
| Ronny: | Hmm habe doch nochmal geschaut... es gibt tatsächlich eine Schwarze (melanistische) Schleiereule. Auch Goolge leitet mich zu einem Link (http://www.vinshalya.de/gallery/index.php/Vinshalya/Hochwildschutzpark-Hunsrueck/blacky_20140421_001), wonach dein Tier "Blacky" heißt und im WP Hunsrück lebt. Nach weiteren Foreneinträgen scheint es wohl derzeit erhöhte Angebote für Schwarze Schleiereulen zu geben. (04.11.2015, 11:46) | ||
| Patrick Kalscheuer: | Danke für den Hinweis. Das Foto stammt aus dem Hochwildpark Hunsrück in Rheinböllen. Da sie zusammen mit offensichtlichen Mitteleuropäischen Schleiereulen gehalten wird, bin ich in einem Wildpark nicht von einer exotischen Art ausgegangen. Die Zuchterfolge in Privathaltung könnten allerdings diese Haltung erklären - zumal der Hochwildpark derzeit verstärkt auch nicht-europäische Arten zeigt (Erdmännchen, Zebramangusten, Karakaras). (04.11.2015, 08:21) | ||
| Ronny: | Sieht mir nach einem Jungvogel der Sao-Tomé-Schleiereule (Tyto thomensis vormals als Unterart der Schleiereule (Tyto alba). Wo hast du das Bild aufgenommen? Wäre ja recht interessant für die ZTL. Diese Art scheint einen kleinen Aufschwung in der europäischen Zoolandschaft zu haben und hat in der Privathaltung gute Zuchterfolge, Melanistische Schleiereulen sind mir nicht bekannt. (04.11.2015, 06:08) | ||
| Patrick Kalscheuer: | Diese Eule habe ich vor vier Wochen gesehen. Kann dies eine melanistisch gefärbte Variante der Mitteleuropäischen Schleiereule sein oder ist dies eher eine andere (Unter-)Art?? Ausgeschildert war das Tier nicht... (03.11.2015, 18:42) | ||
| Marco Heitz: | Hallo, bei dem gezeigten Silberschnäbelchen handelt es um die braune Mutation. Neben der braunen Mutation gibt es auch noch Isabeller, Braun-ISabeller, Falben und noch einige andere Erscheinungsformen. Leider auch als Transmutation von den Malabarfasänchen. (21.04.2013, 08:39) | ||
| Gerrit Wehrenberg: | Also einigen WIR uns auf ein Silberschnäbelchen... auf jeden Fall ist es hilfreich zu wissen, dass Fotofarben auf unterschiedlichen jeweils anderes dargestellt werden können, wenn es um zukünftige Bestimmungsversuche geht. (19.04.2013, 14:18) | ||
| Michael Mettler: | @Markus R.: Ja, auch mir war der ausgeprägte Augenring auf Gerrits Foto ins Auge gestochen. Allerdings wirkt der auf meinem Bildschirm kein bisschen gelb... ;-) (18.04.2013, 20:51) | ||
| Markus R.: | Bei mir wirkt der Vogel ebenfalls sehr rötlich. Sollte er jedoch in Wirklichkeit eher braun gewesen sein, fällt der Senegalamarant raus. Dann könnte es tatsächlich ein Silberschnäbelchen sein. Wie Vergleichsbilder im Internet zeigen, scheint bei den dunkleren Farbschlägen dieser Art offenbar auch der Augenring deutlicher hervorzutreten. (18.04.2013, 20:00) | ||
| Michael Mettler: | Auf meinem Bildschirm wirkt der Vogel tatsächlich rötlich. Hm, dann schließe ich mich der Bestimmung als Silberschnäbelchen an, und zwar eins des Farbschlages Braun. (18.04.2013, 18:52) | ||
| Gerrit Wehrenberg: | Die Färbung ist schokobraun und nicht rot - vllt liegt es an unseren Bildschirmen... (18.04.2013, 18:44) | ||
| Markus R.: | Ich würde mich Michael Mettler anschließen und aufgrund der durchweg rötlichen Färbung und des gut erkennbaren gelben Augenrings auf einen Amaranten tippen - aufgrund der Farbe des Schnabels vermutlich ein Senegalamarant. (18.04.2013, 17:38) | ||
| Michael Mettler: | @Peter Lohse: Gegen Mövchen spricht, dass bei denen die Unterseite durchweg heller als die Oberseite ist und es i.d.R. eine scharfe Grenze zwischen Brust- und Bauchfärbung gibt. (15.04.2013, 18:06) | ||
| Peter Lohse: | Also ich würde auf eine Farbwariante der Möwchen tippen. (15.04.2013, 14:46) | ||
| Jennifer Weilguni: | Auf den ersten Blick würde ich auch am ehesten auf ein Silberschnäbelchen tippen. Die gibt es ja mittlerweile auch schon in diversen Farbmutationen zu kaufen. Allerdings leben in solchen Vogelhäusern ja nicht selten Finken verschiedenster Arten und Unterarten und kreuzen sich munter untereinander. Dann könnte es vielleicht sogar ein Mischling sein. (15.04.2013, 13:58) | ||
| Gerrit Wehrenberg: | Muss sagen, dass ich am ehesten wie Joshua Förg dem Silberschnäbelchen zugetan bin - dann wäre es die dunkle Variante. (15.04.2013, 09:47) | ||
| Michael Mettler: | Wegen des rötlichen Farbtons würde ich auf einen Amarant aus der Gattung Lagonosticta tippen. (14.04.2013, 18:40) | ||
| Joshua Förg: | Ich würde auf ein Silberschnäbelchen tippen. (14.04.2013, 17:18) | ||
| Sacha: | Sieht mir nach Astrild-/Amadinen-Verwandtschaft aus. Die Art kann ich aber so ad hoc nicht ermitteln. (14.04.2013, 01:51) | ||
| Gerrit Wehrenberg: | Im Vogelhaus der Tieranlagen im Stadtgarten Mainz gesehen. Im ersten Moment dachte ich es sei ein Kanarienvogel (da ausgeschildert), aber ich denke es ist etwas anderes. Das Foto war leider nicht besser zu schießen. (13.04.2013, 20:26) | ||
| Lucas Jasper: | Zusätlich kommt meiner Meinung nach auch ein Farbschlag der Europäischen Wachtel in Frage.Ich ahbe vor kurzem im Wildpark Frankenhof sehr ähnliche Vögel gesehen. (22.02.2013, 12:06) | ||
| Jan Beensen: | Ich bin mir sehr sicher, dass es sich um einen (mir unbekannten) Farbschlag der Japanische Wachtel / Hauswachtel / Mast/Legewachtel handelt. (22.02.2013, 12:02) | ||
| Michael Mettler: | Ich tippe auf einen der Farbschläge der domestizierten Japanwachtel. (22.02.2013, 10:44) | ||
| Patrick Kalscheuer: | Habe im letzten Jahr diesen Vogel im Wildpark Leverkusen gesehen - ohne jede Beschilderung am Gehege. Er hatte zwar in etwa Wachtelgröße, sieht mir aber von der Zeichnung her nicht wie eine aus. Hat jemand einen Tipp? (22.02.2013, 10:40) | ||
| Michael Mettler: | Zur Schlange: Könnte eine der beiden in Costa Rica vorkommenden Mussurana-Arten sein (Clelia clelia oder C. scytalina). (30.07.2012, 22:48) | ||
| Liz Thieme: | Infos per Mail... (30.07.2012, 19:35) | ||
| Michael Mettler: | Als deutschen Namen fand ich jetzt noch "Dickkopf-Bekarde". Und ja, sie gehört zur Tyrannen-Verwandtschaft. (30.07.2012, 19:23) | ||
| Michael Mettler: | Zum Vogel: Wie wäre es mit Pachyramphus aglaiae (Rose-throated Becard), männlich? In "A Guide to the Birds of Panama (with Costa Rica, Nicaragua, and Honduras)" wird die Unterart latirostris abgebildet und erwähnt, dass im behandelten Gebiet der für den englischen Artnamen verantwortliche rosa Kehlfleck gemeinhin fehlt. Die Art siehe hier zum Vergleich: http://www.mangoverde.com/wbg/images/00000017872.jpg (30.07.2012, 19:08) | ||
| Gerrit Wehrenberg: | Da wohl bei der Schlange keiner eine Ahnung hat (schade), hier nochmal ein Vogel, bei dem ich nicht weiter weiß: Ich denke es handelt sich um einen Tyrann. Das Foto entstand in Sardinal/Guanacaste/Costa Rica. (30.07.2012, 17:00) | ||
| Gerrit Wehrenberg: | Na in der Uneinigkeit sind wir uns ja einig! :) @Liz: Hättest du auch Kontaktdaten? Möglicherweise kann mir Herr Barrantes tatsächlich weiter helfen. Und es geht weiter! Beigestellt ist ein Bild einer Natterart. Ich hatte Sie mit einem langen Stock einem Kumpel fotogener gemacht. Das Foto entstand im Vulkan Tenorio Natioinalpark (wieder Costa Rica). (27.07.2012, 13:36) | ||
| Peter Lohse: | Also ich habe das Bild noch mal verglichen und bin mir ziehmlich Sicher das es Lampornis castaneoventris ist.Bei cinereicauda geht die Oberseite doch mehr ins Grüntürkis und auch der schwarze Augenstreifen ist bei Ihm länger und Ausgeprägter. (26.07.2012, 21:12) | ||
| uru: | Laut Instituto Nacional de Biodiversidad (darnis.inbio.ac.cr) ist cinereicauda die einheimische Unterart von L.castaneoventris un kommt nur an die panamesische Grenze vor.In Monteverde dagegen ist L.calolaemus vertreten (als Art angegeben). (26.07.2012, 15:45) | ||
| Karsten Vick: | Die von Gerrit genannten Formen laufen im Handbook of the birds of the world alle als Unterarten von L. castaneoventris, auf Englisch nicht umsonst Variable Mountain-gem genannt. Dabei findet die Variabilität in Kinn-, Stirn- und Schwanzfarbe hauptsächlich bei den Männchen statt, so dass wir bei dem Weibchenfoto an die Lokalität ran müssen. Unter diesem Link findest du Videos und Fotos zu der Art. In Monteverde meinen die Fachleute, die (Unter)Art L. (c.) calolaemus vor sich zu haben ;-) http://ibc.lynxeds.com/species/variable-mountain-gem-lampornis-castaneoventris (26.07.2012, 00:07) | ||
| Peter Lohse: | Gerrit Wehrenberg: Also meinen Unterlagen nach sollte es 0,1 Lampornis castaneoventris sein. (25.07.2012, 21:47) | ||
| Liz Thieme: | Ich kann dir da nicht weiterhelfen. Aber Dr. Gilbert Barrantes ist Ornithologe und spezialisiert auf Mittelamerika/Costa Rica. Der wird dir sicher helfen können. (25.07.2012, 19:55) | ||
| Gerrit Wehrenberg: | Habe eine Bitte an kundige Forumsmitglieder: Ich habe im Monteverde Reservat (Costa Rica) das beistehende Foto einer weiblichen Lamponis-Art gemacht. Ob es nun Lampornis calolaemus, Lampornis castaneoventris oder Lampornis cinereicauda ist, kann ich nicht sagen. Ich finde nur unklare Artbezeichnungen (auch das die taxonomische Einteilung nicht ganz klar ist). Auch das genaue Vorkommen der Formen ist mir unbekannt und kann so auch keine ausschließen. Wenn jemand Literatur oder Wissen besitzt... Ein bessere Foto habe ich leider nicht (reingezoomt und zugeschnitten). P.S. Hoffe, dass es nicht sogar eine andere Lampornis-Art sein kann... :D (25.07.2012, 19:23) | ||
| Ronny: | Danke schön... Das Bild entstand übrigens im Leipziger Zoo. (19.04.2010, 22:03) | ||
| Michael Mettler: | Der mag zwar nass sein, aber es IST ein Schwarzflügelpfau. Bei einem wildfarbigen Blauen Pfau sind die Flügelschilde (Nennt man das so?) beige mit einer braunen Linienzeichnung - siehe nebenstehendes Foto. Die Henne der Farbvariante Schwarzflügelpfau weicht viel mehr von der Wildfarbe ab, sie ist nämlich überwiegend weiß mit nur wenig Braunanteil (also nicht strahlend reinweiß wie beim weißen Pfau). (19.04.2010, 20:02) | ||
| WolfDrei: | Kleiner Scherz Ronny: das ist ein klittschnasser Pfau. (19.04.2010, 18:48) | ||
| Ronny: | Kann mir bitte jemand die Zuchtform dieses Pfaus bestimmen? Handelt es sich hier bei um einen Schwarzflügel-Pfau? (19.04.2010, 18:09) | ||
| Michael Mettler: | @Rattus: Das Foto in der Zootierliste stimmt m.E. nicht, dass dürfte eine Schmidt-Weißnase sein (heller Backenbart mit schmalem dunklem Rand). (10.10.2008, 13:56) | ||
| Rattus: | Dankesehr. Die Cercopithecus ascanius ascanius die bei zootierliste abgebildet ist, sieht ganz anders aus. ist das ein männchen und auf meinem bild ein weibchen? (10.10.2008, 13:33) | ||
| Michael Mettler: | @Rattus: Schwarzwangen-Weißnasenmeerkatze (Cercopithecus ascanius ascanius). (10.10.2008, 13:19) | ||
| Rattus: | ich weiß nicht, ob ich das bild schon an anderer stelle gepostet habe, aber ob nun aus vergesslichkeit oder nicht: ich weiß nicht, wie dieses tier heißt... meerkatzenbestimmung ist echt nicht einfach. wer kann mir helfen? (10.10.2008, 13:10) | ||
| IP66: | Die gesperberten Haubenhühnen zeigten eine große Vorliebe dafür, im flachen Wasser herumzustehen, was mir bei dieser Form noch nicht vorgekommen ist. (26.09.2008, 11:35) | ||
| Ronny: | 3 bis 5 sind waren einer riesigen Voliere. Aber bis auf das Weiße und Sebrights alle in Ecken für sich. (25.09.2008, 22:30) | ||
| Michael Mettler: | @Ronny: Ist es denn sicher, dass diese Hühner sämtlich reinrassig sind? In manchen Parks läuft ja alles mögliche an Hühnern herum, da gibt's bestimmt auch Promenadenmischungen... (25.09.2008, 22:09) | ||
| Walter Koch: | Ich tippe für Huhn 2 auf "Antwerpener Bartzwerge" (wachtelfarbig) Wir haben die früher selbst gehalten. (25.09.2008, 21:43) | ||
| Ronny: | 5.) Ebenfalls ein mit gar nicht bekannte Hühner rasse Für Eure Hilfe bin ich sehr dankbar (25.09.2008, 21:41) | ||
| Ronny: | 4.)Hier hatte ich gar keine Idee, welche Hühnerrasse das sein könnte. (25.09.2008, 21:39) | ||
| Ronny: | 3.) Diese Huhn halte ich für ein Houdan oder Holländisches Weißhaubenhuhn (25.09.2008, 21:37) | ||
| Ronny: | 2.) Ein Huhn wo ich sagen würde, dass es es um nen Barthuhn handelt. (25.09.2008, 21:36) | ||
| Ronny: | Ich war mal wieder unterwegs in den Zoos in Ost und West und habe wieder einige nicht beschriftete Haustierarten entdeckt und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir hier bei helfen könnt. !.) Eine Taube, alle Tauben ca 15-20 die ich geshen habe, sahen alle gleich aus. (25.09.2008, 21:27) | ||
| Ronny: | Danke, für die Bestimmung Die Gueniataube wurde mir auch andernorts bestätigt. Habe diese Taube allerdings für eine Hasutuabe gehalten, weil die 3 Tiere in einer Voliere mit Kupfergimpeltaube und Holländischen Weißhaubenhühnern zusammen lebten. Da ich mich mit Drosseln nicht auskenne, hätte ich Singdrossel gesagt. Eine Arteingrenzung ist leider nicht so möglich, da sie aus privater Hand kam um auf einen verletzten heimischen Vogel zu tippen. Laut Bild in der zootierliste , könnte es sich bei dem schwarzen Huhn um ein Altenglisches Kampfhuhn handeln? (12.08.2008, 10:11) | ||
| Michael Mettler: | @Ronny: Die Taube ist eine Guineataube, den Vogel auf dem Bild mit der Nr. 4166 halte ich für einen weiblichen Amethyst-Glanzstar, und die Nr. 4007 könnte eine Misteldrossel sein. Bei den Hühnern muss ich passen. (12.08.2008, 09:20) | ||
| Ronny: | Hmm geht irgendwie nicht..dann schicke ich mal die Links zu den Fotos: [IMG]http://i90.photobucket.com/albums/k244/Camparso/P1010166-1.jpg[/IMG] [IMG]http://i90.photobucket.com/albums/k244/Camparso/IMGP4166.jpg[/IMG] [IMG]http://i90.photobucket.com/albums/k244/Camparso/IMGP4110.jpg[/IMG] [IMG]http://i90.photobucket.com/albums/k244/Camparso/IMGP4007.jpg[/IMG] [IMG]http://i90.photobucket.com/albums/k244/Camparso/IMGP3678.jpg[/IMG] (11.08.2008, 21:20) | ||
| Ronny: | Habe das Bild vergessen anzuhängen, sorry (11.08.2008, 21:18) | ||
| Ronny: | So nach einen vogelschwerpunktierten Wochenende sind mir wieder einige unbestimmte Vögel aufgefallen. Es wäre nett wenn ihr sie bestimmen könntet: 1.) Irgendwas Kammhuhnähnliches (11.08.2008, 21:09) | ||
| Ronny: | Danke, für die Bestimmung. Die aufrechte Haltung war leider nur bei dieser zu sehen, da die anderen auf der Stange gesessen und geschlafen bzw sich geputzt haben. Eine Goldgimpel habe ich vorher noch nicht gesehen. Kupfergimpel hingegen schon. (16.07.2008, 19:13) | ||
| Michael Mettler: | Falls die aufrechte Körperhaltung bei der weißen Taube typisch und nicht nur situationsbedingt ist, könnte es sich um eine Rasse aus dem Kreis der Kröpfertauben handeln. (16.07.2008, 10:34) | ||
| Anti-Erdmännchen: | Die Sprenkelung bei dem ersten Huhn nennt man glaube ich "kennfarben". Vielleicht ist es ein Bielefelder Kennhuhn, womöglich nicht reinrassig. Das dritte müßte ein Vorwerkhuhn sein, und das vierte halte ich nicht für bestimmbar, weil diese Sperberung bei vielen Rassen auftreten kann. (16.07.2008, 09:36) | ||
| Michael Mettler: | Die letztere Taube dürfte eine Gimpeltaube sein, der Grundfarbe nach Goldgimpel, und dann gehört m.W. noch die Beschreibung der Flügelfarbe dazu, denn davon gibt es mehrere. Die weiße sagt mir nichts. Das "linierte" Huhn halte ich für ein Niederrheiner, das "Amrock" dürfte eher ein Vorwerkhuhn sein. Das einfarbig gelbe kann ich nicht einordnen. Federfüßiges Zwerghuhn müsste stimmen, aber ich meine, dass dieser Farbschlag "porzellanfarbig" heißt. (16.07.2008, 00:03) | ||
| Ronny: | un die zweite.. Bei der vorherigen handelt es sich nicht um eine Indische Pfautaube. (15.07.2008, 23:27) | ||
| Ronny: | Und dann gab es noch diese zwei Haustuaben. (15.07.2008, 23:26) | ||
| Ronny: | Die folgende Art habe ich bei meinen Recherchen keine Informationen gefunden. (15.07.2008, 23:25) | ||
| Ronny: | Bei der nächsten könnte es sich um Amrock-Hühner handeln? (15.07.2008, 23:24) | ||
| Ronny: | noch eine Hühnerrasse, aber hier vermute ich, dass es sich um die Rasse Federfüssiges Zwerghuhn in der Farbvariante Dreifarbig ist. (15.07.2008, 23:23) | ||
| Ronny: | Ich bräuchte mal eure Hilfe bei der bEstimmung von Haustierrassen. Als erstes ein Hühnerrasse. (15.07.2008, 23:22) | ||
| Rattus: | Super, vielen dank! (12.07.2008, 20:27) | ||
| Michael Mettler: | Weißschwanzstachelschwein. Anhaltspunkte: Der bis auf den Hinterrücken reichende weiße Schwanzstreifen, das ausgeprägte Halsband und die dunklen (nicht weißen) Mähnenhaare. (11.07.2008, 15:02) | ||
| Rattus: | hier die rückansicht (11.07.2008, 12:46) | ||
| Rattus: | ich versuche nochmal das bild hochzuladen. die frage bleibt gleich: welche art habe ich denn da vor mir? (11.07.2008, 12:45) | ||
| Rattus: | bild anhängen ist nicht meine stärke.. ich kann zwar die dateiadresse angeben, aber nicht hochladen... kann mir jemand helfen...? (25.06.2008, 16:22) | ||
| Rattus: | Hallo! Wer kann denn mal bei der Bestimmung dieses Stachelschweines helfen? (25.06.2008, 16:20) | ||
| Michael Mettler: | Dann weiß ich jetzt wenigstens, woher mein Irrglaube mit dem Grauwangen-Bartvogel stammte :-) Vielleicht waren auch einfach nur die Vogelhändler nicht ehrlich mit der Herkunft...? Die drei weiteren genannten Arten habe ich nicht bewusst im Park gesehen. Theoretisch müsste ich den Bestand ab Auflage 18 (ca. 1981 erschienen) nachvollziehen können, aber etliche der im Parkführer genannten Vögel habe ich damals nie im Schaubereich gesehen - darunter so große Arten wie den Sunda-Marabu. (09.05.2007, 21:18) | ||
| Karsten Vick: | Der Bartvogel bleibt rätselhaft, denn in der 16. Auflage werden er und der Grauwangenbartvogel als ZWEI große Bartvogelarten genannt, die auf Neuguinea vorkommen! Auch in der 16. fand ich weitere Rätselvögel: Salvinpipra, Gelbbauchkotinga, Großer Kotinga. (09.05.2007, 20:06) | ||
| Michael Mettler: | @Dirk K: Drei Wimpern mehr am rechten Oberlid... Nein, im Ernst: Das wüsste ich auch gern. Leider kann man ja auf die wissenschaftlichen Bezeichnungen häufig nicht viel geben, sonst müsste der Formosamuntjak einen besonders kleinen Schwanz haben (Unterartname micrurus). Die Unterscheidung dürfte bei Zoo-Muntjaks zusätzlich erschwert sein, weil anscheinend auch Mischlinge mit Formosa-Blut in Umlauf sind. (09.05.2007, 19:02) | ||
| Dirk K: | Auch wenn es für die Meisten wahrscheinlich nicht allzu schwierig ist, wüsste ich gerne wie man bei Muntjaks den Unterschied zwischen den Standardchinesen und Formosa herausfinden kann. Würde nämlich gerne überprüfen, ob die neuen Krefelder Tiere weiterhin Formosa sind. (09.05.2007, 17:47) | ||
| Michael Mettler: | Also: Laut "Birds of New Guinea" gibt es auf der Insel tatsächlich keine Bartvögel (wieder was gelernt). (09.05.2007, 08:42) | ||
| Michael Mettler: | Ah, diese verdammten Umbenennungen... Der in Zoos verwendete Name Grauwangen-Bartvogel scheint ansonsten "out" zu sein, heißt auch Rotbüschel- oder Ohrenbartvogel (Psilopogon pyrolophus). Schaue morgen mal in "Birds of New Guinea" nach, vielleicht komme ich dem gesuchten Vogel auf die Spur. (08.05.2007, 23:49) | ||
| Michael Mettler: | @Karsten Vick: Kann beim Kongokönigsfischer nur raten, dass es sich um den Zwergkönigsfischer alias Natal-Zwergfischer handelte; die Tiere dieser Art, die ich seit den 80ern in Zoos fotografiert habe, scheinen nach Abgleich mit Bestimmungsliteratur ausnahmslos der zentralafrikanischen Unterart anzugehören (was das "Kongo-" erklären könnte). Bei den anderen Arten tappe ich im Dunkeln; aber schmeiß ruhig weitere in die Runde: Ab 1981 war ich jedes Jahr in Walsrode und eifrig am Artensammeln, vielleicht kann dir meine Dia-Kartei da noch weiterhelfen. Bartvögel gibt es wirklich nicht auf Neuguinea? Ist mir bisher nicht bewusst, gefühlsmäßig hätte ich den Grauwangen-Bartvogel dorthin eingeordnet, wahrscheinlich weil ich ihn in irgendeinem Zoo mal in thematischem Zusammenhang mit Neuguinea-Vögeln gesehen habe... (08.05.2007, 23:40) | ||
| Karsten Vick: | Bin gerade beim Blättern in alten Walsrode-Führern und habe darin einige Vogelnamen gefunden, wo ich keine wissenschaftliche Bezeichnung zu finden konnte. Kann mir jemand sagen, was sich verbirgt hinter: Elsterkolibri, Grüner Antillenkolibri, Kongokönigsfischer, Mexikanischer Buchenhäher, Großer Neuguinea-Bartvogel (da gibts gar keine Bartvögel?!)? PS: Wenn das klappt, hab ich noch mehr Namen in petto... (08.05.2007, 23:05) | ||
| Shensi-Takin: | Bestimmungsschlüssel für Krokodile: http://www.flmnh.ufl.edu/cnhc/wermuth.htm#PPAL (07.05.2007, 13:38) | ||
| Michael Mettler: | Dann können das auch "normale" Weißschwänze oder Kaukasier gewesen sein. Denn H. indica gilt als Synonym für H. leucura (oder umgekehrt). (22.01.2007, 08:35) | ||
| Oliver Jahn: | Auf dem Schild stand indisches Stachelschwein und ddann Hystrix indica. Und dann noch eine Bezeichnung in estnisch und eine in russisch. (21.01.2007, 20:54) | ||
| Michael Mettler: | @Oliver Jahn: indica wird inzwischen auch als Artname statt leucura verwendet. Hat Tallinn also indica indica? (21.01.2007, 20:05) | ||
| Oliver Jahn: | Ich sah in Tallinn die Unterart Hystrix indica. Ich muss gestehen, ich sah keinen Unterschied. (21.01.2007, 19:13) | ||
| Michael Mettler: | Fällt mir gerade ein: In Gelsenkirchen sind die Weißschwänze zwar m.W. auch als solche ausgeschildert, aber im Parkteil Afrika untergebracht! (In Hannover ebenfalls, aber ich möchte wetten, dass sie hier als Nordafrikaner beschildert sind - darauf muss ich unbedingt mal achten.) Als einzige Stachelschweine im deutschsprachigen Raum, die weder noch sind, wüsste ich übrigens nur die Baseler, das sind Südafrikaner. Habe ich leider noch nicht zu Gesicht bekommen. (21.01.2007, 17:26) | ||
| Michael Mettler: | Weiß denn jemand, woran man die kaukasische Unterart von den anderen Weißschwänzen unterscheiden kann? Bezeichnet der Unterartname hirsutirostris (borstenschnäuzig) tatsächlich ein Unterscheidungsmerkmal? (21.01.2007, 17:03) | ||
| Andreas Hartung: | @Michael Mettler: Danke für das Heraussuchen, das ist schon mal recht hilfreich. Die Erfurter Stachelschweine sind übrigens ebenfalls Kaukasier. (21.01.2007, 16:19) | ||
| Michael Mettler: | Ich habe nunmehr meine sämtlichen Besuchs-Artenlisten seit 2000 (inkl.) durchgesucht. Wozu ich allerdings sagen muss, dass ich mir nicht immer konsequent notiere, wenn es zwischen Ist-Zustand und Beschilderung einen Unterschied gibt (z.B. schildern viele Zoos ihre gehaltene Unterart nicht aus, die aber aus anderen Quellen ersichtlich ist und die ich dann aufschreibe). Für die Stachelschweine bedeutet das, dass eventuell einige ohne Zusatznotiz als Weißschwänze eingetragene Tiere von mir nach dem genannten Merkmal als solche gewertet wurden und ich aus der jeweiligen Liste nicht mehr entnehmen kann, ob sie als Nordafrikaner beschildert waren. Bei einer ganzen Reihe von Haltungen habe ich mir aber eine entsprechende Notiz gemacht, "Pseudo-Afrikaner" habe ich vorgefunden in: Duisburg, Neumünster, Straubing, Thüle, Darmstadt, Neuwied, Braunschweig, Saarbrücken und bei Hagenbeck. Nicht sicher bin ich mir für Bad Pyrmont und Heidelberg, wo ich die Tiere nicht zu Gesicht bekam und sie deswegen nach dem Schild als Nordafrikaner mit Fragezeichen notierte. Hannover zählt ebenfalls zu den Kandidaten: Als vor ein paar Jahren mit der Stachelschweinhaltung begonnen wurde, erwarb man 1,1 Weißschwänze und 1,1 Nordafrikaner; wären letztere wirklich welche gewesen, eine sehr merkwürdige Konzeption. Die angeblichen cristata stammten jedoch von Hagenbeck und waren somit eigentlich Weißschwänze. Ein Paar wurde m.W. wieder abgegeben, aber ich habe mich bisher nie dafür interessiert, welches (eben WEIL es ja keine verschiedenen Arten waren) und wie sie hier beschildert sind :-) Ich bin mir übrigens sicher, in den neuen Bundesländern in diesem Zeitraum nirgends "cristata"-Beschilderung gesehen zu haben - weiß allerdings auch nicht, ob ALLE dortigen Tiere Kaukasier waren/sind; die Art ist immerhin sehr viel weiter verbreitet. Wenn ich mich an die Aussage von Klaus Rudloff richtig erinnere, wurde die Haltung in Schwerin seinerzeit mit Originalimporten begründet; der Tierpark Berlin sollte ebenfalls reine Kaukasier haben, und damit der Zoo auch, denn dessen Tiere stammten aus dem Tierpark. Für Chemnitz und Görlitz habe ich in meinen 2000er Artenlisten "Kaukasus-Stachelschwein" stehen, in Görlitz inklusive Albinos. (21.01.2007, 10:16) | ||
| Michael Mettler: | @Andreas Hartung: Gehe ich nach dem von Karsten Vick erwähnten weißen Streifen auf dem Hinterrücken, habe ich mindestens innerhalb der letzten zehn Jahre in KEINEM deutschen Tierpark echte cristata gesehen, denn ungefähr so lange achte ich schon gezielt auf dieses Merkmal. Ich müsste nun meine ganzen Artenlisten durchschauen, welche Zoos ich in diesem Zeitraum besucht habe. Bei Hagenbeck ist es sogar so, dass die in den 80ern in der alten Anlage als Weißschwänze beschilderten Tiere im Laufe der Zeit in Nordafrikaner umgetauft wurden. Mag ja sein, dass der Zuchtstamm mal durch einen neuen ersetzt wurde, aber den bewussten weißen Streifen haben die jetzigen Tiere definitiv. (21.01.2007, 09:31) | ||
| Andreas Hartung: | Ausgeschildert sind die Stachelschweine in Heidelberg als Gewöhnliches Stachelschwein Hystrix cristata. Von welchen Zoos ist es euch konkret bekannt, dass als cristata beschilderte Tiere keine solchen sind? (20.01.2007, 22:07) | ||
| Michael Mettler: | Könnte es sein, dass manche Stachelschweine nur deswegen als Nordafrikaner geführt werden, weil das Papierkrieg spart? Europäische Tierarten fallen m.W. unter strengere Verordnungen, und das Weißschwanz-Stachelschwein zählt doch wahrscheinlich wegen seiner kaukasischen Population zu den "eingeborenen Europäern" (im Gegensatz zum in Italien "nur" eingeschleppten cristata?). (20.01.2007, 20:34) | ||
| Oliver Jahn: | @Karsten, sind die Heidelberger Stachelschweine nicht auch cristata? (20.01.2007, 20:21) | ||
| Andreas Hartung: | @Karsten: Jepp, bin zufrieden :-) Stimmt, die Madagaskarfrankoline (Madagaskar-Perlwachtel ist m.W. veraltet, weil die Art vom Skelett her am ehesten den Frankolinen gleicht) könnten es auch gewesen sein, zumal diese nicht mehr im Madagaskar-Terrarium gehalten wurden. Hätte ich auch selbst drauf kommen dürfen, allerdings erschienen sie mir nicht so bunt wie der Madagaskarfrankolinhahn. Habe sie aber nur ein paar Sekunden gesehen. (19.01.2007, 16:36) | ||
| Karsten Vick: | So @Andreas, bist du jetzt mit dem Threadtitel zufrieden? Die beiden Hühnervögel in Landau, könnten das Madagaskar-Perlwachteln gewesen sein? Ich denke, wenn sie Dschibutifrankoline ex-situ hätten, dann hätten sie das auch in der Presse bekanntgegeben. Weiß jemand wie die Stachelschweinbestände in Frankreich sind? Denn bei Leszoosdanslemonde heißen sie auch immer Hystrix cristata. Vielleicht hab ich diese dann wenigstens in Paris gesehen, allerdings kannte ich damals den kleinen Unterschied noch nicht. (19.01.2007, 16:11) | ||
| Michael Mettler: | @Sacha Beuth: Laut meiner Bücher behält veliferum zeitlebens die durchgehende Streifenzeichnung, während desjardinii im Alterskleid nur noch auf den oberen Flanken gestreift ist, darunter und am Kopf aber getüpfelt. In einem Buch ist veliferum zudem im Gegensatz zu desjardinii mit gelber Schwanzflosse abgebildet. (18.01.2007, 16:57) | ||
| Michael Mettler: | @Andreas Hartung: Ich weiß nicht, ob Klaus Rudloff darüber etwas veröffentlicht hat; ich bekam die Info von ihm selbst. (18.01.2007, 15:37) | ||
| Andreas Hartung: | @Michael Mettler: Stimmt, aber bei Rotfeuerfischen (Unterscheidung Pterois volitans/P. miles) siehts schon wieder anders aus :-) Wo kann man den Artikel von Rudloff denn nachlesen? Ich habe letztes Jahr in Darmstadt eine Pflegerin angesprochen, ob die Stachelschweine wirklich wie ausgeschildert Nordafrikaner seien - laut ihrer Antwort müßten sie es sein, sie würden so auch in der Tierkartei geführt. Aber das muß ja nichts heißen, ich werde mir die Tiere nächstes Mal genauer ansehen (wie auch in anderen Zoos). @Karsten Vick: Du gehörst doch auch zum Ordnungsdienst. Könntest du nicht den Thread wie vorgeschlagen umtaufen, damit klar ersichtlich ist, dass er auch zur Nachbestimmung da ist? *quengel* @IP66: Frankfurt hat nach wie vor die Foto-Schilder im Exotarium. Zu Heidelberg: Welcher Art gehören die grauen Gänse (Anser) an, die im Juni 2006 direkt rechts neben den Gürtelvaris gehalten wurden (und vielleicht immer noch werden)? In Landau sah ich vorletzte Woche in der Vogelflughalle ganz kurz zwei braune Hühnervögel. Später wurde ich im Zoo auf das Schutzprojekt für den Dschibuti-Frankolin aufmerksam. Und genau so wie auf den zugehörigen Fotos sahen die beiden Vögel aus. Kann das sein? Hier noch ein paar Anmerkungen, die mir spontan einfallen und eventuell für den einen oder anderen hilfreich sein könnten: Die Soldatenkiebitze in Köln und Duisburg sind unschwer der Nominatform Vanellus miles miles zuzuordnen, wobei ich allerdings nicht glaube, dass die zweite, südostaustralische Unterart hierzulande gehalten wird. Die Dornrand-Weichschildkröten in Frankfurt sind Vertreter der Unterart Trionyx spiniferus emoryi (steht nicht auf dem Gehegeschild). Die Steinfische in Frankfurt sind seit mindestens zwölf Jahren (eher noch viel länger) als Inimicus filamentosus ausgeschildert, obwohl es sich im gesamten Zeitraum stets um den ganz normalen Synanceia verrucosa handelt. Kurios, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eine ganz anders aussehende Art der Skorpionsfische handelt. (18.01.2007, 15:14) | ||
| IP66: | Zu viel der Ehre: Zumindest damals gab es Gehegeschilder mit Bildern, nach denen ich die vorhandenen Tiere - über die Abbildung - sortieren konnte. Die Beschilderung in Duisburg finde ich auch höchst ärgerlich, aber Köln ist nicht viel besser, auch nicht in der Fasanerie. Eigentlich könnte doch der Bestimmer der jeweiligen Art einfach das Informationsbild plus Artbezeichnung ausdrucken und neben dem Becken an die Wand kleben, bis die Druckabteilung etwas schöneres produziert hat. Im übrigen habe ich auch schon oft bemerkt, daß sich auch wenig informierte Besucher für einen Fisch oder Vogel besodners interessieren, die Gehegeschilder durchsehen und sich verständlicherweise ärgern, wenn sie nichts finden. (18.01.2007, 14:35) | ||
| Sacha Beuth: | Weil wir gerade dabei sind: Gibt es ein paar EINFACHE Merkmale, anhand derer man den Desjardins-Segeldoktorfisch (Zebrasoma desjardinii) vom normalen Segelflossen-Doktorfisch (Z. veliferum) unterscheiden kann. (Dachte ja mal, es wäre die Schwanzmusterung, aber ich glaube, da liege ich falsch). (18.01.2007, 14:33) | ||
| Michael Mettler: | @Karsten Vick: Mit der Stachelschwein-Problematik hat sich Klaus Rudloff vom Tierpark Berlin schon mal näher befasst. Die Farbe der Nackenmähne und die Ausdehnung des weißen Halsbandes spielt wohl zusätzlich eine Rolle. Es soll aber wohl sehr unwahrscheinlich sein, in unseren Zoos echte Afrikaner der drei Arten anzutreffen (also auch cristata). Und außerdem könnte es Hybridstämme aus Weißschwanz und Nordafrikaner geben! @Andreas Hartung: Manche Artmerkmale sind aber am lebenden Fisch im Aquarium auch nicht besser festzustellen, z.B. die Zahl von Schuppenreihen oder von Schlundzähnen.... :-) Bei Schleimfischen z.B. bin ich trotz relativ gut sortierter Tropenfisch-Bibliothek bei manchen Fotos nicht über die Gattung hinaus gekommen. Da lob ich mir doch Kaiser- und Falterfische... (18.01.2007, 13:32) | ||
| Karsten Vick: | Ich hab schon mal einen Tipp zur Stachelschweinbestimmung, wenn mal wieder Hystrix cristata am Gehege steht. Das Weißschwanzstachelschwein hat auf dem Rücken, also unterhalb der Stacheln, bis zum Schwanzansatz einen weißen Streifen (Bürste). Das Südafrikanische (africaeaustralis) hat den auch, nicht aber das Nord- und das Ostafrikanische (cristata und galeata). Da die winterharten kaukasischen Weißschwänze gern mal als cristata beschildert werden, lohnt sich der Blick auf den Rücken. Dieser Bestimmungsschlüssel stammt von Erna Mohr. (18.01.2007, 13:11) | ||
| Sacha Beuth: | @Andreas Hartung: Stimme auch zu, auch wenn der Thread von mir eröffnet wurde (schnüff). (18.01.2007, 11:42) | ||
| Michael Mettler: | @Andreas Hartung: Die Idee eines "Nachbestimmungsthreads" finde ich gut. Mach mal! (18.01.2007, 10:09) | ||
| Andreas Hartung: | Bei Fotos ergibt sich natürlich die Schwierigkeit, dass ausgerechnet die bestimmungsrelevanten Details wie beispielsweise Anzahl der Flossenstrahlen bei Fischen vielleicht nicht darauf zu erkennen sein werden - daher ist mir das etwas zu unsicher. Da wird dann im Buch auf irgendein kleines Merkmal hingewiesen, welches den entscheidenden Unterschied zur Schwesternart ausmacht, und genau das hat man sich ja weder gemerkt, noch auf dem Foto.... Ich habe seit jeher auch Fotos gemacht, was aber gerade bei der Aquarientierbestimmung nicht unbedingt immer sehr hilfreich war. Und irgendwie macht es ja auch Spaß und bringt Erfolgserlebnisse, Artenkenntnis und Übung, die Arten vor Ort zu bestimmen - wenn es nur nicht soviel Zeit ob der schieren Masse an unausgeschilderten Arten kosten würde.... Sicher macht es Sinn, bestimmte Arten ganz auszuschließen - für mich als Aquarianer ist das bei Fischen nur leider keine Option. Bei Wirbellosen halte ich es aber trotz gleichermaßen vorhandenem Interesse weitgehend genauso - wenn ich auch noch versuchen würde, einzelne Korallen, Stachelhäuter und Röhrenwürmer bestimmen zu wollen, müßte ich ja eine extra Tasche voll mit Büchern mitschleppen und käme aus dem Aquarium gar nicht mehr heraus (wenn ich es überhaupt an EINEM Tag schaffen würde...). PS: Hätte jemand was dagegen, diesen Thread in "Schwer bestimmbare Arten/Unterarten - Nachbestimmung mit Hilfe des Forums" o.ä. umzubenennen? Fände ich sehr sinnvoll; einen solchen Bestimmungs-Thread wollte ich nämlich aufmachen, da ich ihn für dringend nötig halte und da dieser hier ja thematisch sehr ähnlich gelagert ist, würde eine Zusammenfassung schon Sinn machen. Dabei können sich die Forumsteilnehmer gegenseitig bei der Zuordnung (auch vor längerer Zeit) gesehener Tiere helfen, es hat sich bisher ja gezeigt, dass es da Bedarf gibt. Nur würde das in den Einzelzoothreads von bedeutenderen Diskussionen ablenken und interessiert nicht jeden, zumal es natürlich längst nicht zu jeder Haltung einen eigenen Thread gibt. Ich hätte da bereits ein paar Fragen zu Köln und Heidelberg (und hoffentlich auch Antworten für Andere). (17.01.2007, 21:14) | ||
| Michael Mettler: | @Andreas Hartung: Für Bestimmungsversuche nehme ich mir die Zeit nicht während des Zoobesuches, dafür besuche ich viele Zoos einfach zu selten. Lieber mache ich ein Foto (oder mehrere) der betreffenden Art und setze mich dann zuhause damit auseinander. (Wobei das Fotografieren von Fischen schon Geduldsspiel genug ist.) Allerdings bin ich bei Fischen und Wirbellosen inzwischen vom "Artensammeln" abgekommen und konzentriere mich dafür mehr auf die Tiergruppen, die mich spezieller interessieren. Unter anderem auch deswegen, WEIL ich eben oft genug vor einem Aquarium stand und das große Fragezeichen über dem Kopf hatte.... Hie und da habe ich solche Fotos auch schon mit der freundlichen Bitte um Hilfe an die betreffenden Zoos gesandt. Allerdings bekommt man auch dann manchmal die Antwort "das wissen wir leider auch nicht". (17.01.2007, 19:49) | ||
| Andreas Hartung: | @Sacha Beuth: Ein heißer Tipp für wirklich gute Schildkrötenbestimmungsbücher mit Bildern: "Schildkröten der Welt" von Holger Vetter u.a. aus der Terralog-Reihe (das sind fast reine Bildbände). Bisher sind die ersten vier Bände erschienen, Ziel ist die Erfassung aller Formen der Erde. Von fast jeder Form werden Rücken- und Bauchpanzer gezeigt. Manche der Frankfurter Schildkröten sind aber einfach zu erkennen: Die Diamantschildkröten an ihrer hellgraublauen, feingepunkteten Haut, die Gekielten Moschusschildkröten am dachförmigen Panzer und die Weichschildkröten sowieso. Bei den anderen wirds dann wirklich schwieriger. Das allerschlimmste in meinen Augen sind ja Papageien- und Lippfische, die neben ihrer enormen Artenvielfalt auch noch geschlechtsspezifische Unterschiede aufweisen und einen Farbwechsel durchlaufen (nebst Panzer- und Harnischwelsen). Obwohl ich in der Fischbestimmung wirklich nicht ganz unerfahren bin und ohnehin Zooaquarien fast nur noch mit einem guten Indopazifik- und Karibik-Fischbestimmungsbuch betrete, konnte ich einige Arten z.B. in Berlin und Köln einfach nicht herausbekommen. Das führt bei mir bei vielen Zoobesuchen unweigerlich zu einem sehr langen Aquarienaufenthalt, was oft viel wertvolle Zeit kosten kann (kennt ihr dieses Problem auch?). Schlimmstenfalls muß man die erst im nächsten Jahr erscheinende Tierbestandsliste abwarten, wenn eine solche überhaupt herausgegeben wird. Nun mag manch einer dies als "verkopften Ballast" ansehen, aber wer sich für alle Tiere (und nicht nur Säuger) interessiert, möchte ggf. eben gerne wissen, was er da vor sich bzw. welche Arten er schon gesehen hat. Eine der schlechtesten Aquarienbeschilderungen findet sich nach wie vor in Duisburg - an dieser scheint sich seit einigen Jahren nichts mehr getan zu haben (ähnlich auch bei den Vögeln dieses Zoos) - keine einzige Art der Wirbellosen ist dort ausgeschildert, von Didaktik ganz zu schweigen. Und sage jetzt keiner, dass dies nur die Spezialisten stört: Ich konnte binnen eines Tages in Duisburg sowohl im Aquarium als auch in der Fasanerie Normalbesucher erleben, die sich über die fehlende Beschilderung bei so mancher Art geärgert haben und gerne ihren Kindern die einzelnen Artnamen genannt hätten. Gerade bei Aquarien/Terrarienhäusern werden viele Zoos noch immer nicht ihrem selbst gestellten Informationsanspruch gerecht, und das, obwohl man als zahlender Besucher doch eigentlich einen Anspruch darauf haben sollte. (17.01.2007, 19:28) | ||
| Sacha Beuth: | @IP66: Ja, war als Kompliment gedacht (Na schön, vielleicht mit einem klitzekleinen Schuss Zweifel :)). Habe ich das richtig verstanden: Du hast erst die Fotos geschossen und hast dann an einem anderen Tag die Abzüge mit den Tieren resp. der Beschilderung verglichen? Oder hast Du ein wirklich gutes Schildkrötenbuch mit Bildern, auf denen die artspezifischen Merkmale GUT zu erkennen sind? Ich frage deshalb so blöd, weil sich offenbar selbst Reptilienkuratoren bei der Bestimmung von z. B. Pelomedusenschildkröten (die sind natürlich nicht in besagtem Frankfurter Schildkrötenaquarium) schwer tun. (17.01.2007, 18:15) | ||
| IP66: | Vielleicht ist das ja ein Kompliment? Zu meiner Entlastung kann ich angeben: Es regnete wie aus Kannen, und ich habe mir zunächstdie spezifischen Merkmale zusammengesucht, dann die Photos verglichen, und kam gut zurecht. Man braucht aber Zeit. Das berliner Aquarium ist auch deshalb so gräßlich, weil es gerade die spannenden Arten, die man nicht kennt, nicht ausschildert - Köln ist da aber nur wenig besser. Wuppertal ist dagegen ein Beispiel ziemlich vorbildlicher Beschilderung, nicht nur, aber eben auch, im Aquarium. (17.01.2007, 17:47) | ||
| Sacha Beuth: | Vielen Dank. Beruhigt mich ungemein, dass nicht nur ich da Schwierigkeiten habe. Stimmt, die Bestimmung vieler Buntbarsche und Welse (besonders der Harnischwelse) ist auch eine zähe Sache. @IP66: Ich glaube, ich muss mal bei Dir Unterricht nehmen, wenn Du findest, anhand der Frankfurter Beschilderung die Schildkröten unterscheiden zu können... :) (Will ohnehin dieses Jahr wieder nach FFM) Uebrigens hier nochmal mein an anderer Stelle schon geäusserter Verdacht: Ich glaube, dass bei manchen Tieren auch das Zoo(fach)personal nicht genau weiss, welche Art sie vor sich hat und darum zur Sicherheit entweder das Schild weglässt oder einfach ein "spec." ranhängt...... (16.01.2007, 13:19) | ||
| Johannes Pfleiderer: | Ich finde auch die Beschilderungssituation in zahlreichen Großaquarien (allen voran Basel, London und Amsterdam, aber auch Berlin und Leipzig) katastrophal. Es wird kaum einen Menschen geben, der jede Buntbarsch- oder Lippfischart erkennen kann. Bei meinen letzten Besuchen in Basel hatte ich immer ein Bestimmungsbuch dabei:-) Wenigstens gibt der "Zolli" eine Tierbestandsliste raus, so dass man die Arten mit ein paar Hilfsmitteln herausfinden kann. (16.01.2007, 12:20) | ||
| IP66: | Das Schildkrötenbecken in Frankfurt ist wenigstens hilfreich beschildert, was man von der Krokodilhalle in Berlin nicht sagen kann - in Stuttgart war das seinerzeit ähnlich. Generell stört es mich, daß bei schwierigen Arten oft die Schilder fehlen - eigentlich sollte eine Bildungsinstitution doch das Schild zum Fisch kaufen, auch wenn das mehr kostet als der Fisch selbst. (16.01.2007, 11:59) | ||
| Ulli: | Nett wird das Bestimmen doch erst bei Kriebel- ( weltweit 1550 Arten dieser Tiergruppe, über 50 Arten sind aus Deutschland bekannt) oder bei Zuckmücken (5000 Arten dieser Tiergruppe weltweit, etwa 570 Arten sind aus Deutschland ). Ansonsten erinnere ich mich an den Spruch von Professor Dittrich, wie mache ich aus drei Tieren vier Unterarten. (16.01.2007, 11:07) | ||
| Michael Mettler: | @Karsten Vick: Den Trutnau habe ich auch, dazu noch zwei, drei weitere Bücher zum Thema. Und trotzdem bin ich bei einigen Fotos (!) an der Nachbestimmung gescheitert. Das mag auch ein wenig daran liegen, dass ich von manchen Crocodylus-Arten wirklich nur ein einziges Individuum live gesehen habe, so dass sich kein rechtes Gefühl dafür entwickeln konnte. Spannend ist es auch immer wieder, unbeschilderte Fasanenhennen in Volieren vorzufinden. Apropos Möwen: Rostock hatte in der Seevogelvoliere vor Jahren einen Möwenweißling - zu welcher Art gehörte der? (15.01.2007, 23:04) | ||
| Karsten Vick: | Von Trutnau gibt es einen schönen Krokodil-Bestimmungsschlüssel mit Leisten und Beulen und Hinterhaupthöckern, aber den hat man ja beim Zoobesuch nicht immer dabei. Dagegen ist der Berliner Möwenkäfig im Herbst (Jugend- und Schlichtkleider) eine spannende aber lösbare Aufgabe. Von Fischen und Wirbellosen dagegen hab ich bisher die Finger gelassen. (15.01.2007, 22:52) | ||
| Hannes: | Besonders schön sind so Krokodilhallen wenn es 10 Tiere in 13 Arten gibt (15.01.2007, 21:54) | ||
| Michael Mettler: | ...und dann war die Krokodilhalle im Berliner Aquarium immer ein Gräuel für mich. Bei Crocodylus-Arten komme ich nicht ohne (brauchbares!) Gehegeschild aus. (15.01.2007, 18:18) | ||
| Michael Mettler: | Ich habe schon mehrfach auf Granit gebissen, wenn ich versucht habe, Zoo-Meerkatzen anhand der Beschreibungen in Büchern wie "Säugetiere Afrikas" unterartlich zuzuordnen. Wobei natürlich immer die Möglichkeit besteht, Mischlinge vor sich zu haben. (15.01.2007, 17:48) | ||
| Jennifer Weilguni: | Manche Welse, Buntbarsche und Salmler bringen mich geradezu zur Weißglut. Die unterscheiden sich manchmal nur durch mikroskopische Kleinigkeiten, das soll mal jemand alles auswendig wissen !!! (15.01.2007, 17:06) | ||
| Hannes: | Ich bin ganz erlich froh wenn ich meinen Mitmenschen den Unterschied zwischen Gepard, Jaguar, Leopard oder Asiat. und Afr. Elefant beibringen kann. Oder mein Liebling den Unterschied zwischen Erdmännchen und Präriehund. (15.01.2007, 16:50) | ||
| Sacha Beuth: | Die schwer zu unterscheidenden Möwenformen in einem anderen Thread haben bei mir folgende Fragen aufgeworfen. Bei welchen Unterarten, Arten oder gar Familien und Gattungen sind Zootiere nur schwer zu bestimmen resp. habt Ihr dabei Mühe? Ich z. B. beisse mir jedes Mal die Zähne aus, wenn ich im Berliner Zooaquarium, im Leipziger Zoo und im Aquazoo Düsseldorf die Wirbellosen in den Korallenbecken bestimmen soll. Auch die Möwen in der Voliere des TP Berlin machen mir je nach Jahreszeit Mühe. Und ist es einem von Euch schon mal gelungen, die Wasserschildkröten im Kolibri-Krokodil-Haus des TP Berlin oder im Schildkröten-Aquaterrarium vom Zoo Franfurt sicher zu bestimmen? Ebenfalls ein aus m. S. unmögliches Unterfangen ist die Unterscheidung der meisten Brillenvögel (Zosterops) und vieler Nektarvogelarten (Nectarinia). Wie sieht es bei Euch aus? (15.01.2007, 16:46) |
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