
| Ralf Sommerlad: | 76? Die Skepsis scheint berechtigt.... (17.04.2008, 16:17) | ||
| Michael Mettler: | Ich weiß zwar nicht mehr, aber vor ziemlich genau einem Jahr war der 75. Geburtstag von Cheeta schon mal im Thread "Hohes Alter bei Menschenaffen" Thema einer skeptischen Diskussion :-) (15.04.2008, 10:36) | ||
| Sacha: | In der Online-Ausgabe der Bild wird der 76.!!!! Geburtstag des "Tarzan"-Schimpansen Cheeta vermeldet. Das Alter erscheint mir doch etwas gar hoch, so dass ich trotz angeblichem Guiness-Buch-Eintrag daran zweifle. Weiss jemand mehr? (15.04.2008, 09:49) | ||
| Jennifer Weilguni: | Tschuldigung, wenn ich jetzt böse Gedanken habe :-) Aber.. vieleicht war das Kind ja auch gekauftes Tigerfutter ? So knappe 50 Euro (wiegt ja viel weniger als eine Kuh). Nein aber ernsthaft, ich bin ja nicht wirklich gegen Lebendfütterung im Zoo, aber das sollte nicht zu einer derart perversen Besucherbelustigung dienen ! Aber nun gut.. was Tiere angeht, so schreiben die Chinesen ja genügend dunkle Kapitel in ihre Geschichtsbücher. (23.05.2007, 08:57) | ||
| Daniel: | Streicheln, füttern, in China ist alles möglich Die Kinder kichern, die Erwachsenen fotografieren. Vor ihren Augen zerreißen Tiger eine lebendige Kuh. Ein perverser Spaß für die ganze Familie in einem chinesischen Zoo. Diese Schockbilder filmte ein britisches TV-Team im Wildreservat Harbin (Nord-China). Familien werden durch den Tierpark gekarrt – am Ende erwartet sie eine blutige Überraschung: Die vergitterten Busse parken im Halbkreis um ein Rudel sibirischer Tiger. ... An Bord der Busse große Heiterkeit: Einige Besucher haben am Eingang des Parks lebendige Hühner und Enten gekauft, 4 Euro das Stück. Durch eine Klappe werfen sie das Federvieh ins Freie, wo die Tiger es mit ihren Pranken erschlagen. Auch eine Kuh kann man kaufen – für 150 Euro. Bilder und mehr: http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/05/23/tierschuetzer-protest/tiger-quaelerei.html (23.05.2007, 08:33) | ||
| Jennifer Weilguni: | Der Tigerangriff ereignete sich im Zoo von Kunming (Provinz Yunnan) in China. Dort konnte man sich für umgerechnet 1,50 Euro mit dem vermeindlich zahmen Tier fotografieren lassen. Der Krokodilangriff ereignete sich im Yintan-Park (einem Vergnpügungspark) in der Stadt Beihai, ebenfalls China. Ich denke übrigens nicht, dass (tödliche) Unfälle in Zoos heute häufiger sind, als früher. Früher gab es nur einfach noch keine BILD :-) ( Und auch keinen Springer-Verlag) Und noch eine kleine Anmerkung am Rande.. nicht nur Angriffe von Tieren können tödlich enden. In Wemahitchka/Florida machte ein 800 kg schwerer Kamelbulle der Zoobesitzerin ein Ende, indem er sich kurzerhand auf die drauf setzte. Autsch. (21.05.2007, 16:00) | ||
| Michael Mettler: | Ebenso interessant wie aufschlussreich, dass zu einer der Tigerattacken und zum Krokodilvorfall keine Lokalitäten genannt werden. Der Elefant war jedenfalls anscheinend kein "Zootier" - oder gibt es jetzt schon Zoos in vietnamesischen Dörfern? (21.05.2007, 14:25) | ||
| Sebastian: | Zwar nicht Bild, aber Axel Springer; AOL in Zusammenarbeit mit "Welt online": Teaser: Tötet Knut auch bald Menschen? Immer öfter kommt es in Zoos zu tödlichen Angriffen auf Besucher und Pfleger. Wenn Zootiere Menschen töten Acht Jahre lang kümmerte sich ein 42-jähriger Pfleger um einen Tiger im Süden Chinas, dann griff dieser ihn an und tötete ihn. In Vietnam wiederum lief ein misshandelter Elefant Amok und tötete seine beiden Peiniger. Immer öfter kommt es in Zoos zu tödlichen Angriffen auf Menschen. Ein brünstiger Tiger hat in einem Zoo im Süden Chinas seinen langjährigen Pfleger getötet. Der 42-Jährige habe das Gehege des Tigers gereinigt, als das Tier ihn angegriffen habe, berichtete die „Jugendzeitung“ am Montag. Der Tiger habe den Mann in den Hals und in die Beine gebissen. Ein Kollege sei dem Pfleger zu Hilfe geeilt, habe den Mann jedoch nicht retten können. Er sei in einem Krankenhaus in Sanya in der Provinz Hainan gestorben. Der Pfleger hatte sich etwa acht Jahre lang um das Tier gekümmert, das zur Zeit des Unglücks wohl wegen der Paarungszeit besonders aggressiv war. In den vergangenen Monaten war es wiederholt zu tödlichen Angriffen von Zootieren auf Menschen gekommen. So attackierte ein Tiger im Februar ein sechsjähriges Mädchen, als dieses für ein Foto posiert hatte. Zwei Monate später wurde ein neunjähriger Junge von Krokodilen zerfleischt, der zusammen mit drei Freunden in das Gehege geklettert war und die Tiere mit Stöcken und Steinen gereizt hatte. Letzte Woche tötete ein Moschusochse eine Pflegerin im Berliner Zoo. In Vietnam wiederum ist ein misshandelter Elefant Amok gelaufen und hat seine beiden Aufseher getötet. Die beiden hätten das 25 Jahre alte Tier, das nur noch einen Stoßzahn besaß, den ganzen Tag gezwungen, Bäume umzureißen und ihm kein Fressen gegeben, berichtete ein Dorfvorsteher in Thanh Hoa rund 150 Kilometer südlich von Hanoi. Der taube Elefant habe die beiden Männer mit seinem verbliebenen Stoßzahn aufgespießt und sei anschließend in den Wald geflüchtet. Die Dorfgemeinschaft werde das Tier jetzt jagen und töten. http://nachrichten.aol.de/Panorama/Wenn-Zootiere-Menschen-toeten-859844053-0.html (21.05.2007, 13:38) | ||
| Jennifer Weilguni: | Och menno, jetzt geht das schon wieder los :-) Also ich bin Vegetarier und das ist auch gut so ! (01.01.2007, 16:09) | ||
| Langhals: | Ich habe mir auch schon vor Jahren Spaziergänge durch Naturwiesen abgewöhnt, seit meine Frau und ich von Tierrechtlern angegriffen und beschimpft wurden, ob uns denn nicht bewußt wäre, wieviele Insekten und andere Kleinlebewesen wir dabei zertreten.Beim Waldspaziergang habe ich einmal versehentlich eine Mücke verschluckt, weil ich unachtsam war und ihre Flugbahn gekreuzt habe. Ich habe mir zwar den Magen auspumpen lassen, aber sie war nicht mehr zu retten. Noch heute mache ich mir schwere Vorwürfe, wäre doch nur wenige Zentimeter links oder rechts gelaufen, hätte ich nicht in dem Moment den Mund aufgemacht, wenn, wenn, wenn... (31.12.2006, 19:23) | ||
| Stefan Schubert: | Geht mir ähnlich! Da ich Herpivoren mag lehne ich jegliche Salatgerichte ab! :-) (31.12.2006, 18:52) | ||
| Langhals: | Ich bin auch Tierfreund und habe von daher beschlossen, keinen Sauerstoff mehr zu atmen, sonst atme ich ja vielen Tieren die Luft weg... (30.12.2006, 20:22) | ||
| Jennifer Weilguni: | Ich habe auch eine Bekannte, die zwar durchaus Fleisch ist, aber nur möglichst klein zerteilt, bevorzugt Hackfleisch oder Gulasch, dann und wann auch mal ein Schnitzel. Wenn man dem Tier ansieht, dass es ein solches war ( Fisch, Hühnchen), dann hat sie sich ganz angeekelt abgewandt . (30.12.2006, 19:57) | ||
| Michael Mettler: | Im eigenen Umfeld durfte ich schon einen Jugendlichen (!) erleben, der Fleisch ablehnte, aber Mett aß. Erst einige Jahre später entwickelte er sich zum "richtigen" Vegetarier. (30.12.2006, 09:43) | ||
| Carsten: | Kühe sind doch lila und geben Schockolade, g. (29.12.2006, 22:46) | ||
| Jennifer Weilguni: | Waaaaaaaaaaaaaaaaas..? Die Milch kommt doch nicht von Kühen.. sondern aus dem Tetrapack :-) (29.12.2006, 19:12) | ||
| Michael Mettler: | Es hat schon Kinder gegeben, die sich geekelt haben, als sie hörten, dass man ihre Pommes aus Kartoffeln macht... Da hilft dann wohl nur noch Astronautennahrung. (28.12.2006, 22:45) | ||
| Jennifer Weilguni: | Schon seltsam, wenn Fleisch in mundgerechte Häppchen zerteilt im Gehege liegt, haben die wenigsten Menschen ein Problem damit, wehe aber, wenn man genau erkennt, WAS da verfüttert wird. Fleisch ist eben Fleisch und welcher Tiger will sich schon an Karotten satt essen.. Denken die Leute eigentlich, das Fleisch, dass den Raubtieren sonst verfüttert wird stammt nicht von Tieren ? Synthetisch erzeugt alá Star Trek ? Ich finde es zwar einen absolut miesen und zweifelhaften Spaß, wenn Halbstarke sich einen Jux drauß machen, lebende Tiere in ein Tigergehege zu werfen, aber ihr kennt ja alle ebenso gut wie ich die Futterbilanzen eines Zoos. Wie viele tausend Kaninchen da jährlich in die Mägen der Zooinsassen antreten geht der BILD am A... vorbei. Trotzdem grausam, wie sich manche Menschen auf Kosten ihrer Mitgeschöpfe amüsieren. *kopfschüttel* (28.12.2006, 19:01) | ||
| Dortmunder: | Und zu Weihnachten gabs dann bei Oma lecker Kaninchen für die traumatisierten Kids... Das erzählt nur wieder keiner ;o) Gestern war dann ein detailierter Bericht über die Trauerarbeit der einsamen Eisbärin (die aber eher nach Grün- oder Rostbär aussah) im Glanzstück des Springer-Verlages... Und heute, in den Bildern des Jahres auch noch mal der arme, kleine Kläffer im Maul der hässlichen, brutalen und bösartigen Berliner Hyäne... Sensations-Journalismus pur... Aber gute Unterhaltung für nur 50 Cent... (28.12.2006, 15:07) | ||
| Frank-Walter Büschner: | @Karsten Vick: Ja das habe ich auch gelesen...Und zum Glück hat BILD den Kindern (die das Streichelgehege leiten?!) 9 Neune Kaninchen und Meerschweinchen gespendet..wohlmöglich, das diese kinder es ohne die BILD nie über dieses Trauma hinweg gekommen wären. Ich musste auch herzlich lachen. (28.12.2006, 00:07) | ||
| Karsten Vick: | Als ich vor Weihnachten durch die Rostocker Fußgängerzone ging, las ich auf einem BILD-Werbeaufsteller die Schlagzeile: Tierpark Grimmen: Tiger mit Kaninchen gefüttert! Mir standen beim Lesen die Tränen in den Augen (wer sich für so was interessiert, das ist ein ganz häufiger Satz in BILD-Leserbriefen), ich wollte schon am nächsten Gemüsestand eine Kiste Salatköpfe kaufen und nach Grimmen schicken, damit diese Grausamkeiten aufhören. Zum Glück habe ich am nächsten Zeitungsladen in der BILD geblättert, da kriegte ich die Zusammenhänge. Nicht die Pfleger haben die Tigerin mit Kaninchen gefüttert, sondern in der Nacht waren ein paar Jugendliche in den Park eingedrungen und hatten die Tiere aus dem Streichelgehege in den Tigerkäfig gesetzt. Das war zwar für die Halbstarken und die alte Amurtigerin ein Vergnügen, aber für die Hasen und am nächsten Tag für die Pfleger überhaupt nicht. Aber die Schlagzeile fand ich echt witzig. (27.12.2006, 22:48) | ||
| sleipnir: | Ich bin nun auch kein allzu großer Freund der ständig wachsenden Zahl von Anglizismen in unserem Sprachgebrauch, allerdings haben sich gerade im Bereich des Internets viele, ständig benutzte Anglizismen eingebürgert, die auch ich immer wieder verwende, da es einfach kein kurzes, prägnantes (und von allen benutztes!)Äquivalent gibt. Aber um mal auf den Punkt zu kommen "off-topic" bezeichnet einen Beitrag, der nicht mehr im direkten Zusammenhang mit der Ausgangsfrage steht und mit dem eigentlichen Thema meist gar nichts mehr zu tun hat. (11.10.2006, 20:14) | ||
| Frank-Walter Büschner: | @? Off-Topic = Weg vom Thema, am Thema vorbei (11.10.2006, 20:09) | ||
| ?: | Sie müssen sich doch nicht entschuldigen, mit der " Verenglischung" der deutschen Sprache müssen sich nun mal die älteren Semester abfinden. Aber was bedeutet denn nun off-topic ? (11.10.2006, 19:58) | ||
| Jennifer Weilguni: | Entschuldigung, aber da ich zweisprachig aufgewachsen bin, darf ich Englisch getrost auch als meine "Muttersprache" bezeichnen:-) Ich wollte damit sagen, dass es mir leid tut, wenn ich hier vom Thema abweiche, da fast jeder Forumsteilnehmer Wörter wie "Thread", "off-topic" ect. verwendet, dachte ich nicht, dass es ein Problem darstellt, wenn ich mich dem anpasse. Trotzdem entschuldigung. @Shensi-Takin Ich bitte dies auch nicht falsch zu verstehen, das sollte kein Vorwurf an das Zoo-Personal sein, niemand kann überall sein und die Eintrittskarten wären unerschwinglich, hätte jedes Gehege seinen eigenen "Aufpasser"( ich schreibe jetzt mal bewusst nicht Bodyguard:-)). Das Problem liegt wirklich nicht an den Zoos, die versuchen uns die Tiere möglichst gitter- und glasfrei zu zeigen, sondern an den Menschen egal ob jung oder alt, die diese Begebenheit dann ausnutzen, um die Tiere zu belästigen. (11.10.2006, 07:57) | ||
| ?: | Leider bin ich zu alt, um mich noch an eine neue deutsche Sprache zu gewöhnen. Bitte schön, kann mir Jemand erklären, was off-topic bedeutet ? Schade, das viele Menschen es hier im Forum nicht nötig haben, ihre eigene Muttersprache zu benutzen. (11.10.2006, 06:48) | ||
| Shensi-Takin: | ...wobei die Affenlage in Erfurt auch nur zu bestimmten Zeiten mit Personal besetzt werden kann. Wie gesagt: man könnte auch theoretisch im ganzen Zoo grimmig blickende Wachleute und allgegenwärtig Kameras postieren-ob der Zoobesuch dann weiterhin ein Vergnügen wäre, sei dahingestellt. Ebensowenig gefällt mir aber auch die Vorstellung, bei jedem Gehege von den keifenden Zurechtweisungen eines selbsternannten "Hilfsheriffs" gestört zu werden-davon gibt es gerade in der Fraktion ältere Damen bereits nicht selten Exemplare in Zoos(die sich allerdings auch beim etwas ruppigen Paarungsvorspiel der Nashörner in ihrer Empfindung gestört fühlen;). Fest steht: man muss unvernünftige Besucher ob ihres Fehlverhaltens hinweisen-trotz mitunter rotzfrecher Sprüche. Ich wähle, wenn ich privat/zivil in einen Zoo unterwegs bin, meist eine eher freundlich-ironische Variante der persuasiven Zurechtweisung, um den Missetätern die Dummheit ihres Tuns vor Augen zu halten. Bei Kindern reicht mitunter auch nur ein finsterer Blick oder eine kurze, barsche Zurechtweisung-der Fantasie sind hier also keine Grenzen gesetzt;). (10.10.2006, 22:31) | ||
| Shensi-Takin: | Leider benehmen sich Erwachsene auch nicht selten sehr unvernünftig-siehe auch mein Hinweis "(...) Jung und ALT" Doch haben Sie selbst mit Ihren Eingreifen in den jeweiligen Situationen gezeigt, dass es in D Zoobesucher gibt, die sich dem unwidrigen Tun ihrer Mitmenschen gegenüber Tieren entgegenstellen. Dem ist wie gesagt in vielen anderen Ländern der Welt nicht so; im Vergleich dazu stehen die deutschen Zoos(und auch das Gros der amerikanischen) weitaus unbescholtener da. Das Problem liegt auch bei uns daran, dass man bei der Menge an Besuchern nicht ständig überall und rund um die Uhr jemanden vom Zoopersonal anwesend haben kann(Ausnahmen z.B. die Berberaffenanlage in Erfurt); dementsprechend gibt es wie seit jeher immer wieder Fälle von Vandalismus, unrechtmäßiger Fütterung, Tierquälerei, Sodomie u.vm. Insofern ist weietrhin die Zivilcourage einzelner Zoobesucher mehr als willkommen. (10.10.2006, 22:05) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Shensi-Takin Ja, das wäre schön, wenn sich immer ein Mitarbeiter oder ein engagierter Zoogast in der Nähe befinden würde, wenn gerade Kinder in Zoos Mist bauen, aber nach meinen eigenen Erfahrungen ist es leider nicht so. Dazu muss aber auch angemerkt werden, dass viele Erwachsene sich oft genauso unvernünftig benehmen und die Tiere zum Spaß ärgern, bzw verbotenerweise füttern ( sehe ich bei fast jedem Zoobesuch mehrere Male, dass sich an ein Fütterungeverbot nicht gehalten wird) und auch Kiner könnten keinen Unsinn mehr anstellen, wenn die Eltern ihrer Aufsichtspflicht nachkämen, bzw ihren Kindern erklären, warum sie dieses oder jenes nicht tun sollten. Statt dessen habe ich schon erlebt, das Eltern ihre Kinder ermuntern, Schneebälle nach Geparden zu werfen, den lieben Kleinen was Essbares geben, damit sie die Tiere füttern können oder dass der liebe Opa mal mit dem Spazierstock durch Gitterstäbe stochert, um die Tiere darin "auf Trab" zu bringen. Angefeindet wird man auch hier in Deutschland, wenn man da den Mund aufmacht ( ich tu es trotzdem), ich denke, da unterscheiden wir uns nicht wirklich von den USA. Aber eigentlich wollte ich nicht off-topic gehen, das ist nur ein Thema, über das ich mich bei wirlkich jedem Zoobesuch besonders aufrege und da es jetzt hier mal angesprochen wurde, hab ich meinem Ärger mal einfach Luft gemacht. (10.10.2006, 20:44) | ||
| Shensi-Takin: | Was Kinder angeht: nun, es gibt idT immer wieder ungezogene, aggressiv-freche Kinder. Doch hierzulande findet sich alsbald ein Mitglied des Zoopersonals oder ein vernünftiger Zoogast, der sie in ihre Schranken verweist-und die Kinder trollen sich dann auch. Anders z.B. in Asien, Afrika, im Nahen Osten oder auch z.T. in den USA-da klopft Jung und Alt munter auf Glasscheiben, wirft Steine und Müll auf schlafende Tiere und füttert sie in aller Öffentlichkeit mit Junk Food, ohne dass jemand eingreift. Wenn man als Ausländer sich dem enteggenstellt, so erntet man häufig Unverständnis, Indifferenz bis hin zur recht offener Mißgunst. Dementsprechend lobe ich mir da die dt. Verhältnisse... Was Kinderlärm angeht: gewiß, mitunter ist dies recht störend-doch sollte man nicht gänzlich kinderfeindlich darauf reagieren. Vielmehr sollte der Zoo als Möglichkeit betrachtet werden, "Jugendarbeit" zu leisten-sprich die Kinder durch gezieltes Heranführen an die Tiere(ohne Trillerpfeifen...)für jene und deren Schutz einzunehmen. Letzteres gestaltet sich beim aggressiv-dämlichen "Ghetto Kid" nicht gerade einfach, ist aber durchaus möglich. Und wer in diesem Forum kann ehrlich nicht von sich behaupten, in seiner/ihrer heutigen Einstellung zu Zoos von der einen oder anderen entsprechenden Kindheitserinnerung geprägt worden zu sein? Was Hunde im Zoos angeht: das Mitführen von Hunden in den Zoo(das übrigens v.a. in D und A, aber auch z.T. in der CZ ausgeprägt ist) ist von der jeweiligen Entscheidung der Direktion und des Veterinärteams abhängig. Zwar bringen ungezogene Hunde(wie auch ungezogene Menschen) unnötig viel Unruhe(und mitunter auch Krankheiten) in den Zoo-doch ebenso können Hunde auch eine gewisse interessante Abwechslung für die Zootiere darstellen. Ich erinnere mich da z.B. an die jungen Mantelpaviane im Augsburger Zoo, die schier Bauklötze über meinen ebenso neugierigen Hund zu staunen schienen... Für Hundebesitzer bedeutet der gemeinsame Zoobesuch nebst einer interessante Freizeitgestaltung für ihren Hund auch die Möglichkeit, etwas unternehmen zu können, ohne dass der Hund zuhause bleiben oder ein "Dogsitter" gesucht werden müsste. (10.10.2006, 18:45) | ||
| Andreas Hartung: | Wen es interessiert: Definitionen, Fallbeispiele und Links, auch zu Tierbeispielen, über "Urban Legends" gibts bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Moderne_Legende Zitat: "Der im Englischen übliche Begriff "urban legends" sollte ebenfalls nicht als "moderne Legenden" o. ä. ins Deutsche übersetzt werden, da das Wort Legende die Lebensbeschreibung eines Heiligen bezeichnet. In der modernen Erzählforschung bevorzugt man daher den Ausdruck "Sage", da die modernen wie auch die traditionellen Sagen (im Gegensatz zum Beispiel zum Märchen) einen Wahrheitsanspruch stellen." (10.10.2006, 16:00) | ||
| Michael Mettler: | Eine dieser "modernen Legenden" (das war irgendwo mal die deutsche Übersetzung) hat sogar Eingang in ein Zoobuch gefunden - weiß nur gerade nicht, welches es war, müsste ich raussuchen. Da ging es um den Berufskraftfahrer, der mit seiner Familie einen Safaripark besuchte, wo ihm ein Elefant eine Delle ins Auto trat. Auf den Schreck hin trank er einen Klaren zuviel, wurde auf der Rückfahrt wegen vermeintlicher Unfallflucht angehalten, musste ins Röhrchen pusten und verlor Führerschein und Job. (Das war die Kurzversion, natürlich ist die Geschichte viel mehr ausgeschmückt.) Las ich damals in besagtem Buch zum ersten Mal und glaubte es - bis die Geschichte danach noch mehrfach in anderen Zusammenhängen kursierte..... (10.10.2006, 14:40) | ||
| Jamie: | @Michael Ich wollte damit auch nicht andeuten, daß Du lügst. Ich bin selber schon auf so Stories angesprungen und das ist wohl jeder von uns. Weil ein guter Freund, Kollege, Nachbar die Geschichte selber erlebt hat oder zumindest sein bester Freund, seine Nichte...... (10.10.2006, 13:00) | ||
| Jamie: | @ Matthias ja genau, danke (10.10.2006, 12:50) | ||
| Matthias: | @Jamie: Sowas nennt man Urban Legends. Sorry, aber ne passende deutsche Uebersetzung faellt mir nicht ein. (10.10.2006, 12:48) | ||
| Michael Mettler: | @Jamie: Also ich würde da schon eher einen Hund als einen Fuchs draus ersehen... Was den Adler betrifft: Für mich war die Story damals neu, und ich hatte keinen Grund, dem Parkeigentümer nicht zu glauben. Kann mir eigentlich auch heute nicht vorstellen, dass er mich veräppelt haben könnte. Aber was solls... (10.10.2006, 12:33) | ||
| Jamie: | Die Storie Dackel/Adler, wie auch Dackel/Wels sind sogar wegen ewig wechselnder Schauplätze in Büchern wie: Die Spinne in der Yuccapalme veröffentlicht. Wie nenn man die Stories noch, die haben nen Namen...jeder erzählt sie als selbsterlebt, oder mindestens aus erster Hand gehört... Gruß Jamie (10.10.2006, 12:22) | ||
| Jamie: | Leuts, ich hab mir gerade die Bilder auf BILD online angesehen. Schlagt mich, aber wenn der Hund nicht ein Fuchs ist, bin ich ein Blindmull. Klar fetzt ein Fuchs nicht so als Sensation. Darf ich das hier??: http://www.bild.t-online.de/BTO/news/leser-reporter/artikel-aktuell/10/09/leser-reporter-hyaenen/leserreporter-hyaenen-zoo.html Wenn nicht bitte löschen. Gruß Jamie (10.10.2006, 12:17) | ||
| Michael Mettler: | Eine Story "Adler schlägt Dackel" kenne ich auch, Schauplatz war allerdings keine Greifvogelwarte, und der Eigentümer des (Stein-)Adlers hat sie mir selbst erzählt. Er hatte den zur Beizjagd abgerichteten Vogel von Privat übernommen, allerdings ohne zu wissen, dass der Adler speziell auf Füchse trainiert war. Rotfuchs / roter Dackel war für den Vogel anscheinend ein unerheblicher Unterschied, und er hat sich mit seiner Beute auch nicht aus dem Staub gemacht, sondern machte sich daran, sie vor den Augen der entsetzten Hundebesitzerin zu kröpfen. Es war die letzte Beizjagd für den Adler, seitdem lebte er in einer Voliere... (10.10.2006, 12:17) | ||
| Karsten Vick: | @Langhals: Hast du als BILD-Leser-Reporter wenigstens ein paar Bilder vom fliegenden Dackel geschossen?!? (10.10.2006, 09:25) | ||
| Dortmunder: | Um nochmal auf den "süßen" Mischling in Berlin zurückzukommen... Das traumatisierte Frauchen kann stolz sein, dass er "nur" zu den Hyänen gelaufen ist... Obwohl es mich da schon erstaunt, dass man den Hund noch "lebendig" von der Anlage gekriegt hat... Lass so nen kleinen Kläffer mal zu Bären, Elefanten oder irgendwelchen Wildrindern... (10.10.2006, 08:27) | ||
| Jennifer Weilguni: | Zum Thema Kinder kann ich nur sagen, dass es schlimm genug ist, wenn Eltern ihre lieben Kleinen im Zoo nicht auf ihr Fehlverhalten hinweisen, sondern sie sogar noch dazu ermutigen. Und wehe man sagt dann was. (10.10.2006, 07:57) | ||
| Langhals: | Also das absolut Geilste, was vor ein paar Jahren passiert ist, war, das ein Adler ( keine Ahnung, welche Art, spielt auch keine Rolle ) in einer Greifvogelwarte ( Berlebeck ??? ) sich während einer Flugvorführung den nicht angeleinten Dackel einer Besucherin geschnappt und aus dem Staub gemacht hat, Mahlzeit. Der Vogel kam erst nach Stunden wieder zurück, der Dackel leider gar nicht mehr...Und jetzt stellt euch eine Harpyie vor, die sich ein Baby krallt, vorbei ist's mit Kindergeld...Die verzweifelten Eltern rennen dann panisch durch die nächste Ortschaft und fragen jeden Passanten:"Haben Sie einen großen Vogel mit unserem Baby vorbeifliegen sehen ? " (10.10.2006, 06:35) | ||
| Mel: | Sicher eine schöne erfahrung für den Beobachter aber leider viel zu selten. Die Gören von heute drohen dir eigentlich gleich mit dem Satz "Willste eines aufs Maul?" Leider selber vor ein Paar Wochen erlebt. Wenn der kleine alt war war er 8. (09.10.2006, 23:48) | ||
| Jamie: | @ Michael griiiins, ich bin ja als Kinderhasser bekannt, sogar oder erst recht bei meinen beiden. Aber die Bemerkung meinte ich durchaus ernst. Kids sind vernünftigen Erklärungen gegenüber offener als Erwachsene. Ich hab noch von keinem Kind gehört: "Ich hab Eintritt bezahlt, ich darf das." Aber ich hab schon viele Kinder erlebt, die nach einer sinnvollen Erklärung auch andere von ihrem Tun abhielten. Inklusive der eigenen Eltern. Gruß Jamie (09.10.2006, 23:45) | ||
| Thomas W.: | Als ich letztens im Wuppertaler Zoo war gab es eine Kindergartengeburtstagsklasse und die Führerin hat denen Trillerpfeifen gegeben...... da hätte wirklich ein Raubtiergehege für geöffnet werden sollen. (09.10.2006, 23:10) | ||
| Michael Mettler: | @Jamie: Klar kannst du Kinder viel besser zur Räson bringen. Denen kannst du noch glaubhaft versichern, dass du sie beim nächsten Fehlverhalten über den Löwengraben wirfst, bei den Eltern ist das schon rein körperlich viel schwieriger... ;-) (09.10.2006, 23:05) | ||
| Jamie: | @ Sven und Hannes aus Erfahrung kann ich sagen, daß die ELTERN der verzogenen Kröten das Zooverbot brauchen. Kinder sind erheeeeblich einsichtiger!! Aber der Traumzoo des Tierpflegers ist eh eine hohe Mauer mit Peepshowlöchern aussenrum ;-))) Gruß Jamie (09.10.2006, 22:45) | ||
| Hannes: | Welch ein Traum. Es gibtdoch auch Familientage, wie wäre es denn mit Kinderfreien Tagen? AHHHH Die Stimmen sie sind wieder da ;-) (09.10.2006, 22:36) | ||
| Sven P. Peter: | @Hannes: Also logische schlussfolgerung auch Kinder nur in der Nebensaison erlauben. ;) (09.10.2006, 22:26) | ||
| Jamie: | jau, lol, v.a. bei den Löwen an der Glasscheibe verlässt nur zuviele der Mut, und wieeeeee, hab ich da schon gelacht. Vom Zoo zur Therapie und die ehemals genauso selbstbewußten Herrchen hintendran: So kenne ich den nicht!! Aber oft reicht schon Raubtiergeruch an der Hose, um fast jeden Hund aus der Fassung zu bringen. Gruß Jamie (09.10.2006, 22:22) | ||
| Ben: | Ich hoffe nur, dass jetzt jemand auf die Hyänen im TP berlin aufpasst. Fanatisten und Giftköder gibt es leider überall! (09.10.2006, 22:21) | ||
| Hannes: | Ich denke der Hund muss genau so erzogen sein wie der Mensch. Ich hab letztens in hannover einen Hund gesehen den die besitzer kein Stück unter kontrolle hatten und der ständig vor den Gehegen ausgerastet ist und unter anderem die Languren verückt gemacht hat. In Münster hat es ein Dackel auch mal zu den Hyänen geschafft das war das letzte mal das er irgendwo dran geschnüffelt hat. Anderes beispiel das Kind welches letztens bei hagenbeck in den Löwengraben gefallen ist, das erste mal überhaupt deshalb Kinder im Zoo verbieten? Ich finde Duisburgs lösung toll nur in der nebensaison Hunde zu erlauben. (09.10.2006, 22:21) | ||
| Michael Mettler: | Für die Leoparden in Hannover sind Besucherhunde ganz eindeutig eine (optische!!) Bereicherung. So interessiert sieht man sie bei kaum einer anderen Gelegenheit. Die Frage ist da eher, ob nicht mancher Hund nach dieser "unheimlichen Begegnung mit der Monsterkatze" Albträume fürs Leben hat :-) (09.10.2006, 22:16) | ||
| Ben: | Mich würde nur mal interessieren warum unser süßer Kleffer nicht an der Leine war? Gibt es darauf nicht Hausverbot? Wenn nicht, dann sollte es das! Das nächste mal sind es brütende Vögel, bei denen der Zaun zu niedrich ist... (09.10.2006, 22:14) | ||
| Jamie: | @ Werner Weyler Hunde im Zoo sind genauso viel oder wenig ein Störfaktor wie Menschen. Ob da ein Erwachsener vor die Scheibe hämmert oder an Hund dran hochsteht und kläfft, ist das WIldtier es gewöhnt, interessiert es nicht mehr. Wohl erzogen sind mir Mensch wie Hund natürlich lieber. Ich hab den Vergleich vorher/nachher sehr aktuell vor Augen. Für viele Wildtiere ist es durchaus auch eine Bereicherung. Stress wie auch Spaß können Mensch wie Hund machen. Gruß Jamie (09.10.2006, 22:02) | ||
| Werner Weyler: | @Dortmunder: Meiner Ansicht nach haben Hunde in zoologischen Gärten nichts zu suchen. Es bedeutet wohl eher Stress für beide Tierarten, die sich da gegenüber stehen. Die Tüpfelhyänen im Tierpark Berlin haben hoffentlich nicht ihr natürlichen Instinkte verlernt. Vor Jahren landete eine Stockente in deren Wassergraben und ging an Land. Das war's dann auch schon, ein paar Federn blieben übrig. @Langhals: Ich weiß nicht, in welchen Zoos Bild Hausverbot hat. Was die Millionen anbelangt, die nicht irren können, dies kenne ich vom Essen ( fressen ), aber Sie müssen dies nicht näher erläutern, habe verstanden. @Karsten Vick: Sie können einem Bild- Reporter keine Beine machen die rückwärts gehen ( ich denke wie auch allen Fotoreportern und Paparrazia ). Wenn man in der Öffentlichkeit seine Arbeit verrichtet, dann sind solche Leute immer dabei, die am Unglück anderer 'nen schnellen Euro machen wollen. (09.10.2006, 19:45) | ||
| Langhals: | Was hackt ihr eigentlich so auf der Bild-Zeitung rum ? Finde ich absolut unverständlich, immerhin lesen täglich 10 Millionen Menschen diese Zeitung, und soviele Menschen können sich nicht irren. Ich gehöre übrigens auch zu den Bild-Leserreportern, von mir wurde sogar auch schon ein Zoofoto abgedruckt. In einem deutschen Großzoo, den ich hier nicht nennen möchte, ist ein Mann ins Eisbären-Gehege gefallen. Als die Eisbären ihn packten,um mit ihm zu spielen ( diese Bären sind ja sooo verspielt, siehe Bremerhaven ) konnte ich tolle Schnappschüße machen. Fast hätte das Blut mein Objektiv versaut ! Wie sich hinterher herausstellte, entpuppte sich der Mann zufälligerweise als Bild-Leserreporter. Ich habe ihn aber nicht hineingeschupst, Nein, nein, das war ich nicht.....Man sollte die ganze Redaktion gleich hinterherschmeißen und tolle Fotos machen. Es gibt Zoos, da hat das Blatt Hausverbot. Wer weiß, welche Zoos das sind ? (09.10.2006, 17:30) | ||
| Karsten Vick: | Ein "BILD-Leser-Reporter" (eine ganz gefährliche Spezies, die von dem Blatt dazu ermutigt wird, von tragischen Ereignissen dramatische Fotos zu schießen. So einer soll mir mal beim Feuerwehreinsatz begegnen, dem mach ich aber Beine) hat das ganze Geschehen im Bild festgehalten. Die Hyänen haben dem "Süßen" übel mitgespielt, aber als er dann rausgezogen wurde, hat er wohl noch ein bisschen gelebt. Außerdem berichtet BILD, aber wohl nur BILD M-V unter dem Motto "Diese Gibbons sind affengeil" über die Zusammenführung eines Paares Kappengibbons im Schweriner Zoo. Sie wussten auch, warum das Männchen aus Zürich verbannt wurde: Er hatte dort aus Liebesfrust seinen Vater verprügelt. Schreck lass nach! Es gibt Tage, da liebe ich die BILD-Zeitung. (09.10.2006, 13:48) | ||
| Jamie: | Sehr zu meinem Erstaunen bleiben die Hyänen aber brav dort, wo sie hingehören??? Bild sprach zuerst mit dem HotDog... Gruß Jamie (09.10.2006, 13:41) | ||
| Dortmunder: | ...heute von einem blutigen Zwischenfall im Berliner Tierpark, bei dem ein "süßer" Mischlingshund seinem Frauchen entlaufen ist und sich sofort auf den Weg durch den Wassergraben seiner "Artgenossen", der Tüpfelhyänen gemacht hat... Mehr brauche ich hier glaube ich auch nicht zu erzählen, bin ja nicht der Springer Verlag... :o) Sehr zu meinem Erstaunen musste aber noch ein Tierarzt in den Zoo kommen, um den Hund einzuschläfern... (09.10.2006, 12:52) |
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