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Hörnchen und verwandte Nagetiere



Jörn Hegner:   halten denn sonst noch irgendwelche us-amerikanischen zoos diese seltenen harris-antilopenziesel. im zoo rostock gabs die mal und die haltung ist auch gar nicht mal so leicht. aus dem zoo houston (texas) stammten diese ja.
(09.03.2025, 21:19)
Gerrit Wehrenberg:   2012 war ich in Sachen Artenschutz in Costa Rica unterwegs und habe viel erlebt und gesehen - darunter auch Sciurus variegatoides.
Ich würde gerne einige Meinungen hier zu den mitgeschickten Fotos einholen. Die Bilder habe ich am Playa Sámara (in Guanacaste auf der Nicoya-Halbinsel) geschossen:

https://www.dropbox.com/sh/b964tx9k3oixs2o/b0VYo4Cnl2

(nebenan zusätzlich ein zugeschnittenes Bild)

Laut dieser Verbreitungskarte auf Seite 3 (http://www.science.smith.edu/msi/pdf/i00...-0001.pdf) müsste es sich eigentlich um S. v. dorsalis handeln. Allerdings sind die Tiere offensichtlich nicht von der immer so typisierten grauen Fellfarbe. Vergleichbare Tiere habe ich beim recherchieren hier gefunden (http://www.fotobiota.com/page5us.php?sec...g_id=465). Diese Tiere sind im Las Baulas National Marine Park fotografiert worden, weiter nördlich auf der Nicoya-Halbinsel direkt am Pazifik. Beschrieben werden Sie hier als S. v. dorsalis.
Für mich sehen die Tiere wie Unterarthybride aus S. v. dorsalis und S. v. atrirufus aus. Laut der angegebenen Karte kommt S. v. atrirufus nur um das Gebiet von Montezuma vor - also nur in unmittelbarer Nähe zum Pazifik, während S. v. dorsalis auch im tieferen Inland anzufinden sein soll. Dies erwähne ich, weil meine Fotos sowie die von dem Las Baulas Nationalpark Tiere zeigen, welche direkt am Ozean leben. Neben der endgültigen Bestimmung wäre die Idee, dass S. v. atrirufus durch gewisse charakteristische Eigenschaften besser an den Küstenlebensraum angepasst ist, als die benachbarte Unterart, sehr interessant. Mit dieser Annahme, einer Wanderung entlang der Küste und einer durchaus möglichen Hybridisierung wäre das Aussehen der besagten Exemplare vllt. zu erklären.
Soviel zur Theorie - was meint/meinen Ihr/Sie welche Unterart ich dort am Playa Sámara gesehen habe? Dazu müsste man auch wissen, ob die dominante Graufärbung bei S. v. dorsalis tatsächlich eine charackteristische Eigenschaft ist oder nicht. Und dazu kommt noch, dass selbst bei den von mir fotografierten Exemplaren eine sichtbare Farbvarietät zu beobachten ist.

S. V. dorsalis wird laut zootierliste.de nur auf dem Haustierhof Reutemühle in Überlingen-Bambergen gehalten (S. v. atrirufus öffentlich nirgends). Des weiteren habe ich bereits ein Privathalter (der beide besagten Formen hält) angeschrieben, der bezüglich der Unterarthybridisierung auf den gleichen Schluss kommt.

Würde mich über jede Hilfe freuen.
(Habe es auch im Zoofreunde-Forum reingestellt)
(14.01.2014, 14:40)
BjörnN:   Am 23. Juli war es schon nicht mehr in der Schau, sodass ich mir meine Gedanken gemacht habe.....
(03.09.2008, 16:15)
WolfDrei:   Aus "sekundärer aber informierter Quelle": das Tier ist tot, machte bei meinem Besuch vor 6 Wochen schon keinen guten Eindruck mehr.
(03.09.2008, 16:11)
BjörnN:   Das Leipziger Weibchen ist nicht mehr in der Schau, also endweder ist es tot oder wieder in einen tschechischen Zoo zurückgegangen....
(03.09.2008, 11:16)
Shensi-Takin:   @Jana: Danke!
(03.09.2008, 11:10)
Jana:   Die Riesenhörnchen in CZ Zoos kommen von mehreren Importen. Erst hat Pilsen 2003 ein Paar im Tiertausch von Zoo Colombo geholt (deren letzte Tier wurde glaube ich nach Leipzig deponiert), dann Brno (auch 1,1 aus Colombo), letzte Jahr ostrava (auch 1,1 aus Colombo) und nächste an der Reihe ist warscheinlich Prag, wenn man diesen Artikel glaubt.
http://sundaytimes.lk/080629/Plus/timesplus0023.html
(03.09.2008, 11:08)
Shensi-Takin:   Weiss jemand, auf welchen Export die rezenten Sri-Lanka-Riesenhoernchen-Exemplare in Leipzig und den tschechischen Zoos zurueckzufuehren sind?
(03.09.2008, 10:19)
Rattus:   danke für das bild.
mein eindruck bleibt zwar skeptisch, aber ich bin auch kein großer hörnchenprofi.
(02.08.2008, 01:11)
Zoosammler:   Falls es hilft, hier noch ein drittes Exemplar, aufgrund Beleuchtung und Glasscheibe ist die Bildqualität allerdings noch schlechter.
@Rattus: Die Tiere waren recht aktiv, in der Gruppe auch Jungtiere, ein solches ist das angesprochene obere Exemplar, wenn ich mich recht erinnere.
(01.08.2008, 18:35)
Michael Amend:   In den USA habe ich unzählige Felsenhörnchen gesehen, in mehreren Farbvarianten. Diese hier war die häufigste, die ich gesehen habe. Entstanden ist das Bild im Zoo San Antonio, wo die Hörnchen teilweise sehr frech werden, sich aber anderseits unglaublich einfach und gut fotografieren lassen.
(30.07.2008, 19:33)
Rattus:   Also wenn das Spermophilus variegatus ist, dann sieht vor allem das obere nicht besonders gut aus...

@zoosammler: was haben die tiere denn für einen eindruck gemacht?
ich kenne felsenhörnchen und als ich mir das bild heute morgen schon angesehen habe, habe ich abgebildete tiere nicht als solche erkannt
(30.07.2008, 19:12)
Sacha:   Habe gerade in ISIS nachgeschaut. Demzufolge gibt es im Jardin des Plantes Felsenhörnchen und somit ist wohl auch das Foto bestimmt.
(30.07.2008, 16:32)
Michael Mettler:   Zwar habe ich beim ersten Anblick auch an Felsenhörnchen gedacht, aber Hörnchenbestimmung ist kein Gebiet, mit dem ich glänzen könnte :-)
(30.07.2008, 10:24)
Sacha:   Anhand der Färbung würde ich auf nordamerik. Felsenhörnchen tippen. Ich bin allerdings kein Spezialist bei den Nagern (darum mal Michael Mettler anpeilen) und hab auch noch nicht im ISIS nachgeschaut, ob die Art überhaupt im JdP gehalten wird.
(30.07.2008, 10:12)
Zoosammler:   Diese Hörnchen sah ich in einer Vitrine in der Fauverie des Jardin de Plantes. Kann mir jemand helfen, um was für Tiere es sich hier handelt?
(28.07.2008, 19:22)
Michael Mettler:   Es ist ein Graues Riesenhörnchen aus Sri Lanka, Ratufa macroura dandelona.
(23.07.2006, 10:59)
Johannes Pfleiderer:   Das Riesenhörnchen in Leipzig wurde schon oft erwähnt - um welche Art bzw. Unterart handelt es sich denn?
(23.07.2006, 10:46)
Johannes Pfleiderer:   @Karsten Vick
Die Ziesel in Heidelberg auf der späteren Viscacha-Anlage, die bald dem Elefantenhaus weichen wird, gehörten zur Art Spermophilus richardsonii.
(21.07.2006, 15:26)
Michael Mettler:   Schon lustig: Da sucht man in alten Berliner Zoo-Jahresberichten nach etwas ganz anderem und findet nebenbei etwas, was zum Thema passt: Der Zoo hatte seinerzeit Kap-Borstenhörnchen erworben und musste dann damit leben, dass die "eigentlich tagaktiven" Tiere für die Besucher nie zu sehen waren.

Und dabei fällt mir glatt noch ein, dass ein befreundeter Nagerhalter mit importierten Palmenhörnchen (ebenfalls als tagaktiv bekannt) die selben Erfahrungen machen musste. Anscheinend stellen Hörnchen ihre Aktivitätsphasen recht problemlos um, wenn es ihnen nötig erscheint...
(20.07.2006, 22:34)
Michael Mettler:   Der Berliner Zoo hatte seine Streifenziesel in einer der Alpinum-Anlagen am Mähnenschafberg untergebracht. Allerdings haben sie relativ schnell den Weg nach draußen gefunden, lebten wohl noch ein Weilchen auf der angrenzenden Wiese und sind dann "verdunstet".

Was die Tag-/Nachtaktivität betrifft: Ich hatte selbst auch mal einige Zeit 2,2 Streifenziesel, die bei mir (Innenhaltung) zu meiner Überraschung streng nachtaktiv waren und zudem so scheu, dass ich sie eigentlich nie zu sehen bekam. Daher habe ich mich dann auch wieder davon getrennt. Die Geschichte mit den Felsenhörnchen im Tierpark Berlin kam mir damals jedenfalls ziemlich bekannt vor. Beide Arten galten laut Literatur als rein tagaktiv....
(20.07.2006, 20:26)
th.oma.s:   im osterzgebirge ist zur zeit eine vom BUND betreute wiederansiedlung europäischen zieseln gestartet. der letzte deutsche osterzgebirgsziesel war 1974 beobachtet worden. zur zeit gibt es noch einige wenige autochtone zieselbestände auf böhmischer seite... die ansiedlungstiere stammen aus wien.
(20.07.2006, 20:07)
Karsten Vick:   Ich war auch 5 Tage vor Ankunft des Elefantenbullen Radza in Emmen. Na immer noch besser zu früh als zu spät.

Außer Europ. Zieseln sind doch noch mehr Arten dieser Gattung im Umlauf. Berlin Zoo hatte Dreizehnstreifenz., Berlin TP Felsenz. (schaffte sie ab weil sie strikt nachtaktiv waren, was man von derselben Art in Rotterdam nicht sagen kann), Heidelberg hatte welche ohne Schild (hatte im Thread "Wo in Deutschland " schon nach ihnen gefragt, aber keiner konnte mir helfen). Perlziesel hab ich in Plzen gesehen, außerdem Rotarm-Sonnenhörnchen und Nordafrikanisches Borstenhörnchen.

@Dennis: Bei den Gleithörnchen sind derzeit wohl wirklich die Sibirier auf dem Vormarsch. Im Westküstenpark St.-Peter-Ording hab ich sie auch NICHT gesehen.
(20.07.2006, 19:53)
Dennis:   (sibirische?) gleithörnchen soll es im eifelzoo geben..
(20.07.2006, 19:32)
Michael Mettler:   Das kann man wohl sagen, ich war vier Tage vorher da... Na, wenigstens habe ich das weiße Eichhörnchen in Staßfurt zu Gesicht bekommen (Ironie).
(20.07.2006, 14:50)
Oliver Jahn:   Die kaukasischen Eichhörnchen in Halle haben einen der etwas größeren Alpinumkäfige, ziemlich am Ende des Fuchsweges, aber nicht den letzten! Da hattest du aber Pech Michael, die Hörnchen sind seit 18.05. im Zoo!
(20.07.2006, 14:38)
Steffen Kohler:   Die Kaukasischen Eichhörnchen sind neu in Halle eingetroffen. Sie stammen aus einer niederländischen Auffangstation, nachzulesen auch auf der Homepage des Zoos.
(18.07.2006, 12:07)
IP66:   Die Kleinsäugergrube in Duisburg gibt es ja noch immer, zuletzt mit den in der Grabenbewohnerdiskussion aufgetauchten Skunks, aber auch mit Frettchen.
(18.07.2006, 11:49)
Dortmunder:   @ Michael M. :

Meine aber, mich dran erinnern zu können, dass die Burunduks sogar in den Zooführern standen, oder täusche ich mich da so ?
(18.07.2006, 11:34)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Als ich besagtes Foto machte, war ausschließlich der Goldmantelziesel (= -backenhörnchen) ausgeschildert, von dem ich aber auch nur noch ein einziges Tier gesehen habe. Das ist nun schon etliche Jahre her.

@Sven P. Peter: Die Käfigreihe am Alpinum in Halle habe ich mir im Mai sehr genau angesehen, gerade WEIL ich dort eigentlich immer Überraschungen vorgefunden habe (wie diesmal die Langschwanzziesel). Aber Eichhörnchen - gleich welcher Form - habe ich da nicht gesehen.
(18.07.2006, 11:06)
Dortmunder:   Übrigens, das Gehege am Walarium in Duisburg war auch offiziell mit Burunduks besetzt... !
(18.07.2006, 08:22)
Sven P. Peter:   @Michael: Die Kaukasier waren in einer dieser Mini-Kleinsäugerkäfige, neben den Wildmeerschweinchen, Langschwanzzieseln und Peruanischen Hasenmäusen. Keine Ahnung ob die da neu sind.
(17.07.2006, 23:47)
Karsten Vick:   Alle sehen die Gleithörnchen bloß ich nicht. Sind die denn jetzt tagaktiv geworden?
(17.07.2006, 23:20)
th.oma.s:   @michael mettler: europäische gleithörnchen sind in dd eigentlich regelmäßig zu sehen im übrigen werden auch europ. ziesel gehalten
(17.07.2006, 19:43)
th.oma.s:   @karsten vick: rothörnchen im kleintierzoo strehla, (lkr.riesa-großenhain im kurfürstentum sachsen)
(17.07.2006, 19:39)
Michael Mettler:   P.S. Bei meinem Besuch in Osnabrück im Mai konnte ich in der Südamerika-Freiflughalle einen sehr vertraut wirkenden Siebenschläfer beobachten und auch fotografieren. Ist zwar kein Hörnchen, passt aber gerade so schön zu meinem Beitrag von eben...
(17.07.2006, 17:45)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Als ich mich zur Blütezeit meiner Nagerleidenschaft Ende der80er, Anfang der 90er erstmals näher für die Wuppertaler Streifenhörnchen interessierte, fiel mir auf, dass sie irgendwie anders aussahen als die in der Regel aus Japan oder Korea importierten Burunduks unserer westdeutschen Zoogeschäfte (die Burunduks in der DDR kamen aus der Sowjetunion). Dank guter Kontakte zu Wuppertaler Zoo-Insidern konnte ich herausfinden, dass die Ursprungstiere aus der Biologischen Station Wilhelminenberg in Wien gestammt haben sollen. Zufälligerweise hatte ich das Buch "Das Paradies vor unserer Tür" des dortigen Leiters Prof. Koenig und fand darin den Hinweis, dass dort "eine größere Anzahl aus Amerika importierter Chipmunks" aus einem Gehege entkommen sei und sich in der Umgebung der Station angesiedelt habe.

Das genaue Zugangsdatum in Wuppertal kenne ich nicht, aber im Jahresbericht für 1963 fand ich eben unter "Geschenke" acht Streifenhörnchen. Auch die Geschichte mit der Voliere konnte nur über Erinnerungen von Zoomitarbeitern rekonstruiert werden, und danach erging eben eines Tages der Erlass, dass die Streifenhörnchen zu entlaufen haben.... Also hatte dann nach offizieller Version ein Pfleger "vergessen, die Tür zu schließen".

Nach Vergleich von Fotos mit Bestimmungsliteratur fiel mein Verdacht auf Tamias striatus, den Ost-Chipmunk. Der schon erwähnte holländische Hörnchenzüchter erhielt später mehrere Exemplare aus dem Wuppertaler Zoo und bestimmte sie ebenfalls als Ost-Chipmunks nach.

Das schließt nun nicht aus, dass inzwischen auch Burunduks im Zoogelände leben. Wir wissen ja alle, wie gern manche Besucher ihre "Lieblinge" in das scheinbare Paradies von Vogelfreiflughallen oder Wasserschildkrötenbecken entlassen. Warum also nicht auch Burunduks?

Als Duisburg noch seine Anlage für Backenhörnchen neben dem Walarium besetzt hatte, habe ich darin neben den Goldmantelzieseln auch einen Burunduk gesehen und fotografiert. Auch da fragt sich, ob ihn der Zoo reingesetzt hatte, um die Anlage wieder etwas zu füllen (die Goldmantelziesel starben allmählich aus) oder ob ein Besucher "Luftpost" mit dem Tier gespielt hat.
(17.07.2006, 17:32)
Karsten Vick:   In irgendeinem Kleinzoo gibt es auch amerikanische Rothörnchen (Tamiasciurus). Weiß jemand, wo?

Die gestreiften Wuppertaler Freigänger werden auch im Zooführer erwähnt. Allerdings werden sie dort als Burunduks bezeichnet?!
(17.07.2006, 14:08)
Michael Mettler:   In Leipzig habe ich im Mai auch nur das Gehegeschild des Gleithörnchens gesehen, ansonsten in der selben Voliere nur ein Jesissei-Eichhörnchen. Die einzigen Eurasischen Gleithörnchen, die ich je "richtig" gesehen habe, saßen bei einem Privathalter und im Verkaufsraum eines holländischen Händlers... Die amerikanischen Assapane hatte ich dagegen selbst mal, sehr nette Pfleglinge. Sie siedelten später in den Schulzoo Sehnde (bei Hannover) über.

@IP66: Es gab in NRW sogar zwei Zoos mit großen Kleinnagerkollektionen, die allerdings größtenteils bis ausschließlich hinter den Kulissen untergebracht waren. Das war zum einen Kleve, wo die Kleintierhaltung allerdings meines Wissens zusammen mit dem früheren Tierparkleiter zu Grabe getragen wurde, und zum anderen der Ruhrzoo, in dem auf dem alten Wirtschaftshof eine umfangreiche Nagerhaltung vom Wild- und Wieselmeerschweinchen abwärts bis zur Zwergmaus betrieben wurde. Auch da zeigt sich aber wieder, dass solche Vorlieben eben personengebunden sind, denn die treibenden Kräfte schieden in Gelsenkirchen durch Ruhestand aus (Frau Tiemann, frühere Affenpflegerin, und Frau Rühmekorf, Gattin des Direktors), und damit war dann auch das Spezialgebiet passè.
(17.07.2006, 13:55)
Johannes Pfleiderer:   @Karsten Vick
Also in Dresden habe ich die Gleithörnchen wirklich GESEHEN. In Stralsund habe ich nur das Gehege gesehen und konnte wegen der recht kurzen Besuchszeit dort auch nicht noch ein zweites Mal vorbeikommen. Allerdings mache ich das in der Regel auch nur bei "neuen" Tierarten, was ja das Gleithörnchen wegen Dresden nicht mehr war.
(17.07.2006, 13:37)
Niels:   Also ich habe die Gleithörnchen im März in Dresden gesehen.
(17.07.2006, 12:34)
IP66:   In Sachen Kleinsäuger sind Rheinland und Westfalen ja Entwicklungsländer. Insofern kann ich nur Bobaks in Aachen melden. Gleithörnchen waren letzten Winter in Dresden ausgeschildert, in einem Käfig hinter dem Menschenaffenhaus.
(17.07.2006, 11:58)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Auch bei Hörnchen gilt, dass die Liebhaberbestände weitaus vielfältiger sind bzw. waren als die Zoobestände. Wobei der wohl engagierteste und spezialisierteste Hörnchenhalter und -züchter vor Jahren nach Mittelamerika ausgewandert ist. Früher lebte er im Rheinland und soll um die 40 Formen Baumhörnchen gehalten haben, darunter überwiegend Schönhörnchen der Gattung Callosciurus. Viele dieser Tiere sind wahrscheinlich durch holländische Importeure nach Europa gekommen. Auch in Holland gab es eine Reihe privater Hörnchenhalter, einen davon habe ich vor etlichen Jahren zweimal besucht und nicht schlecht gestaunt, sogar südostasiatische Gleithörnchen vorzufinden.
(17.07.2006, 08:57)
Konstantin Ruske:   Die früher im Malaienbärenhaus des Tierparks Berlin gehaltenen Palmenhörnchen sind mittlerweile durch Burunduks ersetzt. Die Palmenhörchen haben wohl auch mal gezüchtet. In Bernburg noch die ostafrikanischen Schlichtborstenhörnchen.
(17.07.2006, 08:24)
Karsten Vick:   Sieh mal an, das hätte ich nicht gedacht, dass doch schon so viele Hörnchen in Deutschland angekommen sind.

@Michael: Palmenhörnchen sah ich erstmals 1993 in Kopenhagen, sonst nur in Berlin TP. Dort gibt es noch Grauhörnchen.

Berlin Zoo hat Alpenmurmeltiere. Im Süden der Republik wird es sie öfter geben, bei uns in MV hält der TP Grimmen die Art.

Schwerin und wohl auch WP Lüneburger Heide hatten mal Waldmurmeltiere. Gibt es die noch irgendwo?

Einige Hörnchenarten gibt es auch in deutschen Schulzoos. Im Leipziger (der soll lt. HP leider geschlossen werden) sah ich Rotschenkelhörnchen, Japanisches Eichhörnchen (Sc. lis), Daurischen Ziesel und Eurasisches Gleithörnchen (@Johannes: Hast du diese in Dresden & Stralsund wirklich GESEHEN?). Auch die Mongolischen Langschwanzziesel kommen von dort und sie haben noch ein chinesisches Gelbbauchhörnchen der Gattung Dremomys. Der Herforder Schulzoo hat lt. HP (ich war noch nicht da) u. a. Chin. Zwergstreifenhörnchen (Tamiops macclellandi).

Mein schönstes Gleithörnchenerlebnis hatte ich in Chomutov. Dort haben sie ein "sibirisches" Nachttierhaus. Die Gleithörnchen sind zwar das einzig sibirische darin (der Rest besteht aus Ginsterkatze, Ohrenigel und Nilflughund), aber die Kerlchen in Aktion zu erleben, ist schon toll. Assapans sah ich letztes Jahr in Poznan, weiß nicht, ob es die in Deutschland gibt.
(16.07.2006, 23:39)
Michael Mettler:   Werden noch irgendwo Palmenhörnchen (Funambulus pennanti) gehalten? Anfang der 90er gab es davon eine große Importwelle aus Pakistan (zusammen mit etlichen anderen Kleinsäugerarten), und zeitweise sah man sie sogar in Zoogeschäften als Alternative zum Burunduk. Aber in die Zoos haben sie es wohl nicht recht geschafft, ich erinnere mich nur an Haltungen in Amsterdam und im Tierpark Berlin (im Malaienbärenhaus).

Die Stuttgarter Plantagenhörnchen dürften aber auch schon "alte Kameraden" sein, oder? Kann mich auch nicht erinnern, mal was über Nachzucht gelesen zu haben. Was übrigens auf die Mehrzahl der Hörnchenhaltungen jeglicher Art zutreffen dürfte, die züchten eben nicht so problemlos wie Krallenäffchen...
(16.07.2006, 22:48)
Michael Görick:   Die Bobaks im Zoo Berlin habe ich am Montag gesehen.Es gibt sie noch
(16.07.2006, 22:32)
Zoosammler:   Kap-Borstenhörnchen auch in Basel (und Erfurt?).
(16.07.2006, 18:49)
Michael Mettler:   @Sven: Sind die Kaukasier neu? Im Mai habe ich die nicht gesehen.
(16.07.2006, 18:47)
Sven P. Peter:   In Halle werden sowohl Kaukarsische Eichhörnchen sowie Langschwanzziesel gehalten.
(16.07.2006, 18:12)
Michael Mettler:   Letztes Jahr im September waren jedenfalls noch Bobaks in Berlin ausgeschildert.

Die Wuppertaler Freigänger sind Ost-Chipmunks (Tamias striatus), also amerikanische Backenhörnchen. (Falls nicht irgendwelche Privathalter inzwischen der Meinung waren, ihr asiatischer "Fritzi" oder wie auch immer soll es auch so schön haben, und sie ihren Liebling einfach dort ausgesetzt haben...) Bei den Wuppertaler Chipmunks handelt es sich auch nicht um ausgerissene Heimtiere, sondern ich bin bei Recherchen darauf gestoßen, dass diese Art vor Jahrzehnten im Zoo in einer Voliere gehalten wurde und man diese irgendwann für andere Tiere brauchte; also sind die Chipmunks eben auf Anweisung von oben "entlaufen". Wahrscheinlich hat niemand damit gerechnet, dass sie sich etablieren würden. Sie sind aber sehr anpassungsfähig; ein Weibchen soll regelmäßig in einem Gully in der Nähe des Vogelhauses seine Würfe aufgezogen haben.

Für Hörnchenfans ist Leipzig nicht nur wegen des Sri-Lanka-Riesenhörnchens interessant, in einer Voliere an der Tiger-Taiga werden dort zudem Jenissei-Eichhörnchen und Eurasisches Gleithörnchen miteinander vergesellschaftet gehalten.
Eichhörnchen aus Sibirien sah ich auch in Hoyerswerda, wo zudem noch David-Felsenhörnchen in größerer Gruppe zu sehen waren. München hat Costa-Rica-Hörnchen, Stuttgart Plantagen-Schönhörnchen. Prevost-Schönhörnchen gibt es in etlichen in Färbung und Größe variierenden Unterarten, von denen mehrere in unseren Zoos zu sehen waren und sind. Auf dem aktuellsten Stand bin ich beim Kleingetier nicht, aber ich kenne Prevosts z.B. aus Magdeburg, Cottbus, Frankfurt und dem Berliner Zoo.

Da die Unterscheidung in Baum- und Erdhörnchen gar nicht so einfach ist, weil viele Arten (darunter auch Chipmunk und Burunduk) eigentlich beides sind, mache ich gleich noch mit ein paar "Erdhörnchen" weiter: Langschwanzziesel in Halle, Europäischer Ziesel in Dresden, Kap-Borstenhörnchen z.B. in Frankfurt. Murmeltier und Eichhörnchen stehen sich übrigens verwandtschaftlich deutlich näher als beide den Gleithörnchen.

Und wenn man dem Threadtitel gerecht werden und auch die hörnchenverwandten Nager erwähnen will, dann wären dies Eurasische und Kanadische Biber, die ja hie und da gehalten werden, sowie die nur noch im weitesten Sinne verwandten Springhasen.
(16.07.2006, 18:06)
Johannes Pfleiderer:   Prevost-Schönhörnchen gibt es keine in der Wilhelma in Stuttgart, dafür die nahe verwandten Plantagenhörnchen. Sogar im ISIS wird keine weitere Haltung dieser Art aufgeführt (allerdings muss man das ISIS mit Vorsicht genießen, da es viele wichtige Zoos nicht abdeckt und oft inaktuell ist).
Im Aquarium Ulm (das auch einige terrestrische Arten zeigt) wird ein Paar Kongo-Rotschenkelhörnchen gehalten.
Der Zoo Hoyerswerda hält und züchtet sehr erfolgreich das in seiner Heimat gefährdete Chinesische Felsenhörnchen und hat seine Nachzucht schon an die Tierparks in Cottbus und Delitzsch abgegeben. Bei meinem Besuch in Cottbus letztes Jahr war gerade eine neue Voliere für diese Art im Bau.
Eurasische Gleithörnchen habe ich in Dresden und Stralsund gesehen (allerdings liegt der Besuch in Dresden schon einige Jahre zurück und ich weiß nicht, ob sie noch gehalten werden).
Afrikanische Borstenhörnchen werden in Cottbus, Frankfurt und Magdeburg (Kap-Borstenhörnchen) sowie Kronberg (Ostafrikanisches Schlichtborstenhörnchen) gehalten.
Berlin müsste die Bobaks noch haben, letztes Jahr habe ich sie noch gesehen.
(16.07.2006, 18:05)
Zoosammler:   Auf jeden Fall was Gestreiftes, daran kann ich mich auch erinnern. ;)
Was schnell vergessen wird: Auch Alpenmurmeltiere und Präriehunde sind Hörnchen, vielleicht sollten wir die aber ausklammern.
Hat Berlin noch seine Bobaks?
(16.07.2006, 17:37)
Frank-Walter Büschner:   Weil man sie schon vllt. in jeder zoohandlung sehen kann?! Naja auf dem Gelände des Wuppertaler Zoos gibt es eine Kolonie Wildlebender Brurudunks, oder sind es die amerikanischen Chipmunks? Weiss es nicht mehr so genau.


(16.07.2006, 16:49)
Zoosammler:   "Eure Planung" hat es gezeigt: Hörnchen sind in deutschen Zoos (noch) unterrepräsentiert. Wie sieht es überhaupt mit ihnen aus?
Eichhörnchen kenne ich aus diversen Wildparks
Prevostschönhörnchen gibt es in verschiedenen Zoos (Stuttgart?)
das Leipziger Riesenhörnchen wurde schon erwähnt.
Die weitaus häufigste Art ist wohl das Tupaja, dummerweise kein Nagetier.
Ach ja, Chipmunks & Co wären doch sicher sehr beliebte (Chip und Chap/A-Hörnchen und B-Hörnchen) Zootiere. Wieso sieht man die so selten?
(16.07.2006, 15:38)

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