
| WolfDrei: | EAZA News: Angestrebt wird zwischen der (nord)amerikanischen und europäischen Zooassoziation eine Schwerpunktbildung in Sachen Tapirhaltung. Die Amerikaner wollen sich auf Schabracken-und Bairdtapir konzentrieren, im Gegenzug soll(will) "Europa" vemehrt den amerikanischen "Flachländer" halten. Vom Bergtapir war keine Rede. (02.12.2008, 19:33) | ||
| Martin Stummer: | Falls mich jemand kontaktieren will...in Sachen Bergtapir dann bitte per email: martinstummer@yahoo.com So gut wie alle Bergtapire die je gefangen und von Quito/Ecuador exportiert wurden,stammen von mir MfG Martin Stummer Ecuador, Philippinen und jetzt Berlin (02.12.2008, 18:29) | ||
| Michael Mettler: | @Langhals: Keine Ahnung, ob es eine europäische oder Welterstzucht war, aber die Erstzucht des Flachlandtapirs für die Britischen Inseln erfolgte im Februar 1882 in London (und die britische Erstzucht des Schabrackentapirs im Juli 1921 ebenfalls dort). Andere Tapirarten wurden dort offensichtlich auch in historischer Zeit nicht gezüchtet. (17.12.2006, 16:09) | ||
| Langhals: | Der lebt tatsächlich noch ? Ich dachte, er wäre längst tot. Sollen nach ihm Flachlandtapire weiterhin in Darmstadt gehalten werden ? (15.12.2006, 13:20) | ||
| Sascha M.: | Zur Frage 1 von Langhals: In Darmstadt lebt noch der ca. 30 Jahre alte Tapir "Christoph". (15.12.2006, 12:50) | ||
| Oliver Jahn: | @Niedersachse, im zweiten Tapir-Thread hier habe ich nun schon zwei mal leise angemerkt, dass die Zahl aus dem Artikel nicht stimmt. In Deutschland nach dem Beitrag von :? wurde bei Nill in Stuttgart ein Schabrackentapir 1894 geboren und ich vermerkte in Breslau 1897 eine Geburt mit Aufzucht. Beide Städte zu dieser Zeit zweifelsfrei in Deutschland. (14.12.2006, 21:17) | ||
| Niedersachse: | Ich hab den Artikel beim Googlen von Tapir gefunden und jetzt als pdf.Datei aufm PC. Ich zitiere einfach mal den Auszug mit der Schabrackentapirzucht: "Nachzuchten des Schabrackentapirs überlebten erstmals 1929 in Leipzig und 1934 in Dresden." Danach heißt es nicht unbedingt, dass es die Erstzucht ist. Da hab ich wohl paar Infos rein interpretiert, die da nicht stehn. Aber vielleicht waren es die ersten Tiere, die auch überlebten. Wo soll den die Erstzucht gewesen sein? Zum Bergtapir steht nur, dass die erste Geburt bei einem Tierhändler in Deutschland statt fand. In der Kopfzeile des Artikel steht Tiergarten Rundbrief 2/2004 (14.12.2006, 16:27) | ||
| Langhals: | @Niedersachse. Wo finde ich diesen Artikel ? Da stimmt einiges nicht, z.B die Info mit der Erstzucht eines Schabrackenapirs 1929 in Leipzig.Interressant finde ich dagegen die Info mit der Geburt eiens Bergtapirs 1968 bei einem deutschen Tierhändler. Wer war das und wo soll die stattgefunden haben ? Bei Martin Stummer in Ekuador vielleicht ? Dann hätte er darüber in seinem Artikel etwas geschrieben, und er war der einzige Tierhändler, der mit Bergtapiren gehandelt hat, alle in Europa und in den Usa gehaltenen Bergatpire wurden von Stummer geliefert. (14.12.2006, 15:46) | ||
| Niedersachse: | Irgendwann hab ich im Netz einen Artikel mit dem Titel: Geheimnisträger mit Geschichte - 190 Jahre Haltung und Zucht von Tapiren in Deutschland. Die ersten Tiere wurden zwischen 1812 und 1816 in der Könglichen Würtembergischen Menagerie gehalten. Welche Art steht da leider nicht. Die erste Schabrackentapire gab es 1864 im Hamburger Zoologischen Garten (nicht zu verwechseln mit Hagenbeck). Im Hamburger Zoo gab es 1868 die erste Geburt eines Flachlandtapir, das Tier soll beim Import schon tragend gewesen sein. Die erste Geburt eines Schabrackentapir fand 1929 im Zoo Leipzig statt. keine Ahnung ob das auch welt- und europaerstzuchte, aber 100%ig deutscher. 1968 fand die weltweit erste Geburt eines Bergtapir bei einem deutschen Tierhändler statt. (14.12.2006, 15:33) | ||
| Langhals: | Ich habe drei Fragen zu Flachlandtapiren in Zoos: 1. Hält Darmstadt noch Flachlandtapire ? 2. Welcher Zoo der Welt zeigte die ersten Flachlandtapire ? 3. Wem gelang die Welt,-Europa ,- und Deutschlanderstzucht ? In habe in meinem Archiv dazu nichts gefunden. Danke für die Hilfe ! (14.12.2006, 14:50) | ||
| Konstantin Ruske: | Im Zoo Berlin ist aus Herberstein/ Österreich ein neuer Flachlandtapir angekommen. (08.12.2006, 09:07) | ||
| Michael Mettler: | Betrifft zwar nicht die Tapire, aber da die Artenvielfalt dieser Ecke in Leipzig nun auch Thema ist, wollte ich sie noch um Große Kudus (habe ich dunkel zusammen mit den Grevyzebras in Erinnerung), die bis zum Bau der Elefantenanlage bestehende, erst kurz vorher erstellte Anlage für Erdmännchen und die Zwergotteranlage auf dem Schmuckhof (neben dem Flusspferdgehege) ergänzen! (07.12.2006, 21:38) | ||
| Langhals: | Dann kamen die Bergtapire im Winter nicht ins Elefantenhaus ? Das würde erklären, warum sie nicht im Text zum Elefantenhaus in den Zooführen erwähnt werden, die beiden anderen Tapir-Arten hingegen schon. (07.12.2006, 21:18) | ||
| Oliver Jahn: | Es gab mehrere dieser Anlagen in einer Reihe und sie fielen erst der neuen Elfantenanlage zum Opfer. Das spezielle Gehege, in dem die Begtapire waren, hatte auch ein Haus und in das Badebecken floss vorgewärmtes Wasser. In diesem Gehege wurde bis kurz nach dem Krieg sogar mal ein zahmes Spitzmaulnashorn gehalten, später dann verschiedene Schweine, Ponys, nach den Bergtapiren auch noch einzelne Zwegflusspferde. Meines Wissens aber wurden die Bergtapire in dieser Anlage das ganze Jahr über gehalten, da der Stall beheizbar war. Zwei andere Gehege in dieser Reihe waren lediglich Sommerunterkünfte, diese allerdings für Flachlandtapir und Schabrackentapir, welche im Winter in den Boxen im Dickhäuterhaus gegenüber der Elefanten gehalten wurden. (07.12.2006, 20:50) | ||
| Langhals: | @Wolf Drei. Vielen Dank für die Infos. Ich hätte nicht gedacht, das die Leipziger Bergtapire sogar noch weniger Fläche zur Verfügung hatten, als die Frankfurter, die hatten außen immerhin 80 qm, was schon sehr klein ist...Hatten die Bergtapire in Leipzig wenigstens einen Schutzraum an der Außenanlage ? Im Herbst mußten ja die Tiere umständlich ins Elefantenhaus umgesiedelt werden und ich könnte mir vorstellen, das die Tiere dort keine Möglichkeit hatten, an die frische Luft zu kommen und folglich den ganzen Winter lang in einem stark geheiztem Haus verbringen mußten, was für eine Gebirgsart wie den Bergtapir sicherlich nicht gut sein dürfte. (07.12.2006, 14:37) | ||
| Wolf Drei: | noch ein Nachtrag: die Tapiranlage in Leipzig befand sich rechts vom Elefantenhaus zusammen in der Reihe mit Stachelschweinen, einer Amphibien-Reptilienanlage, am Ende des Wurmfortsatzes befanden sich die Grevys, auf der anderen Seite dann die Damagazellen,zeitlich davor die Buntböcke, parallel zu den Tapiren auf der anderen Seite die Zwergflusspferde. (07.12.2006, 13:35) | ||
| Wolf Drei: | @Langhals:Die Fläche in Leipzig betrug für die Bergtapire sicher nur maximal 50 Quadratmeter! Nach Auszug des Weibchens nach Stuttgart waren dort die ersten Leipziger Babirusas untergebracht. (07.12.2006, 11:12) | ||
| Langhals: | Wie war denn die Anlage für die Bergtapire in Leipzig, auf den Fotos sieht man nur, das sie ebenfalls verklinkert war, sie hatte Sandboden und ein kleines Wasserbecken. Für welche Tiere wurde die Anlage nach den Bergtapiren benutzt ? (07.12.2006, 10:14) | ||
| Oliver Jahn: | Sie ist in Stuttgart gestorben. Nach Leipzig ist danach nie wieder ein Bergtapir gekommen. (06.12.2006, 21:17) | ||
| Langhals: | Ja, und die wurde laut Forum von 1978 bis 1981 in Stuttgart gehalten. Ist die in Stuttgart gestorben oder wieder zurück nach Leipzig ? (06.12.2006, 18:13) | ||
| Michael Mettler: | @Langhals: Der letzte Leipziger Bergtapir war doch die in Stuttgart eingestellte Kuh, oder? (06.12.2006, 17:55) | ||
| Langhals: | Was ist eigentlich mit dem letzten Leipziger Bergtapir passiert ? Der müßte doch so Mitte der 80 iger Jahre gestorben sein , oder ? (06.12.2006, 17:06) | ||
| Rüdiger: | Also habe ich unter Zoos in Frankreich erfahren, dass der Zoo Mulhouse die Schabrackentapirhaltung aufgegeben hat. Schade, denn es war eine der seltenen ,guten Nachzuchtstätten in Europa. Leider har die Tuberkulose das ganze gestoppt! (02.12.2006, 11:44) | ||
| Langhals: | Es wurde doch mal nach Fotos der Leipziger Bergtapire gefragt, im Buch " Seltene Tiere stellen sich vor"finden sich gleich vier, drei schwarzweiße und ein Farbfoto ! (29.11.2006, 20:16) | ||
| Mel: | @Oliver Jahn: Die Tierklinik hatte damals einen Bereich an den auch Außenställe angeschlossen waren. Ich glaube dieses Bild auch mal gesehen zu haben und bin mir eigentlich ziemlich sicher, das dieses nicht auf dem Gelände der tierklinik gemacht wurde. (23.10.2006, 00:56) | ||
| Oliver Jahn: | Noch mal zu den Schabrackentapiren im TP Berlin. Hatte die Tierklinik auch einen Außenbereich mit Freianlage? In der Chronik 50 Jahre Tierpark Berlin gibt es auf Seite 75 ein Foto von einem Schabrackentapir in einem Freihgehege. Ist das aus der Tierklinik? (22.10.2006, 21:57) | ||
| Stefan: | Habe gerade mal nachgesehen: Sämtlicher (zumindest mir bekannter) Baird-Tapir-Zoo-Nachwuchs aus 2006 ist männlich. Neben den zwei Wuppertaler Jungs können auch die AZA-Zoos Miami und Milwaukee "nur" mit männlichen Jungtieren aufwarten. Zufall oder hat man in der Fachwelt schon etwas über einen Geschlechter-Bias bei Tapiren gelesen? Aus der Erinnerung weiß ich nur, dass man beim Zwergflusspferd einen überproportionalen Anteil an weiblichen Jungtieren in Gefangenschaft hatte. Wird so jedenfalls schwer werden, neue Haltungen in Deutschland/Europa zu etablieren... (22.10.2006, 21:16) | ||
| Mel: | Was dieses benannte Wendeschildbetrifft war die andere Seite auf Zwergflußpferde bezogen. ich habe sie selber in Jungenjahren nur einmal dort gesehen, bin mir aber ganz sicher in einem alten Zooführer ein Bild gesehen zu haben das ein zwergflusspferd vor den damals dortigen Stallgebäude zeigt. Es gab damals nur 5 Gehegegebäude in dieser Holzbauart. Wiesente, Bisons, Nashörner, Elfeanten und Giraffen. Und da Bisons, wiesente und giraffen definitiv ausgeschlossen werden können bestätigt sich die Haltung. Gruß Mel PS Wenn ich mal etwas zeit habe (im Moment sehr viel Stress durch arbeit) schaue ich mal ob ich das Bild noch finde. (09.10.2006, 23:22) | ||
| Karsten Vick: | @Dennis K: In Dathes TP-Wegweisern wird der Schabrackentapir immer an dieser Stelle erwähnt, von 1965 bis 1983. Genau wie Lippen- und Malaienbär, die auch nicht zu sehen waren. Auf der Fläche zwischen Eingangsgebäude und Malaienbärhaus, wo jetzt Kranichzuchtgehege sind, gab es damals Gehege für Panzernashörner, Elefanten und Spitzmaulnashörner. Ich kann mich gaanz dunkel erinnern, dass das rechte Gehege eine doppelte Besetzung hatte, also ein drehbares Schild, wie es vor ein paar Jahren noch an der Baribalschlucht stand. Ich weiß nun nach 23 Jahren aber nicht mehr, ob die 2. Art dort Zwergflusspferd oder Schabrackentapir war (war sowieso egal, denn das Tier war nie zu sehen). Die Angabe von Mulan, dass die Tapire im Tierkrankenhaus lebten, steht in einem Milu-Artikel. Demnach waren sie an einer ganz anderen Stelle untergebracht, denn die Tierklinik ist soweit ich weiß, auf dem Wirtschaftshof. (09.10.2006, 20:31) | ||
| Mulan: | @Dennis K. Das stimmt nicht, die Tapire lebten die ganze Zeit im Tierkrankenhaus hinter den Kulissen. (08.10.2006, 17:24) | ||
| Dennis K.: | @Mulan.In einem zooführer von 1974 (Titelbild: Baumkänguruh) steht aber, das die Schabrackentapire eine Anlage neben den Zwergflusspferden hätten und damit auch für Besucher zu sehen wären müßten? (08.10.2006, 14:29) | ||
| Mulan: | Wenn wieder Schabrackentapire nach Berlin, dann in den Tierpark in eine große Anlage, eventuell vergesellschaftet mit Hirschen und / oder Hirschziegenantilopen, wenn tiergeographisch gesehen nicht ganz korrekt, aber dafür gibt es in Deutschland mindestens 12678 andere Beispiele. (08.10.2006, 06:33) | ||
| Schweizert: | Mulan Meine Kurzanmerkung war ein Kommentar von einem Berliner und der bedauert es sehr diese schöne Ttapirspecies nicht mehr in beiden Berliner Tierparks zu sehen. Vielleicht schafft es ja Berlin -Friedrichsfelde wieder mit seinen grösseren Zooflächen diese Malayantapire zu zeigen in Zukunft.Natürlich sind die Zeiten grössee Tieransammlungen vorbei und die artgerechte Haltung lässt noch an manchen Stellen in Tierparks und Zoos zu Wünschen übrig ! Ein direkter Vergleich der Südamerikaner und Schabracken, wie in Dortmund hat aber auch seinen Reiz. (07.10.2006, 19:46) | ||
| Mulan: | @Dennis K. Es wäre zuviel gesagt, würde man den Schabrackentapir als Traditionsart für Friedrichsfelde nennen. Diese wurden dort zwischen 1963 und 1984 gehalten, und zwar hinter den Kulissen in der Tierklinik, also nicht für das Publikum sichtbar. Zu den beiden Weibchen, die 1963 und 64 direkt importiert wurde, kam 1966 ein in Basel geborenes Männchen dazu. 1967 und 1968 wurde je ein weibliches Jungtier aufgezogen, ein drittes Jungtier kam 1977 tot zur Welt. Ich weiß leider nicht, warum die Tiere nie in den Schaubereich kamen,vielleicht weiß das Jemand. @Rüdiger Die Schabrackentapire im Zoo Berlin hatten nicht " ausgedient " unter der Direktion von Herrn Frädrich. Der Zoo Berlin hatte nie Glück mit seinen Schabrackentapiren. Obwohl die Art seit 1966 gehalten wurde, dauerte es sehr lange, bis ein Jungtier zur Welt kam, das war 1995. Die Mutter des jungen Bullen " Hanno " kam aus Nürnberg nach Berlin. Leider starb im gleichen Jahr das zweite, aus München eingestellte Weibchen an einer Herpesinfektion. Dieses Weibchen war hochträchtig. " Hanno " wurde 1996 als Leihgabe nach London abgegeben. Seine Mutter brachte 1996 erneut ein Kalb zur Welt, den Bullen " Nico ", und aus Stuttgart kam ein 19 jähriges Weibchen namens " Lydia " nach Berlin. 1998 starb an einer Herpesinfektion der Zuchtbulle " Bernhard ". Um die Zucht fortzuführen, kam 2000 als Leihgabe ein Bulle aus Antwerpen nach Berlin, der sich aber mit dem Zuchtweibchen nicht vertrug. Deswegen wurde eine künstliche Befruchtung durchgeführt, die nicht erfolgreich war. 2001 starb das Stuttgarter Weibchen und aus Dortmund kam ein neuer Bulle namens " Paul ". Dieser paarte sich auch mit dem Weibchen. 2002 starben das Zuchtweibchen an einer Gehirnblutung und " Paul ", der schwer erkrankte und eingeschläfert werden mußte. Und zu guter Letzt mußte auch der 30 jährige Antwerpener Bulle eingeschläfert werden und damit wurde die Haltung von Schabrackentapiren beendet, zu Gunsten der Flachlandtapire, die dadurch erheblich mehr Platz haben. Der Zoo hat sich für eine Tapirart entschieden, um diese vernünftig und artgerecht zu halten. Ich begrüße diese Entscheidung sehr , da sie durchdacht ist und von großer Verantwortung zeugt. Die Zeiten großer Tiersammlungen sollten auch in Berlin der Vergangenheit angehören, und wie gesagt, mit " ausgedient " hat das Nichts zu tun. Bitte recherschieren Sie vorher , bevor Sie solche Behauptungen aufstellen. (07.10.2006, 19:32) | ||
| Rüdiger: | Sorry hatte den alten Threads nicht bei Dickhäutern gefunden. so habe ich leider einen neualten Thread am richtigen Ort neueröffnet. Sorry ich wollte keine Verwirrung stiften. Unter des Einfluss des vorherigen Zoodirektor von Berlin ,hatten die Schabracken ausgedient . Jetzt wo Dr. B. an beiden Rudern sitzt kann sich das bald wieder ändern . Mal abwarten , was sicch tut! Ich werde ihn mal kontaktieren zu diesem Thema . (07.10.2006, 18:50) | ||
| Michael Mettler: | @Langhals: Nein, den alten Thread gibts noch, er schreibt sich lediglich mit Bindestrich. Rüdiger hat unnötigerweise ein neues Thema unter altem Namen eröffnet. (07.10.2006, 17:46) | ||
| Dennis K.: | Wie sieht eigentlich die zukunft der Tapire in Berlin aus? wird wieder einer der Zoos Schabrackentapire halten? Das war in Friedrichsfelde ja fast ne Trationsart. (07.10.2006, 17:34) | ||
| Langhals: | Was ist denn aus denn ganzen vielen Einträgen im Beitrag " Tapirschwund " geworden ? Wurden die alle gelöscht ? Warum ? (07.10.2006, 17:29) | ||
| Stefan: | Ich möchte die Diskussion zum Mittelamerikanischen Tapir gerne aus dem Thread News im Thread Tapirschwund weiterführen. @Mulan: Sie schrieben, der Mittelamerikanische Tapir sei ein Auslaufmodell. Dem möchte ich widersprechen. Es gibt nämlich - ganz im Gegenteil dazu - gerade hoffnungsvolle Entwicklungen beim Management dieser Tiere. Wie ich erfahren konnte, brachte ein Workshop letztes Jahr nämlich erstmals neben den Vertretern aus AZA-Haltungen auch einige der insgesamt 14 (unorganisierten) mittelamerikanischen Halter zusammen. Das große Problem zur Zeit ist nämlich, dass der für eine Zucht notwendige Transfer zwischen einigen mittelamerikanischen Staaten untereinander aber auch zwischen selbigen und US-amerikanischen AZA-Einrichtungen nur sehr eingeschränkt bzw unmöglich ist (zB Nicaragua und Honduras). Manchmal geht in Lateinamerika die Haltung kaum über die Beherbergung von konfiszierten Tieren hinaus, wobei andere Einrichtungen wiederum regelmäßig züchten (Panama, Costa Rica). Es gibt z.B. eine Haltung mit dem Namen Villa Griselda in Panama, die ca. 14 Bairds-Tapire in ihrem Bestand hat, die zum größten Teil auf Nachzuchten aus Gefangenschaft zurückgehen. Solche bislang nicht international organisierten Haltungen könnten enorm von einem Knowledge- und Exchange-Network profitieren. Diese Vorbereitungshandlungen koordiniert ein Team um Alan Shoemaker und Lewis Greene. In einem Aufsatz der beiden konnte ich eine interessante Erkenntnis aus dem erwähnten Workshop entnehmen: In 13 Mittelamerikanischen Zoos werden insgesamt mehr Bairds-Tapire (49) gehalten als in den 16 AZA-Einrichtungen, wobei 27 der Tiere aus mittelamerikanischen Zoos Geburten in Gefangenschaft sein sollen (der AZA-Bestand besteht demnach ausschließlich aus Nachzuchten). Ich bin der Meinung, dass solche notwendigen und wichtigen grenzüberschreitenden Zusammenschlüsse für die Lage des Bairds-Tapir in Zoos für die Zukunft hoffen lassen. Die von mir zitierten Zahlen deuten darauf hin, dass bei optimalem Management, Knowledge-Exchange und Überwindung der Transferverbote eine Verbreitung des Bairds-Tapirs in Zoos dieser Welt ähnlich möglich sein könnte wie mit Flachland- und Schabrackentapiren. Ich weiß leider nichts über die Gründe für die lange Zuchtpause der Bairds-Tapire in Wuppertal seit der dortigen europäischen Erstzucht 1998. In 2005 jedoch kam es wieder zu einer Geburt (leider verstarb das Jungtier kurze Zeit später wegen Lungenentzündung). 2006 jedoch kam mit Chico ein gesundes Männchen zur Welt. Wenn jetzt zum zweiten Mal eine Geburt vermeldet werden kann (Bestätigung von offizieller Seite steht ja noch aus), dann finde ich, sollten sich die interessierten Halter nicht den Mut nehmen lassen, alles für die Ex-Situ-Etablierung dieser bedrohten Tierart zu unternehmen und junge bestehende Netzwerke nutzen und ausbauen. Wohlgemerkt: Ich bin kein Biologie-Experte - nur interessierter Laie (07.10.2006, 17:22) | ||
| Rüdiger: | Hat der Zoo Mulhouse schon ein neues Schabrackentapirweibchen erhalten ? (06.10.2006, 10:17) |
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