
| cajun: | Die Menagerie Jardin des Plantes in Paris zeigt erstmals ein Zuchtpaar Beutelteufel. Die Einrichtung gab den Einzug der Tiere über die Sozialen Medien bekannt: https://www.instagram.com/p/DKfNaIuxIYh/?igsh=dXpiaTNzMjRtd2Jp (05.06.2025, 18:05) | ||
| W. Dreier: | Und hier vor gut einem Monat (13.06.2024, 21:17) | ||
| cajun: | Der Zoo Prag ist stolz auf den Nachwuchs vom Hannoveraner Wombat "Cooper " vom letzten Jahr: "Prager Zoo feiert erstes in Tschechien geborenes Wombat-Baby Am Samstag werden das Geschlecht und Name des kleinen Wombats offiziell bekannt gegeben Prager Zoo feiert erstes in Tschechien geborenes Wombatbaby Das erste in der Tschechischen Republik geborene Wombatbaby präsentiert sich erstmals im Prager Zoo. Obwohl es bereits im September letzten Jahres geboren wurde, ist es erst jetzt zu sehen, da Wombats, wie andere Beuteltiere auch, im Embryonalstadium geboren werden und sich dann in der Sicherheit des Beutels ihrer Mutter entwickeln. Im Februar dieses Jahres begann das Baby, seine Gliedmaßen aus dem Beutel zu strecken, und im März begann es, seinen damals noch nackten Kopf herauszustrecken. Das Baby hat jetzt einen leichten Pelz und hat vor einigen Tagen zum ersten Mal den Beutel seiner Mutter Winkleigh für einen kurzen Spaziergang verlassen. Am Samstag, den 15. Juni 2024, werden Geschlecht und Name des kleinen Wombats offiziell durch den Schirmherrn der Prager Wombats, den Schauspieler und Moderator Ondřej Sokol, bekannt gegeben. Die Veranstaltung im Zoo Prag beginnt um 14:00 Uhr in Darwins Krater des Prager Zoos (Darwinův kráter). „Das Männchen Cooper hatte es anfangs nicht leicht mit seiner Gefährtin Winkleigh. Das aus Tasmanien stammende Weibchen jagte Cooper durch das Gehege und verpasste ihm bei der Eingewöhnung so manchen Biss. Aber es gibt keinen besseren Beweis dafür, dass sie zueinander gefunden haben, als das neugeborene Jungtier – das erste seiner Art in einem tschechischen Zoo", sagte Miroslav Bobek, Direktor des Prager Zoos. Die Eltern des Jungtiers sind das bereits erwähnte erste Paar Wombats in der Tschechischen Republik: das fünfjährige Weibchen Winkleigh, geboren im Trowunna Wildlife Sanctuary in Tasmanien, und das fast vierjährige Männchen Cooper, das ursprünglich aus dem Zoo Hannover stammt. Diese koalaähnlichen Beuteltiere sind für ihr niedliches Aussehen und ihren einzigartigen würfelförmigen Kot bekannt. Am besten kann man sie bei den geführten Fütterungen beobachten, die ab dem 1. Juni 2024 täglich um 14:00 Uhr im Darwins Krater im unteren Teil des Zoos stattfinden." Quelle: https://www.tschechien.news/post/prager-zoo-feiert-erstes-in-tschechien-geborenes-wombat-baby (13.06.2024, 21:05) | ||
| cajun: | Auf Facebook gewährt der Zoo Kopenhagen einen "Blick in den Beutel" eines Tüpfelbeutelmarders. Fünf Jungtiere kann man gut erkennen. Faszinierend dass man das filmen konnte. Laut Zoo eine Erstzucht für die Einrichtung (Zootierliste meldet 0,0,5 Nachwuchstiere für 2023). Schaut selbst: https://www.facebook.com/zoo/?locale=de_DE (19.01.2024, 13:14) | ||
| cajun: | @W.Dreier: Trappen und Seeadler kommen seit je her in gemeinsamen Lebensräumen vor, haben also Zeit gehabt in eine Räuber- Beute Beziehung zu finden. Die Beutelteufel wurden auf Maria Island ausgesetzt, ohne jemals dort gelebt zu haben. Daher hatten die Seevögel kaum eine Chance... daher hinkt für mich dein Vergleich. Apropos: Die Trappen leiden eher unter den Raben laut Doku. Eierräuber.... (04.10.2022, 18:40) | ||
| W. Dreier: | @cajun: klar ein Problem. Über die Größe der Insel und die Beuteressourcen wurde nichts geschrieben. Ich darf aber auch daran erinnern, dass sich nach einer gewissen Erholung der Großtrappenbestände in DE ein ebenfalls sich erholender Seeadler sehr froh über diesen Zustand ist. Fressen und gefressen werden! (04.10.2022, 17:42) | ||
| cajun: | @W.Dreier: Die Beutelteufel Aussetzung auf der Insel blieb nicht ganz ohne Folgen. Siehe hier: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0006320720306935 Die einheimischen Seevögel wurden nahezu aufgefressen. Ob das ein Aushängeschild für gelungenen Naturschutz ist?!? Fraglich... (03.10.2022, 22:18) | ||
| W. Dreier: | Habe beim Aufräumen der "Mitbringsel" aus Prag nochmals in den Flyer zum Beutelteufel geschaut: !990 wurde bezüglich des dort endemischen Beutelteufels eine Anzahl von 150 000 Tieren angenommen. In den nächsten 20 Jahren kam es in einigen Gebieten zu einem Rückgang von 95 % - hauptsächlich durch den "Gesichtsvirus" (Devil Facial Tumour Disease). Eine Infektion durch Bissverletzungen führt na ca 6 Monaten zum Tode. Zum Schutz wurden u. a. auf der östlich von Tasmanien liegenden kleinen Insel Maria Island zwischen 2012 und 2017 34 gesunde Teufel ausgesetzt. Die Insel war vorher Beutelteufel -frei. 2018 betrug die Anzahl dort um 100 Tiere. Für diesen Schutzpark lieferte der Prager Zoo Geld für das Monitoring, den Transport der Tiere zur Insel , für Allrad-Fahrzeuge und Fallen-Kameras, Geld wird dankend angenommen. In Prag schauten sich 2 Weibchen beim Zusammentreffen nicht gerade "liebreizend" an. (03.10.2022, 13:42) | ||
| cajun: | Wombat- News aus Hannover. Die männliche Nachzucht wurde nach Prag abgegeben. "Cooper wird erwachsen Nacktnasenwombat-Nachwuchs ist von Hannover nach Prag gezogen Mit einem symbolischen Wegweiser und einer Extra-Portion Süßkartoffeln hat sich das Zoo-Team von Nacktnasenwombat-Nachwuchs Cooper verabschiedet. Das kleine Schild verriet, wohin der 1,5 Jahre alte Wombat im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) gezogen ist: Der Prager Zoo ist nun das Zuhause von Cooper. Dort erwartete ihn bereits eine neu eingerichtete Wombat-Anlage. Cooper war der erste Nachwuchs bei den Tasmanischen Nacktnasenwombats im Erlebnis-Zoo Hannover seit 1993. Voller Stolz und Begeisterung begleitete das Zoo-Team die Entwicklung des Beuteltiers: Von der ersten Entdeckung im Beutel von Mutter Maya, vom Moment, als das Jungtier erstmals die nackte Nase aus dem Beutel heraus zeigte, bis es schließlich auf eigenen Pfoten, immer an der Seite von Mutter Maya, sein Zuhause erkundete. Sein Geburtsgewicht von etwa zwei Gramm (damals war er nur so groß wie ein Gummibärchen) hat Wombat-Junge Cooper inzwischen um ein Vielfaches übertroffen: Stolze 11,4 Kilogramm bringt er jetzt auf die Waage. Das Zoo-Team freut sich über die tolle Entwicklung: „Es war schön, Cooper aufwachsen zu sehen. Vom winzig-kleinen Jungtier bis zum jungen Erwachsenen.“ Als Wombat-Mutter Maya schließlich überzeugt war, dass ihr Nachwuchs auf eigenen Pfoten stehen kann, zeigte sie Cooper deutlich, dass die beiden nun getrennte Wege gehen. „Ab einem Alter von 1,5 bis zwei Jahren findet in der Regel der Abnabelungsprozess zwischen Wombat-Mutter und Jungtier statt“, erklärt Zoo-Kurator Klaus Müller-Schilling. „Als wir dies bei Maya und Cooper beobachtet haben, haben wir über das Zuchtbuch ein neues Zuhause für Cooper gesucht und freuen uns, dass er in Prag so herzlich willkommen geheißen wurde.“ Kleine Seltenheiten - Europaweit gibt es nur 12 Tiere der Unterart des Tasmanischen Nacktnasenwombats in zoologischen Gärten. Neben Kelly und Maya in Hannover (die einzigen Vertreter ihrer Unterart in Deutschland), leben noch im belgischen Pairi Daiza, in Budapest, Kopenhagen und nun auch in Tschechien Tasmanische Nacktnasenwombats. Cooper soll langfristig mit einem Weibchen vergesellschaftet werden und dann ebenfalls zum Aufbau einer stabilen Zoo-Population beitragen. Steckbrief Tasmanischer Nacktnasenwombat (Vombatus Ursinus Tasmanienses) Herkunft: Australien (Tasmanien), Feucht- und Trockenwälder Nahrung: Gräser, Kräuter, Pilze, Wurzeln Größe: 70 bis 115 cm lang Gewicht: 22 bis 39 kg Erreichbares Alter: bis 26 Jahre in menschlicher Obhut Tragzeit: 22 Tage + 6 bis 7 Monate Beuteltragezeit, Geburtsgewicht 2 Gramm" Quelle: Pressemitteilung des Zoos (14.12.2021, 11:34) | ||
| W. Dreier: | Ähnlich läuft es ja auch mit einem kleineren Raubbeutler, dem Kowari.. Nur ein Wurf pro Jahr, Alter auch beschränkt. (05.11.2021, 17:38) | ||
| cajun: | Aus dieser älteren Meldung aus Frankfurt stellt sich mir die Frage: Wie gut läuft denn die Zucht mit diesen attraktiven Beuteltieren? Alle Tochterkolonien aus Leipziger Nachzuchten sind ja erloschen. Frankfurt ist als einzige übrig geblieben und hat "die Mutter" auch schon beliefert. Woran hakt es allgemein? Zu anspruchsvoll? "Was man hier sieht, ist unser Quoll-Nachwuchs hinter den Kulissen des Grzimekhauses. Dort sind sie, weil die Quoll-Zucht gar keine so einfache Sache ist. Außer bei uns, gibt es Quolls in ganz Europa nur noch im Leipziger Zoo. Die Tüpfelbeutelmarder, wie ihr deutscher Name lautet, pflanzen sich nur saisonal fort, meistens Anfang des Winters, wenn die Nächte am längsten sind. Quolls werden bereits mit 11 Monaten geschlechtsreif haben nur ein bis maximal zwei Würfe in ihrem Leben. Die Fortpflanzungsspanne eines Quolls ist also sehr gering, denn obwohl sie sechs bis sieben Jahre alt werden können, bekommen ältere Tiere keinen Nachwuchs mehr. Geboren ist der Nachwuchs von PIPER und KINGSTON vermutlich um den 18. Juni herum. Quollweibchen bringen 20-30 Jungtiere zur Welt, besitzen aber nur sechs Zitzen in ihrem Beutel. Demnach können maximal sechs Jungtiere großgezogen werden. Vermutlich weil der Weg in den Beutel für die winzigen Jungtiere sehr risikoreich ist, schaffen es nur wenige der 20-30 Embryos überhaupt dorthin. Die Videos der Wildtierkamera im Gehege der Quolls stammen von Ende September. Da sind die Kleinen ca. acht bis zehn Wochen alt und schon von der Milch der Mutter entwöhnt. Übrigens: Die Beuteltüpfelmarder wohnen bei uns natürlich nicht nur hinter den Kulissen, die älteren Tiere kann man mit etwas Geduld im Grzimekhaus beobachten!" Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/tiere/tierische-neuigkeiten (05.11.2021, 13:41) | ||
| cajun: | Der Best Zoo meldet den Import von Wombats aus Australien: "Australische Wombats wachsen im Tierpark von Jos Nooren heran Es hat einiges an Arbeit gekostet, die Tiere in die Niederlande zu bringen, aber Jos und Marian Nooren aus Lennisheuvel haben es geschafft. Seit kurzem beherbergt BestZOO Wombats. Er ist vorerst der einzige Zoo in den Niederlanden, in dem die australischen Tiere zu bewundern sind. Wombats zu bekommen sei sehr schwer. Australien erlaube nicht ohne weiteres die Ein- und Ausfuhr von Tieren, um Krankheiten zu vermeiden. "Aber wir haben es trotzdem geschafft", sagt Jos. Die Tiere kamen direkt aus Australien, aber dem ging viel Vorbereitung voraus. Die Besitzer von BestZOO in Best sind stolz auf die Ankunft der Wombats in ihrem Park. BestZOO ist nach eigener Aussage der erste Zoo in den Niederlanden, dem es gelungen ist, dieses australische Beuteltier hierher zu bringen. Wombats werden in Australien oft von einem Auto angefahren. Wenn dies einem Muttertier passiert, werden die Jungtiere von Hilfeleistenden aus dem Beutel genommen und in einem Auffang mit der Flasche aufgezogen. Laut BestZOO können die Tiere nicht in die Natur zurückkehren, wenn sie von Menschen aufgezogen wurden. "Und weil immer mehr Wombats in die Tierasyle aufgenommen werden, dürfen einige dieser Tiere in Zoos. Quellen:https://www.brabantscentrum.nl/nieuws/algemeen/35084/australische-wombats-groeien-op-in-dierenpark-van-jos-nooren https://www.omroepbrabant.nl/nieuws/3975367/schattige-pluizenbollen-bestzoo-trots-op-komst-van-wombats Übersetzung: Zoopresseschau (27.10.2021, 16:49) | ||
| Alexander Wilhelm: | Wird der Riesengleitbeutler ( der zu den Ringbeutlern zählt ) aktuell in einen Zoologischen garten gehalten (15.02.2021, 20:20) | ||
| Gudrun Bardowicks: | Die neuen Beutelgleiterarten finde ich auch äußerst niedlich, was besonders für den bushbabyähnlichen Großen Beutelgleiter gilt. Die ebenfalls attraktiven mittelgroßen Glider erinnern mich eher an Gremlins als an Teddybären. Alle 3 Formen könnten sicher zu neuen Publikumslieblingen in Zoos werden. (10.11.2020, 11:26) | ||
| Liz Thieme: | Laut der Wildlife Preservation Society Queensland haben die leider mehr Feinde als man im ersten Moment glaubt: größere Eulen, Riesenbeutelmarder, Warane und Teppichpython. Die interessiert das leider nicht so. Aber so ein Glider als Stofftier... besser als jeder Teddy. (10.11.2020, 09:24) | ||
| cajun: | @Liz: Meine Güte, die sehen ja fast aus wie Buschbabys mit Riesenohren... und übertreiben den Niedlichkeitsfaktor eindeutig! Die haben doch sicher keine natürlichen Feinde, oder? So etwas kann man als Beutegreifer nicht fressen! lol* (10.11.2020, 09:13) | ||
| Liz Thieme: | Es wurden zwei neue Beuteltierarten entdeckt - Gleitbeutler [ich habe gerade einen leichten Zuckers hockt :D] https://www.smh.com.au/politics/federal/australia-s-biodiversity-just-got-a-lot-richer-two-new-mammals-discovered-20201106-p56c77.html (09.11.2020, 21:10) | ||
| Paul Schnitzler: | ...nach ZTL 2,0 aus Kopenhagen, schon dort... (14.04.2019, 19:06) | ||
| Paul Schnitzler: | Laut Park-Internetseite: Beauval bekommt im Frühjahr 2019 Beutelteufel. (14.04.2019, 18:50) | ||
| Mark Meier: | Die Freude über die Duisburger Beutelteufel könnte getoppt werden. Momentan mehren sich in Australien Berichte von mutmaßlichen Sichtungen lebender Beutelwölfe! Wissenschaftler werden dem nun nachgehen. Hoch spannend und fast schon zu gut, um wahr zu sein aber 1 April ist ja auch noch nicht... http://mobil.stern.de/panorama/wissen/natur/australier-suchen-nach-dem-tasmanischen-tiger-7388148.html?utm_campaign=social-flow&utm_source=facebook-fanpage&utm_medium=link (28.03.2017, 14:17) | ||
| Oliver Muller: | Aus Duisburg habe ich die Info bekommen, dass die gleichgeschlechtlichen Gruppen dadurch zu Stande kommen, dass man die Verpaarung verwandter Tiere vermeiden will. Perspektivisch sei schon an Zuchtgruppen gedacht. Das macht natürlich einerseits Sinn, andererseits ist es erstaunlich, dass man entweder in Kopenhagen nicht weiß, wer sich mit wem gepaart hat oder die Ursprungstiere schon z.T. verwandt waren. Im Umkehrschluss bedeutet das aber dann auch, dass weitere Importe geplant sind und vermutlich auch dann - weil einfach mehr Tiere in Europa sind - weitere Zoos Tiere erhalten können. Im Moment hoffen ja zumindest Berlin TP, Prag, Jihlava und als Option Schwerin darauf, Teufel erhalten zu können. (17.02.2017, 12:08) | ||
| Oskar Schwitters: | Die beiden Damen sind nun in Planckendael eingetroffen. (08.02.2017, 17:38) | ||
| Oskar Schwitters: | Laut dem Zoofreunde-Forum soll Planckendael am 8. Februar zwei Tasmanische Teufel aus Kopenhagen erhalten. Außerdem sollen zweà weitere Teufel bereitstehen, die wahrscheinlich demnächst in Duisburg einziehen werden. (02.02.2017, 14:58) | ||
| Oliver Muller: | Im Moment bekommt man ja nur gleichgeschlechtliche "Paare", auch wenn ich nicht ganz verstanden habe, wozu das gut ist. Im August sah die Anlage in Planckendael jedenfalls "fast fertig" aus... Und man sagte mir, es könne sein, dass die Teufel noch im August eintreffen. (01.02.2017, 14:15) | ||
| Gudrun Bardowicks: | Allerdings stand auch Pairi Daiza schon seit einiger Zeit auf der Warteliste für Beutelteufel. Mit 2 Männchen kann man auch leider nicht züchten, aber da Pairi Daiza bei verschiedenen arten eingeschlechtliche Gruppen hält erstaunt es mich nicht, dass man auch mit 2 Männchen zufrieden ist. Ist die Anlage für Beutelteufel in Planckendael eigentlich schon fertig? Ich habe darüber bisher noch nichts gelesen. (01.02.2017, 01:17) | ||
| Oskar Schwitters: | Laut Zootierliste handelt es sich um zwei Männchen, beide 2013 in Kopenhagen geboren. Weiß jemand ob für Pairi Daiza einer der anderen Zoos von der "Warteliste" gestrichen wurde oder der Zoo ergänzt wurde? (31.01.2017, 16:16) | ||
| Oliver Muller: | Gerade auf der Facebook-Seite von ProoZoo gesehen: Pairi Daiza hat Teufel bekommen! Dann dürfte jetzt wieder Krach in Belgien herrschen: Planckendael hatte ja schon letzten Sommer auf Teufel gehofft... (31.01.2017, 14:41) | ||
| Tim Meschke: | Vielen Dank für die Antwort! (04.01.2017, 12:50) | ||
| Gudrun Bardowicks: | In Hannover kann man die Wombats auch im Winter auf der Anlage sehen. Sie sind dann sogar häufiger am Tage aktiv als in der warmen Jahreszeit. allerdings können sie sich auch in geheizte Innenställe zurückziehen.. (03.01.2017, 20:00) | ||
| Oskar Schwitters: | Also ich kenne Nacktnasenwombats als "weitgehend winterhart", was aber wahrscheinlich auch von Unterart zu Unterart verschieden ist. Ein geeignetes Winterquartier zur Verfügung zu stellen, ist aber sicher kein Fehler. (27.12.2016, 18:25) | ||
| Tim Meschke: | Also weiß jemand wie die Zoos das Hand haben. In meiner Nähe gibt es leider keine mit Wombats. Sind die im Winter nur innen oder dürfen auch raus? (27.12.2016, 17:46) | ||
| Tim Meschke: | Weiß jemand, ob Nacktnasenwombats winterhart sind? In den neuen Vorschriften zur Haltung von Säugetieren und im Puschmann steht das sie ein Innengehege brauchen, obwohl ich in einer Dokumentation und auf mehreren Bildern Wombats im Schnee gesehen habe. (27.12.2016, 11:50) | ||
| Oliver Muller: | @Michael: Keine Ahnung! Die einzigen mir bekannten Masterpläne mit Teufeln sind Prag, TP Berlin (sicher auch später) und Schwerin (als Option). Aus Planckendael weiß ich sicher, dass sie schon dort sind oder bald kommen. Der Rest ist für mich Nebel... Ein guter Kandidat in Deutschland wäre sicher auch Neuwied. Eingeschlechtliche Haltungen machen für mich Sinn, wenn man überzählige Tiere parken will, aber nicht, wenn man ausschließlich diese Haltungsform zulässt??? Das sieht für mich eher nach Monopolstellung à la China/Riesenpanda aus? (19.11.2016, 09:14) | ||
| Michael Mettler: | @Oliver: Dann scheint aber Prag doch erst zur "zweiten Welle" zu gehören, die im ZOOQUARIA-Artikel erwähnt wird, und der dritte Kandidat der "ersten Welle" wäre noch offen. Was ist denn mit den "üblichen Verdächtigen" für derlei zoologische Leckerbissen? Pilsen, Chester, Leipzig, Magdeburg...? Die Mitwirkung an einem Zuchtprogramm schließt ja nicht aus, non-breeding zu betreiben, wenn das zu diesem Zeitpunkt für das Programm nützlicher ist. Siehe die vielen eingeschlechtlichen Haltungen diverser Zuchtprogramme. (18.11.2016, 20:08) | ||
| Oliver Muller: | @Tom: Im August hatte ich in Planckendael noch die Aussage bekommen, die Teufel können "vielleicht noch diesen Monat kommen", man wisse aber noch nicht, ob Sie dann auch schon zu sehen wären. @Tim: In der Zoopresseschau heißt es heute, Prag könne "vielleicht schon in zwei Jahren" Teufel bekommen. @Michael: Ich glaube aber schon, dass spätestens bei der "Nachlieferung" 2012 die Idee da war, ein Zuchtprogramm auch außerhalb Australiens aufzubauen? Immerhin hat man ungefähr zeitgleich Tiere nach Neuseeland und in die USA abgegeben... (08.11.2016, 13:39) | ||
| Tom Schroeder: | Schon Anfang Oktober sahen die Anlagen in Planckendael nahezu fertig aus - die rechte hatte geweisste Scheiben, wie man es zur Eingewöhnung neuer Tiere macht... Sie waren allerdings noch großräumig abgesperrt und man konnte nicht sehen, ob diese Anlage bereits wirklich von Tieren betreten worden war. (08.11.2016, 09:48) | ||
| Oliver Muller: | @Tim: Cool, dann muss ich ja nicht noch mal nach Planckendael fahren, um sie zu sehen. Duisburg ist ja viel näher. Weißt du zufällig auch, ab wann die Tierchen zu sehen sein werden? (07.11.2016, 14:39) | ||
| Tim Sagorski: | @ Oliver: Ja, alle drei sollten diejenigen Zoos sein, die zuerst Teufel bekommen. (07.11.2016, 10:31) | ||
| Oliver Muller: | @Patrick Marburger: Tatsächlich? Gehören die sicher auch zu den ersten drei Zoos? (07.11.2016, 09:13) | ||
| Patrick Marburger: | ... sowie Prag und Duisburg (06.11.2016, 19:16) | ||
| Oliver Muller: | ... und einer davon ist m. W. Planckendael. (06.11.2016, 18:44) | ||
| Michael Mettler: | Genau genommen war die ursprüngliche Idee, der in Tasmanien geborenen dänischen Kronprinzessin ein Geschenk aus ihrer Heimat zukommen zu lassen... Laut Artikel stehen für drei interessierte Zoos Beutelteufel in Kopenhagen bereit. In zwei Jahren sollen dann Tiere für weitere Zoos verfügbar sein. (06.11.2016, 12:35) | ||
| Oliver Muller: | Wozu soll diese Non-Breeding-Politik gut sein? Immerhin war die ursprüngliche Idee ja mal Erhaltungszucht einer bedrohten Art. (05.11.2016, 21:37) | ||
| Michael Mettler: | In der aktuellen Ausgabe der ZOOQUARIA behauptet Kopenhagen, seinerzeit mit seinen Beutelteufeln die erste dokumentierte Zucht gehabt zu haben, bei der Paarung und Geburt außerhalb Australiens stattfanden. Ich weiß nun nicht, wie der dortige Zoo "dokumentiert" definiert, aber nach gründlicher Recherche sieht das nicht aus (siehe entsprechenden Zuchterfolge in Neuwied, Duisburg und Köln). Im Artikel ist übrigens auch zu lesen, dass das Zuchtmanagement (Zusammenarbeit mit Australien) zwar die Weitergabe von Kopenhagener Beutelteufeln an andere EAZA-Zoos genehmigt hat, aber nur zum "non-breeding". Kopenhagen bleibt einziger Zoo mit Zuchtgenehmigung. (05.11.2016, 19:24) | ||
| Andre Bodtmann: | Ich habe da nochmal ne Frage zu den Roten,und zwar wollte ich mal wissen,woher die einzelnen Tiere stammen,die zur zeit in Hannover heimisch sind. Bei Naddel fand ich raus dass sie aus Stuttgart ist. Auch interessiert mich wie Alt die individuen ungefähr sind und vielleicht kann mir einer von ihnen/euch sagen,welche verletzung Naddel in der Beutelgegend aufwies(zeitraum der beobachtung: anfang Oktober,da blutete die Wunde und sie kratzte sich daran,anschliessend ablecken,immer im wechsel,vielleicht ekzem? Im Dezember war es fast ausgeheilt). Das jungtier,welches auch noch dort lebt,hat wahrscheinlich eine Allergie im bereich des linken Auges,welches auch nur halb geöffnet ist und ausfluss aufweist. Ich würde mich über die Infos freuen,da ich auch mich mit den Krankheiten beschäftige,sowie über die Lebensweise dieser Tiere. Was die Herkunft angeht vermute ich,wie ich es schon sehr lange beobachtet habe,ein Schwesterverhältnis zwischen Naddel und Frauke(die mit den zwei Ohrkerben,je eins links und rechts,unterhalb der Spitze des linken Ohres). Danke im vorraus! (06.03.2010, 19:19) | ||
| Andre Bodtmann: | Ja,danke,für die Info! Die Monografie war es. Mich interessierte in dem moment der Begriff Halmaturus viel mehr,so das ich dem Titel wenig beachtung schenkte(was man aber tun sollte...) (21.02.2010, 13:53) | ||
| Michael Mettler: | Laut der Literaturliste des Tiermalers John Gould in Wikipedia kämen für die Illustration als Originalquelle zwei Werke in Frage, eins über die Säugetiere Australiens sowie eine Monografie über Kängurus. Die Gemälde von Gould werden bis heute immer wieder in diversen Büchern verwendet. (20.02.2010, 16:55) | ||
| Andre Bodtmann: | @Michael Mettler: Das ist richtig,habe ich vergessen es richtig zuzuordnen,da ich nicht sehr viel Zeit hatte. Die Roten gehören sicher zu den Osphrantern und sind,wie du schon es geschrieben hast,näher verwandt.Das kommt daher dass der Urahne des Walleroos ungefähr zur gleichen Zeit wie die Grauen Kängurus entstanden sind(vor ca.4-5Mio.Jahren,Pliozän).Das war als Australien austrocknete und sich Grasland ausdehnte. Erst 2-3Mio. jahre,also im Pleistozän,entstand das Rote Riesenkänguru.Nur wie heisst das Antilopenkänguru jetzt richtig:Macropus antilopinus oder Macropus robustus antilopinus? Was mich ausserdem noch interessiert ist die Bezeichnung Halmaturus,z.B. H.Bennetti-Bennettkänguru. Ich war letztes Jahr in der Biblothek der TiHo Hannover und hatte dieses Buch in der Hand,welchen Namen ich jetzt leider vergessen hatte,welches diese Bezeichnungen aufwiess. Es war aus dem Jahre 1973,jedoch hatte ich,nachden ich im Netz recherchiert hatte,nichts darüber gefunden. Aus diesem Buch stammt auch die Zeichnung des Antilopenkänguru,welches bei Wiki zu finden ist. (20.02.2010, 14:19) | ||
| Michael Mettler: | @Andre Bodtmann: Ich kenne die Zuordnung zu den Untergattungen noch so, dass M. antilopinus und auch M. bernardus zu Osphranter gestellt werden (beide früher als Unterarten von M. robustus betrachtet) und das Rote Riesenkänguru mit den Bergkängurus näher verwandt sein soll als mit den Grauen Riesenkängurus, weshalb es ebenfalls in die Untergattung Osphranter oder in eine eigene Untergattung Megaleia gestellt wird. (19.02.2010, 20:21) | ||
| Sacha: | Fehlt beim Roten Riesenkänguru (ich werd mich wohl nie an das fehlende "h" gewöhnen) nicht noch die Nominatform? (19.02.2010, 14:49) | ||
| Andre Bodtmann: | Wie kann man eigentlich einen Beitrag verschieben,habe bei Zoo Hannover einen Beitrag geschrieben (eher Fragen gestellt)und zu spät gesehen dass es ein Beuteltier Forum gibt... (19.02.2010, 14:38) | ||
| Andre Bodtmann: | @Ralf seidel: Verückt ist aber dass man in der Deutschen sprache nun mal Makropoden sagt,so das eine oder andere Fachbuch... Ist schon verwirrend,aber dann entschuldige ich mich dafür;-) Ich meine natürlich Marsupialia. @Henry merker: Klar,gerne: Gattung Macropus: Rotes Riesenkänguru(M.rufus,unterarten:M.r.dissimulatus,westl.Rotes und M.r. pallidus,Östliches Rotes Riesenkänguru) Östl. graues Riesenkänguru(M.giganteus,hat noch eine Unterart:M.G.tasmaniensis,Tasmanisches Riesenkänguru) Westl.gr. Riesenkänguru(M: fuliginosus,unterart davon M.f.fuliginosus oder melanops(vorkommen Kangaroo island?) Notamacropus: M.agilis,flinkwallaby M.antilopinus(antilopenkänguru) M.bernardus(schwarzes Bergkänguru) M.parryi oder canguru(Hübschgesichtwallaby) M.dorsalis(Rückenstreifenkänguru) M.eugenii(Tammarwallaby,3 Unterarten) M.e.eugenii M.e.decres M.e.derbianus M.greyi(östliches Irmawallaby,ausgestorben) M.parma(Parmawallaby) Rotnacken oder Bennettkänguru,oder auch-wallaby,oder auch Bennetts Wallaby(m.rufogriseus,auch rufogrisea,davon Unterarten: M.r.rufogriseus, Tasmanien,M.r.banksianus,oder banksiana(Austr. Festland,Fell silber,Bauch weiss) Osphranter: Bergkänguru:4 Unterarten(?), M.robustus. M.r.antilopinus(Antilopenkänguru(???) ) M.r.cervinus(Hirschkänguru M.r.isabellinus M.r.robustus(Südöstl.Bergkänguru,sind bissig...) Das sind die die ich habe,bei dem Antilopenkänguru frage ich mich,wiese es eimal in Notamacropus,und einmal in Osphranter vorkommt...für verbesserungen oder ergänzungen bin ich sehr dankber! (19.02.2010, 14:36) | ||
| Henry Merker: | @Andre Bodtmann: Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, dass Sie/du die Tiere der Gattung Macropus vorstellen/vorstellst... (18.02.2010, 18:05) | ||
| Ralf Seidel: | @Andre Bodtmann, das ist jetzt aber schon ein weit gespannter Bogen - von den großen Beutlern zur Aquaristik...)). Denn Makropoden (Macropodus opercularis) sind schon seit Rossmäßlers Zeiten (zugegeben etwas aus der Mode gekommene) Labyrinthfische - noch dazu sehr attraktive und leicht zu haltende Pfleglinge. Einem ehemaligen Aquarianer sticht das sofort ins Auge...))) (18.02.2010, 12:46) | ||
| Andre Bodtmann: | Kein problem,ich beschäftige mich auch erst seit Sommer 2008 mit den Makropoden. Interessant ist es auch,dass es ja 260 Arten in 77 Gattungen geben soll,aber auch diese Zahlen wariieren stark(wie z.B. bei den eigentlichen Kängurus:wiki sagt 14 Arten Fachbücher meinen es sind gar 60... Wie gut dass ich mich auf die Gattung Macropus beschränke. Die Kängurus sind allgemein ein Mysterium,welche Geheimnisse wir wohl nie erfahren werden. Gutes beispiel ist die Jungenaufzucht unter verwandten, was momentan ein Hauptthema für mich ist. (18.02.2010, 12:00) | ||
| Henry Merker: | @Andre Bodtmann: Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu...welche Kriterien ein Säugetier aufweisen muss, um als Höheres Säugetier zu gelten, wusste ich in dieser Form noch nicht. Auch die Variante mit den Kiefermäulern ist mir neu. Danke für diese Infos! (17.02.2010, 16:39) | ||
| Andre Bodtmann: | @Henry merker: Ich habe ebenfalls das Problem,denn in meinen Auflistungen,die ich von Tierseiten.com habe,werden die Beuteltiere als Metatheria,was soviel wie Beutelsäuger heisst,geführt,wie du schon geschrieben hast. Eutheria sind die Höheren Säugetiere wozu die Kängurus zum beispiel dazugezählt werden,aber auch die Plazentatiere und eierlegenden Kloakentiere. Höhere Säuger sind nichts anderes als Tiere die ein Haarkleid besitzen,Milchdrüsen aufweisen,Zwerchfell und drei Gehörknöchelchen haben. Die Kängurus findest du z.B. in derer Systematik in der Überklasse als Kiefermäuler. So ist mein Wissenstand zur Zeit,aber alles kann man nicht in erfahrung bringen,zu viele ungereimtheiten gibt es.... Ich habe gerade übrigens einen Beitrag zu den Roos ins Zoo Hannover forum eingestellt,hab zu spät erkannt dass es ein Forum zu den Beuteltieren gibt. Ich bitte dies zu entschuldigen. (17.02.2010, 13:27) | ||
| Henry Merker: | @Michael Mettler: Vielen Dank für Ihre Information. Ich habe heute selber nachschauen können und konnte meine Frage beantwortet finden. Lediglich eines wundert mich noch etwas. In dem Buch Mammals Species Of The World von Wilson & Reeder werden sämtliche Beutelsäugerordnungen zu der Unterklasse Eutheria gezählt, während bei wikipedia die Tiere nach wie vor in den Rang einer eigenen Unterklasse gestellt werden. Herrscht denn in dieser Frage noch ein Disput oder bestehen hier noch so manche Unklarheiten? (02.07.2009, 17:18) | ||
| Michael Mettler: | Siehe in Wikipedia unter "Beutelsäuger". (01.07.2009, 23:18) | ||
| Henry Merker: | Ich habe eine linguistisch-systematische Frage: In der englischsprachigen Literatur werden bekanntermaßen mittlerweile mehrere Beuteltierordnungen voneinander unterschieden. Da diese neuere systematische Auffassung in den meisten deutschsprachigen Büchern etc. noch keinen oder nur ansatzweise Einlaß erhalten hat, interessiert mich, ob es für die neuen Ordnungen eventuell auch (neue) deutsche Namen gibt. Natürlich erschließt sich mir dies teilweise auch, etwa bei den Raubbeutlern; doch in anderen Zusammenhängen eher nicht. (01.07.2009, 22:46) | ||
| IP66: | Ich könnte mir eine weitere Haltungsmöglichkeit für Baumkänguruhs in Stuttgart vorstellen. Es gab als Anbau an die überlieferten, im Rahmen des Pragstraßenausbaus zerstörten Remisen eine kleine Fasanerie von knapp zehn Käfigen, in denen auch schon einmal Nichtvögel ausgestellt wurden, etwa in Gestalt von Kattas. Hier hätte sich vor der Eröffnung des Jungtier- und bei Überfüllung des Kleinsäugerhauses ein Baumkänguruh durchaus unterbringen lassen. (09.03.2009, 17:54) | ||
| Shensi-Takin: | EDIT: Spilocuscus maculatus (09.03.2009, 15:32) | ||
| Shensi-Takin: | Die Tenkile Conservation Alliance in Papua Neuguinea haelt u.a. Spilocuscus und rufoniger sowie diverse andere einheimische Tierarten, wie BoP und diverse Baumkaengurus. http://www.tenkile.com/ (09.03.2009, 12:36) | ||
| Mirko Schmidkunz: | Ich hätte mal eine Frage, an die weit gereisten Zoofans: Gibt es eigentlich irgendwo Haltungen von Tüpfel-, Bärenkuskus oder auch Celebeskusu. Ich habe einen sehr schönen Tierfilm über die tagaktiven Bärenkuskuse gesehen. Gibt es also außer Fuchskusu und Gleichfarbkuskus noch andere Aren in Zoos? (09.03.2009, 12:11) | ||
| Michael Mettler: | Man müsste mal anhand der alten Zooführer rekonstruieren, ob die Stuttgarter Baumkängurus wirklich ausschließlich im Jungtieraufzuchthaus untergebracht waren (ich kenne sie aus eigener Anschauung auch nur von dort, und zwar seit meinem ersten Besuch 1982 - damals noch mindestens 1,1). Denn ich glaube irgendwo ein s/w-Foto gesehen zu haben, bei dem das Tier vor einer Eternitwand saß - und das war ja nun der typische Hintergrund im Kleinsäugerhaus. Käme vielleicht sogar noch das Maurische Landhaus in Frage, dessen Erstbesatz außerhalb der Nachtabteilung m.W. aus den Tieren eines Neuguinea-Importes bestand? @Mulan: Die Meerkatzen-Kaninchen-WG habe ich noch selbst gesehen, und falls die paar Minuten Beobachtungszeit repräsentativ für das Zusammenleben gewesen sein sollten, dann war dieses für das Kaninchen sicher nicht angenehm - es wurde nämlich vor meinen Augen von der Meerkatze an den Ohren über den glatten Betonboden gezerrt. (10.12.2006, 19:37) | ||
| Mulan: | Nein , im Jungtieraufzuchtshaus.Ich kann mich an das letzte Doria-Baumkänguruh noch erinnern, habe es aber dummerweise nie fotografiert,weil ich nicht damit grechnet habe, das diese Art aus den Zoos verschwindet, dumm gelaufen. Es lebte in dem Käfig gegenüber der Menschenaffen-Jungtierkäfige und lebte zuletzt mit einer Grünen Meerkatze zusammen, die das Baumkänguruh mehr verbiß, als ihm Gesellschaft leistete.Nach dem Tod des Baumkänguruhs wurde die Meerkatze mit einem Kaninchen vergesellschaftet, keine Ahnung, ob das genauso gebissen wurde. (10.12.2006, 18:58) | ||
| IP66: | Wo wurden die Baumkänguruhs in Stuttgart denn gehalten? Im Kleinsäugerhaus? (10.12.2006, 18:47) | ||
| Johannes Pfleiderer: | Stimmt, dass ist sehr missverständlich. Ich werde es demnächst etwas abändern, wenn ich die Haltungsbezeichnungen an die der Datenbank für aktuelle Säugetierhaltungen angleiche. (07.12.2006, 15:04) | ||
| Michael Mettler: | @Johannes Pfleiderer: OK, die Regeln hatte ich tatsächlich nicht vorab gelesen. Einen Eintrag in einer Tabelle "1994 - ?" habe ich deshalb als "von 1994 bis unbekannt" interpretiert - wenn man nur einfach in die Tabelle einer Tiergruppe schaut, erschließt sich der anders gemeinte Aufbau der Einträge nicht. Wie schon erwähnt sind meine "Sichtungen" nur punktuell; um heraus zu finden, in welchem Jahr die Haltung beendet wurde, müsste auch ich stapelweise Jahresberichte durchforsten. (06.12.2006, 17:00) | ||
| Johannes Pfleiderer: | @Michael Mettler & Langhals Na dann bitte fleißig ergänzen! Die Liste lebt von der Bereitschaft, daran weiter zu arbeiten. Sie ist für jedermann offen, es ist nur eine kurze (natürlich kostenlose) Anmeldung nötig. Übrigens bezeichnet die Jahreszahl nicht den Haltungsanfang, sondern natürlich das Haltungsende. Allerdings ließe sich über eine Ausdehnung auf die Erfassung des gesamten Haltungszeitraumes reden...Doch das steht alles in den Regeln, die man sich kurz durchlesen sollte. (06.12.2006, 15:56) | ||
| Langhals: | @Michael Mettler. Da scheinen ja die Angaben auf der Liste erhebliche Lücken aufzuweisen. Dann brauche ich da gar nicht erst nachzuschauen, Danke für den Tipp. PS : Dorias wurden in Frankfurt von 1977 bis 83 gehalten. (06.12.2006, 15:42) | ||
| Langhals: | qJohannes Pfleiderer. Genau die Seite habe ich gesucht, vielen Dank für die Hilfe ! (06.12.2006, 15:10) | ||
| Michael Mettler: | @Johannes Pfleiderer: Die dortige Liste lässt sich noch ergänzen. Doria-Baumkängurus wurden auch in Karlsruhe gehalten und gezüchtet, die ganze Gruppe wurde von dort an den Luisenpark Mannheim (!) abgegeben. Bei meinem ersten Besuch in Karlsruhe (November 1986) waren sie schon weg. Auch in München sah ich 1986 ein einzelnes Doria. Die Stuttgarter Haltung begann schon früher als angegeben, meine ältesten Fotos sind von Herbst 1982; auch Frankfurt hatte schon vor dem genannten Datum Doria, 1979 saß jedenfalls mindestens eins im Rundbau. Die Dortmunder Goodfellows habe ich von 1990-93 dort angetroffen, die Krefelder Grauen von 1985-91, von den Grauen in beiden Berliner Parks habe ich je ein Foto von 1981; ebenso vom Matschie im Berliner Zoo. Und in München sah ich ein Matschie schon 1995. Das sind natürlich alles im wahrsten Sinne des Wortes nur Momentaufnahmen, der wirkliche Haltungszeitraum kann erheblich länger gewesen sein. (06.12.2006, 09:15) | ||
| Johannes Pfleiderer: | @Langhals Was die ehemaligen Baumkänguruhalter in Deutschland betrifft; http://93328.homepagemodules.de/ (05.12.2006, 16:03) | ||
| Mulan: | Yapoks wurden in den 60 iger Jahren auch im Bronxzoo gehalten. (04.12.2006, 18:23) | ||
| Langhals: | Ich suche die Webside, auf der alle ehemaligen Baumkänguruh-Halter aufgeführt sind. (28.11.2006, 21:07) | ||
| Michael Mettler: | Möglicherweise gab es noch eine Haltung. Ich erinnere mich dunkel, dass Gerald Durrell laut einem seiner Bücher in seiner Tierfängerzeit ebenfalls Schwimmbeutler gefangen hat - nur ist die Nachsuche hier noch aufwändiger... Durrells Fänge dürften größtenteils bis ausschließlich in britischen Zoos gelandet sein. Ich würde fast wetten, dass mindestens London schon mal einen Yapok hatte. (20.11.2006, 20:38) | ||
| Langhals: | Um mal den Yapok aus dem Grizmekhaus-Beitrag herauszuholen, eröffne ich hiermit einen neuen Beitrag zum Thema " Beuteltiere ". Um Michael Mettler zu entlasten, habe ich mal nach dem Yapok in Zoos geforscht. Laut Grizmeks Enyklopädie der Säugetiere wurden Yapoks in Europa in Duisburg und Jersey gehalten. Über einen kanadischen Tierhändler erhielten beide Zoos 1975 jeweils drei Tiere. Der entsprechende Duisburger Jahresbericht weist als Zugang jedoch nur einen Yapok auf. Im Zooführer taucht er überhaupt nicht auf, und ich weiß ja auch nicht, wo er im Zoo untergebracht war. Möglicherweise im Aquarium ? Im Raritätenkabinett oder im Äquatorium ? Keine Ahnung.Jedenfalls ertrank das Tier schon 1976. Zu den Tieren in Jersey habe ich leider nichts herausfinden können, da habe ich auch keine Unterlagen. (20.11.2006, 20:21) |
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