
| Michael Amend: | @ Dennis Die schwarze Mamba in München ist schon ein paar Jahre vor dem Bau des Urwaldhauses gestorben. (25.06.2006, 00:00) | ||
| Dennis: | Eine große Schwarze Mamba lebt im reptilienzoo Scheidegg Früher gab es schwarze Mambas in München, doch nach dem bau des urwaldhauses waren sie weg. (25.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | @Karsten Vick Genau dieses Gifttierhaus meinte ich auch in meinem Beitrag, ich bin auch durch Zufall im INternet daruf gekommen. Buschmeisterw erden in einigen US-Zoos regelmäÃig nachgezogen , ich weià nciht, wie schwierig es für einen Privatmann aus Deutschalnd ist, von dort Buschmeister zu bekommen. Höchstwahrscheinlich geben die Zoos dort keien Giftschlangen an Privathalter ab. @Michael Mettler Die Einstellung des Us-zoopublikums zu Reptilien ist kaum anders als hier in Europa, "Schildkröten hui... Schlangen Pfui!" Schlangen sind nun mal Ungeziefer und die Leute haben Angst davor. Klar, vor den besonders gefährlichen Arten Königskobra, Mamba , Pythons bleiben auch die Amis stehen, eben all die "Monster"Tiere die sie aus dem Fernsehen und dem Kino kennen....Die Amis laufen an den Terrarien genauso schnell vorbei wie die Europäer, und wenn schon eien Person an einem terrarium steht, gehen die ohnehin sofort vorbei.Schildkröten, Chamälions und natürlich Krokodile sind dort wie auch hier die"Stars"unterd en Reptilien, während Komodowarane oft nciht als ewtas Besonderes erkannt werden. Was auch daran liegt, das die in fast jedem gröÃerem Zoo zu sehen sind. Zwar sind Schlangens chon recht beliebte Haustieer, aber nicht in der breiten Bevölkerung. Speziell die Texaner haben ein extrem gestörtes Verhältnis zu ihren Klapperschlangen, die tonnenweise in den ständig stattfindenen"Rattlesnake Roundups"vernichtet werden.Anders kann man diese Tierquälerei nciht mehr nennen. Positiv daran ist,d as die Rattlesnake Roundups Arbeitsplätze schaffen, denn eiens der aufblühenden Gewerbe in Texas ( kein Scherz ) sind Kammerjäger , da sich die Ratten fleiÃig vermehren.....Im Nachbarstaat Utah leben die Menschen relativ problemlos mit den Klapperschlangen, dort finden auch keine Rattlesnake Roundups statt. Der Zoo Dallas leistet anhand eines Schaukastens auch Aufklärungsarbeit über die Roundups, ziemlich erfolglos, denn diese"Festivals"sind immer gut besucht. (25.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Michael Amend: Wenn man sie als "Zoo" definieren will, dann habe ich in der Schlangenfarm Schladen (Harz) eine Schwarze Mamba gesehen, ist aber auch schon einige Jährchen her. Dort gab es übrigens auch eine nette Sammlung verschiedener Klapperschlangen und Kobras, ohne Königskobra allerdings. Obwohl: Der weitaus größte Teil der Giftschlangen wird dort nicht im Schaubereich gehalten, wer weiß, was da noch hinter den Kulissen sitzt. Wie ist denn eigentlich in den USA die Einstellung des Zoopublikums zu Reptilien? Speziell ungiftige Schlangen sind ja in den Staaten schon seit Jahrzehnten relativ normale "pets", während hierzulande aus der Terraristik noch bis vor 15, 20 Jahren eine regelrechte Wissenschaft gemacht wurde - man lese nur mal die damalige, relativ spärliche Fachliteratur. (25.06.2006, 00:00) | ||
| Karsten Vick: | An dieser Stelle muss ich mich glatt selbst zitieren, und zwar aus dem Thread Zoo-Empfehlung. Denn ich war vor der Eröffnung schon mal im Gifttierhaus und hab mir die Königskobra zeigen lassen. "Und für die Mannheim-Runde hab ich auch noch einen auf Lager: Gifttierhaus Eimsheim. Darauf bin ich vor ein paar Jahren im Internet gestoßen und hab festgestellt, dass eine gute Freundin vom Studium nur 4 Dörfer weiter wohnt. Als ich diese 2003 besuchte, war das Haus noch nicht eröffnet, das zog sich über etliche Jahre hin wegen Schwierigkeiten mit den Baubehörden. Ich konnte einen Teil allerdings schon vorab besichtigen. Was soll ich euch sagen, wer Giftschlangen mag, muss einfach dahin: Königskobra, Taipan, Inland-Taipan, alle 4 Mambas, weitere australische Giftnattern, Ottern, Grubenottern, Klapperschlangen; Buschmeister haben sie noch gesucht. Alles in großen Terrarien, hübsch eingerichtet. Seit letztem Herbst ist nun geöffnet, aber wohl nur am Wochenende." (25.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | @Hannes Werden meines Wissens nach derzeit nirgendwo gehalten. Meersechsen gab es in den 60iger Jahren in Frankfurt. @Michael Mettler Sieht man von Klapperschlangen ,Kupferkopf und ein paar Echsen einmal b, werden nur relativ wenig einheimische Reptilien,-und Amphibienarten in US-Zoos gehalten. Ein Zoo hat sich beispielsweise auf europäische Arten spezialisiert und hat den gröÃten Artenbestand europäischer Vipern weltweit, und züchtet einige Arten sehr erfolgreich nach. Es ist richtig, das bei Privathaltern natürlich weitaus mehr Arten gehalten werden als in den Zoos. Der ehemalige Hausmeister des Reptiliums, er sammelt Schlangen wie andere Leute Zooführer,hat aber leider ,obwohl über 30 Jahre alt,nicht die geitige Reife dazu , und hat sich einen Küsten-Taipan angeschafft. Soweit ich weiÃ, gibt es nur in einer Klinik in Berlin das Gegengift dazu.....In der Nähe von Worms gibt es einen Privathalter, der sich auf Gifttiere spezialisiert hat und sein"Gifttierhaus"auch für Besucher geöffnet hat, allerdings nur Samstags. Der hält beide Taipan-Arten , Königskobra und alle vier Mamba-Arten ! Das ist nicht weit von Landau , und so werde ich diesem Haus bald einen Besuch abstatten. Taipan und Königskobra werden in keinem deutschen Zoo gehalten, einen Inland-Taipan habe ich sowieso noch nie gesehen, und von den Mambas fehlen mir auch noch zwei Arten. Gibt es überhaupt noch einen deutschen Zoo, der die schwarze Mamba hält ? Grüne werden hin und wieder noch gezeigt, aber die letzte, an die ich mich erinnern kann, lebte in München. (25.06.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Wie sieht es eigentlich mit Meeresechsen und Drudenköpfen aus. (24.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Man darf aber nicht vergessen, dass die USA im Vergleich zu Europa schon selbst eine viel größere Reptilien- und Amphibienfauna aufweisen und somit schon ohne Einrechnung der "fremdländischen" Arten ein Zoo-Sortiment aufbauen können, das europäische Zoofans mit der Zunge schnalzen lässt. Andererseits kann man einen Großteil dieser Arten auch bei uns sehen - nur nicht in den Zoos, sondern in Privathand. Vor allem nordamerikanische Schlangen, Wasserschildkröten und Leguanverwandte sind unter Terrarianern weit verbreitet. (24.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | @Andreas Hartung Der Zoo bemüht sich nach wie vor in der EAZA Mitglied zu werden, um endlich Komodowarane zu bekommen. Diese sind dem Zoo bereits aus der Zucht eines Us-Zoos angeboten worden, jetzt liegt es nur noch an der EAZA, der Antrag kann aber noch nicht gestellt werden, weil dieser derart umfangreich ist und es seine Zeit dauert, das Ding auszufüllen. Nur ist zur Zeit der Zoologische Leiter aufgrund seiner Doktorarbeit anderweitig beschäftigt. Sobald sich in dieser Richtung etwas tut, werde ich das im Forum mitteilen.In den USa werden natürlich auch Meeresschildkröten gehalten , allerdings mehr in den groÃen Aquarien als in Zoos , da in den GroÃaquarien den Tieren gröÃere Becken zur Verfügung gestellt werden können. Die allerletzte Haltung von Meersschildkröten kann man in Seaworld San Diego sehen, 16 groÃe Schildkröten verschiedener Arten bewohnen ein flaches AuÃenbecken, in dem dreijährige Kinder stehen können, dessen GröÃe geschätzt, etwa 40-50 qm ausmacht, die Hälfte davon ist ein Sandstrand. Die Anlage befindet sich mitten im AuÃenbereich eines Restaurant, ringsrum stehen Tische und Stühle, und an einer Seite der Anlage, mit direktem Einblick, geht eine Wildwasserbahn vorbei...That's Seaworld live.....Seeschlangen, und zwar den gebänderten Krait, habe ich in Dallas und im Aquarium of the Pacific in Long Beach gesehen,wunderschöne Tiere, ich bedauere es, das sie nicht in Deutschland gehalten werden, aber ich habe mit den Pflegern in Dallas gesprochen und die sagten, das Seeschlangen schwierige Pfleglinge sind und sie schon einige Tiere verloren haben. (24.06.2006, 00:00) | ||
| Andreas Hartung: | @Michael Amend: Vielen Dank für die ausführliche Antwort, ich hatte vor allem gemeint, was es dort an besonderen Arten gibt, und das, was du da aufzählst, ist ja schon beachtlich im Vergleich mit Europa! Wie sieht es denn mit Meeresschildkröten und Seeschlangen aus? Du hattest doch mal Ende letzten Jahres im Forum berichtet, dass sich ein deutscher Zoo um Komodowarane bemüht und gute Chancen hat, hat sich da inzwischen was getan? (24.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | @Andreas Hartung Auch das wird so im Reptilium gemacht, Insekten und Spinnentieerw erden zwar nur sehr wenige gehalten, aber zwischen den Reptilien werden auch verschiedene Frösche und Kröten gehalten. Meinst du jetzt in Bezug auf die Arten , die Gestaltung der Terrarien, die Reptilienhäuser im Allgemeinen oder in Bezug auf die Anzahl der gehaltenen Arten ? Wer sich besonders für Reptilien interessiert und eine Reise in die USa plant, sollte dazu nach Texas und Kalifornien fahren. Die Zoos Houston , Dallas und San Antonoi haben in Texas die gröÃten Reptilienbestände, die gröÃte Sammlung der USA hat, wie überraschend, San Diego , dicht gefolgt von L.A. Diese beiden Zoos verfügen nciht über geschlossene Reptilenhäuser , wozu auch ? Beneidenswert. Der Zoo von Detroit hat ein eigenes Haus nur für Amphibien , das super gestaltet ist , durch diese Trennung konnte man reichlich Platz gewinnen für die Reptilien , und um deren Haltung weiter zu verbessern , ist derzeit ein eigenes Haus nur für Schildkröten geplant...... Was mir an der Westküste so gut gefällt, ist die ganzjährige Freilandhaltung von verschiedenen Krkodilarten, San Diego hat eien riesige, wunderbare Anlage für Ganges-Gaviale und verschiedene Schildkröten , der Zoo Birmningham hat eienn riesigen Naturteich mit reichlich Landteil einfach umzäunt, einen Steg angebaut und Hechtalligatoren eingesetzt, die man nur mit Glück sieht, denn die gesamte Wasseroberfläche ist komplett mit Wasserlinsen bedeckt.... Alle Zoos, auch die in den Statten, die einen kalten Winter haben, haben für ihre Komodowarane groÃe AuÃenanlagen, an der Westküste können die Tiere wählen, ob sie drinnen oder drauÃen sein möchten.Mittlerweile züchten die Komodos in den Staaten so gut, das längst nicht mehr alle Tiere zur Zucht zugelassen sind und das Gelege nicht mehr ausgebrütet werden....Schade, das in Europa nur Eaza-Zoos Komodos halten dürfen,und das nicht einfach ist, für kleien oder private Zoos, Mitglied in der Eaza zu werden, denn mir sind Zoos bekannt, die geren Komodos halten würden und riesige Anlagen dafür planen und auch eien optimale Betreuung der Tiere gewährleistet ist , die aber keien Komodos kriegen,w eil sie nciht in der Eaza sind...Nun, wir alle wissen ja, wie erfolgreich die Haltung von Komodos im Eaza-Zoo Berlin war..... Mindestens 6 tote Warane, innerhalb weniger Jahre......Beeindruckend sind auch die Artensammlungen, hierzulande hat jeder Zoo in ewta die gleichen reptilienarten, in den Staaten gibt es natürlich auch unterd en Reptilen Standardarten, die ein Zoo haben muà ( Königskobra , Komodowaran , verschiedene Klappesrchlangen ), aber jeder Zoo hat auch vieel besondere Arten, die kaum gehalten werden. Detroit hat die einzige australische King Brownsnake in den Staaten...Ãberhaupt hat so gut wie jeder groÃe Us-Zoo groÃe giftschlangensammlungen, in texas speziell Klapperschlangen, es ist unglaublich , wie viele vesrchiedene Klapperschlangenartene s gibt. Alle Zoos bemühen sich,sämtliche Arten auch zu züchten und ahben dabei groÃe Erfolge, auch im Bereich der Giftschlangen. Krustenechsen werden mittlerweile in einigen Zoos regelmäÃig nachgezogen, während sich die europäischen Zoos damit noch schwer tun. Alles in einem, die Reptilenhaltungen in den USa haben mich sehr beeindruckt. Einge zoos ahben hinter den Kulissen groÃe Zuchtanlagen für Brückenechsen gebaut , ich hoffe, das sie irgendwann Erfolg haben. (24.06.2006, 00:00) | ||
| Andreas Hartung: | Sehe ich genauso. Meiner Meinung nach könnte man auch die strenge Aufteilung in Reptilien/Amphibienbereiche und Insektarium etwas auflockern, lassen sich doch viele der gehaltenen Wirbellosen wie Rosenkäfer, Tausendfüßer, Landeinsiedler und Achatschnecken auch sehr gut mit kleinen Reptilien- und Amphibienarten vergesellschaften. In fast allen Meerwasseraquarien werden schließlich auch Fische und Wirbellose zusammengehalten. Vielleicht würde es dann didaktisch etwas schwieriger (räumlich passendes Anbringen von Infotafeln/schildern). @Michael Amend: Was waren denn so die Reptilien-Highlights in den USA? (24.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Bei eienr sytematischen Einteilung ist es kaum möglich, verschiedene Arten zu vergesellschaften, und gerade das macht ein terrarium noch interessanter für die Besucher. Im Reptilium sind viele Becken mit mehr als einer Art besetzt,vereinzelt gab es zwar Probleme aber mittlerweile hat sich alles gut eingespielt, wobei die eine oder andere Vergesellschaftung aufgegeben werden muÃte ( Brillenkaiman/Stirnlappenbasilisk) (24.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Ach ja, das"Reptilium"in Landau ist geographisch eingeteilt,macht meienr meinung nach mehr sinn als eine systematsiche Einteilung, ist auch für die Besucher interessanter. (24.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | @Jana Das von dir gewünschte Terrarium gibt es, und zwar das"Reptilium"in Landau. Dortw erden übrigens alle Zuchttiere im Schaubereich gehalten,was für die Tiere keineswegs nachteilig ist, speziell verschiedene Schildkröten ( Strahlen,-Köhler,-Panther,Sporen, diverse Wasserschildkröten,-und Schnabelbrustschildkrötenw erden regelmäÃig erfolgreich nachgezogen. Ich kenen kein aneres Terrarium, in dem die Reptilien und so groÃen Terrarien gehalten werdenw ie hier, da man eben nur ca.120 Arten hält. Würde dieses Haus in Freidrichsfedle stehen, wären doppelt soviele Arten darin...Einmalig in Deutschland ist ein Nachttierhaus für Reptilien. Auch die Einrichtung der Becken ist sehr gut, sowohl für Tiere als für die Besucher, und ich habe noch nie soviele aktive Reptilien gesehen, die Besucher dort sind begeistert! Ansosnten find eich in Deutschland die meisten Reptilienhäuser in den Zoos eher langweilig gestaltet, in den USA allerdings auch, dort gibt es allerdings Reptilenbestände, von denen man hier nur träumen kann. (24.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Die von IP66 bevorzugte systematische Sortierung finde ich nur dann gut, wenn die Terrarien nicht auch noch einheitlich eingerichtet sind. Acht Pfeilgiftfrosch-Arten oder sechs Königsnattern nebeneinander in gleich großen, gleich dekorierten und gleich bepflanzten Terrarien finde ich bei allem zoologischem Interesse an der Materie stinklangweilig, dann kann ich auch gleich in die Zoohandlung gehen. Wenn die Systematik aber so angelegt ist, dass z.B. Leguanverwandte verschiedenster Größe und aus unterschiedlichen Lebensräumen nebeneinander präsentiert werden, dann schließe ich mich der Meinung an. Und eine Terrariengruppierung unter ein gemeinsames Thema wie z.B. Tarnung zu stellen, finde ich auch nicht schlecht. Gerade didaktisch gefällt mir der Aquazoo recht gut, auch wenn mir die kleineren Terrarien mit ihrer gebogenen Plastikrückwand nicht sonderlich zusagen (und aufgrund ihrer drehbaren Konzeption sicher einigen Tieren auch nicht, denn manche sind gerade gegen Erschütterungen sehr empfindlich). (23.06.2006, 00:00) | ||
| th.oma.s: | beispiel: mein favorit: nilkrokodile in basel (23.06.2006, 00:00) | ||
| Jana: | Ich sehe als "perfekt" der beste moegliche Kompromis zwischen den Tier- und Besucheranspruechen. Und in dem Fall dass so etwas nicht moeglich ist, sollen die Zuchttiere hinter den Kulissen bleiben und im Schaubereich sollen zB die ueberzaehlige Maenchen gezeigt sein, wo ein Verlust nicht so gravierend waere. Eine perfekte Terarium (aus Sicht einer Leie wie mich) -es sollte naturnah aussehen, wenn moeglich mit lebenden Pflanzen, Kunstfelsen (wenn gut gemacht) sind ehe ein Vorteil, da sie als Sichtsbarriere und Erweiterung von genuetzbare Flaeche dienen -es sollte eine Lokalitaet presentiert sein, nicht nur als "Asien" bezeichnet, sonder zB als "Mangroven-Welt im Delta von Fluss Mekkong" -es soll genug gross sein, und gut strukturiert, aber der Echse(-n) muss da fuer den Besucher (auch wenn erst nach lange Suche) zu sehen sein -mit gute Beschilderung, also nicht nur die Artnamen, sondern auch einige Informationen ueber Verhaltunsweissen und Uesprungsort der Tieren. -und wenn moeglich dann eine Gemeinschaftshaltung (aber nur wenn keine Krankheiten, Stress oder Predation zu fuerchten sind) (23.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Zoosammler: Keine Sorge, ich habe mit Ironie keine Probleme - wer austeilt, sollte schließlich auch einstecken können... Was meine eigene Terrarienhaltung betrifft, so gebe ich unumwunden zu, dass ich zwar bei diversen Schlangen "erfolgreich" war (also langjährige Haltung und z.T. auch Vermehrung), aber bei Echsen und Froschlurchen nie über die jugendliche Terrorianerphase hinausgekommen bin (das "o" ist Absicht und bezieht sich auf die recht kurze Lebensdauer meiner damaligen Pfleglinge, weswegen ab einem bestimmten Zeitpunkt die Vernunft siegte) und bei Schildkröten kein bisschen aus der Praxis mitreden kann. Aber vorab eine Frage: Über was wollen wir hier reden - über das perfekte Terrarium aus Sicht des Besuchers oder aus Sicht des Tieres? Das ist nämlich teilweise gar nicht so einfach unter einen Hut zu bringen. Nur als Beispiel: Für eine Echse, die Artgenossen mit optischem Imponierverhalten beeindrucken will, kann schon die Spiegelung in der Glasscheibe ein Problem sein - schließlich sieht sie da einen "Dauerrivalen", der jedes Imponieren auf gleiche Weise "beantwortet"! (23.06.2006, 00:00) | ||
| IP66: | 1. ausreichend beschildert 2. entsprechend der gehaltenen Art klimatisiert 3. systematisch, nicht geographisch sortiert 4. architektonisch gestaltet und nicht als kunstfelsverkleidete Einheitshalle (da wären Berlin, Stuttgart und Köln schon so weit) (23.06.2006, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Ich bin kein Terraristikexperte (Herr Mettler, endlich mal ein Feld, auf dem sie wirklich Ahnung haben. (Ironie werden sie ja hoffentlich niemandem verübeln ;) Nein, aber sie äußerten ja schon des öfteren, dass sie sich Kleinsäugern und Reptilien widmen und das Thema von Dennis würde mich auch interessieren. Ich fände es als Reptilienlaie wirklich mal interessant, von einem der Ahnung hat, zu hören, welche Qualität unsere Zooterrarien haben, könnte mir vorstellen, dass die sehr schlecht wegkommen. Aus Besucherinteresse kann ich nur sagen, dass ich mir abwechslungsreichere Präsentationsformen wünschen würden, bspw. größere Gemeinschafts-Biotop-(Aqua)terrarien, begehbare Landscahftsausschnitte, bessere Aufmachung von Terrarienhäusern und Aquarien und mehr Investitionen, da sie häufig in Zoos ein Schattendasein führen. (23.06.2006, 00:00) | ||
| Dennis: | Lenken wir den Blick auf ein vernachlässigtes Gebiet: Wie stellt ihr euch ein perfektes Terrarium vor? (23.06.2006, 00:00) |
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