
| Michael Mettler: | Wenn ich mir die Landschaft in und um Hodenhagen und Stukenbrock vorstelle und als Gegenstück dazu Stadtzoos wie Berlin, Köln oder Frankfurt, würde ich mich dieser Meinung anschließen. Hinsichtlich Schadstoffbelastung hätte man wahrscheinlich zu manchen Zeiten wegen der chemischen Industrie gar keine Tiere in Halle halten dürfen...? (23.02.2007, 09:10) | ||
| Klaus Schüling: | Ich denke, dass die Schadstoffbelastung in städtischen Ballungsräumen in der Regel höher ist als in den meisten Safariparks. Wen dem so ist, müsste das Thema also eher "Umwelttoleranz von Zootieren" heißen. Ein gutes Beispiel für die allmähliche Entwicklung eines pkw-orientierten Safariparks ist der Safaripark Beekse Bergen. (23.02.2007, 09:03) | ||
| Ulli: | Auch ich würde lieber heute als morgen die Autos aus den Safariparks verbannen. Gesund kann dieses ständige Anfahren sicher nicht sein. Interessanterweise hatte Hodenhagen vor Jahren versuchsweise die Autos verbannt, daraufhin sanken die Besucherzahlen beträchtlich. So ist man aus ökonomischen Gründen zu den Autosafaris zurückgekehrt. Was die Belastung der Tiere in Innenstadtzoos betrifft, wird sie sicher auch sehr hoch sein. Speziell in Köln und Duisburg ist mir auch der enorme Geräuschpegel im gesamten Zoo als störend aufgefallen. Da können die beiden Zoos selbst nichts dafür. (23.02.2007, 08:49) | ||
| Jennifer Weilguni: | Also, wenn es danach ginge, sind Tiere in Großstadtzoos sicherlich nicht weniger belastet, als in einem Autosafaripark. Man denke nur mal an die Zoos in New York ! Wer schonmal in dieser Stadt war, der weiss, welche graue, dicke Dunstwolke darüber liegt. Davor sind auch grüne Inseln in der Stadt nicht wirklich geschützt. In Hodenhagen machen mir die Tiere nicht wirklich den Eindruck, als würden sie unter den Autos leiden, zumal die Gelände sehr weitläufig sind und die Tiere sich (von den Streichektieren mal abgesehen, weil diese ja von den Besuchern gefüttert werden dürfen) meistens eher abseits der Straße auf. Ausnahme stellen da vieleicht noch die Paviane dar, die ja schon berüchtigt dafür sind auf den Autos herumzuturnen und Düsen, Schläuche und Gummis demontieren. Viele Besucher nutzen auch die Safaripark-Busse, was die Belastung vieleicht noch ein kleines bisschen mehr eingrenzt. Wohin die Sache mit der Eisenbahn führen kann, zeigte sich ja eindrucksvoll am Safaripark Stukenbrock. Wie mehrfach an anderen Stellen im Forum erwähnt wurde scheinen sich die Affen dort allesamt Gliedmaßen amputiert zu haben. Also auch nicht wirklich gesundheitsförderlich. Autoabgase sind natürlich weder für Menschen noch für Tiere gesund, aber ich würde die Belastung in einem Safaripark wie etwa Hodenhagen als nicht schlimmer oder gar geringer als in Großstadtzoos einschätzen. Wäre allerdings interessant, hierzu mal brauchbare Nachforschungen anzustellen. (23.02.2007, 07:33) | ||
| Carsten: | Auf einer Website zum ehemaligen Safariland Groß-Gerau hab ich gelesen, daß die gehaltenen Tiere extrem belastet waren durch die Abgase der Autos, was sogar dazu führte, daß die Autodurchfahrten aufgegeben wurde und dafür eine Eisenbahn installiert wurde, die durch die Gehege fuhr. Ist allerdings schon 25 Jahre her, und die Autos von damals sind sicher nicht mit den heutigen vergleichbar. Wie ist es denn z. B. in Hodenhagen oder vielleicht auch Duisburg mit der Autobahn durch den Zoo, ist der Gesundheitszustand der Tiere dort schlechter als in Haltungen, wo die Tiere nicht so direkten Kontakt zu Autos haben? (22.02.2007, 23:45) |
| alle Beiträge |