
| Hannes: | Ich finde Cajun hat es gut zusammengefasst wie es mit der Kiderentwicklung steht wobei ausnahmen bestätigen ja immer die Rgeln aber das wissen wir ja alle. In Rheine gibt es sehr viel für die kinder zum Anfassen und lernen und Kinder lieben das und beschäftigen sich da lange mit. wenn ein zoo das verbinden könnte mit eiiner erlebniswelt wäre es wirklich edukative unterhaltung in einer umgebung in der der mensch sich wohl fühlt. (24.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @cajun: Das ist auch einer der Gründe, warum ich mich trotz Sambesi-Bootsfahrt usw. dagegen wehre, wenn jemand hier im Forum den Zoo Hannover zum Vergnügungspark mit "Nebensache Tier" degradiert. (Gegen den Begriff Freizeitpark ist ja sachlich gesehen nicht mal etwas einzuwenden - wer geht schon in seiner Dienstzeit in den Zoo?) Geboten wird schließlich nicht NUR Erholung (eine der selbst gewählten Hauptaufgaben der Zoos!) und Unterhaltung, sondern auch und vor allem die Begegnung Mensch - Tier. Tiere dem Menschen nahe zu bringen (so auch die Konzepte in Münster und Magdeburg), ist schließlich die beste Möglichkeit, Emotionen und Verantwortungsgefühle zu wecken. Und das gelingt in einem Zoo, der auf die Bedürfnisse der breiten Masse eingeht, sicherlich besser als in einem, der wissenschaftlich-kühle Distanz pflegt. Hier liegt auch der große Wert vieler Kleinzoos, in denen schon allein die räumliche Distanz zum Tier oft wesentlich geringer ist. Ein Alpaka "zum Anfassen" hinter einem niedrigen Zaun weckt sicherlich mehr im Besucher als das selbe Tier auf einer riesigen Freianlage hinter Trocken- oder Wassergräben - da mag eine noch so schöne Schautafel am Wegesrand stehen. Vielleicht sollte man angesichts des ungebrochenen Interesses an der Übernahme von Tierpatenschaften mal dazu aufrufen, dass per Patenschaft auch bedürftigen Kindern ein Zoobesuch ermöglicht werden könnte. Oder gibt es ein solches Projekt schon irgendwo? (24.04.2006, 00:00) | ||
| cajun: | Da ich täglich mit erziehungsschwierigen Kindern zu tun habe, möchte ich hier noch einmal sagen, dass die Kinder eigentlich nur das widerspiegeln, was ihre Eltern ihnen an Normen und Werten vermitteln. Menschen, ob arm oder reich geben nur die Werttradition weiter, die sie vermittelt bekommen. Das kennt doch jeder aus der eigenen Familie. Ich denke mal ein Zoo, der Kindern einen reichen "Erlebensraum" bietet, wo sie fühlen, erforschen und begreifen können spricht Kinder unterschiedlichster sozialer Herkunft an. "ER" ist es dann "wert" besucht zu werden.Sieht man ja auch schon ansatzweise aus den Beiträgen von Jamie und Michael Mettler.Vielleicht liegt hier der Schlüssel zum Umdenken: Wenn Zoos interessant - auch für sozial Benachteiligte- werden wollen, dann müssen sie dort anfangen, wo diese Leute halt kommunikativ erreichbar sind. Und das geht nicht über Beschilderungen und der Nennung der Unterart der Tiere, die im Gehege gezeigt werden. Didaktisch gibt es da viele Möglichkeiten Wissen und Ehrfurcht vor den gezeigten Tieren zu vermitteln.Lebensräume nachzubilden und Tiere im Zusammenhang zu zeigen sind da die ersten Schritte. Ein großer Teil der sog. HARTZ IV Empfänger sind übrigens Kinder. Diese Armut trifft sie schuldlos. Ich weiß das ganze Thema ist hier nur anreißbar, aber betrachtet diese Kinder doch mal als Ressource. Wer geht denn in 20 Jahren in Zoos um sie seinen Kindern zu zeigen oder diskutiert hier im Forum mit uns, wenn nicht ein paar der "lärmenden " nervigen" Kinder von heute. (24.04.2006, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | @Hannes Dieser Satz: "aber ich bin trotzdem irgendwie der meinung um so reicher desto besser die Erziehung " verlangt von mir schon noch einen Widerspruch! Das mag ja mal in grauer Vorzeit irgendwann so gewesen sein, aber in heutigen Zeiten trifft das so wirklich nicht mehr! Ein Student der nach Abschluss seines Studiums keinen Arbeitsplatz findet, was bekommt der? Arbeitslosengeld II ( Hartz IV)!!!! Und es gibt auch noch Hartz III!!! Danach beträgt die Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld I bis zum 55. Lebensjahr mal gerade noch ein Jahr!!! Was kommt danach? Ebenfalls HartzIV! Bei offiziellen 5 Millionen Arbeitslosen sind darunter sehr viele Akademiker und auch sehr gebildetet Leute. Und die rutschen sehr viel schneller heutzutage in die Armut ab, als man glauben will. Mit einem Bedarfssatz von 345 Euro sind 18 Euro für einen Zoo einfach nicht mehr drin. Zum anderen glaube ich generell nicht daran, dass Einkommen etwas mit Benehmen zu tun hat. Bildung ist sicher einkommensabhängig, hat aber noch lange nichts mit gutem Benehmen zu tun. Gerade gestern habe ich erst wieder in einer großen Restaurantkette einen jungen Porschefahrer gesehen, der erst mal fett auf dem Behindertenparklatz stand und sich auch sonst nicht gerade so super benommen hat. (24.04.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Es wurd ja auch nie gesagt das es gut so ist sondern im Gegenteil der Zoo sollte für ein breites Spektrum an Leuten offen sein nur hier wurden verschiedene beobachtungen Mittgeteilt die mit den hohen Preisen verbunden werden. ich finde es natürlich traurig das nicht jeder in den Zoo gehen kann aber auch ich sehe es in meiner Familie wenn meine Tante sagt sie geht lieber nach Rheine wo es preisgünstig ist statt nach Münster aber das hat nichts damit zu tun das sie das geld nicht haben sondern nicht ausgeben wollen und wenn die die es haben schon nicht mehr in einen teuren Zoo gehen sterben die die es sich eigentlich nicht leisten können erst recht aus. Die Zoos können nicht unbedingt billiger aber eine Förderung für ärmere oder für die Jugend wäre doch wünschenswert, zumindest für Schulklassen. Um die Quengelnden, Nölenden kinder geht es ja auch nur das diese ob scheinbar oder tatsächlich in teuren Zoos aussterben wobei an der Kasse gibt es diese im Aldi sowie im Feinkostladen aber ich bin trotzdem irgendwie der meinung um so reicher desto besser die Erziehung (Ausnahmen bestätigen die Regeln wie die Paris Hilton oder die Rütli Hauptschule) (24.04.2006, 00:00) | ||
| R.Masell: | ok.ok. Aber warum soll es im Zoo anders sein als sonst überall. Gerade ein Zoo ist doch durch die gesellschaftliche Breite des Publikums ein Spiegel unserer Gesellschaft. Überall werden soziale Randgruppen ausgegrenzt. Jetzt auch noch im Zoo? Das kanns nicht sein. Im Zoo trifft sich doch Alles. Von 1 bis 99, vom Professor bis zum Hartz4 Empfänger. Das muß so bleiben! In die Oper geht ein Teil nicht! Gerade im Moment, wo jeder etwas über Integration bzw. Ausgrenzung sozialer Randgrupppen von sich gibt, sollten wir etwas toleranter sein. Und quengelnde, quäsige Kinder finden Sie auch an jeder Supermarktkasse. (24.04.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Ich hab nix gegen Kinder und statt Pöbel hätte ich auch das nettere Wort "Normalbürger" benutzen können. Klingt nur nicht so zynisch. Es gibt halt Kinder die durch unangenehmes auftreten aus der Masse der sich gesittet benehmenden Kinder herausstechen und solche bezeichne ich persönlich gerne als Rattenkinder ohne jetzt als Rattenhasser dazustehen :-) (24.04.2006, 00:00) | ||
| R.Masell: | @Hannes Vielleicht sollten Sie sich mal einen Zoo ganz für sich alleine mieten. Man kriegt Krämpfe -- "Rattenkinder" "Pöbel" -- *Kopfschüttel* (24.04.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | In Münster funktionniert das leider nicht denn dort wird zwar umgebaut aber durch den raschen Anstieg durch dei hinzunahme des Delfinariums regt sich der Pöbel (ich auch) über jeden weiteren Cent für irgendein Pferdemuseum auf (naja wers mag aber die Wolfsanlage ist echt gut geworden) Unkontrollierte Eltern und Kinder schön und gut aber schon einmal so richtige Hardcore Öko-Eltern erlebt die mit ihren Kindern dinge ausdiskutieren. Mag oft funktionieren aber als ich sah wie ein Kind einen Geier am Schnabel streicheln wollte und dieser die ganze Zeit auf die kleinen Zappelnden Finger starrrte ist es mir eiskalt den Rücken runtergelaufen und von den Eltern hör ich nur "Benjamin-Malte wir haben doch schon darüber geredet das es nicht gut ist solche Tiere zu streicheln" und das Kind kommt sofort mit "aber.." und es war höchstens 5 oder 6. (24.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Nun können die Zoos auch nicht so einfach das Preisniveau erhöhen, wie sie vielleicht gern würden, es muss ja schrittweise erfolgen. Man stelle sich nur mal die öffentliche Reaktion vor, wenn ein Zoo plötzlich von z.B. 6 auf 16 Euro erhöhen würde! Hannover konnte die Hochpreispolitik nur dadurch umsetzen und plausibel begründen, dass der umgebaute Zoo viel mehr zu bieten habe und der Umbau eben auch viel Geld benötige. Das wurde (und wird noch) vom Zoopublikum auf breiter Front akzeptiert, sonst hätten die Besucherzahlen längst wieder nachgelassen. Immerhin ist das Erlebniszoo-Konzept hier nun auch schon zehn Jahre alt! Dem befüchteten Abnutzungseffekt wird entgegengewirkt, indem - wenn schon kein Großprojekt wie "Yukon Bay" anliegt - zu jeder Saison kleinere Umbauten vorgenommen und groß beworben werden, in den letzten Jahren z.B. die Nepal-Anlage für Kleine Pandas und Muntjaks, die erweiterte Leopardenanlage oder aktuell der "Wolfswald". Die Bekanntgabe dieser Gehege in den Medien fällt jeweils zusammen mit der Preiserhöhung: Schaut her, wir werden zwar teurer, aber dafür bieten wir euch wieder etwas Neues! Diese Methode scheint zu funktionieren. (23.04.2006, 00:00) | ||
| Werner Weyler: | Wenn ich mich hier einfach mal in meinem direkten Umfeld umschaue, so liegen die Eintrittspreise der zoologischen Gärten teilweise unter oder gerade mal über dem Eintrittspreis eine Kinokarte. Wenn wir von Kultur und Bildung sprechen, so werden die Karten zu Oper und Schauspiel mit öffentlichen Mitteln unglauglich subventioniert. Nichts trägt sich selbst in diesen Bereichen, es ist halt Kultur. Der leider viel zu früh verstorbene Martin Ramsauer schrieb mir vor vielen Jahren, dass in den USA ein wahrer Sturm auf die zoologischen Gärten stattfinden würde, das Interesse wäre riesengroß. Nun ja, endlich ist es auch hier so weit, man muß nur mal in's Fernsehen schauen, die Einschaltquoten sprechen dafür. Auch hier hat sich zumindest im letzten Jahrzehnt sehr viel verändert, aber die Eintrittspreise haben sich nur unwesentlich verändert. Der Zoo Wuppertal z. B. hat jetzt endlich mal auf 8 Euro Eintritt für einen Erwachsenen erhöht ( etwa dem Preis einer Kinokarte ), Familienkarten sind wesentlich günstiger. Einige zoologischen Einrichtungen zeigen leider zu sehr den Trend zu amerikanischen Vorbildern, insbesondere was die Eintrittskosten anbelangt. Eine Förderung durch die öffentliche Hand ist ja auch kaum noch zu erwarten und so werden möglicherweise in Zukunft immer mehr private Gesellschafter Zoos übernehmen, die Kommune oder wer auch immer, ziehen sich ganz zurück und so wird man letztendlich eben mehr bezahlen müssen. (23.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Also ich bin 2004 problemlos mit meinem Dienstausweiß in Jaderberg reingekommen.Das du da nicht rein bist, ist Schade, ist nämlich ein sehr sehenswerter Zoo, was man von Hamm nicht gerade behaupten kann.Dafür bin ich bei meinem ersten besuch in Harderwijk mit dem Diesntausweiß nciht reingekommen, da wurd emir gesagt, das nur neiderländische Tierpfleger freien Eintritt haben.Bei meienm zweiten Besuch 2004 kam ich vollkommen problemlos gratis rein....In den USa hatte ich mit Ausnahem von Seaworld überhaupt keine Probleme, dank der Hilfe einer kuratorin des San Diego Zoo kam ich aber 2002 umsonst und 2005 wenigstens zur Hälfte rein.... (22.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Jamie: Stellt sich allerdings die Frage, ob das Publikum wegen des höheren Preises entspannter geworden ist oder wegen der neuen Zoogestaltung in Gelsenkirchen.... Sollten sich die Menschen in einer "Pseudo-Natur" nicht etwa doch wohler fühlen als im klassischen Zoo? Diesen Gedanken habe ich ja schon mal im Forum geäußert, mit dem Hinweis auf die Biophilie-Theorie. Wie sehen die meisten sozialen Brennpunkte in menschlichen Gesellschaften aus? Entweder heruntergekommene Altbauten oder naturfremde Betonburgen. Gibt es beides auch in Zoos.... Hat schon mal jemand Graffiti an einem Baum gesehen? Nö, immer nur an unnatürlich glatten Flächen wie Mauern, Beton, Metall. Glas ist auch unnatürlich glatt, also wird es kaputtgeschmissen oder zerkratzt. Und in unnatürlich glatte, weil nicht durch Wind gekräuselte Wasserflächen (Becken in Zoohäusern!) schmeißt man halt einen Stein oder eine Münze, um sie "zum Leben zu erwecken". Und ich würde gern mal wissen, ob eine Studie meinen Verdacht bestätigt, dass Autofahrer auf Strecken zwischen Lärmschutzwänden aggressiver fahren als bei freiem Ausblick auf Naturlandschaft oder Felder/Weiden. Habe ich mich schon oft mit Leuten drüber unterhalten, mit dem Gedanken bin ich nicht allein. Deswegen fahre ich auch gern auf holländischen Autobahnen, die nicht so kanalisiert sind wie viele deutsche. Vielleicht sind eben auch Zoobesucher in einer Umgebung entspannter, die so aussieht, wie sie sich Natur vorstellen - und lassen sich diesen Besuch im "gefühlten" Paradies dann auch gern ein paar Euros mehr kosten. DAS wäre doch mal eine psychologische Untersuchung wert. (22.04.2006, 00:00) | ||
| Jamie: | Ich hab die Jahreskarten für fast überall :-P Dienstausweis und Ausweis des BdZ. Ob Tierparks, Zoos oder Museen, Italien, Österreich, Niederlande und Deutschland bisher keine Probleme. Außer Jaderberg und Tierpark Hamm hat uns noch keiner Gekd abgenommen (wobei wir auf Jaderberg daraufhin dankend verzichtet haben) Gruß Jamie (22.04.2006, 00:00) | ||
| Jamie: | Natürlich sollte man finanziell schwächer gestellte Menschen nicht gleichstellen mit alles undisziplinierte IQ-allergische Dumpfbacken. Das wollte ich auch nicht ausdrücken, aber ich dachte mir ja schon, daß es teils falsch ankommt. Nur, die Fakten belegen diverse Vorurteile unglaublich. Ich spüre den Unterschied tgl selber zu gut. Früher hatte man regelrecht Horror vor einem gut besuchten Wochenende. Gestresste Tiere, Park sieht aus wie nichts S**, Leute polternd, drängelnd, unfreundlich, meckernd bis pöbelnd, verbal nicht zugängig, regelresistent, rechthaberisch. Heute freue ich mich auf gut besuchte Wochenenden. Die Kommunikation ist eine ganz andere geworden. Einsicht, Verständnis, echtes Interesse, nicht nur an der nächsten Pommesbude oder am nächsten Kinderparkpl....ääh..Spielplatz, echt nette Gespräche. Laute rennende Kinder stören mich nicht, aber die Kinder, die ein Spiegelbild ihrer Eltern sind und eben diese Eltern. Die auch nach dem 5. Bitten nicht aufhören, Mülleimer umzutreten, nach der 4. Erklärung, dem 3. Verbot und dem 2. Rausschmiß aus dem Streichelzoo immer noch füttern und Tiere jagen, am Hals hochheben. Sprüche wie: Ey wat willste, ich hab Eintritt bezahlt, ich darf das! Dafür sind die Viecher doch da! Laß meinen Sohn/meine Tochter in Ruhe, sonst kannste was erleben (nur beim Versuch, dem Kind das Lamm vom Arm zu nehmen, dem man schon das Bein ausgerenkt sieht, weil dran hochgehoben) und ähnliche gehören sicher nicht der Vergangenheit an, aber sie sind so selten geworden, daß man sich nicht mehr aufregt. Wenn JETZT ein Besucher angemahnt wird, stehen die anderen Besucher hinter dem Pfleger und nicht mehr die Meute gegen den Pfleger. Übrigens war den Kindern IMMER leichter etwas zu vermitteln, als deren Eltern. Während sie nickten und verstanden (!) kamen von den Eltern wieder Sprüche wie: Siehe oben.... Wenn man heute den Leuten erklärt, warum was falsch ist, hören sie meistens zu, früher meistens nicht. Verbietet man heute das Füttern, wird es in der Regel befolgt, früher war die Regel, daß man kaum aus dem Gehege raus, durch den Zaun sehen konnte, wie noch mehr aus den Taschen gekramt wurde. Mit Sicherheit treffen die Preiserhöhungen auch ungerechtfertigt oft die Falschen, aber der Unterschied ist einfach nicht von der Hand zu weisen. Und trotz der höheren Preise, die Besucherzahlen steigen. Hoffentlich bleibt das auch so, wenn der Reiz des Neuen verflogen ist. Gruß Jamie (22.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Ich muß mich korrigieren, Seaworld kostet inzwischen 53 Dollar,Busch Gardens nimmt schlappe 58 Dollar und den Vogel schießt Disney ab mit mageren 68 Dollar..Und wir beschweren uns über 18 Euro! (22.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Wir sollten mal eine Liste der teuersten Zoos weltweit aufstellen, Seaworld dürfte mit seinen 52 Dollarn unter den Top 5 sein.Ähnlich teuer sind sicherlich Busch Gardens Tampa, was ja dem gleichen Konzern gehört, sowie Disney Animal Kingdom. (22.04.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | So, halten sie sich fest! Ich habe Jahreskarten für: Hagenbecks Tierpark Wildpark Lüneburgerheide Hellabrunn München Zoo Köln Zoo Duisburg (Grad abgelaufen, dieses Jahr halt Köln) (22.04.2006, 00:00) | ||
| Frank-Walter Büschner: | Ja, da sagen Sie was.. Wer von euch hat eigentlich eine oder gar mehrere jahreskarten für Zoos, wenn ja für welche denn ? (22.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Na, da ist ja sogar der Zoo Hannover noch richtig billig...! (22.04.2006, 00:00) | ||
| Frank-Walter Büschner: | Also, hier habe ich es mal vom Phantasialand kopiert, also die Preisliste: Kinder bis 1,00 m Körpergröße Eintritt frei Tageskarte Kinder von 1,00 m bis 1,45 m Körpergröße 24,50 Geburtstagskinder* Gültig für Kinder und Erwachsene am Geburtstag selbst Eintritt frei Tageskarte Erwachsene 28,00 Tageskarte Senioren* - ab 60 Jahren 17,00 2-Tageskarte Kinder Gültig für ein Kind von 1,00 m - 1,45 m an zwei aufeinander folgenden Besuchstagen, nicht übertragbar, direkt an der Kasse erhältlich 29,50 2-Tageskarte Erwachsene Gültig für eine Person an zwei aufeinander folgenden Tagen, nicht übertragbar, direkt an der Kasse erhältlich 39,50 2-Tageskarte Senioren* - ab 60 Jahren Gültig für eine Person an zwei aufeinander folgenden Tagen, nicht übertragbar, direkt an der Kasse erhältlich 29,50 Vorangemeldete Gruppen - ab 15 Personen 23,00 Vorangemeldete Schülergruppen - ab 10 Schülern im Klassenverband und nur im Rahmen eines Schulausflugs bei Vorlage einer Schulbescheinigung Ab 10 Schülern erhält ein Lehrer freien Eintritt. Je weitere 10 Schüler erhält ein weiterer Lehrer freien Eintritt. Nicht gültig an Sonn- und Feiertagen sowie in den jeweiligen Schulferien der Bundesländer. Nicht gültig für Abend-, Sprach-, Musik-, und Volkshochschulen. 15,50 Vorangemeldete Grundschul-/ und Kindergartengruppen - ab 10 Kindern im Klassen-/Kindergartenverband und nur im Rahmen eines Schul-/Kindergartenausflugs bei Vorlage einer Schul-/Kindergartenbescheinigung Ab 10 Kindern erhält ein Lehrer freien Eintritt. Je weitere 10 Kinder erhält ein weiterer Lehrer freien Eintritt. Nicht gültig an Sonn- und Feiertagen sowie in den jeweiligen Schulferien der Bundesländer. Nicht gültig für Abend-, Sprach-, Musik-, und Volkshochschulen. 9,50 Behinderte Gäste* 21,50 Kinder mit Behinderung von 1,00 m bis 1,45 m Körpergröße 16,50 Blinde Gäste und Rollstuhlfahrer* Eintritt frei Begleitperson(en) von blinden Gästen und Rollstuhlfahrern 21,50 Vorangemeldete behinderte Gäste in der Gruppe - ab 10 Personen Ab 10 behinderten Gästen erhält ein Betreuer freien Eintritt. 16,50 Jede weitere Begleitperson von behinderten Gästen in der Gruppe 16,50 *gegen Vorlage eines amtlichen Ausweises Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise für behinderte Gäste! Aber ich kann Ihnen einen Besuch in einem Freizeit Park nur empfehlen ;-) Also das macht richtig fun. (22.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Habe eben mal auf die Hannover-HP geschaut, wie der Zoo hier mit Schülern usw. verfährt. Für Kinder gelten folgende Preise: Normalpreis 3-17 Jahre 12 Euro; bei Gruppen ab 20 Personen (das können auch aus Kindern und Erwachsenen gemischte Gruppen sein) reduziert auf 11 Euro. Und dann gibt es noch drei verschiedene Preiskategorien für Kindergartengruppen und Schulklassen (Kindergartenkind, Schüler bis einschl. 4. Klasse und ab 5. Klasse), den Tiefstpreis zahlt hier ein Kindergartenkind mit 5,50 Euro. (Wieviel ist das umgerechnet in Pokemon/Yu-Gi-Oh-Karten o.Ä.? Dafür wird schließlich AUCH reichlich Geld ausgegeben.) Da ich noch nie einen reinen Freizeitpark wie den Heidepark oder das Phantasialand besucht habe: Wie ist dort eigentlich das Preisniveau, und gibt es dort "soziale Abstufungen"? (22.04.2006, 00:00) | ||
| Frank-Walter Büschner: | Ok @ Michael Mettler, ich hätte Sie jetzt ehrlich gesagt auch nicht für einen Kinderfeind gahlten ;-) Ja, das was Sie meinten finde ich auch tiehmlich schlimm, das wundert mich sehr sehr oft, das die Eltern ihre Kinder nicht im Griff haben. (22.04.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Es ist natürlich nicht getan mit einem billigen Tag in der Woche aber ich finde es garnicht verkehrt denn der tag in dem in einem Zoo am wenigsten los ist ist der Montag und wenn Köln ihn so voller bekommt ist es eine sehr gute Lösung. Ist es nicht so das der Zoo Berlin bei schulklassen pro Schüler nur 1 nimmt.Das nenn ich mal Förderung. (22.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Bevor ich hier in den Ruf eines Kinderfeindes komme: Ich meine mit "laut und respektlos" jene Situationen, wo Kinder z.B. kreischend gegen Scheiben trommeln, mit Gegenständen an Gittern und Geländern entlang rattern oder - mehrfach erlebt - Wettspucken ins Lamagehege veranstalten. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass vielen Kindern der "alte" Zoo Hannover zu langweilig war und sie sich deshalb bei Besuchen vielerorts mit Anderem als den Tieren befassten. Wir wissen alle, dass Antilopen und Hirsche nicht gerade typische Kinderlieblingstiere sind, also ist es kein Wunder, wenn das Temperament gerade vor deren Gehegen Wogen schlug - und somit ausgerechnet am unpassendsten Ort überhaupt... Im "neuen" Zoo Hannover fällt mir sowas viel seltener auf, er scheint für Kinder eben doch interessanter geworden zu sein. Das mag vielleicht auch ein wenig daran liegen, dass hier heute - wie vom Forumteilnehmer IP66 mehrfach bemängelt - die in der früheren Zooarchitektur so beliebten Blickachsen weitgehend fehlen. Wenn man früher um das Raubtierhaus kam, sah man schon von weitem die Elefanten, und schon "galoppierten" viele Kinder unter lautem Gejohle in Richtung Dickhäuter - vorbei an Giraffen und Antilopen. Die verschlungenen Wegeführungen des "neuen" Zoos lassen da anscheinend eine bessere Konzentration auf den aktuellen Anblick aufkommen. Was nicht heißt, dass Kinder nur deswegen jetzt Antilopen und Hirsche interessanter finden, aber sehr wohl das Gesamtbild um diese drumherum. (22.04.2006, 00:00) | ||
| Frank-Walter Büschner: | Also ich finde -um jetzt nochmals auf das Thema Kinder zukommen- dass laute und aufgeregte Kinder im Zoo normal sind, und keines Wegs als störend empfinde. Man kann ja nicht von 2-8 Jährigen verlangen, lautlos und total interessiert an den Gehegen vorbei zu laufen. Klar, Ausnahmen bestätigen die regel, ich habe auch so manchesmal "Probleme" mit Kindern im Zoo. So, um nochmals auf die Preise zukommen,wie Michael Mettler schon sagte, ein Kino besuch kostet etwa das selbe nur man ist nach 2 Stunden wieder zuhause. Wegen den sozialschwachen Familien, die wenig Geld haben oder sonstiges, finde ich die Preise etwas zu Hoch, der Kölner Zoo z.B hat nicht mal Familientickets oder ähnliches "nur" Montags den Zootag, wo der Preis günstiger ist. Die Gastronomie war mir bis jetzt eigentlich in den Zoos immer Schnuppe, Ich würde ja arm werden da noch eine Familie durchzufüttern, da nehme ich mir lieber einen Bollerwagen oder so und nehme belegte Brötchen von zuhause mit, Kaffe in einer Thermoskanne etc und setzte mich gemütlich auf eine Bank vor einem Gehege, also von daher könnte das Schnitzel 50 es würde mich nicht jucken ;-) Lg Franki (22.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Guter Hinweis. Das Dilemma dürfte darin bestehen, eine praktikable Lösung für eine mehrgleisige Eintrittspreispolitik zu finden, mit dem "billigen Sonntag" wie zu Zoo-Gründerzeiten ist es ja nicht getan. Viele finanziell schlecht gestellte Menschen dürften Hemmungen haben, wenn sie sich an der Zookasse vor den umstehenden Mitmenschen als Bedürftige outen müssen. Andererseits weiß ich aus meiner beruflichen (kaufmännischen) Erfahrung, dass gerade jene Menschen, die es eigentlich am wenigsten nötig hätten, am meisten hinter Preisnachlässen her sind, dies als eine Art Sport betrachten und alles Mögliche dafür tun, um zu diesem Zweck Andere über's Ohr zu hauen. Wie sollte sich der Zoo bzw. dessen Mitarbeiter(in) an der Kasse also auf diese Probleme einstellen? (22.04.2006, 00:00) | ||
| Nina Haink: | Zitat cajun: "Der Zoo wird dort als lebendiger Standort für Bildung und Wissen gesehen und soll dadurch zumindest den Kindern aller sozialer Schichten zugänglich sein." Habe mal gehört, das würde zum Selbstverständnis eines Zoos gehören. Ein Zoo sei eben genau die (u.a. Bildungs-)Einrichtung, die sich Menschen jeder Herkunft/sozialen Backgrounds und jeder Einkommensklasse leisten könne. Und selbst, wenn dies bedeutet, dass einige schlecht erzogene Kinder (und Erwachsene) dadurch Eintritt erhalten, so ist es doch DIE Chance! Da ich selbst Kind, und nun Erwachsener, mit schlechtem sozialem Background und niedrigem Einkommen bin, ist es mir besonders wichtig, darauf hinzuweisen! Dass Zoos nicht unbegrenzt von der öffentlichen Hand bezuschusst werden ist mir dabei auch klar. Dadurch wird es natürlich schiwerig, dieser Verantwortung nachzukommen. Zoos werden auf lange Sicht wohl vollkommen "ökonomisiert", und für soziale Verantwortung bleibt kein Platz mehr? Wieviel Nahrungsmittel/Windeln/Strom/Wasser/Miete/Schuhe/Schulhefte etc. bedeuten 85 Euro für eine Familie (s. Eintrag Walter Koch)? (22.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Ich würde mich der Aussage von Michael Amend anschließen, was holländische Besucher in holländischen Zoos betrifft. Ich habe Holland-Zootouren in mehreren Urlauben gemacht und die Zoos somit unter der Woche besucht, also auch Schulklassen, Kindergartengruppen usw. dort erlebt, und ich habe davon ein positives Bild. Nebenbei bemerkt sind lärmende und vor allem respektlose Kinder ja auch nur ein "Produkt" der sie begleitenden Eltern/Betreuer! Vielleicht bieten die Zoos auf beiden Seiten der deutsch-holländischen Grenze da ein anderes Bild, weil sie in strukturschwachen Gegenden liegen, wo vielleicht ein gewisses Frustrationsniveau in der deutschen wie niederländischen Bevölkerung vorhanden ist? Bei meinem ersten Besuch in Amsterdam 1985 erwischte ich einen Feiertag, und der Zoo war übervoll. Man stellte sich im Prinzip vor der Kasse in eine Schlange und wurde in dieser durch den gesamten Zoo geschoben.... Dennoch kann ich mich an keinerlei "Dissonanzen" bei den Besuchern erinnern, selbst dann nicht, wenn ich den "Fluss" aufhielt, weil ich unbedingt ein Tier fotografieren wollte. Ähnliches habe ich auch schon in Emmen erlebt. Motzende Zoobesucher kenne ich bisher eigentlich nur aus Deutschland.... Zurück zum Preis: Auch Walsrode war schon immer sehr teuer (wenn auch damals nie das Hagenbeck-Niveau erreicht wurde), und trotzdem hatte man den Eindruck, dass die Besucher dies schon ein paar Meter nach der Kasse wieder vergessen hatten. Hie und da hörte man Verständnis dafür, dass eine gepflegte Anlage eben viel Geld kostet. Und was die Preise insgesamt betrifft: Man vergleiche einen beliebigen Zoo-Eintrittspreis mit einem Kinokarte - und aus letzterem muss man nach zwei bis drei Stunden wieder raus.... (22.04.2006, 00:00) | ||
| cajun: | Ich habe schon etwas mit den Ohren geschlackert, als ich vor 2 Jahren bei Hagenbeck 15 berappen mußte, dachte mir aber " Ok, ist halt ein privates Unternehmen, dass ohne städtische Zuschüsse wirtschaftet." Letztes Jahr in Hannover waren es dann 18. Für das was geboten wird, fand ich es angemessen. Trotzdem bleibt für mich die Frage, wie sich Familien sowas leisten können.Ich selbst habe keine Kinder, aber bin berufsbedingt als "Super Nanny" ;-), häufig mit Groß-und Kleingruppen in den Nrw Zoos. Fakt ist , dass beispielweise Dortmund für ALLE Kinder unter 6 keinen Eintritt verlangt. Alle Schulklassen und Kitas in Dortmund haben im Zoo freien Eintritt. Der Zoo wird dort als lebendiger Standort für Bildung und Wissen gesehen und soll dadurch zumindest den Kindern aller sozialer Schichten zugänglich sein. Interessant dazu war mal ein der Kommentar eines Inders, der mit seiner Familie in FFM lebt im Buch " Das Weltwissen der 7jährigen" . Er sagt: " Da hat die Stadt FFM eine Zoo, der sie jährlich viel Geld kostet, aber gibt den Schulen und Kitas dort nicht dass Geld oder die Möglichkeit diesen zu besuchen, da die Etats der Gruppen und Schulen dafür nicht reichen." Übrigens : Kreischende und lärmende Kinder von heute sind die Zoofans von morgen! ;-) (22.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | @Hannes Ich kann es nicht beurteilen,ob sich die Holländer in deutschen Zoos daneben benehmen, in ihren eigenen Zoos tuen sie das in der Mehrheit jedenfalls nicht.Es ist ein Genuß, sogar selbst an sehr gut besuchten Tagen einen holländischen Zoo zu besuchen, da sich die Menschen dort wesentlich gesitteter verhalten als bei uns.Plärrende und kreischende Kinder sind auch eher selten.Je näher man sich aber zoomäßig der deutschen Grenze nähert, sprich Arnheim,Emmen,Apeldoorn, desto schlimmer wird das"Volk", das die Zoos besucht, und man merkt schon von weitem, wer Deutscher ist....Und die Einmtrittspreise absichtlich hoch zu halten,damit das Publikum"niveauvoll"bleibt, halte ich für schlichtweg falsch, weil es viele Menschen trifft, die trotz niedrigen Einkommens oder als Sozialhilfeempfänger "niveauvoll"sind.Ich bewerte es als sehr negativ, das Niveau eiens Menschen anhand seines Einkommens bzw seines Sozialastatus festzulegen.Beispiele von "nieveauvollen" Menschen, die sich im Zoo absolut daneben benehmen, kann ich unzählige nennen und damit mehrere Bücher füllen! (22.04.2006, 00:00) | ||
| Tom Schröder: | @Michael Amend und Mettler: Ich komme ursprünglich aus der Nähe von Hannover und habe häufig Kontakt mit Leuten, die oft in den Zoo Hannover gehen. Komischerweise erlebe ich da etwas völlig anderes als sie beide, ich höre so häufig Gemecker über den teuren Zoo, daß es mir schon auf den Keks geht... Es wird oft der Zoo über den grünen Klee gelobt, alles sei ja so viel besser geworden, aber er wäre ja soooo teuer nun... Das ist bei einigen dieser Leute dann auch der Grund für Jahreskarten gewesen... Ich selbst lebe in Münster und arbeite dort als Erzieher. Seit in Münster das Delphinarium nicht mehr getrennt bezahlt werden kann, gehen wir mit der Kindertagesstätte nun höchstens noch einmal im Jahr in den Zoo, weil es sonst den Etat sprengen würde. Und das, obwohl ich es für ausgesprochen wichtig finde, möglichst oft mit den Kindern in den Zoo zu gehen, um ihnen von klein auf Artenschutz, Tierliebe etc. nahezubringen... Und trotz dieser traurigen Konsequenz muß ich hier mal etwas FÜR diese hohen Preise sagen: Wenn man sich überlegt, daß die meisten Zoos in Deutschland trotz mittlerweile recht heftigen Eintrittspreisen Zuschußbetriebe sind (und viele nicht zu knapp), fällt es einem vielleicht etwas leichter, dieses auf den ersten Blick hohe Eintrittsgeld zu berappen; meiner Meinung nach kosten Zoos viel Geld (auch den Besucher), aber sie sind nicht teuer! (22.04.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | Also, ich als Schüler komme ja immer ermäßigt in alle Zoos, wobei man in manchen Fällen sogar sehr gut weg kommt. Positiv sind mir aber generell schon immer Krefeld und vor allem Wuppertal aufgefallen. (21.04.2006, 00:00) | ||
| Walter Koch: | Im Zoo Kerkrade (GaierPark)kostet der Eintritt für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren 12 Euro, die Jahreskarte 3OEuro. Einer Familie mit 2 Kindern kostet ne Besuch im Zoo also mindestens 54 Euro. Plus Parkgebühr, je einer Pommes und Cola an die 85 Euro. Die müssen erst einmal Netto verdient werden. Eine soziale Auswahl über den Preis wie beim Tennisclub lehne ich strickt ab. Dies widerspricht meinem Zoofreund-Denken. Die soziale Verwahrlosung und Verrohung sollten wir auch nicht mit "drasti- schen" Namen bedenken, auch wenn diese zum Teil von Sozial-Praktikern geprägt wurden. Das Problem an sich dürfte die nächsten Jahre an Schärfe zu nehmen. (21.04.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Das mit den Kindern habe ich aber auch erlebt. In Münster (11.75 glaub ich) wird friedlich miteinander gespielt während in Rheine (4.50 und Deutschlands Stadt mit der höchsten Jugendkriminalität) eine ganze Menge Rattenkinder herumlaufen, andere Kinder schikanieren und sich auch ansonsten nicht sehr gesittet benehmen. Da fällt mir auch ein das in MÜnster und Rheine von einigen Tierpflegern her Holländer nicht gern gemocht werden (als Besucher)da diese sich schlecht benehmen. Kann das vielleicht daran liegen das diese zum Sparen kommen weil es auch eher minderbemittelte Familien sind ohne jetzt Vorurteile gegen diese zu schüren. (21.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Jamie: Habe ich bisher nie drüber nachgedacht, kann ich aber aus Hannover bestätigen, was du über Gelsenkirchen schreibst: Seit dem Umbau ist das Publikum tatsächlich disziplinierter, also "niveauvoller". Mit ist zwar schon öfter aufgefallen, dass gerade Kinder im "neuen" Zoo wesentlich ruhiger und "andächtiger" sind als im "alten" Zoo Hannover, wo laut schreiende Galoppaden durchaus an der Tagesordnung waren. Aber dass z.B. nicht mehr so viel Müll (Snickers-Papier, Eisstiele usw.) in die Pflanzungen geschmissen wird, liegt bestimmt nicht nur daran, dass es heute mehr Reinigungskräfte gibt, die das schneller wegräumen. Ich würde das durchaus unterstreichen, dass der höhere Eintrittspreis den Zoo "wertiger" gemacht hat. Die holländischen Zoos sind übrigens nicht erst jetzt so teuer geworden. Wenn ich mich recht erinnere, habe in in Amsterdam schon 1988 15 Gulden Eintritt bezahlt (was damals etwa 15 Mark entsprach) und dazu noch Parkgebühr; München kostete zu dieser Zeit - glaube ich - noch 5 Mark.... Der hohe Preis in Hannover wird übrigens kaum kritisiert, obwohl er beinahe jährlich weiter steigt. Die Öffentlichkeit ist hier der Meinung, dass das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Nicht umsonst ist gleichzeitig die Zahl der Jahreskarteninhaber immens gestiegen, und aus dem zweistündigen Spaziergang zwischen Tieren ist für Viele ein Ganztagsausflug geworden. WENN etwas in der Kritik steht, dann sind es die hohen Gastronomiepreise im Zoo. (21.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Meien Erfahrung ist, das die Leute eher maulen, je billiger ein Zoo ist.Der Zoo landau hat nochs ehr günstige Eintrittspreise, 5 Euro für einen Erwachsenen sind beileibe nicht zuviel für einen Zoo wie Landau, was uns auch mittlerweile viele Besucher aus Karlsruhe und Heidelberg bestätigen, die lieber nach Landau kommen, als den eigenen Zoo zu besuchen.Dennoch beschweren sich Besucher bei uns über die "teuren"Eintrittspreise,seltsamerweise habe ich selten erlebt, das sich jemand über die Eintrittspreise der Wilhelma,Hannover oder Hagenbeck beschwert hat.....Je billiger ein Zoo ist, desto mehr beschweren sich die Besucher......Verkehrte Welt, aber so ist es nunmal.Viele Niederländer, die nahe an der deutschen Grenze wohnen, besuchen lieber die grenznahen deutschen Zoso als die eigenene, weil die viel zu teuer sind...Ich denke nicht, das die Niederländer wesentlich mehr verdienen als die Deutschen, aber Harderwijk liegt nunmal nicht grenznah, und selbst wenn, der Park wird dank der Delphine und der Kinderfreundlcihkeit immer sein Publikum haben...In den USa sind die Eintrittspreise der Zoos ganz genauso unterschiedlich wie in Deutschland, in manchem Großzoo wie Brookfield zahlt man nur 8 Dollar, ein Zoo mit 700 Tierarten(ohne Aquarium!)wie Saint Louis ist sogar gratis....San Diego Zoo und Wild Animal Park dagegen sind sehr teuer,w enigstens gibt es eine Kombikarte für beide Parks....Seaworld aber schießt den Bogen ab,52 Dollar Eintritt für einen Erwachsenen.......Das Preisleistungsverhältnis stimmt nicht, dennw as man dafür geboten bekommt, ist mehr als bescheiden, ein paar wenige Tieranlagen, ein paar Tiershows, Musikdauerbeschallung in allen Teilend es Parks, der man nciht entkommen kann, ein paar Fahratttraktioenn , unzählige Giftshops, Imbissbuden und überteuerte Restaurants sowie ein rigeroses Mitbringen eigener Speisen und Getränke, am Eingang findet Taschenkontrolle statt......Und trotzdem, der Park ist täglich gerammelt voll.....Klar, mit vielen Touristen, aber auch Amerikanern, die deswegen eben nicht ein paar Mal im Jahr dort hingehen, sondern nur einmal....Jedenfalls istd er Eintrittspreis unter anderem so hoch, um eben sozial schwächern Menschen den Besuch nicht zu ermöglichen, dennd eise Menschen sind dort unerwünscht....Das würde Seaworld natürlich nie zugegeben, aber cih ahbe mit Insidern darüber gesprochen.Und da Seaworld auch nur Hungerlöhne zahlt(außer für die Tiertrainer)verdient das Unternehmen phantastisch an den Parks, mehr als mit der Brauerrei... (21.04.2006, 00:00) | ||
| Jamie: | Ich habe schon manchesmal gedacht: Lieber den halben Eintrittspreis, dafür kommen mehr Leute und diese auch öfter. Bei uns steigen die Preise ja nun auch kontinuierlich, aber pro Monat ist bisher ein Familientag zum halben Preis, damit auch sozial schwächere Familien sich den Zoo mal leisten können. Auch eine Idee. 2 Sachen, die mir aufgefallen sind. Wohl jeder von Euch kennt die Eintrittspreise in niederländischen Zoos. Dagegen sind unsere teils Schleuderpreise. Aber da mault keiner, alle zahlen klaglos und die Buden sind voll. Ein normaler Wochentag, verregnet, morgens um 9.00 standen wir in Harderwijk Schlange. Andere Mentalität? Verdienen sie mehr? Und das andere und dafür mag mich manch einer verurteilen: Seit die Preise so gestiegen sind, ist auch das Niveau der Besucher spürbar gestiegen. In Sachen Sauberkeit, Interesse, Benehmen, Ausdruck. Ganz ehrlich keine unangenehme Begleiterscheinung. Gruß Jamie (21.04.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Da ich in hamburg wohne musste ich leider sehr oft erleben das größere Familien sich nicht den Zoobesuch leisten konnten. Sehr schade wenn die Freunde zu einem sagen: "Wir würden ja gerne mal mitkommen, aber wir können doch nicht ohne die Kinder gehen, und mit ihnen ist es zu teuer." Dazu kommen dann noch die Restaurantpreise dazu... In hannover scheint das selbe Problem zu herrschen. Doch dank der hohen Preise des Tierparks können sich 3 Wildparks um HH herum halten... (21.04.2006, 00:00) | ||
| Frank-Walter Büschner: | Was denkt Ihr über die Zooeintrittspreise ? Denn, wenn man mal Vergleicht finde ich sie eigentlich sehr gravierend unterschiedlich, so bezahlt ein Erwachsener in Köln 12 im Tierpark Berlin wiederum "nur" 10 Klar, es sind zwar nur 2 aberwenn man mal das Verhätlniss der beiden Zoos sieht würd ich eher vermuten das der Tierpark teurer ist als der Zoo Köln. Welcher Erfahrungen habt Ihr schon mit Eintrittsgeldern von Zoos (Tierparks) gemacht. Oder wie findet Ihr die Preise selbst, angemessen oder zu überhöht ? Ich würde gerne mal verschiedene Meinungen hören LG Franki (21.04.2006, 00:00) |
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