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Niels Gruël:
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@Drac: Gemeinschaftshaltung von Kegelrobbe und Seehund läßt sich zur Zeit im Tierpark von Mönchengladbach besichtigen. (07.01.2008, 21:01)
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LH:
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Heute war ich bei Hagenbeck und danach noch im neuen MEGAZOO-Zoofachgeschäft.
In diesem wirklich beeindruckenden Zoofachgeschäft waren Große Soldatenaras (20000 für das Paar) mit Grünflügel-und Hyazintharas vergesellschaftet. Den Tieren schien es sehr gut zu gehen. (02.01.2008, 21:29)
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IP66:
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Der Nachteil liegt darin, daß man die Vögel in der Wilhelma so gut wie nie und in Frankfurt nur sehr selten zu sehen bekommt. In Wuppertal hat man auch schon einmal Baumsteigerfrösche im Freiflugraum ausgesetzt, die man anscheinend wegen gescheiterten Wiederauffindens von der Artenliste gestrichen hat. Dagegen halten sich die Wasseragamen im kölner Regenwaldhaus gut, und man kann sie durchaus antreffen, wenn man ein wenig Glück hat. (02.01.2008, 17:37)
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Tim Sagorski:
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Ne ähnliche Vergesellschaftung gibts auch mi Frankfurter Exotarium mit Bachstelzen, Erdkröten, Grasfröschen und diversen Fischarten... (02.01.2008, 12:22)
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LH:
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Mir fällt auch eine besondere Vogel-Vergesellschaftung ein. In dem Wilhelmaführer (glaube von 2006 mit Giraffenkopf auf Titelblatt) wird im Aquarium von einem Landschaftsaquarium der besonderen Art gesprochen.
BESATZ
Landteil:
Buchfink
Hausrotschwanz
Mönchsgrasmücke
Wasserteil:
Bachforelle
Bachsaibling
Amerikanischer Flusskrebs (02.01.2008, 11:32)
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IP66:
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In vielen Freiflughallen, seinerzeit auch in der großen in Walsrode, sind die größeren Becken mit Goldfischen oder Kois besetzt - insofern kann man dies auch in Volieren praktizieren. Die geographisch korrekte Vergesellschaftung dürfte die meisten Vögel nicht interessieren, wichtiger ist schon die Tatsache, daß keine Art in das Beuteschema einer anderen paßt, und schließlich muß man darauf hinweisen, daß selten alle Arten in einer Gemeinschaftsvoliere erfolgreich brüten, weshalb Kolonienbrüter, die da weniger empfindlich sind, in solchen Anlagen recht häufig verwendet werden. In Köln hat man nach der letzten Impfaktion die geographische Verteilung des Teichgeflügels durch eine Verteilung klassischen Musters ersetzt, vermutlich aus den oben genannten Gründen. (02.01.2008, 11:17)
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Alexander Fuchs:
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mmh, was ist zu beachten bei Vögeln? Naja bin kein Experte, aber ich würde keine Ente oder z.B. Stelzenvögel mit einem Raubvogel vergesellschaften.
Man sollte schon darauf achten das sie vom gleichen Kontinent stammen oder zumindenstens aus der gleichen Klimazone.
Was man auch nicht vergessen darf, Säuger, Reptilien und Fische mit Vögeln zu vergesellschaften. Geht aber nur in Häusern, nicht in Volieren.
Obwohl, mir ist gerade etwas eingefallen. Und zwar die Vergesellschaftung von Gämsen oder Steinböcke und Gänsegeiern und Waldrapps. Da würde mir der hallesche Zoo in Erinnerung kommen, mit der Steinbockanlage.
(01.01.2008, 20:29)
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BjörnN:
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Im Großen Flugkäfig des Leipziger Zoos werden Gänsegeier, Indische Nimmersattstörche, Waldrapps und Königsgeier zusammen gehalten und diese Haltung klappt prima, die Gänsegeier und Waldrapps züchten dort auch.
Im Kleinen Flugkäfig geraderüber werden Indische Paddyreiher, Wollhalsstörche, Seidenreiher, Braune Sichler, Purpurhühner und einige asiatische Entenarten zusammen gehalten.
Im Neuen Vogelhaus leben Straußwachteln, Krontauben, Fächertauben, Turakos, Vietnamesische Inselflughunde, Kleinkantschile und Ceylonhühner gemeinsam unter einem Dach. (01.01.2008, 19:51)
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LH:
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Was ist bei der Vergesellschaftung von Vögeln zu beachten? (01.01.2008, 19:23)
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LH:
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So wie Ihr Lust habt!
Aber ich habe noch nicht so viel Ahnung von der Verträglichkeit der Vögel und bräuchte Informationen, weil ich auch einen eigenen Zooplan ins Forum stellen möchte. (01.01.2008, 19:22)
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Michael Amend:
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Huiii, das dürften aber viele werden, also da wären ja schonmal ungefähr 578 Wassergeflügelteiche in deutschen Zoos, dann diverse Vogelhäuser....Müßen wir jede einzelne Haltung aufzählen ? (01.01.2008, 19:16)
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LH:
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Welche Vogel-Vergesellschaftungen kennt Ihr, die mindestens drei Arten enthalten? (01.01.2008, 19:06)
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Shensi-Takin:
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Interessante Kombi: Zwergflusspferd & Servale:
http://www.leszoosdanslemonde.com/photos/main.php?g2_itemId=7448 (21.11.2007, 12:19)
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IP66:
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Ich erinnere mich noch an Kegelrobben und Seeelefanten in München, weiß aber nicht, ob sie mit den Mähnenrobben oder den Seelöwen vergesellschaftet wurden. Bei den Seelöwen in Köln gab es vor meiner Zeit auch Seeelenefanten. Interessant ist, daß die meisten Robbenanlagen - auch jene in Duisburg - so ähnlich konzipiert waren wie die Affenhäuser der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts: Eine Reihe kleinerer Einzelbecken für die Rarissima und eine große Gemeinschaftsanlage für die gängigeren Arten. (18.11.2007, 14:11)
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Jennifer Weilguni:
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Ach... da isser ja, unser "Dickerle" .. ja, Du hast recht DAS waren noch Zeiten !!!!! (16.11.2007, 21:45)
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Michael Amend:
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Hallo Klaus, null Problemo.
Das See-Elefantenbild des Stuttgarter See-Elefantenbullen Charly entstand 1993 in der Wilhelma... (16.11.2007, 21:23)
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Klaus Schüling:
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@Michael Amend
Schön, dass Du wieder dabei bist - Bitte nenne doch bei den Bildern wann und in welchem Zoo diese entstanden sind.
Danke (16.11.2007, 21:09)
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Michael Amend:
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Das waren noch Zeiten, Hmm ? (16.11.2007, 20:53)
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Michael Amend:
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Hallo Jennifer, hier ein Belegfoto, das Charly mit den Seelöwen im gleichen Becken lebte. Ich hab in in seinen letzten Lebensjahren aber auch abgetrennt gesehen, wohl weil er im Alter den kessen Seelöwen nicht mehr gewachsen war. (16.11.2007, 20:52)
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Michael Amend:
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Bergzebra und Flachland-Tapir, es gibt schon origenelle Vergesellschaftungen. Eigentlich leben drei Arten zusammen in der Anlage, aber für die Sumatra-Nashörner war es zu kalt. (16.11.2007, 20:44)
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Jennifer Weilguni:
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@Carsten Berger
Nein, nein, bitte nicht falsch verstehen, ich finde es gut, wenn Du den betreffenden Menschen offen Deine Meinung steckst, ich denke eben nur, dass es nicht wirklich viel bringt und das man eben letztendlich dann nur die Konsequenz daraus ziehen kann, sich sowas einfach nicht mehr anzuschauen. Hast Du eigentlich von youtube oder dem Hobbyfilmer eine Antwort bekommen ? Was man so an Kommentaren zu den Viseos lesen kann, ist auf jeden Fall teilweise erschreckend.
@Michael Mettler
Meine liebste Robbengemeinschaftshaltung waren die Kalifornischen Seelöwen und der See-Elefant in der Wilhelma. Leider kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern, ob die Tiere tatsächlich direkt miteinander vergesellschaftet waren oder das Becken doch abgetrennt war..?? (16.11.2007, 20:16)
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Karsten Vick:
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Auch in Rostock gab es mehrere Jahre gleichzeitig Seehunde, Kegel- und Ringelrobben. Ich weiß aber nicht genau, wann wer mit wem vergesellschaftet war. Irgendwann war aber jede Art mal im großen Robbenbecken gegenüber von den Eisbären. (16.11.2007, 17:12)
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Johannes Pfleiderer:
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Allerdings scheint die Vergesellschaftung in Heidelberg nicht allzu gut geklappt zu haben, denn vor ihrer Abgabe nach Frankfurt waren die Seehunde abgetrennt im hinteren Teil der Robbenanlage untergebracht, wo ihnen auch nur ein kleines Becken zur Verfügung stand.
In dem marinen Zusammenhang fällt mir auch noch die Kombination Humboldtpinguin und Mara in Eberswalde ein. (16.11.2007, 13:19)
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Ulli:
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1. Irgendwie weicht der Thread etwas vom Thema ab. Es geht in diesem Thread um richtungweisende und erfolgreiche Vergesellschaftungen.
2. Es gibt gerade hierzu eine sehr interessante Doktorarbeit von G. Hammer – auch hier stellte sich heraus, dass dieselbe Kombination nicht in jedem Zoo identisch funktionieren muss – teilweise lag das Scheitern auch nur am Verhalten einzelner Tiere.
3. Identische Verbreitungsgebiete der zusammengehaltenen Tierarten sind sicher sehr wünschenswert und ein ganz wichtiges Auswahlkriterium, dies muss aber nicht zwingend den Erfolg dieser konkreten Gemeinschaftshaltung bedeuten, Bei der von mir beschriebenen Kölner Affenhaltung sind die Verbreitungsgebiete der Arten nicht deckungsgleich. Umgekehrt verweise ich nur auf den tödlichen Ausgang im Konflikt Kleiner Kudu-Bock und Impalabock (aus einem übereinstimmenden natürlichen Verbreitungsgebiet) auf der Samburuanlage im Zoo Osnabrück. Auch eine Gemeinschaftshaltung von Alpensteinböcken und Alpengämsen wäre auch höchst fatal – für die Steinböcke… (16.11.2007, 13:18)
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Michael Mettler:
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Seehunde mit Ohrenrobben (in diesem Fall Mähnenrobben) habe ich auch in Heidelberg gesehen. Unübertroffen (wenigstens hierzulande) in der "Robben-Diversität" war aber Hagenbeck mit der Gemeinschaftshaltung Walross (Antje), Seehund und Südamerikanischem Seebär. Wenn ich mich nicht täusche, gab es im Berliner Zoo zeitweise die Raritäten-Kombi See-Elefant/Baikalrobbe. (16.11.2007, 13:08)
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Sacha:
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@IP66: Bei meinen letzten Besuch in Duisburg (2006) waren Seelöwen und Seebären aber getrennt untergebracht. Die Seebären leb(t)en in der alten Eisbärenanlage. Hat sich da (wieder) etwas geändert?
Uebrigens werden in einigen nordamerikanischen Meeresparks und Aquarien Seehunde auch mit Belugawalen vergesellschaftet.
Und in Augsburg waren die Seehunde zeitweise auch mit Ohrenrobben zusammen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie letztere den Seehunden bei der Fütterung oft den Fisch wegschnappten.
Wie sah es in den 70ern und 80ern in München aus? Da wurde bestimmt auch die eine oder andere Robbenart zusammen gehalten. Mir ist allerdings die Unterteilung/Einteilung der Anlagen nicht mehr so gegenwärtig. (16.11.2007, 12:36)
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BjörnN:
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@IP66
In Nürnberg schwimmen 2 Seehunde im Becken mit den Seelöwen.... (16.11.2007, 11:08)
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IP66:
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Die einzige Ringelrobbe, die ich in Duisburg gesehen habe, lebte auf der kleinen Anlage zwischen den Pinguinen und dem Seelöwenbecken, war allso alleine. Auch Seehunde und Kegelrobben wurden nebeneinander, nicht miteinander auf der heutigen Anlage gehalten. Im großen Becken gab es aber Seelöwen, Seebären und Seeelefanten - erstere Arten leben noch heute in Duisburg zusammen, und in Nürnberg schwimmt mit den Seelöwen ein einzelner Seehund. (16.11.2007, 11:02)
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Jennifer Weilguni:
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Und sowas finden die Leutchen dann auch noch lustig..? Die hätten im alten Rom sicher auch in der ersten Reihe gesessen und lauthals gelacht, als die Christen von den Löwen zerissen wurden. Oder sie halten die Tagesschau für eine Comedy-Sendung, weil da ja immer soviel lustiges aus den Krisengebieten dieser Welt gezeigt wird. Oh man, es gibt schon kaputte Seelen auf dieser Welt.. Aber vieleicht könnten wenigstens wir uns darauf einigen, solche Grausamkeiten hier nicht mehr zu verlinken ?? (16.11.2007, 09:08)
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Rattus:
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Bei youtube auch zu finden: Affe wird von Ottern angegriffen
http://www.youtube.com/watch?v=fNogZkyvH_4&feature=related (16.11.2007, 00:13)
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Jennifer Weilguni:
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@Carsten Berger
Zoos die geschlossen gehören gibt es sicher nicht nur in China. Aber die gezeigte Szene hat für mich etwas von einem Stierkampf, oder Hahnenkampf und das zebra ist garantiert nicht alleine über diesen hohen Zaun gesprungen.
Ob es allerdings viel Sinn hat youtube anzuschreiben, wage ich zu bezweifeln, immerhin sind das genau die Sorte "Aufreisser", die solche Seiten ja wollen und brauchen. Wahrscheinlich ist es das Beste solche Seiten einfach nicht mehr aufzurufen. (15.11.2007, 21:30)
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Carsten Berger:
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@Shensi Takin: Ganz meiner Meinung. SChrecklich auch diese sogenannten Tierdokus, in denen halbseidene Tierfilmer gezeigt werden, die dann durch den Busch rennen, mit Löwen um die Wette laufn oder mit Krokodilen ringen. Da gab es doch so einen verrückten Australier, der umgekommen ist dabei. Ich hatte keinerlei Mitleid mit ihm oder solchen Menschen.
Aber es muß trotzdem mal gesagt werden, daß (einige) chinesische Zoos wirklich geschlossen gehören. Ich habe mal eine Dokumentation im ZDF gesehen, die war ähnlich drastisch wie dieses youtube-video.
ICh rege mich auch immer auf, wenn in zahlreichen Löwen-Dokumentationen nachts gefilmt wird, und auf der Jagd dann ein Zebra oder Gnu mit Scheinwerfer beleuchtet wird, bis der Löwe aus der Dunkelheit das Beutetier anspringt und erlegt. Ich weiß nicht, was das für Tierfilmer sind! (15.11.2007, 21:24)
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Shensi-Takin:
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Muss @Jennifer Weilguni Recht geben; derartige Aufnahmen sind nur Wasser auf den Mühlen der Zoo-Gegner und nur ein weiteres Bsp. der leider gerade bei Jugendlichen so beliebten, realitätsfernen und tierfeindlichen "Tier 1 vs. Tier 2"-Showkämpfe, die von Fernsehsendern wie "Discovery Channel" nur noch unterstütz werden...Und als Tierarzt hat man dann die "dankbare" Aufgabe, das betreffende Tier wenn überhaupt möglich mühevollst & langwierig zusammenzuflicken oder lieber gleich zu erlösen und sich an die Sektion zu machen...:( (15.11.2007, 21:11)
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Carsten Berger:
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@Jennifer: Genau das dachte ich mir dabei auch! Das sieht mir nach entweder einem asiatischen (wo ja solche tierquälerischen Praktiken gang und gebe sind) oder einem südamerikanischen Zoo aus.
Ich habe auch schon überlegt, sollte man youtube vielleicht anschreiben? Das ist ja wirklich ein ganz grausames Video. Ich fand es vor ein paar Tagen, weil ich im Suchen immer "Zebra" eingebe. So etwas hatte ich dann aber nicht erwartet.
(15.11.2007, 21:10)
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Jennifer Weilguni:
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@Carsten Berger
Na, das ist ja in der Tat ein sehr schreckliches Video. Vor allem weil es ja den Eindruck erweckt, als sei diese Auseinandersetzung absichtlich herbeigeführt worden. Oder wie kommt das Zebra zu dem nashorn rein und warum unternehmen die "Wärter" keinen einzigen ernsthaften Versuch einzuschreiten..? Und selbst wenn es sich um einen "Unfall" handelt... solche Videos gehören auf youtube verboten, das hat dich keinerlei Unterhaltungswert mehr, sondern ist einfach nur grausam *schüttel*
Nach einem Gemeinschaftsgehege schaut mir das auf jeden Fall nicht aus, denn das Nashorn ist ja in einem Verschlag und das Zebra steht ja zu Beginn VOR dem Verschlag. (15.11.2007, 21:02)
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Michael Mettler:
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P.S. Es gäbe ja mit der Ostsee-Ringelrobbe noch eine dritte Robbenart, die in Frage käme. Die Kombi Seehund/Ringelrobbe gab es in den 80ern in Kiel (Institut für Meereskunde). Auch Duisburg hatte übrigens zeitweise mehr Robbenarten als -anlagen, da muss es also ebenfalls Vergesellschaftungen gegeben haben. (15.11.2007, 20:38)
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Michael Mettler:
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@Drac: Definitiv gab (gibt es noch?) Kegelrobbe/Seehund in Harderwijk. Eventuell sogar früher (80er) im Zoo Berlin, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Interessant fände ich eine Vergesellschaftung Kegelrobbe/Europäischer Otter - zumindest im Norden der Britischen Inseln sollen sie zusammen an den gleichen Küstenabschnitten leben. Und ich könnte mir vorstellen, dass der Otter vor seiner weitgehenden Ausrottung in Deutschland an der Küste auch mal mit Seehunden in Kontakt kam. Ungewöhnlicher als die Kombi Bär/Wolf oder Bär/Fuchs wäre das jedenfalls auch nicht. (15.11.2007, 20:23)
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Carsten Berger:
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ACHTUNG! Nicht anschauen, wenn man schwache Nerven hat! Ich finde es ganz gruselig und habe echt den ganzen Tag dran gedacht. Aber manchmal muß man sich sowas anschauen, um zu sehen, wie die Realität ist, auch vielleicht um etwas zu ändern. Das geht jedenfalls auf Gemeinschaftsgehege.
http://www.youtube.com/watch?v=pXmnMzGceUs
Das arme Zebra hat es wohl nicht überlebt. :((( (15.11.2007, 19:41)
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Drac:
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Der Robbenthread hat mich grade auf den Gedanken gebracht:
Gab es bisher einmal Bestrebungen für eine Vergesellschaftung von Kegelrobbe und Seehund?
Oder was ist eure Einschätzung ob dies überhaupt praktikabel wäre?
Auf den alten historischen Robbenfelsen gab es die unterschiedlichsten Vergesellschaftungen von Robben, wieso gibt es im Sinne des modernen Geozoos keinerlei Versuche die "exotischsten" Wildtiere Deutschlands gemeinsam zu halten, der aussterbenden Kegelrobbenpopulation in deutschen Zoos dürfte diese Vergesellschaftung sehr gut tun
@Hannes Lüke
Muss nicht unbedingt Arnheim sein, sieht aber trotzdem schön fies aus...
Ach solche Tier-Interaktionen sind doch was schönes^^ (15.11.2007, 19:25)
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Carsten Berger:
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Boahh! Sieht das brutal aus! Hoffentlich hat sich das Gnu nicht verletzt. Da lässt sich an solchen Gemeinschaftsgehegen zweifeln... (10.11.2007, 18:52)
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Hannes Lüke:
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Das ist Arnheim oder?
http://www.weshow.com/de/p/9697/gnu_gegen_nashorner (10.11.2007, 18:01)
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Jennifer Weilguni:
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@Ollo
Weingummis gibts auch ohne Gelatine :-))))))))) Aber das mal nur hier so am Rande, will ja nicht immer off-topic dazwischenschnabeln, aber das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen :-)) (07.11.2007, 16:20)
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Jennifer Weilguni:
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Im erlebnispark Meeresaquarium Zella-Mehlis sah ich eine nette kleine Anlage die sich Landschildkröten, Kanarienvögel und Sittiche teilten. Fand ich eine schöne Vergesellschaftung. (07.11.2007, 15:57)
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Ulli:
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Ich war gestern in Köln und war baff erstaunt über das wilde Treiben zwischen den einzelnen Gehegen bzw. den Verbindungstunneln im Südamerikahaus. Es können nach wie vor einzelne Bereiche gezielt abgetrennt werden (Zuchtzwecke, Fütterung) - dennoch waren fast alle Einzelanlagen miteinander kombiniert und jede der folgenden Arten konnte alle für sie zugänglichen Anlagen an den Querseiten (bis auf eine) nutzen und so wuselten wild durcheinander: Zwergseidenäffchen, Rotbauchtamarine, Rothandtamarine, Weißgesichtsakis, eine große Gruppe von Roten Brüllaffen und zwischen allen die kletterfreudigen Felsenmeerschweinchen.
In dieser Größenordnung und auch in der dieser variablen Gestaltung ist dies für mich neu. (07.11.2007, 13:16)
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Dirk K:
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Heute sah ich in Krefeld die wohl eher ungewollte Vergesellschaftung Löffelhund/Perlhuhn ;-). Da die Löffelhunde allerdings den Großteil des Tages sowieso verschlafen haben, ging es dem Perlhuhn wohl wahrscheinlich nicht an den Kragen. (26.01.2007, 20:10)
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Shensi-Takin:
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Die anderen User & Leser möchten bitte nachsehen, dass ich nur kurz auf Oxs Beitrag antworte, ehe man wieder zum ursprünglichen Thema "Beste Gemeinschaftshaltung"zurückkehrt. TIA
@Ox: 1. Ich habe versucht, mir soweit es geht meine persönliche Meinung außen vor zu lassen.
Warum der tatsächliche Wert gering ist? Nun, weil zum einen sich der Anteil der Vegetarier im Vergleich zum Rest der Bevölkerung verschwindend gering verhält-und auch in nächster Zeit keine größere Abkehr davon erkennbar ist; ihr Konsumverhalten macht nicht unbedingt viel aus. Des weiteren: der jährliche Fleischverkehr in D beträgt pro Kopf meist um die 90kg(wobei Schweinefleisch mehr als die Hälfte ausmacht); das deckt sich nicht unbedingt mit den vermuteten Zahlen von Hunderten Schlachttieren/Mensch. Es gilt auch zu überlegen: was geschieht mit den bereits produzierten Tieren, wenn schlagartig alle zu Vegetariern "konvertieren" würden-"entmaterialisieren" sich diese Tiere dann-und mit ihnen die davon abhängigen Betriebe & Industrien samt der dort Beschäftigten? Apropo "Konvertieren" bzw. "Bekehren"-mir war nicht bewußt, dass eine fleischlose Ernährung mit einer Religionsgemeinschaft gleichzusetzen ist-auch wenn es z.B. im Hinduismus bzw. Buddhismus derartige Untergruppierungen gibt. Religiöse, fast schon fanatisch-verbissene Inbrunst, wie sie manche Vegetarier/Veganer zur Schau tragen, trägt nicht unbedingt zur Akzeptanz dieser Geisteshaltung in der Gesellschaft bei-ebensowenig wie emotional überfrachtete Aussagen, in denen Masthaltungsbetriebe mit KZs & Landwirte mit dem Teufel gleichgesetzt werden oder durch die meist recht plump-aggressiven Versuche seitens einiger Vegetarier/Veganer, gern Fleisch verzehrenden Menschen mit irrigen Zahlen, aufwühlenden, auf die Tränendrüse drückende Berichten etc. ein Schuldbewußtsein ob der eigenen "Gaumenfreude" einzuimpfen & als Mörder zu beschimpfen.
2. Welcher Vegetarier/Veganer kann ehrlich von sich behaupten, noch nie-bewußt oder unbewußt-ein aus tierischen Erzeugnissen hergestelltes Produkt genutzt zu haben? Zu nämlichen gehören z.B. auch Kapseln/Zäpfchen mit medizinischen Wirkstoffen, Kosmetika, Pfefferminzbonbons oder Gebäck, in gewisser Weise auch manche Impfstoffe; trotz linientreuer Verfolgung seiner vegetarischen Leitgesetze nimmt ein Vegetarier oft unbewußt mehr tierische Produkte auf, als ihm /ihr eigentlich klar ist.
3. Was spricht dagegen? Moralisch (überhöht) gesehen eigentlich recht wenig-praktisch stellt sich hingegen u.a. die Frage: wieso sollten wir auf hygienisch einwandfreie & gesunde Nahrungsmittel verzichten, warum sollten wir daran hängende Industrien mit tausenden Beschäftigten aufgeben und jahrtausende Jahre alte Ernährungsgewohnheiten samt dazugehörigen traditionellen Gerichten(mit dazugehöriger historischer Entwicklung samt hochinteressanten Produktionsverfahren)abrupt beenden-nur weil eine Minorität in der Gesellschaft dies nicht mit ihrer Moral vereinbaren kann? Und warum sollten wir dann dennoch unsere Produktionsverfahren für tierische LM zum Wohle der 2./3.Welt einsetzen und ggf. sogar den dortigen Menschen bessere Methoden aufzeigen, um ihre Produktion tierischer Lebensmittel zu verbessern & somit zu einer Verbesserung deren Lebensverhältnisse beizutragen-unter "Ausnutzung" der dortigen Tiere?
4. Ärztlichen Gutachten & Studien, die gängige Vegetarier-/Veganer-Behauptungen widerlegen, grundsätzlich als Erzeugnisse der Nutztierindustrie zu entkräften zu versuchen, lässt im Gegenzug die Frage offen, inwieweit die den Vegetarismus befürwortenden Untersuchungsergebnissen nicht im gleichen Sinne nur von Pro-Vegetariern erstellt/erfunden wurden...Doch genug der Paranoia; hier z.B.:
http://www.ernaehrung.de/suche/suche.php
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=search&DB=pubmed
Jede Meinungsgruppe weiß Vor-und Nachteile zu nennen; interessant ist dabei nur, dass Vegetarier dabei häufig bestimmte kleine Völkergruppen mit größtenteils vegetarischer Ernährung als Paradebsp. aufgreifen, wobei indes fraglich ist, ob derartige Sonderfälle auch auf die Mehrheit der Bevölkerung mit einer meist gänzlich anderen Lebensführung anwendbar ist.
Veganer = "19%" höherer IQ? Obwohl mir persönlich eher Studien bekannt sind, in dem von einer langsameren geistigen & körperlichen Entwicklung z.B. veganisch ernährter Kindern die Rede ist, halte ich gerade die Intelligenz für einen durch allzu viele Faktoren beeinflußte Eigenschaft, als dass daran die Vorzüge einer Ernährungsweise abgeleitet werden könnte.
5. Mit Verlaub: der Titel des genannten Buches lässt-ebenso wie der Hinweis auf die Anti-Zoo-Einstellung-eher Übles erahnen; vielleicht werde ich das Buch einmal lesen-kaufen(und damit ein derartiges Werk finanzieren) werde ich es gewiß nicht. Zur Beruhigung: auch mit allzu zookritischen Werke(z.B. Austermühle) verfuhr ich bislang ähnlich.
Abschließend: Ich bin Vegetariern, Veganern und Co. gegenüber weder sonderlich abwehrend noch positiv, sondern, solange man mich nicht "bekehren" will, eher indifferent eingestellt. Dieser wie auch die vorherigen Beiträge zu diesem Thema sollten nur kurz einige Schwächen des Vegetarismus/Veganismus befürwortenden Denkschemas aufzeichnen. Warum derart unverfängliche, ehrliche Hinweise hingegen eines Tiermediziners "unwürdig" sein sollen, ist für mich eher nicht ersichtlich; vielleicht sollte nach Ihrer Meinung, @Ox, jeder Tierarzt ein glühender Vegetarier & Feind jedlicher Nutztierhaltung sein; dem ist in der Realität verständlicherweise meist nicht so...
Meines Erachtens verhindert die größere Verbreitung eines vegetarischen Lebenstils in der Gesellschaft zweierlei: zum einen ist den meisten Menschen eine derart selektive Nahrungswahl samt nötiger Supplementierung zu schwierig & zeitaufwändig-was gerade in unserer hektischen Gesellschaft ein wichtiger Punkt ist. Zum anderen macht es der Wohlgeschmack vieler tierischer Produkte sehr schwer, davon zu lassen. Wer einmal eine gute Toskana-Wildschwein-Salami, kräftiges Bison-Stew oder die Hausmannskost seiner Mutter(solange die nicht rein vegetarisch kocht;) gegessen hat, weiß, wovon ich rede.
Zum eigentlichen Thema: kennt jemand außer München & Wien noch andere Einrichtungen, in denen Hutia-Congas mit anderen Arten vergesellschaftet werden?
(26.01.2007, 17:51)
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Sven P. Peter:
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Die Löwen hatte die Gemeinschaftshaltung selbst beendet, ein letztes Tier hat man dann rausgefangen, wenn ich mich recht erinnere.
Doch wie ich gehört habe, soll bald der zweite Versuch starten.
Hat Schwerin wieder Erdmännchen bei den Löwen? (26.01.2007, 14:18)
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Stefan Schubert:
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@Ollo: Gummistiefel sind nicht aus Leder!
Die Baseler Gemeinschaft Löwe und Fuchsmanguste scheint beendet! Die Gehegeschilder der Mangusten fehlen und auch im neuen Zooführer wird dazu nichts berichtet! (26.01.2007, 14:12)
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Ox:
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@ Shensi-Takin: So sehr ich auch Ihre fachkundigen Beiträge sonst immer schätze, so sehr muß ich doch Ihrem letzten Beitrag widersprechen. Insbesondere stört mich daran, daß Sie in diesem Beitrag Ihre persönliche Meinung über Vegetarier/Veganer als allgemeingültig widergeben.
„vielmehr wiegen sie sich in einen Zustand moralischer Überlegenheit, dessen tatsächlicher Wert für die Tiere meist eher als gering einzuschätzen ist (...)“ WARUM ist denn der Wert so gering einzuschätzen ? Doch nur, WEIL sich viel zu viele Menschen denken, es würde sich eh nichts ändern, wenn sie selbst zum Vegetarier bzw. Veganer konvertierten. Außerdem ist eine geringe Änderung immer noch besser als gar keine ! Desweiteren stellt dies nur einen graduellen Unterschied dar, der noch lange nicht den Sinn des Vegetarismus/Veganismus auf den Kopf stellt. Man hört doch immer wieder von Individuenzahlen der gängigen Nutztierrassen, die unter Annahme des Erreichens der durchschnittl. Lebenserwartung eines Mitteleuropäers für selbigen ihr Leben lassen müssen, wenn man die im Laufe seines Lebens verzehrte Fleischmenge in Tiere umrechnet. Ich habe zwar leider gerade keine genauen Zahlen parat, aber es handelt sich in jedem Fall um Dutzende Schweine und Rinder nebst vielen Hundert Hühnern und anderen Vögeln. All diese Tiere sterben nur für die Gaumenfreude eines einzigen Menschen – und da behaupten Sie, es würde nichts bringen, Vegetarier/Veganer zu werden ???
Das ist im übrigen nicht nur eine Frage dessen, ob man etwas ändern kann oder nicht, sondern für viele auch ganz einfach eine Gewissensfrage. Man will einfach nicht, daß für einen selbst ein (Wirbel)tier sterben muß, wo es ja durchaus vermeidbar ist.
Daß „ein derartig gezielt vegetarisches Konsumverhalten nur seltenst konsequent durchführbar“ sei, ist ebenfalls falsch – weiß ich aus eigener Erfahrung. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. So einfach ist das.
Daß sich indes v.a. die Bewohner der 1. Welt dieses „leisten“ können, ist leider eine bedauerliche Tatsache. Wo aber etwas geändert werden kann, SOLLTE auch etwas geändert werden !
„Den Appell, etwas an der derzeitigen Haltung von Nutztieren zu ändern, kann ich nur erwidern; ich tue dies bereits tatsächlich in Sinne meiner Fachausübung & -ausbildung(wie auch meine anderen Fachkollegen) & mit meinem Kaufverhalten. Letzteres ist im übrigen der entscheidende Punkt bei tiefgreifenderen Veränderungen in der Nutztierhaltung; dies den Mitmenschen klar zu machen, ist den Nutztieren weitaus zweckdienlicher als jeder neue selbsterwählte herbivore Mensch(der sich diesen Luxus der Speisenwahl indes nur dank seines priviligierten Status in der 1.Welt erlauben kann).“
Damit könnten Sie sogar Recht haben. ABER: Was spricht denn dagegen, beides nebeneinander zu pflegen ?
Ihr Vorwurf, daß sich besagter Personenkreis in moralischer Überlegenheit wiege, mag in einigen Fällen zutreffen, das heißt aber nicht automatisch, daß man sich deshalb für etwas besseres hält.
„-und die v.a. in Fall der Veganer und dabei v.a. bei Heranwachsenden & Kindern eher gesundheitlich bedenkliche Konsequenzen hat.“
Dafür möchte ich gerne handfeste Quellen sehen, die das belegen – und zwar von UNABHÄNGIGEN Ärzten, die nicht im weitesten Sinne bei der Nutztierindustrie angestellt sind. Seit mindestens einem Jahrzehnt ist bereits von tausenden unabhängigen Studien das komplette Gegenteil bewiesen worden. Bei einigen Nahrungsinhaltsstoffen, die nur oder vornehmlich in Tieren vorkommen, wird immer wieder gerne behauptet, ihr Mangel könne bei Veganern zu schweren Gesundheitsstörungen führen; nur hat sich in allen Fällen herausgestellt, daß der Mensch diese Stoffe entweder gar nicht oder nur in geringen Mengen benötigt, die auch spielend leicht über Pflanzenkost zugeführt werden können. Und wenn bei einem Veganer dann doch mal ein Mangel auftritt (was auch oft durch ZU einseitige Ernährung bedingt werden kann ! – auch als Veganer kann man Fehler machen), heißt es gleich, das sei der speziellen Ernährungsform geschuldet. Immerhin ist jeder einzelne Fall eine Publikation wert. Ich erinnere überdies an einige Religionsgemeinschaften mitten in den USA, die aus religiösen Gründen seit Generationen vegan leben, und das bei bester Gesundheit. Selbst während Schwangerschaft, Stillzeit und im Babyalter ist strenger Veganismus unter Beachtung einiger Regeln nicht von Nachteil. Es gibt gar Studien (über deren Seriosität ich mir allerdings kein Urteil erlauben möchte), die bei vegan aufgezogenen Säuglingen oder Kleinkindern einen um 19 % höheren IQ festgestellt haben.
Ich empfehle Ihnen dringend, das Buch „Vegan“ von Kath Clements zu lesen (darin viele Quellen gegenteiliger Untersuchungen), das Standardwerk zum Thema. Ist sehr billig zu bekommen und höchst informativ, auch wenn es ein Anti-Zoo-Kapitel enthält, das man besser überspringt.
Mit Verlaub: Ihre offensichtliche Abneigung gegenüber der vegetarischen/veganen Lebenseinstellung (und das ist es nämlich, und nicht nur eine Ernährungsform) ist für mich nicht nachvollziehbar und EINES TIERARZTES UNWÜRDIG!!! (26.01.2007, 00:34)
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Shensi-Takin:
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Vegetarier & Veganer ändern mit ihren Kaufverhalten so gut wie nichts an der Sachlage der aktuellen Nutztierhaltungssituation; vielmehr wiegen sie sich in einen Zustand moralischer Überlegenheit, dessen tatsächlicher Wert für die Tiere meist eher als gering einzuschätzen ist-und die v.a. in Fall der Veganer und dabei v.a. bei Heranwachsenden & Kindern eher gesundheitlich bedenkliche Konsequenzen hat. Was Konsequenzen angeht: das Bsp. der Milchviehhaltung sollte nur illustrieren, inwieweit in der heutigen Industrie mit ihren vielfältigsten Verwendung tierischer Produkte ein derartig gezielt vegetarisches Konsumverhalten nur seltenst konsequent durchführbar ist.
Den Appell, etwas an der derzeitigen Haltung von Nutztieren zu ändern, kann ich nur erwidern; ich tue dies bereits tatsächlich in Sinne meiner Fachausübung & -ausbildung(wie auch meine anderen Fachkollegen) & mit meinem Kaufverhalten. Letzteres ist im übrigen der entscheidende Punkt bei tiefgreifenderen Veränderungen in der Nutztierhaltung; dies den Mitmenschen klar zu machen, ist den Nutztieren weitaus zweckdienlicher als jeder neue selbsterwählte herbivore Mensch(der sich diesen Luxus der Speisenwahl indes nur dank seines priviligierten Status in der 1.Welt erlauben kann).
Im übrigen: die Gleichsetzung von Nutztierhaltung mit Konzentrationslagern ist ein von Tierschützern gern herbeibemühter, aber generell eher falscher Vergleich, der zudem inzwischen mehr als ausgeleiert ist. Falsch in dem Sinne, als dass Massentierhaltung nicht zwangsläufig dem Wohle der Tiere zuwiderhandeln muss(s.a. das Nürtinger System), als auch, dass die wenigsten Landwirte es darauf abgesehen haben, ihre "Insassen" so tierquälerisch & verlustreich wie möglich zu halten-sondern dass wie so oft finanzielle Zwänge mit der limitierende Faktor sind & die Haltungsbedingungen von marktwirtschaftlichen Faktoren mitbestimmt werden. Auch hier ist eine verbesserte Information der Kunden und ein dadurch verändertes Konsumverhalten samt besserer behördlicher Koordinierung/gesetzlicher Vorlage mit der Schlüssel zu einer Verbesserung der Nutztierhaltung in D.
Zurück zum Thema.
PS: Ich kann mich nicht erinnern, mich aufs Duzen geeinigt zu haben...
(25.01.2007, 22:50)
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Ollo:
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Der Sachverhalt mit dem Milchgeben ist mir bekannt. Aber warum schreibst Du mir das? Du formulierst es so, als ob den Rindern ein Unrecht getan würde. Wenn Du das nicht in Ordnung findest, dann tue etwas dagegen. Ich bin jedenfalls nicht mehr Schuld an den Zuständen als Du (es sei denn, Du bist Veganer). Mit meiner Einstellung müßten wenigstens z.B. allein in Niedersachsen nicht permanent 8 Millionen Schweine im KZ leben, von den ökologischen Konsequenzen mal abgesehen. Hat jetzt nicht soo viel mit Zoo zu tun, aber ich will das hier ja auch nicht thematisieren. (25.01.2007, 22:22)
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Shensi-Takin:
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@Ollo: Ob Bewunderung auch bei z.B. Fauchschaben oder Achat-Schnecken der wahre Grund für die tiergärtnerische Haltung ist, wage ich zu bezweifeln. Auch eher unscheinbare Tiere haben ihren Weg in Zuchtbücher & Auswilderungsprogramme gefunden-z.B. die Colorado-Kröte oder der Tomistoma.
Um die "Spannung"(was übrigens mitnichten als Vorwurf, sondern aufklärerisch gedacht ist) aufzulösen: wann geben Kühe Milch? Antwort: wenn sie laktieren. Wann laktieren Kühe? Antwort: wenn sie trächtig sind & ein Kalb erwarten. Laktieren auch nichtträchtige/nicht kalbführende Kühe? NEIN.
Deshalb werden nahezu alle Milchkühe weltweit via KB(manche auch noch durch Natursprung) zur Mutter gemacht, um sie zur Milchbildung anzuregen. Die dabei entstandenen Kälber werden nach der Geburt meist von der Mutter entfernt. Die Bullenkälber werden-solange sie(bzw. ihre Mütter) nicht besondere Leistungsmerkmale zeigen, die sie als Zuchtstier prädestinieren würden, sofort in die Mast geschickt & schlußenedlich geschlachtet-sei es(je nach Länge der Mast) als Mastkalb oder Jungbulle. Die weiblichen Kälber werden meist zu Milchkühen herangezogen; ein Teil kommt(wenn nicht geeignet) auch stattdessen in die Masthaltung. Nach durchschnittlich 6 Jahren ist die Leistung der Milchkühe erschöpft & sie wandern ins Schlachthaus, um bei McDonald's/Burger King als Burgerzierde zu enden.
Summa summarum: keine Milchprodukte, ohne dass keine Tiere geschlachtet werden.
"Ich weiß jetzt nicht, ob der von Dir genannte § der richtige ist. Aber er scheint ja schon zu genügen."
Na, dann flugs mal nachgeschaut:
http://bundesrecht.juris.de/tierschg/
(25.01.2007, 22:09)
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Ollo:
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@ Shensi-Takin:
Ursprünglich war es Bewunderung. Und die ganzen anderen Aufgaben lassen sich mehr oder weniger davon ableiten. Schließlich haben wir im Zoo fast nur überdurchschnittlich attraktive oder zumindest spektakuläre Tierarten. Auch nur für solche gibt es Zuchtbücher und Auswilderungen.
Milchprodukte verzehre ich, ja. Jetzt bin ich mal gespannt, ob Du mir deshalb einen Vorwurf machen wirst.
Die Anspielung bezog sich nur auf das Wort "Prinzip" ansich. Ich dachte eigentlich, daß es allgemein bekannt ist, daß man Wirbeltiere nicht aufeinander loslassen darf. Ich weiß jetzt nicht, ob der von Dir genannte § der richtige ist. Aber er scheint ja schon zu genügen. (25.01.2007, 21:47)
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Shensi-Takin:
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Da der Satz gekürzt wurde:
(...)bei denen es übrigens nicht wenige ans Wohlbefinden der Tiere orientierte Haltungen gibt; die meisten Landwirte sind auch nicht darauf aus, ihre Tiere vorsätzlich zu quälen; vielmehr spielen finanzielle Zwänge hier eine nicht unerhebliche Rolle-gefördert u.a. durch das Kaufverhalten der dt. Konsumenten). (25.01.2007, 21:43)
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Shensi-Takin:
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@Ollo: "Bewunderung" ist wohl eher weniger die Triebfeder, weswegen Tiere im Zoos gehalten werden-eher sind pädagogische(Zootiere als Repräsentanten ihrer Artgenossen & Lebensräume), wissenschaftliche, arten-und naturschützerische(u.a. als "Reservebestände")Gründe Bestandteile des Programms eines modernen Zoos; Erholungsmöglichkeit & Unterhaltung für eine naturentfremdete Gesellschaft dürfte ein weiterer wichtiger Aspekt sein. Etwas finanzieller Gewinn & samt gesteigerten Naturbewußtsei der Besucher wäre auch nicht schlecht...
Wäre es nicht eher anzustreben, für die herrenlosen Tiere ein neues Heim zu finden, ehe man sie euthanasiert? Oder wäre das zu sehr eine Verschwendung ohnehin schon arg zugesetzter Nutztiere(bei denen es übrigens nicht wenige ans Wohlbefinden der Tiere orientierte ihre Tiere vorsätzlich zu quälen). Anstatt generellem Fleischenthalt wäre vielleicht ein selektiveres Fleischkaufverhalten(nicht "Geiz macht geil") anzuraten. Im übrigen: werden im Olloschen Haushalt auch Milchprodukte abgelehnt?
Herrn Mettlers Nutzung des Begriffs "Prinzip" wurde von Ihnen anscheinend mißverstanden, wenn Sie auf den betreffenden Teil des TschG anspielen wollten. Vielleicht einfach in Zukunft selbst den passenden Paragraphen bereithaben bzw. besser formulieren-dann gibts auch keine Mißverstände.
"Absurd" würde ich die Berner Haltung nicht nennen-eher zweckorientiert. (25.01.2007, 21:31)
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Ollo:
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@ Shensi-Takin
Wenn die Tiere möglichst wie in freier Wildbahn gehalten werden sollten, warum hält man sie dann überhaupt? Meiner Ansicht nach besteht der Sinn der Zootierhaltung darin, daß der Mensch die Tiere bewundern kann. Dazu sind halt diverse Abweichungen von den natürlichen Bedingungen nötig.
Ich habe doch nicht gesagt, daß man keine Raubtiere halten oder diese vegetarisch ernähren sollte. Wenn die Nutztiere artgerecht gehalten und ohne Streß getötet wurden, habe ich dagegen gar nichts einzuwenden. Da man davon in den meisten Fällen aber nicht ausgehen kann, habe ich halt für mich entschieden, vegetarisch zu leben.
Herrenlose Hunde und Katzen sollten meiner Ansicht nach eingeschläfert werden.
Ob die Tauben in Bern Junge aufziehen, das würde mich auch mal interessieren. "Ad absurdum" bezog sich übrigens auch auf die Artenzusammensetzung in dieser Anlage generell.
Das Wort "Prinzip" hatte ich als Anspielung auf den Beitrag von M.M. zuvor verwendet. Du hast doch aber dieses Prinzip anschließend selbst erklärt, oder habe ich jetzt etwas falsch verstanden? (25.01.2007, 21:14)
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Shensi-Takin:
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@Ollo: Wieso ad absurdum? Sollte nicht die "freie Wildbahn" das Maß sein, an dem die tiergärtnerische Haltung gemessen wird? Die im Zoo gehaltenen Wildtiere sind in ihren Verhaltensrepertoire an den jeweiligen Lebensraum & die jeweilige Lebensweise angepasst. Sie sind-was das Bsp. der vielen in Zoos gehaltenen Arten zeigt-veränderten Lebensumständen gegenüber mehr oder minder flexibel; dennoch wird ein Leopard nicht zum friedlichen Kuscheltier, auch wenn man ihn lebenslang mit Pferdefleischbrocken füttert. Apropo Pferdefleisch: das den Raubtieren in Zoo gefütterte Futter-seien es Rinderteilstücke, Eintagskücken oder Weißfische-hat auch einmal gelebt, war auch einmal ein lebendes Tier-so wie die Springschwänze oder Drosophilas, die man z.B. seinen Laubfröschen im heimischen Aquarium vorsetzt. Ob die Tötung durch den Menschen oder durch das Raubtier erfolgt-das Resultat ist das Gleiche; und wer am Schlachthof so wie ich zusehen konnte, wie mehrere Bolzenschüsse den Jungbullen nicht vollständig fällen konnte oder sich den Erstickungstod der Eintagskücken in Erinnerung ruft, fragt sich, ob der schnelle Tod, den der Leopard der Taube bringt, dem doch nicht vorzuziehen ist.
Was die tiermedizinische Betreuung angeht: unter der Rubrik "Schmerzen/Leiden/Schäden" wird darauf hingewiesen, dass der Halter der Tiere dafür verantwortlich ist, dass das Tier von jenen bewahrt wird(soweit nicht anders möglich). Das schließt auch die sachgemäße tiermedizinisceh Betreuung ein. Der Tierarzt hingegen ist verpflichtet, dem von ihn behandelten Tier so gut es geht zu helfen und S/L/S soweit wie möglich zu verhindern. Dementsprechend ist es die Pflicht der Zoos, für ihre Schützlinge auch medizinisch zu sorgen. Wenn eine der Tauben von einem Leopard verwundet aber nicht getötet würde und deshalb leiden müsste, würde ich als Tierarzt sie entweder soweit es geht gesundpflegen oder sie euthanasieren; selbiges gilt auch für andere Futtertiere.
Warum der Turako nicht verfüttert wird-ganz einfach: weil er viel zu teuer ist.
Was die Tierheime angeht: wäre es vielleicht besser, sie auf der Straße herumlungern zu lassen und so der Verbreitung von Tiersuechen(u.a. Tollwut) & Verkehrsgefährdung Vorschub zu leisten? Auch das würde in gewisser Weise dem dt. TschG konträr verlaufen. Im übrigen: womit wenn nicht mit Fleisch sollte man gerade den Fleischfresser Katze(der Hund ist eher zum omnivoren Lebensstil befähigt) sonst füttern-Tofu? Da fällt mir doch glatt ein Gary-Larson-Cartoon ein...
Ob die Lebensbedingungen für die Tauben im Leopardgehege "annehmbar" sind, dürfte sich spätestens dann zeigen, wenn die Tauben erfolgreich Junge aufziehen-und auch ansonsten auf längere Sicht keinerlei schwerwiegendere Haltungsschäden aufzeigen.
Hinsichtlich ihrer intellektuellen Leistung & komplexen Physiologie dürften einige Kopffüsser durchaus als "höhere Wirbellose" eingestuft werden.
Es bleibt die Frage nach dem angebl. "Prinzip" bestehen... (25.01.2007, 20:49)
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Ollo:
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@ Shensi-Takin
Wenn man Tieren im Zoo exakt die gleichen Lebensbedingungen schafft, wie in freier Wildbahn, dann ist meiner Ansicht nach die Tierhaltung ad absurdum geführt. Dann müßte bei erkrankten Tieren jegliche medizinische Betreuung unterbleiben, um nur mal ein Beispiel zu nennen.
Ich bin der Meinung, daß man Beutegreifer artgerecht halten kann, ohne sie mit lebender Beute zu füttern.
Bei der Einteilung nach höher- und minderwertig kommt man nicht weiter, wenn man nicht eindeutige Definitionen erstellt. Was macht denn nun den Leoparden höherwertiger als die Taube? Warum sollte man gewöhnliche Stadttauben einem Streß aussetzen können, aber etwa einen Riesenturako nicht, nur weil der einer selteneren Spezies angehört? Meiner Meinung nach ist es z.B. auch nicht richtig, Hunde und Katzen in Tierheimen aufzufangen, wo sie ja mit Fleisch gefüttert werden. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, warum man wegen der Delphine gegen den Thunfischfang protestiert. Da steht die Wertschätzung zweier Tierarten in keinem Verhältnis.
Für die Tauben ist die Innenstadt ja ihr Lebensraum. Sie wären dort doch nicht von ihren Eltern gezeugt worden, wenn die Lebensbedingungen nicht annehmbar wären. Wer sagt denn, daß dies im Leopardengehege ebenfalls der Fall ist?
Zu den Kopffüßern hatte ich bereits ebenfalls einen Vermerk gemacht. Gelten diese eigentlich wirklich als "höhere Wirbellose"? Ich dachte immer, daß trotz allem die Insekten ganz oben angesiedelt würden. (25.01.2007, 20:19)
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Shensi-Takin:
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@Ollo: "weil das Prinzip besagt, daß kein Wirbeltier auf ein anderes gehetzt werden darf"(...) Ich würde gerne wissen, welches "Prinzip" gemeint ist. Im dt. TschG wäre §3 Abs.8 noch z.T. zutreffend. Zwar zieht der Gesetzgeber eine Trennlinie zw. der Leidensfähigkeit von Wirbeltieren und Wirbellosen; Wirbellosen der Fähigkeit, Schmerzen zu erleiden abzusprechen halte ich aus eigenen Erfahrungen für mitnichten für korrekt, v.a. bei höheren Wirbellosen wie den Cephalopoden. Wie schwierig diese Diskussion ist, zeigt auch der Disput in tiermedizinischen Fachkreisen im letzten Jahr um die Frage, ob Fische denn Schmerzen empfinden.
Auch wenn es manch einem zarten Seelchen nicht gefällt: Carnivoren lassen nicht von ihren natürlichen Verhaltensweisen ab, nur weil einige Rohköstler & Pazifisten nicht damit einverstanden sind. Und wenn ein Zoo der Maxim getreu sein will, die Tiere so artgerecht wie möglich zu halten, dies auch im o.g. Sinne(Ausleben des Beuetgreifverhaltens, Beutetiere als Stimulus) tut, so ist dies nicht "absurd", sondern vielmehr weitaus konsequenter durchgeführt.
Tauben nur als "höherwertig" und damit schützenswerter als Grille & Wasserfloh einzustufen, weil erstere ein paar Wirbelkörper ihr eigen nennt, ist meines Erachtens gegenüber den Wirbellosen auch nicht gerade "angebracht"...
Apropo Tauben: wer Falken-und Taubenhalter kennt, weiß, wie da Tauben getötet werden...da ist die Todesart via Leopard mitunter durchaus vorzuziehen.
Gewiss, die Taube empfindet durch die Anwesenheit des Leoparden Streß-aber auch nicht mehr als die Stadttaube, die sich am Dom in der Nähe des Wanderfalkennestes aufhält. In Gegensatz zu jener hat die Zootaube aber noch den Luxus, einen sicheren Rückzugsplatz ihr eigen zu nennen; den hat die Stadt-oder Futtertaube eher selten...
Summa summarum: ich halte die Berner Haltungsidee für durchaus überlegbar. Ob sie rechtlich indes in D Bestand hätte, ist eine andere Sache. Dabei muss erwähnt werden, dass in vielerlei Aspekten(z.B. Kuhtrainer)das schwz. Tierschutzgesetz bereits vorbildlicher & durchdachter als sein dt. Pendant ist. (25.01.2007, 19:31)
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Ollo:
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@ Hannes
Ich trage nicht absichtlich Leder, aber ich dachte, bei Schuhen gäbe es praktisch keine andere Möglichkeit. Aber so genau habe ich mich damit jetzt nicht befaßt. Weingummi und andere gelatinehaltige Lebensmittel konsumiere ich hingegen nicht.
@ M.M.
Wenn das so ist, dann würde ich Vergesellschaftungen wie Löwe/Manguste und Braunbär/Rotfuchs absolut ablehnen, und zwar nicht nur aus moralischen, sondern auch aus rechtlichen Gründen.
@ ?
Ich hatte mir schonmal überlegt, ob ich im Faden "Wunsch-Gemeinschaftshaltungen" die Kombination großes Raubtier und kleiner Vogel vorschlagen sollte. Natürlich kann man für Vögel leicht unerreichbare Rückzugsorte schaffen (schmale Felsvorsprünge, dünne Zweige). Das Problem entsteht aber, wenn sie mal auf dem Boden landen wollen. Da kann das Raubtier sie regelrecht abpassen. Gerade Tauben halten sich doch sehr viel dort auf. Und besonders behende sind sie ja nicht. Ich habe schon gesehen, wie Tauben von Radfahrern überfahren worden sind.
Mit Mauerseglern könnte man es ja meinetwegen machen :) (25.01.2007, 19:06)
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Hannes:
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Fast wie in Harderwjik mit den Fischen in der Lagune.
Es gibt Rückzugsorte für die Wirbeltiere, die Delfine können sich an den Fischen gütlich tun, wollen es aber nicht wirklich. (25.01.2007, 18:05)
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Die Vergesellschaftung Brieftaube ( inzwischen durch Felsentauben ersetzt )ist Realität, ohne Scherz. Für die Vögel wurden aber Rückzugsorte geschaffen, die für die Leoparden unerreichbar sind. Die Vergsellschaftung läuft seit Juni,in dieser Zeit sind erst drei Tauben von den Leoparden erbeutet worden. (25.01.2007, 17:50)
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IP66:
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Es hat dem Nachwuchs zu tun, denn der muß einquartiert werden, und da die Großvolieren in der Fasanerie, wo ein weiteres Paar logiert, wenig Möglichkeiten bieten, muß wohl alles genutzt werden, was Gitter hat und in Frage kommt. (25.01.2007, 16:58)
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Michael Mettler:
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@Ollo: So weit ich weiß, gab es sowohl in Schwerin als auch in Basel in der Anfangszeit der Gemeinschaftshaltung Löwen/Mangusten sehr wohl Verluste bei den Mangusten - die mussten nämlich erst geschickter WERDEN. Die Braunbären in Innsbruck sollen in der alten Anlage jede Gelegenheit genutzt haben, einen der vergesellschafteten Rotfüchse zu erlegen. Natürlich wurden in diesen Fällen die kleineren Arten nicht dazu gesetzt, DAMIT sie den größeren als Gelegenheitsbeute dienen - aber mögliche Verluste mussten einkalkuliert werden, und letztlich erfüllen die Untermieter anscheinend hauptsächlich den Zweck, die großen Arten auf Trab zu halten. Wie hieß es doch in einer der Soaps aus dem Berliner Zoo: "Wir wollen unsere Großkatzen nach dem Umbau des Raubtierhauses mit anderen Tieren vergesellschaften, um ihnen das Leben interessanter zu machen." (25.01.2007, 16:51)
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Hannes:
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Mal ganz erlich, das ist auch grotesk als vegetarier leder zu tragen. Außer du bist Vegetarier weil du kein Fleisch magst oder es dir nicht vorstellen kannst ein Tier zu essen(aber dann eins tragen).
Und wenn ein Vegetarier sich nicht vorstellen kann ein Tier zu essen, geht dann Weingummi?
Oder liegt es nur am Fleisch?
OK war Off-Topic aber nun zum Thema:
Werden die tauben wirklich zu den Leoparden gesperrt? (25.01.2007, 16:48)
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Ollo:
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@ M.M.
Vergesellschaftungen von Löwe und Manguste oder von Piranha und Guppy/Neon wurden doch gerade deshalb vorgenommen, weil hier nicht von einem Druck auf die schwächere Art auszugehen ist (weil die Mangusten zu geschickt und die Guppies/Neons zu klein sind). Andernfalls wären diese ja wohl auch schon verschwunden. Aber die Tauben werden den Leoparden ja geradezu zum Fraß vorgesetzt. Wenn die Leoparden es drauf anlegen würden, wären die Tauben innerhalb eines Tages erlegt.
Mein Biologielehrer hatte mal erzählt, ein Wissenschaftler hätte Bienen, die eifrig Zuckerwasser tranken, währenddessen in der Mitte durchgeschnitten. Der vordere Teil hätte seelenruhig weitergetrunken.
Ohnehin bin ich kein Freund der Ansicht, daß man lieber gar keine Grundsätze aufzustellen braucht, weil man sie vermeintlich nicht ganz konsequent durchziehen kann. Das führt nämlich zu so grotesken Situationen, in denen ich mich für das Tragen von Lederschuhen rechtfertigen muß, nur weil ich Vegetarier bin. (25.01.2007, 16:27)
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Sebastian Dahl:
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Haben es die Vietnamfasane in der Tropenhalle nicht viel besser? Warum müssen sie den umziehen? Hat das was mit dem Nachwuchs zu tun? (25.01.2007, 15:28)
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In Köln startet man einen neuen Versuch, die beiden Gibbons mit Hühnervögeln zu vergesellschaften. Diesmal sind es Vietnamfasane. Sehr glücklich wirken die Fasane dabei nicht. (25.01.2007, 11:51)
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Michael Mettler:
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Dann müsste doch aber die Gemeinschaftshaltung von Löwen mit Mangusten ebenfalls untersagt sein? Oder von Piranhas mit Guppys (Wirbeltiere!)?
Kein Mensch weiß übrigens, was ein wirbelloses Tier empfindet, nur weil es trotz drohender Gefahr anscheinend teilnahmslos sitzen bleibt. Schließlich zeigen z.B. auch Landschildkröten als Wirbeltiere keine äußerlich sichtbare Panik (bzw. können sie nicht zeigen). (25.01.2007, 10:34)
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Ollo:
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Doch es ist etwas anderes, weil das Prinzip besagt, daß kein Wirbeltier auf ein anderes gehetzt werden darf. Ich halte die Grenze zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen für sehr einleuchtend (allerdings könnte man die hochentwickelten Kraken noch herausnehmen).
Freiwillig einfliegende Vögel haben exakt so viel Streß, wie er innerhalb ihrer ökologischen Nische üblich ist. Brieftauben im Leopardengehege haben dagegen permanenten Streß, zumal sie sich artgemäß ja auch auf dem Boden bewegen wollen. (25.01.2007, 10:25)
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Michael Mettler:
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Vom Prinzip her ist das aber nichts anderes, als Erdmännchen mit lebenden Grillen zu füttern oder wie in Basel einen Bienenstock neben die Bienenfresseranlage zu stellen. Wild lebende Tauben (Dohlen, Krähen, Spatzen usw.), die sich in Zoogehege wagen, werden ebenfalls oft genug Opfer der dortigen Gehegebewohner - oder lernen es schnell, ihnen auszuweichen. (25.01.2007, 10:06)
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Ollo:
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Ich weiß nicht genau, ob es sich hierbei um einen Scherz handelt, aber Leoparden mit Brieftauben - da wird doch Zootierhaltung ad absurdum geführt. Zum Glück ist das bei uns verboten. (25.01.2007, 09:44)
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In Bern werden in der architektonisch völlig verbauten und mißlungenen Leoparden-Anlage Persische Leoparden zusammen mit Brieftauben gehalten, um den Tieren den Anreiz zur Jagd zu geben. Bisher waren die Tiere aber nur mäßig erfolgreich, erst drei Tauben haben sie erwischt. Ich finde das eine ganz ausgezeichnete Idee. Eine Umfrage unter den Zoobesuchern hat ergeben, das mehr als dreiviertel der Befragten es sehr wohl akzeptieren. Leider ist soetwas in Deutschland unmöglich, die Schweizer sind den Deutschen zootechnisch gesehen wohl etwas überlegen.Na ja, dafür bekommen die Raubtiere in Deutschland ihr Fleisch in die Bäume ghängt, und es dauert immerhin 10-12 Sekunden länger, bis sie fressen können. (25.01.2007, 07:25)
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Michael Mettler:
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Die Loris in der Berliner Tierpark-Baumkänguruvitrine waren tatsächlich Goldstrichelloris. (15.01.2007, 21:10)
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Carsten:
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Der Zoo Zürich baut einen Lebensraum "Afrikanisches Gebirge" für Dscheladas, Steinböcke, Klippschliefer und Blauflügelgänse.
(15.01.2007, 20:09)
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In Sachen Duisburg muß ich mich noch einmal melden: Die Kookaburras und die Baumkänguruhs waren zusammen und zeigten keinerlei Konflikte. Allerdings war ein Schieber so geöffnet, daß nur die Vögel hindurchpaßten. (15.01.2007, 11:55)
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IP66:
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Es ist zwar nur eine Besuchererfahrung, aber mir ist aufgefallen, daß ich in Dortmund nie alle Arten auf der Anlage und manche - wie die Pekaris - nur im Vorgehege gesehen habe. Insofern wäre ich, insbesondere mit Blick auf die Pekaris, vorsichtig bei Versuchen der Nachahmung (15.01.2007, 11:52)
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Michael Mettler:
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@Karsten Vick: Die Dortmunder Anlage war zeitweise sogar NOCH artenreicher, denn dort gab es früher auch noch Waldstörche und Mohrenagutis!
Bezüglich der Tierpark-Loris muss ich mal in meinen Bildbestand schauen, die habe ich m.W. sogar in der Baumkänguru-Vitrine fotografiert - damit ließe sich die Art herausfinden. (15.01.2007, 10:57)
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Karsten Vick:
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Es GIBT aber einen Hollywoodstar, der nach einer deutschen Zoostadt benannt wurde: Halle Berry!
Aber zurück zu den Vergesellschaftungen: Jenseits von Afrika müsste die große Südamerikawiese in Dortmund die meisten Arten zusammen halten. Lt. Zooführer waren das um 1998: Flachlandtapir, Halsbandpekari, Capybara, Pudu, Ameisenbär, Tschaja, Jabiru, Andengans.
@Mel & Michael Mettler: In den 80ern war ich zwar nur einmal jährlich, dann aber um so intensiver im Berliner Tierpark. Und ich war bisher der Meinung, dass ich in dieser Zeit alles gesehen hätte, was man als Normalbesucher so zu sehen kriegt. Aber dass die Baumkängurus jemals mit Loris zusammen waren, hör ich jetzt das erste Mal! Man lernt doch wirklich nicht aus! (15.01.2007, 10:53)
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Sacha Beuth:
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Wobei ja schon Darmstadt allein genügen würde..... :) (15.01.2007, 10:35)
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Langhals:
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Endlich mal ein Prominentenkind mit einem normalen, wohlklingenden Namen.Ob ein Us-Amerikaner sein Kind auch nach einer hessischen Ortschaft bei Darmstadt benennen wird ? Das Kaff heißt Wixhausen. (14.01.2007, 21:02)
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Michael Mettler:
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Tschuldigung, der muss jetzt sein: San Diego liegt DOCH in Deutschland - zumindest nachts. Denn so heißt doch der Sohn von Verona Pooth geb. Feldbusch... ;-) (14.01.2007, 20:52)
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Michael Mettler:
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Ich fürchte, dann läge San Diego eher auf dem Meeresgrund (oder in einer Erdspalte) als in Deutschland... (14.01.2007, 20:28)
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Langhals:
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Boing ! Stimmt, San Diego liegt ( noch ) nicht in Deutschland , aber warten wir mal ab, was das für Kalifornien noch in den nächsten 20 Jahren stattfindende Jahrhundert-Beben bringt.. (14.01.2007, 20:20)
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Niedersachse:
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@Michael Mettler: das mit den Flamingos kann ich nicht genau sagen. Zwischen der Wasserfläche und der Savanne befinden sich Gräser, ob darin eine Barriere sich befindet keine Ahnung. Wegen der optischen Vergesellschaftung hab ich ja auch schon die Hyänen rausgelassen, die ja auch zum Savannenkomplex gehören.
Wenn die Hasen zählen, könnte man auch noch die Erdmännchen dazu nehmen, die während ihrer damaligen Ausbrüche die Savanne bevölkerten ;-) (14.01.2007, 19:56)
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Michael Mettler:
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@Langhals: Ich weiß zwar, dass es in Schleswig-Holstein ein "Kalifornien" gibt, aber deshalb liegt San Diego noch lange nicht in Deutschland :-) (14.01.2007, 19:52)
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Langhals:
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Ich wüde sagen, das es im San Diego WAP die Anlagen gibt mit den meisten Versellschaftungen. In der Südafrika-Anlage leben z. B Bergzebra, Kaffernbüffel, Nördl. und Südl. Breitmaulnashorn, Rothschild-Giraffe, Springbock,Buntbock,Impala,Elenantilope,Uganda-Kob,Südafrik. Oryx,Kronenkranich, Marabu,Paradieskranich,Strauß,Gr.Kudu usw. In der Ostafrika-Anlage leben noch mehr Arten und auch in der Asien,-und Europa-Sektion sind unzählige Arten vergesellschaftet. (14.01.2007, 19:38)
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Carsten:
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Dann müßten in Gelsenkirchen auch noch die Füchse mitgezählt werden, g, wenn die Feldhasen auch zählen... (14.01.2007, 19:35)
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Michael Mettler:
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@Niedersachse: Können sich die Leipziger Zwergflamingos denn frei auf der Anlage bewegen (darauf habe ich bei meinen Besuchen nicht geachtet)? Wenn sie durch irgendeine Barriere auf ihren Bereich beschränkt blieben und die anderen Tiere nicht zu ihnen gelangen können, wäre das ja nur eine "optische" Vergesellschaftung, aber keine richtige. Dafür gäbe es ja auf der Anlage noch Feldhasen, aber die sind eben nicht "offiziell" :-) (14.01.2007, 19:22)
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Niedersachse:
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Bei der Leipziger Kiwarra-Savanne komme ich auch auf 9: Rothschildgiraffen, Greevy-Zebras, Strauße, Säbelantilopen, Thompsonsgazellen, Marabus, Kronenkraniche, Hornraben, Zwergflamingos. (14.01.2007, 19:09)
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Michael Mettler:
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@Sebastian: Irgendein Wasservogelteich....
Falls du Vogelteiche auch ausschließen willst, halte ich die "Grassavanne" in ZOOM für einen aussichtsreichen Kandidaten: Böhmzebra, Elen- und Rappenantilope, Großer Kudu, Springbock, Strauß, Marabu, Perlhuhn, Gänsegeier - neun Arten sind schon recht gut, und mit den Nashörnern kommt noch eine zehnte hinzu.
Ansonsten wäre da noch die "Safari" in Stukenbrock, wobei ich da nur den Bestand von vor ca. 3-4 Jahren kenne: Steppenzebra, Elenantilope, Streifengnu, Südafrikanischer Spießbock, Watussirind, Giraffe, Trampeltier, Dromedar, Lama, Nandu. Wären ebenfalls zehn Arten im selben Gehege, und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht noch was vergessen habe. (14.01.2007, 18:50)
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Sebastian:
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Welche Anlage hat die meisten Arten? (14.01.2007, 16:18)
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Sebastian:
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Besatzmäßig meine ich. (14.01.2007, 16:13)
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Niedersachse:
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Von der Fläche oder dem Besatz (14.01.2007, 16:00)
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Sebastian:
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Was ist eigentlich die größte öffentlich gezeigte Gemeinschaftshaltung in Deutschland, wenn man mal Gemeinschaftsvolieren und Aquarien außen vor lässt? (14.01.2007, 15:58)
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Shensi-Takin:
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@MM: Hinsichtlich der Münchner Nager-Situation: es gab durchaus schon Nachwuchs bei den Costa-Rica-Hörnchen; aktuell ist die Anlage mit drei Männchen(z.T. aus jener Nachzucht) besetzt. In einem Quarantänegehege befindet sich noch ein Paar.Da die drei Hutiaconga-Weibchen inzwischen die Höchstaltergrenze erreicht haben(und auch der neue junge Bock noch nicht zum Zug gekommen ist), obliegt es den Azara-Agutis, für Nachwuchs zu sorgen-und dass tun sie übereifrig(zzt. 10 Tiere). Was die Hörnchen angeht: auch sie suchen den Boden auf, allerdings eher sporadisch. Das Verhältnis der drei Arten zueinander lässt sich mit den Parteien eines Miethochhauses vergleichen; man kennt sich vom Sehen, geht aber meist getrennte Wege. (13.01.2007, 16:52)
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Mel:
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@MM: Richtig erinnert die Baumkängurus wurden im TP Berlin tätsaächlich eine Zeitlang mit Loris vergesellschaftet ich glaube knapp ein Jahr oder so. (12.01.2007, 22:07)
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Michael Mettler:
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Ich meine mich zu erinnern, dass die früheren Grauen Baumkängurus im Tierpark Berlin kleine Loris als Mitbewohner hatten - irgendwas in Richtung Goldstrichellori oder Verwandte. (12.01.2007, 17:06)
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IP66:
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Ich bin morgen in Duisburg und werde schauen, wer in der Anlage wo auftaucht. (12.01.2007, 12:10)
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Michael Mettler:
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Über die Kragenechsen habe ich mir schon vor Jahren gewundert, denn ich konnte eine Szene beobachten, in der ein Baumkänguru sehr uncharmant über die sich an den Baumstamm pressende Echse hinweg latschte - eine Verletzungsgefahr für die Reptilien ist angesichts der Kängurukrallen also gegeben. Das mit dem Kookaburras ist neu für mich. Aber ich kenne Fotos von (gewöhnlichen) Kookaburras mit meterlangen, erlegten Schlangen im Schnabel - was machen die denn, wenn sie einen Kragenechsenschwanz sehen?? (12.01.2007, 10:32)
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Andreas Hartung:
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@Sven: Da hast du ja wirklich einen netten Moment erwischt ;-)
Und noch eine Frage zu Duisburg: Vor der Baumkänguru-Vitrine sind diese neben Bürstenrattenkängurus, Blauflügel-Kookaburras und Kragenechsen ausgeschildert. Die beiden Känguruarten konnte ich entdecken. Eine Pflegerin, auf die Vergesellschaftung angesprochen, erzählte mir, dass die unterschiedlichen Arten im Wechsel die Anlage bezögen und Kängurus/Kragenechsen funktionieren würde, Kängurus/Kookaburras sich hingegen nicht vertrügen. Wenige Minuten später schaute ich aber noch einmal in die Anlage und sah zwei Kookaburras darin und die Baumkängurus im Hintergehege, aber nicht abgesperrt, sie hätten also jederzeit hervorkommen können. Känguru/Vogel wird wohl also doch nicht so problematisch sein (warum auch??). Die Kragenechsen konnte ich trotz intensivster Suche nicht finden. Meine Frage ist nun, hat schon jemand z.B. Vogel/Echse oder sogar alle vier Arten zusammen gesehen (interessiert mich nur der Vollständigkeit halber, ich hoffe, nicht mit solchen Detailfragen zu nerven ;-))?
Waldhunde kennt also niemand in Vergesellschaftung? (11.01.2007, 23:25)
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IP66:
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@Herr Hartung: Ja, ich habe die Tschajas schon oft auf der duisburger Anlage gesehen, das Absperren scheint neu zu sein. Das kölner Paar ist aber auch sehr friedlich, und in Dortmund sind Tschajas auch immer auf der Guanako-Anlage - mit Maras - die so viel größer als die duisburger nicht ist.
Ich habe eigentlich noch nie einen Kasuar einen Vogel jagen gesehen, in Köln landen eigentlich regelmäßig Krähen im Gehege, ohne daß sich der Kasuar für sie interessiert. (11.01.2007, 19:30)
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Sven P. Peter:
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@Andreas: Hier ein Beweisbild aus Duisburg:
http://img407.imageshack.us/img407/3296/tapircoum4.jpg (11.01.2007, 16:50)
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Michael Mettler:
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Hatten wir m.W. noch nicht in diesem Thread: Laut Berliner Zoo-Soap leben im Sommerhalbjahr Flachlandpakas als Untermieter auf der Siamang-Außenanlage. Aber wohl nicht als "Martertiere" :-) (11.01.2007, 16:41)
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Michael Mettler:
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@Andreas Hartung: In Walsrode bewohnen seit jeher verschiedene Entenarten die Wassergräben der Kasuaranlagen. Da die Enten kupiert sind und die Kasuare weit in die Gräben hineingehen, KÖNNTEN die Laufvögel theoretisch den Schwimmvögeln etwas antun - sie tun es aber anscheinend nicht. Und dass sich teilweise recht wertvolle Entenarten auf den Gräben befinden/befanden (z.B. Schwarzenten), spricht für eine unproblematische Kombination. (10.01.2007, 20:15)
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Andreas Hartung:
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Sind die Tschajas in Duisburg eigentlich normalerweise mit auf der Anlage? Bei meinem letzten Besuch im Oktober waren sie nämlich abgetrennt in einem Gehege direkt oberhalb der Gemeinschaftsanlage.
Was mich auch interessieren würde: Gab/gibt es irgendwo Vergesellschaftungen von Waldhunden und Kasuaren jeweils mit anderen Tierarten? Ich wüßte nur Helmkasuar/Afrikanischer Marabu in Erfurt. (10.01.2007, 18:59)
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IP66:
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Die duisburger Anlage für Wasserschweine, Ameisenbären und Tapire (nebst Tschajas), ist mitnichten geräumig, und, so viel ich beobachtet habe, recht friedlich. Die zürcher Südamerikaanlage war bei meinem letzten Besuch dort vor zwei Wochen getrennt in den Innenställen, die erfreulich großzügig sind - ob diese Großzügigkeit den Schichtwechsel begünstigt? (10.01.2007, 18:24)
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Ralf Seidel:
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@Marco, @Michael Mettler, Stimmt - in der Anlage lebt jetzt eine Junggesellengruppe Rotscheitelmangaben aus dem Tierpark Berlin. Die machen sich hier auch recht gut und ich habe den Eindruck, daß die Anlage langsam wieder etwas grüner wird - die Bodenvegetation betreffend. Die Mandrills haben regelmäßig den Boden durchgepflügt, so sah es dort manchmal auch aus. Der eigentliche Abgabegrund der Mandrills war aber die Tatsache, daß der Nachwuchs die ohnehin schon scheuen Zwergflußpferde hin und wieder verkloppt hat. Die lauerten regelrecht vor der Tür den Zwerghippos auf. (10.01.2007, 17:46)
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Sacha Beuth:
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@Michael Mettler: Natürlich kommen sich die Arten ins Gehege. Sie leben ja in einem. :)
(Okay, billig, aber ich konnte den nicht ungenutzt lassen.) (10.01.2007, 15:28)
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Michael Mettler:
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Ich habe die Kombi zwar gesehen, aber nicht lange genug beobachtet, um sie wirklich bewerten zu können - z.B. also, ob sich die Arten ins Gehege kommen. Nun weiß ich aus eigenen Erfahrungen mit diversen Nagern, dass ganz irre Vergesellschaftungen problemlos funktionieren können, während andere, die man für problemlos hält, auf Kosten einer Tierart gehen. Mein Versuch, Chinchillas mit Wieselmeerschweinchen zusammen zu halten - auf dem Papier wegen der Nutzung unterschiedlicher Volierenbereiche viel versprechend - endete mit einem Desaster: Die drei Meerschweine wurden vom Chinchillapaar in einer Nacht getötet. Andersrum sind Chinchillas nach meinem Gefühl die Leidtragenden, wenn sie mit Degus zusammen gehalten werden (was selbst in Zoos hie und da vorkommt), da ihnen diese quirligen Mitbewohner ziemlich auf die Nerven zu gehen scheinen.
Nun ist die Münchener Anlage sehr groß und gut strukturiert. Bei Hörnchen wird allerdings oft unterschätzt, dass viele Arten keineswegs reine Klettertiere sind, sondern sich auch auf dem Boden aufhalten bzw. bodennahe Verstecke lieben. Ein sehr erfahrener und erfolgreicher Hörnchenhalter aus meinem damaligen Bekanntenkreis in den Niederlanden ging deswegen wieder davon ab, seine Volieren mit einem Unterbesatz zu bestücken (z.B. hatte er Zwergagutis), denn es hatte immer mal wieder Stress wegen eines von zwei Arten beanspruchten Schlupfkastens auf dem Boden gegeben.
Wie sind denn die Münchener Erfahrungen - vor allem, was die Fortpflanzung der Hörnchen betrifft? (10.01.2007, 11:56)
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Dortmunder:
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Auf jeden Fall eine sehr exquisite Kombination... Nicht schlecht, vor allem beim Nager-Schwund in deutschen Zoos (09.01.2007, 20:31)
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Shensi-Takin:
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Meinungen/Kritik/Anregungen zur Münchner Kombi: Costa-Rica-Hörnchen x Azara-Aguti x Hutiaconga? (09.01.2007, 20:11)
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Michael Mettler:
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Während Vergesellschaftungen von Großbären mit Hundeartigen recht verbreitet sind und solche mit Nasenbären immerhin schon getestet wurden/werden, würde mich interessieren, ob irgendein Zoo (am ehesten wohl in den USA) schon mal Großbären mit Waschbären vergesellschaftet hat. (06.01.2007, 11:17)
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Oliver Jahn:
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Eine sehr gelungene Gemeinschaftshaltung habe ich im Tierpark in Bernburg gesehen, und zwar Braunbären und Wölfe. Diese Zusammenstellung ist zwar nicht neu, ich habe sie aber noch nie so harmonisch gesehen, wie dort. Ich habe sehr lange vor diesem neuen Gehege zugebracht und die Interaktionen zwischen den Wölfen (2) und den Bären (2) waren so ausgeglichen und harmonisch, wie ich sie noch nicht erlebt habe. Beide Arten haben sich regelrecht gesucht und gefunden. Die Anlage ist auch sehr schön und besonders beim Baden waren die Tiere wunderbar zu beobachten. (05.01.2007, 23:49)
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Michael Mettler:
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@Zoochitect: Die besagte Nordhorner Anlage ist sogar vom Berufsverband deutscher Zootierpfleger mit dem "BdZ-Biber" ausgezeichnet worden - einer Art "Oscar" für innovative und artgerechte Tierhaltung und -präsentation. Vielleicht kann sich ja Hamm eines Tages auch damit schmücken...? Die Ausgangssituation in Nordhorn war einst der in Hamm ziemlich ähnlich. Ich erinnere mich noch an ein Nordhorner "Bergtiergehege" mit Mähnenschafen, in dem den Tieren gestapelte Beton-Gehwegplatten als "Kletterfelsen" dienten... (04.01.2007, 16:40)
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Zoochitect:
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Bei meinen Zoorundfahrten habe ich in Nordhorn Sibirische Steinböcke mit Gänsegeiern vergesellschaftet gesehen...ob das jetzt ungewöhnlich ist, weiß ich nicht - aber ich wollte es nicht für mich behalten :-) (04.01.2007, 16:21)
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Marco:
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http://www.zoo-halle.de/wcms/index.php?tierausw
...hier steht's jedenfalls nicht drin. (04.01.2007, 15:15)
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Michael Mettler:
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Soll dort nicht inzwischen eine Männergruppe Rotscheitelmangaben eingezogen sein? (04.01.2007, 15:07)
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Marco:
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Frage zu Halle: Laut Homepage hält der Zoo keine Mandrills mehr (die Abgabe wurde in diesem Thema im Aprik 06 diskutiert). Mir ist in der Bestandsliste aber kein Ersatz für die Vergesellschaftung mit den Zwergflusspferden aufgefallen. Leben die Zwerge also erstmal allein und steht die Mandrill-Innenanlage leer? (04.01.2007, 14:46)
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Sacha Beuth:
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@Jennifer Weilguni: Ich glaube, Du brauchst Dich gar nicht zu entschuldigen: Wenn mich meine Augen nicht völlig getäuscht haben, dann sind in Zürich auch Wasserschweine mit den Gr. Ameisenbären vergesellschaftet. Ich glaube, das läuft hier im Wechsel mit den Flachlandtapiren. Ich kann mich nicht erinnern, alle drei Arten zusammen auf der Anlagen gesehen zu haben. Das ist jedoch keine Garantie, dass es nicht doch schon vorgekommen ist.
Im übrigen meine ich, dass auf der Anlage nicht (mehr) Hellrote, sondern Dunkelrote Aras/Grünflügelaras leben.
Ist schon komisch: Ueber gewisse Details im Zoo vor der Haustüre macht man sich anscheinend nie Gedanken.... (04.01.2007, 14:03)
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Dirk K:
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In Duisburg sind Nyalas (letztens nur einen Bock gesehen) mit Geiern, Marabus, Stachelschweinen und Perlhühnern vergesellschaftet. (04.01.2007, 12:46)
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Jennifer Weilguni:
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Leute erstmal eine dicke Entschuldigung, vor lauter Eile habe ich mich hier so verhaspelt, das mein Eintrag gar nicht stimmt *schäääääm* Irgendwie muss ich da tatsächlich die Wilhelma im Kopf gehabt haben. Für Zürich gemeint war, dass es dort eine Gemeinschaftshaltung mit Capybaras und Flachlandtapiren gibt. Entschuldigt bitte, manchmal bin ich aber auch ZU blond. Wobei die Züricher Ameisenbären auch nette Gesellschaft haben. Allerdings von Hellroten Aras. (04.01.2007, 10:17)
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Stefan Schubert:
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Die Gemeinschaft der Ameisenbären und Wasserschweine gibt es in der Wilhelma zeitweise auch, dann laufen diese aber meistens nur am Aussenzaun, der schlecht vom Besucherweg einsichtbar ist, auf und ab. Fallweise kommen aber auch die Pekaris auf die Wiese, dann ist dort mal richtig Bewegung! (04.01.2007, 09:09)
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Michael Mettler:
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Dortmund hat auf der Südamerikawiese ebenfalls Ameisenbären und Capybaras (neben weiteren Arten), und gibt es das in der Wilhelma auf der Alpaka-Wiese nicht auch? (04.01.2007, 08:57)
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Shensi-Takin:
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Gemeinschaftshaltung von Großen Ameisenbären, Cabybaras sowie Großen Maras, Nandus & Vikunjas findet sich auch in München(falls nicht schon erwähnt).
Ein buntes Sammelsorium an in einem Gehege gehaltenen Arten: Greifstachler+Paka+Zweifingerfaultier+2-3 Faultierarten(eine nicht gut erkennbar)+ Tamandua ...
zu sehen im Nachthaus von Omaha. ;) (03.01.2007, 22:38)
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Carsten:
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Die Gemeinschaftshaltung von Großen Ameisenbären und Cabybaras gibt es auch in Duisburg, allerdings sind zusätzlich noch Tapire dabei.
Auf der Nebenanlage sind Kropfgazellen, Gänsegeier, Marabus und Stachelschweine vergesellschaftet. (03.01.2007, 22:10)
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Ollo:
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@ Jennifer
Diesen Faden hast Du aber auch nur per Suchfunktion wiedergefunden, oder? Auf dem Tableau war er irgendwie verschwunden. (03.01.2007, 21:47)
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Jennifer Weilguni:
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Auch eine nette Gemeinschaftshaltung gibt es in Zürich : Ameisenbären mit Capybaras. (03.01.2007, 21:42)
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Jennifer Weilguni:
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Die Kombi Rentier/Elch gibt es auch heute noch zu sehen. Und zwar im Serengeti Park Hodenhagen in der Skandinaviensektion. (02.01.2007, 20:30)
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Langhals:
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München hatte früher Elche mit Rehen zuammen, und das ging nicht gut. Die Elche haben immer wieder Rehe erwischt und getötet. Wobei die Elchkühe dabei wesentlich aggressiver gewesen sein sollen als der Bulle. (02.01.2007, 20:27)
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Michael Mettler:
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So weit ich gehört habe, läuft die Kombination in Emmen nicht ganz problemlos. Die Bisons haben wohl ziemlich schnell realisiert, dass durch die Strukturierung der Anlage diverse "Engpässe" bestehen, die sie unter Kontrolle haben und den Elchen dadurch immer mal wieder die Bewegungsfreiheit einschränken.
Dass Yukon Bay "nur" Rentiere enthalten soll, wundert mich auch schon länger. Ich vermute aber, dass der Grund darin liegt, dass diese keine so massiven Absperrungen benötigen wie Bisons oder Elche (eine Kombi Elche mit Rentieren gab es ja früher über viele Jahre im Zoo, das ginge also). Wobei ich persönlich eine Kombi Rentiere/Moschusochsen reizvoller (und thematisch sogar passender!) fände - aber dann müssten die Absperrungen erst recht massiv sein... (02.01.2007, 19:13)
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Ollo:
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Hab im Fernsehen einen Bericht über Emmen gesehen. Ich traute meinen Augen kaum, als ich dort eine Gemeinschaftshaltung von Bison und Elch sah. Da hätte ich einiges drauf verwettet, daß das nicht gutgeht. Vielleicht kann Michael Mettler ja mal hinsichtlich Yukon Bay in Hannover vorsprechen. Dann wären ja nämlich auch die Kombinationen Bison/Rentier oder gar Bison/Rentier/Elch denkbar. (02.01.2007, 18:54)
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Michael Mettler:
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Also ein nachahmenswertes Modell? Didaktisch durchaus interessant - und auch in anderen Gemeinschaftshaltungen werden selbst bei Geo-Prinzip Tierarten im selben Gehege präsentiert, die sich in der Natur nie begegnen. (06.11.2006, 21:45)
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Mulan:
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In Frankfurt wurden früher auf der Giraffen-Anlage Okapis und Massai-Giraffen zusammengehalten, weil die Okapizucht mit zwei Paaren sehr gut lief, es aber nur eine AuÃenanlage für die Okapis gab. Es gab nie Probleme mit dieser Gemeinschaftshaltung. (06.11.2006, 18:25)
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Hongabonga:
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Hallo,
ich habe gerade in einem englischen Tierlexikon ein Bild aus einem Zoo, wo Okapi und Giraffe gemeinsam gehalten wurden! Von dieser Gemeinschaftshaltung habe ich noch nie was gehört, weiß einer wo es diese Gemeinschaftshaltung gab oder gibt? Das Lexikon ist ein wenig älter, also glaube ich nicht, das es diese Haltung noch gibt.
MfG
Hongabonga (06.11.2006, 18:17)
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Carsten:
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Sorry, bin mit den Feldern durcheinander gekommen, der vorherige Eintrag ist von mir. (31.10.2006, 09:12)
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@sven P. Peter:
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Leider nicht, hab ich altmodisch gefunden, in gedruckter Form. Schick mir eine e-mail unter info@hipposworld.de, dann mach ich einen scan und mail Dir den. (31.10.2006, 01:37)
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Sven P. Peter:
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Hast du mal den Link zu den Bildern? (30.10.2006, 23:30)
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Carsten:
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Hab gerade interessante Bilder aus Longleat gefunden, dort gab es / gibt es (war leider noch nicht da) eine Gemeinschaftshaltung von Flußpferden und Seelöwen, wobei die Seelöwen auf den Bildern die Flußpferde als Ruheplatz oder Aussichtspunkt benutzen. (30.10.2006, 23:21)
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th.oma.s:
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@michael mettler: in bezug auf capybarafrischlinge o.k., dies lässt sich aber regeln... und mit katzen ist das m.e. auch verhaltensbedint wohl was anderes (lauerjäger) (27.10.2006, 19:16)
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Langhals:
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Füchse sollte man nie unterschätzen, ich weiß von einem Fall, da hat ein Rotfuchs in einem Zoo einen Saruskranich gerissen, und diese Vögel sind sehr wehrhaft. Wohlgemerkt am Tag und im Wachzustand des Vogels. Im gleichen Park hat der Fuchs auch adulte Hirschziegenantilopen gerissen. (27.10.2006, 13:00)
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Michael Mettler:
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In Leipzig sah ich am Wochenende einen Mähnenwolf mit seinem Futter-Meerschweinchen im Maul durch die Anlage ziehen, da hatte ich genau die selbe Assoziation wie Dortmunder - hatte ich doch kurz zuvor das Capybara-Jungtier in Dortmund gesehen. Wobei ich mir einen "Übergriff" auf ein Tapirkalb weniger vorstellen kann. Andererseits hätte ich - um noch mal die Nadermannsche Vergesellschaftung heran zu ziehen - vorher auch nicht vorstellen können, dass ein Serval versucht, ein Elenantilopenkalb zu erlegen - hat ein dortiger aber laut Auskunft einer Pflegerin tatsächlich versucht. (27.10.2006, 08:44)
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Dortmunder:
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Also, ich erinnere mich da an das Sprichwort : "Gelegenheit macht Diebe"
Und selbst, wenn ein Mähnenwolf "nur" ein Fuchs auf Stelzen sein sollte... Habe ja momentan in Dortmund die Möglichkeit eines Größenvergleichs Mähnenwolf - Capybara-Jungtier (übrigens sehr niedlich), und da sähe ich das Capybara doch akut gefährdet... (27.10.2006, 07:55)
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th.oma.s:
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@michael mettler: ja schon, aber doch nicht sozusagen in der rolle des ewigen hühnerkillers,zumal ja haushunde immerhin vom wolf abstammen und mähnenwölfe doch er "füchse auf stelzen" sind und es ja um die vergesellschaftung mit cabybaras und tapiren ging... (26.10.2006, 23:28)
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Michael Mettler:
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@th.oma.s: Selbst die meisten Haushunde haben trotz jahrtausendelanger Domestikation noch einen ausgeprägten Beutetrieb, den man ihnen in Bezug auf lebende Tiere mehr oder weniger mühsam abgewöhnen muss und dafür in Ersatzhandlungen kultiviert - z.B. in dem man sie hinter Bällen her jagen lässt (dem Hund wäre es wahrscheinlich lieber, wenn Herrchen eine Maus werfen würde...!). Da würde ich behaupten, dass ein paar Generationen Gefangenschaft einen Mähnenwolf nicht automatisch zum "Lamm" werden lassen.
Aber "Waffenstillstand" bei Raubtieren in Vergesellschaftungen ist ja anscheinend in Einzelfällen durchaus möglich - ich erinnere nur an die skurrile Kombi in Nadermanns Tierpark mit Servalen, Javaneraffen und diversen Huftieren. (26.10.2006, 22:51)
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th.oma..s:
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@Dortmunder: bei guter pflege traue ich mähnenwölfen als beutegreifern keine großen heldentaten zu, insbesondere auch nach mehreren generationen gefangenschaft...oder irre ich mich da? (26.10.2006, 21:58)
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Stefan Schubert:
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Im Park besteht eine weitere, "klassisch" besetzte Südamerika-Anlage, auch mit Wasserschweinen und ich denke, dass man im Ernstfall umsperrt. Ansonsten ist besagte Gemeinschaftsanlage sehr gross und die Mähnenwölfe hielten zu den Capybaras einen gebührenden Respektsabstand! (26.10.2006, 13:15)
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Dortmunder:
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@ Stefan Schubert :
Tapir, Capybara UND Mähnenwolf auf einer Anlage...??? Dann liegt dem Zoo wahrscheinlich nichts an einer Zucht einer der drei Arten, oder ? (26.10.2006, 11:35)
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Michael Mettler:
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@Stefan Schubert: Für den Binturong wäre Marderbär als zweiter Name schon richtig gewesen. Bärenmarder kenne ich nur als fast nie benutzten Ausdruck für den Vielfraß. (25.10.2006, 19:32)
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Stefan Schubert:
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Entschuldigung, soll Bärenmarder heissen, bin gestern gestört worden! ;-)
Eine weitere interessante Partnerschaft sah ich in CERZA Lisieux nahe Hermival mit Capybara, Flachlandtapir und Mähnenwolf und eine andere interessante Lebensgemeinschaft, die ein wenig an die Zeit vor 65Mio Jahren erinnert, im Reptilienhaus der Menagerie Paris mit Wasseragame und Tupaja! (25.10.2006, 18:05)
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Stefan Schubert:
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In St-Martin-la-Plaine fand ich einen Malaienbären mit Binturongs gemeinsam auf der Anlage. Zeitweise konnte man sieben Marderbären sehen, plus zwei Jungtiere! (24.10.2006, 20:48)
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Michael Mettler:
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Heureka, ich habe die Quelle mit der Gabelbock-Vergesellschaftung wiedergefunden - mir fiel ein, dass ich kürzlich im Kirchshofer-Buch "Zoologische Gärten der Welt - Die Welt des Zoo" geblättert hatte. Dort schreibt der Direktor des Zoos von Winnipeg/Kanada:
"Ich hatte mehrmals Gelegenheit, Gabelantilopen im Freien zu beobachten. Dabei gewann ich den Eindruck, dass die nicht scheuen "neugierigen" Exemplare meist mit Rindvieh vergesellschaftet waren. Die Rudel oder Einzelstücke ohne Haustiernachbarschaft wuurden gewöhnlich eher flüchtig als die in der Nähe von Rinderherden. Daher haben wir im Zoo Winnipeg die Gabelantilopen vorsichtig mit Haustieren zusammengewöhnt, und zwar mit Lamas in deren großem Gehege. Tatsächlich scheinen die Gabelantilopen sich etwas von der gelasseneren Art der Lamas eigen zu machen. Es ist in dieser Vergesellschaftung noch kein Unfall erfolgt. Ein erfahrener Antilopenhalter, Robert Bean, Direktor im Ruhestand des Brookfield-Zoo /Chicago Zoological Society, hat unsere Lösung gelobt und sie der Nachahmung wert erklärt."
Lamas waren es also. Esel (die ich ja irgendwo im "Hinterstübchen" hatte)tauchen im gleichen Zusammenhang auf, aber als Negativbeispiel: Bevor die Lama-Gabelbock-Gemeinschaft gegründet wurde, quartierte man im Nebengehege der Gabelböcke vorübergehend Esel ein. Die Gabelböcke beobachteten die Grautiere interessiert und ohne erkennbare Scheu. Als allerdings einer der Esel erstmals seine Stimme hören ließ, kam es zu einer panischen Flucht, bei der sich ein Gabelbock so schwer am Zaun verletzte, dass er getötet werden musste.
Das Lama-Gabelbock-Modell wäre allerdings hierzulande kaum umsetzbar, die Geo- und Didaktik-Puristen würden dem betreffenden Zoo die Hölle heiß machen.... :-) (17.09.2006, 11:26)
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Michael Mettler:
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Zur Zusammengewöhnung unverträglicher Artgenossen gab es mal eine interessante Beobachtung im Zoo Hannover: Hier gab es zwei Rotbüffelkühe, die sich nicht vertrugen. Nach diversen Fehlversuchen mussten die Büffel aus irgendeinem Grund in Narkose gelegt werden, aus der sie gleichzeitig erwachten - und sich in der Folgezeit vertrugen! Etwa auch nach dem Motto "gemeinsames Schicksal schweißt zusammen"? (17.09.2006, 10:18)
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Mel:
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Theoretisch würde ich diese Frage bejahen, jedoch denke ich das nur sehr wenige Zoo´s bereit wären bei größeren und wertvolleren Tierarten dies zu praktizieren, da man das Risiko des Verlustes ja nicht ausschließen kann.
Privat habe ich aber ähnliches auch schon mal (notgedrungen) praktiziert. Ein grünes Leguan Männchen wollte pertou nicht mit einem Weibchen harmonieren. nun sind Leguanweibchen eine kleine Rarität und ich war froh eins erwischt zu haben. Also setzte ich die beiden für knapp eine woche in ein Kleineres Terrarium und stellte diesem gegenüber ein terrarium mit einem Phyton, zuverstärkung des "Angst-Effektes" ließ ich auch noch beide Katzen regelmäßig unter Aufsicht in das Zimmer. Und siehe da man vertrug sich nach diesem Experiment sehr gut miteinander. Lediglich an zumerken war, das beide Leguane noch viele Wochen sehr schreckhaft und ängstlich blieben. Ich werde das so deshalb nicht nochmal praktizieren, aber es hat funktioniert. (17.09.2006, 03:00)
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Sven P. Peter:
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Genau, garde bei Löwinnen ist es ja sehr schwer, also einfach einen Elefantenbullen mit ins gehege und gut is *ironie* (17.09.2006, 02:15)
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Michael Mettler:
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Wo wir schon bei Kleinsäugern sind: Gemeinschaftshaltungen können auch als vorübergehende Einrichtungen nützlich sein. Beispiel aus eigener Praxis: Ich habe über Jahre hinweg eine Farbenzucht mit Mongolischen Rennmäusen betrieben, die gelegentliche Neuverpaarungen notwendig machte. Nun sind Rennmäuse dafür berüchtigt, sich nicht problemlos zusammensetzen zu lassen, weswegen man zu allerlei Tricks greifen muss. Irgendwann fragte ich mich, ob eine vermeintliche Bedrohung - z.B. die Anwesenheit größerer Tiere - fremde Tiere "zusammenschweißen" könnte. Meine "Versuchstiere" waren zwei Zwergkaninchen, in deren großen Stall ich ein Baumstammstück mit einer Höhle stellte, die nur einen Zugang hatte, und dann zwei Rennmäuse aus unterschiedlichen Familiengruppen in den Stall setzte. Wie erhofft hatten die Mäuse anfangs Angst, später immerhin noch großen Respekt vor den Kaninchen, welche die Mäuse zwar nicht verfolgten, aber deutlich machten, dass sie keine Vertraulichkeiten schätzten. Tatsächlich überwog das "gemeinsame Schicksal" der Rennmäuse das Fremdeln - es stand schließlich auch nur EINE Zuflucht zur Verfügung. Ohne große Umstände bekam ich auf diese Weise ein neues, harmonierendes Paar zusammen. Mit der selben Methode (und den selben Kaninchen) sind mir in der Folgezeit noch viele weitere Neuverpaarungen gelungen, ohne dass es auch nur zu der geringsten Kampfhandlung oder gar Verletzung kam.
Auch die ebenfalls "fremdwütigen" Nil-Stachelmäuse konnte ich nach diesem Prinzip schon mal zusammengewöhnen, als "Bedrohung" dienten dabei zwei ausgewachsene, sehr friedliche Vielzitzenmaus-Weibchen (die ungefähr das Dreifache der Stachelmäuse wogen).
Ob sich das Prinzip auch auf andere Tierarten in Zoos anwenden ließe? (17.09.2006, 00:50)
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Karsten Vick:
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Der Leipziger Zoo schrieb in seinem Jahresbericht, dass die Sibirischen Gleithörnchen dank der Vergesellschaftung mit den Jennissej-Eichhörnchen auch etwas tagaktiver geworden sind. Ich hab zwar bei meinem kürzlichen Besuch keine der beiden Arten gesehen, aber allgemein wirds wohl stimmen und gehört dann auch zu dieser Thematik. (16.09.2006, 18:31)
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Michael Mettler:
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@Andreas Hartung: Habe ich zwar in besagtem Saiga-Thread schon angerissen, passt hier aber noch besser her: Münster hatte bei seinen ersten Bongos Probleme mit der Scheu dieser Tiere - wobei ich nicht mehr weiß, ob mit allen oder speziell mit einem Bongo. Man verfiel schließlich auf die Idee, den Bongos eine handzahme Wasserbockkuh vom Afrika-Panorama hinzu zu gesellen, deren unbekümmertes Verhalten und "Menschenliebe" sich tatsächlich positiv auf die Bongos auswirkte.
Und auf den gleichen Trick griff man in einem amerikanischen Zoo zurück, um die kopfscheuen Gabelböcke zu beruhigen. Leider weiß ich nicht mehr, welcher Zoo es war und welche dazu gesetzte Tierart, aber es waren ganz sicher Haustiere (Esel? Schafe?). (16.09.2006, 00:24)
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Andreas Hartung:
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Korrektur, es muß heißen: Dieses Phänomen tritt also bei verschiedensten Tiergruppen auf, ob nun Messerfisch oder Antilope.
Konkret bei der Saiga selbst entzieht es sich meiner Kenntnis, ob eine Gemeinschaftshaltung mit anderen Arten überhaupt schon erprobt wurde. (16.09.2006, 00:24)
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Andreas Hartung:
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Michael Mettler hat das Thema gerade im Saiga-Thread angerissen: Manche scheuen, unruhigen bzw. versteckt lebenden Tierarten lassen sich durch Vergesellschaftung mit ruhigeren Arten einiges von ihrer Zurückhaltung nehmen. Etwas derartiges kenne ich z.B. auch aus meinem Westafrika-Gesellschaftsaquarium: Die zuerst eingesetzten Afrikanischen Messerfische benahmen sich ausgesprochen scheu und hielten sich stets in der Dekoration verborgen; sobald ich aber einen Schwarm das Freiwasser bewohnende Salmler hinzusetzte, änderte sich das Verhalten der Tiere schlagartig und sie hatten kein Problem mehr, auch am hellichten Tage im ganzen Becken umherzuschwimmen. Dieses Phänomen tritt also bei verschiedensten Tiergruppen auf, ob nun Messerfisch oder Saiga-Antilope. Kennt jemand weitere Beispiele dieser Art, wo Tieren durch Vergesellschaftung mit einer ruhigeren bzw. den Besucherkontakt nicht scheuenden anderen Art die Scheu genommen wird, und wird diese Methode eigentlich in Zoos gezielt angewendet? (16.09.2006, 00:08)
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Mel:
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Ich hätte da eine sehr erfolgreiche Gemeinschaftshaltung zu bieten. Zoo Berlin Okapis mit Rot-Duckern, funktioniert sehr gut. Mitte August sogar mit Nachwusch bei den duckern, trotz Neuzugang Okapibulle "Stomp". (12.09.2006, 23:18)
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Hannes:
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Ja für mich ist das eine absolut normale Haltung.
Und ich meine Stirnlappenbasilisk aber mit vielen anderen Südamerikanern wird das auch gehn.
Stirnlappenbasilisk geht jedoch nicht mi´t Erdbeerfröschchen denn diese schmecken den Tieren. (12.09.2006, 20:17)
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Michael Mettler:
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@Andreas Hartung: Bingo, die Madagaskar-Kombi war meine dritte, "vergessene". Das "Papua-Trio" muss nach meinem letzten Besuch entstanden sein, das habe ich so noch nicht gesehen (sehr interessant übrigens).
Mein letzter Beitrag bezog sich eingangs übrigens auf Frankfurt, nicht auf Münster/Wien. (12.09.2006, 18:02)
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Andreas Hartung:
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Liegt hier eventuell eine Verwechslung mit KRONENbasilisken vor? Die wird man wohl eher mit Pfeilgiftfröschen zusammenhalten.
@Michael Mettler: In Wuppertal gab es u.a. die Kombis Grüner Baumpython/Smaragdwaran/Rotbäuchige Spitzkopfschildkröte und Madagaskar-Hundskopfboa/Großer Madagaskar-Taggecko. (12.09.2006, 17:48)
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Michael Mettler:
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Stimmt, da gab/gibt es ein Terrarium mit allerlei Südamerikanern zusammen. Aber meiner Erinnerung nach ohne Stirnlappenbasilisken, dafür mir Buntleguanen usw.
Aber da wir bei Terrarien sind: In Wuppertal (Besuch schon länger her) gab es Weißlippen-Bambusotter (immerhin eine Giftschlange) mit Tokeh, Grünen Baumpython mit Riesenlaubfrosch und noch eine dritte interessante Gemeinschaftshaltung, die mir gerade nicht einfallen will, jedenfalls auch mit einer Schlangenart. (12.09.2006, 17:26)
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juli106:
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In Münster und Wien werden Pfeilgiftfrösche mit Basilisken zusammen gehalten, aber ein "Klassiker" ist das meiner Meinung nach nicht. (12.09.2006, 17:21)
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Ich glaube, im Exotarium Frankfurt hatten Sie mal oder haben noch Pfeilgiftfrösche mit einer Baumpythonart zusammen, gesehen habe ich es mal dort, weiß aber nicht, ob es noch so ist. Selbst wenn, ein Klassiker ist das auch nicht. (12.09.2006, 17:13)
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Michael Mettler:
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@?: Es geht ja nicht darum, was dagegen spricht, sondern OB es irgendwo gemacht wird. Ein "Klassiker" scheint mir das jedenfalls in Schauterrarien nicht zu sein. (12.09.2006, 16:54)
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Was spricht dagegen, Basilisken und Pfeilgiftfrösche zusammenzuhalten ? (12.09.2006, 16:28)
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Michael Mettler:
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@Hannes: Ja, aber zarter... :-)
Basilisk und Pfeilgiftfrosch GEMEINSAM? Hast du dich da nicht im Thread geirrt und wolltest damit in "Immer zusammen" (resp. nebeneinander)? (12.09.2006, 16:17)
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Hannes:
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Wenn das Kinderschnitzel so schmeckt wie Hausfrauenbraten dann gerne.
Hatten wir den terrarien Klassiker Stirnlappenbasilisk und Pfeilgiftfrosch schon? (12.09.2006, 15:43)
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Michael Mettler:
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@cajun: Irgendwie muss ich beim Begriff "Kinderzoo" auch immer schmunzeln.... Auf einer Speisekarte entdeckte ich sogar mal ein "Kinderschnitzel". Überschüssige Nachzucht? (Pfui, das war jetzt fies.)
Aber zurück zum Thema: Waldbison/Präriehund in München hatten wir, glaube ich, auch noch nicht erwähnt. (11.09.2006, 22:53)
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cajun:
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Wisent/Wildschwein gab es übrigens auch in Münster bis zum Bau des Kinder/Pferdeparks. Ist der eigentlich auch eine Gemeinschaftshaltung? (Sorry, DEN mußte ich gerade loswerden :-)) ) (11.09.2006, 22:26)
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Michael Mettler:
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Viele Gemeinschaftshaltungen in Innsbruck:
Wisent/Wildschwein;
Dachs/Baummarder;
Biber/Tafelente/Reiherente/Gänsesäger/Karpfen;
Alpenschneehase/Singvögel;
Feldhase/diverse Vögel, darunter Hohltaube und Schwarzspecht;
Waldrapp/Zwergohreule/Rothuhn/Wiedehopf/Steinrötel;
in Planung (Anlage im Bau): Bartgeier/Alpenschneehase/Alpenschneehuhn/Alpenkrähe (11.09.2006, 22:15)
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Thomas W.:
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Hmm, also ich habe alle Anlagen die Du/Sie als klein bezeichnest irgendwie als gigantisch in Erinnerung. Das Walarium im Shedd Aquarium hat 12 Millionen Liter Wasser (Mio Gallonen), also mindestens viermal so viel wie Duisburg! Die Gemeinschaftsanalge und die Analge für Gibbons im Brookfield Zoo habe ich auch als riesig in Erinnerung. Ich würde jede Anlage jeweils auf 5-6 Meter Höhe, 30-50 m Breite und 20-25 m Tiefe schätzen. Es wirkte höher und größer als die Bonobo und Orang-Utan Innenanlage in Köln zusammen. Die Gibbonanlage war mit Abstand die Größte welche ich jemals gesehen habe. Die war ja bestimmt allein 10 Meter hoch.
Zur Gemeinschaftshaltung habe ich über die Zwergotter und Orang Utans in Münster gelesen, dass die Orangs Jungtiere der Otter anfangs regelmäßig entführten. (21.08.2006, 16:27)
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Thomas W. :
Das ist das größte übderdachte Becken für Säugetiere ? Ach du meineGüte, dann möchte ich nicht das Kleinste sehen. Ich bin ja,was Tierhaltung angeht, nicht emotional, aber die Belugas und Delphine im Shedd Aquarium können mir nur Leid tun.
Auch in Mitteleuropa haben wir extreme Temeperaturen im Winter, das rechtfertigt noch lange nicht, Großsäuger, so intelligente wie Primaten ncoh dazu, ganzjährig in( noch dazu miserabelen ) Innenanlagen zu halten. Was die Erreichbarkeit des Brookfield Zoos angeht,wenn man sich den riesigen Parkplatz vor dem Eingang ansieht, weiß man sofort, womit die Amerikaner zum Zoo kommen.
Caro :
1. Vom Chefpfleger persönlich.
2. Soetwas steht in keinem Jahresbericht
3. Warum sollte man ? Waren bis jetzt nur zwei Tiere , in der Afrika-Anlage ( und verschiedene andere in den anderen Bereichen des Hauses ( z. Zwergotter )
3. Gar nicht , weil diese die Unfälle nicht mitbekommen haben. Die Mangabe wurde vor Zooöffnung getötet , beim Guereza waren keine Besucher anwesend. (21.08.2006, 06:45)
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Michael Mettler:
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Nun ja, eine ähnliche Kombination dürfen wir bald in Frankfurt bewundern ("nur" mit Gorillas statt mit Zwergflusspferden), mal sehen, wie es dort funktioniert. Diana-Meerkatze, Mandrill und Kikuyu-Guereza sind ja sogar drei Arten, die sich im Freiland nirgends begegnen (sozusagen ein äquatorialer Querschnitt durch den Kontinent, eine Art Primaten-Potpourri). Für die Puristen: Was sagt eigentlich DIESE Vergesellschaftung didaktisch aus? Auch nicht besser als Amurtiger im indischen Palast.... (20.08.2006, 23:56)
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Thomas W.:
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Zur Richtigstellung von Herrn ?... Das Shedd Aquarium hat das größte überdachte Becken für Säugetiere überhaupt. Der Belugagruppe wurden drei unterschiedliche Becken angeboten und... sie wollte nur in den kleinsten beiden Becken sein. Das Shedd ist allerdings vom Eintritt her mit fast 30$ ziemlich teuer.
Brookfield hat viele Innenanlagen, da dort die Temperaturen in Chicago halt etwas extremer sind. Ich war dort bei -10°C Außentemperatur. Die Gorillahaltung ist wirklich im Lincoln Park viel "schöner" (ob besser, weiss ich nicht...) aber es scheint noch nicht-einsehbare Gehege zu geben. Ok, noch mehr off-topic: als Kritik zum Brookfield Zoo kann ich nur anmerken, dass dieser am Sonntag ohne Auto nicht zu erreichen ist und man an anderen Tagem fast 2 Stunden von Chicago aus braucht und in sehr "zweifelhaften" Vororten umsteigen und warten darf...
Die Unfälle bei der Gemeinschaftshaltung waren mir nicht bekannt, ich hatte mich allerdings schon gefragt wie die verschiedenen Affenarten miteinander auskommen. Optisch sah es harmonisch aus.
überhaupt. (20.08.2006, 23:49)
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Caro:
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Wo hast Du diese Gruselgeschichten her? stehen die genauen Details in irgendeinem Jahresbericht? Diese Vergesellschaftung in Brookfield(Mandrill, Rotscheitelmangabe, Guereza, Zwerflusspferd) hab ich auch vor kurzem gesehen... warum wurden keine Konsequenzen aus den tödlichen Unfällen gezogen? Wie erklärt der Zoo sowas seinen Besuchern? Eine Pflegerin hatte erzählt, dass sich der Mandrillmann gerne mit dem Zwergflusspferd anlegt und seine Drohgesten vollständig ignoriert. Interessant, zumal beide Arten dieselben Verhaltensmuster beim Drohen zeigen... (20.08.2006, 21:48)
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?:
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In einem Super Haus , stimmt`s ? Offiziell heißt das Haus"Tropic World", die Wärter nennen es"Tragedy World", bei der Vielzahl an Unfällen mit Todesfolge, die sich in diesem grauenhaften Haus schon geschehen sind. Ich war 2003 dort, kurz vor meinem Besuch hat ein Mandrill-Männchen ein Guereza-Männchen erwischt und totgebissen, nachdem er ein Jahr zuvor schon das Zuchtweibchen der Rotscheitelmangaben(im gleichen Gehege)getötet hat. Ich habe noch nie ein so furchtbares Tierhaus gesehen, reine Innenhaltung aller Arten, darunter Tapire und Zwergflußpferde( die übrigens auch noch bei den Mandrills mit drinnen sind.) Die Gorilla-Anlage, ebenfalls nur Innen, ist sehr klein, besteht nur aus Felsen, ist sehr düster und rundum begehbar. Schon mehere Jungtiere sind in dieser Anlage ums Leben gekommen. Muß soetwas sein ? Der Brookfield Zoo hat einen sehr guten Ruf, dem er nicht gerecht wird. Ein unmoderner Zoo, mit größtenteils stark veralteter Tierhaltung. Zwar hat Chicago noch einen zweiten Zoo im Lincoln Park, der nicht viel besser ist. Sehr sehenswert ist aber das Shedd Aquarium, mit Ausnahme der Belugas und Pazifik-Weißseitendelphine, die in winzigen Innenbecken gehalten werden. Die Belugas ziehen zwar wieder ein Kalb auf, aber Nachzucht ist ja nicht gleichzusetzen mit artgerechter Tierhaltung. Ansonsten ein sehr schönes Aquarium. (20.08.2006, 20:05)
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Thomas W.:
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Die Beste Gemeinschaftshaltung bislang habe ich im Brookfield Zoo, Chicago 2005 gesehen. Es gab dort verschiedene Affenarten (Kapuziner, Goldkopflöwenäffchen, u.a.) plus Ameisenbären und Flachlandtapire (diesmal sicher). Der Tapir schlief und die Affen haben versucht zu interagieren, sehr vorsichtig natürlich, überaus interessant.... (20.08.2006, 13:39)
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Sven P. Peter:
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In Arnheim leben Orangs mit Siamangs zusammen. (20.08.2006, 13:16)
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Caro:
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In Pongoland in Leipzig ist auch ein Gelbwangengibbon-Weibchen mit den Orang Utans vergesellschaftet. Nach einer sehr langen Eingewöhnungszeit hat sie sich an ihre langhaarigen Mitbewohner gewöhnt und spielt jetzt ausgelassen mit den Orang-Jungtieren. (20.08.2006, 10:12)
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Gold:
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Seit länger Zeit ist das "Damaraland" im Thüringer Zoopark Erfurt in Planung. Die Planungsarbeiten sind nun fast abgeschlossen. Das "Damaraland" wird die Außenanlage für die afrikanischen Elefanten, Damarazebras und Damarazebras Zwergzebus.
Dafür werden die Steppenzabraanlage, Damarazebraanlage, die alte Elefantenanlage und der jetzige Besuchereingang abgerissen. Ein Bullenstall soll in der Nähe des Affenhauses entstehen. Die Zebras und Zebus sollen eine Rückzugsmöglichkeit mithilfe von "Steinsperren", wo die Elefanten nicht durch passen, auf der Steppenrinderanlage erhalten. Ein Wasserlauf ist ebenfalls geplant.
Die Baupläne hängen im Zoopark selber und in den örtlichen Schaukästen aus. (18.08.2006, 18:12)
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Sacha Beuth:
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Hier noch ein paar Beispiele resp. Ergänzungen aus Zürich.
In der neuen Löwenanlage ab 2007 geplant: Ind. Löwe, Zwergotter und (Innen) Grosser Alexandersittich.
Ferner: Zweizehenfaultier, Rotkopfstärling und (früher) Weissborstengürteltier. Goldgelbe Löwenäffchen mit Goldaguti, Graurücken-Trompetervogel und Blauscheitelmotmot.
Masoala-Regenwald mit div. Vögeln, Bambuslemur, Roter Vari, Mausmaki, Rodriguez-Flughund, Seychellen-Riesenschildkröte, Madagaskar-Taggecko u.a.
Java-Banteng (die Gaure waren wohl zu gross resp. waren vielleicht nicht zu bekommen), Burma-Leierhirsch, Hirschziegenantilope Weissnackenkranich und Streifengans. Trampeltier und Pers. Kropfgazelle. Sumpfwallaby, Emu und Hühnergans (die im Sommer auch von freilaufenden Goldkopf-Löwenäffchen besucht werden). Geplant für 2008: Dschelada, Nub. Steinbock, Klippschliefer und Blauflügelgans.
(18.08.2006, 17:01)
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IP66:
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Die kölner Gemeinschaftshaltung von Gorillas und Guerezas war sicher auch ein Notprodukt, weil man die Guereza-Gruppe in den kleinen Innenkäfigen des Lemurenhauses ein wenig reduzieren wollte. Vorteilhaft ist allerdings, daß die Tiere einen Raum haben, in dem sie ihr Sprungvermögen ausleben können - wobei sie den nur nutzen, wenn die Gorillas nur in geringer Zahl oder gar nicht auf der jeweiligen Anlage sind. Richtig springen kann man sie allerdings auch nur sehen, wenn die Gorillas wiederkommen. (03.08.2006, 16:03)
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Ingo Rossi:
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Ja, das Nachtierhaus von Antwerpen kenne ich auch noch in dieser alten Form. Jetzt ist es aber renoviert worden mit deutlich veringerten Tierbestand. In Antwerpen gab es ja auch langezeit die schon an anderer Stelle erwähnte Heufresserwiese. (02.08.2006, 21:42)
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Michael Mettler:
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Die Zoos in Rotterdam und Antwerpen vertraten früher den Standpunkt, Tierarten vorrangig nach Verträglichkeit zu vergesellschaften, auch wenn es geografisch nicht passte. So gab es in Rotterdam z.B. Wapiti/Lama und Guanako/Rentier/Argali/Bennetkänguru; in Antwerpen bezog sich das Prinzip vor allem auf das Nachttierhaus, wo ich selbst Degu/Assapan, Blauducker/Siebenschläfer, Faultier/Plumplori oder Riesenflughund/Aguti sah (neben geografisch passenden Varianten wie Erdferkel/Riesengalago). (02.08.2006, 21:37)
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Ingo Rossi:
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In der Natur ist das nebeneinander her leben, ohne Kontaktaufnahme, bestimmt häufiger, es sein den es sind Symbiosen bei denen auch das Verhalten der anderen Arten beachtet wird.
Aber im Zoo sind es ja oftmals doch eher Zwangsgemeinschaftn und da frage ich mich eben manchmal, gerade bei dehr unterschiedlichen Kräfteverhältnissen, wie weit es wirklich sinnvoll ist.
Das schöne Huftierbeispiel zeigt natürlich genau das Gegenteil. Das Stauss/Zebraverhalten scheint ja auch schon was symbiotisches zu haben.
Zu den weniger sinnvollen fällt mir gerade noch die Gorilla/Guereza-Haltung in Köln ein, die jeden Kontakt vermieden. (02.08.2006, 20:59)
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Michael Mettler:
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P.S. Dass ich ausdrücklich die ALTE hannoversche Anlage erwähne, liegt daran, dass ich dort - wie auch vor anderen hannoverschen Anlagen - zu dieser Zeit längere Verhaltensbeobachtungen an Antilopen gemacht habe, was ich heute kaum noch tue. Daher fehlen mir bis auf Zufälle (siehe Wildesel/Addax) entsprechende Beobachtungen auf den heutigen Anlagen. Da aber der adulte Impalabock - selten auf der Anlage zu sehen ist und die Thomsongazellen als Junggesellengruppe offensichtlich "genug miteinander zu tun haben", ist das Potenzial für interspezifische Spielkämpfe sehr viel geringer als früher. (02.08.2006, 20:47)
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Michael Mettler:
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Dass ein vermeintliches "Miteinander" eigentlich eher ein "Nebeneinander" ist, ist aber auch in der Natur so. In den Tiergemeinschaften der afrikanischen Savannen gibt es z.B. kaum Interaktionen zwischen den Huftierarten. Dagegen war die alte Afrika-Anlage in Hannover ein schönes Beobachtungsfeld für genau dies, denn von den dort gehaltenen Antilopenarten (Elen, Impala, Thomsongazelle, früher zusätzlich Kongoni) pflegten vor allem die männlichen Tiere, aber z.T. auch die Jungtiere artfremde Kontakte. So sah ich mehrfach Männer-Spielkämpfe Elen/Impala, Impala/Thommy und seltener auch Elen/Thommy. Den Kongonibullen sah ich nie dabei, doch mag das Zufall gewesen sein; auf einer anderen Anlage gab es spielerische Rangeleien zwischen Kaama-Bulle und Damarazebra-Hengst und in Duisburg Jackson-Hartebeest/Breitmaulnashorn bzw. Zebrahengst, also sind auch Kuhantilopenbullen "spielkompatibel". Desweiteren kenne ich aus Hannover freundschaftliche Interaktionen Defassa/Sömmeringgazelle, Großer Kudu/Grantgazelle, Großer Kudu/Giraffe, Somali-Wildesel/Mendesantilope (man sieht an den Arten, dass einige Beobachtungen schon länger her sind...). Zudem ließen Zebras und Elenantilopen auf der alten Anlage im Sommer geduldig zu, dass ihnen die Strauße Fliegen vom Fell pickten - ich würde behaupten, dass sowas im Freiland nicht zu beobachten ist, da scheint mir die Vertrautheit der Individuen miteinander eine große Rolle zu spielen.
Gerade für die bei Zoohaltung mangels Konkurrenz unterforderten männlichen Huftiere scheint mir die Gemeinschaftshaltung ein gutes Ventil zu sein. Als "Stinkstiefel" war in Hannover vor allem ein Dorkasgazellenbock bekannt, dessen Attacken gegen Kudus und sogar Giraffen hie und da über das Spielerische hinausgingen.
Im gegenseitigen Ausweichen sehr ich noch kein Problem, Anzeichen von Angst oder offener Aggression sind hingegen eindeutige Alarmsignale. In der Salzburger Vergesellschaftung Braunbär/Luchs soll der erste Luchskater den Bären mehrfach im Nacken gesessen haben, was er schließlich mit dem Leben bezahlte! (02.08.2006, 20:40)
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Ingo Rossi:
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Gemeinschaftshaltungen werden ja immer beliebter. Ich frage mich aber, wann es wirklich sinnvoll für die Bewohner der Anlagen ist und nicht nur für die Betrachter von aussen.
Bei meinem Besuch in Heidelberg sah ich die Hirschziegen/Axishirsch/Elefantenhaltung zum ersten mal. Zugegeben, meine Zeit war begrenzt, aber ich habe keinen Kontakt ausser dem sehr weiträumigen gegeneinander ausweichen feststellen können. Zumindest für die schwächeren Tiere wird doch das Gehege dadurch kleiner, wenn die Nutzungsfläche eingeschränkt wird. Natürlich ist auch ein aufpassen voreinander sinnvoll und eine gute Beschäftigung. Hat jemand dort schon mal ein interessantes Verhalten beobachten können?
Dieses beobachtete ich auch in Heidelberg zwischen den Rhesusaffen und Mungos. Zwei Mungos gingen gemeinsam zwischen den Affen auf Futtersuche, und es wirkte wie ein sehr genau austariertes Verhalten zwischen den beiden Arten.
(02.08.2006, 20:19)
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Ingo Rossi:
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Gemeinschaftshaltungen werden ja immer beliebter. Ich frage mich aber, wann es wirklich sinnvoll für die Bewohner der Anlagen ist und nicht nur für die Betrachter von aussen.
Bei meinem Besuch in Heidelberg sah ich die Hirschziegen/Axishirsch/Elefantenhaltung zum ersten mal. Zugegeben, meine Zeit war begrenzt, aber ich habe keinen Kontakt ausser dem sehr weiträumigen gegeneinander ausweichen feststellen können. Zumindest für die schwächeren Tiere wird doch das Gehege dadurch kleiner, wenn die Nutzungsfläche eingeschränkt wird. Natürlich ist auch ein aufpassen voreinander sinnvoll und eine gute Beschäftigung. Hat jemand dort schon mal ein interessantes Verhalten beobachten können?
Dieses beobachtete ich auch in Heidelberg zwischen den Rhesusaffen und Mungos. Zwei Mungos gingen gemeinsam zwischen den Affen auf Futtersuche, und es wirkte wie ein sehr genau austariertes Verhalten zwischen den beiden Arten.
(02.08.2006, 20:18)
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IP66:
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@Herr Hartung: Im darmstädter Haus gibt es zwei Anlagen, und ich war davon ausgegangen, daß auf die eine die Binturongs und auf die andere die Otter kommen. Sie waren auch so möbliert, zudem weiß ich nicht, ob die von mir für die Zwegotteranlage gehaltene Hälfte einen Zugang zu irgendwelchen Schlafkäfigen hatte. (02.08.2006, 19:46)
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Caro:
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Zu Rotterdam: ich kenne keine andere Vergesellschaftung mit Affen, bei der diese, die sonst ja immer die kecken sind, so eingeschüchtert den Weg frei machen für die Huftiere. Im Zoo Berlin haben die Rhesusaffen die Mähnenschafe so geärgert, dass die WG aufgelöst werden musste. Vielleicht fühlen sie sich auch nur in grossen Trupps stark und sicher? (30.07.2006, 10:13)
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Michael Mettler:
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Laut einem Artikel in "International Zoo News" (www.zoonews.ws/IZN/329/IZN-329.htm) plant Heidelberg für die Zukunft, nach Umbau der Anlagen Gorillas mit Pinselohrschweinen und Schabrackentapire mit Asiatischen Goldkatzen zu vergesellschaften! (29.07.2006, 23:08)
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Andreas Hartung:
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Ableger aus dem Hagenbeck-Thread: Wurde in Darmstadt jetzt die geplante Vergesellschaftung von Binturongs und Zwergottern umgesetzt? Als ich Anfang März dort war, war am Gehege zu lesen, Zwergotter sollten im März eintreffen, IP66 hat sie im April noch nicht gesehen. Was ist Stand der Dinge? (26.07.2006, 20:27)
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Hannes:
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ganz erlich das ist auch die hässlichste Anlage die es in Blijdorp noch gibt (zusammen mit der für Hyazintaras) (26.07.2006, 20:07)
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Jelle:
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Tierparkfan,
Dass ist ja falsch! Sie meinen in Blijdorp Rotterdam. Nur Blijdorp hat zur Zeit Takine im Zoobestand. (26.07.2006, 19:46)
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Tierparkfan:
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In Amsterdam leben die Rhesusaffen auf einer Anlage mit Takinen, aber die (vier?) Affen haben einen sehr scheuen Eindruck gemacht und einen riesen "Sicherheitsabstand" von den Huftieren eingehalten. (26.07.2006, 15:04)
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IP66:
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Eine "was sich nicht auffrißt, kommt zusammen"-Halle ist auch der Freiflugraum in Münster. Ein Problem bei vielen Arten in einer Anlage ist ja auch die Bestimmungtafel - auch die könnte man ja ein wenig systematisch organisieren und dort anbringen, wo man auch die Vögel sieht - das Thema ist hier aber schon einmal diskutiert worden. (17.07.2006, 12:18)
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Karsten Vick:
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Eine Gemeinschaftshaltung muss ja nicht unbedingt geografisch stimmig sein. Aber wenn sie es ist oder unter irgendeinem anderen Motto steht, dann muss das dem Besucher auch mitgeteilt werden. Ich persönlich bin ein großer Freund von geografisch ausgerichteten Gemeinschaftsvolieren oder -hallen. In der Indonesienhalle in Walsrode gefällt es mir jedesmal besser als in Berlin-Friedrichsfelde mit dem gemischten Besatz im Brehmhaus. Und die total bunt gemixten Volieren in Berlin-Zoo und Walsrode mit z. B. Hokko, Blauelster, Turako und Kookaburra haben mir von Anfang an nicht so gefallen.
Wenn jemand von euch den Vogelpark Marlow kennt, dort wurde von Anfang an (Eröffnung 1994) auf eine geografisch stimmige Besetzung selbst bei den Ententeichen geachtet. Aber, und das war das große Manko in diesem Park, der Besucher erfuhr das an keiner Stelle. Ein einfaches Schild "Kanadischer Waldsee" hätte schon gereicht, aber ich hätte ihnen sogar verzeihen können, wenn sie einen Totempfahl in dieses Gehege gestellt hätten. Momentan sieht es so aus, dass bei Neuanlagen der geografische Aspekt besser rübergebracht wird. (16.07.2006, 13:31)
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Michael Mettler:
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@Caro: Für das Amsterdamer Haustier-Beispiel finde ich die Kritik etwas überzogen. Nach diesen Vorgaben dürfte man schließlich auch in keinem Streichelgehege mehr Zwergziegen und Hängebauch- oder Göttiner Minischweine vergesellschaften, weil der Besucher daraus was Falsches lernen könnte. (15.07.2006, 23:22)
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Caro:
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Ja, man könnte auch Okapis mit Pandas zusammen halten nach dem Motto "beides sind Wirbeltiere", aber wir dürfen nicht nach dem Motto "die Besucher merken´s doch sowieso nicht" alles in einen Topf werfen. Durch die stetige Durchmischung von Pflanzen und Tieren sind ohnehin schon viele Arten ausgerottet worden und unser Planet wird langsam aber stetig zu einer Monokultur (der Mensch neigt stark dazu)... Die sog. Biodiversität sollten wir auch in unseren Zoos wahren und auseinanderhalten, und nicht planloses "Multikulti" schaffen. (15.07.2006, 22:23)
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Michael Mettler:
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Im "Kraut-und-Rüben"-Beispiel haben die drei Tierarten aber wenigstens gemeinsam, dass alle drei fremdländische Haustierformen sind und der Sinn somit in einer Haustieranlage bestehen dürfte. Aber egal wie: Solange dem Besucher thematische Zusammenhänge nicht auf leicht verständliche Weise vermittelt werden, macht auch das schönste Geo- oder Sonstwas-Prinzip keinen Sinn. Ich habe mich schon öfter gefragt, warum z.B. München nicht an den Übergängen der Parkteile irgendwelche beschrifteten Torbögen aufbaut, damit der Besucher überhaupt MERKT, dass er gerade von "Europa" nach "Amerika" gelangt ist. Und ich möchte auch wetten, dass die wenigstens Besucher vor einer gemischt besetzten Vogelvoliere es realisieren oder gar honorieren, dass alle Arten z.B. aus Südamerika stammen, wenn dies nicht ausdrücklich an der Voliere steht.
(15.07.2006, 21:09)
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Caro:
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Wenn "Kontinente" nebeneinander liegen ist es o.k., aber wenn man sie in einer Anlage zusammenwürfelt... Ein klein wenig Sinn sollte eine Gemeinschaftshaltung schon haben, wenn man wie in Amsterdam Alpakas mit Trampeltieren und Watussis auf einer Anlage hält sieht es aus wie Kraut und Rüben... und die Amsterdamer Vogelvolieren teilen sich jeweils Vertreter aus mindestens drei verschiedenen Kontinenten... (15.07.2006, 20:53)
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Dennis:
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Man könnte doch es solange als Südamerikahaus nutzen..
Ich finde die Kombination eben seltsam,
sie vermittelt dem Besucher einen falschen Eindruck (25.06.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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@Dennis: So weit ich weiß, steht doch das Flusspferdhaus in seiner jetzigen provisorischen Nutzung gar nicht unter einem geografischen Thema. Und im Tapir-Seekuhhaus stoßen schließlich auch die Kontinente aufeinander. Wo ist das Problem? (24.06.2006, 00:00)
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dennis:
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momentan leben im alten Flusspferdhaus Tiere zusammen die garnicht zusammenpassen.. Gut Brillenkaimane mit Schmuckschildkröten geht noch.. obwohl es im Amazonas keine Schmuckschildkröten gibt! Der Flugraum wird von Turakos(Westafrika), Madagaskarwebern(Madagaskar) und Malaienspinten(Südostasien) bewohnt. In Vitrinen sind weiterhin Leguane, Grüne Baum-und königsphythons sowie Pfeilgiftfrösche zu sehen. und im alten Flusspferdbecken tummeln sich Präriehunde ! Also hoffen wir auf baldigen Umbau und Bestandsveränderung ! (24.06.2006, 00:00)
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cajun:
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Es gibt die Pläne für die Lagune etc. im Net. Einfach mal auf die Hp von Nürnberg gehen. Ist ganz nett gemacht und vor ein paar Tagen neu überarbeitet worden. (24.06.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Doch, gibt es, und für irgendwann nach der Delfin-Lagune ist da auch ein Um- und Ausbau zur erneuten Haltung von Flusspferden geplant. Solange wird es als Tropenhalle für Krokodile und Vögel genutzt. (23.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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Okay, mein letzter Zooführer ist auch schon von 1996... Was ist denn jetzt in dem Haus untergebracht ? Oder gibt es das ganze Haus nicht mehr ? (23.06.2006, 00:00)
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cajun:
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In Nürnberg gibt es schon seit Jahren keine Flußpferde mehr.... (23.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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@ Andreas Hartung :
Passend zur Seltenheit und zur Arterhaltung könnte man auch die ganz sichere Vergesellschaftungsvariante mit Tapiren, Orangs und Ganges-Gavialen wählen... Ach ja, da hab ich in meinem jugendlichen Leichtsinn natürlich nicht auf die richtige geographische Zusammenstellung geachtet...
Nochmal zu Nürnberg : Gibt es zu "Webbi" (so er denn noch lebt) im Flußpferdhaus eigentlich wieder ein Weibchen, oder läuft da auch die Haltung von Großflußpferden aus ? (23.06.2006, 00:00)
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cajun:
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@Karsten Vick: Ich weiß, deswegen habe ich das ja unten auch erwähnt, dass wir den Thread schon hatten. (23.06.2006, 00:00)
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Karsten Vick:
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@cajun: Wir hatten schon mal die Themen Freilandhaltung und Vergesellschaftung von Krokodilen. Dort hab ich auch über den Krokodille Zoo in Eskilstrup berichtet. (23.06.2006, 00:00)
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Andreas Hartung:
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Eine Vergesellschaftung von Orangs und Schabrackentapiren mit Sundagavialen (natürlich nicht mit den anderen asiatischen Krokodilarten!) in einer großräumigen Anlage könnte ich mir durchaus vorstellen. Nur müßten die Gaviale eine Insel als Rückzugsmöglichkeit vor allzu spielfreudigen Affen haben und wenn deren Junge selbständig werden (oder schon vorher) abgetrennt werden. Was meint ihr dazu? (23.06.2006, 00:00)
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cajun:
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Laß sich erst mal die Leipziger an die Tapire gewöhnen. Zur Vergesellschaftung von Krokodilen hatten wir hier mal einen Thread. In Dänemark gibt es einen Zoo nur mit Krokos. War letztes Jahr dort in der Nähe, aber nicht drin. ( dafür dann in Randers Regenskove) Die gelungensten Vergesellschaftungen waren glaube ich irgendwelche Krallenäffchen und Kaimane. Wobei im ehemaligen Flußpferdhaus in Nürnberg auch frei fliegende Vögel über den Becken gehalten werden. (23.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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Wahrscheinlich werden dann auch die Tapire und Orangs mit den Krokodilen vergesellschaftet... Wäre mal wieder ne weltweite Premiere...*g* (23.06.2006, 00:00)
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cajun:
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@Dortmunder: Sie laufen. Das geplante Haus für Großkrokodile soll sich thematisch an das bestehende Regendwaldhaus anschließen. Es werden also asiatische Arten einziehen.Beide Häuser werden-laut bisheriger Planung- verbunden und man wird nach dem Übergang einen Einblick von oben, im weiteren Verlauf auch von unten (mit unter Wasser Einsicht ) haben. (23.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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Weißt du schon was zu den Planungen fürs Krokodilhaus ? Das wird ja wahrscheinlich keine Südamerika-Geschichte, oder ? (23.06.2006, 00:00)
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cajun:
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@Dortmunder: Nein, ich bin Laie und mache berulich was vollkommen anderes.
Ist halt mein Hobby (ok, und Nebenjob)und ich habe mich mit ein paar Leuten angefreundet, nicht nur in Dortmund. Die "Zoofreunde" dümpeln dahin, da treibt nix :-)) (23.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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Du scheinst dich ja echt supergut mit der MAterie auszukennen... Hast du irgendwie beruflich mit Zoos zu tun (mit Dortmund im Speziellen), oder bist du treibende Kraft bei den Tierparkfreunden oder sowas ? (23.06.2006, 00:00)
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cajun:
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@ Dortmunder: Was verstehst du unter "insider"? (22.06.2006, 00:00)
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Jana:
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Offtopic: Lissabon hat schon etwa 2 Tagen mindestens einen Sumatra-Orang-Utan - den achtjaehrigen Maenchen ZIKI aus Liberec. (22.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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@ cajun :
Sag mal, woher hast du denn so ein fundiertes Basiswissen, was Dortmund angeht ? Bist du da ein Insider ? (22.06.2006, 00:00)
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cajun:
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Den Namen der Stadt bzw. des Zoos habe ich mir nicht gemerkt, aber ich frage mal nach. Dr. Brandstätter hat dort ein Jahr gearbeitet und das erzählt. Kann ich dir nach dem Wochenende sagen. (22.06.2006, 00:00)
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Michael Amend:
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@Cajun
Wie heiÃt denn dieser Zoo in Zimbabwe, der alle Duckerarten, das sind insegsamt 18, Arten hält? Den müÃte ich eigentlich kenne, da ich mich schon seit einigen Jahren mit Duckern beschäftige und im Buch"Duikers of Africa",das sich sehr,s ehr detalliert mit allen Duckerarten beschäftigt und auch ein riesiges Kapitel"Duikers in Captivity"beinhaltet, steht auch kein Wort darüber,d as es eienn Zoo in Afrika gibt, der alle Duckerarten hält. Der Autor des Buches, Wilson, unterhält eine Forschungsstation für Ducker in Zimbabwe,Chipangali duiker research and breeding center, er hält zur Zeit dort aber nur Gelbrücken,-Blau,-Rot,-Maxwell,-Kronen,-und Rotflanckenducker.Er strebt an, in Zukunft auch Zuchtgruppen der bedrohtesten Duckerarten, Zebra,-Jentink,-Abbott und Ader's Ducker, aufbauen zu können.Vielleicht meinst du dieses Center ? Die halten erzzeit die gröÃte Ducker-Sammlung weltweit. (22.06.2006, 00:00)
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Sven P. Peter:
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Die Gemeinschaftsanlage in Basel habe ich mit Webervögeln, Borstenhörnchen, Klippschliefern und Streifengrasmäusen gesehen. (22.06.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Spornschildkröte ist ein guter Hinweis: Die habe ich in Salzburg auf der großen Afrika-Anlage gesehen, interessiert verfolgt von einem Breitmaulnashorn.... Ansonsten leben da noch Zebras und Antilopen. Die Schildkröten haben aber wohl noch eine eigene Anlage und sind keine Dauergäste.
Basel hatte ja im Etoschahaus ursprünglich auch interessante Vergesellschaftungen vor: Klipp-Klapp-Schliefer mit Scharlachspinten einerseits und Erdmännchen, Fuchsmangusten und Borstenhörnchen andererseits. Aber als ich das Haus besuchte, waren die Spinte unter sich, die Erdmännchen und Fuchsmangusten getrennt und dafür die Schliefer mit in der Gemeinschaftsanlage. (22.06.2006, 00:00)
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Stefan Schubert:
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Vorgestern fand ich in Dvur Kralove eine interessante Vergesellschaftung: Gepard und Spornschildkroete. Im Elefantenhaus teilen sich Fuchsmanguste und Klipp-Klapp-Schliefer eine Aussenanlage! (22.06.2006, 00:00)
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cajun:
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@Dortmunder: Warum tust du dich nicht Hannes zusammen; ihr schaut am Wochenende einfach mal in Dortmund vorbei und ich zeig euch alles wesentliche? u.A. Ameisenbär Nr. 52 .... ;-)
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Michael Amend:Lagos ist ja nur sowas wie die Hauptstadt von Nigeria.... ;-)
Ich weiß nicht, ob es dort einen Zoo gibt, aber in vielen afrikanischen Städten existieren Zoos. In Zimbabwe sogar einer der Absatzprobleme mit Duckern hat, weil er ERFOLGREICH alle Arten hält und diese (den Nachwuchs)nicht los wird.Kein Witz übrigens .... (21.06.2006, 00:00)
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Michael Amend:
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In Nigeria gibt es also auch ein Lagos, aber ob es dort auch einen Zoo gibt...
Das Lagos in Portugal liegt an der Algarve und hat nur einen Zoo , weil der Ort sehr touristisch ist.Derzeit sammelt der sehr kleine Wasservogel-Zoo , größtest Tier ist ein Pferd , für eien Orang-Anlage, damit er der erste Zoo in Portugal mit Orangs wird, das wird aber definitv Lissabon, weil das neue Haus schon in den nächsten Tagen eingeweiht werden soll. (21.06.2006, 00:00)
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Karsten Vick:
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Lagos liegt in diesem Fall in Portugal, das hab ich grade dem entsprechenden Thread entnommen. Ich dachte schon, du warst in Nigeria. (21.06.2006, 00:00)
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Michael Amend:
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Nasenbär / Mara im Zoo Lagos. Ab und an kommt auch ein Mara-Jungtier hoch. (21.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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Na, mal schauen... So lange werde ich dann wohl noch warten... Oder ? (21.06.2006, 00:00)
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cajun:
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Die Fertigstellung ist für August zugesagt. (20.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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Wie siehts denn mit der neuen Nashornfreianlage aus ? Ist die auch schon fertig, oder dauert es noch, die Bergschäden zu beheben ? (20.06.2006, 00:00)
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cajun:
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@ Dortmunder: Warum ich mich da wohl so gut auskenne... ;-) Dann kennste das neue Nashornhaus ja noch gar nicht. Komm doch einfach mal wieder hin.Bin selbst
Samstag und Sonntag da. (20.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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@ cajun :
Menno, da scheint sich ja jemand noch besser in Dortmund auszukennen als ich... War aber jetzt auch leider aus Zeitgründen schon seit einem Jahr nicht mehr im Zoo (zumindest in Dortmund), aber wenn die neue Vikunja-Anlage so vorbildlich ist, ziehe ich die Kritik zurück !!! Danke für die Auskunft :o) (20.06.2006, 00:00)
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th.oma.s:
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@johannes pfleiderer: ja und nein... der tp hat große verantwortung in bezug auf arterhaltung... ich würde z.B. mit dieser kiang- oder somaliherde auch nichts riskieren... (19.06.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Das ist unter Zoofans ein beliebtes Dauerthema... (19.06.2006, 00:00)
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Johannes Pfleiderer:
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Ein sehr großes Potenzial an Vergesellschaftungen hätte der Tierpark Berlin. Etwa könnte man die Strauße mit einer der drei Zebra-Arten und/oder Antilopen vergesellschaften. Auch wenn ich den Tierpark in seiner jetzigen Form sehr schätze (mal sehen wie das nach der geplanten Umgestaltung zum Entdeckertierpark und der Reduktion der Artenzahl aussieht, zum Glück soll es erst in 15-20 Jahren soweit sein), in diesem Punkt besteht hier eindeutig Nachholbedarf. (19.06.2006, 00:00)
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cajun:
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@Dortmunder:
Also eine riesige, leicht hügelige Wiese ( sie weiden den ganzen Tag)find ich persönlich schöner, als das ( im Vergleich) kleine dunkle Gehege. Bis zur Umgestaltung sind die Skudden dort eh nur "Lückenfüller".Und die Esel haben ihr Gehege längst dort, wo früher die Tarpane waren, zumindest bis zum Baubeginn des neuen Großkrokodilhauses. (19.06.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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"Manni, der Ausbrecher" hat tatsächlich gerade ein neues Weibchen bekommen. Auf Nachzucht wartet der Zoo jedoch schon seit Beginn der Panda-Haltung, denn auch in der alten Anlage war in dieser Richtung Fehlanzeige.
Kleiner Panda/Muntjak ist ja längst zu einer "Modekombination" in den Zoos geworden - war nicht Krefeld der Vorreiter dieser Welle? Kenne ich sonst noch z.B. aus Nürnberg und Heidelberg (dort sogar mit Indischen Muntaks, den letzten in Deutschland). (19.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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Ist nicht das ursprüngliche Pandaweibchen kürzlich an Altersschwäche gestorben ? Ich meine, Hannover hätte erst letzten Monat ein neues bekommen, und seitdem flüchtet das Männchen nicht mehr (19.06.2006, 00:00)
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Zoosammler:
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In Hannover haben da wohl auch pandainterne Eheprobleme eine Rolle gespielt. Züchtet das Paar eigentlich? (19.06.2006, 00:00)
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Karsten Vick:
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Es gibt wohl so'ne und solche Pandas, da sie ziemlich oft problemlos mit Muntjaks zusammen gehalten werden. Um Michaels Görlitz-Geschichte zu Ende zu erzählen: Es wurden einige Ohrfasane gerettet, die seitdem eine eigene Voliere bewohnen. Statt Moschustieren kamen dann aber Chinesische Muntjaks dazu und das funktioniert bis heute gut. (19.06.2006, 00:00)
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Zoosammler:
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Dann scheinen die hannoveraner (hannoverschen?) Pandas ein wenig aus dem Rahmen zu fallen - die nehmen seit sie mit den Muntjaks zusammenleben ja lieber Reißaus in den Wald... (19.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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@ cajun :
Damit meine ich, dass die Dortmunder Vikunja-Gruppe momentan wohl auf einer Weide vor dem Zoo gehalten wird, während in der ehemaligen Vikunja-Anlage (warum auch immer) die Skudden und Esel des Bauernhofes untergebracht sind... So ne große und schöe Bergtieranlage für Haustiere macht für mich, bei aller Liebe, mal gar keinen Sinn... Hoffe, ich konnte dir das gut erklären *g* (19.06.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Erinnert mich an die Geschichte mit den Kleinen Pandas in Görlitz. Dort sollten sie in einer sehr großen Anlage mit einem Trupp Weißer Ohrfasane und perspektivisch auch mit Moschustieren vergesellschaftet werden. Leider haben die Pandas sehr schnell registriert, dass Ohrfasane nachts eine leichte Beute sind - wenn ich mich recht erinnere (es stand irgendwo in den CICONIA-Heften), haben sie sogar mit ALLEN Ohrfasanen kurzen Prozess gemacht. Der Plan mit den Moschustieren wurde dann gar nicht erst verwirklicht, auch, weil diese wohl sehr teuer gewesen wären. (18.06.2006, 00:00)
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cajun:
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Die Vergesellschaftung der Roten Pndas und der Muntjaks in Nürnberg hat übrigens nur solange funktioniert, bis der Panda das Kalb der Muntjaks aufraß... 2 kamen wohl hoch ohne Probleme, aber das 3. wurde gefressen.
@ Dortmunder: Was meinst du (ich sag mal du, wir sind etwa im gleichen Alter :-) ) mit .." die Vikunjas ausgliedern.." ?? (18.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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Na gut, stimmt auch wieder, aber die Vikunjas auszugliedern kann ja auch nicht Sinn der Sache sein, oder ? Und so bekannt ist das Dortmunder "Zooschaufenster" ja jetzt auch nicht... (16.06.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Dann wird's da aber voll.... Ich persönlich bin kein Fan davon, alle Südamerikaner ungeachtet ihres Lebensraumes zusammenzuschmeißen, denn da kommt didaktisch nichts rüber. Vikunja mit (u.a.) Flachlandtapir entspricht ja in etwa Mähnenschaf/Pinselohrschwein.... (16.06.2006, 00:00)
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Dortmunder:
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Würde ja, als Gemeinschaftshaltung, auch mal versuchen, die Dortmunder Vicugna´s auf die Südamerika-Wiese zu lassen, würde ja gut passen... (s. Max-Schmidt-Anlage in Frankfurt) (16.06.2006, 00:00)
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Jennifer Weilguni:
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Bei Tieren und vor allem Tierkindern wundert mich in punkto Verträglichkeit bald gar nichts mehr. Nicht nur weil ich selber schon seit über 20 Jahren die verschiedenste Tiere unter einem Dach halte und sich daraus die lustigsten Freundschaften ergeben haben, sondern auch weil es kein ungewöhnliches Bild mehr ist, wenn Jagdhündinnen liebevoller Mutterersatz für Rehe spielen, oder Deutsche Doggen Katzenbabys säugen. Könnten sich manche Mensche´n ein Beispiel dran nehmen. (16.06.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Die frühere Gelsenkirchener Tierpflegerin Gisela Tiemann, als Ersatzmutter für alle möglichen Flaschenkinder - vor allem Affen - seinerzeit weithin bekannt, hat mir mal erzählt, dass sie bei einer Gelegenheit gleichzeitig mehrere Affenbabys, einen Wurf junge Tiger und ein Tapirkalb (!) beherbergt hat - wohlgemerkt auch zuhause. Nette Kombination! (16.06.2006, 00:00)
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Jennifer Weilguni:
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Schon erstaunlich, wie sich völlig artfremde Tiere miteinander arrangieren können. Man lese nur einmal die alten Anektoden des Herrn Grzimeks, dessen Frau in einer verhältnismäßig kleinen Wohnung die verschiedensten Tierkinder zusammen großzog. Solange alle Tiere davon profitieren und kein Tier unter ständigem Streß leidet oder gar in Gefahr schwebt ist dagegen wohl auch nichts einzuwenden. (16.06.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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In der Frühzeit der Zoos fand sich ja nahezu überall eine so genannte "Heufresserwiese", auf der alles zusammengewürfelt wurde, was mindestens Schafgröße hatte und - na ja, eben "Heu fraß". Bisons, Watussirinder, Zebus, Zebras, Kamele, Lamas und mindestens in Hannover sogar Strauße. Die letzten Anlagen, die meines Wissens noch unter diesem Namen in großen deutschen Zoos existierten, müssten die dem Afrika-Panorama geopferte in Augsburg und die noch immer bestehende, aber jetzt als Anlage für afrikanische Haustiere deklarierte in Wuppertal gewesen sein. Wenn man nicht die Safariparks dazuzählt.... (16.06.2006, 00:00)
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Jennifer Weilguni:
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Sehr gelungen finde ich die Vergesellschaftung von Bisons und Präriehunden in Hellabrunn. Krasse Gegensätze, die sich aber anscheinend anziehen, zumindest flitzen die kleinen Racker ziemlich frech und vorwitzig zwischen den stämmigen Beinen der Büffel herum. Im Fernsehen brachten sie neulich einen Bericht über einen Tierpark in den USA, der auf ca. 400ha (wenn ich mich nicht irre) so ziemlich alles zusammen gewürfelt hält, das von pflanzlicher Kost lebt. Vom Känguruh über Strauße, bis hin zu Zebras und verschiedenen Antilopenarten.. naja wenn´s denn klappt :-) Aber schlagt mich nicht tot, ich weiss einfach nicht mehr genau wo das war und hatte auch beim googeln einfach kein Glück mit meiner Recherche :-(. Und dann gibt es ja noch interessante Konstellationen, die sich die Tiere ganz freiwillig aussuchen, ich denke da an das berühmte beispiel der Bärendame "Mausi", die seit Jahren eine dicke Freundschaft mit einer Hauskatze pflegt. (16.06.2006, 00:00)
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Karsten Vick:
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Die Ziegen und Breitmaulnashörner in Schwerin waren wirklich ein eingespieltes Team; die haben nicht nur nebeneinander existiert. Ich hab mit eigenen Augen folgendes gesehen: Nashorn erhebt sich aus dem Mittagsschlaf - Ziege erhebt sich auch, rennt zu einem großen Stein im Gehege und springt rauf - Nashorn setzt sich träge in Bewegung und kommt wie zufällig an diesem Stein vorbei - Ziege springt auf Nashorns Rücken - Nashorn geht noch ein paar Schritte weiter und bleibt dann unter einem Baum stehen - Ziege stellt sich auf die Hinterbeine und kann jetzt Blätter von dem Baum fressen. Dieses Pärchen gab es in Schwerin auch als Souvenir, ich glaube als Zinnfigur. (16.06.2006, 00:00)
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Caro:
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Besonders originell sind Vergesellschaftungen mit Ziegen. Sie klettern gerne auf ihre Mitbewohner und massieren ihnen mit ihren kleinen Hufen den Rücken: in Berlin den Haflingern, in Schwerin den Breitmaulnashörnern. Und das ist eine jener Kombinationen, gegen die nun wirklich nichts einzuwenden ist... Tiere kommen in freier Wildbahn schliesslich auch nicht in Monokulturen vor! (16.06.2006, 00:00)
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Jana:
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Das ungewöhnlichste Vergesellschaftung, die ich bisher sah - im englischen Park im Kromeøà (Ost-Tschechien). Ein Käfig etwa 3x3x3m, das ganze Einrichtung waren 2 Ästen, auf Vollsonne mit Betonboden. Drin (warscheinlich nicht komplet, es war da auch ein nichteinsehrbare Innenraum): Hauskaninchen in mehreren Rassen, Silber-Fasan, kalifornische Wachtel, einige Enten, Zwerkhüner, mindestens drei Turmfalken, Bussard, dann Eule (der Art weiss ich nicht mehr) und 5 persische Katzen. Im weiteren Käfig war eine ehnliche Mischung, diesmal aber mit blauen britischen Katzen. (15.05.2006, 00:00)
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Walter Koch:
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Staßfurt hatte vor ca. 3 Jahren 2 Pferde
-antilopen (auf der jetzigen Kamelwiese.
Die Ponys sind nur der "Unterbesatz" in
dieser riesigen Totenkopfaffenvoliere.
Nebenbei: Das Leopardengehege war früher
nach oben offen!!!
Noch etwas: Im Tiergarten Staßfurt kann
man gut und preiswert Essen. (15.05.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Wird hier langsam ein Monolog, aber ich mache gerade Zootouren "am Stück"...
Heute u.a. im Tierpark Staßfurt (Nähe Aschersleben), wo ich meine erste Voliere für Ponys (!) gesehen habe! Kein Scherz: Shetlandponys in einer großen, begehbaren Voliere, die auch noch Totenkopfäffchen und Kookaburras beherbergt. Endlich können sich die Pferdchen mal richtig ausfliegen, wahrscheinlich ein Pegasus-Rückzüchtungsprogramm.... In einer anderen Anlage (ehemaliges Mähnenschafgehege) die für mich ebenfalls neue Kombination Nandus/Zebramangusten - wahrscheinlich auf Kosten der letzteren: einige schwanzlose darunter. (14.05.2006, 00:00)
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MIchael Mettler:
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Nachtrag zu Osnabrück: Da gäbe es noch eine "unfreiwillige", originelle Vergesellschaftung. Rund um den Elefantenpark hat sich eine freilaufende Mini-Population von Zwergkaninchen und Zwerg- x Wildkaninchen-Mischlingen angesiedelt, worüber sogar eine Beschilderung Auskunft gibt. Das Ursprungstier, ein schwarzweißer Schecke, entkam aus dem Futtertierlager, widersetzte sich allen Fangversuchen, richtete sich beim Elefantenhaus ein und besuchte sogar ungeniert die Dickhäuter auf ihrer Freianlage. Deswegen "Rambo" getauft, hat dieses Kaninchen sogar einen eigenen Steckbrief im Elefantenhaus - direkt unter denen der Elefanten.... Mit dem Geschlecht hat man sich allerdings vertan, denn "Rambo" tauchte eines Tages mit Jungen auf, deren Vater ein Wildkaninchen gewesen sein muss. Inzwischen ist aber noch ein schwarzer "Flüchtling" aufgetaucht, der mit der schwarzweißen Häsin ein festes Paar gebildet hat; jetzt hoppeln sie zu zweit zwischen den Elefanten rum! Und da ich noch weitere schwarze Kaninchen mit den zwergkaninchentypischen kurzen Ohren andernorts im Zoogelände gesehen habe, scheinen sich "Rambo" und "Nummer Zwei" nunmehr auch "reinrassig" fortzupflanzen..... (12.05.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Hatten wir unter diesem Thema schon mal ein Reptilien-Sammelsurium? Falls nicht, heute im Osnabrücker Terrarium gesehen: 6 Grüne Leguane, Wasseragame (nicht gesehen, nur ausgeschildert), ein Brillenkaiman, je eine Maurische und Vierzehen-Landschildkröte sowie MINDESTENS 5 Arten Sumpf- bzw. Schmuckschildkröten, teilweise in Einzeltieren. Die reinste Auffangstation... (12.05.2006, 00:00)
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Hannes:
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Rotscheitelmangabe muss es heißen. (03.05.2006, 00:00)
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Hannes:
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Ich sag mal festgehalten werden ist ja auch nicht allzu schön.
In Münster sah ich auch eine schopfmangabe mit abgebissenem (oder sonstwie verlorenem Schwanz).
Schon ganz zu Anfang musste ein Weibchen mit Bisswunden operiert werden wobei man nicht den Täter kannte (oder ihn nicht verraten will) (02.05.2006, 00:00)
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Walter Koch:
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Im Zoo Kerkrade (NL) sind Gorillas mit
Schopfmangaben vergesellschaftet. Unvor-
sichtige Mangaben müssen es sich aber
gefallen lassen, stundenlang, am Schwanz
von der Gorilla Dame Irala festgehalten
zu werden. Sie tat ihnen aber kein Leid
an. (02.05.2006, 00:00)
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IP66:
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Nach einem Besuch in Erfurt kann ich eine eine neue Gemeinschaftshaltung melden: Klippschliefer und Borstenhörnchen. Die Hörnchen waren recht schreckhaft - jedenfalls schreckhafter, als ich das aus Magdeburg oder Frankfurt kannte, die Schliefer saßen in gewohnter Weise in der Sonne, Interkationen gab es keine. (02.05.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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@Sven: Das hörte sich aber andernorts im Forum ganz anders an - in irgendeinem Thread berichtete doch jemand von ständigen Stänkereien der Mangaben gegen die Gorillas, wenn ich mich nicht irre! Was stimmt denn nun?
Übrigens: Nur weil eine Vergesellschaft (02.05.2006, 00:00)
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Sven P. Peter:
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In Münster klappt die Vergesellschaftung Mangabe/Gorilla doch sehr gut. (02.05.2006, 00:00)
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Hannes:
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Ich frag mich ob Rotscheitelmangeaben generell zu Vergesellschaftungen geeignet sind.
Es soll ja sehr schwer sein ruhige Gruppen bei diesen Tieren zusammenzustellen es sei denn sie sind selbstständig gewachsen. (01.05.2006, 00:00)
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Togo:
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Im South Lakes Wild Animal Park in Dalton , England , werden auf einer großen Freianlage Mandrills ebenfalls mit Zwergflußpferden zusammengehalten. Bisher scheint es recht gut zu klappen.
Im Brookfield Zoo in Chicago werden Zwergflußpferde , Mandrill , Guereza und Rotscheitelmangabe in einer reinen Innenhaltung vergesellschaftet. Das führt zu großen Problemen unter den Primaten , insbesondere der Mangaben und der Mandrills. Die Mangaben stehen unter Dauerstreß , da sie ständig die Mandrills im Auge behalten müßen. (01.05.2006, 00:00)
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Oliver Jahn:
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Oh ja Ralf, da sagst du was, und zwar eine recht gute Tradition! Ebenso wie die Zucht der großen Hippos!!! Vielleicht lassen sich die Tiere ja bei anderen Mitbewohnern besser aufeinander ein! (26.04.2006, 00:00)
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Ralf Seidel:
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@Oliver Jahn, mit Sicherheit, denn auch die beiden jungen Zwergflusspferde scheinen sich nicht ganz grün zu sein.
Zusammen habe ich die beiden noch nie gesehen, immer nur separat. Und wenn mal ein Tier draußen war, ist die andere Tür immer geschlossen. Obwohl ja auch die Außenanlage getrennte Haltung zuläßt. Aber vielleicht überlegen Sie sich es noch mal - denn auch die Zucht der Mini-Hippos hatte hier schon Tradition. (26.04.2006, 00:00)
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Oliver Jahn:
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@ Ralf Seidel, das finde ich ja echt schade, wieder eine Tradition, die in Halle stirbt! Aber mal sehen, wenn dadurch die Zwerghippos öfter mal draußen zu sehen sind, wäre das ja zu begrüßen! Denn genau dieses Glück hatte ich bei meinen zahlreichen Besuchen nie!
Aber ich meine, ich hätte im neuen Haus mal 3 Zwergflusspferde gesehen und zusätzlich das Tier auf der alten Anlage. Habe ich mich da geirrt? (26.04.2006, 00:00)
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Ralf Seidel:
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@Oliver Jahn, Ja, Oliver stimmt leider mit den Mandrills. Hin und wieder soll es doch mal Übergiffe insbesondere durch den Nachwuchs auf die Zwergflusspferde gegeben haben. Die Mandrills werden nach München abgegeben. Der Zoo Halle übernimmt eine Männchengruppe Rotscheitelmangaben aus Friedrichsfelde. Mandrills hatten wirklich eine große Tradition in Halle, vielleicht hat man ja irgendwann später mal wieder die Möglichkeit welche zu halten. Die Zwergflusspferde taten sich aber auf ihrer neuen schönen Außenanlage immer recht schwer, sie waren meist nur im Innenraum zu sehen. Vielleicht wird das jetzt besser. Das Weibchen ist übrigens das letztgeborene Jungtier aus der halleschen Zucht, das Männchen stammt aus Duisburg. Das einzelne Tier auf der alten Zwergflusspferdanlage ist übrigens das alte Zuchtweibchen, die nach Aussage von Zoodirektor Jacob wohl einen Altersrekord anstrebt. (26.04.2006, 00:00)
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Oliver Jahn:
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@thomas, das wusste ich noch nicht. Wäre aber schade, denn die Mandrills haben in Halle echt Tradition, ich finde die Anlage (vor allem aussen) sehr attraktiv und wie Steffen Kohler weiter unten im Thread berichtet, hat er die Mandrills sogar schon mit deden Zwergflusspferden zusammen gesehen. Was hat sich denn nicht bewährt? (26.04.2006, 00:00)
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th.oma.s:
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@Oliver Jahn: diese haltung soll sich aber nicht bewährt haben, d.h. die mandrills in halle sollen gegen mangaben ausgetauscht werden, habe ich so gehört... (25.04.2006, 00:00)
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Hannes:
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Eine begrünte Anlage mit Pflanzen empfinde ich als schön für solche Tiere.
Hauptsache kein beton. Halle war ich noch nicht aber ich such mal nach Fotos. (25.04.2006, 00:00)
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Oliver Jahn:
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@hannes, die Anlage für die Mandrills in Halle zusammen mit den Zwergflusspferden ist aber auch nicht schlecht!! Oder was verstehst du unter schön?? (25.04.2006, 00:00)
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Hannes:
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Hab mir grade den Artikel über Bonoboland durchgelesen.
Habe ich das richtig verstanden das dort mit den Gorillas Guerezas, Merrkatzen und Mandrills vergesellschaftet werden sollen.
Gleich 4 Arten? Ob das gut geht. Ich finde es nur sehr schön das mandrills nun endlich einmal in einer schönen anlage gehalten werden. Ist mir bislang leider noch nicht untergekommen.
Ist es nicht so das die ergesellschaftung mit guerezas in Köln nicht so gut funktioniert? (25.04.2006, 00:00)
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Michael Mettler:
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Ist zwar keine Gemeinschaftshaltung, wird aber von manchen Besuchern bestimmt für eine gehalten: Im Berliner Zoo finden sich im Einhuferrevier Gehegeschilder für den Südafrikanischen Spießbock und den Europäischen Maulwurf auf ein und demselben Pfahl. Mindestens EINEN Besucher habe ich schon mit langem Hals das Gehege absuchen sehen (und damit meine ich nicht mich) - auf dem kleinen Wiesenstück davor gab es dummerweise keine Maulwurfshügel (mehr). (16.12.2005, 00:00)
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Sven P. Peter:
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Na ja, besser zu wenig interaktion als zu viel (siehe Löwe/Erdmännchen in Schwerin; Endergebniss: Satte Löwen und paranoide übergebliebene Erdmännchen). (16.12.2005, 00:00)
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Ollo:
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Auch ziemlich verrückt: Elche und Rotwangen-Schmuckschildkröten in Bern. Das gibt bestimmt ganz viel Interaktion ... (16.12.2005, 00:00)
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Marko:
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Jau! Das haben die Besucher sicher geblickt.
Wie wärs mit Ziegenantilopenhirschen und Antilopenhirschziegen? (16.12.2005, 00:00)
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Ollo:
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Eine von den Namen her spektakuläre Vergesellschaftung sah ich in Groß-Gerau: RABENGEIER und GEIERRABE! (16.12.2005, 00:00)
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Ollo:
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In Goldau leben Bartgeier und Schneehasen gemeinsam in einer Voliere. Bei den Gemsen rennen auch Schneehasen mit rum. (14.12.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Nachdem mir eben aufgefallen ist, dass wir in diesem Thread von Gemeinschaftshaltung über Bongos nun zur Neuausrichtung des Prager Zoos gekommen sind, schlage ich vor, das Elefanten-Antilopen-Problem unter dem Thema weiterzudiskutieren, zu dem es am besten passt: "Überflüssige Tierarten?" Siehe dort! (04.12.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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@Sitara: Ist ja schön und richtig, Tiere nicht mehr in einem hochwassergefährdeten Areal halten zu wollen, aber die Kritik von Oldzooboy zielt darauf hin, dass nun auch in diesem Zoo zu Gunsten von Elefanten (und Flusspferden) andere Tierarten weichen müssen - und zwar nicht, wie von Stefan Schubert erhofft, nur durch Umzug innerhalb des Zoos: Jana hat eindeutig geschrieben, dass die Zahl der Antilopenarten wahrscheinlich mehr als halbiert wird!! Und Prag war schon immer berühmt für seine Antilopen, während ich mich nicht erinnern kann, dass Elefanten oder Flusspferde zum Ruf dieses Zoos entscheidend beigetragen haben. Somit schließe ich mich der Kritik von Oldzooboy an.
Es sei nur daran erinnert, dass es z.B. trotz aller Bedrohung der Asiatischen Elefanten auf dieser Erde tatsächlich -zigmal mehr von diesen gÃbt als von der Addaxantilope (stirbt eigentlich der Name Mendesantilope allmählich aus?), die im Freiland faktisch AUSGEROTTET ist!
Vielleicht sollte man den Planern z.B. in Karlsruhe mal den Vorschlag machen, einfach den ganzen Zoo zu einer riesengroßen Elefantenanlage umzubauen. Wer braucht schon noch die ganzen andern Viecher? (Das war jetzt Ironie von der bittersten Art.)
Viele Jahre nach der dortigen Entscheidung gilt nun mein vollster Respekt dem Frankfurter Zoo. Dort hieß es "für Elefanten neu zu bauen hieße auf viele andere Tiere verzichten zu müssen", also verzichtete man nur auf eine Art - und zwar auf die Elefanten. Und der Zoo hat trotzdem noch immer Besucher.... (04.12.2005, 00:00)
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Stefan Schubert:
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Ich denke auch, dass die Antilopen zumeist innerhalb des Zoos umziehen werden! Im unteren Teil sind einige Gehege neu errichtet worden, viele für Affen, aber auch die Sitatungas sollten hier eine neue Bleibe erhalten. Im oberen Parkteil wurde ein Giraffenhaus und ein grosser Huftierkomplex errichtet. Neben Zebras sah ich im Januar auch Strausse in den Vorgehegen. Bei besseren Wetter teilen sie sich dann den Auslauf mit den Giraffen! Prag ist in Begriff, sich zum Geo-Zoo umzustruktuieren. Der Südamerika-Teil ist bislang bescheiden und der Neubau wird sicherlich kein Tropenhaus (aber wer weiss?), da nur wenige Meter weiter im Oktober 2004 ein Indonesien-Tropenhaus eröffnet wurde! Laut Planung soll der Elefantenkomplex hinter der Afrika-Geminschaftswiese anstelle der alten Asiat.Einhufergehege nahe der Tiger! (04.12.2005, 00:00)
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Sitara:
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Vielleicht sollte man an dieser Stelle mal erwähnen, dass Prag sowohl Flußpferde als auch Elefanten schon länger (!) hält und zwar in einem Bereich der, wie sich wohl die meisten von uns erinnern werden, fast vollständig unter Wasser gestanden hat. Die Folge war u.a., dass der Elefantenbulle "Kadira" erschossen werden mußte, da er aus dem Gehege, das eben nicht hochwassersicher war, nicht mehr geborgen werden konnte. Es ist sehr löblich, dass der Prager Zoo nunmehr im oberen hochwassersicheren Teil seine Flußpferd- und Elefantenanlage errichten will. (04.12.2005, 00:00)
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Oldzooboy:
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Na, das klingt doch (ele)phantastisch, immer weg mit den Antilopen,wer will DIE denn schon sehen,und her mit Flußpferden,Elefanten und dem 1000. Südamerikahaus Europas....Hoffentlich nehmen sich noch viele andere Zoos ein Beispiel an Prag und schicken ihre Antilopen in die Wurst....So könnte man in Kralove anstelle der vielen unnötigen Antilopengehege tolle Elefanten,-Löwen,-Tiger,-Gorilla und begehbare Katta-Anlagen bauen,natürlich darf der Südamerika-Dschungel nicht fehlen und für einen tollen Kinder-Bauernhof ist auch noch Platz.Ach ja,und wenn Yukon Bay in Hannover nicht gebaut werden kann, warum die Pläne nicht nach Kralove verkaufen ? Bloss weg mit den Antilopen ! (04.12.2005, 00:00)
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Jana:
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@konstantin Ruske
Sie sehen sehr gut über Prag ZOO informiert zu sein. Dann wissen sie sicher, dass diese Bongo-Anlage schon nächstes Jahr eine Geschichte wird. An diesen Platz soll der Flusspferd-Haus gebaut sein. Dass gilt auch für die Anlagen mit Zuchtherden von Rappenantilopen und Sabelantilopen. Die Addax-Anlage wird zum Bau von Südamerikanischen-Haus genutzt, und die Wiese mit Beisa-Antilopen für Elefanten-Haus. Der Zahl von Antilopen-Arten wird warschainlich mehr als halbiert, Endscheidung "wer" ist nocht nicht gefallen. (04.12.2005, 00:00)
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Konstantin Ruske:
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Die Berliner Anlage ist schon ausreichend groß, nur eben wohl nicht so tief und auf breiter Front einsehbar, was die Sichtbarrieren ( auch vor den artgenossen blickschützend) vielleicht nötiger machte als auf anderen Anlagen. (02.12.2005, 00:00)
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IP66:
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Die wuppertaler Bongogrube war lange Jahre überhaupt nicht möbliert, mittlerweile gibt es einen Asthaufen und einen kleinen Weidenbaum. Ich kann aber nicht behaupten, daß sich das Verhalten der Tiere geändert hat. Zur These, daß Waldantilopen weniger schreckhaft sind als Steppenantilopen passen auch die krefelder Blauducker - die mit Koritrappen und Landschildkröten zusammenleben - die zwar gerne versteckt ruhen, sich aber vom Gitter nur dann vertreiben lassen, wenn Hunde oder Kinder kräftig lärmen. (02.12.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Sooo klein finde ich die Berliner Anlage gar nicht! Im September befanden sich zu meiner Überraschung sogar zwei geschlechtsreife Bullen darauf, die - in weitem Abstand voneinander - jeweils eine Kuh trieben! (02.12.2005, 00:00)
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Konstantin Ruske:
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Wobei wohl bei den Bongos auch die Gehegetiefe eine wichtige Rolle spielt. Sowohl in Dvur Kralove als auch in Prag ( bedies sehr erfolgreiche Bongozüchter mit Gruppen bis zu 13 Tieren) sind die Anlagen recht groß, auch mit einigen Stämmen und Wurzeln dekoriert, aber lange nicht so zugestellt und verbaut, wie etwa im Zoo Berlin ( wo die anlage auch nicht sher groß ist). In Prag sind die Bongos sogar so zahm, daß für Pressetermine Ehrengäste in begleitungd er Pfleger auf die Bongoanlage gehen und die Tiere füttern und streicheln können- das ist für mich schon der erwähnte UNterschied zu vielen andren Antilopenarten und sicher auch ein hinweis auf sehr einfühlsamen Umgang mit Antilopen in tschechischen Zoos. (02.12.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Sprünge in Gitterfronten haben schon alle möglichen Huftiere das Leben gekostet. Für ein Tier ist ein Gitter eben eine Art besonders stabiles Buschwerk, und in einer Paniksituation vergessen gerade Antilopen häufig, dass man in diesen "Busch" eben keinen rettenden Kopfsprung machen kann.
Die Haltungsumstände spielen sicherlich eine große Rolle, und die Anmerkung von IP66, dass sich die Wuppertaler Bongos in ihrer "Grube" wahrscheinlich sicher fühlen, passt ins Bild: Mir ist kein Fall bekannt, bei dem sich eine Antilope beim Anrennen gegen eine Mauer das Genick gebrochen hat.
Selbst im "Antilopenzoo" Hannovers unter Dittrich gab es hin und wieder Gitterunfälle. In einem Jahresbericht ist sogar zum Vergleich angeführt, dass sich in einem bestimmten Zeitraum kein einziges Tier an oder in den Trockengräben verletzt hat (obwohl gerade Neuankömmlinge oder Jungtiere häufig hinein- oder gar darüber hinwegspringen), es aber an den rückwärtigen Zäunen gleichzeitig mehrere Opfer gab.
Frankfurt hat schon frühzeitig herausgefunden, dass Bongo-Anlagen "unübersichtlich" sein müssen, damit sich die Tiere geschützt fühlen und sich gegenseitig aus dem Weg gehen können. Es gab aber bestimmt auch Zoos, die meinten, auf derlei "Firlefanz" verzichten zu können, schließlich soll der Besucher die Bongos ja sehen können..... (01.12.2005, 00:00)
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Oldzooboy:
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Die Bongos in Münster waren noch Jahre nach ihrer Ankunft alles andere als"ruhig",sie waren extrem nervös und reagierten panisch,Verletzungen blieben nicht aus und es hat 2 Jahre gedauert,das Paar einander zu gewöhnen.Und viele Bongos haben nicht nur in der Eingewöhnungsphase ihr Leben gelassen,sondern sind in Panik in die Umgrenzungszäune ihrer Anlage gesprungen und haben sich das Genick gebrochen.Sicher gibt es Einzeltiere,die ruhig und ausgeglichen sind,das gilt aber längst nicht für alle Bongos bzw.Antilopen im Allgemeinen. (01.12.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Ob schreckhaft oder nicht scheint mir bei einem Versuch der Gemeinschaftshaltung mit Pinselohrschweinen nicht das Problem zu sein.... (siehe unten) Schon der "Ur-Bongo" Doreen in New York war übrigens für sein bzw. ihr ruhiges Wesen bekannt und beliebt. (01.12.2005, 00:00)
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Konstantin Ruske:
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Chomutov hält ebenfalls Wisente mit Wildschweinen zusammmen.
Habe eigentlich die meisten Bongos ruhig und für Antilopen sehr zutraulich und friedlich erlebt ( Bongos in Dvur Kralove- auch Böcke- lassen sich dort gern von Besuchern streicheln). Isgesamt sollen ja Antilopen aus dichten Wäldern weniger schreckhaft sein. (01.12.2005, 00:00)
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IP66:
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In Wuppertal waren befanden sich vor drei Wochen die Bongos noch in der Annex-Anlage der Heufresserwiese neben dem Bergtierfelsen und die Pinselohrschweine in der bergabwärts daran anschließenden alten Zebuanlage oberhalb der Königspinguine. In Duisburg habe ich erlebt, wie die dortigen Pinselohrschweine eine mehr als halbwüchsige Ziege erjagt, zerrissen und verspeißt haben. Im Vergleich zu anderen Bongo-Gruppen sind die wuppertaler Tiere sehr ruhig und kaum zu erschrecken, das mag aber auch daran liegen, daß die Anlage de facto eine Art Grube vorstellt und die Tiere wenn überhaupt nur von oben beunruhigt werden. (30.11.2005, 00:00)
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Zoosammler:
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Auch in Stockholm sind Wildschweine mit Wisenten vergesellschaftet. (29.11.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Das mit Wuppertal wäre mir neu, war allerdings länger nicht dort.
Ich möchte daran erinnern, dass die Vergesellschaftung der Duisburger Pinselohrschweine mit afrikanischen Haustieren nicht ganz harmlos verlief: Die Schweine sind nämlich Allesfresser und haben auf der Anlage diverse Schaf- und Ziegenlämmer getötet und aufgefressen - soweit ich mal gehört habe, haben sie es auch bei unvorsichtigen Alttieren versucht.
Im Gegensatz zu Rindern wie den Watussi sind Bongos Ablieger, das Kalb verbringt also viel Zeit abseits der Mutter im Liegen und wäre in dieser Lebensphase permanent durch die Schweine gefährdet. Ist natürlich alles blanke Theorie, aber ICH würde den Versuch allenfalls bei einer Junggesellengruppe Bongos wagen.
Schon aufgrund ihres natürlichen Nahrungsspektrums sind Warzenschweine und Hirscheber für solche Versuche geeigneter als Wildschweine i.e.S. (inkl. Bartschwein und Pustelschwein) und Buschschweine (inkl. Pinselohrschwein).
Innsbruck hält meines Wissens Europäische Wildschweine mit Wisenten (wieder also Schwein + Rind) zusammen.
Und in der letzten "Abenteuer Zoo"-Folge über Entebbe wurde eine WG aus Warzenschweineber, Buschschweinsau und Kaffernbüffelkuh gezeigt; drei Einzeltiere also, noch dazu auf einer naturnahen Fläche von einem Hektar. Die Kombination aus Schweinen und Rindern wäre aber eventuell ausbaufähig, von beiden existiert ja erfreulicherweise (bei den Rindern noch, bei den Schweinen wieder) ein gutes Artenspektrum in den Zoos.
Wenn man die Pekaris dazu zählt, die ja zoologisch gesehen keine echten Schweine sind, wäre da noch die Dortmunder Südamerikawiese mit Halsbandpekaris usw. (29.11.2005, 00:00)
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Oldzooboy:
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Das wäre mir neu, wenn in Wuppertal die Bongos mit den Pinselorschweinen zusammenleben.Dafür ist die Bongo-Anlage viel zu klein. (29.11.2005, 00:00)
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Sven P. Peter:
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In Wuppertal leben doch auch Bongos zusammen mit Pinselohrschweinen, oder?
Auf der Hamburger Anlage leben auch noch Strauße und Marabus, zusammen mit den Zebras und Schweinen! (29.11.2005, 00:00)
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Oldzooboy:
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Ich glaube, in Los Angeles werden Pinselohrschweine mit Bongos zusammengehalten,ich habe mal ein Bild davon gesehen, wo das Schwein direkt neben einem Bongo geschlafen hat....Im Zoo von Saint Louis sollen Warzenschweine mit Edmigazellen zusammengehalten werden
,Hamburg hält Warzenschweine mit Steppenzebras zusammen.Hirscheber werden in L.A mit Anoas vergellschaftet und Michael Amend hat weiter unten geschrieben,das im Brookfield Zoo Warzenschweine mit Straussen und Defassa-Wasserböcken zusammengehalten werden.Pinselohrschweine werden in Duisburg und Landau mit Watussirindern vergesellschaftet,in Salzburg mit Weißscheitelmangaben. (29.11.2005, 00:00)
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Aguti:
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Existiert in einem Zoo die Vergesellschaftung von Pinselohrschwein und Bongo bzw. anderen afrikanischen Großantilopen? Gibt es Vergesellschaftungen mit Warzenschweinen, Hirschebern oder anderen *wilden* Schweinearten? (29.11.2005, 00:00)
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Konstantin Ruske:
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vergesellschaftung Dschelada/ geier in Dresden besteht noch, wenn auch nicht ganz unproblematisch. (14.11.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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@Dirk L.: Delbrück hatte sogar noch mehr Tierarten in dieser Anlagen, siehe mein Beitrag vom 15.9.05 in diesem Thread!
Da wir gerade bei Gemeinschaftshaltung von Säugetieren mit Greifvögeln sind: Gibt es eigentlich die WG Großgreife / Dscheladas in Dresden noch? (13.11.2005, 00:00)
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Dirk L:
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... BdZ natürlich... (13.11.2005, 00:00)
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Stefan Schubert:
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Der Plzener Zoo hat in einer Rundvoliere verschiedene Greife, u.a. Gänsegeier mit Mittelchinesischen Goralen und afrikan. Weissnackenkrähen vergesellschaftet, wurde weiter unten schon genannt. Die Voliere liegt hier am Schnittpunkt der Äthiopischen und Holarktischen Zone und so halte ich es für vertretbar und die Tiere scheinen gut mit einander zu harmonisieren. (13.11.2005, 00:00)
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Dirk L:
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Steinböcke, Geier und Murmeltiere in Görlitz.
Das Nordhorner Beispiel hat ja auch den ersten DbZ-Biber gewonnen und wird jetzt wohl schon in enigen anderen Zoos kopiert.
Die "verrückteste" Co-Haltung scheint mir Javaneraffe, Zwergziege und Serval(!) in Delbrück zu sein. Schon seit einigen Jahren.
Nashörner und Geparden scheint ja auch zu klappen. Elefanten und Paviane in Beekse Bergen. Vermutlich geht mehr als man denkt, wenn das Gehege durchdacht gebaut wird, die Eingewöhnung vorsichtig durchgeführt wird - und die Direktion Mut auch zu (baulich aufwendigeren) Experimenten hat. (13.11.2005, 00:00)
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Dirk K:
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Im Tierpark Nordhorn leben Sibierische Steinböcke zusammen mit Gänsegeiern in einer Voliere. Gibt es ähnliche Haltungen auch in anderen Zoos? War leider selbst noch nie in Nordhorn, aber das hört sich echt interessant an. (12.11.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Mir ist eben noch eine "lustige" Mischhaltung aus dem Tropenhaus des alten Bremerhavener Zoos von Mitte/Ende der 80er eingefallen: ein unbestimmter (vermutlich Indischer) Mungo zusammen mit Dunkelkusimansen, Surikaten und Fenneks. Im selben Haus gabe es auch die Kombination Weißgesicht-Krallenäffchen /Tukan (Art weiß ich nicht mehr) / Köhlerschildkröte. (08.10.2005, 00:00)
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Michael Amend:
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@Sitara,20.09:Vielen Dank fuer den Hinweis.Ich bin seit ueber 13 Jahren als Tierpfleger taetig,und zwar schon in mehreren deutschen Zoos,und seit Beginn meiner Karriere habe ich es mit den unterschiedlichsten Vergelschaftungen zu tun,sowohl auf grossen,als auch auf kleinen Anlagen,verfuege also ueber reichlich Erfahrung mit dieser Form der Tierhaltung.Im Augenblick pflge ich auf einer Anlage Bergzebras,Gnus,Rotducker und verschiedene Voegel,auf einer anderen Watussis und Pinselohrschweine,beide Anlagen sind nicht besonders gross,die alte Anlage fuer die Zebras und GNus war nur unwesentlich kleiner,trotzdem funktioniertd as Zusammenleben aller Arten sehr gut und ohne Probleme.Das gleiche gilt fure meien frueheren Erfahrungen mit der Gemeinschaftshaltung verschiedener afrikansicher GRossaeuger.Anscheidnend wurde mein Hinweis missverstanden,denn damit meinte cih den Berliner Tierpark und jeder in diesem Forum weiss,das der Direktor dieser Einrichtung,trotz seiner Flaeche von 16o Hektar und seienr grosszuegigen Gehge,die rerichlichst Moeglichkeiten fuer Vegelschaftungen unteschiedlcihster Art bieten(Vergelschaftungen funktinieren auch in kleienn Anlagen!),diese aus welchen Gruenden auch immer,nicht nutzt.In den Zoos in den USA,die ich im Moment besuche,sehe ich in jedem davon in teilweis esehr kleienn Anlagen sehr gute,harminoshce Vergelscahftungen,wie Zwergflusspferde mit verschiedenen Duckern und Meerkatztn.Wie auch in anderern Bereichen der Wissenschaft,kommt es auch bei der Haltung verschiedener Tierarten in einem Ghege nicht auf"GRoesse" an. (07.10.2005, 00:00)
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Michael Amend:
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Hier ncoh ein paar nette Beispiele fuer Vergesellschaftungen in Us-Zoos:
L.A : Kurzschnabeligel,Koala und Tammarwallby
Gerenuk und Schwarzducker
San Diego Zoo : Zwergflusspferd,Wolf's Meerkatze,Blauducker,Rotflanckenducker
Brookfield Zoo Chicago:Guereza,mandrill,Rotscheitelmangabe,Zwergflusspferd(in einer reinen Innenanlage!)
Klammeraffe,Kapuziner,Gr.Ameisenbaer,Flachlandtapir(in einer reinen Innenanlage)
Binturong und Zergotter
Deaffasa-Wasserbock,Strauss und Warzenschwein
Lincoln Park Zoo:Klippspringer,Klippschliefer und Unzertrennliche,ebenfalls in einer reienn Innenanlage (05.10.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Auch ich konnte kürzlich das Spiel zwischen Flusspferd-Jungtier und Nyalabock beobachten. Interessant für mich war dabei, dass der Nyalabock einige Elemente seines arttypischen Werbeverhaltens ins Spiel einband, also keineswegs nur die Hörner einsetzte. Beeindruckend auch, dass es ihn nicht störte, wenn das Flusspferd seinen ganzen Hals mit dem Maul umfasste! (26.09.2005, 00:00)
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Hannes:
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Auf einem foto im zoführer des zoo berlin von 2003 glaub ich, ist ein foto auf dem ein junges flusspferd mit einer nyala spielt (26.09.2005, 00:00)
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Oliver Jahn:
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@Steffen Kohler, das finde ich ja super!! Schade, dass ich es selber noch nicht sehen konnte, denn die Idee finde ich ganz gelungen! Der Zoo Berlin hat seine Flusspferde im Außengehege mit den Nyalas zusammen. Hier kann man sehr viel Interaktion sehen, wobei der Nyala-Bock keine Probleme damit hat, auch mal die Flusspferde auf die Hörner zu nehmen, bzw. ihnen die Hörner ins Hinterteil zu stoßen!! Mehrfach sah ich, wie die Flusspferde sich dann recht schnell ins Wasser zurückzogen. (26.09.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Das sehe ich mit den hannoverschen Impalas ähnlich. Auch diese wirken keineswegs "abgedrängt".
Mit der Gemeinschaftshaltung ist es eben wie mit der Geselligkeit: "Beieinander" muss noch lange nicht heißen "miteinander", und viele Vergesellschaftungen funktionieren wahrscheinlich genau deswegen, WEIL die Arten wenig Interaktion zeigen und nicht um Gehegezonen, Futtersorten o.ä. konkurrieren. Trotzdem bereichern solche (funktionierenden!)Vergesellschaftungen den Tagesablauf der beteilgten Arten in irgendeiner Form. Auch im Freiland müssen ja z.B. Impalas von einer Wasserstelle weichen. wenn Zebras oder Elenantilopen den Platz beanspruchen. (26.09.2005, 00:00)
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IP66:
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Es stimmt, daß das Gehege in Köln gleichsam in eine Impala- und eine Giraffenhälfte geteilt ist. Die Arten vermischen sich jedoch gelegentlich auch, und zumindest die erwachsenen Impalas weichen den Giraffen erst im letzten Augenblick. Allerdings nutzten die Giraffen schon immer nur die dem Haus nächstgelegene Hälfte der Anlage intensiv. Daß die Impalas unter irgend einem Druck stehen, konnte ich bisher nicht beobachten. (26.09.2005, 00:00)
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Steffen Kohler:
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@Oliver Jahn: Bei einem Besuch mit den Berliner Tierparkfreunden im Zoo Halle am Samstag war ein Zwergflusspferd auf der Außenanlage, es schnappte sogar spielerisch nach einem Mandrill... (25.09.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Auch in Hannover - ob auf der "alten" Afrika-Anlage oder im jetzigen Sambesi-Gehege - bleiben die Impalas vorwiegend unter sich und haben bestimmte Lieblingsareale. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen funktioniert die Gemeinschaft mit den anderen Steppentieren. Interaktionen mit den anderen Arten habe ich früher, als ich noch praktisch wöchentlich im Zoo war, eigentlich nur zwischen dem jeweiligen Impalabock und dem Thomsongazellenbock sowie dem Elenbullen gesehen, in allen Fällen Spielkämpfe. (21.09.2005, 00:00)
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Dirk:
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In Köln trauen sich Giraffen und Impalas aber nicht über den Weg und bleiben strikt in der Nähe ihrer Ställe die jeweils an einer der langgezogenen Anlage liegen. (21.09.2005, 00:00)
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Ingo Rossi:
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In Köln werden Impalas und Giraffen zusammen gehalten, in der Schweiz in Knie stationären Kinderzoo sowie im reisenden Zirkuszoo Giraffen mit Steppenzebras.
In Köln wurde auf eine Vergesellschaftung der Elefanten bei der Planung des neuen Hauses auch aus Kostengründen verzichtet. (20.09.2005, 00:00)
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Sitara:
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Dem widerspricht, dass z. B. in Köln, wo die Elefanten im "protected contact" gehalten werden, keine Vergesellschaftung mit anderen Tierarten vorgesehen ist, ebenso wie in anderen Einrichtungen mit "protected contact", wie z. B. in Emmen. (20.09.2005, 00:00)
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Matthias Papies:
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Das es in deutschen Zoos keine Vergesellschaftungen mit Elefanten gibt, liegt nicht etwa an zu wenig Platz sondern daran, dass das im Free Contact-System kaum moeglich ist.
Beim Umgang mit Elefanten stoeren nun mal andere Tiere, egal wie der Einzelne zu Free Contact, Protected oder No Contact stehen mag. (20.09.2005, 00:00)
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Sitara:
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@ Michael Amend: "Schade,das es doch tatsächlcih deutsche Zoodirektoren gibt,die trotz ihrer Möglichkeiten für diese Form der Tierhaltung nicht viel übrig haben.Solche Analgen sind nnatülich nciht nur für die Zoobesucher äußerst attraktiv,natürlich ziehen (20.09.2005, 00:00)
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Oliver Jahn:
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Also aus den Zoos, die ich in Deutschland bisher besucht habe, sind mir keine weiteren Gemeinschaftshaltungen bekannt. Einige flugfähige Tiere, die in Elefantenhäusern mit leben oder lebten rechne ich mal nicht mit zur Gemeinschaftshaltung. Dresden wurde hier schon genannt und Magdeburg hatte mal Fliegende Hunde im Dickhäuterhaus. (20.09.2005, 00:00)
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Dirk:
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Sind eigentlich in irgendeinem deutschen Zoo Elefant mit anderen Tieren vergesellschaftet? (ich kenne nur Heidelberg wo Hirschziegenantilopen und Axishirsche die Möglichkeit haben auf die Außenanlage der Elefanten zu gelangen). (20.09.2005, 00:00)
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Oliver Jahn:
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Also Zwergflusspferd und Mandrill in Halle scheint doch nicht zu laufen! Ich fand leider keinen, den ich fragen konnte, aber bei mehreren Besuchen und bestem Wetter sah das Außengehege so aus, als hätte es seit Monaten (oder noch nie?) ein Zwergflusspferd gesehen. Keine Trittspuren, kein Kot, keine Markierungen, keine Abtrennungen (im Inneren des Hauses ist das Pärchen streng getrennt!)und auch kein Futter. Nach allem Anschein bewohnen die Mandrills die Außenanlage allein. (20.09.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Madenhacker (und Kuhreiher) wurden erstmals in Zürich mit Großtieren (Nashörnern und Flusspferden) im dortigen Afrikahaus vergesellschaftet, die Madenhacker haben dort in der Folge sogar erstmalig gezüchtet. Der Gemeinschaftshaltung sind natürlich Grenzen gesetzt - wer will schon eine Nashorn-, Elefanten- oder Giraffenaußenanlage mit Volierennetz überspannen, damit die Madenhacker nicht abhauen....
Ich meine, mal gelesen zu haben, dass die Kombination von Krokodilen und Krokodilwächtern in der Krokodilhalle des Berliner Aquariums vor -zig Jahrzehnten mal getestet wurde. Die Krokodile sollen sich über die Appetithäppchen sehr gefreut haben.... (20.09.2005, 00:00)
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Stefan Schubert:
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Im neuen Dresdner Afrikahaus gehörten zum Besatz auch Madenhacker, doch entwischen sie, wie die meisten im Haus freifliegenden Vögel durch die Tore zur Elefantenfreianlage. Einzig ein Weissscheitelrötel markierte im Innenhaus noch seinen Revieranspruch! Die freigewordene ökologische Nische besetzen seither asiatische Webervögel, die einst im Gefolge des Menschen Europa besiedelten: Sperlinge! Im Zoo Zürich leben seit Jahren erfolgreich im Nashornhaus neben Tokos und Turakos auch Kuhreiher und Madenhacker, die sich hier auch auf den Dichhäutern niederlassen. Nur dürfen sie nicht mit ins Freie. Freifliegende Kuhreiher gibt es in Nürnberg und Hannover. Diese besuchen auch die Tiere der Nachbarschaft.
Die Dortmunder Orang-Tapir-Gemeinschaft scheint geglückt zusein. Dies waren Statements des Zoos und auch hier im Forum! (20.09.2005, 00:00)
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Hannes:
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Wie sieht das eigentlich mit der vergesellschaftung von Krokodilen und Krokodilwächter aus.
Oder Madenhacker und irgendwelche Großsäuger wie Giraffen Zebras Elefanten oder so aus. (20.09.2005, 00:00)
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Ralf Wagner:
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In Halle werden Spring-& Braunrückentamarine mit Kugelgürteltieren(diese hatten schon Nachwuchs! Ist sicher nicht alltäglich!) gehalten.Auch Zweifingerfaultiere mit Weißbüscheläffchen & Dottertukanen sind gemeinsam zu beobachten. In Leipzig sind die Lippenbären mit Rhesusaffen vergesellschafftet(bis jetzt erfolgreich, beide Arten haben regelmäßig Junge)& in der Afrika-Savanne leben Grevis, Giraffen, Säbelantilopen auch noch mit Blauhalsstrauße, Hornraben & Marabus zusammen. Wie klappt eigentlich die erstmals neue Gemeinschaft der Schabrackentapire mit Orang-Utans im Zoo Dortmund? VG Ralf (20.09.2005, 00:00)
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Michael Amend:
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Keine Ahnung,wie die das in San Diego machen,jedenfalls wurde mir das gestern so mitgeteilt,sie konnten bisher keien Tiere abgeben,weil es eben schon bei Transportversuchen Verluste gegeben hat.Wie dem auch sei,wer sie sehen will,muss halt nach San Diego kommen.Heute konnte ich wunderschoene Fotos amchen,Steinboecken,Blau,/und Rotflanckenducker auf einem Bild....Habe auch eeendlich Fotos von den Kleinstboecken machen koennen...Ausserdem gibt es noch eine Reihe weitere,schoener Gemeinschaftshaltungen,hier einige Beispiele:
Weisswangengibbon/Europaeischer Fischotter
Banteng/Eurasisches Wildschwein
Watussirind(wunderschoene Schecken)Flussschwein
Riesenwaldschwein/Pinselohrschwein
Guereza/Zwergotter
Rappenantilope/Warzenschwein
Schopfmangabe/Weissnasenmeerkatze/Guereza
Goodfellow-Baumkaenguruh/Parma-Wallaby
Visaya-Pustelschweine kann man in San Diego bald schlachten,drei Anlagen im Schaubereich voll mit der SChweinerei,dazu noch ein paar Anlagen hinter den Kulissen! (18.09.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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@Michael Amend: Wenn Steinböckchen "praktisch nicht lebend zu transportieren sind", wie bringt man sie dann innerhalb des Zoos in andere Gehege? (Von Border Collies getrieben? Scherz.) Und wie sind sie nach San Diego gekommen - bzw., wie hoch war die Verlustrate beim Import?? Bei derart schreckhaften Tieren lohnt es sich ja tatsächlich, für den Transport gedachte Tiere mit der Flasche aufzuziehen. So glückte z.B. früher der Import von Thomsongazellen nach Hannover. (17.09.2005, 00:00)
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Michael Amend:
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Gazellenn sind meistesn die groessten Streithaehne in den Gemeinschaftsanlagen,so auch in San Diego.Dort wurde vor kurzem eien neue Variante ausprobiert:Kleiner Kudu,Spekes Gazellen,Rotflanckenducker und Steinboeckchen!Der Gazellenbock hat sofort die ganze Anlage als sein Revier anektiert und alle Tiere an den Rand der Anlage verdraengt,selbts den Kudubock!Fazit:Raus mit den Gazellen.DEr Rset laueft sehr gut.Neu ist eien Anlage mit Steinboecken,Rotflanckenduckern und Blauduckern,ebenso neu eien sehr schoene ANlage mit Zwergflusspferd,Blauducker,Rotflanckenducker und Wolfs Meerkatze!San Diego zuechtet mit 10 Paaren Steinboecken,und da die DInger praktishc nciht lebend zu transportiern sind,werden sie eben auf den ganzen Zoo aufgeteilt,ebenso die Ducker.Leider musste die Geminschaftshaltung Binturong/Bartaffe nach einigen Jahren aufgegeben werden,da die Affen angefangen haben,den armen Binturongs gleich Bueschelweise das Fell auszureissen!Brazza-Meerkatzen gibts nicht mehr,bei den Rotbueffeln leben jtzt die Sumpfmeerkatzen,die vorher bei den Schmidt's Weisnasen lebten,die jetzt eine Gruppe Fleckenhalsotter zur UNtermite haben.Da ich heute von 8 Stunden knapp 7 hinter den Kulissen verbarcht habe,kann ich nicht viel ueber den Zoo schreiben,morgen habe ich dafue eienn ganzen Tag Zeit.Das Pandababy lebt in einem Hochsicherheitstrakt,der nur fue einige wenige lebende Menschen zugaenglich ist. (17.09.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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Eine in der Zusammensetzung wohl einmalige Huftiergemeinschaft gab es auf der früheren Giraffenanlage in Hannover: Rotschild-Giraffen (vor zwanzig Jahren noch eine Rarität!), Große und Kleine Kudus, Senegal-Schirrantilopen und (nacheinander) Grantgazellen bzw. Blässböcke, als zeitweise Gäste auch Thomson- oder Dorkasgazellen. Sämtliche Bullen und Böcke waren meistens gemeinsam auf der Anlage! Mit einem Dorkasbock gab es allerdings Probleme: Er entwickelte sich zum "ranghöchsten" Tier der Anlage! Stand ihm eine Giraffe im Weg, stach er ihr mit den Hornspitzen ins Fesselgelenk, bis sie dem Quälgeist auswich. War irgendein weibliches Huftier brünstig, stieg ihr der Kleine nach - selbst den Giraffenkühen....
Was ich in vielen Zoos vermisse, sind Gemeinschafthaltungen kleinerer Arten, gerade im Themenbereich Afrika ließe sich da viel machen, z.B. Klippspringer/Klippschliefer, Dikdik/Zwergmanguste oder Zwergmanguste/Toko (gehen im Freiland gemeinsam auf Jagd!). Auch Löffelhunde müssten sich vergesellschaften lassen. Hat eigentlich irgendein Zoo schon mal Honigdachs und Honiganzeiger zusammen probiert? Wahrscheinlich nicht, obwohl sich dem Besucher dazu ja eine interessante Geschichte erzählen ließe. (16.09.2005, 00:00)
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Michael Amend:
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Stimmt,diese Vergesellschaftung bei Nadermann hatte ich schon voellig vergessen.Morgen besuche ich den Zoo San Diego,mal sehen,was die sich fuer ihren neuen Primatenbereich haben einfallen lassen..... (16.09.2005, 00:00)
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Michael Mettler:
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@ Sven P. Peter: In der Hodenhagen-Vergesellschaftung fehlt sogar noch eine Art, nämlich der Kulan.
Im Nocturama, dem Antwerpener Nachttierhaus, galt früher für Vergesellschaftungen der Grundsatz: Solange die Tiere harmonierten, war die geographische Herkunft egal. So lebten dort Faultiere mit Plumploris, Riesenflughunde mit Agutis und Siebenschläfer mit Blauduckern zusammen (und zwar nicht als deren Lebendfutter...).
Selbst die gängigen Vergesellschaftungen bringen ja oft Probleme mit sich, die der Besucher nicht unbedingt mitbekommt. Lest mal Zoo-Jahresberichte, wie viele Zebras und Strauße schon von Elenantilopenbullen erdolcht wurden - und trotzdem ist es eine gängige Kombination. Gnus, Rappenantilopen oder Oryx gelten dagegen als weitgehend inkompatibel, was z.B. Gelsenkirchen nicht bestätigen kann (Auskunft Gürtler).
Mein persönliches Vergesellschaftungs-Highlight - man kann sich streiten, ob im positiven oder im negativen Sinn - fand ich in einem kleinen Tierpark, nämlich im Tierpark Nadermann bei Delbrück (bei meinem zweiten Besuch war Michael Amend dabei und kann es bezeugen): Auf einer großflächigen, durch Wassergräben mit Baumstamm-Brücken darüber unterteilten Anlage leben hier eine riesige Horde von Javaneraffen, je eine Gruppe Zwergesel und Walliser Ziegen, Elenantilopen (beim ersten Besuch stattdessen Zwergzebus) und - Servale!!!! Wir unterhielten uns mit der Tochter des Besitzers, und diese versicherte uns glaubwürdig, es gäbe keine nennenswerten Probleme dabei. Tatsächlich wirkte keine der Tierarten irgendwie gestresst. Die Elenantilopen mussten allerdings provisorisch vorübergehend abgetrennt werden. Nein, nicht weil der Bulle aggressiv war, sondern weil einer der Servale versucht hatte, deren erstes Kalb zu reißen (war wohl etwas größenwahnsinnig).
Ansonsten finde ich bedauerlich, dass die Kombination Hulmans/Barasinghas in Hannover beendet wurde. Zwar gab es zwischen den Arten wohl keine Probleme, aber die Barasinghas haben die Gehegefläche trotz mehrerer Renovierungen immer wieder schnell in eine unansehnliche Schlammfläche zerlatscht. Statt es mit einer leichteren Hirschart neu zu versuchen (z.B. Axis oder Schweinshirsche), wurde das Gehege umgebaut, und der frühere hintere Bereich wird demnächst eine Gastronomie mit 400 Plätzen enthalten.... (15.09.2005, 00:00)
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Zoofan:
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Hallo!
Ich möchte hier etwas ganz klar stellen,
der obrige Beitrag vom 21.08 stammt nicht von mir,ebensowenig der unter dem Thema"Kleiner Löwe in Basel eingeschläfert"Irgendjemand bedient sich hier meines Usernamens,um dann unter diesem eben solchen Quatsch zu verbreiten.Damit werde ich mir wohl einen neuen Namen ausdenken müßen, da es ja ohne Weiteres möglich ist,das Jedermann unter den Namen der Forumsteilnehmer Beiträge verfassen kann.Eben aus diesem Grund möchte ich nicht unter meinem richtigen Namen schreiben.
(21.08.2005, 00:00)
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Zoofan:
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Ich schlage Stuttgart vor: Rote Varis und Hauskanninchen! ;=) (21.08.2005, 00:00)
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Olzooboy:
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Oh,das habe ich wohl vergessen,Emmen natürlich.Die Duisburger Gemeinschaft ist nicht ganz unfalllos gelaufen ,das eine oder andere Zebra ist den Nashörnern wohl schon"vors Horn"gelaufen...Und auch ein Pinselohrschwein wurde von einem Watussirind etwas durch die Luft befördert,was das Schwein nicht überlebt hat.....Ganz Klar,jede Vergesellschaftung birgt immer ein Restrisiko,und Unfälle passieren immer,die lassen sich nicht vermeiden,aber in Emmen,das sind keine Unfälle mehr,sondern eine nicht in allen Punkten funktioniernde Gemeinschaft,wobei die Zebras die eigentlichen Übeltäter sind und von der Anlage genommen werden sollten. (14.08.2005, 00:00)
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Matthias Papies:
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Welche Savannenanlage in welchem Zoo meinst du denn, Olszooboy? (14.08.2005, 00:00)
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R. Masell:
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In Duisburg funktioniert die Haltung von Nashörnern und Zebras aber schon seit Jahren gut. Zumindest sieht es für die Besucher so aus. (14.08.2005, 00:00)
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Oldzooboy:
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Abwarten und Tee trinken......
Die Tiergemeinschaft auf der Savannen-Anlage sieht für den Laien immer so schön harmonisch aus,das das aber nicht so ist,bestätigte mir ein Pfleger.So können die Nashörner nicht mit den Zebras zusammengebracht werden,da sich beide Arten,trotz der großen Anlage,nicht verstehen und es immer wieder zu ernsten Auseinandersetzungen kam.Diese kamen auch oft zwischen Zebras und Giraffen,sowie den Zebras und den Antilopenböcken zustande.Mal ganz abgesehen davon,das Antilopenkitze nicht auf die Anlage können,wenn die Zebras draußen sind,da diese immer wieder versuchten,die Antilopenkitze zu töten.Da tut sich doch die Frage auf,ob es nicht besser wäre,die Zebras separat zu halten,denn bisher habe ich diese noch nie auf der Anlage gesehen,immer nur die Nashörner,während die Zebras auf dem kleinen Innenhof vor dem Stallgebäue standen.Natürlich gibt es auch ständig Stress zwischen den Antilopenböcken,die deswegen auch immer voneinander getrennt werden müßen.Die größten Streßfaktoren sind und bleiben aber die Zebras. (14.08.2005, 00:00)
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Muckel Putz:
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In Hannover gibt es seit ein paar Wochen auf der Gemeinschaftsanlage von Rothschild-Giraffen,Spring- und Blessböcken auch drei Hartmann-Bergzebras.Soweit ich es beurteilen kann,haben sie sich wohl gut in die Gemeinschaft integriert. (14.08.2005, 00:00)
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MIchael Amend:
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Etliche Zoos bewußten ganz bewußt auf die Vrgeselslchaftung von Grevy-Zebras mit anderen Huftieren.Die Zoos,die es versuchten,hatten extreme Probleme damit und nahmen die Zebras wieder von der Anlage.Ich bin nicht darüber unterichtet,wie es bis jetzt iN leipzig mit den Grevy's auf der Afrika-Anlage läuft,vielleicht klappt's ja,aber Probleme müßen sich ja nicht unbedingt von Anfang bestehen...In San Antonio leben Grevy's(o,2)mit einem Paar Jimelas auf einer großen Anlage,die für die Jimelas derat viele Rückzugsmöglichkeiten und Ausweichmöglichkeiten bietet,as man sich diese Vergesellschaftung hätte sparen können,da die Jimeleas stestd auf bedacht sin,den größtmöglichen Abstand zu den Zebras zu haben.Außerdem sind es zwei Böcke,somit gibt es auf dieser Analge sicherlich keinen Jimela-Nachwuchs,den die Grvy's killen könnten.Das die beiden unter Stress standen,war Ihnen deutlich anzusehen.... (13.08.2005, 00:00)
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Oliver Jahn:
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Halle hat Zwergflusspferde mit Mandrills auf der Außenanlage zusammengebracht. Hier scheint es auch zu funktionieren. Die Innenanlagen sind getrennt, hier teilen sich die Zwergflusspferde das Gehege mit Krallenaffen. (12.08.2005, 00:00)
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Konstantin Ruske:
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Im Zoo Pilsen werden Mittelchinesische Gorale gemeinsam mit Geiern ( und Weißnackenraben) in einem großen Flugkäfig gehalten. Dies ist eine hübsche Belebung der Anlage, es muß aber erwähnt werden, daß auch schon ein goral verstorben ist, nachdem er von leicht verdorbenem Futterfleisch der geier( für die wohl noch verwertbar) gefressen hatte. Jungtiere gab es in dieser Haltung aber bei den goralen auch schon. (12.08.2005, 00:00)
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Sven P. Peter:
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Die Guerezas in Köln liegen doch fast nur in ihrem Gittergang rum. (10.08.2005, 00:00)
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Ingo Rossi:
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In Köln leben Guerezas mit den Gorillas zusammen, ohne das man nennenswerte Aktivitäten untereinander beobachten kann. Liegt ja wahrscheinlich auch an den unterschiedlichen Lebensräumen. Aber da ist halt auch die Frage, wann eine wirkliche Gemeinschaftshaltung beginnt und wann sie den Alltag der Tiere bereichert.
Denke da besonders an die Nashörner und Kuhreiher in Zürich. (10.08.2005, 00:00)
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Sven P. Peter:
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In Leipzig sind Grevys mit Giraffen und anderen Antilopen zusammen. (10.08.2005, 00:00)
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Michael Amend:
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Längst nciht alle Vrgellschaftungen,die nach Außen hin scheinbar funktionieren,tun das wirklich.Wölfe mit BÄren zusammenzuwürfeln,bedeutet sehr oft für die Wölfe enormen,negativen Streß,den sie kaum kompensieren können.Da helfen auch Ausweichgehege für ie Wölfe nciht,und einige Zoos ahben diese Form der Vergesellschaftung schnellw ieder abgeschafft.Eleneantiloppen un Giraffen bringt ebenfealls oft Probleme mit sich,selbts in großen Anlagen.Bei beiden Arten gab es schon mehrere Todesfälle in Zoos.Mit Zberas und Giraffen habe ich persönlich schon negative Erfahrungen gemacht und diese Vergesellschaftung mußte schnell wieder beendet werden.Vor allem rvy#Zebras sind derart aggressiv,das sie sich für Vegellschaftungen nicht eignen,Ausnahmen gibt es natürlich.Der San iego Wild Animal Park hielt diese in einer 15 ha großen"Anlage"zusammen mit verschiedenen Antilopen und gIraffen.Leider haben die Zeba strotz de Fläche gezielt Antilopen,spezielld eren Kälber,aufgespürt un getötet,so das die Grevys inzwischen ihr eigenes Gehege bewohnen.SEhr gut gefaäält mir die Gemeinschaft Somali-Wildesel,Dorcas-Gazellen und mendesantilopen,wenn auch sich die drei Aeten im Freiland nie begegenen werden.Auch die Gemeinschaft verschiedener Pimaten im Kölner Südamerikahaus ist sehr gelungen und klappt wohl ohne nennenswerte Probleme. (10.08.2005, 00:00)
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Werner Weyler:
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Lieber Herr Dr. Schüling,
soll dies eine Fangfrage sein. Sie haben die Antwort doch täglich vor Augen. Die Afrika- Anlage des Zoo Münster ist eine sehr schöne Anlage,die mich immer wieder begeistert. Dies will man doch als Zoobesucher sehen. Eine große Tiergemeinschaft, die sich harmonisch in einem weiten Areal bewegt. Mich stört es weniger, wenn einzelne Arten aus ganz unterschiedliche Regionen kommen. Hauptsache, die Vergesellschaftung klappt und die Tiere haben dadurch mehr Bewegungsfreiheit und Beschäftigung. Denkt man an die früheren " Heufresserwiesen ", so gab es da auch eine Vergesellschaftung sogar von Tieren, aus verschiedenen Erdteilen. Ich denke, dass es damals häufiger Probleme gab. Einfacher gesagt, man wußte nicht, welche Tiere sich miteinander verstehen, bzw. wer wen akzeptiert. Insgesamt ist eine solche Haltung mit Sicherheit immer noch eine Sache, die viel Fingerspitzengefühl und ständiger Beobachtung voraussetzt. Zum Glück findet man eine Einzelhaltung ( streng nach Art und Unterart getrennt ) in engen Gehegen immer weniger. In St. Petersburg sah ich im vergangenen Jahr noch Huftiere auf ca. 100 Quadratmeter, auf einer Schwarzdecke als Bodenbelag stehen. Die altehrwürdigen Zoos in Antwerpen und Amsterdamm präsentieren ihre Rinder und Büffel immer noch praktisch auf einem Areal, was einem Garagenvorhof gleich kommt.
Ich meine, dass man es den Tieren ansehen muß, ob sie sich wohlfühlen. Alle andere Kriterien müssen dahinter zurück treten. Früher hatte Hannover Antilopen und Gazellen in recht engen Gehegen vergesellschaftet. Den Trockengraben von 1,5 m Breite hätte jedes Tier überwunden, aber dies ist nur ganz selten und dann aus Versehen passiert.
Der Trend geht jedenfalls, nach meinen Feststellungen, immer mehr zur Gemeinschaftshaltung und auch zur Präsentation der Tiere in einem natürlichen Umfeld. Zum Klassiker Rheine, so etwas gibt es auch in Stuttgart. Die Gemeinschaft von Mähnenspringern und Dscheladas machte immer einen super Eindruck, zur Unterbringung gibt es bereits genug Kommentare.
(08.08.2005, 00:00)
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Klaus Schüling:
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Wie mißt man die Qualität einer Gemeinschaftshaltung?
Originalität?
Authentizität (natürliche Lebensgemeinschaft)?
Möglichst viele Arten?
Möglchst verschiedene Arten?
Ich hätte noch einen Klassiker nachzureichen:
Dscheladas und Mähnenschafe im Tierpark Rheine. (08.08.2005, 00:00)
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Stefan Schubert:
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Nochmals zu Schwerin: Die Gemeinschaft der Schleichkatzen und Löwen ist dort noch nicht ganz vom Tisch. In Basel funktioniert die Zusammenhaltung von Fuchsmangusten und dem "König der Savanne". So ist beabsichtigt, bei einem künftigen Umbau der Anlage mehr Tunnelröhren einzuarbeiten um bessere Fluchtmöglichkeiten zu bieten. Hier findet man aber noch eine andere interessante Lebensgemeinschaft: Nashorn und Ziegen! Die Breitmäuler geniesen die Hufe, die Ziegen das Klettern und Spazierengehen auf dem beweglichen Berg! (08.08.2005, 00:00)
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Sven P. Peter:
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Die Tiere in Augsburg sind noch zusammen, war letzte Woche da! Das wird noch ´ne ganze weile so weiter gehen, da eine unverträglichkeit zu dem alten Seehund, der die neue Anlage bewohnt, besteht.
MfG Sven P. Peter (08.08.2005, 00:00)
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Stefan Schubert:
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Die Augsburger Pinguin-Seehund-Gemeinschaft dürfte inzwischen der Vergangenheit angehören, da die Seehunde ein neues Becken erhielten (Eröffnung 07/2005), irgendein Passus im Zootierhaltungsverordnungsgesetz (oder so) bedingte das! Die Gemeinschaftshaltung in Schwerin ist ebenfalls Geschichte, da die Löwen das Fangen der Mangusten zum Sport erhoben. Leider scheidern einige vielversprechende Tiergemeinschaften. In Dresden war die Aufdringlichkeiten der Zebramangusten dem Mandrillmann zuviel und er packte sich eine, seither sind die bunten Affen alleine und die Mangusten in ihrer alten Anlage. In Heidelberg bezahlte eine Weissschwanzmanguste den nächtlichen Ausflug vom Gorilla- ins Schimpansengehege mit dem Leben. Hier gibt es übrigens auf der Rhesusaffenanlage Indische Mungos und zur Zeit auch einen Ziegenbock-vorübergehend!
Im grossen und ganzen beführworte ich Vergesellschaftungen von Tieren auch aus einander fremden Regionen, wenn es den beteiligten Arten ein Plus an Lebensqualität gibt und Interaktionen diese auch für Besucher interessanter werden lassen. Doch wenn eine geografisch korrekte Gemeinschaft harmoniert ist mir das immer noch lieber! (07.08.2005, 00:00)
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Sven P. Peter:
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@ Michael Amend:
"Geographisch unkorkete Gemeinschaftshaltungen wie in den Safariprak dagegen halte ich für Blödsinn."
Ich finde wenn sie gut funktionieren, sind sie schon gut, da die Tiere beschäftigung haben.
"Tja,ledier sind eben nciht alle Vergellsc (07.08.2005, 00:00)
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Dirk:
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Vergaß ganz den Zoo Dortmund zu erwähnen, wo Schabrachentapire sich Innen- und Außenanlage mit Sumatra Orang-Utans teilen. (07.08.2005, 00:00)
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Michael Amend:
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In Houston werden Rotflanckenducker mit Zwergflußpferden(Arnheim hat Blauducker mit Zwergflußpferden)in einer gelungenen Anlage veregsllschaftet,sehr schön auch die Gemeinschaftshaltung von Husarenaffen,Günther-Dik-Dik's und Sporenschildkröten und wie in fast jedem Us-Zoo,der diese beiden Arten hält,Bongos mit Gelbrückenducken.In san iego wure mal probiert,Rotbüffel mit Mandrills ! zusammenzuhalten.Es blieb beim Versuch, denn kurz nachdem die Mandrills ein Rotbüffelkalb erbeutet hatten,wurde der manrill-Mann vom Rotbüffelbullen im wahrsten Sinne des Wortes"plattgemacht".Tja,ledier sind eben nciht alle Vergellschaftungen erfolgreich,aber Unfälle können eben auch passieren,wie jüngst iN basel,wo nach 12 Jahren der Zebrahengst den Flußpferden zum Opfer fiel.Mit Elefanten könnte man auch mehr Tiere vergellschaften,ich kenne bisher nur Beekse Bergen,wo die Paviane auf die Elefanten-Anlage können,sowie Cabarceno,wo Wasserbüffel und Wasserböcke sich 20 ha mit den Elefanten teieln müßen.Bisher wure nur ein Wasserbüffelbulle von einem in Musth befindlcihen Elefantenbullen"um die Ecke gebracht". (06.08.2005, 00:00)
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Matthias Papies:
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Da ich hier neu im Forum bin, erstmal Hallo an alle.
Ich bin Zeit einigen Tagen im Zoo Dvur Kralove und die Vergesellschaftungen, die es hier gibt, sind groesstenteils auch gelungen.
Im alten Zooteil:
1. Saebelantilopen und Chapmann-Zebras
2. Grosse Kudus, Blessboecke, Kirks Dikidiks und Marabus
3. Springbock, Sitatunga und Sekretaer
Sommergehege:
4. Streifengnu, Rappenantilope, Damarazebra, Sattelstorch, Marabu und Perlhuhn
5. Somaliwildesel, Addax und Dromedar (Dromedare sind aber waehrend die Esel Junge haben in einem eigenen Gehege)
6. Impala, Nyala, Ellipsenwasserbock, Kronenkranich, Krauskopf-, Rosa- und Roetelpelikan
7. Blessbock, Grosse Kudu, Weisnackenmoorantilope und Arabische Oryx
Hierbei gefaellt mir besonders die Anlage mit Damarazebras, Gnus und Rappenantilopen. Die Anlage ist aeusserst gross mit vielen Huegeln und Baeumen gut strukturiert. Und dort dann Gnus, Zebras und Rappenantilopen in Herden von jeweils etwa 10 Tieren grasen zu sehen, ist einfach fantastisch.
Dann hat Dvur Kralove natuerlich auch noch seine Safari:
Gehege 1:
Elenantilope, Grevyzebras, Watussi, Litschiwasserbock, Impala und Streifengnu
Gehege 2:
Weissbartgnu, Defassawasserbock, Pferdeantilope und Nyala. (06.08.2005, 00:00)
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Stefan Schubert:
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Ein in Sachen Gemeinschaftshaltungen sehr interessanter Zoo ist der Tierpark Hellbrunn in Salzburg! Der grosse Afrika-Bereich wird dominiert von den Breitmaulnashörnern, Grevyzebras, Beisa-Oryx, Litschi-Wasserböcke und Aldabra-Riesenschildkröte. In einem Sumpfland findet man Sitatungas, Heilige Ibisse, Sattelstörche, Kronenkraniche und Pelikane. Der Clou ist in meinen Augen aber die Vergesellschaftung von Pinselohrschweinen und Weissscheitelmangaben! Eine weitere Besonderheit hier sind Scheinwerfer an den Gehegen, die an einigen Sommerabenden den Park zur "Nightsafari" ausleuchten! (06.08.2005, 00:00)
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Dirk:
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Sehr interessant ist auch die Vergesellschaftung von Breitmaulnashörnern mit Schakalen in Münster. Dort gibt es auch eine große Afrikasavanne mit vielen unterschiedlichen Tierarten. Dort leben ebenfalls die Gorillas mit Rotscheitelmangaben zusammen. (06.08.2005, 00:00)
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Michael Amend:
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Besispiele für interesannte und sehr schöne Gemeinschaftshaltungen gibt es gerade aus den USA unzähöihe.Geographisch unkorkete Gemeinschaftshaltungen wie in den Safariprak dagegen halte ich für Blödsinn.In Emmen gefällt mir sehr die Gemeinschaftshaltung von Elchen,Waldbisons und TRompeterschwänen.Ein Paradies für Vergesllaschaftungs-Fans ist San Diego.Im Zoo werden Rotbüffel,DeBrazza-Meerkatzen und Fleckenhals-Otter zusammnen geahlten sowie Binturongs und Wanderus.Eine fantastsiche Kopje-Anlage wird von Klippspringern,Klippschliefern un Zwergmangusten bewohnt.Um nur einige Beispiele zu nennen.Im Wild Animal Park ominieren die gigantischen,mehrere Hektar großen Gemeinschafts-Anlagen Süafrika,Ostafrika un Asien den Park.In en drei GRoßgehegen weren unzählige Huftierarten zusammengehalten.Geographisch nciht ganz korrekt untergebarcht sind die Rothschild-Giraffen im Süafrika-Gehege.Da aber im Ostafrika-Gehege bereits eine GRuppe Netzgiraffen lebt und man natürlich Mischlinge beider Unterarten verhindern will,sind die Rothschildis eben in Südafrika.Dem Normalo-Zoobesucher fällt das ja nicht auf.Okapis leben mit Maxwell-Duckern,Riesenelen mit Rotstirngazellen,
Spitzmaulnashörner mit Steppenzebras zusammen.Aber auch hierzulande gibts tolle Vergesellschatungen.In Lanau habenw ir Rotucker,Streifengnus,Bergzebras,Kronenkraniche und Graukopf-Kasarkas auf einer Anlage,und auch in Hannover weren ja gerade im Sambesibereich verschiedenste Arten miteinander veregesellschaftet.Schade,das es doch tatsächlcih deutsche Zoodirektoren gibt,die trotz ihrer Möglichkeiten für diese Form der Tierhaltung nicht viel übrig haben.Solche Analgen sind nnatülich nciht nur für die Zoobesucher äußerst attraktiv,natürlich ziehen auch die Tiere daraus ihre Vorteile.Diese liegen auf der hand und brauchen glaube ich,nicht weiter erwähnt zu werden.Jedenfalls bin ich schon seh gespannt,welche Vergellschaftunen ich jetzt bei meiner zweiten USA-Reise zu sehen bekomme. (05.08.2005, 00:00)
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Sven P. Peter:
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Hagenbecks Tierpark hat die Gemeinschaftshaltung von Nashörnern und Geparden glaub ich für 2015 angesetzt.
MfG Sven P. Peter (05.08.2005, 00:00)
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Stefan Schubert:
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Interessantes Thema! Mir gefiel im ARTIS-Zoo Amsterdam die Haltung von Zebra,Gnu und Erdmännchen sehr gut. In den USA soll es aber ein Gemeinschaftsgehege für Breitmaulnashörner und Geparden geben! Das wäre sicherlich interessant zu sehen! (05.08.2005, 00:00)
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Sven P. Peter:
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Hallo
wo begindet sich die beste gemeinschaftshaltung, und aus welchen Arten besteht diese?
Ich finde dieim Serengetipark am interessantesten (ob am besten muss ich nochma überlegen):
Mantelpaviane
Trampeltiere
Schwarzbären
Strauße
MfG Sven P. Peter (05.08.2005, 00:00)
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