
| Okapi: | Wow! Danke. Ich weiß jetzt auch von wem die ist: Diese Aussagen stammen aus: Martin S. Fischer: Mesaxonia (Perissodactyla), Unpaarhufer. In: Wilfried Westheide, Reinhard Rieger (Hrsg.): Spezielle Zoologie. Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg Berlin 2004, S. 646-655, ISBN 3827403073, genauer gesagt von Seite 651. (27.02.2007, 12:23) | ||
| Shensi-Takin: | Allgemein lässt sich bei herbivoren Säugern-je nach Lage der Gärkammern-zwischen Vormagen- und Dickdarmverdauern unterscheiden. Die Vormagenverdauer lassen sich in Wiederkäuende(=Wiederkäuer & Kameliden) und Nicht Wiederkäuende(=Flußpferde, Faultiere, Kängurus, Faultiere, Nasen-/Colobusaffen etc.) unterscheiden. Die Dickdarmverdauer unterteilt man in Blinddarmverdauer(Kaninchen, zahlreiche Nager wie z.B. Meerschweinchen oder Hamster, Koala) und Colonverdauer(Equiden, Elefanten, Nashörner, Tapire, Schweine, Wombats etc.). Die Vormagenverdauer können Cellulose & Hemicellulose als auch qualitativ schlechteres Futterprotein besser(da sie wie bereits gesagt wurde u.a. auf das mikrobiell gebildete Protein besser zurückgreifen können) als die Dickdarmverdauer nutzen, wohingegen diese qualitativ schlechteres Futter besser nutzen können, da die Passage des Futters durch ihren Magendarmtrakt schneller als bei den Vormagenverdauern abläuft. Mit zunehmender Größe nimmt der Grundumsatz eines Tieres ab-und darin liegt auch der Grund verborgen, warum Tiere nur bis zu einer bestimmten Größe(Kleinkantschil bei den Wiederkäuern) Vormagenverdauer(!) sein können; ihr schneller Stoffwechsel würde den lang andauernden Umbauvorgängen in den Vormägengärkammern entgegenlaufen. Hingegen gibt es durchaus viele sehr kleine Herbivore(z.B. Chinchillas u.a.)-die allerdings Dickdarmverdauer sind; diese decken ihren Energiebedarf durch den Aufschluß der Nahrung im Dünndarm und können dazu zusätzlich in ihren Dickdarmgärkammern Cellulose verdauen. Dementsprechend ist die wikipedia-Aussage aus o.g. Gründen nicht ganz richtig bzw. unglücklich formuliert. (20.02.2007, 15:53) | ||
| Karsten Vick: | Sowohl Wiederkäuer als auch Unpaarhufer können mit Hilfe von Mikroben nutzbare Energie aus Zellulose gewinnen. Das geht bei Wiederkäuern effektiver, weil bei ihnen der Zelluloseaufschluss in den Vormägen, VOR der Dünndarmpassage, stattfindet. Bei den Unpaarhufern findet die Fermentation im Dickdarm/Blinddarm statt, so dass viel weniger von dieser Energie absorbiert werden kann. Das Kaninchen löst dieses selbe Dilemma, indem es den Blindarmkot nochmal durchlaufen lässt, die Unpaarhufer haben sich dazu bisher nicht durchringen können. Insofern ist auch der andere Teil der Wikipedia-Theorie logisch. Ein Unpaarhufer, der seinen Erhaltungsbedarf hauptsächlich aus (trockenem) Gras decken muss, ist gut beraten, wenn er groß ist. Ob sich die beiden Wahrheiten so wie beschrieben zu einer Theorie zusammenschmeißen lassen, glaube ich nicht. Schließlich ging der Weg der Unpaarhufer schon früh in Richtung "Größe" (vergl. die Ahnenreihe der Pferde), zu einer Zeit, als sie noch viele zuckerreiche Nahrungsbestandteile (frische Gräser, Blätter, Früchte) aufnahmen und außerdem Kälte in ihrem Lebensraum noch kein Thema war. (20.02.2007, 13:28) | ||
| Michael Mettler: | Dass große Körper nicht so viel Energie in die Aufrechterhaltung der Körperwärme investieren müssen, ist m.W. ein alter und allgemein gültiger, also nicht auf Unpaarhufer beschränkter Fakt. Sollte die Aussage aus Wikipedia tatsächlich zutreffen, würde mich interessieren, warum dann ein Falabellapony oder eine ähnliche Zwergrasse des Pferdes überhaupt lebensfähig ist? Selbst normal große Shetlandponys behaupten sich doch auf ihren kalten Heimatinseln unter kargen Bedingungen und bei extensiver Haltung, also ohne "Verhätschelung" durch den Menschen. Warum sollte dies einem Wildeinhufer vergleichbarer Körpergröße nicht gelingen? Nashörner und Tapire sind zudem Tropenbewohner, und gerade erstere haben in offener Landschaft eher das Problem der Überhitzung - das bei kleinerem Körperwuchs weniger gravierend wäre. Folglich leuchtet die zitierte Theorie nicht so recht ein. Die geringe Artenzahl der heutigen Unpaarhufer soll m.W. darin begründet sein, dass sie von den Paarhufern aus vielen ökologischen Nischen verdrängt wurden. Mag sein, dass kleinwüchsige Paarhufer wegen ihrer besseren Nahrungsausnutzung kleinwüchsige Unpaarhufer verdrängt haben, aber der Zusammenhang mit dem Wärmehaushalt erschließt sich mir unter Laienbetrachtung nicht. (20.02.2007, 12:23) | ||
| Okapi: | Hallo! Bräuchte mal wieder Hilfe. Auf http://de.wikipedia.org/wiki/Unpaarhufer steht unter "innere Anatomie" eine Theorie, die besagt: "Die Nahrungsausnutzung ist relativ gering, das hat vermutlich dazu geführt, dass es heute keine kleinen Unpaarhufer mehr gibt, da bei großen Tieren der Nahrungsbedarf pro Kilogramm Körpergewicht geringer und das Oberfläche-Volumen-Verhältnis kleiner ist (was besser für den Wärmehaushalt ist)." Wer hat von dieser Theorie schon mal was gehört oder kann mir sagen wer die aufgestellt hat? (20.02.2007, 11:15) | ||
| Ronald Masell: | @Okapi Hier gibts zumindest den JB 2005: http://www.zoo-munich.de/text.php?page=102569&v=1 Das andere wird schwer zu finden sein, das es kein Sitemap auf der Seite von Hellabrunn gibt. Einfach mal ne Mail hinschicken. Fragen kostet nichts. ;-))) (16.01.2007, 16:36) | ||
| Okapi: | Wahrscheinlich gibts auch keine Informationen zu den Netzgiraffen in München und Nürnberg. Ein Versuch ist es Wert: Das erste Paar waren zwei aus Ostafrika 1934. Davor lebte aber schon ein Bulle aus dem Sudan in Hellabrunn. Weiß jemand seit wann genau? Wie viel Nachwuchs hatte das Ostafrika Paar? Wie erging es den Tieren im II. Weltkrieg? Hatte der Münchener Tierpark durchgehend Netzgiraffen? Gab es auch andere Giraffen arten in München? Wann kamen die ersten von wo nach Nürnberg? Nachwuchs...? (16.01.2007, 11:28) | ||
| Okapi: | - Gabs jemals Okapis in Nürnberg? - Seit wann gibts Przewalskis in Nürnberg? - Seit wann gibts Flachlandtapire in Nürnberg? (10.01.2007, 16:09) | ||
| Okapi: | Ich bin zufällig über einen Geschäftsbericht des Müncher Tierparks im Internet gestolpert. http://www.zoo-munich.de/tierpark_gb2004_2.pdf Weiß aber leider nicht wo die Ausgangsseite dazu zu finden ist. Weiß jemand ob alle Geschäftsberichte im Internet zu erhalten sind? (07.01.2007, 13:20) | ||
| Okapi: | Habe gefunden, das der ST-Bulle als Einstelltier im Dezember 1976 nach München kam. Das Weibchen kam 1977 nach. Amsterdam schenkte den männlichen Tapr 1977 dem Tierpark. Der Übergang von Flachlandtapir zu Schabrackentapir ist wirklich Hand in Hand gegangen. In den Bestandszahlen ist keine Unterbrechung zu sehen. es wäre wahnsinnig lieb, wenn Du/Sie nachsehen könnten, wann die Flachlandtapire nach München kamen, da ich leider keine aufzeichnungen vor 1975 besitze. An wen wurden die Flachlandtapire abgegeben? Der Grund war wohl, weil Schabrackentapire "bedrohter" sind als Flachlandtapire(?) (05.01.2007, 23:49) | ||
| Mulan: | Ja, das waren Flachlandtapire. Auswendig weiß ich jetzt nicht,wann die angekommen sind. Da müßte ich in meinen Unterlagen nachsehen. Regelmäßig gezüchtet haben die auf jeden Fall. (05.01.2007, 21:48) | ||
| Okapi: | 1977 erst. Vielen Dank Mulan! Hatte der Münchner Tierpark dann zwischendurch auch andere Tapire? Denn mein frühester Geschäftsbericht ist von 1975 und da steht: Tapire 2 Waren das Flachlandtapire? Von wann bis wann waren die im Tierpark? (05.01.2007, 21:45) | ||
| Mulan: | Die beiden Schabrackentapire in München überlebten den 2. Weltkrieg nicht.Erst 1977 kamen wieder Schabrackentapire nach München , ein junges Paar aus Amsterdam , die ins Warmhaus einzogen. Dafür wurde die Haltung von Flachlandtapiren beendet. Bei den Vorkrieges-Schabrackentapiren bin ich mir ziemlich sicher, das es Wildfänge waren die über Ruhe nach München kamen. (04.01.2007, 22:51) | ||
| Okapi: | Hoffe noch immer, dass mir jemand diese Fragen beantworten kann: Nun zum Schabrackentapir. Habe im "Das Tier und Wir" von Juli 1932 gelesen, dass da das erste Paar nach München kam. Leider ist dem Artikel nicht zu entnehmen woher die Tiere stammen. - Anderer Zoo oder Wildfang? - Hatte der Münchner Zoo seit her ununterbrochen Schabrackentapire? - Gab es Verluste im zweiten Weltkrieg? Nürnberg hat sowohl Flachland- (FT) als auch Schabrackentapire (ST). - Seit wann ST bzw FT? - Woher? - Wie viele? (04.01.2007, 17:56) | ||
| Okapi: | @Michael Mettler: Wie ich bereits geschrieben habe, ich kenne mich mit dem Thema nicht aus. Sehe eben nur die Information, dass sehr viele Tiere an genetisch bedingten Nierenversagen sterben, da werden die die leben wohl auch nicht so gute Organe haben. Aber ich als absoluter Laie, kann dies wohl kaum beurteilen. Insgesamt freue ich mich natürlich darüber, da Pinselohrschweine sehr schöne Tiere sind, die ich sonst nie zu Gesicht bekommen würde und die Zoos leisten mit diesen Tieren schwerstarbeit, was auch anerkannt werden muss. (04.01.2007, 14:39) | ||
| Michael Mettler: | @Okapi: Ich finde schon, dass die weitere Haltung von Pinselohrschweinen noch Sinn macht. Populationen, die sich aus minimalen Gründerzahlen aufbauten bzw. durch einen genetischen Flaschenhals gegangen sind, gibt es schließlich auch unter Freilandbedingungen (und gab es auch ohne menschlichen Einfluss, z.B. bei der Besiedelung von Inseln). Andernfalls bräuchte sich auch kein Zoo mehr für die Erhaltung einer Langurenform in Südostasien einsetzen, deren Bestand bei ca. 50 Tieren liegt - davon sind schließlich ebenfalls etliche miteinander verwandt. (04.01.2007, 14:25) | ||
| Okapi: | Vielen vielen herzlichen Dank Mulan! Diese Informationen sind hervorragend. Wahnsinn, dass alle nur von 3 Schweinen stammen, da ist es ein Wunder, dass diese Tiere überhaupt leben. Vielen Dank auch an Shensi-Takin. Es macht sicher Sinn auf Grund von Seuchenschutzbedingungen den Import zu verbieten. Aber ob dann insgesamt die Haltung noch Sinn macht?! Aber darüber möchte ich nicht urteilen, denn ich kenne mich zu wenig aus und überlasse die Entscheidung gerne Erfahrenen. Nun zum Schabrackentapir. Habe im "Das Tier und Wir" von Juli 1932 gelesen, dass da das erste Paar nach München kam. Leider ist dem Artikel nicht zu entnehmen woher die Tiere stammen. - Anderer Zoo oder Wildfang? - Hatte der Münchner Zoo seit her ununterbrochen Schabrackentapire? - Gab es Verluste im zweiten Weltkrieg? Nürnberg hat sowohl Flachland- (FT) als auch Schabrackentapire (ST). - Seit wann ST bzw FT? - Woher? - Wie viele? (04.01.2007, 14:01) | ||
| Mulan: | Nürnberg hält seit 2001 Pinselohrschweine, ein Eber aus Wuppertal, die beiden Säue aus Landau und Salzburg. Sieht man von einer Geburt ab, die Salzburgerin kam trächtig nach Nürnberg, gab es bisher keine Nachzucht. Der Zoo Duisburg importierte 1975 und 1977 ein Paar aus Togo. 1979 wurde erstmals ein Pinselohrschwein in Duisburg geboren. 1987 kam zur Blutauffrischung eine Sau aus Paris anch Dusiburg , die aber nur 8 Ferkel in die Zucht einbrachte. Alle Pinselohrschweine in Europa und Amerika gehen auf diese drei Ursprungstiere zurück. Wieviele Schweine dort derzeit gehalten werden, weiß ich nicht, es müßten aber mehr als 10 Tiere sein. Hagenbeck hat drei, Magdeburg eins, Krefeld zwei , Münster weiß ich nicht, dort wird gerade der zweite Wurf aufgezogen, es könnten durchaus 7-8 Tiere sein , Wuppertal hat 2,Nürnberg drei, Landau 2,Berlin zwei , München 6 oder 7 und der Haustierpark Reutemühle drei. Weitere Informationen findest du in einem sehr detalierten Artikel über die Haltung von Pinselohrschweinen in Zoos in der Zeitschrift " Der Zoofreund ". Heft Nr. 129 / September 2003. Einige Zoos haben in den letzte Jahren Zuchtsäue verloren, die Zuchten in Wuppertal und Landau sind erloschen, Hagenbeck, Krefeld,Magdebur,Berlin und Nürnberg haben noch nie gezüchtet. Man kann die Tiere austauschen wie man will, verwandt sind sie alle miteinander. Aus den USA sollen zwei Eber nach Europa kommen, deren Vater ein Wildfang aus Guinea ist.Vielleicht sind die auch schon da, die sollen nach Wuppertal und Rotterdam. Ich glaube nciht, das es noch weitere Halter in Deutschland gebenw ird, die Haltung von Pinselohrschweinen ist wesentlich kospieligera ls von Arten, die nicht in beheizbaren Häusern gehalten werden müßen, außerdem ist die Fütterung sehr teuer, denn die Tiere brauchen täglich tierisches Eiweiß. (03.01.2007, 16:12) | ||
| Shensi-Takin: | Einige Fragen weiß ich zu beantworten: 1) Dank der Seuchenbestimmungen der EU ist es sehr schwer bis unmöglich, wilde Schweine aus exotischen Ländern(u.a. Afrika, Asien) in ein EU-Land einzuführen; so soll die Einschleppung von z.B. der Afrikanischen Schweinepest in europäische BEstände verhindert werden. 2.) Anders als unser Wildschwein sind die meisten tropischen Schweinearten hinsichtlich Ernährung & Haltung nichtz unbedingt als einfach einzustufen. Des weiteren gibt es noch heute größere krankheitsbedingte Ferkel-und Adultverluste(u.a. Circoviren bedingt; Red River Hog Fading unbekannter Genese usw.-siehe FOWLER. (03.01.2007, 15:14) | ||
| Okapi: | Habe dort Informationen gefunden die Aufzeigen, welcher Tierpark welche Art hält. Allerdings keinerlei Infos zu Anzahl, Seit wann in den Zoos, Nachzuchten... Trotzdem wird diese Information auch schon sehr weiterhelfen. Danke! (03.01.2007, 14:36) | ||
| Okapi: | @Zoosammler: Ja ich habe schon in den Zoos nachgefragt, leider sind die Tierbestandszahlen in Nürnberg zur Zeit nicht erhaltbar. Vielen Dank für die Internetadresse, werde mich dort nach Informationen umsehen! (03.01.2007, 14:29) | ||
| Zoosammler: | Man kann immer nur wieder darauf hinweisen: tierbestand.piranho.com - wenn man wissen möchte, welche Tierarten wo gehalten werden. Zu einigen ihrer Fragen wäre es vielleicht hilfreich, einfach mal Zuständige/Ehemalige bei den Zoos direkt zu befragen (darauf sind sie wahrscheinlich selbst schon gekommen). (03.01.2007, 14:09) | ||
| Okapi: | Vielen Dank. - Seit wann hat Nbg. Pinselohrschweine? - München hat seit 1992. Bis 2001 waren es dann 7 und 2002 nur noch 3. Wurden die vier abgegeben? Wohin? Oder verstorben? (03.01.2007, 13:44) | ||
| Michael Mettler: | @Okapi: Nürnberg HAT doch Pinselohrschweine - zumindest war das noch Anfang September so! Weitere Halter in Deutschland sind z.B. Wuppertal, Landau, Magdeburg, Hagenbecks Tierpark und der Berliner Zoo. (03.01.2007, 13:36) | ||
| Ronald Masell: | @Okapi Der Zoo in Landau hält ebenfalls Pinselohrschweine. (03.01.2007, 13:33) | ||
| Okapi: | Hallo! Erstmal möchte ich dieses Forum hier loben. Schon jetzt habe ich mehr Informationen hier heraus gefunden als in all den Büchern die hier stapelweiße um mich herum aufgebaut sind. Ich studiere Biologie auf Lehramt und schreibe eine Arbeit über die Huftiere (Paarhufer und Unpaarhufer) den Münchner Tierparks Hellabrunn und der Nürnberger Tiergartens. Es geht dabei um: Welche Tiere werden wo aus welchen Gründen gehalten, warum werden manche Tiere nicht mehr gehalten, welche Zuchterfolge gab es und welche Tiere werden rein aus Attraktivität gehalten Jetzt suche ich gerade Informationen zu den hübschen Pinselohrschweinen. Viele Informationen konnte ich schon über die Suchfunktion in Erfahrung bringen. Ich staune immer wieder welches Wissen hier einige hervorzaubern. Nun zu den Fragen: - Mulan schrieb am 15.10.06 im Thread Haltungsbilanzen: Die Tiere sind hochgradig ingezüchtet, denn sie stammen nur von drei Ursprungstieren ab. Ist das wahr? Die drei Tiere sind wahrscheinlich in Afrika gefangen worden und kamen hier nach Europa. Zu welchem Zoo? Wann? Wirklich nur die drei? - Habe gelesen: München, Krefeld, Münster und Duisburg halten Pinselohrschweine. Keine anderen deutschen Zoos? - Hatte der Nürnberger Tiergarten je Pinselohrschweine? Wenn ja wann, wie lange? Und warum nicht mehr? - Das Nierenversagen, dass so häufig auftritt, ist das genetisch bedingt? - Scheint es wirklich so zu sein, dass bald keine POS mehr in Zoos gehalten werden? Warum? Ist die Haltung so Aufwendig? Oder so Unattraktiv? Kostspielig? - Warum herrscht kein Austausch zur Vermischung der Gene in den Zoos? Arroganz? Geld? - Wie viele Tiere gibt es zur Zeit in Gefangenschaft in Deutschland? War die Zahlen in den letzten Jahren stabil? Vielen Dank schon jetzt an jeden, der mir auch nur wenn es Bröckchen sind helfen kann diese Fragen zu beantworten. (03.01.2007, 13:20) |
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