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Afrikanische Wildhunde



W. Dreier:   Dann von meiner Seite noch vom letzten TP-Gang die 3 Hunde der vorderen Anlage.
(25.09.2025, 16:29)
cajun:   Eine etwas ältere Meldung aus Magdeburg:
"Sanierungsarbeiten am Wildhund-Haus abgeschlossen – Zoo engagiert sich aktiv im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm
Die Afrikanischen Wildhunde sind zurück im Zoologischen Garten Magdeburg. Nach der baulichen Erneuerung einer Wand im Haus der Wildhunde zogen vier Afrikanische Wildhunde aus dem Zoo Sigean/Frankreich in die erneuerte Anlage ein. Die Arbeiten waren notwendig, um die Haltung weiterhin nach höchsten Standards fortzuführen.
„Auch kleine Sanierungsmaßnahmen sind entscheidend, um unseren Tieren langfristig ein stabiles und sicheres zuhause zu bieten“, betont Zoodirektor David Pruß. „Uns ist wichtig, dass wir unsere Verantwortung für das Tierwohl mit unserem Bildungs- und Artenschutzauftrag verbinden.“

Stark gefährdet – nur noch 1.400 erwachsene Tiere in Afrika
Afrikanische Wildhunde zählen zu den am stärksten gefährdeten Raubtieren Afrikas. Laut der Weltnaturschutzorganisation IUCN leben in den regulierten Lebensräumen des Kontinents nur noch 1.400 erwachsene Tiere. Hauptursachen für den dramatischen Rückgang sind die zunehmende Zerschneidung und Verkleinerung ihrer Lebensräume, Konflikte mit Viehhalter sowie Krankheiten, die von Haustieren übertragen werden. Auch illegale Nachstellungen setzen den hochsozialen Tieren erheblich zu.
Der Zoo Magdeburg unterstützt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Afrikanische Wildhunde durch die Haltung einer Junggesellengruppe. Diese männlichen Tiere bilden eine wichtige Reserve: Sobald in einer anderen zoologischen Einrichtung ein Vatertier benötigt wird, können sie zur Stabilisierung und Erweiterung der Population beitragen. „Mit dieser Haltung leisten wir einen konkreten Beitrag für die Zukunft der Art“, erklärt Pruß. „Jeder einzelne Schritt zählt, wenn es darum geht, gefährdete Tierarten zu erhalten.“
Auch die Tierpfleger im Zoo erleben die Rückkehr der Wildhunde mit Freude. „Man spürt sofort, wie agil diese Vierer-Gruppe ist“, berichtet der Revierleiter Sebastian Christmann. „Beim Füttern sieht man, wie stark der Zusammenhalt ist: Erst wenn jedes Tier ein Stück bekommen hat, beruhigt sich das Rudel. Dieses soziale Verhalten macht sie so besonders – und es ist schön, dass unseren Gästen wieder zeigen zu können.“
Quelle:https://www.zoo-magdeburg.de/pressemeldungen/afrikanische-wildhunde-zurueck-im-zoo-magdeburg/
(25.09.2025, 14:31)
cajun:   Der Zoo Rostock stellt sein neues Rudel vor:
"Immer wieder kommen neue Tiere in Zoos und Tierparks – zur Freude der Besucher, aber auch Mitarbeitern. Ein neues Wildhund-Trio beehrt jetzt einen Zoo im Norden.
Doch neue Tiere bedeuten oft auch Zusammenführungen – und mit diesen steht oder fällt alles…
Der Zoo Rostock kann sich über drei neue Wildhunde freuen – genauer gesagt drei Weibchen aus Dvur Kralove. Die fast zwölfjährige Fiona, die sechsjährige Theluji und ihre vierjährige Halbschwester Sitti. Die Anführerin im Rudel ist Fiona, die Neugierigste unter den Weibchen ist Sitti, so berichtet der Zoo Rostock auf Facebook.
Doch im neuen Gehege ist das Weibchen-Trio nicht für sich. Sie stoßen auf Pendo, ein Männchen. Seit 2017 lebt er im Zoo im Norden – geboren wurde er 2014 in Aalborg. Tatsächlich sind Wildhunde soziale Tiere – und Pendo sollte nach dem Tod seines Bruders 2024 nicht alleine bleiben. Doch die Zusammenführung birgt Gefahren…
Denn wie der Zoo Rostock schreibt, ist die „Vergesellschaftung bei Wildhunden nicht immer ganz einfach“. Doch Tierliebhaber, und Mitarbeiter können aufatmen! Tatsächlich lief die Zusammenführung der vier Wildhunde nämlich problemlos.
Pendo lief zuerst mit Fiona zusammen – er akzeptiert sie schnell als Chefin. Doch auch die anderen zwei Weibchen kamen schnell hinzu – und sie entspannten sich in Gegenwart des Männchens."
Quelle:https://www.moin.de/norddeutschland/zoo-im-norden-wildhund-trio-rostock-id300652752.html
(11.05.2025, 19:52)
Jörn Hegner:   Ansonsten diese hyänenhunde oder afrikanischen wildhunde sieht man sowiso nicht mehr so häufig in zoos.
(24.03.2025, 12:02)
cajun:   Neuzugänge in Wroclaw:
"Treffen Sie Nandi und Kamari
Dabei handelt es sich um zwei afrikanische Wildhündinnen, die kurz vor dem Maiwochenende aus Dänemark in den Breslauer ZOO kamen und sich Bat anschlossen – unserem 10-jährigen Rüden Kamari hat eine ganz schwarze Schnauze und Nandi hat sichtbare Ränder um ihre Augen, die einer Brille ähneln
Bats Freude ist schwer zu beschreiben – Zu sagen, dass er sehr enthusiastisch auf seine neuen Gefährten reagiert hat, ist eine Untertreibung!
Bat spürte und hörte die neuen Bewohner des Pavillons, bevor er sie sah, und selbst dann war er sehr aufgeregt. Die erste Einführung durch das Netz in den angrenzenden Gehegen verlief sehr erfolgreich und die Tiere wurden zusammengeführt. Alle drei schliefen in der ersten Nacht kuschelig aneinander und weichen einander nicht Tag von der Seite."
Quelle:https://de-de.facebook.com/wroclawskiezoo
(13.05.2024, 10:09)
cajun:   In Overloon gibt man den Einzug eines neuen Wildhundrüden bekannt:
"Ein neues Gesicht im ZooParc!
Seit Kurzem läuft wieder ein Männchen im Wildhundegehege umher. Das Kennenlernen mit den beiden Hündinnen verlief sehr gut. Und das ist schön zu sehen!
Wir hoffen natürlich, dass aus diesem Treffen letztendlich Nachwuchs entsteht. Auf diese Weise können wir zum Managementprogramm für die Tierart beitragen, die in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht ist.
Das Tier ersetzt das zuvor im März verstorbene Männchen. Aufgrund schwerwiegender gesundheitlicher Probleme wurde nach sorgfältiger Beratung beschlossen, den Wildhund einzuschläfern."
Quelle:https://www.facebook.com/zooparcoverloon/?locale=de_DE
(18.10.2023, 15:22)
cajun:   Nachwuchs in Beekse Bergen:
"Safaripark freut sich über die Geburt von Afrikanischen Wildhunden
Im Safaripark Beekse Bergen wurden drei Afrikanische Wildhunde geboren. Mit der Geburt dieser Welpen trägt der Wildtierpark zum Erhaltungszuchtprogramm für diese bedrohte Tierart bei. Von allen großen afrikanischen Raubtieren ist die Verbreitung des Afrikanischen Wildhundes in den letzten Jahren am stärksten zurückgegangen. Im südlichen Afrika leben nur noch wenige tausend erwachsene Tiere. Die Hauptursache für diesen Rückgang ist die Fragmentierung des Lebensraums aufgrund der Zunahme der Landwirtschaft. Zudem wird die Art gejagt und stirbt an Krankheiten, die vom Haushund ausgehen, wie beispielsweise Tollwut.
Schutz
Der Safaripark Beekse Bergen setzt sich für die Erhaltung dieser Art und ihres Lebensraums ein. Über die Stiftung Wildlife unterstützt der Wildtierpark ein Projekt zum Schutz des Afrikanischen Wildhundes der Biodiversity Conservation Organization (BICO). Diese lokale Organisation arbeitet in Kenia und hat sich zum Ziel gesetzt, den Schutz aller gefährdeten Tierarten und ihres Lebensraums zu fördern, unter anderem indem sie die lokale Gemeinschaft so weit wie möglich in ihre Projekte einbezieht.
Darüber hinaus nimmt der Safaripark am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für den Afrikanischen Wildhund teil. Ziel dieses Programms ist es, in Tierparks gesunde Populationen gefährdeter Arten zu gewährleisten.
Aus dem Bau gekommen
Die drei Welpen kamen Mitte November zur Welt und leben seitdem in einer Erdhöhle. Die drei Jungen sind dort Anfang Januar herausgekommen. Mutter Imani und ihren Welpen geht es gut, sagt Tierpflegerin Mariska Vermij-Van Dijk."
Quelle: https://www.beeksebergen.nl/nieuws/drie-afrikaanse-wilde-honden-geboren
Übersetzung: Zoopresseschau
(20.01.2022, 14:23)
cajun:   African Parks arbeitet weiter, um in Malawi die ursprüngliche Tierwelt wieder anzusiedeln. Nach den "500 Elephants" kamen nun vierzehn afrikanische Wildhunde aus Mozambique und Südafrika nach Malawi, um die Populationen im Liwonde National Park und im Majete Wildlife Reserve wiederherzustellen (auf den Bildern herrscht übrigens gelb als Fellfarbe vor). Es wird geschätzt, dass es auf dem gesamten afrikanischen Kontinent nur noch etwa 6.600 afrikanische Wildhunde gibt
Quelle: https://news.mongabay.com/2021/07/african-wild-dogs-return-to-southern-malawi-for-the-first-time-in-20-years/
(10.08.2021, 10:53)
Michael Mettler:   Keine Ahnung, wann die Umfärbung erfolgt. Aber den Gedanken, dass die schwärzeren Wildhunde schlichtweg eine Welpenfärbung auch im Erwachsenalter beibehalten, hatte ich gestern auch schon.
(02.07.2021, 08:31)
cajun:   Die Welpen in der Botswana Fotostrecke sind allesamt schwarz/ weiß. Ab welchem Alter werden sie denn "bunt"?
Anekdote: Eine der Hündinnen aus Jane Goodalls Wildhund Studie in der Serengeti hieß passenderweise "Black Angel". Lässt aber keine Rückschlüsse zu, denn den Leitrüden nannte sie "Yellow Peril", ;-)
(01.07.2021, 23:03)
Michael Mettler:   Ich habe im Net nach Bildern gesucht, auf denen möglichst viele Hunde eines Rudels zusammen zu sehen sind, um quasi den Gesamt-Farbeindruck über eine größere Stückzahl hinweg darzustellen. Mir ist dabei durchaus bewusst, dass es sich bei den Rudeln um Familien handelt und deshalb innerfamiliäre Ähnlichkeiten eine Rolle spielen können. Hier zwei Beispiele von Rudeln, die 14-15 Tiere auf einem Foto zeigen.

Aus Botswana (Zentral-Kalahari):
http://www.africaimagelibrary.com/media/647f228c-2dd6-11e0-855d-b18ffbe1d728-wild-dog-pack-lycaon-pictus-central-kalahari-botswana

Aus Kenia (Samburu):
https://www.dreamstime.com/pack-wild-dogs-cape-hunting-dogs-painted-dogs-samburu-game-reserve-kenya-wild-dogs-dirt-road-kenya-image185830440

Das Erscheinungsbild der Letzteren ist das, mit dem ich quasi aufgewachsen bin - bis in die 70er/80er Jahre dominierten ja TV-Dokus und Bücher mit Aufnahmen aus Ostafrika. Als ich dann damals die ersten Wildhunde in Zoos sah, kamen mir die im Vergleich dazu viel bunter vor.
(01.07.2021, 18:25)
cajun:   ..und noch ein Schnappschss aus Botswana.
(01.07.2021, 15:37)
cajun:   Hier nochmal. Entschuldigt die Qualität. Wie gesagt war weiter weg und es geht ja hier um die Farbverteilung im Fellmuster.
(01.07.2021, 14:16)
cajun:   Zwei aus dem Wurf waren etwas dunkler.
(01.07.2021, 14:14)
cajun:   Danke für den Hinweis@Adrian.

Zum Rest: Ich kann nur mit Freilandbildern aus dem Caprivi dienen. Also Nordnamibia, Grenze Botswana, Sambia, Simbabwe. Wildhunde als Motiv sind auf Safaris so etwas wie der "Heilige Gral", man sieht sie in der Regel nicht. Ich hatte 2012 das unglaubliche Glück, auf dem Rückweg zum Camp ein Rudel mit Jungieren an einer Wasserstelle vorzufinden. Entfernung war recht groß.. Ein paar Fotos mal hier eingestellt.
(01.07.2021, 14:12)
W. Dreier:   Und nochmals einer, 2 Jahre später (Jan.019)
(01.07.2021, 11:37)
W. Dreier:   Mein je, war das schwierig , Fotos zu finden! In der Region war nämlich Besseres (Große Zibethkatze, Erdwolf, Canis adustus. Also Johannesburg - in der Annahme, die Hyänenhunde seien aus dem Süden.
(01.07.2021, 09:56)
Michael Mettler:   Und hier ein Foto aus Schwerin (2008) mit einer - nach meinem Eindruck - "typischen" (?) Südafrikaner-Färbung. Wobei ich auch schon Individuen mit noch viel größeren Gelbanteilen gesehen habe. Auch bei den "gelben" Hunden kann der Anteil der weißen Fellpartien sehr unterschiedlich sein.
(01.07.2021, 08:58)
Michael Mettler:   Frage an diejenigen, die schon mal Wildhunde in natura in Afrika sehen konnten: Von Fotos und Filmaufnahmen her habe ich den Eindruck, dass bei Ostafrikanern eher das Schwarz im Fell dominiert, während bei Wildhunden aus dem südlichen Afrika gelbe Partien vorherrschen. Könnt ihr das bestätigen oder widerlegen?

Zur Veranschaulichung zwei Zoofotos, wobei ich wohlgemerkt die Herkunft der abgebildeten Tiere nicht kenne; sie sollen nur die unterschiedlichen Färbungstypen symbolisieren. Nebenstehend ein Wildhund in Magdeburg (2019); das ist der Färbungstyp, der mir vor allem von Ostafrikanern bewusst ist (teilweise mit noch mehr Schwarz und weniger Gelb, während das Weiß sehr unterschiedlich ausgedehnt sein kann).
(01.07.2021, 08:54)
Adrian Langer:   @Cajun: Ich würde sagen nein. Vor Ort waren nur drei erwachsene Tiere und ich glaube auch nicht, dass bereits Tiere aus Dvorec abgegeben worden sind.
(30.06.2021, 17:40)
cajun:   Habe mal die Muße gehabt und in der ZTL gestöbert.
Fast sämtliche Zoo- Wildhunde werden dort als ohne UA Status geführt. Michael, du hattest vor Jahren mal gepostet, dass d.E. alle Zoo- Wildhunde ihren Vorfahren in Südafrika hatten. Das würde zum Import von 2,1 Tieren nach Dvorec/ Tchechien von 2019 passen. Die Tiere kamen aus Südafrika.
Da die UA- Einteilung umstritten ist, wird hier wohl auf eine Zuordnung verzichtet. Gezüchtet wurde bisher aber wohl (noch) nicht mit denen. Oder?
(30.06.2021, 14:33)
Michael Mettler:   Rekordalter und normale Lebenserwartung können aber um Längen auseinander liegen. Ich las gerade, dass der letzte Nürnberger Luchs 32,5 Jahre (!) alt wurde - das dürfte ein absoluter Einzelfall gewesen sein.
(05.09.2006, 09:19)
cajun:   Die verstorbenen Tiere in Dortmund waren die beiden Vollbrüder und 12 Jahre alt.Vielleicht mal zum Vergleich: Wir haben einen 22jährigen Amurleoparden und einen 19jährigen Riesenotter. Wer weiß wie alt der noch lebende Wildhund wird? :-)Die Neubesetzung (Zuchtrudel oder "one-sex-group") des Geheges ist übrigens noch unklar, da es für Wildhunde wohl zur Zeit zu wenige Plätze in Zoos gibt.
(04.09.2006, 23:48)
Michael Mettler:   Vorhin habe ich noch selbst gefragt - und inzwischen in einer diesjährigen Ausgabe des Münchener TIERPARKFREUND gelesen, dass tatsächlich bereits unter Mithilfe Hellabrunns vier in Menschenobhut geborene Wildhunde ausgewildert wurden, und zwar auf einer Insel im Kariba-See. Die Hunde sollen sich problemlos an das Erjagen ihrer Beute gewöhnt haben. Na gut, wenn man überlegt, wie leicht ein seit Urzeiten domestizierter Haushund zum erfolgreichen Jäger werden kann, dann scheinen solche Projekte bei Caniden doch wesentlich vielversprechender zu sein als bei Katzenartigen.
(04.09.2006, 21:48)
Thomas W.:   Der Freilandbestand von Afr. W. scheint stark zu schwanken. In den 90ern ist er unglaublich schnell zurückgegangen, aber in 2005 hat mir ein Löwenforscher vom Field Museum, welcher Feldforschung in Kenia betreibt mitgeteilt, das er noch nie so viele Wildhunde gesehen hat, wie in 2005. Durch die enorme Fruchtbarkeit, können Afr. W.´s im Freiland offenbar Verluste ausgleichen, wenn negative Faktoren wie Haushunde (Staupe), Wilderei und LEbensraumzerstörung ausbleiben.
(04.09.2006, 20:17)
Lollo:   Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, Wildhunde aus Zoos wieder auszuwildern. Ich hab mal gehört, das fast alle freilebenden afrikanischen Wildhunde mit Staupe infiziert sind und deswegen die Bestände so zusammengebrochen sind. Es wäre doch besser, die Staupe zu bekämpfen und die Tiere zu impfen, statt Zootiere auszuwildern, nur damit diese auch an Staupe sterben.
(04.09.2006, 20:06)
Michael Mettler:   Hat man überhaupt schon mal die Auswilderung gezüchteter Wildhunde versucht?

Die "europäischen" Wildhunde sind meines Wissens sämtlich südafrikanischer Abstammung und somit Lycaon pictus pictus. Sollte die Unterarteinteilung haltbar sein, sollte man solche nicht unbedingt in Ostafrikaner einkreuzen....
(04.09.2006, 19:59)
Jelle:   Michael,

Koenne dies Eine Idee sein. Die Surplus aus grosse Wuerfe zu Wiedereinbuergerung zur Verfuegung stellen? Damit koenne mann die Bestaende in Kenia, Tazania, Zambia und Botswana erheblich erhoehen!!! Was hallten Sie dazu?
(04.09.2006, 18:58)
Ewok:   Der Zoo Duisburg gibt als Lebenserwartung für den Afrikanischen Wildhund bis zu 20 Jahre an. Für wildlebende Wildhunde habe ich in der Literatur Lebenserwartungen von um die 10 Jahre gefunden.
(04.09.2006, 18:01)
Michael Mettler:   Nur als Zwischenbemerkung, weil es zu "Wildhund" und "Alter" passt: Vor ein paar Jahren las ich, dass laut einer Statistik frei lebende Afrikanische Wildhunde, denen man ein Senderhalsband angelegt hatte, eine deutlich niedrigere Lebenserwartung hatten als unmarkierte Artgenossen. Soviel zu menschlichen Eingriffen in die Natur.
(04.09.2006, 17:54)
Thomas W.:   Welches Alter erreichen eigentlich Wildhunde? Kann man da als "Hundeartigen" 10 Jahre erwarten? Dies würde erklären, warum es in Duisburg und Dortmund nur noch wenige "steinalte" Tiere gibt, und weiterhin bedeutet dies, dass längere Zuchtpausen sich stärker negativ auf den Zoobestand auswirken als bei anderen Raubtieren.
(04.09.2006, 17:10)
Michael Mettler:   Große Würfe sind ja schön und gut, aber da die Zoowelt heute Wert auf blutsfremde Verpaarungen legt, dürften Unmengen von Vollgeschwistern nach diesem Maßstab nicht die gewünschte züchterische Basis darstellen...
(04.09.2006, 16:07)
cajun:   Kleine Korrektur zu den Dortmunder Wildhunden. Es lebt seit ein paar Tagen nur noch eines der Männchen. Bestand in Dortmund also bis auf weiteres: 1,0
@Dirk K. : Der "Rekordwurf" von 14 Welpen war 1988 von der Hündin Erna.
(02.09.2006, 07:44)
Dirk K:   War der Dortmunder Rekord nicht 14 Welpen in einem Wurf?
(01.09.2006, 20:32)
IP66:   Ich meine, auch im Zoo Berlin diesen Sommer halberwachsene afrikansiche Wildhunde gesehen zu haben. Die dortmunder Gehegeerweiterung ist ein schönes Beispiel, wie mit wenig Geld und Aufwand viel erreicht werden kann. Das alte Haus wird weiterhenutzt, die Anlagen ausgedehnt, und zwar auch in Richtung Besucherweg, so daß man nah an die Tiere herantreten kann, wenn sie das zulassen.
(01.09.2006, 18:29)
Dortmunder:   Kann mich übrigens immer noch sehr gut an den 12-er Wurf Wildhunde in Dortmund erinnern, die, glaub ich, alle aufwuchsen und die Basis der späteren Duisburger Gruppe bildeten...
(01.09.2006, 12:43)
Dennis:   Züchtet nicht auch der Artis Zoo in Amsterdam?
(01.09.2006, 09:57)
th.oma.s:   @niels kley: gibt es die probleme auch,wenn nur eine fähe im (ursprungs) rudel ist.
(01.09.2006, 00:18)
Thomas W.:   Also kann man sagen, dass der Bestand von Afrikanischen Wildhunden in deutschen Zoos gesichert ist, da die Zucht relativ reibungslos funktioniert? Ich finde diese Tierart wirklich sehr interessant.
(31.08.2006, 23:51)
cajun:   In Dortmund werden zur Zeit 3 Rüden gehalten. Sie sind alle ca, 12 Jahre alt. Am letzten We. sah ich nur noch einen, der anscheinend allein auf und ab lief und das an 2 Tagen. Ich werde mich mal erkundigen ob es Allen noch gut geht. Ansonsten erhält Dortmund nach dem Ableben der 3 eine neue Gruppe und es soll- nach der derzeitigen Erweiterung des Geheges- wieder gezüchtet werden. Die EAZA hat Dortmund übrigens lobend erwähnt, da die Pfleger 3,0 einander fremde Wildhunde zusammengewöhnten.
(31.08.2006, 23:47)
Bernhard:   zwar auch nicht gerade D aber Basel liegt ja direkt an der Grenze: im Zolli wurden am 02.06.06 0,3 Wildhunde geboren. In den letzten Jahren wurden bereits mehrere Würfe von den Mutter aufgezogen
(31.08.2006, 21:19)
Michael Amend:   @Sven P. Peter
Siehe meien Beitrag zu diesem thema unetr"Antilopen"Eine Wg wäre doch sehr schwierig, wenn ich in Landau und"Frankfurter"in Frankfurt arbeitet, oder ? Außerdem sind wir beide lange überd as Wg-tauglcihe Lebensalter hinaus.
(31.08.2006, 20:44)
Nils Kley:   Ein Problem bei dieser Art ist die Zusammenstellung eines funktionierenden Rudels(zzt. Problem in z.B. München); sah in den letzten Jahren erfolgreiche Nachzuchten u.a. in Denver und Dvur Kralove.
(31.08.2006, 19:35)
Sven P. Peter:   Ich habe mitte der 90er mindestens einmal junge Wildhunde im Rudel gesehen, die gesäugt wurden.

@Frankfurter: Wohnst etwa in einer WG mit Michael Ahmend? ;)
(31.08.2006, 18:42)
Frankfurter:   Berlin hat regelmäßig Nachwuchs, alle in Naturaufzucht, München züchtet auch, aber die Mutter nimmt nie ihre Welpen an, die dementsprechend künstlich aufgezogen werden müßen.
(31.08.2006, 18:39)
Thomas W.:   Ich habe gehört, dass die Weibchen zwar häufig trächtig werden, jedoch die Jungtiere selten überleben...
(31.08.2006, 18:34)
Dirk K:   In Duisburg ist das Weibchen möglicherweise trächtig und auch in Dortmund soll die Haltung ausgebaut werden. Berlin hält eine schöne Gruppe. Ein schönes Rudel sah ich auch in Dublin Zoo (nicht unbedingt Deutschland).
(31.08.2006, 16:11)
Thomas W.:   Hallo! Wie sieht es denn mit Nachzuchten von Afrikanischen Wildhunden in Deutschen Zoos aus?
Ich war etwas erschrocken, als ich im Zoo Duisburg nur noch zwei Tiere sah, Anfang der 90er müssen das noch 5-10 Stück gewesen sein. Weiß jemand mehr??
(31.08.2006, 15:17)

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