
| Niedersachse: | Okay. Seh ich jetzt auch. Hab nochmal nachgeschlagen. Komisch muss ich ja überlesen, ansonsten wär mir das ja komisch vorgekommen, da dass Raubtierhaus ja zu dieser Zeit in mehr im "Gebrauch" war. (30.12.2006, 18:56) | ||
| Michael Mettler: | @Niedersachse: Ist sie ja auch. Siehe Jahresbericht 2002: Jahresanfangsbestand 1,2, für das Jahr 2002 sämtlich als Abgänge vermerkt. Und es waren tatsächlich Bengalkatzen der Nominatform. (30.12.2006, 18:41) | ||
| Niedersachse: | Aber dann hätte ja die Katze sei es Amur- oder Bengal- verzeichnet sein in einem Panthera der letzten Jahre. (30.12.2006, 18:27) | ||
| Michael Mettler: | @Niedersachse: In der Leipziger Chronik "Auf der Spur des Löwen" ist auf S. 256 eine Planskizze der Löwenanlage zu sehen. Demnach schließt - über den Wassergraben hinweg betrachtet - im Hintergrund der Anlage unmittelbar an den Kunstfelsen ein Trockengraben an, der sich hinter dem linken hinteren Viertel der Anlage entlang zieht und aufgrund seiner Breite eine enorme Fläche einnimmt (ungefähr so viel wie der Hausbereich der Anlage). Auch auf dem Masterplan auf S. 253 des Buches ist er erkennbar, wenn auch dort nicht als Graben beschriftet. Könnte es sein, dass die Grabenbewohnerin eine alte (die letzte) Amurkatze war? (30.12.2006, 18:05) | ||
| Langhals: | Hinter Makasi Simba ist definitiv ein riesiger Trockengraben, der Ausmaße eines Trockendocks hat, ich habe den Graben selbst gesehen, einschließlich der darin befindlichen Bengalkatze. Ich hätte das Tier auch fotografieren können, aber ich hatte mein 400er Teleobjektiv nicht dabei.... (30.12.2006, 18:03) | ||
| Niedersachse: | Das mit den Kröten im Hyänengraben wurde auch bei Elefant, Tiger und Co gezeigt, da der zuständige Raubtierpfleger Angst vor diesen Tieren hat. (30.12.2006, 17:22) | ||
| Niedersachse: | Der Thread ist ja schon lange Inaktiv. Machen wir mal eben nen Neustart ;-): Wird hier eigentlich wirklich über einen Löwengraben bei Makasi Simba in Leipzig geredet? Soweit ich das weiß, befindet sich vorne ein Wassergraben und hinter ist ne Gitterabsperrung mit Stromzaun und so versteckt. Aber doch kein Graben??Rechts ist ja das Haus hinter dem Kunstfelsen und links auch Zaun, den man nicht erkennt aufgrund von Bewuchs. Das war zumindest meine Wahrnehmung und Wissen. Und wenn dort Bengalkatzen drin gehalten worden sind, dann hätten die ja im Panthera stehn müssen in den Bestandslisten, aber da warn keine. Kann das vielleicht sein, dass als Löwengraben die Wassergräben auf den Raubtierterassen gemeint sind, die ohne Wasser ja gut dazu benutzt hätten können. Dort haben ja auch schon mal die Seebären in den 90ern drin gelebt. Und im Trockengraben der Hyänenanlage, die sie zur Savanne abgegrenzt, leben tatsächlich Tiere. Stinknormale Kröten und nichts anderes. Das Ding ist nämlich, als noch die beiden Jungtiere, die jetzt auf den Raubtierterassen leben, noch da warn, sie häufig von ihrer Mutter gehetzt worden sind und dann in den Graben gesprungen sind, der mit dem Haus verbunden ist. Ihr Vater Kitano machte dies übrings auch in Stresssituationen gern mal. Von daher würden Tiere dort nicht solange leben. (30.12.2006, 17:21) | ||
| IP66: | @Sehr da waren die Weißwedelhirsche aber auch nicht, als es sie noch gab, jedenfalls nicht, wenn mehr als zwei Besucher im Zoo waren. Man sah sie nur selten, obgleich das Gehege nicht groß war und man ja gerne behauptet, Tiere in kleinen Gehegen seien weniger scheu. Ich habe den Hirsch jedenfalls nie mit gefegtem Geweih gesehen. (10.07.2006, 20:02) | ||
| Dortmunder: | Na ja, weil für jeden 08/15-Besucher alle Hirsche gleich aussehen und sowieso nur "irgendwelche Rehe" sind... Schade eigentlich ! Dabei sind ja grade Hirsche sehr anspruchsvolle Pfleglinge (s. Elche) (09.07.2006, 13:28) | ||
| Dennis: | Ja die hirsche sind weg. Auf ihrer anlage leben jetzt störche. Duisburg hat ja schon Davidshirsche und Rentiere, und Besucher finden hirsche ziemlich öde. In Berlin hört man immer wieder enttäuscht Besucher sagen. "Oh ne, schon wieder Hirsche.2 das es sich um Raritäten wie Prinz-alfredhirsche handelt ist natürlich völlig egal. (09.07.2006, 12:56) | ||
| Dortmunder: | @ IP66 : Danke für die Info ! Immer mal was Neues, obwohl ich den Duisburger Zoo jetzt auch schon seit ca. 27 Jahren kenne ! Die Weißwedelhirsche sind aber definitiv weg, oder ? (09.07.2006, 12:05) | ||
| IP66: | das hannoveraner Gürteltier ist mündliche Überlieferung und somit historisch unzuverlässig. @Dortmunder: Den Graben gibt es - ohne Skunks - immer noch: Wenn man vor dem Eingang zum China-Garten in die entgegengesetzte Richtung abbiegt, gerät man auf eine gemulchte Fläche zwischen dem Haus für die Alpakas und Nandus, auf der man vor einem Gebüsch am Graben entlanggehen kann - und darf. Es ist der letzte Rest des Grabens der alten Anlage, durch die die neue Autobahnbrücke hindurchgeführt wurde. Für Gewalt'sche Verhältnisse war das Ganze ja ein Riesengehege, und man hat den Bestand zumindest insofern reduziert, als daß jetzt gar keine Gänse und nur noch drei alte Nandus übrig sind. (08.07.2006, 20:12) | ||
| Dortmunder: | Skunks in Duisburg im Alpaka-Graben ? Wusste gar nicht mehr, dass da überhaupt ein Graben war / ist... Das Alpaka-Gehege ist doch das auf der linken Seite gewesen, wenn man über die Zoo-Brücke kommt, oder ? Rechts waren doch die Virginia-Hirsche... Und soweit ich mich erinnern kann, war doch immer ein Zaun davor und nie ein Graben *grübel* (07.07.2006, 20:08) | ||
| Michael Mettler: | Gürteltiere im hannoverschen Elefantengraben? Das muss vor meiner Zeit gewesen sein, aber möglich wäre das schon. Schließlich hat Ruhe - siehe Ruhrzoo - jeden verfügbaren Platz genutzt. (07.07.2006, 20:04) | ||
| IP66: | Die darmstädter Stachelschweine im Graben der Zebra-Anlage habe ich im Frühsommer gesehen. Sie haben sogar Zugang in ein eigenes Haus. Im Gaben der Alpaka-Anlage in Duisburg waren längere Zeit die beiden Skunks untegebracht. In Hannover hat man mir einmal von Gürteltieren in Gräben des alten Elefantenhauses erzählt - aber das weiß Herr Mettler sicher besser. Und im berliner Elefantehaus gab es zu Frau Heinroths Zeiten auch ein Gürteltier als Grabenbewohner. Das magdeburger Tier soll ja ein Haltungsrekord gewesen sein: Immerhin hatte es viel Platz und durch die in den Graben gefallenen Fundstücke Beschäftigung. Die kölner Pudus lieben ihren Gehegegraben auch heiß und innig: Dort wächst das beste Gras, weil der Pfleger dort nachlässiger mäht, der Besucher- und Verkehrslärm ist dort weniger laut, und gesehen wird man auch nur von lästigen Besuchern wie mir, die die Grabenvorliebe kennen. (07.07.2006, 19:46) | ||
| Michael Mettler: | @Dortmunder: Ja. (07.07.2006, 13:29) | ||
| Dennis: | In Augsburg leben/-ten Stachelschweine im Trockengraben der breitmaulnashörner (07.07.2006, 12:56) | ||
| Dortmunder: | Geht es dabei denn jetzt tatsächlich um die neue Löwenanlage in Leipzig ? (07.07.2006, 11:29) | ||
| Michael Amend: | Ich habe vor ein paar Jahren mal die größte Bengalkatzenanlage der Welt ( Löwengraben) in Leipzig sehen dürfen , sie war damals sogar noch mit einer Bengalkatze besetzt,leider hatte ich mein Fernglas vergessen. Dieser Graben ist größer und tiefer als das Trockendock der Titanic.... (06.07.2006, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Da schaue ich noch mal nach, bei meinem nächsten Besuch!!! Aber ohne Sprung! ;-) (06.07.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Na ja, immerhin war ja aus Insiderkreisen zu hören, dass eine versuchte Kombination der Leipziger Löwen mit Schabrackenschakalen dadurch endete, das einer der Schakale "umgehend" von den Löwen getötet wurde und sich der zweite beim Fluchtsprung "in den Graben" alle vier Beine brach und eingeschläfert werden musste. Das wird dann wohl kaum der Wassergraben gewesen sein.... (06.07.2006, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Da bin ich echt erstaunt! Ich war ja gerade erst da und dachte echt, nach vorn gibt es den Wassergraben und nach hinten ist die Kunstfelsenkulisse der Abschluss! Einen zusätzlichen Graben hätte ich da nirgendwo vermutet! (06.07.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Oliver Jahn: Bei den Leipziger Löwen muss es sich um einen rückwärtigen Graben handeln, der aus gutem Grund nicht einsehbar ist - schließlich soll ja die Illusion von "Freiheit" entstehen. Und da ein Trockengraben für Großkatzen sehr tief und breit sein (06.07.2006, 00:00) | ||
| Jana: | Im Trockengraben rundum Elefantengehege im Prag hat man vor ein Paar Jahren die Klippenschliefer versucht. Sie haben aber sehr schnell geflüchtet und haben das ganze Sommer auf freie Fuss verbracht, im Herbst waren alle erfolkreich angefangen. Seitdem leben in diesem Graben nur Landschildkröten. (06.07.2006, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Kann der Besucher den einsehen? Für Schildkröten ist das denkbar. Aber Bengalkatzen in einem Graben? Und das bei den Löwen? Gibt es da solchen Graben auch? (06.07.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | Der Graben zwischen der Hyänenanlage und der Savanne, der ist gemeint. (05.07.2006, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Bitte helft mir mal, was meint ihr mit Hyänengraben und Löwengraben in Leipzig? Zu Magdeburg kommt hinzu, dass dieser Graben nackter Beton war! Kein Krümel Erde! Das Gürteltier lebte sein ganze langes Gürteltierleben NUR im Inneren des Hauses! Wie ebenfalls im Magdeburg-Thread erwähnt lebten im Nashorngraben in Magdeburg die Riesenschildkröten, die durften aber im Sommer auf die Wiese. (05.07.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Ach ja, der Löwengraben in Leipzig galt eine Zeitlang als größte Bengalkatzenanlage Europas.... (05.07.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | Im Hyänengraben in Leipzig leben auch irgendwelche Tiere. Hab aber vergessen welche, vllt. Schildkröten. (05.07.2006, 00:00) | ||
| Sebastian Dahl: | Im Vivarium Darmstadt sollen Stachelschweine im Trockengraben des Afrikageheges mit Zebras und Marabus leben. (05.07.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Den Anstoß gab das in "Tiere Magdeburg" erwähnte Borstengürteltier im Elefantengraben: Wo wurden bzw.werden Trockengräben für die dauerhafte Haltung von Tieren genutzt? Ich erinnere mich an Meerschweinchen im Duisburger Kamelgraben, an Stachelschweine im Gelsenkirchener Lamagraben und - weniger deutlich und daher mit Fragezeichen - an Landschildkröten im Gelsenkirchener Flusspferdgraben. Solche Flächen wurden doch früher bestimmt häufiger für Kleingetier genutzt? (05.07.2006, 00:00) |
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