
| cajun: | Meldung ist mir im Thread verrutscht. Hätte in die Pressemeldungen gesollt und steht nun off topic. Bleibt trotzdem lesenwert :-) ... und generiert sicher Aufmerksamkeit :0) (17.01.2024, 13:57) | ||
| cajun: | Mal in diesem Thread hervor gehoben.: Eine außergewöhnlich gute und hoch informative Pressemeldung des Zoos Zürich mit "WOW- Effekt. Da können sich manche "Social Media Kuschelposts" mal eine gewaltige Scheibe von abschneiden. (Meine Meinung). "Kuscheln gegen Kälte Der Nacktmull wird gerne als «hässlich» geschmäht – dabei ist er in jeder Hinsicht ein aussergewöhnliches Tier. Wir verraten, weshalb es sich lohnt, über sein Äusseres hinwegzusehen. Hier haben wir die lange Liste seiner Einmaligkeiten zusammengetragen. Wechselwarmes Säugetier Der Nacktmull ist ein Säugetier – aber wechselwarm wie Amphibien. Sprich: Er kann seine Körpertemperatur nicht selbst regulieren. Das liegt unter anderem daran, dass er weder ein Fell noch eine Fettschicht hat (Wärmeisolation) und ihm ebenso Schweissdrüsen unter der Haut fehlen (Kühlung) – alles wichtige Hilfsmittel zur Körpertemperaturregulierung. Der Nacktmull hat deswegen, anders als andere Säugetiere, keine konstante Körpertemperatur. Stattdessen kann er sie seiner Umgebungstemperatur in einem Bereich zwischen 12° und 37° Celsius anpassen. Wärmen im Pulk Gegen Kälte hat der Nacktmull eine besondere Strategie: Bei tiefen Temperaturen kuscheln sich die Tiere eng zusammen – je nach dem gestapelt in Haufen von bis zu 25 Individuen. Reicht das Gruppenkuscheln nicht mehr aus, rennt ein einzelner Nacktmull durch das Röhrensystem seines unterirdischen Zuhauses und heizt so seine Körpertemperatur auf. Danach kuschelt er sich wieder in die Gruppe – quasi als «Wärmflasche». Bei uns im Zoo regulieren wir das Klima in der Anlage der Nacktmulle, auf Temperaturen zwischen 25° und 32° Celsius. Frieren müssen die Tiere hier also nie. Auskühlen können sie aber trotzdem. Deshalb lässt sich das Kuschelverhalten der Tiere auch im Zoo beobachten – zum Schrecken mancher Besucher*innen: «Wir haben schon Hinweise besorgter Besucher*innen erhalten, die Nacktmulle seien alle tot. Wir erklären ihnen dann, was es mit dem Massenkuscheln der Tiere auf sich hat», sagt Tierpfleger Marco Brunner. Sauerstoff ist optional Möglich ist das enge Kuscheln auch dank einer weiteren Spezialität des Nacktmulls: Seine Toleranz für Sauerstoffmangel. Im dichten Wärmepulk bekommen die Nacktmulle mitunter kaum noch Luft. Trotzdem sterben sie nicht. Nacktmulle können bis zu 18 Minuten ganz ohne Sauerstoff überleben. Dazu verringern sie ihren Herzschlag und verfallen in eine Art Schockstarre. In diesem Zustand stellen sie den Stoffwechsel um, der dann mit weniger Sauerstoff auskommt – auch dies ist eine einmalige Fähigkeit unter Säugetieren. Ist wieder mehr Sauerstoff verfügbar, kommt auch der Kreislauf wieder in Schwung. Diese spezielle Fähigkeit ermöglicht dem Nacktmull auch das Leben in seinen unterirdischen, mehreren Kilometer langen Höhlensystemen. Der CO2-Gehalt in dieser Umgebung erreicht eine Konzentration, die für Menschen tödlich wäre. Leben im Staat Auch in ihrer Sozialstruktur sind Nacktmulle innerhalb der Säugetiere einzigartig. Sie leben – ähnliche wie Bienen oder Ameisen – in einem organisierten Staat mit einer Königin als Oberhaupt. Jedes Tier hat eine bestimmte Funktion und Aufgabe. So gibt es etwa Wächter, Ammen, Arbeiter oder auch Nahrungsbeschaffer. Embryos in Reih und Glied Der Nacktmull-Staat bei uns im Zoo umfasst derzeit 35 Tiere. Nachwuchs der Königin gab es zuletzt vor 5 Monaten. Ein Wurf umfasst bis zu 28 Jungtiere. Weil es im Tunnelsystem nur bedingt Platz gibt, ist die Königin länger als ihre Artgenossen. Forschende nennen es das «Schulbus-System»: Die Ungeborenen sind im Körper der Königin nacheinander angeordnet, wie in einem Schulbus. Ihre spezielle Körperform nimmt das Nacktmull-Weibchen erst dann an, wenn es zur Königin mutiert. Alle Königinnen waren einst Arbeiterinnen. Perfekt organisiert Klar organisiert ist nicht nur das Zusammenleben des Nacktmulls, sondern auch sein Röhren-/Kammersystem. Es gibt eine Latrine – übrigens immer eine Sackgasse, um Durchgangsverkehr zu vermeiden – eine Futterkammer, einen Materialraum und mehrere Gemeinschaftskammern. Ebenfalls variieren die Temperaturen in den verschiedenen Kammern, so dass die Tiere je nach Bedarf wählen können. Nachhaltig beim Essen Der Nacktmull ernährt sich mehrheitlich von Wurzeln. Das macht er in einer nachhaltigen Art und Weise, von der der Mensch noch lernen könnte. So knabbert der Nacktmull die Wurzeln zwar von unten an – aber immer nur in einem Ausmass, dass die Pflanze nicht zu stark geschädigt wird und vollständig abstirbt. Verirrt sich ein Insekt ins Höhlensystem, gönnt sich der Nacktmull dieses als willkommenen Protein-Snack. Aufs Trinken verzichtet der Nacktmull gänzlich. Er deckt seinen Flüssigkeitsbedarf ausschliesslich über die Nahrung. Durchdacht bis ins Detail Nacktmulle können vorwärts wie rückwärts gleichschnell laufen. Ihre riesigen Zähne nutzen sie als Grabwerkzeuge; die Lippen befinden sich hinter den Zähnen, so dass sie diese beim Graben verschliessen können. Und trotz seines Namens ist der Nacktmull nicht vollständig nackt. Auf seiner Haut befinden sich kleine Tasthaare. Mit ihnen kann er seine Umgebung quasi erfühlen – denn der Nacktmull ist fast vollständig blind. Wunderwerk der Evolution Nicht zuletzt ist der Nacktmull eine Art Superheld der Evolution. Er kann bis zu 30 Jahre alt werden – ein geradezu biblisches Alter für einen Nager. Der Nacktmull erkrankt quasi nie an Krebs und altert kaum. Das macht ihn auch für die Forschung sehr interessant. In der Natur kommt der Nacktmull vor allem in den trockenen Halbwüsten Ostafrikas vor. Sein Vorkommen erstreckt sich über weite Teile Somalias, Teile von Äthiopien und den Norden und Osten Kenias. Dort können die unterirdischen Kolonien bis zu 300 Tiere zählen." Quelle:https://www.zoo.ch/de/zoonews/kuscheln-gegen-kaelte (17.01.2024, 13:55) | ||
| Michael Mettler: | Wieso, ist in Köln was passiert? (29.06.2006, 00:00) | ||
| IP66: | Um wieder einmal ein wenig auf Herdenanlagen zu schimpfen: Wenn man in Köln eine Großanlage baut, braucht man viele Tiere. Und wenn man die nicht unterartenrein bekommt, dann bekommt man sie halt irgendwie, und wenn wenn man nur Elefantenbullen bekommt, dann müssen die sich eben aushalten oder umbringen. (29.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @cajun: Das werden aber langsam ziemlich viele Termine hier... Ich gehe schwer davon aus, dass die Sömmeringgazellen Nachzuchttiere aus Kairo waren. Müsste ich aber überprüfen, soweit das durch Zooveröffentlichungen möglich ist. (29.06.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Ach, meinen Okapi-Garten kauf ich mir dann selber... Fachidiotentreffen war, ohne jegliche böse Untertöne, auf den Zoobesuch bezogen :o) Würde aber schon alleine aufgrund der Chromosomen den Herrn Mettler nicht heiraten ;o) (29.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | @Michael Mettler: Also ich les`das so, dass wir zur Hochzeit eingeladen sind. Er nennt dieses Ereignis "Fachidiotentreffen", da sollten wir uns wohl angesprochen fühlen.. ;-) Zu den Chromosomen: Wenn ich meine Erinnerungen an den Bio-Unterricht zusammenkratze, meine ich, dass eine Verschiebung und Verschmelzung einzelner Ch-Paare bei den Böcken zu einer niedrigeren Anzahl geführt hat. Waren diese Tiere Nachkommen von Tieren des Zoos Kairo oder Wildfänge, die über diesen eingereist sind? @Dortmunder: Hast du nun schon kalte Füße, weil du lieber einen von uns heiraten würdest? :-)) Ich kann dir keinen "Okapi-Garten" versprechen, bei meinem Gehalt! ;-)) (29.06.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Schön, das ihr zwei meine Hochzeit plant... War ja echt schwer in Versuchung in Dortmund bei den Giraffen zu heiraten, hat sich aber doch zerschlagen ! Außerdem weiß ich nicht, ob sich meine jetzige Freundin und bald Frau so ein "Fachidiotentreffen" im Zoo antun würde... Und dann müsste ich ja einen von euch heiraten *grins* Hätte dann aber auch lieber einen Okapi-Vierspänner !!! Irgendwas kann mit unserem Trinkwasser echt nicht stimmen... :o) (29.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Mir ist jedenfalls nichts von Trauungen im Zoo Hannover bekannt, ich selbst hab' da auch keinen Bedarf mehr ;-) Feiern geht natürlich trotzdem. Zu den Gazellen: Laut Jahresbericht, den ich glücklicherweise noch auf dem Schreibtisch liegen hatte, lag bei den Böcken eine "Robertsonsche Chormosomen-Translokation vor, bei der sich in den Zellen zwei akrozentrische zu einem metazentrischen Chromosom zusammengefunden haben". So weit reichen meine Kenntnisse leider nicht, um das erklären zu können.... Liest sich aber nicht so, als sei das definitiv geschlechtsgebunden. (29.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | Jetzt bin ich platt! Sogar in Köln und auch Dortmund kann man im Zoo heiraten und im Zoo Hannover nicht??? Bei der Eventstruktur ist das aber echt überraschend. Nochmal danke für die Gazellen-Info. Weiß man auch warum die Chromosomenzahl unterschiedlich war und das auch noch geschlechtsspezifisch? (29.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Also, es gab in Hannover zwar mal weiße Hirschziegenantilopen, aber das ist lange her... Lustigerweise ist eine davon zusammen mit einer normalfarbigen auf einem Wandgemälde oder -mosaik im Bahlsen-Stammhaus in Hannover verewigt - habe ich zu Schulzeiten mal bei einer dortigen Führung gesehen. Nicht mal angesichts von Keksen ließen mich "meine" Antilopen los.... Heiraten geht hier im Zoo noch nicht, da muss der Dortmunder schon nach Berlin (Flußpferdhaus) oder Duisburg (Äquatorium) fahren, da geht das. Und ein Vierspänner mit Zwergflusspferden hätte doch auch was... (28.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | ..und ich wollt noch schreiben, dass der erst mal heiraten muß!! Ich sach`nur : gleiches Trinkwasserreservoir... :-) @ Michael Mettler: Gibt es in Hannover nicht einen Vierspänner mit weißen Dorkasgazellen, der vom Erlebniszoo zwecks Event-Hochzeit vermietet wird...? lach* :-)Dann könnte er beides verbinden.... (28.06.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Hey, ich lasse mich gerne, nach meiner Hochzeit, drauf ein... Hab ja dann auch angeheiratete Verwandtschaft in Hannover... :o) (28.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | @Michael Mettler: Ich nehme die Einladung gerne an, aber der "Dortmunder" Kollege hat so wenig Zeit ;-)) Speziell der Antilopenschwerpunkt von Hannover interessiert mich brennend. (28.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Mach doch mal mit "Dortmunder" eine Gruppenreise hierher, da kann euch der Märchenonkel noch so einiges erzählen.... Also: 1982 wurden 2,2 Sömmeringgazellen vom Zoo Kairo erworben. Das definitive Haltungsende habe ich auf die Schnelle nicht gefunden; wegen der Ausführlichkeit der Rubrik "Verluste" in den Jahresberichten und der Tatsache, dass die Tierarten weder durch Fettdruck hervorgehoben noch in systematischer Reihenfolge abgehandelt wurden, ist die Nachsuche immer sehr anstrengend, weil man ALLES durchlesen muss. Aber 1986 kamen die Bergriedböcke, welche die Stelle (und Ställe) der Sömmerings einnahmen, und der letzte Bock war meines Wissens noch eine Weile in Osnabrück eingestellt. 1983 wurden insgesamt 3 Jungtiere tot oder lebensschwach geboren. Da es entsprechende Berichte auch aus US-Zoos gegeben hatte, wo man als Ursache eine Chromosomenanomalie herausfand, wurden auch in Hannover entsprechende Untersuchungen gemacht. Es zeigte sich, dass die beiden Böcke je 37, die beiden Geißen je 38 Chromosomen hatten und dies wahrscheinlich der Grund für den züchterischen Fehlschlag war. Da andere Sömmeringgazellen nicht zu bekommen waren - nicht mal ein Bock - und 1,2 Gazellen aus unterschiedlichen Gründen starben, war es leider nur ein kurzes Intermezzo. Übrigesn gab es schon in den 60er Jahren Sömmeringgazellen in Hannover, über deren Verhalten hat Fritz Walther sogar einen Artikel im "Zoologischen Garten" verfasst. (28.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | @ Michael Mettler: Wäre sehr nett. Da ich Hannover erst letztes Jahr das erste Mal besucht habe, weiß ich sehr wenig über die Zeit vor dem Umbau. (28.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @cajun: Ich suche mir mal die entsprechenden Jahresberichte raus, dann kann ich besser ins Detail gehen. Soviel vorab: Die Sömmeringgazellen wurden damals mit den Defassa-Wasserböcken zusammen in den sog. Zebra-Anlagen gehalten (ihre Planstelle nahmen danach Bergriedböcke ein). Da sich der Defassa-Bulle und der Sömmering-Bock teilweise heftige Streitigkeiten lieferten, waren sie zuletzt wohl nur noch im Wechsel auf der Anlage, ihre Weibchen jedoch immer. Übrigens gab es zur gleichen Zeit auch noch Grantgazellen (und "natürlich" Dorkas- und Thomson- sowie Springböcke) im Zoo! (28.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | @Michael Mettler: Beides war mir nicht bekannt. Wäre jetzt sehr gespannt darüber mehr zu erfahren. ;-) (28.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Das scheint von Tierart zu Tierart unterschiedlich gehandhabt zu werden. Selbst bei weitaus häufigeren Arten wie dem Asiatischen Elefanten werden ja die Unterarten verkreuzt, siehe Hannover und Tierpark Berlin. Darüber hatten wir schon mal einen eigenen Thread "Elefanten-Unterarten" oder ähnlich. (28.06.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Wie ist das eigentlich bei so seltenen Tieren wie Nashörnern ? Im Falle der Erhaltungszucht der Sumatranashörner oder einer, unwahrscheinlichen, Erhaltungszucht der Java-Nashörner... Würde man zum Arterhalt die Unterarten (Sumatra & Borneo, bzw. Java & Vietnam) vermischen, um eine breitere Basis zu haben, oder würde genau auf die Unterartentrennung geachtet ? (28.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @cajun: Was jetzt über die Sömmerings? Dass es sie überhaupt in Hannover gab, oder dass ihre Zucht gescheitert ist? (28.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | @Michael Mettler: Das mit den Sömmeringgazellen in Hannover ist mir ganz durch gegangen. Haben sie das hier schon mal erwähnt? Wenn ja würd ich es gern mal nachlesen. Hab es aber über die Suchfunktion nicht gefunden. (28.06.2006, 00:00) | ||
| Johannes Pfleiderer: | In der Tierbestandsliste 1994 sind die Erdmännchen noch als hahni geführt, 1998 nicht mehr. Womöglich wurde die alte Gruppe mit Exemplaren anderer Unterarten oder Mischlingen verkreuzt. (28.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | In Stuttgart wurde (wird?) eine Unterart hahni gehalten, und ich glaube diesen Namen auch schon in einem Zooführer aus San Diego gelesen zu haben. Wie man sie unterscheiden kann, weiß ich allerdings auch nicht. Die bewusste Verkreuzung in Köln beweist allerdings mal wieder, dass es den Zoos bei manchen Tieren eben wurscht ist. Dabei kann sich sowas durchaus rächen: Der Nachtaffe galt früher als einzige Art seiner Gattung mit diversen Unterarten, die bunt durcheinander gekreuzt wurden. Erst als der Nachwuchs der zweiten Generation ausblieb oder nicht lebensfähig war, kam jemand in Rotterdam auf die Idee, Chromosomenuntersuchungen zu machen und stellte fest, dass man Arthybriden vor sich hatte. Heute unterscheidet man zehn (!) Arten Nachtaffen, und neue Paare werden wohl nur noch nach vorheriger Chromosomenanalyse zusammengestellt. Die auch als Heimtiere beliebten Dsungarischen und Campbell-Zwerghamster wurden früher als zwei Unterarten von Phodopus sungorus betrachtet. Sie lassen sich beliebig kreuzen, allerdings nimmt von Generation zu Generation der Anteil unfruchtbarer Tiere zu. Auch hier stellten sich unterschiedliche Chromosomenbilder heraus, weshalb man die Beiden heute artlich trennt. Um es noch verwickelter zu machen, gibt es bei manchen Tierarten sogar innerhalb der selben Population, ja sogar innerhalb der selben Gruppe verschiedene Chromosomentypen, die untereinander teilweise nur eingeschränkt oder gar nicht fortpflanzungsfähig sind. Beispiel dafür sind Stachelmäuse der Gattung Acomys oder auch die Sömmeringgazelle - daran ist die Nachzucht der letzten hannoverschen Gruppe in den 80ern gescheitert. Wer weiß, ob nicht manche Fälle sogenannter Inzuchtdepressionen auf ähnliche Ursachen zurückzuführen sind! (26.06.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | In der Kölner Zoosendung wurde erwähnt, dass die neuen Leipziger Erdmännchen-Männer einer anderen Unterart angehören würden, als die alteingesessenen Weibchen. Was für Unterarten gibt es denn beim Erdmännchen und für wie problematisch sollte man das einschätzen, immerhin ist man sich ja dessen im Kölner Zoo bewusst. (26.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Aber zurück zum Ursprungsthema: Viele Unterartzugehörigkeiten der von mir gesehenen und fotografierten Zootiere habe ich auch erst hinterher herausbekommen. Mal durch Zufall, mal durch gezielte Nachfrage, und manchmal auch erst viele Jahre später beim Lesen irgendeiner Haltungschronik. (Als Nächstes muss ich erstmal Aberdutzende Fotos weißer Wölfe neu beschriften, nachdem ich den Frankfurter Artikel gelesen habe...) Beispiel: Senegalgalagos Anfang der 80er in Berlin, also der Zuchtstamm, in dem auch cremefarbige Nachkommen auftraten. Im Zoo waren sie nur mit dem Artnamen ausgeschildert. In einem Artikel in der Kölner Zeitschrift entdeckte ich dann denn Hinweis, dass man sie auch Botswana importiert hatte und sie der Unterart bradfieldi angehörten. Und da mittlerweile die südlichen Unterarten als eigene Art Steppen- oder Moholi-Galago abgetrennt wurden, ist von der Beschilderung im Nachhinein gar nichts mehr richtig.... (26.06.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Na ja, und man kann ja auch mal Ameisenbären mit Erdferkeln oder Schuppentieren verwechseln *grins* (26.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Na, immerhin waren ja die Vorfahren der heutigen Okapis Savannentiere - der Passgang ist ein Andenken daran. (26.06.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Hört mir mit den Disney-Filmen auf... Ich darf mit meiner Freundin schon keine mehr gucken, weil ich mich immer über die biologischen Ungereimtheiten aufrege... *g* Sehr gut gefallen mir auch die Okapis im zweiten Teil vom "König der Löwen", das man solche klassischen Savannentiere im ersten teil einfach vergessen hat, finde ich unerklärlich... (26.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Oliver: Dem zoologisch normal Gebildeten fällt ja im Disney-Dschungelbuch nicht mal auf, dass es in Indien weder Orang-Utans noch Affen mit Greifschwanz gibt... In "Dschungelbuch 2" treten in einer der unvermeidlichen Musikszenen auch eine Gazelle (im Urwald!), Ozelots und Flusspferde auf, im "König der Löwen" Ameisenbären... Da kommen die Amurtiger im Dschungelpalast doch der Wahrheit viel näher. Und schließlich gibt es in einem bekannten Nicht-Erlebniszoo ost- und südafrikanische Huftiere in einem maurischen Palast, Wisente in einem russischen Blockhaus (Welche Geschichte erzählt bloß dieses Gehege?) Ironie.) und Bisons - nein, nicht in einem Tipi, wie es passender wäre, sondern in einer "indianischen Scheune". Zudem beherbergt das dortige "siamesische Rinderhaus" Vorderindische Gaur und Java-Bantengs und die Pampa-Anlage Wasserschweine.... Für Otto Normalbesucher alles wurscht, Hauptsache er fühlt sich wohl und hat das Gefühl, dass es den Tieren genauso geht. Manchmal sind in Zoos ja nicht mal ARTEN ausgeschildert, da steht dann z.B. nur "Brillenvogel, Zosterops spec.". Das muss noch lange nicht heißen, dass der Zoo die Artzugehörigkeit nicht kennt; aber wenn die Kleinen eines Tages nicht mehr sind, kann man sie auch durch eine andere Brillenvogelart ersetzen, ohne das Schild austauschen zu müssen - der Laie kann sie eh nicht auseinanderhalten, das können ja selbst Fachleute nicht ohne weiteres.... Und außerdem sind selbst vielen Zoos Unterarten schnuppe, wenn es nicht gerade leicht unterscheidbare sind wie beim Steppenzebra. Zumal es bei unterartreiner Zucht eben sehr viel schwieriger ist, passende Partnertiere zu finden. (26.06.2006, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Erst durch dieses Forum bin ich eigentlich mal viel gezielter durch die Zoos gegangen, und habe angeregt durch etliche Beiträge hier, einfach mal mehr auf Unterarten geachtet. Allerdings so ziemlich ohne Erfolg, denn bei den meisten Gehegebeschilderungen findet man zur Unterart gar nichts. Beim Indochina-Tiger schon, und bei manchen Löwen auch, aber bei den meisten anderen Arten fehlene die Bezeichnungen der Unterart ganz. Und wenn man sich dann die Zooführer ansieht, dann wird man auch dort oft nicht viel fündiger. Vielleicht ist auch das etwas, was den "normalen" Zoobesucher eben relativ wenig interessiert! Dem fällt ja nicht mal auf, dass Amurtiger in einem Indientempel nichts zu suchen haben! Hauptsache Shir-Kan ist da neben Baghira zu sehen, Ka die Schlange neben Colonel Hathi und seiner Dschungelpatrolie und Mogli serviert die Currywurst in indischer Tracht!:-) (26.06.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Nicht, dass damit Siam-Katzen gemeint waren *g* (26.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Andere Tierart: Im Kölner Jahresbericht für 1953 ist eine Nachzucht von 1,1 Siam-Tigern verzeichnet. Wären das nicht nach heutiger Unterartgliederung Indochinesen? (26.06.2006, 00:00) | ||
| Walter Koch: | Michael. Ich empfehle Dir das Buch "Vergleichende Primatologie" von Geiss- mann. Als Laie habe ich mich besonders durch die Abschnitte ursprüngliche bzw. abgeleitete Merkmale gebüffelt, um die Grundlagen der Systematik ein wenig zu verstehen. Frage an Herrn Geismann:Gibt es eine neue internationale überarbeite- te Liste der Primaten-Systematik? (23.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Thomas Geissmann: Wird denn die erwähnte Häufigkeitsverteilung von Farbmorphen auch heute noch als Kriterium für Unterartgliederungen anerkannt? Das dürfte doch kein sonderlich stabiles Merkmal sein, wenn sich die Morphen immer wieder untereinander vermischen. Das wäre ja so, als würde man z.B. die Feldhamster im östlichen Deutschland nur deswegen zu einer eigenen Unterart erheben, weil dort prozentual häufiger Schwärzlinge auftreten als anderswo. Wenn man selbst ein "reinblütiges" Tier ohne Kenntnis seines genauen Herkunftsgebietes nicht bestimmen kann, macht doch die Einteilung in Arten und Unterarten wenig Sinn. Ich hatte wegen der Bestimmung einer meiner Stachelmaus-Formen (Gattung Acomys) früher Anfragen im Senckenberg-Museum (Frankfurt) und im Museum Koenig (Bonn) laufen und erhielt dabei aus einem der Museen (leider weiß ich nicht mehr, aus welchem) die Antwort: "Da müssten Sie uns schon genau sagen, woher die Tiere stammen, denn sonst können wir sie nicht zuordnen." Also, nur in der Literatur nachzuschlagen, was wo vorkommt, das hätte ich als Laie auch selbst gekonnt... (Wobei damit die Möglichkeit einer "neuen" Art/Unterart natürlich unberücksichtigt bliebe.) Wenn Arten und Unterarten anhand von irgendwelchen Körpermerkmalen und -maßen beschrieben wurden, müsste man diese doch auch umgekehrt genau danach bestimmen können? Wenn das nicht möglich ist, ist doch die Systematik eine Farce. Gab es denn schon mal - unabhängig von Unterarten - Untersuchungen über den Vererbungsmodus der Weißhandgibbon-Farbmorphen? Dafür könnten die Zoobestände doch reichlich Material liefern. (22.06.2006, 00:00) | ||
| ThomasGeissmann www.gibbons.de: | Vom Weisshandgibbons (Hylobates lar) wurden mehrere Unterarten beschrieben (lar, entelloides, carpenteri, yunnanensis, und vestitus). Die meisten davon dürften meines Erachtens auch ihre Berechtigung haben, nur bei yunnanensis habe ich Bedenken, da die Beschreibung auf nur 2 Museumsexemplaren beruht und die Autoren für die Beschreibung keine anderen Weisshandgibbons untersucht haben, sondern lediglich publizierte Texte zum Vergleich verwendeten. Das unterscheidende Merkmal (Längenanteil der basalen Weissfärbung der Haare) ist übrigens zudem problematisch. Das Problem der Unterarten von H. lar besteht aber darin, dass sie sich vorwiegend darin unterscheiden, dass die verschiedenen Farbmorphe unterschiedlich häufig vorkommen. Beispiel: Die schwarze Morphe fehlt oder ist sehr selten bei lar und vestitus. Bei letzterer Unterart kommen Tiere mit unterschiedlich getönten Körperabschnitten besonders oft vor, bei lar dagegen selten. Da die unterscheidenden Merkmale also vorwiegend Häufigkeits-Unterschiede sind, bedeutet dies automatisch, dass man bei Zootieren von H. lar nicht mit Sicherheit die Unterart bestimmen kann, es sei denn, man weiss, woher aus dem Freiland die Tiere ürsprünglich stammten. (Beim Schwarzhandgibbon H. agilis verhält es sich übrigens ebenso). Daher findet man bei Zuchtbüchern von Weisshandgibbons normalerweise keine Unterart-Angaben, und wenn doch, sollte man diese Angabe sehr sehr kritisch betrachten. Offensichtlich herrscht hier Forschungsbedarf. Leider ist Forschung an Gibbons in Wissenschaftskreisen extrem out. Man kriegt fast keine Forschungsgelder, und die Studenten arbeiten lieber an den publicity-trächtigen grossen Arten. Systematik ist ebenfalls out. Kombiniert man also die Forschungsthemen Gibbons und Systematik, ist man also doppelt out, um es etwas überspitzt zu formulieren. Ich würde zwar seit Jahren gerne einen Doktoranden an das Thema setzen (2-3 Jahre Arbeit würde das Thema schon kosten), aber erstens will es keiner machen, zweitens würde es schwer sein, Forschungsgelder für so ein Projekt zu erhalten, und drittens würde ein Student seiner wissenschaftlichen Karriere mit so einem Projekt keinen Gefallen tun (das heisst, er würde vermutlich keine Stelle finden), viertens würden die Resultate sich nicht in einer hochrangigen Zeitschrift publizieren lassen, und fünftens würde die publizierte Arbeit dann kaum zitiert, weil nur sehr wenige Leute überhaupt Gibbonforschung betreiben und die Arbeit lesen und zitieren würden. Da die Zitierhäufigkeit ebenfalls als Mass für die Qualitität eines Wisschenschaftlers verwendet wird, wäre der Doktorand nach einer solchen Studie vermutlich in keiner günstigen Ausgangslage, eine Stelle zu kriegen. (22.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Ist es denn in Kronberg bei den Gibbon-Mischlingen erster Generation geblieben (meines Wissens waren es drei), oder haben sich diese untereinander noch mal fortgepflanzt? (25.04.2006, 00:00) | ||
| Togo: | @Judith Das war die große Afrika-Anlage auf der Meso-Wiese auch..... (25.04.2006, 00:00) | ||
| Judith: | @togo soweit ich weiss sind aus Kronberg keine Mischlinge abgeben worden. Und zum Thema Flusspferde am / im Gibbonweiher naja das ist wohl erstmal Zukunftsmusik (24.04.2006, 00:00) | ||
| Togo: | @Michael Mettler Mir sind ganz bewußt nur die Kronberger Mischlinge bekannt. Denkbar ist, das eventuell weitere Mischlinge bevorzugt in kleineren Tiergärten gehalten werden. Bei den Gibbons in Niederfischbach könnte es sich um Mischlinge handeln, ich habe die Tiere aber nie selbst gesehen.Ob Kronberg Nachzuchten aus der Mischlingszucht an andere Haltungen abgegeben hat , ist mir nicht bekannt,soweit ich weiß, wurden aber alle Mischlinge in Kronberg behalten. (24.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Wo in Deutschland werden denn außerdem noch Gibbon-Mischlinge gehalten? Früher gab es z.B. welche (unterschiedlicher Abstammung) in Münster, Gelsenkirchen, Dortmund (überall längst Geschichte - abgegeben oder gestorben?) und Cottbus (das dortige Paar bestand aus einem Borneogibbon und einem Mischling). (24.04.2006, 00:00) | ||
| Togo: | @Andreas Hartung Der Opel-Zoo Kronberg hält noch seine Gibbon-Mischlinge.Das reinrassige Zuchtpaar wurde seinerzeit an den Tierpark Berlin ( Weißhandgibbon) und an den Zoo Zürich ( Kappengibbon ) abgegeben. Mit den derzeitigen Tieren wird aber nicht mehr gezüchtet. Sollten die Pläne mit der neuen Flußpferd-Anlage anstelle des Gibbonweihers verwirklicht werden , und davon gehe ich aus , werden die Gibbons innerhalb des Zoos umziehen, und zwar in den Asienbereich. (24.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Sind da eigentlich noch immer die beiden Schimpansen darunter, die der Zoo seinerzeit von einer Eisrevue übernahm? (23.04.2006, 00:00) | ||
| cajun: | Die Ge- Weibchen sind Westafrikaner. Habe auch nur das gelesen. Wobei komisch, dass beide verbliebenen Männchen aus der Zoom NICHT bleiben und in den Loro Park bzw. nach Brasilien gehen. Sind die also eine andere Unterart? (23.04.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | Also, in allen Meldungen die ich zu dem Schimpansentransfer gelesen habe, heiß es, dass die beiden Gelsenkirchener Weibchen der selben Unterart angehören wie die Züricher. (23.04.2006, 00:00) | ||
| Tom Schröder: | @ Michael Mettler: Keine Ahnung :-( Wär auf jeden Falls zu hoffen; vielleicht kann ja hier jemand etwas über die Unterartenzugehörigkeit der beiden Gelsenkirchener Schimpansinnen sagen? (23.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Tom Schröder: Ist denn über die Unterartzugehörigkeit der Gelsenkirchener Schimpansen etwas bekannt? Wenn schon ein EEP für Westafrikaner eingerichtet wurde, dürfte dieses doch auf derlei Umstände achten? (23.04.2006, 00:00) | ||
| Andreas Hartung: | Leipzig hat auf jeden Fall mal aus dem BPRC (Biomedical Primate Research Centre) in Rijswijk (siehe eigenen Thread hierzu) Schimpansen bekommen. Sind die Krefelder Schimpansen nicht auch reine Westafrikaner? Weiß jemand, ob Kronberg noch seine Weißhandgibbon/Kappengibbon-Mischlinge hat, und wie dort die Perspektive aussieht? Hier im Forum war ja zu lesen, dass Kronberg eine neue Flusspferdanlage im Bereich des Gibbonweihers plant. (23.04.2006, 00:00) | ||
| Tom Schröder: | Die Züricher Gruppe soll doch schon im Mai nach Gelsenkirchen umziehen und dort mit den beiden vorhandenen Weibchen zusammengehalten werden...Heißt das, daß auch hier eine Vermischung in Kauf genommen wird? (23.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Das Thema Elenantilopen hatten wir schon in einem eigenen Thread, siehe dort. Bei den Weißhandgibbons bin ich nicht auf dem neuesten Stand der Systematik. Selbst nach Abzug der lange Zeit ebenfalls dazu gezählten Kappengibbons usw. blieben früher noch mehrere Unterarten "eigentlicher" Weißhandgibbons übrig (lar, carpenteri usw.), die in den Zoos mit größter Wahrscheinlichkeit NICHT getrennt gezüchtet wurden. Ganz im Gegenteil, man ließ ja zu dieser Zeit noch immer Artbastarde und sogar die Weitervermehrung dieser zu, weil man harmonierende "Mischehen" nicht auseinander reißen wollte und froh war, wenn sich die Gibbons ÜBERHAUPT vermehrten. Letzteres gilt auch für die Schimpansen: Nur wenige Zoos achteten auf die Unterarten. Spontan fielen mir Antwerpen mit seinen Schweinfurth- bzw. Ostafrikanischen Schimpansen und Zürich mit seinen Westafrikanern ein. Andere Zoos führten zusammen, was zu bekommen war. Da sich auch unter den heutigen Beständen noch Importtiere befinden, gibt es auch in gemischten Gruppen durchaus unterartreine Tiere (bzw. artreine, für den Westafrikaner ist ja der Status einer eigenen Art in Diskussion). Möglicherweise sind viele Zuchtstämme in Instituten und Labors "reinrassiger" als Zoostämme, weil man dort eher mit einem Grundstock aus dem selben Fanggebiet begann als in den Zoos. Meines Wissens stammen doch auch die Leipziger Westafrikaner aus ein und demselben Institut? (23.04.2006, 00:00) | ||
| Johannes Pfleiderer: | Bei Tigern, Leoparden, Orang-Utans & Co ist die Unterart immer angegeben, da die Tiere auch (in der Regel) unterartenrein gehalten und gezüchtet werden. Wie sieht es aber z.B. bei Schimpansen, Weißhandgibbons und Elenantilopen aus? Hier findet man nur äußerst selten Angaben zum Unterartenstatus (bei den Schimpansen durch das EEP für die westafrikanische Unterart nun häufiger). Sind die übrigen Bestände größtenteils Mischlinge? (22.04.2006, 00:00) |
| alle Beiträge |