
| W. Dreier: | @cajun: könnte so gewesen sein - müßte den TP-Führer suchen. Im Giraffenbuch der "Neuen Brehm-Bücherei`` ist auch das japanische Tier abgebildet. (06.12.2020, 12:57) | ||
| cajun: | @W.Dreier: War das nicht sogar die ursprüngliche Importkuh? Auf alten Fotos sieht die sehr blass gezeichnet aus. Gab es nicht auch mal eine Angola NZ ohne Fleckung in Japan? In der Dortmunder Gruppe war ein Jungbulle, der sehr blass war und sogar eine rosa Zunge hatte. Über das Tier hat Dr. Florian Sicks (heute TP- Berlin) publiziert. Die Eltern des Bullen hatten den gleichen Vater, aber nicht- verwandte Mütter. Trotzdem wurde die engere Verwandtschaft ursächlich mit in Betracht gezogen. Der Bulle, "Uzoma", ging in die Jungesellengruppe nach Amersfoort und ist wahrscheinlich mittlerweile verstorben. (06.12.2020, 11:02) | ||
| W. Dreier: | Bei den ehemaligen Angolas im TP Berlin gab es auch ein recht helles Tier (05.12.2020, 20:26) | ||
| cajun: | Hier noch ein Gambela Sohn. Vuai. Für einen Giraffenbullen blieb er körperlich immer zurück. Er hatte in jungem Alter immer wieder Hautprobleme, die behandelt werden mussten. Nach dem Entschluss die Zuchtgruppe aufzulösen sollte er den Zoo verlassen, verunfallte auf dem Transport und verstarb. (05.12.2020, 20:18) | ||
| cajun: | Die Giraffe hier ist Quibala. Eine große beeindruckende Kuh, immer gut an ihrem V- förmigen Kopfschmuck zu erkennen. Die Geschichte hierzu war, dass ihr als Kalb mal "die Krippe auf den Kopf" gefallen ist. Ob es stimmt.. ?!? Quibala war eine gute, sehr umsorgende, Zuchtkuh. Ihre männlichen Nachkommen wurden Zuchtbullen in Dortmund. Sie selbst geht auf die Dortmunder Namibia Importe zurück und war ein F1 Tier. Genau wie Onduri verließ sie Dortmund Richtung Frankreich. (05.12.2020, 20:11) | ||
| cajun: | Nachtrag zum vorherigen Foto: die dritte Giraffe ist die 2020 verstorbene Gambela. Gut zu erkennen am kürzeren rechten Hinterbein. Bedingt durch einen Beinbruch als Kalb, der geschient wurde, hatte sie zeitlebens einen schaukelnden Gang. Trotz allem war sie eine erfolgreiche Zuchtkuh. Auch sie wurde in Dortmund geboren, nach Neunkirchen ausgeliehen und kam 2008 zurück. Sie ist die Mutter des letzten Nachwuchsbullen, der noch in Dortmund steht. Gambela wurde stolze 23 Jahre alt. (05.12.2020, 20:03) | ||
| cajun: | Dann die wohl bekannteste, weil von Stammbesuchern am besten zu unterscheidende Giraffe, Onduri. Sie war eine Dortmunder Nachzucht, hatte aber eine Namensvetterin bei den ursprünglichen Importtieren. Gemeinsam haben beide, dass sie keine lebenden Nachlommen hinterlassen haben. Onduri erstes Kalb verstarb nach der Geburt, später hatte sie einen Abort. Sie wurde nach dem Entschluss die Zuchtgruppe aufzulösen nach Frankreich abgegeben. Hinter ihr steht Tamu. Eine Dortmunder Nachzucht aus der Verpaarung von Quibala und Mugambi, der das Schicksal seines Vaters teilte und im Stall tödlich verunglückte. (05.12.2020, 19:55) | ||
| cajun: | Auf der Suche nach schwarzen Rentierkälbern, stieß ich auf einige Bilder, auf denen ich stellenweise die Angola- Giraffen identifizieren kann. Hier also eine Reminiszenz zum Auslaufen der Haltung dieser Unterart in Dortmund. Im Bild: die vorletzte Zuchtkuh in Dortmund "Himba", Geboren in Dortmund, dann ausgeliehen nach Neunkirchen, dann um 2008 zurück nach Dortmund. Keine überlebenden Nachkommen. (05.12.2020, 19:40) | ||
| Rüdiger: | @ Niedersachse sorry habe den tread gewechselt , zu giraffenunterarten in europäischen Zoo (09.01.2013, 18:49) | ||
| Niedersachse: | Stecken die Hodenhagener Geschäftsführer auch irgendwie bei Le Cornelle mit drin. Irgendso etwas war mir mal. Dann könnte das schon der Grund sein, weshalb von dort Kapgiraffen kamen. Ist denn die Reinheit der GIraffen in Bergamo sicher? (06.01.2013, 18:03) | ||
| Rüdiger: | @ Michael Mettler Das befürchte ich leider auch, dass es jetzt eine grosse " Mischwarenabteilung" bei den Giraffen in Hodenhagen geben wird. Das Männchen ist geboren 6/09 und das Weibchen 5/11 geboren. (06.01.2013, 15:40) | ||
| Michael Mettler: | @Rüdiger: Nein, wusste ich nicht. Aber vielleicht hat der Park die Tiere bekommen, WEIL er nicht im EEP ist, wenn sich die EEP-Zoos doch auf andere Unterarten konzentrieren wollen/sollen. Getrennt vom bisherigen Hybrid-Zuchtstamm werden die beiden Giraffen in Hodenhagen doch bestimmt nicht gehalten...? (06.01.2013, 10:24) | ||
| Rüdiger: | @ Michael Mettler Wussten sie , dass Serengeti Hodenhagen zwei reine Kapgiraffen aus der Zucht Le Cornelle in Bergamo 2011 / 2012 erhalten hat! Schade das Serengeti nicht dem Giraffen EEP angehört, sonst hätten wir schon ein geographisches kleineres Dreieck. (05.01.2013, 21:25) | ||
| Michael Mettler: | Die Entfernung zwischen Port St. Pere und Krasnojarsk (mitten in Sibirien gelegen!) ist vielleicht sogar größer als die zwischen Port St. Pere und Johannesburg, da könnte der französische Zoo doch der Einfachheit halber gleich mit dem Heimatland der Kapgiraffe kooperieren ;-) Zumindest vor ein paar Jahren war es das erklärte Konzept des Giraffen-EEP, Transportwege für Austausch und Abgabe zu verkürzen. Dann passen weit - teilweise über zwei Kontinente! - verstreute Haltungen weniger Individuen einer Unterart zwangsläufig nicht gut in die Planung. Da wäre es ja fast sinnvoller, die paar Kap- und Angolagiraffen einzupacken und in ihre Heimatländer zurückzuschicken... (01.01.2013, 21:18) | ||
| Rüdiger: | @ Niedersachse Die Halter in Israel sind nicht cooperative, aber da wären noch 3 zoos in Russland Russland: Krasnojarsk (Zoo) Moskwa (Zoo) Sychovo (Moscow Zoo Breeding nursery center) mit frischen Importen aus Afrika. Leider sind die beiden Mänchen dort gestorben (01.01.2013, 18:27) | ||
| Niedersachse: | In Frankreich hält nur Port St. Pere Kapgiraffen und die züchten nur sehr unregelmäßig. An den Tieren wird das EEP sicherlich auch kein Interesse haben. Der Angolabestand gründet sich auch nur auf 1,3 Importtieren in Dortmund und paar Tiere in Lissabon. Auch nicht gerade toll. (01.01.2013, 17:41) | ||
| Rüdiger: | Bei den Masaigiraffen( ehemalig Zoo Basel ) habe ich das eingesehen bezügliche der wenigen Foundertieren. Jedoch hat es bei den Angolagiraffen doch deutlich mehr Individuen und Foundertiere oder nicht? Ähnlich sieht es ja bei den Capgiraffen auch aus oder wird man hier die Nachzuchten in Le Cornelle und in den Zoos Frankreich die Zuchtbemühungen auch auslaufen lassen! (31.12.2012, 19:36) | ||
| Niedersachse: | Soweit ich weiß, hat das EEP keine Interesse an den Angolas. Plan ist der Ausbau der Rothschild-, Netz- und Kordofan-Bestände. Angesichts der vorhanden Tiere auch die richtige Entscheidung. Angola-Giraffen haben einfach keine Zukunft. Das man die Tiere aus Neunkirchen zurückgeholt hat, ist ja auch schon ein paar Jahre her. Damals bestand ja auch noch die Hoffnung ein unverwandten Bullen aus Lissabon zu erhalten. Das hat ja auch nie funktioniert. (31.12.2012, 17:16) | ||
| Rüdiger: | @ BjörnN Was für ein sonderbarer Entscheid bei einer Haltung von 1,5 adulten Angoragiraffen in Dortmund. Ausserdem gehören Sie dem Giraffen EEP an und sind verpflichtet diese seltene Unterart zu züchten. Unverständlich , warum hat man die 2 reinen Kühe aus Neunkirchen nach Dortmund geholt? Das passt doch hinten und vorne entsprechend der EAZA nicht zusammen. Schade um das Zuchtpotential und den Geenpool im EEP. (31.12.2012, 15:20) | ||
| BjörnN: | Dem Zoofreundeforum zufolge, wird es keine weiteren Zuchtbestrebungen mehr in Dortmund geben, die Haltung läuft also aus. (30.12.2012, 19:53) | ||
| Rüdiger: | Leide rist der ältere Bulle Tamu in Dortmund verstorben. Schade wo er gerade im zeugungsfähigen Alter war. Hoffentlich hat er seine Erbmasse noch an eine der fünf Giraffenkühe? Bin sehr gespannt, ob endlich im Früjahr 2013 der lan angekündigte Giraffenbullentausch mitdem Zoo Lissabon statfinden wird. weitergegebenr (30.12.2012, 19:35) | ||
| Rüdiger: | Hallo Forum zusammen nachdem Verlust des letzten Jungtier Anfang 2012 ist es so ruhig bei der seltenen Giraffenzucht in Dortmund geworden. Hat vielleicht jemand wieder dicke Bäuche in der Damengruppe beobachtet ? Bei einer so grossen Angolagiraffenherde, die zweitgrösste in Europa, sollte doch langsam wieder ein junger Spross auf die Welt kommen. Bitte um Mitteilungen vielleicht von cajun (25.08.2012, 17:06) | ||
| cajun: | Kein guter Start ins neue Jahr für die Angolagiraffen. Das am 11.09.11 geborene Jungtier verstarb letzte Woche. (10.01.2012, 19:53) | ||
| Henry Merker: | @ Michael Mettler: Vielen Dank, dass Sie mich auf diesen doch nicht kleinen Fehler hingewiesen haben. Dass habe ich vollkommen übersehen! (11.06.2009, 22:48) | ||
| Michael Mettler: | @Henry Merker: Es IST Rüdiger inzwischen bekannt - schließlich war er es, der das im Giraffenunterarten-Thread geschrieben hat :-) (11.06.2009, 20:37) | ||
| Henry Merker: | @ Rüdiger vom 25.06.2007: Da Sie wahrscheinlich die letzten Beiträge im Thread "Giraffenunterarten in Europa" gelesen haben, dürfte Ihnen bekannt sein, dass es sich bei den Giraffen in Bergama um reinblütige Kapgiraffen handelt. Ferner sind dort zwei reinblütige Kordofangiraffenweibchen im Bestand, von denen eine tragend ist (mit Hybrid) und die beide nach Frankreich transferiert werden sollen. (11.06.2009, 20:17) | ||
| Rüdiger: | sorry die Angolagiraffengeburt in Neunkirchen war natürlich 2007, nicht 2008. (30.12.2008, 17:44) | ||
| Rüdiger: | @ cajun und Niedersachse musste erst nochmals meine E-Mails durchsuchen und hab folgendes gefunden zur Geburt von 2008: Das kleine Giraffenmädchen kam bereits am 06. November auf die Welt- voll entwickelt und fit - aber Himba wies ihre kleine Tochter ab und kümmerte sich nicht um sie. Sie stand von alleine auf und versuchte an die Zitzen ihrer Mutter zu kommen, aber vergebens. Wenige Stunden nach der Geburt verpasste Himba ihr für alle überraschend und plötzlich einen massiven Tritt mit dem Huf. Das Neugeborene stürzte und blieb liegen. (30.12.2008, 16:00) | ||
| Niedersachse: | @cajun: Das kann ich gar nicht sagen, aber da ich kein Geschlecht da stehen habe, würde ich auf ne Totgeburt tippen. (30.12.2008, 12:00) | ||
| Rüdiger: | War nochmals jemand bei den Giraffen in Dortmund und weiss konkret , ob Himba trächtig ist ? Werden 2009 die jungen Männchen mit Lissabon ausgetauscht oder lässt man es auf Inzucht ankommen ? Frohes neues 2009 (30.12.2008, 10:52) | ||
| cajun: | @Niedersachse: Danke. Dann kann man ja noch spekulieren. Kalb gestorben? War es ein Abort oder eine Totgeburt oder hat sie es nicht angenommen? Falls du das auch weißt wäre ich sehr dankbar für deine Info. (01.12.2008, 21:48) | ||
| Niedersachse: | Ich will mich mal korriegieren. Ganz unmöglich ist eine Schwangerschaft von Himba wohl doch nicht. Ihr letztes Kalb ist gestorben im Dezember 2007 und Jabu starb am 07.02.2008. Theoretisch könnte er als noch ein Kalb gezeugt haben. (01.12.2008, 20:23) | ||
| cajun: | @Niedersachse: Danke! Sehr interessante Info. Laut Neunkirchen könnte sie nämlich ggf. trächtig sein. Aber ein Deckdatum gibt es nicht. Sie hat allerdings mehr Bauch als "Gambela" vor der Geburt. Weißt du Näheres dazu? (01.12.2008, 18:26) | ||
| IP66: | Jetzt sieht es ja doch so aus, als ob die Übernahme der neunkirchner Tiere die dortmunter Zucht wieder in Gang bringt - und bei der geringen Exemplarzahl scheint mir Nachwuchs jeden Geschlechts nützlich, zumal ein Teil des Erbgutes ja geschlechtsspezifisch weitergegeben wird. (30.11.2008, 15:23) | ||
| Niedersachse: | Himba dürfte eigentlich nicht, da sie ihr Kalb fast zeitgleich mit dem Tod von Jabu verloren hat. (29.11.2008, 18:19) | ||
| Christian Badneck: | Hallo, Jabu war der Angola Bulle in Neunkirchen ? Wenn ja wie sieht es denn bei Himba aus bzgl. Nachwuchs ? Vielleicht auch tragend ? Vielen Dank im voraus. (29.11.2008, 16:48) | ||
| Rüdiger: | Danke cajun, bin sehr erfreut darüber, zumal der verstorbene Jabu doch noch einen lebendigen Nachwuchs im EEP hat. ÜBRIGENS gab es laut ISIS auch einen männlichen Nachwuchs in Lissabon , also 3,6 Angolagiraffen. Gibt es News aus SELWO ? Immer noch keine überlebnde Kälber dort. (29.11.2008, 09:40) | ||
| cajun: | Seit Montag gibt es eine Angola Giraffe mehr in Dortmund. "Gambela" bekam einen kleinen Bullen. Also sind es nun 3,5 Tiere. (28.11.2008, 19:41) | ||
| Rüdiger: | danke cajun ein Jungtier 2007 könnte doch ncoh von Ovambo gewesen sein ! Fremdblut aus Lissabon gäbe einen kleineren Inbreeding Quefficient oder cajun ? Wie ist eigentlich der Bulle in Selwo Estopona aus Spanien mit den Dortmundern verwandt? (10.10.2008, 09:37) | ||
| cajun: | Ja, das stimmt. Aber selbst wenn irgendwann- zu Details möchte ich mich nicht äußern- ein Bullentausch mit Lissabon statt finden sollte, ist das auch nix anderes als verwandte Tiere zwecks Zucht zusammen zu führen. Klar sind beides Söhne von Mugambi, vom wem denn auch sonst?! ;-)Es gab nur Mugambi und Jabu als zuchtfähige Bullen in Deutschland seitdem Ovambo nicht mehr lebt. Und Letzterer stand ja in Neunkirchen. (08.10.2008, 23:18) | ||
| Rüdiger: | @ cajun stimmt es das 2,5 Angolagiraffen in Dortmund stehen ? Sind beide Männchen Söhne von Mugami ? Wann tauscht man endlich die Männer mit Lissabon aus ? Oder ist die Inzucht vorprogrammiert ? (08.10.2008, 19:57) | ||
| cajun: | Für die meisten Forumsteilnehmer nix Neues, aber nun mal offiziell: Gambela" und "Himba" kehren zurück Zoo Dortmund präsentiert Angola-Giraffen Der Zoo Dortmund präsentiert neben vielen anderen Besonderheiten als einziger deutscher Zoo Angola-Giraffen. Seit 1986 wird diese seltene Unterart der Giraffe in Dortmund gehalten und gezüchtet. Ansonsten werden Angola-Giraffen nur im Zoo von Lissabon (Portugal) gehalten. Leider ist bereits vor vier Jahren der betagte Giraffenbulle "Ovambo" gestorben und konnte bislang nicht ersetzt werden. Zwischenzeitlich hatte sein Sohn "Mugambi" für die Aufrechterhaltung der Zucht gesorgt, doch ist auch dieser im vergangenen Jahr den Folgen eines Unfalls erlegen. In Absprache mit dem zuständigen Zuchtbuch-Koordinator holt der Zoo Dortmund nun zwei Giraffenkühe, "Gambela" und "Himba", aus dem Zoo Neunkirchen zurück. Dorthin waren die beiden in Dortmund geborenen Weibchen 2001 als Leihgabe verbracht worden. Aufgrund der prekären Situation im Bestand der Angola-Giraffen, wurde die Entscheidung gefällt, alle Tiere an einem Ort zu sammeln. Der Fortbestand dieser Unterart in Zoologischen Gärten bleibt fraglich, solange kein neuer Zuchtbulle gefunden wird. Für den Zoo Neunkirchen, dessen Wappentier die Giraffe ist, ist dies ein schwerer Schritt, doch erhält der saarländische Zoo schon bald eine Gruppe Netzgiraffen. In Dortmund soll jetzt versucht werden, eine möglichst stabile Population von Angola-Giraffen aufzubauen. Mit den nunmehr fünf Weibchen und den beiden Jungbullen "Uzoma" und "Tamu" ist eine vernünftige Basis vorhanden, die sorgfältig gemanagt wird. Quelle Zoo Dortmund Heute waren "Himba" und "Gambela" das erste Mal auf der Außenanlage. (07.10.2008, 21:19) | ||
| Rüdiger: | Angolagiraffen sind neben den beiden spanischen Haltern in Selwo und Senda El Ritero mit vermutlichen Abkömmlingen aus Lissabon. Eine Bestätigung , ob es sich bei Giraffen im italiänischen Safaripark Le Cornelle in der Nähe von Bergamo um die Angolaspecie handelt konnte ich leider nich erfahren. Weiss jemand genaueres darüber und woher stammen die Tiere ? Danke für Infos (25.06.2007, 19:19) | ||
| Aguti: | @Rüdiger... Wenn ich mich recht erinnere in Bergamo???? (17.06.2007, 22:15) | ||
| Rüdiger: | Danke Aguti, weiss du genau wer der nicht EEP Halter für Angolagiraffen in Italien ist ? Vielleicht findest du den Tierpark noch in deinen Kopien. Danke dafür (17.06.2007, 10:47) | ||
| aguti: | @rüdiger Hätte ich nicht gedacht, dass das EEP-Zuchtbuch so geheim ist. Habe aber mein Exemplar auch wieder an den EEP-Halter zurückgegeben, daher kann ich dir mit den Daten nicht dienen. (15.06.2007, 19:40) | ||
| Rüdiger: | @aguti da habe wohl Pech gehabt. Marc Damen schreibt in seinem E-Mail , dass nur EEP Halter das Zuchtbuch für Giraffen erhalten, also keine Privatpersonen. Was schlägst du vor ? Kannst du mir wenigstens die Seiten zu den Massai- und Angolagiraffen kopieren oder per Mail zuschicken . Hoffe auf eure Hilfe ! (15.06.2007, 11:25) | ||
| IP66: | Ist nicht die Häufigkeit von Unfällen bei Giraffenjungtieren generell hoch? Jedenfalls bräuchte man eine gute Statistik, wenn man bei den Angolagiraffen eine besonders hohe Unfallhäufigkeit konstatieren wollte. (11.06.2007, 12:13) | ||
| Rüdiger: | @Aguti Zu den Angolagiraffen in Spanien (Senda El Retiro) und Italien (genauer Halter unbekannt)habe ich folgende Fragen an Dich : Sind diese reinrassigen Angolagiraffen nicht von der Zucht aus Lissabon oder Dortmund ? Bis zu welchen Daten umfasst das Giraffen EEP Zuchtbuch , dass du besitzt.Wann wird das nächste EEP Studbook für Giraffen erscheinen ? Merci für deinme Auskünfte. Ps: Siehst du eine Chance mir eine Kopie per E-Mail von deinen Giraffenzuchtbuchunterlage per Mail zu senden ? (09.06.2007, 20:54) | ||
| Michael Mettler: | @Hannes: Meinst du (Haus-)Ziegen allgemein oder die besagten Zwergziegen? (08.06.2007, 18:24) | ||
| Hannes: | Seit wann sind Ziegen denn in unseren Breiten anzufinden? (08.06.2007, 18:20) | ||
| Michael Mettler: | Wenn die Unfallneigung bzw. Unvorsicht genetisch verankert wäre, müsste der entsprechende Erbfaktor bereits in den Eltern- und sogar in den damaligen Importtieren vorhanden (gewesen) und die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein, dass solche Fälle nicht erst in der letzten Zeit auftreten konnten... Wie sahen denn die besagten Unfälle aus? Sind die wirklich so unerklärlich, dass man auf den Verdacht genetischer Ursachen zurück greifen muss? (08.06.2007, 18:19) | ||
| ??: | Ich muss dem Mimatier Recht geben, da es in der letzten Zeit vermehrt Todesfälle bei den jüngeren Angolagiraffen gegeben hat und ein Teil davon durch Unfälle hervorgerufen wurde. Normalerweise sind Giraffen sehr umsichtigige und vorsichtige Tiere. (08.06.2007, 17:58) | ||
| Michael Mettler: | @IP66: ...und selbst bei Zwergziege und Waschbär wäre ich mir bezüglich genetischer Breite an der Basis nicht mal so sicher; schließlich sind auch deren Vorfahren importiert worden, und die Ziegen waren vermutlich nur die Überlebenden des "Reiseproviants" eines Raubtierimportes... Ich erinnere daran, dass sämtliche Zoo-Watussirinder auf der Welt wahrscheinlich von einem einzigen Import abstammen! Und zum Rothirsch: Da müsste man etliche Zuchtstämme wegen fehlender Unterartreinheit ebenso anprangern wie Giraffenbastarde, schließlich wurden spätestens ab der Hagenbeckschen Handelstätigkeit Rothirsche anderer Unterarten zur "Blutauffrischung" in den mitteleuropäischen Revieren ausgesetzt. Sämtliche weißen Rothirsche (und damit auch ihre Nachfahren aus Kreuzungen mit normalfarbigen) sollen u.a. Blut des Kaukasus-Marals führen. Wie man sieht, ist das mit der Unterartreinheit und der Inzuchtvermeidung kein kleines Problem...! (08.06.2007, 11:41) | ||
| IP66: | @Aguti: dank Nachhilfe verstanden @Mimatier: Man kann so argumentieren ... aber dann gäbe es in unseren Zoos keine Milus, Urwildpferde, Wisente, Lisztaffen, Bonobos, Gaure, Bantengs, Somali-Esel, Bergzebras ... vermutlich müßte man sich mit Zwergziegen, Rothirschen und Waschbäen begnügen ... (08.06.2007, 11:16) | ||
| cajun: | @Mimatier: Ne, is`klar.... aus Inzuchtgründen brechen sich Giraffen die Beine oder sterben mit 20 Jahren ... Mein Tipp: Hier im Forum mal unter "Stark ingezüchtete Zootierarten" nachlesen und das Meinungsbild dazu wirken lassen ;-) (07.06.2007, 22:32) | ||
| Mimatier: | M.E. sollte man die Zucht der Angolagiraffe in Europa einstellen, da die vermehrten Unfälle und Todesfälle der Giraffe in letzter Zeit bestimmt mit der Inzucht im Zusammenhag stehen. Wenn man einen Bullen aus Lissabon oder woanders herholt, wird sich das Problem der verwandtschaftlichen Verhältnisse und der damit bestehenden Inzucht nur zeitlich verschieben lassen. (07.06.2007, 18:59) | ||
| ?: | Dann sollte Jemand aus Dortmund der Sache auf den Grund gehen. Aber ohne Gentest würde ich mich nicht darauf verlassen,da es reine Angola-Giraffen sind. Es ist gar nicht so unwahrscheinlich,das es noch Angola-Giraffen oder Mischlinge davon in Europa gibt, denn irgendwohin müssen ja die früheren Angola-Giraffen aus Berlin(Tierpark)oder Hamburg gegangen sein. Oder sind die alle dort gestorben ? (07.06.2007, 18:39) | ||
| Aguti: | In Spanien und Italien. War von zwei Zoos mit angeblichen Angola-Giraffen die Rede. (07.06.2007, 18:16) | ||
| IP66: | Wo liegt der mysteriöse Angola-Giraffen-Zoo denn nun - in Italien oder Spanien??? (07.06.2007, 16:23) | ||
| Sacha Beuth: | @?: Der Gedanke liegt Nahe, dass es sich um UA-Mischlinge handeln könnte und darum Dortmund nicht schon eine Bestellung aufgegeben hat. Darum die Worte "möglicherweise" und "wenn es denn zutrifft". Andererseits können auch Zoodirektoren und -kuratoren nicht JEDEN Zoo auf der Welt und deren Bestand kennen. Ueberraschungen - wenn auch eher aus Zoos, die nicht in Europa oder den USA liegen - sind immer noch möglich. Die Frage über die Herkunft der Retiro-Giraffen wäre doch eine schöne Aufgabe für einen Giraffenfan in diesem Forum...:) (07.06.2007, 14:51) | ||
| Aguti: | @? Im Zuchtbuch ist zu lesen, dass es wohl auch in Italien einen Zoo gibt, der vermutlich Angola-Giraffen hält, aber sich eine Kommunikation zwischen EEP-Koordinator und nicht Eaza-Mitgliedszoo mehr als schwierig gestaltet. Deswegen halte ich eine bisher unbekannte Angola-Giraffenhaltung in Malaga nicht für unmöglich, die Bilder sprechen auch druchaus für Angola-Giraffen. (07.06.2007, 14:50) | ||
| ?: | Und woher sollen die sein ? Ich vermute eher,das es sich um Hybriden handeln wird. Sonst wäre Dortmund bestimmt schon auf die Idee gekommen, sich dort einen Bullen zu holen. (07.06.2007, 14:40) | ||
| Sacha Beuth: | Beim Stöbern auf Jonas Livets Internetsite "Les zoos dans les mondes" bin ich auf seinen Besuch im Zoopark Senda El Retiro (bei Malaga) gestossen. Möglicherweise leben dort ANGOLAGIRAFFEN. Jedenfalls äussert Livet sich in dieser Hinsicht ("probablement de la sous-espèce d'Angola") und seine Fotos scheinen die Vermutung zu bestätigen. Die vier Tiere sollen übrigens männlichen Geschlechts sein, was - wenn es denn zutrifft - ein Hoffnungsschimmer für die Zoohaltung dieser Unterart sein könnte. Die "Hardcore"-Giraffenfans finden die Bilder unter http://www.leszoosdanslemonde.com/html/zoo_monde/europe/zoo_espagne/churriana/churriana.htm (07.06.2007, 14:38) | ||
| Aguti: | @rüdiger Marc Damen von Zodiac Zoos in den Niederlanden wird dir sicher das Zuchtbuch zuschicken. Habe meines aus anderer Quelle ausgeliehen. (07.06.2007, 14:28) | ||
| Rüdiger: | Danke Aguti! Hast du das EEP Zuchtbuch für Giraffen ? Gibt es sie im Internet zum downloaden oder wie bist du dazu gekommen ? Ich wäre sehr froh an die Daten zu kommen. Ist es käuflich zu erwerben und wenn bei wem ? (evtl. bei Marc Damen -NL- ) Danke für deine Auskunft (05.06.2007, 18:14) | ||
| cajun: | Es gibt auch nur noch eine Angola-Kuh in Jaderberg, die andere verstarb letztes Jahr an einer Kopfverletzung. (05.06.2007, 15:41) | ||
| Michael Mettler: | @Dirk K.: Es stehen zwar noch immer zwei Namensschilder für Angola-Giraffen am Jaderberger Gehege, während Netzgiraffen nicht mal ausgeschildert sind, aber von den drei Tieren ist definitiv nur eines eine Angolanerin. (05.06.2007, 14:27) | ||
| Aguti: | @rüdiger Eine Trächtigkeit ist nicht bestätigt, nur beide Angola-Giraffenkühe Himba und Gambela wurden vom Bullen Jabu gedeckt, ob erfolgreich wird sich zeigen. Dortmund sollte doch im Tausch gegen eine Kuh und eben den verstorbenen Bullen Mugambi einen Bullen aus Lissabon erhalten und zwar LAMA, so ist es zumindest im EEP-Zuchtbuch für Angola-Giraffen zu lesen. Ob das noch aktuell ist, weiß ich nicht. Jabu ist von Dortmund nur in Neunkirchen eingestellt. Vielleicht sind ja auch überschüssige Bullen in Lissabon und Estepona eine Option für Dortmund. (05.06.2007, 14:26) | ||
| Dirk K: | In Jaderberg sind die beiden Weibchen Angolaner und der Bulle glaube ich eine Netzgiraffe (aus Givskud?). Ich glaube das zumindest so gehört zu haben. (05.06.2007, 14:12) | ||
| Rüdiger: | Hallo Aguti, bist du sicher das Dortmund einen Giraffenbullen aus Lissabon erhalten wird ? Ich vermute eher das Jabu, nachdem Gambele und Himba wieder trächtig sind auf Zuchtleihgabe nach Dortmund kommen könnte. Hast du die Info aus erster Quelle ? Danke im Vorraus (05.06.2007, 13:49) | ||
| cajun: | @MM: Jaderberg hat die Ankunft der beiden Netzgiraffen doch auch dementsprechend angekündigt soweit ich mich erinnere. Und züchten wollen die garantiert, wie jeder Zoo der Giraffen hält.( Egal, ob Hybriden oder nicht) Ohne jetzt das Ganze vertiefen zu wollen, es gibt halt manchmal auch andere Gründe Tiere nicht zu transportieren....;-) (05.06.2007, 00:57) | ||
| Michael Mettler: | @cajun: Nun, Jaderberg hat bereits die ersten Netzgiraffen und wird sicherlich bald züchten wollen (wobei mir schien, dass die beiden Netzgiraffen weiblich sind). Spätestens bei Vorhandensein eines geschlechtsreifen Netzgiraffenbullen bestünde also die "Gefahr", Unterartbastarde zu züchten. Damit wäre zwar die Angola-Kuh nicht "verdorben", aber Sinn würde das nicht machen. (05.06.2007, 00:08) | ||
| Bela: | Hallo Daniel, habe Dank für die neutrale Information! Rational betrachtet sprechen hygienische Gründe durchaus gegen ein Grab, für mich ein tröstender Gedanke! Daniela (04.06.2007, 23:53) | ||
| cajun: | Die Kühe aus Jaderberg (damals waren es ja noch zwei) sollten schon letztes Jahr kommen. Ich glaub das erst wenn die Kuh im Gehege steht. Welchen Sinn würde es aktuell machen die Kuh zu holen, wo ein Bulle (Jabu oder der Lissaboner) weit höhere Priorität(Kosten und Nutzen sind ja nicht unerheblich bei diesen Entscheidungen) hat? Falls da überhaupt dieses Jahr noch etwas entschieden wird, wäre das schon sehr schnell bei all den Widrigkeiten. (04.06.2007, 23:37) | ||
| Bela: | Medojed, Du antwortest mir mit sarkastischen Worten? Ich schäme mich für Dich! (04.06.2007, 23:02) | ||
| Aguti: | Die Nachricht der baldigen Rückkehr der Kuh aus Jaderberg nach Dortmund ist schonmal erfreulich. Dann kann ja auch bald der Lissabon-Dortmundtausch vonstatten gehen. In Estepona müsste auch noch ein 2006 geborener Angola-Giraffenbulle stehen mit Eltern aus Lissabon, vielleicht steht der für Dortmund zur Verfügung. Jabu in Neunkirchen hat Gambela hoffentlich wieder erfolgreich gedeckt, Himba sieht mir auch etwas rundlich aus. Das lässt hoffen. (04.06.2007, 22:05) | ||
| Rüdiger: | @Michael Mettler Es gibt Bestrebungen die Kuh zu holen. Das wurde mir per E-Mail vor drei Wochen bestätigt. Wann genau konnte ich nicht in Erfahrung bringen, aber ich vermute sicher noch dieses Jahr . (04.06.2007, 13:35) | ||
| Michael Mettler: | Nachdem ich das Tier gestern gesehen habe, greife ich die Frage von Aguti vom 16.5. nochmal auf: Gibt es Bestrebungen in Dortmund, die letzte Angola-Giraffenkuh aus Jaderberg zurück zu holen? (04.06.2007, 09:15) | ||
| Medojed: | Ein Grab für Großtiere gibt es in einem ehemals deutschen Zoo, nämlich in Breslau ( heute Wroclaw ) Dort wurden zwei im Krieg getötete Elefanten einfach unter der Außenanlage begraben. Der Mensch, der diverse Leichen in seiner Ausstellung " Körperwelten " zeigt, hat auch einen gestorbenen Elefanten aus Neunkirchen und einen Panther aus einem deutschen Zoo bekommen. Wobei ich diese Art der Präsentation durchaus für geschmacklos halte, ganz beonders, was die menschlichen Leichen angeht. (31.05.2007, 19:05) | ||
| Daniel: | Laut Gesetz dürfen diese Tiere aus hygenischen Gründen auch nicht beerdigt werden. Sie müssen in der Tierköperbeseitigung entsorgt werden. Eine Alternative, dürfte auch noch die Präperation darstellen. (31.05.2007, 18:05) | ||
| Medojed: | Ich glaube, die wenigsten in Zoos verstorbenen Tiere werden beerdigt.Das Grab für einen erwachsenen Giraffenbullen müßte auch ganz schön groß werden.Man könnte die Giraffe natürlich auch aufrechtstehend beerdigen, spart Platz und der Kopf könnte ja als Dekoration aus dem Boden schauen.Als Kerzenhalter und für den Blumenschmuck.( damit möchte ich mich nicht über den Tod der Dortmunder Giraffe lustig machen, um das im Vorraus klarzustellen ) (31.05.2007, 17:44) | ||
| Bela: | Ihr Lieben, hier noch ein Photo von Mugambi, welches mich tröstet und ich hoffe, Euch auch. Ich vermisse ein solch gefühlvolles Bild in Dortmunder Berichten. Link für Photo: http://www.jaderpark.de/web/Steppe.htm (30.05.2007, 22:59) | ||
| Bela: | Ihr Lieben, hier noch ein Photo von Mugambi, welches mich tröstet und ich hoffe, Euch auch. Ich vermisse ein solch gefühlvolles Bild in Dortmunder Berichten. Link für Photo: http://www.jaderpark.de/web/Steppe.htm (30.05.2007, 22:43) | ||
| Bela: | Ihr Lieben, laut Pflegepersonal, wie ich es verstanden habe: Mugambi rutschte beim Aufstehen ein Bein weg, dies führte zu einem Muskelabriß (lt. Obduktion)und nach ca.3 Std. zum Kreislaufkollaps, da niemand das Tier aufrichten konnte. Bis die Feuerwehr da war, hat es einfach zu lange gedauert, sein Sterben war furchtbar. Nach der Arnsberger Obduktion hat er kein Grab erhalten. Mugambi war ein sanftes, wunderbares Tier. Sein heutiges Fehlen im Zoo war sehr spürbar und ich kämpfte in der Straßenbahn mit den Tränen. Allerdings hatte er im Jaderpark 4 Hektar(!) Land, das hätte ich ihm weiter gegönnt!!! (30.05.2007, 22:22) | ||
| Aguti: | Gibts Neuigkeiten bezüglich Angola-Giraffentransport Dortmund-Lissabon bzw. Jaderberg-Dortmund? Kommt der Lissaboner Bulle trotz Mugambis Tod? Wann kehrt die verbliebene Kuh aus Jaderberg nach Dortmund zurück? (16.05.2007, 21:07) | ||
| Michael Mettler: | Nanu? Ich dachte immer, Gehegeboden solle Hufe abnutzen und nicht umgekehrt? (16.05.2007, 15:35) | ||
| SchiDo: | Mugambi soll laut einer Pflegerin in der Halle ausgerutscht sein. Der Boden sei von den schweren Giraffen mit ihren Hufen glattgetreten worden. Im Sommer, wenn die Giraffen im Außengelände bleiben können soll der Hallenboden nun neu gemacht werden. Mugambi würde aber noch weiter untersucht, ob nicht noch etwas anderes vorgelegen habe. (16.05.2007, 12:48) | ||
| cajun: | Letzten Freitag. Also der 04.05.07. "Quibala" erweist sich als perfekte "Etosha"-Tochter und zieht den kleinen Bullen groß als hätte sie schon etliche Kälber geboren. ;-) (07.05.2007, 21:14) | ||
| Mimatier: | Wann wurde das Tier geboren ? Ist das Jungtier denn gesund und wird von der Mutter ordentlich gesäugt ? (07.05.2007, 18:25) | ||
| cajun: | Endlich Giraffennachwuchs im Zoo Dortmund Paten für Jungtier gesucht „Alles neu macht der Mai ...“ und bringt Nachwuchs im Giraffenrevier des Dortmunder Zoos. Gemeinsam mit dem kürzlich verstorbenen Bullen „Mugambi“ hat Giraffendame „Quibala“ für ein Anwachsen der Dortmunder Giraffenherde gesorgt. Es ist das erste Jungtier seit 2003 und die 21. Giraffengeburt im Zoo Dortmund insgesamt. Seit dem Tod des langjährigen Zuchtbullen „Ovambo“ vor vier Jahren bemüht sich der Zoo Dortmund wieder eine Zuchtpopulation dieser seltenen Angola-Giraffen aufzubauen. Da es sich um eine der seltensten Unterarten handelt, ist es zur Zeit nicht möglich, einen neuen Zuchtbullen für die Herde zu erhalten. Mit dem jetzt geborenen Kalb ist die Dortmunder Herde jedoch wieder auf vier Tiere angewachsen. Selbstverständlich sucht der Zoo auch wieder Paten für das (männliche) Jungtier. Die Paten dürfen auch den Namen vergeben. Da es sich um ein Zuchtbuchtier handelt gibt es jedoch folgende Bedingungen: der Name muss mit „T“ beginnen und afrikanisch sein. Der Zoo ist gerne bei der Namensfindung behilflich. (07.05.2007, 16:55) | ||
| Mimatier: | An was ist Mugambi verstorben ? (05.05.2007, 14:51) | ||
| IP66: | Vielen Dank für die Informationen! Hören wollte ich, daß sehr viele Bullen sehr weit weg und womöglich an sehr viele obskure Halter abgegeben wurden. Darin scheint mir das Problem zu liegen: Wenn man keine sehr großen Anlagen hat, braucht man einen Bullen, den man nur dann ersetzt, wenn das alte Tier stirbt. Alle anderen männlichen Tiere müssen abgegeben werden, und zwar recht bald und dadurch an jeden, der sie nimmt. Und gerade bei transporttechnisch so teuren Tieren wie Giraffen wird man sich jeden "überflüssigen" Transport sparen, dagegen, wenn das Tier einmal in der Kiste steht, auch weite Wege nicht scheuen. Sicherlich sind Großanlagen der eine Ausweg, der andere wären aber auch Kleinanlagen mit 1,1 oder 1,2 Tieren, weil auf diesem Wege viele Bullen geparkt werden könnten. Insofern wäre es wohl falsch, diese kleineren Häuser (ich denke an Karlsruhe und Münster) nicht mehr in Betrieb zu halten. (27.04.2007, 19:54) | ||
| cajun: | @IP66: Es wurden aus den Dortmunder Nachzuchttieren zwei "Satellitenherden" gebildet. Einmal 1,2 in Jaderberg und 1,2 in Neunkirchen. Alle anderen männlichen Nachzuchtiere gingen sehr weit weg oder verstarben jung. Die zuverlässigste Zuchtkuh war "Etosha". Sie gebar (aus der Erinnerung, ohne Gewähr) Mugambi, Jabu, Gambela und Himba (mehrere andere aber auch) die alle heute noch leben, bis auf den ersten genannten. Viele der Importkühe verstarben früh oder hatten Fehlgeburten. Der letzte in Dortmund geborene Bulle verstarb an einem Beinbruch 2003.Bin mitten in der Recherche, demnächst mehr dazu. Fakt ist es gibt noch Bullen (wieviele?) in Lissabon ( verwandt durch nur einen Tiertausch)und Jabu in Neunkirchen. Laut Artikel von "Dortmunder" weiter unten wohl auch welche anderswo. Die "Rückseite" des Giraffenhauses ist für eine andere Anlage verplant. Also nichts mit Bullenhaltung an dieser Stelle. Ich hörte übrigens Anfang des Jahres, dass der Koordinator für die Giraffen EEP´s die Herkunft der sog. unterart- reinen Tiere ( Ausnahme Direktimporte und deren dokumentierte Nachkommen) nicht für sehr stichhaltig hält. Dementsprechend wäre der von MM gefundene Artikel bei Wikipedia gar nicht so gegenstandlos. Es gibt ja sogar ein Hybrid EEP, das parallel zum Unterarten EEP geführt wird. Vielleicht erleben wir es ja noch, dass Zoogiraffen (ähnlich der Zoolöwen vgl. "Massailöwen in Zoos") nachträglich "geadelt" werden... (20.04.2007, 23:36) | ||
| th.oma.s: | @ michael mettler: variante A: geht wohl nur in einem mediteranen safaripark (20.04.2007, 22:57) | ||
| Michael Mettler: | Frage ist, ob bei genügend Fläche getrennte Bullenanlagen nötig sind. Hodenhagen hatte bei einem meiner Besuche über zwanzig Giraffen, und ich möchte bezweifeln, dass sich darunter wirklich nur ein einziger Bulle befand. (20.04.2007, 19:21) | ||
| IP66: | Ich finde Vorschlag A ja recht attraktiv. Man bräuchte da aber ein Giraffenhaus mit mehreren Bullenanlagen. Vielleicht könnte man ja an die Rückseite des dortmunder Baus - den ich durchaus schätze - eine solche anbauen. Ich bin aber noch einmal energisch und frage: Sind denn so wenig Bullen zur Welt gekommen, daß man jetzt keine mehr hat, oder hat man die nachgezüchteten Tiere an so obskure Halter verteilt, daß sie dort nicht überlebt haben? (20.04.2007, 18:16) | ||
| Michael Mettler: | Nachtrag zu Möglichkeit A: Die durch den (vorübergehenden?) Weggang der Angolaner frei werdenden Giraffenanlagen könnten so lange für Netz- und Rothschild-Bullengruppen genutzt werden. (20.04.2007, 09:31) | ||
| Michael Mettler: | @cajun: Wenn man die moderne Denkweise "Anti-Inzucht" umsetzen will, wäre selbst der Import eines Bullen aus Lissabon nur ein Aufschub des Niederganges. Siehe Basel: Man tauschte jahrelang Bullen mit Israel, wodurch letztlich beide Zoos "in gemeinsamer Suppe kochten". Und dennoch kommt man mit dieser Unterart nicht mehr sonderlich weiter. Möglichkeit A: Zusammenfassen ALLER europäischen Angola-Giraffen in einer einzigen Haltung, damit keine Kuh mehr "brach liegt". Dort Zucht "auf Stückzahl" und ohne "störende" Inzuchtangst sowie spätere Verteilung von Nachzuchttieren auf interessierte Zoos (z.B. als Nachfolger für Unterartmischlinge). Hat beim Davidshirsch funktioniert, warum nicht bei der Giraffe? Natürlich gibt es das Risiko, den ganzen Bestand bei örtlicher Konzentration an einer Krankheit zu verlieren, aber züchterisch wäre selbst dann das Endergebnis kein anderes als bei Möglichkeit B: Auslaufenlassen der Unterart. Konsequenterweise dürften dann die einzigen vorhandenen Bullen, da ohnehin schon mit den Kühen verwandt, NICHT mehr zur Zucht kommen, um das Auslaufen zu beschleunigen und die Anlagen baldmöglichst für andere Unterarten frei zu machen. Sind zwar zwei drastische Vorschläge, aber wahrscheinlich realistischer als Neuimporte (bei denen es ja - populationsgenetisch betrachtet - mit einem einzigen Bullen auch nicht getan wäre). (20.04.2007, 09:23) | ||
| th.oma.s: | @cajun: schlussfolgernd aus der diskussion: vier halter: drei zuchtgruppen mit jeweils zwei bullen einen für die ausgangstiere, den zweiten für die f1,die F 3 mädels werden dann rundumgetauscht). dazu eine bullengruppe. ansonsten hilft me. nur ein imprt aus namibia oder botswana ich denk sonst wars das. (19.04.2007, 23:25) | ||
| cajun: | Hier übrigens ein "Jugendfoto" von "Mugambi" ;-) http://www.learn-line.nrw.de/angebote/zeus/woche01_47/zoo.htm (19.04.2007, 22:54) | ||
| cajun: | Mir wäre momentan schon eine funktionierende Zuchtgruppe in Dortmund recht. ;-)Okapis haben da rotationsmäßig bessere Konditionen... Aber da ihr schon mal beim Lösen des Angola- Giraffen- Problems seid: Was wäre denn der realistischte Vorschlag unter den derzeit gegebenen Bedingungen? (19.04.2007, 22:41) | ||
| th.oma.s: | @IP 66: besser drei zuchtgruppen in drei voneinander entfernten zoos (wegen der dann möglichen linienrotation und in hinblick auf die verschieden-artigkeit der tierbestände und der vermeidung von krankheitsbedingten gefährdungen (19.04.2007, 19:27) | ||
| IP66: | Vielleicht sollte man doch abwarten, was Mugambi vor seinem Tod so alles an Jungtieren gezeugt hat. Manchmal denke ich darüber nach, ob man nicht grundsätzlich zwei Zuchtgruppen in zwei benachbarten Zoos einrichten sollte - die kölner Brüllaffen sind so ein Beispiel, bei dem man das noch möglich machen könnte. Wobei natürlich gegen das Gesetz des Zufalls bei den Geburten niemand etwas unternehmen kann. (19.04.2007, 17:41) | ||
| cajun: | @Niedersachse: Alles was ich darüber weiß steht schon hier. Genauere Angaben verlangen ausführlicherer Recherche. Ich muss mal schauen, was ich zusätzlich zusammen tragen kann.Ohne Garantie. :-) (18.04.2007, 21:41) | ||
| Niedersachse: | @cajun: Jabu ist ja nur geliehen, also muss er zurück wenn Dortmund das will. Und import ist ja schon nach dem Tod von Ovambo gescheitert. Hast du vlt mal die Daten bzw. die Verwandschaftsverhältnisse der Giraffen für mich? (18.04.2007, 10:51) | ||
| cajun: | @Niedersachse: Aber wenigstens unterschiedliche Mütter."Rahima" und "Onduri" sind jeweils nur halb geschwisterlich mit "Jabu" verwandt. "Quibala" voll. Genauso war es mit "Mugambi". Aber anscheinend reagieren diese Giraffen besonders auf "Inzucht". Zumindest die Dortmunder. Ein weniger verwandtes Tier,sprich am Besten ein Neuimport (wohl utopisch) wäre die Lösung.Und mal abwarten, ob Neunkirchen, den einzigen dort lebenden Bullen auch so einfach abgibt.... Ich meine: Wie züchten die denn dann? Das im Januar geborene Jungtier ist weiblich.Bleibt dann da ja nur ein Unterartwechsel oder eine (Unterart-) Hybridzucht. (17.04.2007, 22:07) | ||
| Niedersachse: | @cajun: Das war doch mit Mugambi nicht anders. Die haben doch mit Ovambo alle den selben Vater. (17.04.2007, 21:39) | ||
| cajun: | @Niedersachse: "Jabu" ist ein Vollbruder von mind. einer der weiblichen verbliebenen Giraffen in Dortmund. Ok, in Neunkirchen ist das gut gegangen, s. "Gambela", aber einer etwas weniger verwandter Bulle wäre wohl besser.... nichtsdestotrotz ist er ein zuchterprobtes Tier. (17.04.2007, 21:05) | ||
| Niedersachse: | In Neunkirchen steht der Bulle Jabu geb. 1999 in Dortmund. Der ist dort, genauso wie die Kühe nur eingestellt und könnte zurück geholt werden. (17.04.2007, 20:53) | ||
| Michael Mettler: | Ich kann mir nicht helfen, aber die Haltungsgeschichte der Angolagiraffen in Deutschland zeigt erstaunliche Parallelen zu jener der Sumpfhirsche. Berlin hatte zum Schluss sechs oder sieben geschlechtsreife Hirschkühe, aber keinen Hirsch mehr, und bei den letzten Kälbern hatte man gestöhnt "schon wieder weiblich"... (17.04.2007, 20:22) | ||
| cajun: | Tja, sehr traurige Nachricht laut Pressemeldung. :-( Ich weiß sie steht schon unter "Pressemeldungen der Zoos" hier im Forum,aber ich finde so eine Giraffenpersönlichkeit wie "Mugambi" hat die Meldung auch in diesem sehr passgenauen Thread verdient. Jetzt heißt es Daumen drücken für die bevorstehende Geburt... Giraffenbulle "Mugambi" verstorben Trauriger Tag im Zoo Dortmund Der sechsjährige Giraffenbulle „Mugambi“ ist am Vormittag des 17. April im Dortmunder Giraffenhaus verstorben. Die Todesursache wird im Laufe der nächsten Tage durch eine Obduktion ermittelt. Der Zoo geht jedoch davon aus, dass es sich um einen Unfall handelt. "Giraffendamen" im Zoo Dortmund Seit 1986 hält der Zoo Dortmund die seltenen Angola-Giraffen. Neben dem Zoo Lissabon (Portugal) ist er bislang der einzige Züchter dieser Giraffen außerhalb Afrikas. Nachdem der langjährige Zuchtbulle „Ovambo“ 2003 aus Altersgründen gestorben war, gestaltete sich damals die Suche nach einem neuen Mann für die verbliebenen Giraffendamen „Onduri“, „Quibala“ und „Rahima“ als äußerst schwierig, weil diese Giraffen-Unterart so selten ist. Leider war es nicht möglich, einen neuen Giraffenbullen aus dem südwestlichen Afrika zu importieren und in Zoobeständen war auch kein junger Bulle abzugeben. Außer dem Dortmunder Zoo halten nur wenige Zoos Angola-Giraffen, in Europa nur Lissabon und Estepona, sowie die „Dortmunder Ableger“ in Neunkirchen und Jaderberg. Nachdem sich zeigte, dass es nicht möglich sein würde, einen neuen Bullen in die EU zu importieren, hat die Zooleitung gemeinsam mit dem Zuchtbuchkoordinator entschieden, den Jungbullen „Mugambi“, der 2002 an den Zoo Jaderberg verliehen wurde, wieder zurückzuholen. Seit 2005 war der damals vierjährige „Mugambi“ dann wieder in seiner alten Heimat und sollte hier das Erbe seines Vaters „Ovambo“ antreten. Mittlerweile hatte er auch das Alter der Geschlechtsreife erreicht, so dass im Mai, Juni 2007 (die Tragzeit bei Giraffen dauert mindestens 15 Monate) mit Nachwuchs gerechnet werden kann. Das Giraffenbaby wird dann als Halbwaise im Zoo aufwachsen. Der Zoo bemüht sich intensiv, einen Nachfolger als Zuchtbullen für Mugambi zu bekommen. (17.04.2007, 19:36) | ||
| steffi: | hat jemand das Geburtsdatum der Angolagiraffe Onduri aus Dortmund? Vielen Dank im Voraus? (04.02.2007, 20:03) | ||
| cajun: | Noch eine Anmerkung zu der Angolagiraffengeburt im Zoo Neukirchen: Die beiden Eltern "Gambela" und "Jabu" sind Vollgeschwister. Beide stammen von "Ovambo" und der erfolgreichsten Dortmunder Zuchtkuh "Etosha"."Himba" ebenfalls.Auch "Mugambi", der derzeitige Dortmunder Bulle und eine der Kühe, "Quibala", sind Vollgeschwister. "Etosha" hatte bei weitem die meisten überlebenden Nachkommen, während alle anderen der ersten Importkühe recht wenig Nachwuchs hinterließen, der dann entweder früh starb oder weit weg abgegeben wurde."Rahima", das bisher letzte Dortmunder Kalb ist mittlerweile eine jungerwachsene Kuh und ein Nachkomme der Kuh "Lisboa" aus Portugal. (31.01.2007, 20:15) | ||
| cajun: | Eine der weiblichen Giraffen in Jaderberg ist gestorben. An einer zu spät erkannten Kopfverletzung. Das heißt in Jaderberg steht nur noch 0.1 Angola-Giraffe( diese Kuh ist seit zwei Jahren trächtig- man bilde sich selbst ein Urteil ;-) ). In Dortmund ist man "guter Hoffnung" was zwei Kühe angeht. Der Tausch mit Lissabon ist letztendlich noch längst nicht in "trockenen Tüchern". (07.01.2007, 21:54) | ||
| Dortmunder: | Hier mal ein interessanter Artikel aus der Westfälischen Rundschau von gestern ! Anlass ist das 20-jährige Giraffenjubiläum in Dortmund... Nur vier Giraffen leben im Giraffenhaus des Dortmunder Zoos. Noch 2002 war es eine imposante Herde mit zehn Langhälsen. Denn der einstige Zuchtbulle "Ovambo" sorgte in seinem Harem stets für reichlich Nachwuchs. Doch um die einst so erfolgreiche Zucht von Angola-Giraffen ist es seit dem Tod des Bullen im Jahr 2003 schlecht bestellt. "Onduri", "Quibala" und "Rahima" drehen ihre Runden in dem für eine Herde ausgelegten Giraffenhaus. Die Kühe werden begleitet vom Jungbullen "Mugambi", Sohn des alten Giraffenchefs "Ovambo", der 1986 als Wildfang nach Dortmund kam. "Mugambi" wurde nach dem Tod seines Vaters vom Zoo Jaderberg zurückgeordert, an den er verliehen worden war. Eine Notlösung, denn wenn auch nicht in direkter Linie, so ist er dennoch mit den Kühen verwandt. Ein Dilemma, an das vor 20 Jahren niemand dachte, als die seltenen Angola-Giraffen in Namibia eingefangen wurden. In Deutschland stehen lediglich in Jaderberg und Neunkirchen (Saarland) Angola-Giraffen - die aber aus Dortmund stammen. Seit Jahren versuchte der Zoo mit dem Zuchtbuchführer für Angola-Giraffen an einen nicht-blutsverwandten Zuchtbullen zu kommen: vergeblich, trotz weltweiter Suche. Zoos mit eben dieser Giraffenart in Japan, Israel, Italien und Russland hatten keinen Bullen abzugeben. Andere durften nicht exportiert werden, an Wildfänge ist nicht mehr zu denken... "Nun planen wir einen Tausch mit Lissabon", sagt Ilona Schappert, stellvertretende Zooleiterin. "Mugambi" wird fortgeschickt - für einen Bullen, der letztlich zwar auch mit den Dortmunder Langhälsen verwandt ist, aber weitläufiger als "Mugambi". "Doch wie bald der Tausch stattfinden kann, ist unklar", so Schappert. Grund: die Blauzungenkrankheit, die zwar nur Schafe befällt, wegen der aber keine Tiertransporte in und aus betroffenen Gebieten stattfinden sollen. Dortmund wurde als gefährdetes Gebiet eingestuft, nachdem im Kreis Unna die Schafskrankheit auftauchte. Schappert macht die Wichtigkeit einer weiteren kontinuierlichen Zucht deutlich: "Gibt es keinen Bullen, können wir unsere Tiere zwar noch eine Weile zeigen, doch die Angola-Giraffen im Zoo sterben dann aus." (06.10.2006, 09:31) | ||
| IP66: | Wäre es nicht dich sinnvoll, diesen Thread unter den Giraffenunterarten einzugemeinden? Die Fragen sind ja beantwortet, und späteren Suchern ist wohl geholfen, wenn die Giraffendiskussion auf einer Linie läuft. (29.08.2006, 19:36) | ||
| cajun: | Ergänzend zu unteren postings: Onduri ist die Giraffenkuh mit der großen Op-Narbe an der Seite. Sie ist ein Nachzuchttier von 2002. Zurzeit leben im Giraffenhaus Mugambi Onduri Rahima Quibala Alle drei Tiere sind Dortmunder Nachzuchten.Neben zwei Kühen in Jaderberg stehen auch noch zwei (?) Tiere in Neunkirchen.Lissabon und Dortmund sind die einzigen beiden Angolagiraffenhalter in Europa zur Zeit. Beide Gruppen sind aber mittlerweile relativ eng miteinander verwandt.Und bevor hier jemand sagt Inzucht sei nicht unbedingt negativ, trübt das die Zukunftsaussichten dieser Giraffenunterart in europäischen Zoos doch, um einiges, denn Importe blutsfremder Tiere z.B. aus Israel gestalten sich anscheinend sehr schwierig.Wieso es zu den Zuchteinbruch kam weiß ich nicht genau, da ich zu der Zeit noch nichts mit dem Zoo zu tun hatte.Montag ist Stammtisch, vielleicht ergibt sich da eine Möglichkeit einen der "alten Hasen" zu fragen. Die "Ahnentafel" der Dortmunder Giraffen hängt übrigens im Pflegerbereich des Giraffenhauses. (29.08.2006, 19:08) | ||
| Zoosammler: | Ich bitte vielmals um Entschuldigung, jetzt sage ich lieber gar nichts mehr. ;) (29.08.2006, 18:04) | ||
| Dirk K: | Hey, ich heiße Dirk!!! :D (29.08.2006, 16:59) | ||
| Zoosammler: | @Dennis: Schon okay, ist natürlich ein spezifischers Thema als "Giraffen allgemein", da hast du Recht. (29.08.2006, 15:58) | ||
| Dortmunder: | Ingesamt hat Ovambo im übrigen 18 Kälber gezeugt... Um auf deine Frage zurückzukommen, der zweite Bulle hat, glaub ich, entweder nicht so lange gelebt, oder wurde abgegeben, aber das weiß ich nicht genau, da müssten wir auf ein Statement von cajun warten... Lisboa war übrigens keine Lissaboner Giraffe, sondern ein Dortmunder Nachzuchttier, das dann aber wohl nach Lissabon ging... (29.08.2006, 15:26) | ||
| Dirk K: | @ Zoosammler: Hätte man machen können, aber wenn man diesen Thread für solch, möglicherweise recht ausführliche Themen gebraucht, wird er irgendwann zu unübersichtlich. Finde ich zumindest... (29.08.2006, 15:22) | ||
| Dirk K: | Danke, das ist ja schonmal reichlich. Hieß eine Anfangskuh auch Onduri? Das derzeit in Dortmund lebenden Tiere mit diesem Namen ist aber eine Nachzucht, oder? Eine Kuh hieß doch Lisboa oder so, meines Wissens hat Dortmund auch mit Lissabon hin und her getauscht. Wie hat man es denn hinbekommen eine Gruppe mit zwei Bullen zu halten?? (zwischenzeitlich müssen es ja bis zu 10 Tiere gewesen sein) Der Stallraum ist ja trotz des schönen Hauses ziemlich begrenzt... (29.08.2006, 15:20) | ||
| Zoosammler: | Aber der Thread "Giraffenunterarten in europäischen Zoos" ist gerade erst vor ein paar Tagen zuletzt "genutzt" worden. Hätte man da nicht anknüpfen können? ;) (29.08.2006, 15:18) | ||
| Dortmunder: | Also, ich fang mal an... Die Dortmunder fingen und importierten 1986 (unter der Leitung von Zoodirektor Wolf Bartmann), sechs (2,4) Angola-Giraffen 1,0 Ovambo 1,0 Kaoko 0,1 Ombahé 0,1 Etemba 0,1 Etosha 0,1 Onduri Das erste Kalb war Asab (1,0), der, wenn mich nicht alles täuscht, damals nach Hamburg ging... Weitere Jungtiere gingen unter anderem nach Caracas (Venezuela), Jaderberg, Neunkirchen und Lissabon ! Blutfremde Tiere wurden, glaub ich, seit 1986 nicht mehr dazugeholt... Der Bestand brach zusammen, da der eine Bulle (Kaoko) und fast alle Kühe an Krankheiten oder bei anstrengenden Geburten eingingen... Zusäätzlich wurden die Tiere ja schließlich auch nicht jünger, Ovambo, der Zuchtbulle, starb 2003 oder 2004 an Altersschwäche, er bleibt mir eindeutig als einer der eindrucksvollsten Giraffenbullen, die ich je gesehen habe, in Erinnerung... Was aber damit zu tun hat, dass ich bei meinem Praktikum 1993 direkt mit ihm zu tun hatte... Der Zoo erhofft sich jetzt, nach langer Suche, ein Aufleben der Zucht, wobei der aus Jaderberg zurückgeholte Bulle wohl nur eine Übergangslösung sein soll und mit zumindest einer der Jaderberger Kühe (die rüsten auf Netzgiraffen um), im Tausch nach Lissabon gehen soll... Warten wir es mal ab... (29.08.2006, 15:05) | ||
| Dirk K: | Ich weiß, dass die Dortmunder Giraffen, und auch Angolagiraffen allgemein schon in verschiedenen Threads behandelt wurden, möchte hier aber gerne nochmal weiteres hinterfragen: Wieviele Tiere wurden 1986 importiert, wieviele Jungtiere wurden geboren, welche Tiere kamen aus anderen Zoos und welche Tiere wurden abgegeben? Außerdem interessiert mich, wie es dazu kam, dass der Bestand um 2003 herum so stark eingebrochen ist und wie es um die Zukunft der Haltung bestellt ist. Ich hoffe vor allem auf die zwei Dortmundspezialisten ;-) (29.08.2006, 14:45) |
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