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cajun:
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Zum Thema wie Altanlagen aufgewertet werden können: Man schüttet sie einfach zu!
Beispiel hier das alte Schweinhaus im Zoo Wuppertal. Zuletzt noch genutzt als Unterbringung für Halsbandpekaris und Hängebauchschweine, nun eine Sitzfläche/ ein Rastplatz mit Blick auf die Böschung gegenüber (oberhalb dann Baustelle neuer Takingesamtkomplex). Im Bildhintergrund das Haus, im Vordergrund die Aufschüttung inklusive Bepflanzung im ehemaligen (gepflasterten Außenbereich. Sachen gibt's.... (11.03.2022, 14:40)
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IP66:
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Prinzipiell sind diese Fragebögen und anderen spieldidaktischen Maßnahmen sicher begrüßenswert. Die Kinder in Köln rasen mit ihren Fragebögen aber gerne von Gehegeschild zu Gehegeschild - darum geht es ja. Beobachteraufgaben - und sei es die Frage nach der Exemplarzahl einer bestimmten Entenart - sind sinnvoller. Auch die Gerüste "Klettere wie ein Orang" und dgl. führen dazu, daß die Kinder klettern und sich um die Orangs nicht kümmern.
Nach meinen Erfahrungen ist es wichtig, auf dem Gehegeschild ein vollständiges Abbild des jeweiligen Tiere zu liefern. Kinder suchen ganz gerne, und es hilft ihnen, wenn sie wissen, wonach sie suchen sollen. (17.07.2006, 11:48)
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Michael Mettler:
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Habe ich auch schon mal gelesen, angeblich sogar 18 Meter, und es soll ein Sprung über eine Felsspalte hinweg gewesen sein. Wer weiß? Gaur und Wisente können angeblich aus dem Stand über einen zwei Meter hohen Zaun springen, das würde man ihnen auch nicht zutrauen; Kudus sind dafür ja bekannt, aber eben auch viel leichter gebaut. Und für einen Zoo (Berlin? Hannover?) habe ich mal was von einem neun Meter weiten Sprung einer ausgewachsenen Rappenantilope gelesen, die aus ihrer Anlage entkam. (17.07.2006, 10:33)
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Sven P. Peter:
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In Köln wurden die Sprungweiten der Raubkatzen jetzt Frablich am Boden markiert. Wobei ich der Sache nicht ganz traue... ein Irbis der 16 Meter weit springt!? (17.07.2006, 09:39)
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Michael Mettler:
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Wobei ich einen wesentlich stärkeren Lerneffekt sehe, wenn ein Besucher - ob nun Kind oder Erwachsener - etwas selbst erlebt, es sich wenigstens bildlich vorstellen muss oder etwas mitmachen oder nachahmen kann. Einfach nur Infos aus Schildern rauszulesen kann auch schnell wieder verfliegen. Wenn ich mir überlege, was ich mir zu Schulzeiten alles für irgendwelche Klassenarbeiten anlesen musste und wieviel davon gleich hinterher wieder vergessen war.... Da finde ich solche Ideen wie die Weitsprungkuhle in Warder, wo die Sprungweiten verschiedener Tiere mit Schildern markiert sind und man selbst ausprobieren kann, ob man wenigstens den "Hasen" schafft, viel besser.
Apropos Sprungkraft: Ich hatte früher Chinchillas, und das erste durfte noch ab und zu Freilauf im Wohnzimmer genießen. Als es sich dabei mal erschrak, legte es aus dem Stand einen Sprung von der Sofalehne bis zur Zimmertür hin. Ich habe nachgemessen: rund dreieinhalb Meter! Für ein Tier von Meerschweinchengröße eine Wahnsinnsleistung. Sowas würde ich dann versuchen, vor einem Chinchillagehege im Zoo zu verdeutlichen (geht natürlich schlecht in einem Nachttierhaus...), vielleicht sieht mancher Besucher dann das dösende graue Fellknäuel mit etwas interessierteren Augen. (16.07.2006, 20:53)
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Frank-Walter büschner:
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Es gibt für Kiner im Kölner Zoo ein Rätzel, und sie müssen alle Fragen beantworten. Die Antworten bekommen sie nur herraus wenn sie aufmerksam die gehegeschilder lesen. Wenn sie es am Aussgang wieder abgeben, bekommen die Kinder eine Überraschung..Das finde ich gut. Schweift zwar ein wenig am Thema vorbei, aber wollte es mal gesagt haben ;-) (16.07.2006, 18:16)
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Hannes:
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Für Kinder einen nummerierten (Wichtig!) Spiel und Rätselpfad aufstellen der an wirklich jedem Gehege hält und am besten Tierbeobachtung am Tier im Gehege vorrausstzt. So ist das Kind "gezwungen" sich für das Tier zu interessieren.
Sehr wichtig sind auch Aussichtspunkte wo dann auch interessante Tierschilder stehen mit großen Bildern. An der Savannenanlage geht in Münster niemand mehr vorbei, zumindest kein Kind, seit es die "Lodge" gibt.
In Emmen existiert ein genialer Ausblick so geht auch niemand vorbei.
Was ja auch gang und gebe ist "Mauerblümchen" zu vergesellschaften aber das weißt du ja. (16.07.2006, 15:08)
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Michael Mettler:
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Da die Ideenvielfalt unter "Eure Planung" richtig Spaß beim Lesen macht und wir auch schön öfter das Thema hatten, dass es auf die Art der Präsentation usw. ankommt, wenn man die weniger populären Tierarten für Besucher interessant machen will, möchte ich jetzt mal einen Ideenwettbewerb für solche Maßnahmen starten. Oder berichtet einfach, was ihr in dieser Hinsicht schon in Zoos gesehen habt und für unbedingt nachahmenswert haltet.
Ich leg mal was zu einem meiner Lieblingsgebiete vor: Antilopen erfreuen sich bekanntlich keines besonders großen Publikumsinteresses. Deshalb würde ich versuchen, sie über ihre Formenvielfalt und ihre Fähigkeiten interessant zu machen. Ich stelle mir z.B. eine über zwei Meter hohe Holzwand mit einem bodennahen Loch in Katzenklappenformat vor und würde mit einer Schautafel darauf darstellen, dass die größte Antilopenart mühelos aus dem Stand über diese Wand springen könnte, während die kleinste ebenso mühelos durch das Loch laufen kann. Und mit einer daneben auf den Boden gemalten Linie würde ich darstellen, wie weit manche Antilopenarten springen können (der Rekord liegt meiner Erinnerung nach bei Impalas und zwölf Metern). (16.07.2006, 10:35)
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