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Erdferkel-Anlagen



Michael Amend:   Der Zoo in Blackpool ist seit kurzem der dritte britische Erdferkel-Halter.Im Kinderzoo zogen ein Bock aus Randers und ein Weib aus Arnheim ein.

Für alle Erdferkel-Fans:Endlich gibt es die Blaue Elise auch in der göttlichen deutschen Synchronfassung als deustche DVD zu kaufen ! Zuschlagen !
(30.09.2008, 13:51)
Sebastian Dahl:   http://www.zoovalencia.com/
(10.06.2007, 21:36)
Matthias:   Meinte den neuen Bioparc Valencia.
Dieser ersetzt wohl auch den alten Zoo:
http://www.spanien-abc.com/Zoo_Valencia.972.0.html
(10.06.2007, 18:28)
Medojed:   Habe vorhin mal gegoogelt, aber nichts zu einem neuen Zoo in Valencia gefunden.
(10.06.2007, 18:27)
Saya:   Ja, in Valencia wurde ein komplett neuer Zoo gebaut. Ich bin auch nicht sicher ob der wirklich schon eröffnet ist.
(10.06.2007, 17:13)
Medojed:   Das kann nicht sein, ich habe einen Prospekt des Zoo Valencia von 1999. Oder wurde der alte Zoo eventuell gegen einen neuen Zoo ersetzt ?
(10.06.2007, 16:06)
Matthias:   So genau weiß ich das auch nicht. Wohl aber noch nicht lange. Der Zoo wurde schließlich erst letztes Jahr eröffnet.
(10.06.2007, 14:34)
Medojed:   @Matthias. Seit wann hält Valencia denn die Erdferkel ?
(10.06.2007, 14:01)
Jana:   @Matthias Danke schoen.
(10.06.2007, 13:10)
Matthias:   Der Zoo Valencia hat Erdferkel bekommen. Das letzte Arnheimer Jungtier ging auch dorthin.
(10.06.2007, 10:19)
Jana:   Weiss hier jemand, welche spanische Zoo Erdferkel haelt (oder eine Anlage gebaut hat)? Ich kann mit Hilfe von ISIS oder Google nichts finden. Das letzte prager Jungtier Danny ging vor kurzem "nach Spanien", mehr wusste die Pflegerin leider nicht.
(10.06.2007, 07:43)
IP66:   Für das Raritätenkabinett kam das Erdferkel von Lutz Heck wohl ein wenig spät - oder es war wirklich zu groß, zumal der Mittelkäfig der Haltung von Lemuren diente. Ursprünglich hatte im berliner Antilopenhaus jede Innenloge auch einen Außenkäfig, wobei einige wenige Logen auch schon bei der Erstpublikation des Gebäudes als geteilt eingezeichnet waren. Leider kenne ich den ursprünglichen Außenzustand des basler Hauses nicht, der Innenraum bietet ja mehrere miteinander verbundene Boxen mit Betonboden - theoretisch konnte man das Erdferdel also auch von einer Box in die andere treiben oder, zumindest in Berlin, in einem toten Ende des Pflegerganges unterbringen, falls man den Antilopenstall doch für seine ursprüngliche Aufgabe brauchte. Ich denke, daß der entscheidende Vorteil der Häuser jedoch in dem Betonboden der Stallungen lag, während es im Kleinsäugerhaus in Berlin vielleicht nur Estrich gegeben hat. Insofern glaube ich auch nicht, daß die Erdferkel ins Außengehege durften.
(10.04.2007, 19:32)
Michael Mettler:   Berlin hatte auch in der Zwischenkriegszeit mindestens ein Erdferkel, als Mitbringsel einer der Fangexpeditionen von Lutz Heck. Das war m.W. ebenfalls - wie in Basel - im Antilopenhaus untergebracht. Allerdings gab es dort vor dem Umbau in den 80ern noch kleine Nebengelasse, die sich zwischen dem Eingang und den "normalen" Innenställen befanden; in einem davon habe ich 1981 noch einen Haarnasenwombat (also ebenfalls ein stark grabendes Tier) gesehen, weiß aber nicht, ob er Zugang zu einem der damals noch vielzähligen Außengehege hatte (in denen in diesem Bereich damals noch Kängurus und Kasuare gehalten wurden). Wenn es diese Räume auch schon in der Zwischenkriegszeit im Haus gab, könnte ich mir vorstellen, dass dort das Erdferkel gehalten wurde. Denn die Tischkäfige für Kleinsäuger in der Mittelhalle (aus Ludwig Hecks Zeiten) dürfte es doch dann nicht mehr gegeben haben, zumal sie für ein Erdferkel wohl zu klein waren?
(05.04.2007, 15:24)
Zoosammler:   Interessieren würde mich auch die Unterbringung der Baseler Erdferkel im Antilopenhaus, weiß darüber jemand Genaueres? Waren die Tiere in einem der großen Ställe? Andere Möglichkeiten, Tiere in dem Haus zu halten, gibt es ja eigentlich nicht, es sei denn, man stellt einen Käfig in die Mitte des Besucherraumes.
(05.04.2007, 15:06)
IP66:   Waren die berliner Erdferkel des 19. Jahrhunderts eigentlich im Raritätenkabinett untergebracht? Dann wäre die duisburger Anlage ja ein Jahrhundertfortschritt in Sachen Geräumigkeit gewesen.
(05.04.2007, 15:00)
?:   In dieser Anlage werden die Frankfurter Erdferkel nur sehr selten und auch nur für kurze Zeit untergebracht.Aber selbst in dieser Anlage geht es den Tieren besser als in Saarbrücken.
(04.04.2007, 20:29)
Michael Mettler:   Also ich habe vor ein paar Jahren ein Erdferkel hinter den Kulissen des Frankfurter Grzimek-Hauses sehen dürfen, und das hätte sich wahrscheinlich gefreut, wenn es stattdessen ein ganzes Zimmer zur Verfügung gehabt hätte. Die dortige Unterbringung unterschied sich jedenfalls nicht sonderlich von dem, was ich von der früheren Duisburger im "Raritätenkabinett" auf Fotos gesehen habe. Und sehr viel besser als die Saarbrücker Schauanlage (habe ich kaum Erinnerungen dran) dürfte die Frankfurter Reserve-Unterkunft auch nicht sein: Geflieste Wände, fester Boden, eine Sand- und eine Schlafkiste.
(04.04.2007, 14:00)
Zoosammler:   Ist das nicht immer noch gruselig genug? Und nicht nur für das Tier, sondern auch für den Fußboden...
(04.04.2007, 12:34)
IP66:   Ich kann mich erinnern, die frankfurter Erdferkel in ihrem Außengehege am alten Rundbau einmal in der Sonne liegen gesehen zu haben. Das war aber eine Sensation. Ich denke, daß die Haltungsfrage letztlich immer darauf hinausläuft, wie man das Tier irgendwie sichtbar machen, trotzdem aber einigermaßen artgerecht halten kann. Sind denn die Zuchterfolge so, daß sich der europäische Bestand aus sich selbst erhält?
(04.04.2007, 12:06)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Schön zu hören, dass die "Gruselgeschichte" eigentlich gar keine war. Mir wurde es so von einem Zoofreund berichtet, der das Tier in besagter Kiste selbst sehen durfte, vom dazugehörigen Zimmer erzählte er nichts.
(03.04.2007, 13:13)
Konstantin Ruske:   Nein, das Erfurter Erdferkel war nie an irgendeiner Stelle im Schaubereich.
(03.04.2007, 13:01)
Karsten Vick:   War das Erfurter Erdferkel jemals im Nachttierhaus zu sehen?
(03.04.2007, 12:13)
Stefan:   Der Zoo Colchester in GB bietet seinen Erdferkeln ebenfalls eine Außenanlage im Afrikateil zu erreichen über eine kleine Tunnelröhre. Wenn ich mich recht erinnere, bestand der Bodenbelag aus Sand und/oder Rindenmulch, jedenfalls nicht einfach nur aus Beton. Die Innenanlage ist über eine Glasscheibe einsichtbar und wirkt ihrerseits wie eine große modellierte Höhle. Am 10. Januar gab es hier sogar Nachwuchs.
(03.04.2007, 10:32)
Konstantin Ruske:   Um einmal mit den ganz schlimmen Gruselgeschichten aufzuräumen ( nach Gesprächen mit tierpflegern, die das Erfurter Erdferkel noch selbst gepflegt haben): Das Tier bewohnte eigenes Zimmer, die Kiste diente zum schlafen- sicher auch nicht die perfekte Haltung- aber so hört es doch schon anders an.
Die "neue" Erdferkelanlage in Antwerpen fand ich für ein Nachttierhaus eigentlich recht geräumig.
(03.04.2007, 09:58)
Sacha Beuth:   Erdferkel (genauer eines) gab es vor ein paar Jahren auch im Wild Animal Park in San Diego und zwar auf der Forscherstation-Insel nahe der Zwergflamingos in der Heart-of-Africa-Sektion. Das Gehege hatte in etwa die Grösse einer durchschnittlichen Meerschweinchen-Zooanlage, war zumindest teilweise mit Sand belegt und das Erdferkel lag tagsüber meist schlafend in einer Hundehütte ähnlichen Behausung. Wenn ich auch sonst ein Fan der San-Diego-Zooinstitutionen bin, muss ich doch sagen, dass diese Anlage alles andere als nachahmenswert war.
(03.04.2007, 09:33)
Michael Mettler:   Leider kenne ich die umgebaute Version des Antwerpener Nocturamas nicht, aber in der Ursprungsversion hatten die Erdferkel (übrigens vergesellschaftet mit Riesengalagos) eine Haltung ähnlich der im alten Arnheimer Nachttierhaus und enger als in Berlin oder Frankfurt.

Dass unterirdisch lebende bzw. ruhende Tiere bei Zoohaltung keine Möglichkeit bekommen, sich ganz einzugraben, ist ja nun keineswegs auf Erdferkel beschränkt; das gilt schließlich für eine Vielzahl von Säugern vom Gürteltier bis zum Warzenschwein (okay, letzteres erweitert nur vorhandene Erdlöcher zu Wohnhöhlen, aber das kann es bei konventioneller Zoohaltung auch nicht). Von Nacktmullen in Plastikröhren-Raumstationen a la Emmen mal ganz zu schweigen.

Gerade beim Erdferkel keimte in mir die Frage, ob nicht die Haltung auf einer dünnen Sandschicht mit Beton darunter sogar besser für die Abnutzung der Krallen ist als Naturboden, denn die eigentliche Abnutzungsmöglichkeit - das Aufkratzen von Termitenbauten - entfällt schließlich im Zoo. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass sich aus dem selben Grund eine dünne Schicht Lehm auf Betonboden bei Gürteltieren bewährt hat (waren das eventuell die Riesengürteltiere in Duisburg?).

Aber alle genannten Haltungen einschließlich derer in Saarbrücken (!) dürften immer noch besser sein als die des einzigen Erdferkels in einem DDR-Zoo seinerzeit. Dieses Tier saß in Erfurt hinter den Kulissen in der alten Villa und wurde einem Augenzeugenbericht nach in einer Kohlenkiste gehalten!
(02.04.2007, 23:33)
Jana:   Die Erdferkel in Prag können die Aussenanlage von Pinselohrschweinen benutzen (nur den ausbetobierten Teil), aber nur früh morgen an schönen Tagen.
(02.04.2007, 23:02)
Karsten Vick:   Ein Tier das Ferkel heißt, landet in Berlin auf keinem Drehspieß! Jedenfalls nicht in Neukölln.
(02.04.2007, 22:30)
Dortmunder:   Na ja, wenn ich mich an die alten Erdferkel-Unterkünfte im Arnheimer Nachttierhaus (sehr kleines Diorama) und im Duisburger Raritätenkabinett (Charme einer Kneipentoilette in den 70ern) erinnere, klingt das, was die Tiere heute bewohnen, doch geradezu paradiesisch...

Und, wie ich, glaub ich, schonmal geschrieben habe, hatte auch das erste Erdferkel in Berlin durchaus ein, nicht betoniertes, Freigehege... Dafür hatte der Zoo aber auch nicht allzu lange Freude an dem Tier, da es sein Gehege unterminierte und auf Nimmerwiedersehen im Berliner Untergrund verschwand...

Wer weiß, was aus ihm geworden ist... Damals war ja wenigstens die Gefahr auf dem Drehspieß zu landen in Berlin noch nicht ganz so groß...

Wahrscheinlich ist das Erdferkel aber auch nur in weiser Voraussicht vor dem Knut-Hype geflohen...*lol*
(02.04.2007, 22:22)
Karsten Vick:   Haben die Prager Erdferkel keine Außenanlage (wir könnten Jennifer fragen, die ist morgen in Prag, aber kommt nicht ins Internet)? Früher am alten Kleinsäugerhaus hatten sie auch einen Außenauslauf und haben in der Sonne geschlafen, das waren meine ersten Tageslicht-Erdferkel. Solche Gehege müssen natürlich gut gegen Untergraben geschützt sein.
(02.04.2007, 21:47)
Stefan Schubert:   In Prag leben die Tiere im Giraffenhaus in einer Taghaltung. Ihre Anlage bietet zwar Platz, aber ebenfalls keine Grabmöglichkeit. Die Schlafhöhle befindet sich direkt an der Besucherscheibe. Stören lassen sich die Tiere davon nicht, es gab hier bereits Nachwuchs!
(02.04.2007, 21:35)
?:   In Frankfurt lebten die Erdferkel von 1960 bis 1978 im berühmten Rundbau und hatten dort auch eine Außenanlage , die durch ein Gitter im Boden ausbruchssicher war. 1962 wurde das erste Jungtier geboren, und zwar draußen,das die Mutter ein paar Tage später versehentlich in der Schlafkiste erdrückt hatte. Erdferkel gibt es noch in Prag , Antwerpen ,Randers und Banham. In Banham haben die Tiere auch eine Außenanlage zur Verfügung. Frankfurt hält die Tiere zwar auf Sand,bietet aber keine Grabmöglichkeiten an ( sie können buddeln und scharren, aber nicht tief graben )weil das frühere Weibchen zwei Jungtiere im Sand vergraben hatte. Soweit ich weiß, gibt es im Zoo Detroit in den USA eine betonierte Freianlage für Erdferkel , die teilweise Naturboden ausgestattet ist sowie im Brookfield Zoo in Chicago. Dort wird auch das Us-Zuchtbuch für Erdferkel geführt.
(02.04.2007, 21:30)
Sven P. Peter:   Auch zu der Arnheimer Haltung kann man nicht viel gutes sagen: Kaum verstecke, nur etwas rindenmulch um 20cm zu graben und ein kleines Gehege...
In Afrika hab ich 2002 nachts ein Erdferkel durch den Schnee laufen sehen ;)
(02.04.2007, 21:05)
Zoosammler:   Vom "Saarbrücken"-Thread ausgehend, denke ich, dass es sich bei Erdferkel-Haltungen um ein ganz interessantes Thema handelt.
Ich kenne nur die Haltungen in Arnheim, Berlin und Frankfurt, allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht sonderlich auf die Gehege, sondern eher auf die Tiere geachtet habe. Meiner Erinnerung nach bewegten sich die Berliner und bewegen sich die Frankfurter Tiere aber auf hartem Boden (mit einer Schicht Sand darüber?), haben aber keine Möglichkeit zu graben, sondern vorgebaute Höhlen (?).
Irgendwo im Forum erwähnte, glaube ich, Michael Amend einmal eine "Außenanlage" für Erdferkel in Frankfurt aus vergangenen Zeiten. Gab es so etwas oder irre ich mich? Und was für Erdferkel-Gehege kennt ihr aus anderen Ländern, gibt es irgendwo (in Afrika oder Amerika vllt.) Freiluthaltungen? In welchen anderen europäischen Zoos und in was für Gehegen finden sich Erdferkel noch? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die typischen Nachttierhaus-Käfige der Weisheit letzter Schluss sein sollen.
(02.04.2007, 20:59)

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