verdorben. (07.12.2010, 08:40) | ||
| Alexander Fuchs: | Die Preise sollen, laut LVZ, auf 17 Euro steigen und es wird keinen Eingang an der Pfaffendorfer geben. (07.12.2010, 06:55) | ||
| WolfDrei: | - und schon eine modellierte Partie (24.10.2010, 15:27) | ||
| WolfDrei: | Nun doch noch ein Foto von einer "Baustelle in der Baustelle". Die Eintrittsregelung deutete uns der Oberbauleiter an. (24.10.2010, 15:22) | ||
| BjörnN: | Konkretes zu den zukünftigen Eintritsspreisen wurde in jüngster Zeit nicht vermeldet. (24.10.2010, 15:01) | ||
| Michael Mettler: | Macht aber durchaus Sinn, erst mal nur Zoobesucher in die Halle zu lassen. Erstens kann der Zoo dadurch im Eröffnungsjahr eine neue Rekordbesucherzahl anpeilen (gut fürs Image), die kompletten Eintritt bezahlt (gut fürs Konto), und zweitens werden Interessenten, die länger nicht im Zoo waren, aber auf die Halle neugierig sind, auch mal wieder in den Zoo gelockt und vielleicht neu für ihn (und für Jahreskarten - noch besser fürs Konto!) interessiert. Splitten kann man noch immer, wenn sich der erste Ansturm gelegt hat. Wurde schon mal etwas über die künftige Eintrittspreisgestaltung gesagt? (24.10.2010, 14:21) | ||
| BjörnN: | @WolfDrei Auch ich war erstaunt, dies von den Zoolotsen zu hören - allein mir fehlt der Glaube. Für das Gondwanaland soll es ein separates Einzelticket geben, dass dieser Plan fallengelassen wurde, ist mir nicht bekannt. Werden denn am Zooeingang der Halle auch zusätzliche Kassen eingerichtet, im Foyer an der Straße jedenfalls schon? (24.10.2010, 13:53) | ||
| WolfDrei: | Nanu, war doch kleiner als 2 MB! Nun also der Entdeckerstollen, der fast fertiggestellt ist - mit Ausnahme der Nachttieranlagen. Überrascht war ich, daß der Zugang im wesentlichen nur von der Zooinnenseite erfolgen soll. Zugang von der Pfaffendorfer Straße nur für "Sondergruppen". (24.10.2010, 12:14) | ||
| WolfDrei: | Pardon: (24.10.2010, 12:08) | ||
| WolfDrei: | Besuch der Gondwanahalle durch die "Hauptstadt"-Förderer von TP und Zoo. Anbei zwei Fotos: Innenanblick (24.10.2010, 12:04) | ||
| Ralf Sommerlad: | Wie ich höre, machen sich die Leipziger Tomistoma gut, keine Selbstverständlichkeit. Da allerdings männliche Tomistoma mit etwa 25 Jahren erst gewschlechtsreif werden fürchte ich, dass ich eine Leipziger Nachzucht schwerlich erlebe - aber ich geb mir Mühe. (08.10.2010, 15:03) | ||
| BjörnN: | Das Schabrackentapirmännchen, welcher vor 2 Wochen eintraf, heißt "Copasih" und wurde im Januar 2008 in Port Lympne geboren. Seine Eltern sind "Kasih" (inzwischen verstorben) und "Lidana" (1987 selbst in Port Lympne geboren). Ihm folgt in Kürze ein Weibchen aus dem Tiergarten Nürnberg, welches dort im April 2009 zur Welt kam. Hinter der Rückwärtigen Tierhaltung haben die Bauarbeiten für die Außenkäfige begonnen. (08.10.2010, 12:01) | ||
| BjörnN: | Ja, mit Sicherheit ein Schabrackentapir... (23.09.2010, 11:43) | ||
| Holger Wientjes: | Schabrackentapir ?? (23.09.2010, 08:45) | ||
| Teutenberg: | Leipzig hat heute ein Tapir bekommen woher konnt ich nicht mehr fragen (22.09.2010, 19:22) | ||
| BjörnN: | ETC ließ nur einen kurzen Blick zu, sie sind aber noch jung, vielleicht einen Meter lang. Ich denke, dass sie in der Rückwärtigen Tierhaltung oder im Terrarium hinter den Kulissen untergebracht sind. Nächsten Freitag wissen wir diesbezüglich mehr... (28.08.2010, 12:33) | ||
| Holger Wientjes: | Prima ! Wieviel sind´s denn und kennst Du das Alter ? Wo sind sie im Moment untergebracht ? (27.08.2010, 21:40) | ||
| BjörnN: | Die Sunda-Gaviale (Tomistoma schlegelii) aus Südostasien sind da. (27.08.2010, 21:24) | ||
| BjörnN: | Seit kurzem hat der Zoo als 3. Kleinkatzenart wieder Ozelots im Bestand, diese Art wurde bereits von 1986 bis 2001 regelmäßig im Zoo gezüchtet. (09.08.2010, 20:13) | ||
| BjörnN: | Und hier noch das aktelle Bild dazu.... (08.05.2010, 22:35) | ||
| BjörnN: | Die Montage der Seitenwände nähert sich der Vollendung, ebenso wie die Montage der Folienkissen in ihrer Gesamtheit, womit das Dach bis Ende Mai komplett geschlossen sein dürfte - fehlen noch einige Türen und Tore bis zur Inbetriebnahme der Klimaanlage. (08.05.2010, 22:35) | ||
| Liz Thieme: | weitere Neuzugänge sind drei Opossums und ein Servalpärchen. (07.05.2010, 20:38) | ||
| BjörnN: | Die Montage der Folienkissen nimmt Gestalt an - der Blick in die Halle inzwischen nicht mehr frei.... (03.05.2010, 17:34) | ||
| BjörnN: | Aus Krefeld und Szeged (?) sind 1,1 Silberäffchen in den zukünftigen Gondwanalandbestand gekommen. (03.05.2010, 17:11) | ||
| BjörnN: | - 3 komplette umspannende Reihen Folienkissen sind bereits installiert. - Im Inneren der Halle wachsen die beiden künstlichen Urwaldriesen, zwischen denen sich der Baumkronenpfad spannen wird, in die Höhe. - Sowohl die Halle als auch die Rückwärtige Tierhaltung bekommen im Laufe des Jahres noch Außenanlagen. - Die Rückwärtige Tierhaltung wird zukünftig als Quarantänestation für alle Reviere im Zoo diesen, soll aber auch Raum für empfindliche Zuchtgruppen hinter den Kulissen bieten. (30.03.2010, 18:30) | ||
| BjörnN: | Die Montage des Sekundärtragwerkes neigt sich dem Ende, auch die vertikalen Streben an den Seiten nehmen Gestalt an. Die ersten Folienkissen sind bereits installiert, Tierbauarbeiten in der Halle laufen, ebenso Installations- und Verkleidungsarbeiten innen und außen. (25.03.2010, 11:55) | ||
| BjörnN: | Am Dienstag sind die ersten Tiere in die gerade fertiggestellte Rückwärtige Tierhaltung eingezogen. Aus dem Botanischen Garten Hongkong/China kamen 5 Tempelschildkröten und eine Borneo-Flussschildkröte nach Leipzig. Die Installation des Sekundärtragwerkes geht inzwischen sichtbar voran. Bis Mai soll das Dach komplett geschlossen sein, dann wird die Halle schrittweise klimatisiert und mit Geländemodellierung und Bepflanzung begonnen. (21.01.2010, 14:13) | ||
| Oliver Jahn: | Das ist ja echt faszinierend, da ist der Tierbestand hinter den Kulissen bald genau so sehenswert und ausgesucht, wie davor. (15.12.2009, 21:06) | ||
| BjörnN: | Dafür hat man in den vergangenen Monaten die rückwärtige Tierhaltung an der Pfaffendorfer Straße gebaut. Außerdem gibt es Kapazitäten in der Tierklinik, im Aquarium/Terrarium und in der Menschenaffenquarantäne.... (15.12.2009, 20:57) | ||
| Oliver Jahn: | Wo hält man denn in Leipzig all die zukünftigen Gondwana-Bewohner zwischenzeitlich? Bei Opossum und Totenkopfäffchen mag das ja noch irgendwo gehen. Aber wo hält man einen Schabrackentapir mal so zwischendurch? (15.12.2009, 20:45) | ||
| BjörnN: | In der letzten Mitteilung war davon die Rede, dass bald erst einmal ein Tier eintrifft. Da es in den vergangenen Jahren genug Nachwuchs in europäischen Zoos gab, dürfte die Beschaffung eines Partners kein Problem dargestellt haben. (14.12.2009, 14:22) | ||
| Holger Wientjes: | @BjörnN: Danke ! Schön ,dass es mit den Tapiren geklappt hat. Ist denn auch bekannt von wo die Tiere kommen ? (14.12.2009, 13:59) | ||
| BjörnN: | @Holger Wientjes Die Schabrackentapire sind sicher, das erste Tier wird lt. Aussage des Zoos in einer Pressemitteilung bereits zu Beginn des nächsten Jahre im Zoo einziehen - ebenso wie Totenkopfäffchen, Komodowarane und Opossums. (12.12.2009, 17:25) | ||
| Holger Wientjes: | Bei der Gelegenheit möchte ich nochmal an meine Frage vom 27.11.erinnern. Also wenn´s einer weiss, nur zu... :-) (12.12.2009, 16:48) | ||
| BjörnN: | Die Riesenotter bewohnen eine Box im Löwenhaus... (12.12.2009, 13:37) | ||
| Martin Nebelung: | Gibt es denn eigentlich Änderungen was den eigentlich geplanten Tierbestand für das Gondwanaland betrifft?Wenn ja welche? Wo ssind eigentlich die Riesenotter derzeit untergebracht?Sie sollen ja schon im Zoo sein. (12.12.2009, 12:45) | ||
| BjörnN: | ... und züchten, im Gegensatz zu so vielen Nachtanlagen, mit konstant hohem Erfolg.... (29.11.2009, 22:44) | ||
| Alexander Fuchs: | Stimmt Liz, da fällt mir Burger´s Bush in Arnheim ein, dort werden die Tiere in der großen Tropenhalle gezeigt. (29.11.2009, 22:30) | ||
| Liz Thieme: | vlt ist genau das der Grund, genauso wie Erdferkel zu ca 95% (oder mehr) in Wüsten oder Halbwüsten gezeigt werden, obwohl sie auch Wälder bewohnen. Ist doch gut, wenn mal neue Habitate aufgezeigt werden. sehr edukativ ;) (29.11.2009, 22:17) | ||
| Alexander Fuchs: | Ich assoziiere den Serval nicht mit dem tropischen Regenwald, schon mit den Feuchtsavannen. (29.11.2009, 21:55) | ||
| Michael Mettler: | @Alex: Servale leben auch in den Feuchtsavannen, die einen Gürtel um den afrikanischen Regenwald bilden, und dringen wohl auch teilweise in diesen vor. Der frühere Zoodirektor von Jersey, Gerald Durrell, schildert in einem seiner Bücher über seine Tierfangreisen in Kamerun die Begegnung mit einem Serval im Wald. Auch ebenfalls luftfeuchte Hochlandregionen, z.B. die Aberdare Mountains in Kenia, zählen zum Lebensraum, ausgesprochene Trockensavannen oder gar Halbwüsten dagegen eher nicht. (28.11.2009, 09:05) | ||
| Alexander Fuchs: | Das künstlich erschaffene tropisch-feuchte Klima dürfte wohl doch nicht das wahre für Servale sein, auch wenn die Savanne dazu zählt. (28.11.2009, 08:01) | ||
| Matthias: | Savannen liegen auch in den Tropen! Die Tropen bestehen nicht nur aus Regenwald. (27.11.2009, 22:21) | ||
| BjörnN: | @Alexander Fuchs Eine Art, wo ich durchaus Potential zum Tausch mit einer gewissen stark bedrohten Schleichkatzenart sehen würde. Obwohl Servale sicherlich sehr besucherattraktiv sind, erachte ich das angedachte Gehege als zu klein für ein Zuchtpaar nebst Nachwuchs. (27.11.2009, 22:20) | ||
| Alexander Fuchs: | @Sacha In die Tropenhalle ziehen nicht nur reintropische Bewohner ein, auch Savannentiere wird es im Bestand geben, den Serval. (27.11.2009, 20:37) | ||
| BjörnN: | @Oliver Jahn Ich war vor etwa einer Woche in Leipzig. Es ist bisher optisch rein gar nichts passiert. (27.11.2009, 13:57) | ||
| Oliver Jahn: | Gibt es eigentlich schon neue Bilder von den Raubtierterrassen? Ist mit der ersten Anlage schon etwas passiert? (27.11.2009, 13:53) | ||
| Sacha: | Ah, vielen Dank. Dann sieht die Sache schon etwas anders aus. (27.11.2009, 12:00) | ||
| BjörnN: | @Sacha Die Virginia-Opossums sind für den "Tunnel der lebenden Fossilien", den Zugang vom Zoo, nicht für die Tropenhalle, vorgesehen. Dort werden auch Tierarten anderen Klimate gehalten. (27.11.2009, 11:56) | ||
| Sacha: | @BjörnN: Dass Virginia-Opossums in die Gondwanahalle sollen, davon höre ich jetzt zum ersten Mal. Diese Tierart ist nicht auf eine feuchtheisse Umgebung angewiesen, die könnte man zur Not sogar die meiste Zeit des Jahres draussenhalten (wenn nicht gar die ganze). M. E. Platzverschwendung zuungunsten einer anderen, reintropischen Tierart. (27.11.2009, 11:22) | ||
| Holger Wientjes: | Sind die Schabrackentapire eigentlich "sicher" ? (27.11.2009, 10:41) | ||
| BjörnN: | Kürzlich war in der Lokalpresse zu lesen, dass die rückwärtige Tierhaltung der Gondwanaland-Halle zu Beginn des nächsten Jahres fertig gestellt sein wird. Als erste Bewohner nannte der Artikel Virgina-Opossums, Braune Landschildkröten sowie Eulenkopf- und Dianameerkatzen. Auf den Kanarischen Inseln wartet ein Komdowaran auf den Transport nach Leipzig, möglicherweise die ernsehnte Partnerin für das männliche Tier aus der Zucht des Zoos Chester, welches im Zoo Rotterdam bis zur Fertigstellung einer geeigneten Unterbringung eingestellt ist. (27.11.2009, 10:35) | ||
| Ronald Masell: | man arbeitet weiter an sumatra rhinos. siehehttp://www.rhinos-irf.org/en/art/798/ (17.11.2009, 14:36) | ||
| BjörnN: | Die einzigen Tierarten, deren Gehege an die Seite der Halle grenzen, wo Platz für eine Außenanlage ist, sind Schabrackentapire, Zwergotter/Sri-Lanka-Riesenhörnchen und Fischkatzen.... Zur klären gilt es noch, ob die rückwärtige Tierhaltung Außenanlagen bekommt, was aus den Bauplänen herauszulesen ist. (17.09.2009, 11:41) | ||
| Ralf Sommerlad: | Aussenanlagen wären für die Sunda-Gaviale in hiesigen Breitengraden auch illusorisch. (17.09.2009, 11:38) | ||
| BjörnN: | Beide Tierarten erhalten keine Außenanlagen. Beide Gehege liegen im Inneren der Halle und haben keinen Kontakt zur AUßenbegrenzung der Halle. (16.09.2009, 21:18) | ||
| Liz Thieme: | der Bereich dieser beiden Arten liegt genau zwischen dem Eingangsbereich und den Nashörnern und dem Weg wo es zu den Außenanlagen geht, also in der linken Ecke. (16.09.2009, 10:47) | ||
| Liz Thieme: | da die Frage bzw Hoffnung aufkam, dass die Komodowarane eine Außenanlage bekommen, hier mal die Anlagen der Komodos (unten) und der Sunda-Gaviale (mitte/oben). Ich würde sagen Nein, die Außenanlagen waren glaub ich für Nashörner und Tapire oder so reserviert. Ist halt nicht viel Platz zwischen der Halle und Elefantenhaus. (16.09.2009, 10:44) | ||
| Ralf Wagner: | Hier mal eine bildliche Vorstellung wie weit die Halle & Dachkonstruktion ist, Aufnahme von heute. BG (24.07.2009, 23:51) | ||
| BjörnN: | In der Umgebung der Halle an der Ecke zum Kickerlingsberg haben die Tiefbauarbeiten für die Errichtung der Rückwärtigen Tierhaltung fristgemäß begonnen. Die Dachbauarbeiten schreiten gut voran, praktisch alle 2-3 Tage wird ein neues Teilstück vom Großkran installiert. (17.07.2009, 14:13) | ||
| Michael Mettler: | Genau genommen ist der Artenbestand jeder Halle bei ihrer Eröffnung ein Experimentalbestand, sowohl bei den Tieren als auch bei den Pflanzen. Arten kommen mit den klimatischen Bedingungen nicht zurecht, verdrängen sich gegenseitig usw. - ich habe darüber vor Jahren einen Vortrag des Arnheimer Altdirektors gehört. Allein durch das Wachstum der Bäume, die ja in der Regel in jungem oder gekapptem Zustand angesiedelt wurden, verändern sich die Bedingungen. Ich habe z.B. Burgers' Bush ganz kurz nach der Eröffnung besucht, da gab es noch einen fast durchgehenden "Flugraum" über der Bepflanzung und der Boden war so dicht mit niedrigen Pflanzen bestanden, dass es für deckungsliebende Bodenbewohner DAS Paradies war. Als ich die Halle nach längerer Pause zum zweiten Mal sah, war das inzwischen ein ganz anderer Lebensraum: Die Bäume stießen längst ans Hallendach, ihre Kronen ließen kaum noch Licht zum Boden durch, vom Unterbewuchs war vieles verschwunden - an vielen Stellen der Eindruck eines Hallenwaldes. Ein Vogel konnte nicht mehr beliebig "über dem Urwald kreuzen", sondern musste Flugschneisen suchen. Verständlich, wenn sich manche Arten unter den veränderten Bedingungen nicht mehr wohl fühlen, andere dafür umso wohler. Das Verhältnis statisch zu halten, ist mit einem großen Aufwand verbunden - und eigentlich völlig unnatürlich, denn auch "draußen" ist das berühmte Gleichgewicht der Natur doch eine idealisierte Momentaufnahme. Auch die Leipziger Halle wird mit Sicherheit nach ein paar Jahren nicht mehr den exakten Artenbesatz ihrer Eröffnung haben - zumindest nicht unter den (relativ) frei lebenden Tierarten, und wahrscheinlich auch nicht unter den Pflanzen. (12.06.2009, 16:31) | ||
| IP66: | Das stimmt sicher - allerdings dürfte, Sichtungen, Pflanzenzustand und Hallengröße in Rechnung gestellt, der Vogelbestand doch kleiner sein als zur Eröffnungszeit. Immerhin steht den Vögeln und Pflanzen mehr Platz zur Verfügung als in anderen Häusern, und richtig raumverbrauchende Arten gibt es in der Halle, von den Seekühen einmal abgesehen, dann doch nicht. (12.06.2009, 14:17) | ||
| Sacha: | @IP66: Ich habe zwar bei meinen letzten Besuch in Arnheim vor etwa zwei Wochen bez. der Vogelarten den gleichen Eindruck gehabt, wäre mit dieser Behauptung aber doch sehr vorsichtig. Erstens ist der Bush artenmässig ständig in Bewegung und zweitens schaffen es dort nicht mal die Tierpfleger, ALLE Vogelarten an einem Tag zu sichten (auch wenn man noch so sorgfältig "erkundet":)). Gleiches gilt übrigens für die Masoalahalle in Zürich. Aber mal angenommen, es wären tatsächlich nur 20 Arten. Hinzu kämen - mal so aus dem FF - mit Zwergotter, Flughund, Erdferkel, Karibik-Nagelmanati, Wasserschwein mindestens 5 Säugerarten und mit Breitschnauzenkaiman, Grüner Leguan, mind. 1 Anolis-Art, mind. 1 Gecko-Art, Schienenschildkröte und Köhlerschildkröte mindestens 6 Reptilienarten, dazu mind. 2 Amphibienarten, etwa 10 Fischarten und wohl auch einige Wirbellose (Schnecken usw). Macht also schon äusserst rudimentär gerechnet über 40 Tierarten! (12.06.2009, 13:18) | ||
| IP66: | Im arnheimer Busch findet man nicht mehr so viele frei fliegende Vogelarten - wir haben die Halle relativ sorgsam erkundet und sind auf knapp zwanzig Arten, in jeweils nicht allzu vielen Exemplaren gestoßen. Allerdings ist der Pflanzenbestand dort in sehr gutem Zustand und auch recht artenreich. Auch wenn Wuppertal das geheimnisvollerweise hinbekommt, ich habe doch den Eindruck, daß zu viele Vögel der Befplanzung nicht wirklich gut tun. (12.06.2009, 11:28) | ||
| ASH: | @Björn: Da Liz konkret Korallen und Anemonen nannte, war meine Antwort darauf bezogen. Klar, Pfeilschwänze sind je nach Art Meeres-, Küsten- und Brackwasserbewohner und benötigen die entsprechend gefüllten Becken. (11.06.2009, 17:41) | ||
| BjörnN: | Es wird sicher auch noch eine gewisse Zahl freifliegender Vögel in der Halle geben, die bisher nirgendwo erwähnt wurden. Allein der bisher geplante Bestand an großen und kleinen Säugern, Vögeln und Reptilien, von dem im Bericht ja nur ein kleiner Ausschnitt präsentiert wurde, verspricht für 2011 eine faszinierende neue Zoowelt. @ASH Ist eine Haltung von Pfeilschwanzkrebsen nicht notwendigerweise an Salzwasser gebunden?? Die Pfeilschwanzkrebse, sowie einige wenige andere Arten (Komodowaran, Lungenfische, Zwergflusspferd, Totenkopfäffchen, Faultier, Schuhschnabel, Riesenotter, Ozelot und Tapir) waren bereits bestätigter Bestandteil des Werbefilm. Zusätzlich zu diesem Film existiert auch noch ein Clip, der den Event- und Tagungsbereich des Gondwanalands für Tagungen, Kongresse und Feiern anpreist. Auch dieser, erhältlich im Zooshop, machte auf mich einen sehr angenehmen Eindruck... (11.06.2009, 17:24) | ||
| Michael Mettler: | Ich finde die Vielgestalt der geplanten Tierarten weitaus beeindruckender als die pure Zahl, denn die dürfte zu toppen sein. Nur als Beispiel: Vor ein paar Jahren hatte ich anlässlich eines Walsrode-Besuches den Ehrgeiz, eine Artenliste des Freiflugraumes der Paradieshalle (als Tropenhalle unter heutigen Maßstäben relativ klein) zu schreiben, da ich immer den Eindruck hatte, dass weitaus mehr Arten drin lebten als ausgeschildert waren. Im Laufe des Tages besuchte ich die Halle mehrmals, suchte und schrieb konzentriert und konnte am Abend über sechzig (!) vergesellschaftete Vogelarten zählen. Das mag zwar inzwischen anders sein, zeigt aber als Beispiel das nicht unbedingt auf den ersten Blick zu ahnende Potenzial von Tropenhallen. (11.06.2009, 16:38) | ||
| ASH: | Liz, bei der (geschätzten) Artenanzahl werden nur Wirbeltiere berücksichtigt. Zudem wird es meines Wissens keine Meerwasserbecken geben, dafür umso attraktivere Süßwasserbecken. (11.06.2009, 16:06) | ||
| Liz Thieme: | ich habe grade meinen Bericht noch mal gelesen. ich schrieb, dass was Dr.Junhold oder Dr. Bernhard (wer weiß ich nicht mehr) sagte. "mehr als 40" ich habe unten >40 geschrieben, was dies ausdrücken sollte. daher lässt es die weitere Dimension ja offen. Die Frage ist auch (gut ich weiß nicht ob es gebraucht wird), ob Korallen und Anemonen hinzugezählt werden. (11.06.2009, 13:49) | ||
| ASH: | Es dürften mit Sicherheit mehr als 40 Tierarten werden. Ich habe zwar den erwähnten Fernsehbericht auch gesehen, kann mich aber nicht mehr an die "40" erinnern. Aber angesichts der Hallendimensionen und der möglichen Besatzvielfalt - allein schon bei Fischen, Vögeln und Reptilien - dürfte eine Tiervielfalt anzutreffen sein, die für fast jeden Geschmack glücklich sein wird. (11.06.2009, 13:41) | ||
| Liz Thieme: | :) ich habe daran auch so meine Zweifel. Es gibt genügend Tropnehallen in Europa. Darf man Randers Regnskov denn auch dazu zählen, der ganze Zoo ist doch eine aus mehreren Kuppeln bestehende Tropenhalle?! Das Leipzig mehr lebende Pflanzen als Hagenbeck hat glaub ich gern. Aber Burgers Bush kam mir schon wie ein Dschungel vor. Die Animation die Leipzig gezeigt hat ist zwar auch dschungelig, aber weiß man in Burgers Busch überhaupt noch wie viele Pflanzen man da hat? (11.06.2009, 13:00) | ||
| Sacha: | @Liz: Darum auch meine Betonung auf TIERarten! Allerdings habe ich trotzdem meine Zweifel, denn Arnheim scheint mir auch reichhaltig bepflanzt. Aber ich bin kein Botaniker, also sei es wie es will. (11.06.2009, 12:52) | ||
| Liz Thieme: | Sacha, es geht nicht nur um die Tiere sondern auch um die Pflanzen. 500 Flora-Arten + 40 Fauna-Arten = artenreichste Tropenhalle (11.06.2009, 11:47) | ||
| Sacha: | @Liz: Mit "NUR" 40 TIERarten wäre Leipzig mit Sicherheit nicht die artenreichste Dschungelhalle Europas. Arnheim hat mehr und Zürich - da müsste ich allerdings erst mal genauer nachzählen - kaum weniger. In Montpellier und Barcelona gibt es auch neuere Tropenhallen, die mehr Tierarten beherbergen KOENNTEN (Montpellier war ich zuletzt vor 12 Jahren, Barcelonas Tropenhaus kenne ich nicht). Und gibt es nicht auch in Tschechien und Grossbritannien "Freiflug"-Dschungelhäuser mit mehr Tierarten? (11.06.2009, 11:14) | ||
| Liz Thieme: | Ich habe gerade aus Zufall eine Sendung über Gondwana gesehen, die einem einen guten Überblick über die entstehende Tropenhalle gibt. Der Moderator Sven Voss hatte als Gesprächspartner Direktor Dr Junhold und Cheftierpfleger und Kurator Dr. Bernhard . Ich denke die Masse ist schon bekannt, was gezeigt wurde. Trotzdem gebe ich euch noch mal einen kurzen Überblick. Hallendach: 160m ohne Stützen, 35 m Höhe, 1,65 ha Fläche. 200-300t Stahl; ein Knoten + 2-3 Rohren = 60t Technik: dezentrales Lüftungssystem, teils mit Lüftungsschächten zwischen den Bäumen Beregnungsanlagen (von Nebel - Tropenregen) ua aus natürlich gesammelten und aufbereitetem Regenwasser Abgrenzungen : Trockengräben, Uferwände, Stahlnetze, Glasscheiben, Elektrogras Ausstellung: 1. Stollen mit lebenden Fossilien 2. Asiatisches Dorf (Pfahlbau) als Ausgangsbasis zur Dschungelexpedition. Gastronomie mit exotischem Essen 3. Bootstour (in Tropenhalle und im Vulkan (Evolution, mit Nebelwänden und Kontinentdrift (Mikrowellenkanone)) 4. Dschungelpfad (Wegenetz 650m) 5. Höhenweg auf Hängebrücken (12m Höhe), hängend zwischen zwei (einzigen) künstlichen Urwaldriesen (25m hoch) Besuchergefühl: erste Entdecker des Ur-Kontinents Gondwana Flora: 500 Arten, 130 Großbäume Großbäume aus aller Welt (ua Thailand, Malaysia, Singapore, Florida) aus spezial Gärtnereien Gewöhnung an Klima in Gondwana in Schattenhallen --> zurechtgestutzt auf 12m Transportgröße ohne Laub, Äste und Wurzeln --> transport in Nährlösung --> Niederlande in Quarantänehalle --> Straßentransport nach Leipzig Fauna: >40 Arten kurzer Überblick * Lungenfisch * Pfeilschwanzkrebs * Schabrackentapir * Komodowaran * Zweifingerfaultier * Totenkopfäffchen * Zwergflusspferd * Sunda-Gavial * Ozelot * Riesenotter * Eulenkopfmeerkatze (aus altem Affenhaus, Auszug wegen Alter des Hauses, bröckelt und hat Salpeter in den Wänden) = artenreichste Tropenhalle Europas nach Einpflanzung und Eingewöhnung, für Besucher zugänglich 2011 (11.06.2009, 10:56) | ||
| Gudrun Bardowicks: | Ich persönlich sehe in Burgers Bush in Arnheim bei jedem Besuch zumindest recht viele Vogelarten, Schildkröten, Fische und Flughunde. Nur die Amphibien und kleineren Reptilien habe ich dort bisher noch nie oder äußerst selten gesehen. Ich lasse mir allerdings immer mindestens 1 bis 2 Stunden Zeit, wenn ich in Burgers Bush bin. Auch die Reptilien in der Desert-Halle habe ich bisher kaum einmal gesehen, die dort vorhandenen Vogelarten aber schon. Mir gefallen die 4 bisher fertiggestellten Arnheimer Biotophallen oder Öko-Displays (Ocean,Desert, Bush, Mangrove) sehr und sie sind der Hauptgrund für meine jährlichen Besuche dort. Ich finde es schade, dass dieses Konzept in deutschen Zoos nicht weiter verbreitet ist. Die einzigen vergleichbaren deutschen Einrichtungen mit ähnlichen ökologischen Ansätzen sind die Indonesienhalle und Paradieshalle im Vogelpark Walsrode, die Freiflughalle im Alfred-Brehm-Haus in Friedrichsfelde, die tropische Vogelfreiflughalle im Berliner Zoo, die Südamerikahalle in Krefeld und mit gewissen Einschränkungen die kleinen Tropenhallen in Köln (Regenwald) und Dortmund (Amazonashaus). Alle diese Hallen sind aber in Grösse, Gestaltung, Bewuchs und auch vom Tierbestand her nicht mit den Biotophallen in Arnheim zu vergleichen. Gondwanaland wird die erste in der Grösse vergleichbare Anlage in Deutschland sein, allerdings mit überwiegend in Gehegen und Volieren lebenden Tieren. In der Halle sich frei bewegende Arten dürften nur in sehr kleiner Arten- und Individuenzahl in Gondwanaland vorhanden sein. Ich persönlich bin auf Gondwanaland schon sehr gespannt. (04.05.2009, 21:51) | ||
| André Haubrich: | Das Dach in Arnheim hat ja wirklich lange gehalten und der Hagelschauer war nunmal auch bei uns ausergewöhnlich, aber vielleicht muss man das in Zukunft dank Klimawandel....) auch stärker einkalkulieren. Das Arnheimer Problem mit recht wenigen, sichtbaren Tieren (was von vielen Besuchern recht nagativ aufgefasst wird) wird in Gondwanaland wohl dank vieler Einzelgehege nich auftreten. Ich persönlich schätze Burgers Bush sehr, aber das Konzept hat nicht viele Nachfolger gefunden. (04.05.2009, 21:20) | ||
| Sven P. Peter: | Ich weiß nicht wie es dort aktuell um das Dach bestellt ist, jedoch hatte es unübersehbare Hagelschäden. Jemanden als Lügner zu beschimpfen finde ich jedoch niemals vernünftig und auch nicht passend zu dem hier ansonsten herrschenden Umgangston. (04.05.2009, 20:22) | ||
| Matthias: | Das das Dach in einem bedenklichen Zustand wäre entspricht nicht den Tatsachen. In den 20 Jahren des Betriebes dieser Halle gab es bisher keine Probleme. Und der Hagelschauer im letzten Jahr war kein normaler kleiner Schauer. Auch Metalldächer hat dieser Schauer zerschlagen. Und sie wissen das auch! Hier weiterhin vom angeblichen bedenklichen Zustand des Daches von Burgers' Bush zu sprechen ist üble Nachrede und Verleumdung. Sie sind ein Lügner, IP66! (04.05.2009, 19:36) | ||
| IP66: | Da haben Sie recht - der Besatz zählt nicht zu den baulichen Problemen! Die Pflanzen sind trotz des bedenklichen Zustand des Daches hervorragend herangewachsen und bestätigen, daß der geringe Besatz in dieser Hinsicht Vorteile schafft. (04.05.2009, 19:16) | ||
| Shensi-Takin: | Bzgl. USA: s. Topeka Tropenhalle. Schlechte waermeisolierung, Kakerlakenplage (die sich in Betonritzen versteckt), problematische Heizung (die sich, da eingemauert, nicht so einfach auswechseln laesst)-die Liste laesst sich beliebig fortsetzen. Das Gebauede stammt uebrigens aus den 1970igern. (04.05.2009, 15:38) | ||
| Michael Mettler: | @IP66: Die Art und Dichte des Besatzes ist doch aber kein bauliches Problem? Geografische Korrektheit ist zudem kein Thema in einem Haus, das sich von Anfang nicht einem bestimmten Erdteil verschrieben hat (siehe auch Erdferkel/Zwergotter/Wasserschwein), sondern lediglich dem Thema Regenwald quer durch die Kontinente. Die Zahl und Artzusammensetzung der darin frei lebenden Tiere ist laut einer Führung, die ich vor einigen Jahren mitmachte, dem ökologischen Gesamtgefüge des Hauses geschuldet und lediglich so hoch, dass Pflanzen und Boden nicht über ein verträgliches Maß geschädigt werden, sich zudem Revierstreitigkeiten und Nesträuberei in Grenzen halten. In gewissem Sinne ist es also ein Versuch extensiver Haltung - ganz im Gegenteil zu manch überbesetzter Limikolenanlage. (04.05.2009, 15:33) | ||
| IP66: | Vor allem in der großen Urwaldhalle in Arnheim gibt es erhebliche Verfallserscheinungen sowohl beim Trägersystem wie auch bei im Innenraum verwendeten Materialien. Zudem hat sich kein geographisch korrekter Besatz an Vögeln realisieren lassen, und deren Arten- wie Exemplarzahl scheint mir so niedrig zu sein, daß mancher und mancher Limikolenkäfig für Besucher interessanter sein könnte. Zudem hat sich die Kunststoffkissendecke nicht als hagelfest erwiesen und wurde bis heute nur sehr provisorisch geflickt. Schließlich ist es in diesen Großräumen weniger einfach als in kleineren Urwaldhäusern wie in Krefeld oder Dortmund, im Falle von Schäden die fraglichen Elemente zu reparieren oder auszuwechseln. Insofern wäre eine baukundliche Arbeit zu den älteren Urwaldhäusern ein auch für die Zukunft sehr nützliches Unternehmen. (04.05.2009, 14:32) | ||
| Matthias: | Welche Probleme gab es denn in Arnhem? Und welches nordamerikanische Gebäude meinen sie? (02.05.2009, 11:31) | ||
| IP66: | Wie gut haben sich eigentlich die Baustoffe bei dem nordamerikanischen Gebäude bewährt? In Arnheim, aber auch in anderen Urwaldhäusern, gab und gibt es diesbezüglich schon nach kurzer Zeit große Probleme. (02.05.2009, 10:26) | ||
| Onca: | habe hier mal einen Vergleich zwischen zwei Bauten, die beide das Thema Gondwana verbindet. Das eine ist inzwischen geschlossen und das andere noch nicht eröffnet. Brisbane vs Leipzig (01.05.2009, 19:47) | ||
| BjörnN: | Die Bauarbeiten am Gebäudering scheinen abgeschlossen zu sein, alle Kräne sind weg. Das Innere der Halle ist planiert und wurde mit einer Art grauem Kies bedeckt. Lt. Ausschreibung soll im Juli der Bau der rückwärtigen Tieranlagen beginnen. Diese entstehen an der Pfaffendorfer Straße bis zur Ecke Kickerlingsberg. Zu diesem Zweck wird die alte Zoomauer auf ca. 65 Meter Länge abgerissen und einige wildwuchernden Bäume werden gerodet. @Martin Nebelung Ich habe mal gelesen, dass es in den Niederlanden einige Privathalter geben soll, die Indische Zibetkatzen halten. Ich hoffe sehr, dass diese Art noch aktuell ist, ist es doch sehr attraktiv. Allerdings war auf dem Modell kein Gehege für diese Art abgesteckt, wohl aber für die Fischkatze, den Serval und den Ozelot. Sollte diese Art nicht zu bekommen sein, wären auch Rostkatzen eine hübsche asiatische Alternative neben den Fischkatzen in der Halle. (03.04.2009, 13:44) | ||
| Michael Mettler: | Wenn es nicht unbedingt die Indische Zibetkatze (V. zibetha) sein muss, wäre die Malaiische (V. tangalunga) verfügbar - die wird in Rotterdam gezüchtet. (03.04.2009, 13:14) | ||
| Martin Nebelung: | Wo wil man die indischen Zibetkatzen denn herbekommen? in Europa scheints ja keine mehr zu geben. Gibt es sonst irgendwelche News,bezüglich dem Tierbesatz? (03.04.2009, 12:45) | ||
| BjörnN: | Stimmt, Asche auf mein Haupt- die Klugscheißerei sei Ihnen verziehen.... (kleine Katze ist kleine Katze (-:) (26.03.2009, 17:54) | ||
| Holger Wientjes: | Wobei die Zibetkatze ja `ne schleichkatze ist... Ich weiss, das war jetzt Klugschei...rei ;-) (26.03.2009, 17:33) | ||
| BjörnN: | @André Haubrich An Kleinkatzen sind geplant: Serval, Ozelot, Indische Zibetkatze und Fischkatze Ich weiß nicht, ob sich die Gehegegrößen noch verändert haben, doch waren ursprünglich für die Servale 100m² geplant, was ich etwas mager finde. Es gibt im Zoo bereits 4 Großkatzenarten (Angolalöwe, Amurtiger, Amurleopard, Irbis), weshalb ich glaube, dass man den Verzicht auf Nebelparder verschmerzen kann. Es wird im Afrikabereich eine Voliere für Spinte geben, die Schuhschnäbel werden wohl nicht in einer Voliere gehalten. Ansonsten habe ich zu freifliegenden Vogelarten noch nix konkretes gehört, denke aber schon, dass es einige kleine Vögel freifliegend geben wird. (26.03.2009, 17:14) | ||
| André Haubrich: | Eine größere Katzenart hätte Gondwanaland bestimmt nicht geschadet, aber Servale und Ozolots (sind noch geplant?) ersetzen die Parder recht gut. Auf dem Video waren auch ständig Vogelgezwitsche zu hören, sind Volieren geplant oder sogar freifligende Vögel? (26.03.2009, 14:41) | ||
| BjörnN: | @IP66 Sie werden auch Grüne Leguane präsentiert bekommen, nicht allerdings anstelle der Nebelparder. Für die Leguane ist ein separates Gehege im Südamerikateil vorgesehen, wo sie ja auch geographisch hingehören.... (26.03.2009, 10:40) | ||
| IP66: | Muß ich das so verstehen, daß man jetzt anstelle der Nebelparder im neuen Großbau jene grünen Leguane zu sehen bekommt, die sich auch in Kleinzoos und beim Zoohandel großer Beliebtheit erfreuen? (26.03.2009, 10:37) | ||
| BjörnN: | @Oliver Jahn Dass der Kater aus Prag kam, ist mir bekannt. Meine Ausführung bezog sich nur auf das Weibchen (sie) aus Howletts. Mir wurde kurz vor Weihnachten berichtet, dass die Katze nach Berlin kam, um mit dem Kater 2010 eingewöhnt nach Leipzig zu gehen. (26.03.2009, 10:32) | ||
| Jennifer Weilguni: | Warum eigentlich "wo sie ja leider bleiben werden" ? Ich finde es schön, dass es wieder einen Halter mehr in Deutschland gibt und ich verstehe immer noch nicht, wie Frankfurt sich nur von den Pardern trennen konnte. Natürlich hätten sich Nebelparder auch in Leipzig gut gemacht, aber letztendlich ist es doch schön, dass es überhaupt wieder ein Pärchen mehr zu sehen gibt in unserem Land. (26.03.2009, 07:53) | ||
| Oliver Jahn: | @Sven, warum wusste ich dann bereist vor Eintreffen der Katze, dass der Kater in Berlin bleibt? ;-) (26.03.2009, 00:01) | ||
| Sven P. Peter: | So wie ich es hörte ist es noch gar nicht so lange her, dass die Nebelparder dem TP zugesprochen wurden. Ich kann ja mal Anfang der Woche nachfragen. (25.03.2009, 23:40) | ||
| Oliver Jahn: | @BjörnN, stimmt wieder mal nicht, so leid es mir auch tut. Der Kater ist aus Prag. Und die Katze kam aus England erst, als schon feststand, dass der Kater in Berlin bleibt. (25.03.2009, 22:30) | ||
| BjörnN: | Es gab von Anfang an einen Alternativbesatz für dieses Gehege (450m²) - der bestand ursprünglich aus Languren. Ich vermute, dass es einen triftigen Grund haben wird, dass man auf diese schönen Katzen verzichtet. Immerhin hat man sie schon im letzten Jahr, aus England kommend, in Berlin "zwischengelagert", wo sie ja jetzt leider bleiben werden. Das hätte man sicher nicht getan, wenn man schon damals eine Alternative gehabt hätte. (25.03.2009, 14:52) | ||
| Ralf Wagner: | Warum wurden eigentlich die Nebelparder gestrichen & kommt ein Alternativbesatz??? Danke. BG (25.03.2009, 14:35) | ||
| BjörnN: | Die Arbeiten am Gebäudering scheinen, mit Ausnahme des auf dem Bildes einsehbaren Teiles, vollständig abgeschlossen zu sein. Drei der fünf Kräne im inneren der Halle sind bereits demontiert und abgefahren. Eine weitere große Rampe, wohl für den Riesenkran, der für die Errichtung des Daches notwenig ist und der im Mai kommen soll, wurden in den letzten Tagen errichtet. Der Boden in der Halle wird jetzt Stück für Stück eingeebnet, wohl als Vorbereitung auf die Geländemodelierung. (25.03.2009, 13:07) | ||
| BjörnN: | Stand der Bauarbeiten: März 2009 Werbevideo des Zoos für Gondwanaland http://www.bild.de/BILD/regional/leipzig/aktuell/2009/03/16/leipzigs-neue-zoo-welt/die-ersten-bilder-aus-gondwanaland.html (24.03.2009, 17:55) | ||
| BjörnN: | @Cajun Deshalb bewusst die Wortwahl "sollen" und nicht "werden"... (02.03.2009, 08:09) | ||
| Sven P. Peter: | Ebenfalls zum Tierbesatz ist anzumerken, dass die Nebelparder gestrichen wurden. Sehr zur Freude des TP, der das Pärchen nun behalten darf. (01.03.2009, 23:39) | ||
| cajun: | @BjörnN: Immer mal abwarten was 2010 da letztendlich hinzieht.... ;-) (01.03.2009, 23:36) | ||
| BjörnN: | Ein Dortmunder Zoofreund hat im zoofreunde-Forum vermeldet, dass 2010 die 3 Riesenottervollgeschwister 1,0 "Xingu" (geb. im August 2007), 0,1 "Tupi" (geb. im August 2007) und 0,1 "Mandija" (geb. im August 2005) aus Dortmund im Gondwanaland einziehen sollen. (01.03.2009, 16:08) | ||
| Ralf Wagner: | @André Haubrich: Bei meinem letzten Besuch am 2.2.09 waren die Außenmauern schon soweit hochgezogen, daß man keinen Einblick mehr auf die innere Baustelle hatte, nur durch eine Öffnung war etwas zu sehen, es herrscht anscheinend reges Treiben(siehe Foto). Dieses Jahr soll noch die Dachkonstruktion aus Stahlträgern stehen, allerdings noch ohne die Folienkissen. Im September sind an zwei Tagen für Fördervereinsmitglieder Baustellenbegehungen geplant, mal sehen, ob man da einige Fotos machen kann. Beim Tierbestand dürfte sich, wie im Zoo Leipzig Thread (Beitrag von BjörnN vom 16.12.08)angegeben, soweit ich weis, nichts geändert haben. VG (08.02.2009, 20:49) | ||
| André Haubrich: | Gibt´s eigentlich etwas Neues beim Bau und der Artenwahl? Die Infos auf der Homepage sind noch seit Sommer 08 die gleichen. (05.02.2009, 17:21) | ||
| BjörnN: | Auf dem Modell im Container ist von einer Reihe von Arten die Rede, von denen allerdings die wenigsten vom Zoo bestätigt sind. Sicher kommen Braune Landschildkröten, Komodowarane, Eulenkopfmeerkatzen, Dianameerkatzen, Krallenäffchen und Totenkopfäffchen. Auch die Nebelparder sollen schon sicher sein, weiß ich allerdings, ebenso wie von den Riesenottern, nur aus 2. Hand. Der Plan spicht noch von Nashörnern, Fischkatzen, Ozelot, Serval, Sundagavial, Schuhschnabel und Zwergflusspferden. Wie es mit der Bestellung und Reservierung dieser Tiere aussieht, weiß ich nicht. Der Zoo wird aber sich dran sein (also Kategorie II). Kategorie III umfasst weiterhin das Sumatranashorn, Languren, Zebraducker etc.... (06.08.2008, 16:52) | ||
| Sacha: | Hat sich in der Zwischenzeit bezüglich des Tierbestandes für Gondwana wieder etwas Neues ergeben? Welche Tier ziehen definitiv ein (1. Kategorie), bei welchen ist man dran (2. Kategorie) und von welchen träumt man noch (3. Kategorie)? Insider bitte melden! (06.08.2008, 12:03) | ||
| th.oma.s: | nach mdr-berichten erhöht sich der finanzbedarf für gondwana von 50 mio € auf 60 mio €. über die aufstockung der finanzierung wird verhandelt... (29.07.2008, 23:38) | ||
| Michael Amend: | Baustelle Gondwanaland,Anfang Juli. (27.07.2008, 18:22) | ||
| ASH: | Seit letzter Woche steht neben der Robbenanlage (auf dem Platz vor dem Zierentenbecken) ein Info-Container zu Gondwanaland inkl. eines Modells, in dem einige Arten des geplanten Tierbestandes genannt werden. Gelungen ist auch eine Animation zum Thema "Gondwanaland" (Kontinententeilung etc.). - Die Baustelle wächst weiter, erkennbar ist z. B. schon der (Rohbau-)Tunnel, durch den einmal die Boote fahren werden. (22.07.2008, 10:04) | ||
| Andreas: | Vorherige Bebauung, zumal durch eine Fabrikhalle, ist keine Garantie für eine Befundfreiheit. Gerade durch nicht tief gegründete Gebäude wurden vorhandene Funde einfach nicht entdeckt oder nur leicht angeschnitten und anschließend überbaut. Oft wurde und wird auf festen Untergründen nochmals aufgeschüttet, verdichtet und dann gebaut. Im Falle Gondwana Land zu spekulieren, warum die Bestattungen nicht vorher gefunden wurden wären müßig. Auf einem ca. 2,7 ha großen Gelände justament da tiefer zu bauen, wo eine vielleicht 30 m² umfassende Fundstelle ist, nennt man Pech. Zu hoffen ist, daß die beauftragte Grabungsfirma zügig und kostengünstig arbeitet oder, falls es nicht so eine große Rolle spielt, die Baustelle um einige Meter zu verlegen. Natürlich könnte das Desinteresse an „jüngeren“ Befunden auch ein Grund sein, genau wie das Vertuschen von Funden seitens der vorherigen Baufirma(aus Kostengründen), warum bisher nichts entdeckt wurde. War und ist übrigens ÜBERALL üblich, nach dem Motto- nur nicht erwischen lassen. IP 66, das Auffinden des Schweines als Bauopfer aus dem 14. Jhd. in Burg Stargard ist Ergebnis so einer „Lustgrabung“. Neusten Erkenntnissen zu folge war es ca. 1/2 Jahr alt, die Wachstumsfugen deuten auf ein seeeehr groooßes Hausschwein mit phänotypischen Merkmalen des Wildschweines hin. Leider mußte ein im Planum angeschnittenes Rind (Kalb oder kleine Rinderrasse?) aus Zeitgründen(nicht Kosten, haben ehrenamtlich geackert) und Dessinteresse des Bauherren und der übergeordneten Behörde im Boden verbleiben. Ob in 20 Jahren noch etwas davon vorhanden ist, ist fraglich, obwohl wir versucht haben, es in Situ zu konservieren. (18.04.2008, 08:45) | ||
| IP66: | Ich denke, daß derartige Grabungen auch in der archäologisch durchaus aktiven DDR nicht aktuell waren. Archäologische Erkenntnisse über die Neuzeit, insbesondere über schriftlich so gut dokumentierte Epochen wie das 19. Jahrhundert, galten lange als unbedeutend und zu vernachlässigen. Die neue Grabungsgesetzte denken da sehr umfassend, weil sie vermeiden wollen, daß bei Baumaßnahmen archäologisch wertvolle Befunde vernichtet werden und da keinen Unterschied zwischen einzelnen Epochen machen. Der Nachteil liegt darin, daß die vorgehaltenen Archäologen oft mit wenig aufschlußreichen Neuzeitgrabungen beschäftigt sind, während an anderer Stelle für Befunde aus weniger gut dokumentierten Zeiten die Kapazitäten fehlen. Das Ergebnis ist, daß vor allem dort gegraben wird, wo es aus gesetzlichen Gründen notwendig ist, daß aber die Zahl der wissenschaftlich begründeten Kampagnen sich stark reduziert hat und dergleichen mittlerweile "Lustgrabung" heißt. Immerhin wird so vermieden, daß wichtige Befunde verschwinden, aber manch' wichtiges Grabungsprojekt bleibt der Zukunft überalssen. (17.04.2008, 18:21) | ||
| Ronny Keller: | Bei der Errichtung von Pongo-Land, hat es meines Wissens keine derartigen Probleme gegeben. Ich stelle mir nur die Frage, warum man diese Grabstätte wenn sie aus der Zeit der Völkerschlacht stammt nicht schon eher gefunden hat. Selbst wenn der Fundort dieser nicht genau am Standort der alten Fabrikhalle liegt, das Baustellengelände ist ja schon wesentlich größer, so waren doch auch bei der Errichtung dieser sicherlich umfassende Erdarbeiten notwendig. Hoffen wir mal auf eine schnelle archäologische Aufarbeitung. Weitere Bauverzögerungen wirken sich sicherlich nicht förderlich auf den Zeitplan der Umsetzung des Gesamtkonzeptes "Zoo der Zukunft" aus. (17.04.2008, 11:41) | ||
| Karsten Vick: | Ich kann mich dunkel an einen PANTHERA-Artikel erinnern, in dem berichtet wird, dass sich auf dem Gelände, auf dem später der Fettviehhof entstand, noch später Pinkerts Kneipenzoo, also im Bereich des heutigen Gründergartens, zur Zeit der Befreiungskriege ein Lazarett oder so was befand. Insofern konnte man dort mit Überraschungen rechnen. Allerdings war doch das Gelände schon vorher mit dieser Fabrikhalle bebaut??? Im hinteren Zoobereich gab es solche Probleme wohl nicht. (17.04.2008, 11:21) | ||
| IP66: | Gab es eigentlich bei Großprojekten wie dem Menschenaffenhaus oder den Afrika-Anlagen vergleichbare Probleme? (17.04.2008, 10:35) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Ronny Ernsthaft jetzt ???? Du meine Güte, da könnte man ja fast schon wieder einen neuen Erlebnisbereich draus machen :-). Ärgerlich für den Zoo, mit derartigen Hindernissen war wohl kaum zu rechnen. (16.04.2008, 14:20) | ||
| Ronny: | Gondwana-Bau gestoppt !!!! Wie heute das Radio bekannt gegeben hat, wurde der Bau der Gondwanahalle vorerst gestoppt. Der Grund ist der Fund eines Massengrabes aus der Völkerschlacht von 1813. Zur Zeit laufen die Untersuchungen. (16.04.2008, 12:14) | ||
| BjörnN: | Die Bauarbeiten für das Gondwanaland haben nun endlich nach verlängerter Planungsphase begonnen. Die Baugrube wird zunächst noch vertieft und zukünftig wird im 2-Schicht-System gearbeitet, um den angestrebten Eröffnungstermin vielleicht doch noch zu schaffen. An der Elefantenbullenanlage soll im Laufe der nächsten Wochen eine Aussichtsplattform entstehen, um den Bau erhöht verfolgen zu können. Auch eine Ausstellung zum Tierbesatz und architektonischen Konzept soll im Laufe des Jahres folgen. (20.03.2008, 20:33) | ||
| BjörnN: | Diese Animationen sind von Obermeyer Albis und schon älter.... Weißt du, wo man sich diese anschauen kann, ich kenne nur ausgeschnittene Bilder davon... (29.11.2007, 01:45) | ||
| th.oma.s: | jo in der mdr-info waren auch animationen der anlagen zu sehen mit ... u.a. spitzmaulnashörnern. (28.11.2007, 21:19) | ||
| ASH: | Heute war Grundsteinlegung für die Gondwana-Halle. Eine Pressemitteilung erwähnt "(...) mehr als 40 exotische Tierarten, wie Riesenottern, Zwergflusspferde, Tapire und Nashörner (...)". (28.11.2007, 20:08) | ||
| Michael Mettler: | @BjörnN: Aber nicht ohne Beispiel in der Geschichte der Erhaltungszuchten. So weit mir bekannt, wurden in Hellabrunn in der Frühphase der Przewalskipferdezucht mehrere Tiere ausgeschlossen, weil sie nicht Heinz Hecks züchterischem Idealbild = "Rassestandard" entsprachen, und beim Davidshirsch sollen die hie und da in England und den USA aufgetretenen Tiere mit weißen Flecken ebenfalls ausgemerzt worden sein.... (12.11.2007, 13:32) | ||
| BjörnN: | Ich habe es auch nicht als ernst aufgefasst.... Wäre schon ein kleiner Skandal, wenn man ein Nachwuchstier von einer Gattung, die nur noch mit 300 Exemplaren vertreten ist, für die Zucht aussortieren würde, nur weil es einen weißen Vorderlauf hat..... (12.11.2007, 10:25) | ||
| Michael Mettler: | @BjörnN: Sorry, aber das war wirklich nicht ernst gemeint... @Sven: Soll nicht das Breitmaulnashorn näher mit dem Sumatranashorn verwandt sein als die beiden anderen Asiaten? (12.11.2007, 08:56) | ||
| Maik Schilde: | Momentan gibt es einen verantwortlichen Kurator für die Planung des Gondwanalandes. Dieser wird natürlich auch von den anderen Kuratoren im Bezug auf Anlagenplanung unterstützt. Die Anlagen sind natürlich für bestimmte Tierarten geplant, wobei es natürlich immer Umbesetzungen geben kann. Außerdem kommt ein Kurator für Botanik. (12.11.2007, 08:05) | ||
| Sven P. Peter: | Und dann mit einem Panzernashorn eine Hybridenzucht beginnen ;) (11.11.2007, 23:56) | ||
| BjörnN: | Sie umhüllen sich mal wieder mit Geheimnissen, Herr Mettler.... (11.11.2007, 22:36) | ||
| Michael Mettler: | Na, wer weiß, vielleicht wird ja das "gestiefelte" Sumatranashorn aus Cincinnati DOCH noch "aussortiert" :-) (11.11.2007, 21:57) | ||
| Ralf Sommerlad: | wie bereits gesagt: ich denke, dass die leipziger mit überlegung und sorgfalt an das projekt herangehen.platz für ein gewisses wunschdenken ( sumatranashörner) darf dabei ruhig bleiben (11.11.2007, 21:36) | ||
| th.oma.s: | man mag zum projekt zoo der zukunft stehen wie man will, wer den leuten im zoo leiptig mangelnde professiionalität (letztendlich laienhafte vorgehens-weise) vorwirft, begibt sch m.e. auf ganz dünnes eis. (11.11.2007, 20:32) | ||
| IP66: | So böse habe ich es nicht gemeint ... Aber auch ein Bepflanzer sollte bei der Planung seines zukünftigen Berufsfeldes dabeisein, wie auch der Zuständige Biologe. Andererseits rinde ich auch, daß die leipziger Großprojekte, abgesehen von der Umnutzung des neuen Raubtierhauses, die aber weder mit Pflanzen noch mit Tieren zu tun hatte, recht gut geplant wurden und mir von den neueren empathischen Anlagen die durchdachtesten zu sein scheinen. Insofern wird man abwarten müssen, was am Ende der Entwicklung steht - zumal ja noch nicht einmal der Rohbau steht, für Umplanungen durch die neuen Fachleute also auch noch Raum ist. (11.11.2007, 13:53) | ||
| BjörnN: | Bevor hier in großem Maße über die Planung und die Durchführung gespottet wird, sollte man sich vielleicht die Stellenausschreibung mal durchlesen, die der Zoos ausgegeben hat. Dort wird ein Kurator/-in gesucht mit abgeschlossenem Landschaftsarchitekturstudium oder Gartenbaustudium für die botanische Planung und Umsetzung und ein Biologie/-in als Kurator/-in. In dieser Ausschreibung ist kein Wort vom Gondwanaland, weshalb ich davon ausgehe, dass bereis ein zoointerner Koordinator für den zukünftigen Tierbestand gefunden wurde. Leipzig wird sicher nicht den Fehler begehen und bei einem derartig finanzaufwändigen und prestigkräftigen Projekt die Tierplanung schleifen lassen oder sie in die Hand eines Unerfahrenen geben. Das Projekt hat oberste Priorität und wird auch sicher mit der ihm gebührenden Feinfühligkeit und Professionalität gehandhabt werden. (11.11.2007, 11:29) | ||
| IP66: | Es zeugt aber von einem begrenzten Grad von Professionalität, wenn man ein Tierhaus baut, von dem man nicht weiß, welche Tiere man darin unterbringen will und zu dem man auch noch den passenden Kurator sucht, der, wenn er seine Stelle antritt, beschaffen muß, was eine Donatorenversammlung zuvor für beschaffenswert erklärt hat. Vielleicht sollte man sich bei Mühling die Pläne des Warmhauses des alten Zoos in Nürnberg beschaffen - in diesem Mehrzweckgebäude ist ja sehr vieles gehalten worden. Und den Namen könnte man auch ändern, von Gondwanaland in Mehrzweckuniversum. (11.11.2007, 10:07) | ||
| Alexander Fuchs: | @hannes lüke: ja turkologie, aber kein bang boom bang. (11.11.2007, 07:00) | ||
| Konstantin Ruske: | Engelmann- nicht Engelhardt! Wie genau sind denn die anderen Informationen recherchiert...? (10.11.2007, 22:36) | ||
| Hannes Lüke: | Turkologie und Bang Boom Bang he? (10.11.2007, 18:01) | ||
| Niedersachse: | Das Mäzene-Forum ist eine Gruppe bei studivz.de Dr. Engelhardt der vorherige Gründergarten-Kurator, hat sich ja bereits auch schon um den Tierbestand gekümmert. Und es wäre auch fahrlässig, wenn man zu diesem Zeitpunkt noch keine Arten festgelegt hätte. (10.11.2007, 13:49) | ||
| BjörnN: | Hallo Alexander Fuchs, wo findet man denn dieses Mäzene-Forum, dort scheint es ja interessante Infos zu geben? (10.11.2007, 13:32) | ||
| BjörnN: | Keine großen Flsspferde mehr, das kann ich nur befürworten. Umso mehr Platz bleibt für zukünftige Anlagen für die Spitzmaulnashörner oder eine neuePaviananlage im Bereich der Kiwarasavanne.... (10.11.2007, 12:37) | ||
| Ralf Sommerlad: | Na, ich denke, dass das Leitungsteanm des Zoos das schon hinbekommen wird. Jedenfalls weiss ich, dass der Kurator für Reptilien und Amphibien sich derzeit schon um diesen Bereich kümmert. (10.11.2007, 12:05) | ||
| Sven P. Peter: | Bestimmt nicht der Kurator die Tierarten? Stehen also dank nicht vorhandenem Kurator noch gar keine Arten fest?! (10.11.2007, 11:31) | ||
| Niedersachse: | Der Zoo sucht übrings fürs Gondwanaland nen neuen Kurator. Ursprünglich sollte wohl die Stelle intern besetzt werden (10.11.2007, 11:31) | ||
| Ronny: | Bei einer kommentierten Fütterung wurde auch mal erzählt, dass Zwergflusspferde auf jedenfall kommen werden. (10.11.2007, 10:34) | ||
| Alexander Fuchs: | Die Quelle ist Gruppe Zoo Leipzig Mäzene Forum. Auszug: T. K. schrieb am 03.11.2007 um 19:43 Uhr Flusspferde werden nicht mehr kommen. Nur noch Zwergflusspferde im Gondwanaland. Senja ging nach Bremerhaven nicht Bremen. P.S. Den Namen habe ich rausgenommen bzw. abgekürtzt (10.11.2007, 10:03) | ||
| IP66: | Im Grunde können die Leipziger ja sehr viel beschaffen, da sie sich nicht geographisch gebunden haben - damals in Köln zwang ja die Festlegung auf das südöstliche Asien und Australien zu einer gewissen Disziplin. (10.11.2007, 09:54) | ||
| BjörnN: | Passt schon, sollte von meiner Seit nicht böse klingen. Woher hast du denn die Infos mit den Zwergflusspferden, wo kann man es nachlesen?? (09.11.2007, 20:49) | ||
| Alexander Fuchs: | @BjörnN Das mit dem vermessen war nur Spaß, die Fläche kommt mir optisch nicht so groß vor. Und man muss mich auch nicht siezen, da ich noch nicht so alt bin. Was ich gerade erfahren habe bzw. gelesen habe, dass Zwergflusspferde für Gondwanaland geholt werden. (09.11.2007, 19:46) | ||
| BjörnN: | Können Sie bereits Aussagen darüber machen, wie es mit dem Neuimport von Duckern für das Gondwanaland aussieht? Hat es sich als Utopie herausgestellt, Zebraducker oder Gelbrückenducker zu importieren oder ist der Zoo noch an der Sache dran? (09.11.2007, 12:10) | ||
| IP66: | Für Köln verheißen wurde unter anderem Schnabeligel und Fuchskusu und eine große Voliere mit Paradiesvögeln, wobei es ja immerhin einige wenige Tiere in der entsprechenden Grotte gab. Die Diskussion um die Größe der Halle verweist auf die Schwierigkeit, die neuen Riesen-Urwaldhäuser in Zoolandschaften zu integrieren. Das Problem ist nicht ganz neu - nicht umsonst hat Krefeld sein Menschenaffenhaus in den äußersten Winkel seines Erweiterungsgeländes verschoben. Ein Großbau wie das neue leipziger Menschenaffenhaus oder das jetzt geplante Gebäude ist geeignet, jede Parklandschaft aus den Angeln zu heben, weshalb ich ganz froh bin, wenn sie auf ein Sondergrundstück verschoben wird, auch wenn das eine Reihe von Baudenkmälern gekostet hat, die man vielleicht mit Gewinn hätte integrieren können. Ganz am Anfang der Geschichte des modernen Zoos, als die überlieferten Staffagen englischer Gärten immer mehr wuchsen, um als Tierhäuser dienen zu können, stand man vor einem ähnlichen Problem, und es waren vor allem berliner Architekten, die daraus fruchtbare Lösungen entwickelten; derzeit habe ich aber eher den Eindruck, daß man das Problem sieht und die Lösungen noch auf sich warten lassen. (07.11.2007, 11:15) | ||
| BjörnN: | Dann vermessen Sie mal die Fläche, doch glaube ich, dass man Architektenangaben getrost vertrauen kann und einen manchmal das Augenmaß durchaus täuschen kann. Die Architekten und Landchaftsplaner müssen immerhin das Projekt verwirklichen und ich sehe keinen Anlass, warum falsche Angaben über die Flächenmaße veröffentlicht werden sollten. (07.11.2007, 09:19) | ||
| Tim Sagorski: | Was hatte Köln eigentlich damals fürs Regenwaldhaus in der veröffentlichten Artenliste "versprochen" ??? (07.11.2007, 09:16) | ||
| ASH: | @IP66: Das Eindringen der Nässe hat vielleicht weniger mit der Baupolitik früherer Jahre zu tun als vielmehr mit dem Fluss unter den Raubtierfelsen. @all: Ich finde, dass Gondwanaland an der jetzigen Stelle viel besser aufgehoben ist als am ursprünglich vorgesehenen Ort. Keineswegs hätte man bei einem Hallenbau dieser Größe in der Mitte des Zoos erhaltenswerte und denkmalgeschützte Bausubstanz stehen lassen können. Der neue Bauplatz schließt sinnvoll eine Brache in der städtischen Bebauung und erlaubt auch eine bessere Erschließung und Nutzung (Events uw.) der Halle. (07.11.2007, 08:44) | ||
| Alexander Fuchs: | Fahre heute noch mal nach Leipzig, werde die Fläche jetzt vermessen ;-). Im Großen und Ganzen lass ich mich überraschen. Meine Meinung darüber steht unten und vielleicht ändert sie sich im Jahr 2009. (07.11.2007, 06:36) | ||
| Mel: | Hr. M. Schilde dürfte ich fragen, ob Sie immer noch am UFZ tätig sind und im aktuellem Fall, vom bzw. für den Zoo Leipzig auf Grund Ihrer Expertise eine beratende/betreuende Funktionen bezüglich Reptilien im "Godwana"(zB. Komodos & Gaivale usw.)ausüben? Gruß und Dank Mel (06.11.2007, 23:30) | ||
| Ralf Wagner: | Also laut der neuen Panthera hat der Zoo Leipzig 2,8 ha mehr Fläche als zuvor! Dann wird es schon in etwa hinkommen mit den 2,7 ha für Gondwanaland. Hier nochmal ein Foto(ist der mittlere Teil). VG (06.11.2007, 21:37) | ||
| BjörnN: | Es sind knapp 2,7ha, allein die Halle soll 1,5ha Nutzfläche haben und es gibt einige Außenanlagen und Versorgungsgebäude. Sicher, man wollte es kombinieren, doch wäre der Aufwand in Bezug auf die Umgestaltung des Zoos viel zu aufwändig gewesen. Ich finde es so gut, wie es wird, die Außenanlagen können größer sein. (06.11.2007, 20:01) | ||
| Alexander Fuchs: | BjörnN "2,7ha neues Zooland" Ich habe mir das Bauland angeschaut, niemals 2,7 ha "In der Mitte des Zoos wäre der Platz viel zu beschränkt gewesen und man hätte wervolle alte Nausubstanz abreißen müssen." Nein, man wollte es miteinander kombinieren. (06.11.2007, 19:57) | ||
| BjörnN: | Also, als gescheitert würde ich beim besten Willen nicht ansehen. In der Mitte des Zoos wäre der Platz viel zu beschränkt gewesen und man hätte wervolle alte Nausubstanz abreißen müssen. Ich glaube, dass die Halle dor, wo sie hinkommt, auf 2,7ha neues Zooland,am besten aufgehoben ist. Natürlich werde wir abwarten müssen, was für Tiere letztendlich kommen, doch glaubeich, dass die Zooleitung mit ihren weit reichenden Kontakten viel möglich machen kann, wenn auch nicht alles.... Immerhin ist dieses Projekt ein zoologisches Aushängeschild, welches vermutlich über Jahre unerreicht bleiben wird.... (06.11.2007, 19:51) | ||
| Alexander Fuchs: | Also ich verfolge den Thread ja schon eine ganze weile, ich wär ja schon Froh wenn man eindrittel der Tiere zu sehen bekommt. Aber jetzt mal im Ernst, auch wenn ich mir jetzt garantiert keine Freunde mache. Das Projekt Gondwanaland ist doch gescheitert. Es sollte doch im Mittelpunkt des Zoos erbaut werden und alle Kontinente miteinander vereinen bzw. "verschmelzen". Ist nicht passiert und wird auch nicht passieren. Schade drum. (06.11.2007, 19:46) | ||
| BjörnN: | Herr Schilde, darf ich fragen, woher sie diese detalierten Informationen haben? Sind Sie Mitarbeiter des Zoos oder ein großer Kenner? (06.11.2007, 19:42) | ||
| Michael Mettler: | @Sven: Nur, wenn Languren neuerdings zu den Insekten gezählt werden. Das jetzige Affenhaus soll doch ein Insektarium werden :-) (06.11.2007, 19:09) | ||
| Sven P. Peter: | Es kommen doch Meerkatzen in die Halle, da werden doch Affenkäfige für Languren frei^^ Nun mal Butter bei die Fische Herr Schilde: Wir wollen hier keine spannung aufbauen, sondern uns über fakten und spekulationen austauschen. Wenn ich was weiß was ich nicht weitersagen darf, dann tue ich dies auch nicht, und mache keine Andeutungen. Wenn ich schon andeutungen mache, dann kann ich auch mehr sagen, da man, wenn Maulkorb von Zooseite vorhanden, schon mit andeutungen zu viel gesgat hat und ordentlich ärger bekommt. Interessant dazu: TV-Sender bezahlen Leute um in Foren unterschwellig Werbung zu machen, ebenso Lebensmittelhersteller. Wie viel zahlt hier wohl grad der Zoo Leipzig? *lach* (06.11.2007, 18:25) | ||
| BjörnN: | Schade, hätte mich sehr auf eine interessante neue Affenart aus der Langurenfamilie im Zoo gefreut, vor allem über die Tonkin-Languren.... (06.11.2007, 14:56) | ||
| Shensi-Takin: | Aha, also doch Manis pentadactyla! Sven hat schon ein bißchen recht-erst Andeutungen machen, und dann einen zappeln lassen...Dabei sollte man doch ohne viel Geheimniskrämerei auf das fertige Projekt gespannt sein, oder(allein schon wegen etwaiger Javanashörner ;)? (06.11.2007, 14:34) | ||
| Maik Schilde: | @BjörnN: Man kann leider nicht über alle Probleme in diesem Zusammenhang sprechen, da noch vieles in der Schwebe ist. Es kommt nun 1,0 Taiwan-Ohrenschuppentier der Nominatform. Später soll der Partner folgen. Languren kommen nicht, obwohl es kein Problem wäre diese zu bekommen. Es gibt da andere Gründe. Man sollt sich doch einfach überraschen lassen. Das macht die Sache spannender. (06.11.2007, 14:09) | ||
| BjörnN: | Ich glaube, viele hier im Forum lecken sich die Finger nach Insiderinfos über das Gondwanaland... Können Sie nicht noch ein bisschen preisgeben, z.B. zum Thema Francois-Languren oder Nebelparder, obwohl diesen auf der Karte hier im Thread gar kein Gehege zugeiwesen ist, kommen sie denn trotzdem?? Vielen Dank, mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg (06.11.2007, 13:46) | ||
| Sven P. Peter: | Pssst Michael, das ist doch noch geheim^^ Ich hoffe jedoch man setzt für Gondwana auf Panzernashorn-Importe. @Maik Schilde: Das ist ja nun auch sehr genial, erst Infos andeuten und dann sagen "Wir werden eh abwarten müssen." Und wie IP66 schon sagte, kommt sicher nur wenig von dem Angekündigten (vieleicht Nashornleguane, statt nashörnern? *g*). (06.11.2007, 11:45) | ||
| IP66: | Hat Herr Junhold bislang denn so viele Rara-Importe organisiert? Habe ich da etwas verpaßt? (06.11.2007, 10:46) | ||
| Michael Mettler: | @Shensi-Takin: Nee, die Wollnashörner habe ich für Hagenbeck in Verdacht. Schließlich würde die geplante Nashornanlage hinter dem Eismeer-Panorama entstehen, und Hagenbeck ist doch ein Geozoo ;-) (06.11.2007, 10:32) | ||
| Shensi-Takin: | @Maik Schilde (oder wie Sie heißen;): Mit Verlaub, "ereifern" tue ich mich nun wirklich nicht; ich habe nur (erneut) darauf hingewiesen, dass der genannte Nashornerwerb-"Top One"-Position hin oder her-äußerst unwahrscheinlich ist. Just my 2 cents...Doch womöglich hat MM recht;); oder vielleicht überrascht uns Leipzig gar mit ein paar geheimgehaltenen Coelodonta antiquitatis(passen allerdings schlecht in eine Tropenhalle...)? ;) In diesem Sinne noch frohes Spekulieren. ;) (06.11.2007, 10:03) | ||
| Michael Mettler: | Das mit den Sumatranashörnern ist nur Ablenkungstaktik. In Wirklichkeit stehen drei JAVAnashörner für Leipzig bereit, die aus einer privaten Zucht in den Vereinigten Arabischen Emiraten kommen werden... (Scherz) (06.11.2007, 09:42) | ||
| Maik Schilde: | @Shensi-Takin oder wie sie heißen? Ich denke es mühsehlig sich über so was zu ereifern. Wir werden eh abwarten müssen. (06.11.2007, 09:31) | ||
| Shensi-Takin: | @Maik Schilde: Mit allen Respekt gegenüber Herrn Junghold ("Top One" auch international, v.a. in Hinblick auf die AZA-Politik?) & Ihrer Meinung: aufgrund der unten genannten Umstände erscheint mir die Erwerbung von Sumatranashörnern durch Leipzig anders als bei Komodowaranen, Schuppentieren und Gavialen mehr als utopisch, um nicht zu sagen äußerst unwahrscheinlich. Och, keine Insider-Infos? Schade...;) @Ralf Wagner: Bitte, kein Problem; bei den heutigen neuen Artaufsplitterungen blicke ich häufig auch nicht mehr ganz durch...;) (06.11.2007, 09:24) | ||
| Maik Schilde: | @Sven P. Peter: Ja das bin ich. Im übrigen möchte ich keine Insider-infos bekannt geben. Nur so viel: Die Planung ist schon sehr weit fortgeschritten z. B. was die Gehege für die Komodowarane und Gaviale betrifft. Es wird mehre Anlagen (vor allem nicht einsehbare) für die Warane geben. Und was die Nashörner betrifft - klar klingt es utopisch, aber Herr Junghold ist momentan Top one und wenn es einem möglich ist, dann ihm. (06.11.2007, 09:10) | ||
| Ralf Wagner: | @Shensi-Takin: ok, danke, hatte ich noch nicht gewußt, habe es jetzt auch nochmal bei Wikipedia gelesen. VG (05.11.2007, 21:41) | ||
| Shensi-Takin: | @Ralf Wagner: Das dachte ich zuerst auch-aber anscheinend wird das Palawan-Schuppentier (Manis culionensis) inzwischen als eigenständige Art angesehen -s. " Philippe Gaubert and Agostinho Antunes: ASSESSING THE TAXONOMIC STATUS OF THE PALAWAN PANGOLIN MANIS CULIONENSIS (PHOLIDOTA) USING DISCRETE MORPHOLOGICAL CHARACTERS. Journal of Mammalogy, Volume 86, Issue 6, December 2005." (05.11.2007, 19:51) | ||
| Ralf Wagner: | @Shensi-Takin: ich dachte 7 Arten (zumindest laut der Säugetier-Enzyklopädie von D. Macdonald)!? VG (05.11.2007, 19:07) | ||
| IP66: | Wenn von den Plänen zum Besatz des leipziger Tropenhauses die Rede ist, erinnere ich gerne an die ersten Besetzungslisten zum kölner Regenwald, die schon vor der Grundsteinlegung im Katzentunnel hingen - außer Doppelhornvögeln und Krontauben kam kaum etwas von dem, was man azukündigen für sinnvoll hielt. Es würde mich ja freuen, wenn es in Leipzig anders wäre, und es mag sein, daß mancher jüngere Import Hoffnungen geweckt hat. Aber schon die Mühen, das Schuppentier endlich in den Elefantenhauskeller zu bekommen, mögen dafür stehen, wie schwierig es ist, selbst eine Art, die schon manches Mal in Europa gezeigt wurde, erneut zu bekommen. (05.11.2007, 19:06) | ||
| Shensi-Takin: | @Sven P. Peter: MW 8 Arten. @Ralf Sommerlad: Interessant-ein weiterer Grund für mich, dann zum gegebenen Zeitpunkt nach Leipzig zu fahren. (05.11.2007, 18:37) | ||
| Sven P. Peter: | Wie viele Schuppentierarten gibt es eigentlich? Und sollen die später aus dem Elefantenhaus ins Gondwana umsiedeln? Auch würde mich die Haltungsform der Nebelparder (nur innen?) interessieren. Ganz was anderes, ich habe erst vor ein paar Tagen meine Tierhaltungsbücher aufgeräumt, unteranderem war da "Schlammschildkröten" dabei, Autor: Maik Schilde Sollten sie der selbige sein gratuliere ich zu einem sehr interessanten werk :) (05.11.2007, 17:54) | ||
| Sacha: | Ich kann Shensi-Takin bez. der Sumatranashörner nur beipflichten. Ein Beispiel: Nicht einmal der Zoo Kuala Lumpur hält gegenwärtig diese Art - obwohl in Malaysia (nachweislich auf dem dazugehörigen Teil Borneos) Sumatranashörner heimisch sind und der Zoo gute Kontakte/Verbindungen mit den Nationalpark- resp. Naturschutzbehörden hat (wenn ich es recht in Erinnerung habe, dann hat oder hatte die Zoodirektion sogar Nationalpark-Aufgaben inne). Auf Borneo gibt es direkt neben dem Orang-Utan-Rehazentrum Sepilok eine Zuchtstation für Sumatranashörner. Ich konnte diese Station bei meinem Urlaub 2002/2003 (genaues Datum müsste ich nachschauen) nicht besuchen, ein Ranger erzählte mir aber, dass man dort von einer florierenden Zucht noch meilenweit entfernt sei. Der Zoo Cincinnati wird gegenwärtig und in den nächsten 10 Jahren allfällige überzählige Tiere nicht in europäische Zoos verfrachten, sondern wenn überhaupt in anderen US-Zoos unterbringen. Woher der Leipziger Zoo die S. bekommen soll, ist darum auch für mich ein Rätsel. Aber vielleicht gibt Maik Schilde ja ein paar Insider-Infos preis...? (05.11.2007, 16:51) | ||
| Ralf Sommerlad: | Die Konzeption der Krokodilanlage kenne ich,die Haltung von Tomistoma oder Ganges-Gavialen wäre problemlos möglich und ist auch angestrebt. Beide Arten sind durchaus auch mit ein bisschen Geschick und Geduld legal zu erhalten. (05.11.2007, 13:43) | ||
| Shensi-Takin: | @Maik Schilde: Die Frage bzgl. Sumatranashörner bleibt bestehen: Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Dem mir bekannten Zootierarzt von Cincinnati waren jedenfalls noch keine Anfragen bzw. Verhandlungen zw. Cinci und Leipzig diesbezüglich zu Ohren gekommen...(Stand September 2007) Woher also die "große Wahrscheinlichkeit"? Ähnliches frage ich mich bei Tomistomas oder Gavialen und halte es da mit Herrn Sommerlad: täte es da eine rel. kleinbleibende, bedrohte Krokodilart (Philippinen-, Rautenkrok etc.) nicht auch? BTW: ich dachte, das Exemplar wäre ein Chinesisches Schuppentier (Manis pentadactyla)? (05.11.2007, 13:06) | ||
| Maik Schilde: | Die Sumatranashörner werden mit großer Wahrscheinlichkeit kommen, auch Schuppentiere, Nebelparder und andere Highlights. Bei den Krokodilen ist noch nicht klar gewesen ob Sundagaviale oder Gaviale. Es werden aber wohl eher zweitere werden. Eine Pflegerin war schon zu einem Kurs in Taipeh zwecks der Java-Schuppentiere. Demnächst trifft ein Tier von dort ein. Wenn es mit der Haltung gut klappt, kommt der entsprechende Partner nach. (05.11.2007, 12:05) | ||
| IP66: | Immerhin gibt es eine Stützkonstruktion, die nicht verrotten kann - allerdings hat man wohl Wasser eindringen lassen und lange nicht saniert, aber wenn man bei einem Haus das Dach nicht dicht hält, läßt sich auf Dauer auch der Keller nicht trocken halten - eine Erkenntnis, die sich in der Baupolitik der DDR leider nicht niedergeschlagen hat und unter der man jetzt halt auch in Leipzig leidet. (26.10.2007, 11:37) | ||
| Sven P. Peter: | Also da muss ich intervenieren. Von hinten sind die Felsen eine mittelschwere Katastrophe. Sehr solide scheint mir das schon lange nicht mehr. (25.10.2007, 20:26) | ||
| IP66: | Die leipziger Raubtierfelsen scheinen ja, im Gegensatz zu anderen Anlagen, eine recht solide Stützkonstruktion zu besitzen. (25.10.2007, 11:18) | ||
| Ralf Sommerlad: | @?: Krokodilbulle ist richtig als gängige Bezeichnung. Was Gondwanaland angeht: Die Konzeption ist absolut aufregend und ich erwarte im Gegensatz zu manch anderen "Regenwaldhäusern" eine sehr sinnvolle Bestandszusammenstellung. An den Sumatra-Nashörnern allerdings hab ich erhebliche Zweifel, wissend um die Probleme bei den indonsischen Artenschutzbehörden.. (24.10.2007, 08:13) | ||
| Ralf Wagner: | Das Gelände für Gondwanaland, alles glatt/platt gemacht ;) also jetzt könnte es doch mit dem Bauen endlich losgehen! Im Hindergrund zu sehen, links oben die historischen Raubtierfelsen von hinten, mittig (etwas schwer zu erkennen zwischen den Bäumen) der größere Flugkäfig & rechts oben Elefantentempel mit einer Pagode. (24.10.2007, 00:17) | ||
| Mel: | Ich weiß gleich werd ich gemeuchelt, hab mir die Pläne mal mit der "Digitalen-Lupe" angeschaut, leider sind kaum Rückschlüsse bezüglich des geplanten Besatzes mehr möglich. (18.05.2007, 22:15) | ||
| Sebastian Dahl: | Die unter http://www.competitionline.de/site/20012003133114/20012003133114.php?wettbewerb_id=4734&preis_id=9487 einsehbaren Pläne sind jedoch recht unterschiedlich im Vergleich zu dem Plan unter http://www.lvz-online.de/download/dokus/grundrissstudie%20gondwanala.pdf (18.05.2007, 09:54) | ||
| Michael Mettler: | Das wäre dann mehr als die Hälfte des in den gesamten bisherigen ZOOM-Umbau gesteckten Finanzvolumens (m.W. rund 80 Mio. Euro). Aber im Gegensatz zu Gelsenkirchen (oder Hannover, Bremerhaven...) wird es darüber wahrscheinlich kein Genörgel unter den Zoofans geben, weil Leipzig noch ein richtiger Zoo ist und ja vielleicht Sumatranashörner für die Halle holt... (Ironie) (18.05.2007, 09:35) | ||
| Jennifer Weilguni: | Laut Presse soll Gondwanaland wohl 49,5 Millionen Euro verschlingen und eine dreieckige Form erhalten. (18.05.2007, 09:19) | ||
| ?: | Es klingt doch wirklich albern, oder ? Da Reptilien verwandschaftlich den Vögeln näher stehen als den Säugetieren, wäre Krokodilhahn angebrachter. Die Königskobra in Hamburg, ist das eigentlich ein Bulle oder eine Kuh ? In meinem Garten hatte ich beim Grillen kürzlich mit einem Blindschleichen-Bullen zu tun, das war eine gefährliche Situation, er war in Musth.Deswegen wird wohl auch der Königskobra-Bulle in Hamburg im Protected Contact gehalten,oder ? (17.05.2007, 19:21) | ||
| Sven P. Peter: | In sämtlichen Dokus auf Animal-Planet wird "Krokodilbulle" gesagt! (17.05.2007, 19:02) | ||
| Michael: | @?: Ich gehe mal stark davon aus, dass man die männlichen Tiere eigentlich Böcke nennt, da das gängig bei allen Reptilienarten ist. Meines Wissens (selbst Reptilienhalter und Züchter) gibt es für die weiblichen Tiere keine Bezeichnung. Natürlich sind auch die Jungtiere keine Zicklein oder Lämmer! :-) (17.05.2007, 18:47) | ||
| ?: | Wie nennt man eigentlich die Geschlechter bei Krokodilen ? Im Hagenbeck-Magazin nannte der Leiter des neuen Tropen-Aquariums die Männchen "Krokodilbulle " Finde ich sehr ungewöhnlich, Männchen und Weibchen sind doch etwas passender.Krokodilkuh ? Einfach albern. Und in Frankfurt schlüpfen regelmäßig Süßwasser-Krokodilkälber. (17.05.2007, 18:41) | ||
| Shensi-Takin: | @Helga: Stimmt zwar, doch spricht man hier eher von Weibchen...Oder sollte ich im Sinne der PC jetzt nur noch von Beutelwölfen und BeutelwölfINNEN oder von Herr und Frau Beutelwolf reden?? (17.05.2007, 15:29) | ||
| Helga: | "Benjamin" war eine Frau! (17.05.2007, 15:22) | ||
| Shensi-Takin: | Apropo Beutelwolf: wer will, kann hier noch etwas über "Benjamin", den letzten Thylacine in einem Zoo(Tod 1936) nachlesen: http://www.naturalworlds.org/thylacine/additional/benjamin/Benjamin_1.htm Zurück zum Thema "Gondwana-Halle"... (17.05.2007, 14:29) | ||
| Shensi-Takin: | @Tinky Winky: Auch wenn Takahe, Cahow, Elfenbeinspecht oder Petaurus gracilis u.a. einen immer wieder positiv als Beispiele des Lazarus-Effektes vorgeführt werden, so sollte dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass nur wenigen Arten das Comeback von den Toten gegönnt ist. Beim Beutelwolf sehe ich trotz viel Optimismus eher schwarz. PS: Geht es nur mir so oder spinnt hier zzt. etwas die Tastatur? (17.05.2007, 14:11) | ||
| Tinky Winky: | @alle, die auf meine Beutelwolf-Eintrag geantwortet haben. Ich habe mich nicht verschrieben,das war eigentlich als Witz gedacht auf Shensi-Takins Eintrag davor.Ich gehöre übrigens zu den Optimisten und glaube fest an ein Überleben des Beutelwolfs.Wie viele Tiere hielt man schon für ausgerottet und sie tauchten trotzdem wieder auf.( Triceratops und Co. gehören sicherlich nicht dazu) (17.05.2007, 12:42) | ||
| Michael: | @Jennifer Weilguni: Okay, dann wurden sie eben ausgerottet, aber das ist Haarspalterei, den Fazit ist, es gibt sie nicht mehr, wobei das nicht wirklich sicher ist, weil man seit vielen Jahren immer wieder von Sichtungen hört und es auch Bild und Film-Material gibt, wenn auch keine eindeutigen Aufnahmen. Aber das ist wieder ein anderes Thema und da Beutelwölfe auch nicht für Gondwanaland geplant sind, sollten wir das nicht weiter vertiefen. :-) (16.05.2007, 21:39) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Michael Muss korrigieren ! Wenn es keine Beutelwölfe mehr gibt, dann sind sie augerottet worden und nicht ausgestorben ! Und DARÜBER lässt sich gewiss nicht streiten. (16.05.2007, 21:05) | ||
| Michael: | Offenbar hat sich Tinky Winky nur verschrieben. Er meinte sicherlich Beutelteufel und nicht Beutelwölfe. Die Beutelwölfe sind schon seitz Jahrzehnten ausgestorben (oder auch nicht? - Darüber streitet man sich)... (16.05.2007, 18:58) | ||
| Daniel: | @Tinky Winky: War in mehren Zoos und Tierparks in Australien und da gab es fast überall Tasmanische Teufel. Hinzu kommt das diese vermehrt außerhalb von Tasmanien gehalten werden um diese Virusinfektion/Tumor Geschichte irgendwie zu überstehen. (16.05.2007, 18:37) | ||
| Hannes: | In keinem austr. Zoo werden mehr Beutelwölfe gehalten? Oh man, in welchem Zoo gibts denn noch welche? P.S. Och schreib das hier mit nem derben Grinsen! (16.05.2007, 18:10) | ||
| Tinky Winky: | In Australien werden Beutelwölfe in keinem Zoo mehr gehalten. Das liegt daran, das die Einheimischen an ihrer eigenen Tierwelt kein Interesse zeigen.Umso besser,wenn ausländische Zoos Interesse an Beutelwölfen haben. (16.05.2007, 18:04) | ||
| Shensi-Takin: | In diesem Sinne auch recht interessant: http://www.cites.org/eng/app/appendices.shtml Offenbar gibt es da auch einige Optimisten: der Beutelwolf steht immer noch drauf...;) (16.05.2007, 17:48) | ||
| Shensi-Takin: | @Michael: Ob und was davon schlußenedlich gehalten wird, steht auf einen ganz anderen Blatt. Bleibt zu hoffen, dass hier manch einer dann nicht ganz enttäuscht vor "Standardzootieren" in Gondwana steht...was MEn nicht ganz unwahrscheinlich ist. Es gibt in den Zoos genügend Arten, ja sogar "echte Exoten" nebst der "Besucherlieblinge"(wobei hier im Forum ganz unterschiedliche Lieblinge existieren...), die einer "Chance" bedürfen-und deren bedrohte Bestände durchaus längerfristig von einer 50 Millionen € -Zuwendung profitieren würden... (16.05.2007, 17:43) | ||
| Michael: | Zum Thema Gondwanaland und der Planung möchte ich gern noch hinzufügen, dass ich die Planung für sehr vorbildlich halte. In den meisten Zoos, werden lediglich "Standardtiere" präsentiert, sog. Besucherlieblinge. Tiere die weder in ihrem Bestand bedroht sind und am besten auch noch leicht zu halten sind. Ich finde es gut, dass sich Leipzig dort einen Schritt weiter hinauswagt und echten Exoten eine Chance gibt und ich hoffe, dass ein Großteil der Planung auch so umgesetzt werden kann. (16.05.2007, 15:01) | ||
| Michael Mettler: | @cajun: Habe mir die GEO-Riesenotter-Infos durchgelesen. Demnach bilden also herangewachsene Jungtiere tatsächlich einen möglichen Erfolgsfaktor bei der Aufzucht des nächsten Wurfes - auch wenn ein säugendes Muttertier im Zoo natürlich nicht Kräfte zehrend auf Jagd gehen muss. (25.04.2006, 00:00) | ||
| Klaus Schüling: | @Michael Mettler Rasbach hat z.B. auch für Duisburg, Münster, Kronberg, Heidelberg und Wuppertal gebaut (Beispiele findet man auf den Rückseiten der Tiergarten Rundbriefe und Quantum Verzeichnisse). Für den Kölner Elefantenpark ist er im Wettbewerb wohl nur knapp auf dem zweiten Platz gelandet. Fazit: Rasbach = Erlebniszoo? nicht zwingend Rasbach = Erlebnisarchitektur? - könnte mir vorstellen, dass Peter Rasbach ggen diese Bezeichnung nichts hätte ... (25.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Der Name Rasbach wird übrigens im Kölner Jahresbericht auch für den dortigen Masterplan genannt. Sollte Köln also auch ein Gesamtkonzept "Erlebniszoo" andenken? (25.04.2006, 00:00) | ||
| cajun: | Vielleicht soviel zum Stand der Freilandforschung an Riesenottern. http://www.geo.de/GEO/natur/tiere/5054.html (24.04.2006, 00:00) | ||
| Klaus Schüling: | Habe gestern mit Peter Rasbach gesprochen, aus dessen Feder besagter Plan ja stammt. Die Rasbach-Planungen zur Godwana-Halle sind Grundlage einer Ausschreibung, an der das Büro Rasbach nicht beteiligt ist (die machen nur die Projekt-Vorbereitung). (Das Thema Ausschreibungs-Recht und Zoos wäre einen lohnenden eigenen Thread wert!) Es sollte also niemand die Details des Planes überbewerten, die eigentlichen Planungen kommen noch! (19.04.2006, 00:00) | ||
| Karsten Vick: | Ich hab mir mal den alten Masterplan rausgeholt. Da steht die Gondwanahalle wie eine riesige Käseglocke in der Mitte des Zoos mit 6 Ein- und Ausgängen, so dass man von den Außenbereichen Südamerika, Asien und Afrika jeweils einen Abstecher in den entsprechenden Hallenteil machen konnte. Das geht nach dem neuen Konzept nicht mehr. Immerhin kommt man geografisch passend in Asien wieder RAUS aus der Halle. Die Vorteile des neuen Standortes werden sicher überwiegen. Allein der Flächenzuwachs ist schon Gold wert. Und Abendveranstaltungen lassen die Kasse klingeln, das haben wir ja auch schon gehört. Auf die neuen Ideen für den alten geplanten Standort bin ich auch gespannt. Hirschferkel gibt es zumindest in Europa schon lange nicht mehr. Über die Art würde ich mich auch freuen. (18.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Stefan Schubert: Hirschferkel wurden - nach dessen Büchern über seine Tierfängerzeit zu urteilen - durch Gerald Durrell früher nach Großbritannien importiert - ich nehme mal an, dass die in London gelandet waren. (18.04.2006, 00:00) | ||
| Stefan Schubert: | Ich glaube auch, dass "Gondwana" für den gemeinsamen Ursprung der südliche Kontinente und vor allem als eine exotische Wortschöpfung für eine Tropenhalle gedacht ist! Ihren geistigen Ursprung sehe ich in Burger´s Bush und die Beutegreifer kommen sicherlich hinter Draht und Glas und somit sind Vögel in der dritten Dimension sicherlich im Sinne der Initiatoren! Inwieweit der beabsichtigte Tierbesatz zustande kommt bleibt abzuwarten, aber über ein zweites Tapir- statt Sumatra-Nashorngehege freu ich mich auch! Interessant finde ich Hirschferkel, gab es diese bislang überhaupt irgendwo im Zoo? Über die neue Lage am Rande des Zoo´s wurde hinsichtlich künftiger Sonderveranstaltungen schon berichtet und ist auch verständlich, auch wenn der Schnittpunkt nicht mehr die geografische Aufteilung der Halle logisch werden lässt, inmitten des Parkteil Asien. Was mich nun interessiert, ist wie die "freigewordene" Fläche im Zentrum genutzt werden soll. Ist da schon etwas angedacht? (18.04.2006, 00:00) | ||
| Karsten Vick: | Du solltest dir die unten genannte Grundrissstudie ansehen. Da ist nix mehr mit Multimedia und Plastesauriern. Das Konzept hat sich wohl wirklich geändert. Man kommt über einen Gang oder Tunnel mit Kleinanlagen für Lebende Fossilien in eine große Tropenhalle mit eingestreuten Tiergehegen. Nacheinander kommt man entweder zu Fuß oder per Boot/Floß nach Südamerika, Afrika und Südostasien. Also wohl so wie ich mir die großen Dschungelhallen in Amerika vorstelle. (18.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Ich habe mir das aktuelle Konzept noch nicht angesehen, hatte nur in Erinnerung, dass die Halle an der ursprünglich geplanten Stelle auch etwas über die Evolution lehren sollte (bis hin zu Saurierfiguren) - daher die Wortwahl Gondwana. War ich da falsch informiert, oder hat sich am Konzept seitdem etwas verändert? Nach den Forumbeiträgen zu schließen, scheint es sich ja bei "Gondwana" nur um eine marketingträchtige, erlebniszoo-typische Bezeichnung für etwas zu handeln, was man früher schlichtweg als Tropenhalle oder gar Mehrzweckhaus bezeichnet hätte... (18.04.2006, 00:00) | ||
| Karsten Vick: | Also ich seh das Konzept der Halle so, dass man nacheinander die 3 aus Gondwana entstandenen Kontinente Südamerika, Afrika und Südostasien besucht. (18.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Karsten Vick: Wieso falscher geografischer Eindruck? Wenn die Halle wirklich noch unter dem Titel "Gondwana" läuft, sind eh ALLE darin untergebrachten Arten - welche auch immer - "falsch", da es sie in der heutigen Form zu Zeiten des gleichnamigen Superkontinents noch gar nicht gegeben hat.... Sie könnten also nur als Modell-Arten dienen, und da kommt es auf Feinheiten nicht an. (18.04.2006, 00:00) | ||
| Karsten Vick: | In den Planungen war immer von freifliegenden Vögeln die Rede. Wenn aber Nashörner, Tapire und Malaienbären auch Außenanlagen haben (so les ich den Plan) und außerdem so viele Raubtiere gehalten werden, denke ich, dass es nicht viele freie Vögel geben wird. Mal abgesehen vom falschen geografischen Eindruck, wenn ein Glanzstar am Riesenottergehege sitzt. Wenn das Haus mit der geplanten Besetzung eröffnet wird, würd ich mich sehr freuen. Außer Sumatranashorn gibt es aber noch andere Arten, an die ich erst glaube, wenn ich sie sehe. Langschwanzschuppentier zum Beispiel. Wir hatten ja hier im Forum schon lang und breit die Diskussion, ob es überhaupt vertretbar ist, Schuppentiere in Europa zu halten (bzw. es zu versuchen). Und die baumbewohnenden afrikanischen Arten sind noch die empfindlichsten der empfindlichen. Machen wir uns also auf Abstriche gefasst und freuen uns nachher über die wirklich vorhandenen Arten. In die Tigertaiga sollten auch mal Zobel einziehen. Und die dürfen bis heute Russland nur in Form eines Pelzmantels verlassen. (17.04.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | @Klaus Schüling: Meinen sie damit das Sumatra-Nashörner in Leipzig möglich wären? Ein volles Haus is für die Besucher sicher interessanter als z.B. der Bush in Arnheim. Sind eigentlich freifliegende Vögel geplant? (17.04.2006, 00:00) | ||
| Klaus Schüling: | Folgt man den Haltungempfehlungen der Dortmunder Riesenotterspezialisten (Volker Gatz und mehr noch seine Frau Sheila Gatz-Sykes) scheint das Geheimnis einer erfolgreichen Zucht gelöst zu sein. In den USA gibt es bereits weitere Halter und es werden andere folgen: Mit Geld lassen sich sicher noch Tiere aus Südamerika importieren: ob das dann alles so ganz astrein zugeht und sinnvoll ist, bleibt dahin gestellt. Insofern darf man aber durchaus in 5 bis 10 Jahren auch mit weiteren Haltern in unseren Breiten rechnen. Zurück zum Thema: Unterschätzt bitte nicht die Zielstrebigkeit und das Durchsetzungsvermögen von Leipzigs Direktor Junhold. Wenn Leipzig in diesem Jahr CBSG (hier werden u.a. die Tiere verteilt) und WAZA (Weltzoodriektoren) Tagungen ausrichten und Junhold in die entscheidenden Steuergremien vorrückt, wird sicher auch der Zoo profitieren. Warum also nicht? Zu den Sumatranashörnern: Ich hatte bei unserem Besuch in Cincinnatti den Eindruck, dass ob des Aufwandes, der für die Tiere getrieben werden muss, Interessenten nicht gerade Schlange stehen. Der Bronx Zoo ist zum Beispiel (angeblich) ganz froh, den Aufwand nicht mehr treiben zu müssen. -Zurück zum Thema: Mir erscheint das geplante Gondwana-Haus alles in allem sehr voll zu sein - hat jemand mal (nur als Beispiel) die Raubtierarten durchgezählt? - da kommt eine ganz ordentliche Anzahl zusammen... (17.04.2006, 00:00) | ||
| th.oma.s: | @)Sven P.Peter:oder die anlage vergrößern oder entsprechend strukturieren, ich kenne nur die riesenotterhaltung von hagenbeck aus den 90 zigern, ideal schien mir die noch nicht (träum: berliner flusspferdhaus mit riesenotter-familienverband)... (17.04.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Also die Helferfunktion konnte man bei den Hagenbecker Tieren in den 90ern nicht erkennen. Der zweite Wurf überlebte ja nicht, wegen den zu ungestümen Geschwistern. Also wäre es wohl doch eher sinnig sich nur auf Paare zu beschränken. (17.04.2006, 00:00) | ||
| IP66: | Die dortmunder Anlage eignet sich ja auch für mehr als zwei Tiere. Die Publikumswirksamkeit dort wird allerdings ein wenig dadurch eingeschränkt, daß sich das Außengehege ein wenig abseits und in Konkurrenz zu den Robbenanlagen (Seelöwen und Seebären) befindet. Ich habe den Eindruck, daß der Wettbewerb der Otter um die Publikumsgunst schon im 19. Jahrhundert begann und die Zoos meist auf aufwendige Otteranlagen verzichteten, sobald sie in der Lage waren, Robben, insbesondere Ohrenrobben zu halten, wobei es da meist noch um europäische Fischotter ging. (17.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Habe inzwischen mal in die Literatur geschaut: Riesenotter leben im Freiland in sozialen Gruppen, wobei die Angaben über die Zusammensetzung variieren. Laut "Mammals of the Neotropics" umfasst eine Gruppe vier bis zehn Tiere und besteht aus einem quasi "verheirateten" Paar und verwandten Individuen (was sowohl eigenen Nachkommen als auch Geschwister einschließen würde). In "Grzimeks Emzyklopädie" heißt es, die Gruppen bestünden aus vier bis sechs, in Höchstfall bis zu zwanzig (!) Tieren, darunter Familien und Durchzügler. Welche Variante nun auch treffender ist - möglicherweise variiert das ja auch je nach Verbreitungsgebiet: Festzustehen scheint jedenfalls, dass Riesenotter in der Regel nicht nur paarweise leben und ihre Jungen nicht mit dem Heranwachsen sofort vertreiben. Daraus würde ich den Schluss ziehen, dass man in den Zoos ebenfalls Familienrudel von Riesenottern heranwachsen lassen sollte. Vielleicht erfüllen ja die dem Zuchtpaar verwandten Tiere eine wichtige "Helfer-Funktion", wie sie z.B. von Wölfen bekannt ist; dort arbeiten solche "Helfer" als Babysitter und ermöglichen auf diese Weise dem von der Welpenaufzucht zeitweise arg strapazierten Muttertier eine "Auszeit" zur Regeneration. (17.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Da habe ich mich unklar ausgedrückt, meine Frage bezog sich auf Zoobedingungen. (16.04.2006, 00:00) | ||
| th.oma.s: | jungtiere werden sicherlich im freiland ab einem gewissen alter abwandern... (16.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @th.oma.s: Sieht man ja auch bei den Zwergottern. Als sie in den Zoos - wenn überhaupt - nur paarweise gehalten wurden, haben die Besucher sie zwar niedlich gefunden, sind aber nie lange stehen geblieben. Wo sie heute in Gruppe leben dürfen und richtig was los ist im Gehege, haben sie auch eine Menge mehr Publikum. Vermehren sich eigentlich Zwergotter unabhängig von der Gruppengröße munter immer weiter, oder ist ab einer gewissen Zahl von vorhandenen Nachkommen/Würfen Schluss (im Sinne einer selbst auferlegten Geburtenbeschränkung)? (15.04.2006, 00:00) | ||
| th.oma.s: | so ein familienverband von riesenottern ist m.e. auch außerordentlich besucher-relevant... zumindest mein eindruck von hagenbeck her... (15.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Möglicherweise sieht man schon noch "andere" Otter, weiß es nur nicht: Einige der "gewöhnlichen" Otter sollen nämlich Vorfahren der indischen Unterart gehabt haben.... Falls die Möglichkeit besteht, Riesenotter zu importieren, sollte man dies auch tun (wenn die Haltungsvoraussetzungen gegeben sind), die genetische Basis ist ja nicht eben breit. Zwar habe ich mich nie eingehend mit der Art befasst, aber ist es nicht so, dass sie im Freiland in Familienverbänden lebt? Sollte man dann nicht die herangewachsenen Jungen erst mal beim Zuchtpaar belassen, statt sie gleich in alle Winde zu zerstreuen? Vielleicht erhöht ja die Anwesenheit älterer Geschwister die Zuchtchancen! (15.04.2006, 00:00) | ||
| IP66: | Auch beim kölner Regenwald verwandelten sich die Arten vom Wunderbaren ins Irdische: Zunächst waren Fuchskusus und mehrere Arten Paradiesvögel angekündigt, heraus kamen dann Zwergotter und nur eine Art Paradiesvögel. Wenn Dortmund aber in Deutschland jetz Riesenotter regelmäßig nachzieht, könnte dies in der Tat zu einer Verbreitung der Art über Hamburg und Duisburg hinaus führen. Ich glaube nicht, daß sie dazu aus Südamerika importiert werden müssen. Bei den Zwergottern war es ja ähnlich. Als sie noch importiert werden mußten, gab es auch andere Otterarten, als sie sich immer schwungvoller vermehrten, besetzten sie nach und nach aller Otteranlagen, so daß man außer den Riesen und dem einheimischen Fischotter kaum noch andere sieht - Gelsenkirchen mit seinen amerikanischen Ottern ist da eine löbliche Ausnahme. (15.04.2006, 00:00) | ||
| th.oma.s: | @kahuna: wenn riesenotter zootechnisch "geknackt" sind und in europa oder den usa ein markt für diese tiere entsteht, wird man sie in süd-amerika für teures geld produzieren und in europa konsumieren... (14.04.2006, 00:00) | ||
| Kahuna: | Pangeapark wird noch nicht gebaut. Erst mussen sie dort noch die richtige genehmigungen bekommen. Sie haben dort auch schnabeltieren, riesenotters etc etc geplant. Ich glaube nicht das das realisierbahr ist. Warum siehst du das jetzt anders? Warum solte ein total neue zoo diese arten ohne mühe aus amerika bekommen? (14.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | @Dirk K. Sumatranashörner ist absoluter Quatsch,wenn , die Betonung liegt auf"WENN", jemals wieder nochmal ein oder mehrere Sumatranashörner aus ihren Ursprungsländern in Menschenobhut außerhalb davon kommen SOLLTEN,dann kommen die 100 % ig in die USA, und zwar nach L.A und Cinncinati.Zebraducker aus Liberia zu bekommen, ist sicherlcih auch schwierig, aber nciht unmöglich, kommt auf die Beziehungen drauf an, die man hat.Dieser neue Zoo in Holland, Pangeapark, der angeblich 2007 eröffnet werden soll(bauen die schon ? ), plant den Import von Zebra,-und Jentinkduckern sowie Girafefngazellen.Als ich das zum ersten mal gelesen HAbe, habe ich gleich gesagt"schaffen die NIE";MITTLERWEILE SEHE ICH DAS ANDERS: (14.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Sven: Täusch dich nicht mit dem Serval. Auch wenn man ihn aus irgendwelchen Gründen am ehesten mit der Savanne assoziiert, so leben Servale durchaus auch in den Nebelwäldern des ostafrikanischen Hochlands (wo Schwärzlinge nicht selten sind) und in den Randbereichen von Tiefland-Regenwäldern z.B. im Kongo (wo die klein getüpfelte Variante häufig ist) und in Kamerun. (13.04.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | Komisch, dass in diesen Masterplänen immer so viel tolles angekündigt wird, woraus dann nachher doch nichts wird. Wenn man da von Sumatranashörnern und Zebraduckern hört... Obwohl, letztere kann man ja bei Privatzüchtern fürn Appel und n Ei beschaffen ;-) (13.04.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Nachtrag: Bei Tieren wie Riesenottern und Servalen im selben Haus kann man es doch luftfeuchtigkeis- und Wärmemäßig gar nicht richtig machen, da beide Arten völlig verschiedene Ansprüche haben. (13.04.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Schaut ja ganz gut aus, aber leben die Tiere dann ewig drinnen? Und an Riesenotter, bzw. Sumatranashörner glaube ich eher nicht... (13.04.2006, 00:00) | ||
| Steffen Kohler: | Der Leipziger Zoo hat heute seine Pläne für die Realisierung des Gondwanalands vorgestellt. Der Grundriss ist zu sehen unter http://www.lvz-online.de/download/dokus/grundrissstudie%20gondwanala.pdf (13.04.2006, 00:00) |
| alle Beiträge |