
| cajun: | Ein Zwischenstand: "Da wächst was im Zoo! Die Bauarbeiten am neuen Nashornhaus im Zoo schreiten flott voran. Der Rohbau des Tragewerks und der Freianlagen im Innenbereich sind abgeschlossen. Und auch die riesige Stahlkonstruktion des Daches ist fertig. Elf riesige Folienkissen werden aktuell auf dem Dach installiert. „Das riesige Dach überspannt in Zukunft den etwa 1150 Quadratmeter großen Innenraum“, sagt Zoo-Sprecherin Svenja Eisenbarth. Und auch draußen geht es voran. „Der Rohbau der Freianlagen außen ist zu 90 Prozent abgeschlossen“, so die Sprecherin. Aktuell wird noch fleißig an den Kunstfelsen und der Dekoration in den Gehegen gearbeitet. In den kommenden zwei Wochen soll die rote Sichtbetonfassade fertiggestellt werden. Im Anschluss setzen die Bauarbeiter endlich auch die goldene Spitze auf den dann 25 Meter hohen Turm. Der 20-Millionen-Bau soll im Herbst fertiggestellt sein. Besucher können Panzernashörner, Tapire und Pustelschweine ab Frühjahr 2023 besuchen Quelle:https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/berliner-nashoerner-sind-bald-unter-dach-und-fach (23.04.2022, 11:14) | ||
| Klaus Schüling: | Hulmans in Apeldorn: Das war ein Versuch aus der Gründerzeit. In Indien leben die Tiere ja scheinbar problemlos selbst in Städten Seite an Seite mit Menschen, insofern lag es nahe, dass einmal zu versuchen In Apeldoorn hätten sich die Tiere als Gruppe im Knäuel regelmäßig auf den Weg gesetzt, was dazu führte, dass die Tiere nach einer gewissen Zeit von einem wachsenden Ring von Besuchern eingekreist waren. Irgendwann war das wohl den Tieren nicht geheuer, und diese hätten sich dann unter Einsatz Ihrer erstaunlich langen Eckzähne einen Weg durch den Menschenring gebahnt, so dass das Experiment beendet wurde. Bei Berberaffen sind Übergriffe von Halbstarken auf Besucher wohl das (einzige) Problem. Wenn es hier aber nichts zu holen gibt und die Tiere erst gar nicht lernen, dass es eine erfolgreiche Strategie ist, Kinderwagen zu überfallen, Reißverschlüsse aufzumachen, etc., dann gibt es Dutzende von Beispielen von problemlosen Haltungen. Die Euro-Jobber in Erfurt werden sicherlich in erster Linie darauf achten, dass sich die Besucher an die Spielregeln halten. Den Vergleich mit den Nashörnern verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht. (18.12.2008, 22:44) | ||
| Mirko Schmidkunz: | Wird im Zoo noch mit dem Nashorndschungel geplant. Man hat schon verdächtig lange nichts mehr gehört. Ich würde die Millionen für die Knutanlage hier viel lieber verwendet sehen. (18.12.2008, 11:58) | ||
| Michael Mettler: | Wäre ja mal eine schöne Abwechslung. Aber irgendwie glaube ich, wenn es problemlos wäre, hätte es doch Apeldoorn schon gemacht...? OK, man muss ja nicht alles, was möglich ist, auch umsetzen (wollen). Andererseits ging es in Apeldoorn auch mit den Wollaffen lange gut und irgendwann dann nicht mehr. Na, lassen wir uns überraschen. (22.06.2006, 00:00) | ||
| th.oma.s: | @michael mettler:ich weis nicht mehr, blos was mit magots, japanmakaken oder rhesus (ich denke da an die leipziger ausbrüche aus der bärenanlage) geht, dass sollte doch auch mit wanderus oder javanern gehen... (22.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Genau aus diesem Grund habe ich gefragt. Wenn ich mir überlege, dass Afrika-Touristen davor gewarnt werden, den Grünen Meerkatzen zu nahe zu kommen, dann frage ich mich, ob ein Makake - gleich welcher Art - nicht ein genauso großes Risikopotenzial birgt. (22.06.2006, 00:00) | ||
| IP66: | Bei meinem letzten Besuch gab es in Erfurt Minijobber, die die Besucher durch das Begehbare Berberaffengehege begleiteten. Trotz entsprechender Befragung war nicht mehr herauszubekommen als die Information, es habe "Probleme mit Affen und Besuchern" gegeben. Insofern scheinen mir Vergesellschaftungen mit Makaken so einfach nicht zu sein - auch wenn ein Nashorn sich besser verteidigen kann als ein Kleinkind. (22.06.2006, 00:00) | ||
| Jana: | @Michael M. Im Zoo Olomouc ist eine begehbare Anlage mit Rotgesichtmakaken (ueber 1ha von Tanenbaum-Wald). (22.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Zumindest auf einem Parkplan gab es in Apeldoorn kurzzeitig einen Parkteil mit frei laufenden Rhesusaffen, Hulmans und Axishirschen. Weiß jemand, warum das wieder aufgelöst wurde, oder war es nur ein Vorhaben, das nie umgesetzt wurde? Auf der Gorilla-Anlage lebten ja auch zeitweise Springböcke (die habe ich selbst gesehen), doch schien das auch nicht zu funktionieren. (22.06.2006, 00:00) | ||
| Andreas Hartung: | Ist kein Zoo, aber ein begehbares Affenfreigehege analog zu Salem mit Rotgesichtmakaken gibt es auch im österreichischen Landskron. Kann man aber nur in geführten Gruppen durchgehen. http://www.affenberg.com/ (22.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Weiß da jemand etwa schon mehr? Von Makaken war ja bisher nie die Rede... :-) Gibt es denn eigentlich Zoos, die andere Makakenarten als den Magot in begehbaren Anlagen halten (ich nehme an, in Japan macht man so etwas mit Rotgesichtmakaken)? (21.06.2006, 00:00) | ||
| th.oma.s: | geht auch so, dass die affen (makaken) den besucherteil mit nutzen (schleuse und drahtzaun analog begehbare affenanlage) und die nashörnerdann innerhalb dieser anlage ihren bereich bekommen (21.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Dann dürfte der Wassergraben nicht für die Nashörner nutzbar sein, sonst dienen sie den Affen als Trittsteine... Braucht zudem ziemlich viel Platz. Aber stimmt schon, und außerdem käme es ja auf die Affenart an. Wahrscheinlich wären Gibbons noch am unproblematischsten, die sind wenigstens wasserscheu! (21.06.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Warum nicht die Nashorn/Affen-Kultabsperrung: Wassergräben und Mauern?! ;) (21.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Hm. Das hieße ja, man müsste eine solche Anlage gleichzeitig enorm massiv wie hochgradig ausbruchssicher bauen, und ein Nashorn hat schließlich noch etwas mehr Kraft zu bieten als ein Lippenbär... Gut, könnte man natürlich mit Glasscheiben machen - Köln hat ja gezeigt, dass man Nashörner hinter Glas halten kann. Schön finde ich es allerdings nicht, aber das ist Geschmackssache. (21.06.2006, 00:00) | ||
| th.oma.s: | nashörner und affen können auch auf eine außenanlage, oder? (21.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Dortmunder: Nashörner und Vögel DRINNEN wird doch schon seit Jahrzehnten in Zürich (Kuhreiher, Madenhacker, Hammerköpfe) praktiziert, ist also machbar. Und wenn man Affen und Nashörner so unterbrächte, dass sie tagsüber jeweils ihre eigene Außenanlage haben und abends zusammen in eine gemeinsame Innenanlage geholt würden, dann wäre das zumindest "technisch" möglich. (21.06.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Wäre es überhaupt möglich, die Nashörner mit Affen und Vögeln zu vergesellschaften, wenn auch eine Außenanlage parat steht ? Zumindest für freifliegende Vögel wäre das ja nicht so ratsam ? (21.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Ich habe mir eben mal den geplanten Standort des Nashorndschungels auf dem Plan des Berliner Zoos angesehen. Da uns ja bisher keine detailierteren Informationen darüber vorliegen, lasse ich meinen Gedanken mal freien Lauf ins Blaue hinein: Der Zoo will dort eine Erlebnisgastronomie ansiedeln und damit möglichst hohe Einnahmen erzielen. Daraus dürfte zu folgern sein, dass diese Gastronomie so großflächig ist, dass sie auch ganzjährig und wetterunabhängig größere Buchungen abdecken kann. Also vermute ich ein Kaliber wie die Leipziger Afrika-Lodge oder das jetzige Berliner Zoo-Restaurant neben dem Raubtierhaus. Die Gäste sollen anscheinend auch abends aus dem Restaurant heraus Nashörner sehen können. Da man damit ja wohl nicht den Einblick in ein paar Stallboxen meint, die Tiere aber im Winterhalbjahr wohl kaum abends draußen bleiben können, dürfte eine optisch attraktive Innenhalle für Nashörner nötig werden. Dazu noch Außengehege - die man nach den heutigen Ansichten größer planen dürfte als die jetzigen. Und da der Zoo wahrscheinlich nicht nur 1,1 Nashörner halten will, braucht man somit für die Rhinos sogar mehr Fläche als jetzt. Affen und Vögel sollen ebenfalls noch untergebracht werden, auch die ja wohl geräumig. Da die Arten nicht genau definiert sind, kann das natürlich genauso Krallenäffchen und Tangaren bedeuten wie Languren und Nashornvögel; die letztere Version würde wenigstens geografisch passen und braucht wesentlich mehr Raum als die erstere. Es sei denn, diese Tiere sollen sich in einer eventuellen Nashorn-Innenhalle mit den Rhinos vergesellschaftet bewegen dürfen (was mal eine interessante Neuerung wäre). Das Löwentor als solches soll anscheinend unverändert bleiben (denn der Neubau soll ja "am Löwentor" gebaut werden, nicht "statt des Löwentores"), die jetzigen Nashorngehege grenzen bereits an den Außenzaun. Wenn ich also den Platzbedarf für meine angeführten Gedankenspielereien bedenke, frage ich mich, ob dann außer dem jetzigen Nashornhaus sogar noch das benachbarte Kamelhaus mitsamt Außengehegen in diesem Projekt aufgehen wird? (20.06.2006, 00:00) | ||
| Steffen Kohler: | Der Umbau des Bärenschaufensters ist das nächste Spendenvorhaben des Fördervereins für 2006/07. Die Anlage soll mit einer "Lärmschutzwand" aus Sichtscheiben ausgestattet werden, der Wassergraben wird daher verschwinden, ein Wasserbecken diesen ersetzen. (20.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Habe jetzt nochmal gezielt im Tierpark-Jahresbericht nach eventuellen Zukunftsprojekten gesucht. Für 2006 werden genannt: Hyänenanlage, Rothundgehege, Eulenvolieren, Sekretärvoliere, Umbau der Gaststätte "Pony Pedro" in ein Informationszentrum. Das Bärenschaufenster ist nirgends erwähnt, auch nicht im Zusammenhang mit dem Förderverein. (20.06.2006, 00:00) | ||
| Karsten Vick: | @cajun: Ich find auch, dass die Berliner Insider sich hier mal wieder zu Wort melden sollten... Soll mit dem Geld das Bärengehege oder der Eingangsbereich modernisiert werden? Für beides oder eine totale Umgestaltung wird das wohl nicht reichen. (20.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @cajun: Habe ich schon richtig verstanden, aber den "Takin" verfolge ich nicht regelmäßig, den Jahresbericht schon. (20.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | @Michael Mettler: Im "Takin" nicht im Jahresbericht!Ein Aufruf der Gemeinschaft der "Förderer des Tierparks" zu Spenden zwecks Umbau des Bärenschaufensters in Höhe von 60000 . Das reicht wohl eher nicht für ein Restaurant ;-), aber zu einer Neugestaltung des Geheges.Wer weiß welchen "Weg" das ebnet?!? Vielleicht weiß "Konstantin Ruske" mehr dazu. Er hat einige sehr nette Artikel ( Reiseberichte der Zooförderer)in zurück liegenden "Takinen" verfaßt. (19.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Da hat sich ja der Volkshochschulkurs "Weissagungen im Alltag" doch noch gelohnt :-) Im Ernst: Davon wusste ich tatsächlich nichts, und falls das sogar schon in einem Jahresbericht stand, habe ich es überlesen (mich interessiert eben der Tierbestand eines Zoos noch immer mehr als sein Baubestand). Aber selbst ohne das Projekt "Entdeckerpark" hätte der Eingangsbereich am Bärenschaufenster eine Verschönerung verdient gehabt. (19.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | ...lacht jetzt nicht, aber ich meine die nächste große Umbaumaßnahme noch dieses Jahr IST das Bärenschaufenster. Stand glaube ich im neuen "Takin"... (19.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Im letztjährigen BONGO gefunden (Einführung zum Jahresbericht 2004), gebe ich hier sinngemäß wieder: Der geplante Affendschungel wurde erst einmal zurückgestellt. Ohne dass erwähnt wird, wo er angedacht ist, soll er später "das Menschenaffenhaus entlasten" (netter Ausdruck). Es scheint sich also um ein Tropenhaus für Menschenaffen zu handeln. Stattdessen werden nun zwei andere Projekte vorgezogen, und zwar hauptsächlich deswegen, weil der Zoo unbedingt seine Einnahmen steigern muss: ein Tropenhaus mit Nashörnern, Affen und Vögeln am Löwentor sowie ein Anbau am Aquarium neben dem Elefantentor. BEIDE Komplexe werden JE ein Erlebnisrestaurant beinhalten und auch abends von außen zugänglich sein. Zielgruppe scheinen vor allem Berlin-Touristen zu sein, zumindest taucht dieser begriff gleich zweimal in dem kurzen Absatz auf. Da hätten wir also eine Parallele zum Maharadscha-Palast in Hannover: Offensichtlich lassen sich die Einnahmen eines Zoos am schnellsten dadurch steigern (und damit die Tierhaltung sichern), dass er Erlebnisgastronomie anbietet, und das in möglichst großem Rahmen (um auch für Großevents interessant zu sein). Wir können also schon mal Wetten darauf abschließen, wann der "hoch subventionierte Tierpark Berlin-Friedrichsfelde" (Zitat aus dem BONGO!) eine afrikanische Lodge à la Leipzig bekommen wird. Ein Zugang von außen wird dort allerdings schwieriger, denn der Bereich am Schloss dürfte dafür aus gutem Grund tabu sein. Bliebe also die Variante, am Bärenschaufenster einen großen neuen Eingang zu errichten, natürlich mit Erlebnisrestaurant und großem Zooshop. Schaun mer mal.... (19.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Wenn der Nashorndschungel am LÖWENTOR geplant sein sollte - da scheinen sich ja die Informationen zu widersprechen - wäre es doch das Naheliegendste, das Nashornhaus als Stallung dafür stehen zu lassen?? Müsste ja nicht mal unbedingt begehbar bleiben (dafür gäbe es ja die Halle), dann könnte man den Besucherraum zur Erweiterung der Innenställe nutzen. (17.06.2006, 00:00) | ||
| Dennis: | Vieleicht baut man ein Raritätenkabinet mit schnabeltieren, Beutelteufeln, Erdwölfen, fossas, chinaalligatoren, Javanashörnern, Goldlanguren, Südchienesischen Tigern.. War natürlich Spaß !!!! Ich glaube eher das man das Haus für die spitzmäuler umbauen wird. dann hätte man drei Nashornhäuser Wären ja Zustände wie in Dvur Kralove (17.06.2006, 00:00) | ||
| Stefan: | @Dennis:Wie war das noch mit dem kleinen Finger und der ganzen Hand? Jetzt, wo Du angedeutet hast, dass die Flachlandtapire verschwinden sollen, möchte ich natürlich auch noch wissen, was mit dem ALTEN Nashornhaus passieren wird. Irgendwelche Gerüchte, Ideen ... ? (16.06.2006, 00:00) | ||
| Dennis: | Stefan: Man will ja wieder schabrackentapire in Berlin halten und dafür die fTapire abgeben, die würden dann zum nashorndschungel passen. Das mit den Tapiren ist noch nicht sicher, daher vermute ich, steht davon auch nichts im Bongo36 (16.06.2006, 00:00) | ||
| IP66: | Gibt es eigentlich schon durchgezeichnete Pläne der berliner Urwaldpaläste? Ich neige ja eher dazu, Urwaldhäuser in Friedrichsfelde zu befürworten, weil es sinnvoll ist, die Besucherzahlen aneinander anzugleichen. Wenn man a. e. einen entsprechenden Bau auf die Indienanlage setzt, dürfte ein Effekt entstehen wie beim dresdner Elefantenhaus: Das Gebäude ist für das Urwaldkonzept zu klein und demoliert trotzdem die Parkwirkung im Restzoo - man hat keinen Urwaldbau im Sinne von Arnheim, aber auch keinen Park mehr. Dagegen ist in Friedrichsfelde Platz genug für einen echten Großbau. (16.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Jelle: Weiß ich nicht, ich kenne ja auch nur den Zeitungsartikel und keinen ganzen Masterplan... (16.06.2006, 00:00) | ||
| Jelle: | Michael, was wird geschehen mit die Spitzmaulnashoernern. Die Zucht wird doch nicht der Zoo aufgeben (sie fuehrt gerade das Zuchtbuch) und hat 2 vielleicht 3 (mit Maburi aus Magdeburg) zuchtfaehige Kuehe. Kuh Kumi soll gerade tragend sein. Wohin werde die Spitzmaulnashoernern gehen im Masterplan? (15.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Interessant finde ich diese Hallen-Idee ebenfalls, zumal sie einen weiteren Schritt darin darstellen würde, die Profile beider Zoos unterschiedlich zu gestalten: Der alte Zoo würde durch weitere Schauhäuser allmählich zu einem "Allwetterzoo" mit ganzjährigem "Angebot" (schon jetzt kann man problemlos einen ganzen Tag nur in den Häusern verbringen), im Tierpark würde es vermutlich auf eine (noch) stärkere Saisonalisierung herauslaufen, weil er durch die neue Ausrichtung touristisch interessanter würde. Angesichts des Hinweises auf die doppelt gehaltenen Arten im Artikel kann man natürlich bei diesem Projekt gleich wieder fragen: Würden dann die Panzernashörner aus dem Tierpark abgezogen...? Okay, man könnte die so entstehende "Lücke" mit den Spitzmaulnashörnern aus dem Zoo füllen. (15.06.2006, 00:00) | ||
| Stefan: | Woher stammt denn die Info, dass auch Tapire (meine Vermutung: Schabrackentapire) in den Nashorndschungel einziehen sollen? Dem Bericht aus der Berliner Zeitung konnte ich das nicht entnehmen. Ich habe vor ca. 2 Jahren von einem Pfleger im Zoo die Auskunft bekommen, man wolle sich nach mehreren Verlusten durch Viruserkrankunen bei den Schabrackentapiren nunmehr nur noch auf Flachlandtapire konzentrieren. Und die passen ja nicht wirklich in den Asiatischen Dschungel... Davon abgesehen finde ich das geplante Projekt absolut interessant. Ist schon eine Weile her, dass richtige "Glamour-Bauten" (Flusspferdhaus...)entstanden. Die letzten Neuerungen waren ja mehr von kleinerem Ausmaß, obwohl durchaus sehr gelungen (Biberburg, Giraffenhaussanierung, Wolf-Bären-Anlage...) Mich würde interessieren, ob diese Vision tatsächlich auf Lange zurückgeht oder die vielen Spender oder den kaufmännischen Direktor. Für den Fall, dass die Finanzierung steht (das ist die nächste spannende Frage..), dürfte es äußerst interessant sein, ob Dr. B mit dem Veto kommt oder die Architektur mit seinem phantasielosen Tierpark-Geherge-Allerlei sonstwie verschandelt... Ich jedenfalls träume von einem Projekt ähnlich dem Südostasien-Dschungel im Rotterdamer Zoo, nur mit etwas mehr Platz für die Nashörner und Tapire im Innenteil. (15.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | @ Zoosammler: Kein Scherz! Pressemeldung der Berliner Zeitung vom 09.06.06. Titel : Safari im Tierpark Der Artikel müßte doch auch online stehen. einfach mal googeln.... lg :-) (14.06.2006, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Sie scherzen...Dann muss man doch aber fragen, wie kurzsichtig und inkompetent ein Aufsichtsrat sein kann, der im Schatten solcher Pläne, jemanden mit der Philosophie und den Referenzen eines Blaszkiewitz einstellt. Unbegreiflich. Oder waren die, ja wohl offensichtlich aus der Politik kommenden Pläne, gerade der GRUND für diese Personalwahl, sozusagen als "Ausgleich", "Glück im Unglück" oder "Gegengewicht"? So kann es aber nur sein, wenn die Zooverantwortlichen selbst der "zukünftigen Entwicklung" alles andere als wohlwollend gegenüber stehen. (14.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | ..ach und inspiriert über den Beitrag von Herrn Schüling über den Tod der letzten Vierhornantilope in Berlin, wird wohl den Nighau Kühen auf der Asieanlage neben dem Elefantentor nicht anders ergehen, wenn das neue Tropenhaus kommt.Zumindest werden sie wohl aus dem Bestand verschwinden... (14.06.2006, 00:00) | ||
| cajun: | Am letzten Freitag erschien in der Berliner Zeitung ein großer Bericht über die zukünftige Entwicklung beider Berliner Zoos. Da ich zufällig dort war liegt er mir schon vor. Müßte aber auch in der Zoopresseschau kommen. Zusammengefaßt sieht man für den Zoo 2 neue Häuser vor. Eines im asiatischen Stil für die PANZERNASHÖRNER mit Affen und div. Vogelarten am Eingang zum Bahnhof, dass andere Tropenhaus am Elefantentor. Verbunden (? wie auch immer das gemeint ist? ) werden sollen beide Häuser durch ein Erlebnisrestaurant, das- und jetzt kommt es- Blick auf die Tiere bietet und den noch nach den Zooöffnungszeiten geöffnet hat, da der Eingang separat ist.Wie heißt das Ding bei euch in Hannover nochmal, das das auch hat Herr Mettler? Meyers-Hof? Ist also das gleiche. So und auch der Bernhard B. kriegt seine Pille zu schlucken. Für den Tierpark ist eine Safari Konzeption geplant! Er soll deutlich (!!!) Arten reduziert weiterbestehen, dafür sollen die verbliebenen Tiere in großen Gruppen gehalten werden. Wie immer das aussehen soll.... weiterhin soll Friedrichsfelde ein "Entdeckertierpark" werden. Unterstände ,Hochstände etc. sollen den Besuchern einen spannenderen Einblick in die Anlagen ermöglichen. Also liebe Mitschreiber, einsteigen in den Jeep über die (dann wohl ehemaligen ) Cameliden Wiesen und kommentiert mal :-) P.S. Wußte das denn keiner von den Berliner Schreibern hier? (14.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Aber in Berlin sitzt - im Gegensatz zu Gelsenkirchen - der "Chefkritiker" der Erlebniszoo-Entwicklung und zeigt mit dem Finger auf alles, was inhaltlich nicht stimmig ist. Ergo müsste doch dort alles hundertprozentig detailgenau umgesetzt werden, um auch selbst den eigenen Ansprüchen zu genügen - oder? Nebenbei bemerkt: Die Wollhalsstörche in der großen Afrika-Voliere des Berliner Vogelhauses (gegenüber dem Kinderzoo) gehören zur asiatischen Unterart, das müsste der designierte Chef dann schleunigst ändern.... (14.06.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Ähm... Ich sag nur Gelsenkirchen ! Parkteil Asien : Die Dschungelwelt Borneos mit Tigern und Panzernashörnern... Also, MICH überrascht in der Hinsicht nichts mehr... (14.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Dirk K: Frankfurt war (ist?) doch auch Zuchtbuchführer für Waldhunde und hat die Haltung beendet... Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass mit den Spitzmäulern Schluss gemacht wird. Warum auch? Es gibt ja schon jetzt zwei räumlich weit voneinander getrennte Nashornhäuser. Und dass Spitzmäuler nicht in einen ASIATISCHEN Nashorndschungel einziehen werden, dürfte auf der Hand liegen. Sind denn Panzernashörner überhaupt Dschungeltiere? Aus Filmen und von Fotos kenne ich sie eigentlich nur aus offenen Landschaften, nicht aus waldigen. Da der zukünftige Zoodirektor ja nicht müde wird, Persische Leoparden in indischen Dschungelpalästen zu kritisieren, dürfte er sich konsequenterweise keinen vergleichbaren Fauxpas erlauben... (14.06.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | Panzer- und Spitzmaulnashörner? NashornDSCHUNGEL hört sich ja mehr nach Panzernashörnern an, aber als Zuchtbuchführer wird Berlin ja wohl kaum die Spitzmaulnashornhaltung aufgeben. (14.06.2006, 00:00) | ||
| Dennis: | Im Zoo! Plant der Tierpark f den einen affendschungel ? (14.06.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Im Zoo oder im Tierpark? (14.06.2006, 00:00) | ||
| Dennis: | In berlin will man ja einen asiatischen Nashorndschungel mit Nashörnern, tapiren, affen und vögeln bauen, laut Bongo noch vor dem affendschungel. Weiß da irgentjemand was genaueres? (14.06.2006, 00:00) |
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