
| Jennifer Weilguni: | @Shensi-Takin Hups.. stimmt :-) (24.05.2007, 08:35) | ||
| Shensi-Takin: | @Jennifer Weilguni: siehe mein beitrag vom 17.05.2007...;) (23.05.2007, 12:14) | ||
| Jennifer Weilguni: | In der Abenteuer Zoo Folge die gestern über Tallin lief wurden Rehe gezeigt, die sich ganz von selbst im dortigen Zoowald angesiedelt haben. Als besonderer Leckerbissen war in dieser Folge übrigens auch zu sehen, wie eine Reh-Ricke gleich drei Kitze auf einen Schlag zur Welt brachte. Eine stolze Leistung ! (23.05.2007, 09:08) | ||
| Michael Mettler: | Bei meiner heutigen Sambesi-Bootsfahrt in Hannover habe ich versucht, mich mal auf die Teichhühner zu konzentrieren - gar nicht so einfach, wenn man immer wieder durch etatmäßige Gehegebewohner abgelenkt wird... Wirklich bemerkenswert, dass manche Nester nur knappe zwei Meter voneinander entfernt im Schilf liegen. (21.05.2007, 14:36) | ||
| Michael Mettler: | Bei meiner heutigen Sambesi-Bootsfahrt in Hannover habe ich versucht, mich mal auf die Teichhühner zu konzentrieren - gar nicht so einfach, wenn man immer wieder durch etatmäßige Gehegebewohner abgelenkt wird... Wirklich bemerkenswert, dass manche Nester nur knappe zwei Meter voneinander entfernt im Schilf liegen. (21.05.2007, 14:33) | ||
| Michael Mettler: | @Ollo: Jeweils eine Amsel sah ich mindestens in Osnabrück (dort übrigens beim gleichen Besuch auch ein Siebenschläfer!), Walsrode und Zoo Berlin in den jeweiligen Freiflughallen; da dort auch Weichfresserfutter für Bülbüls & Co. bereit steht, ist die Versorgung gesichert. Bei Meisen könnte ich mir vorstellen, dass sie als Höhlenbrüter ein gutes Gedächtnis für Schlupflöcher haben und diese auch wiederfinden, um wieder nach draußen zu gelangen; Amseln scheint diese Fähigkeit zu fehlen. Wir finden in unserem Haus immer mal wieder kleine Kothäufchen, die beweisen, dass Meisen durch die Kippfenster eingedrungen sind, aber nur zweimal war der Verursacher auch noch drin - davon einmal im Maul einer unserer Katzen, die sich nach -zig erlegten Brummern über die "besonders fette Fliege" sichtlich gefreut haben. (Blieb aber erstaunlicherweise unverletzt und konnte wieder in den Garten zurück.) (20.05.2007, 20:36) | ||
| Ollo: | @ M.M. Vielleicht ist es den Meisen wegen ihrer spezifischen Lebensweise zu langweilig in den Hallen. Sie turnen ja meistens im Gezweig herum, aber die dürften in den Hallen bereits zur Genüge abgegrast sein. Für Spatzen ist es da interessanter, sich an den Näpfen zu bedienen. Amseln habe ich noch nicht in diesen Anlagen gesehen. (20.05.2007, 18:02) | ||
| Carsten: | In Gelsenkirchen gibt es mittlerweile eine richtige Froschplage, g, an den Gehegen mit Wassergraben wie Luchs oder Wolf ist ein Gequacke vom Feinsten gewesen heute... Bei den Hippos lebt seit einigen Wochen eine Entenmutter mit Kindern... (20.05.2007, 14:23) | ||
| Michael Mettler: | Erstaunlich finde ich, wie oft - fast regelmäßig - ich Haussperlinge und Amseln in Freiflughallen für tropische Vögeln sehe. Wie kommen die da rein, wenn doch die etatmäßigen Bewohner nicht an der selben Stelle rauskommen sollen? Und warum immer nur Spatzen und Amseln? Ich habe z.B. noch nie eine Kohl- oder Blaumeise in einer solchen Halle gesehen, obwohl die doch durch noch wesentlich kleinere Schlupflöcher passen würden. (20.05.2007, 00:15) | ||
| Mel: | @MM: Soweit ich weiß ist die "graue Hausmaus" :-)zum größten Teil von der Brandmauspopulation verdrängt worden,zu mindest was kleinere Tierhäuser und Parkanlagen betrifft, lediglich größere Hauskomplexe sollen wohl noch "Hausmaus-Populationen" seien. @Jennifer: Ja solche Katzenansammlungen kenne ich, übrigens ist meine kleine Katze, die letztes Frühjahr, morgens in einem Bongostall gefunden wurde ein Jungtier der sw Katze bei den Bären, die ist eine der ganz wenigen nicht steriliesierten Katzen und den Vater haben wir vermutlich auch schon identifiziert. :-) (18.05.2007, 20:27) | ||
| Shensi-Takin: | Einige (leider) stetig wachsende Zahl an "tierischen Untermietern" im Zoo wäre noch zu erwähnen: die zahlreichen in den Wassergräben und Teichen von unverantwortlichen Besitzern freigelassen Schmuckschildkröten... Beim Stichwort Kröte: Froschlurche & Fische wurden auch noch nicht erwähnt-oder all die Wirbellosen(inkl. der bereits erwähnten Kakerlake). @Bongo: Tiere bekommen also keine "Babies"? Interessant-was habe ich dann vor ein paar Monaten(ich weiß, böse, böse Handaufzucht)hochgepäppelt? Thetankisclean bezog sich allen Anschein nach auf amerikanische Bezeichnungen-"Jungtier"=Baby, "Gabelbock"=Pronghorn (antelope). Für mich war's durchaus verständlich... (18.05.2007, 20:25) | ||
| Michael Mettler: | Jennifer wurde ja durch den Berliner Zooführer zu diesem Thread angeregt, wie sie unten schrieb. Da ich nun selbigen auch vorliegen und das kleine Kapitel über wild lebende Tiere darin gelesen habe, muss ich noch eine Art in die Runde schmeißen, die zwar nicht im Zoo selbst, aber immerhin in Berlin leben soll: In der kurzen Liste "Besondere Tiere im Stadtbezirk Berlin" ist die Agakröte aufgeführt!!! (18.05.2007, 15:24) | ||
| Michael Mettler: | @Bongo: Ich übersetze mal ins Korrekte: 0,0,1 Lynx rufus brachte 0,0,1 juvenile Antilocapra americana zum Exitus. Über die Unterarten und das Alter des Rotluchses, pardon: Lynx rufus, liegen mir keine Informationen vor :-) Übrigens: Wer so übergenau sein möchte, sollte Antilocapra nicht als Antilope bezeichnen (Was sind eigentlich Antilopen? Bitte korrekt bezeichnen!) , und somit wäre auch die deutsche Bezeichnung für deren Jungtiere diskussionswürdig... (18.05.2007, 14:35) | ||
| WolfDrei:: | Im "alten DDR-Zoo Leipzig" hatte ein Kaninchen unter einem Schutzhaus in der "Tigerfarm" Junge hochbekommen!! (18.05.2007, 14:29) | ||
| Bongo: | @Thetankisclean. Was ist eine Gabelantilope? Bitte die korrekten Artnamen verwenden, damit andere User wissen,was gemeint ist.Tiere bekommen keine "Babies", bei Antilopen spricht man in der Regel von Kitz oder Kalb. (18.05.2007, 13:52) | ||
| Hannes: | Im ehem. Vogelpark Metelen habe ich eine Bruthöhle samt passenden Eisvogel gesehen und eine sehr beeindruckende nistende Kolonie Graureiher (18.05.2007, 12:17) | ||
| Sebastian Dahl: | Nachdem ich per Email die Zoom-Erlebniswelt darauf angesprochen hatte, dass meiner Meinung nach kaum Gehegebeschilderung vorhanden ist und man somit auch nichts über eventuell geführte Natur-, Artenschutzprojekte erfährt, bekam ich die Antwort, dass die Zoom-Erlebniswelt an sich einen Lebensraum für viele verschiedene, auch bedrohte Tierarten bildet. Unter anderem sollen auf dem Parkgelände Eisvögel leben. Zudem war von irgendwelchen Marderartigen die Rede (Mauswiesel?). Selbst konnte ich einen Eisvogel schon im Safaripark Beekse Bergen sehen. (18.05.2007, 09:44) | ||
| Thetankisclean: | Während meines Urlaubes in den Usa erzählte mir ein Zoo-Angestellter in Phoenix, das sie große Probleme mit Koyoten,Giftschlangen und hin und wieder mit Rotluchsen zu kämpfen haben.Ein Rotluchs tötete vor einigen Jahren sogar das Baby einer Gabelantilope. Und Zoos im südlichen Texas haben sogar schon freilebende Gürteltiere im Park. (18.05.2007, 09:42) | ||
| Karsten Vick: | Da ich gerade dabei bin meine MILU-Sammlung von hinten nach vorne aufzubauen, kann ich nur für den 1. und 2. Band sprechen. Und da gibt es kaum ein Heft ohne Beitrag zur freilebenden Fauna, Vögel, Säugetiere oder Hautflügler, alles ist vertreten. In den neueren Bänden wird die Vogelliste fortgesetzt und es gibt auch einen Beitrag über die Pilze im Tierpark. (18.05.2007, 09:37) | ||
| Michael Mettler: | Wenn man erstmal anfängt, in Erinnerungen zu kramen: Meine einzige Begegnung mit einem frei lebenden Hermelin hatte ich im Vogelpark Niendorf/Timmerdorfer Strand. Der Parkbesitzer, dem ich das hinterher erzählte, konnte meine Begeisterung allerdings nicht recht teilen :-) Meisen sind zwar nichts Besonderes (auch wenn ich von "meinen ersten" Schwanzmeisen in Nürnberg damals sehr angetan war), aber auch dazu habe ich eine nette Zoo-Anekdote: Neben der hannoversche Geier-Großvoliere sah ich in Augenhöhe eine Blaumeise im Gebüsch sitzen, die an einer Schwärmerraupe herumpickte, die fast so lang war wie der Vogel selbst. Angesichts der genau gegenüber an Schlachtabfällen zerrenden Geier kam mir dabei in den Sinn, dass wohl niemand die Meise wegen ihres vergleichbaren Verhaltens abwertend betrachten würde - was doch Kindchenschema so ausmacht.... @Karsten Vick, als MILU-Spezialist: Gab es nicht in den älteren Bänden diverse Artikel über die im Tierpark Berlin frei lebende Fauna? (18.05.2007, 09:28) | ||
| Michael Mettler: | @Dortmunder: Die Streifenhörnchen in Wuppertal (genauer gesagt Ost-Chipmunks) sind eigentlich keine selbst angesiedelten Untermieter im hier gefragten Sinne, sondern ehemalige Volierenbewohner des Zoos, die vor längerer Zeit "entkommen wurden" (um es mal nett auszudrücken). Also gibt es doch noch Mönchssittiche in Köln? (Die m.W. auf vor langer Zeit im Freiflug gehaltene Artgenossen des Zoos zurückgehen.) Ich hatte aus den 80ern welche in Erinnerung (inklusive großem Nest in einem Zoo-Baum), hörte aber zuletzt nur noch von Halsbandsittichen. @Mel: Vor allem um das Berliner Raubtier- und Schweinehaus herum habe ich schon ausgiebig Brandmäuse beobachtet. Wenn man still stehen bleibt, kommen einem manche fast auf die Schuhe... Früher oder später interessieren sich auch andere Zoobesucher dafür, warum man ins Grüne statt in die Gehege starrt, begeistern sich ebenfalls für die hübschen Mäuse - und ruckzuck sind Löwe, Hirscheber & Co. abgemeldet.... Übrigens ein nettes Thema im Zusammenhang "Zoos und Naturschutz" (obwohl es nicht nur Zoos betrifft): Die Brandmaus ist in Deutschland eine besonders geschützte Tierart. Wie verhindert der Zoo eigentlich, dass sie in für (nicht geschützte) Hausmäuse aufgestellten Fallen umkommt...? :-) (18.05.2007, 09:17) | ||
| Karsten Vick: | Vor Zeiten hat der Ueckermünder Tierpark ganz stolz auf seine freibrütende Graureiherkolonie hingewiesen. Heute gibt es wohl kaum einen Zoo, der keine hat. Mein erstes Mauswiesel hab ich in einer Fasanerievoliere im Berliner TP gesehen, meinen 1. Mittelspecht in Marlow und meinen bisher einzigen freilebenden Steinkauz in Chomutov. Das mit der Gebirgsstelze kann ich bestätigen, ich habe sie am neuen Bärengehege in Güstrow gesehen. Das ist ein Fichtenwaldgebiet, das von Natur aus sicher keine Gebirgsstelzen anlocken würde, aber so ein kleiner über eine Pumpe angetriebener Plätscherbach reicht aus. Ansonsten war mein Lieblingssingvogel im Zoo eine Heckenbraunelle, die sich bei einem meiner verregneten Hagenbeck-Besuche zu mir auf den Stehtisch an der Imbissbude setzte. Hohltaube mit Limikolen an einer Wasserlache habe ich auch schon gesehen und das soll im Spätsommer/Frühherbst auch nicht so ungewöhnlich sein. Jedenfalls lohnt es sich schon, vermeintliche Stadttauben an solchen Wasserflächen genauer zu besehen. Eisvogel im Zoo habe ich noch nicht gesehen, aber das kommt sicher auch noch mal. Ein kleines Fernglas ist schon seit längerer Zeit in meiner Zoo-Expeditionstasche verstaut. (18.05.2007, 09:14) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Michael Mettler Wohl eher bekannt als Schwarzspecht:-) Tschuldigung, ich weiss auch nicht, warum ich den immer wieder Rotspecht nenne, wohl wegen seiner roten Haube. Halsbandsittiche habe ich sowohl in Köln als auch in Heidelberg gesehen. @Mel Ich habe mittlerweile sogar schon eine kleine Sammlung an "Zookatzenfotos". In Halle sahen wir sogar sage und schreibe 6 Hauskatzen auf einem Fleck, die sich gemeinsam in der Sonne breitgemacht hatten. (18.05.2007, 09:10) | ||
| Dortmunder: | Also, der Dortmunder Zoo hat durch seinen Waldcharakter auch eine sehr hohe Anzahl von Untermietern... Ausser den Füchsen und Steinmardern auch sehr viele Waldvögel... Unter anderem auch Arten wie die Hohltaube... Ausserdem freifliegende Nilgänse und die allgegenwärtigen Graureiher !!! In Köln sind es Halsband- und Mönchs-Sittiche, die sich da wohl sehr gut akklimatisiert haben und zu Brutvögeln mutiert sind ! Nicht zu vergessen die Streifenhörnchen in Wuppertal (18.05.2007, 08:44) | ||
| Mel: | @MM: Endlich jemand den die Brandmäuse auch so begeistern. :-) Die Grareiher sind übrigens nicht nur in Holland eine "Plage" mal abgesehen davon das viele Zootiere mir den Hinterlassenschaften der reiher auf dem Rücken auch nicht gut aussehen. :-) Und bitte auch nicht zu vergessen, die doch relativ hohe Katzenpopulationen ind den Zoos. (18.05.2007, 01:12) | ||
| Shensi-Takin: | @MM: Das betreffende Mauswiesel konnte ich in München sogar mal "live" beobachten;). Und ja, im Münchner Tierpark gibt's Eisvögel. In den US-Zoos sind Waschbären höchst ungebetene Gäste in Zoos(Parasiten!!!), des weiteren je nach Region Weißwedelhirsche oder Stinktiere. Apropo Trughirsche: erinnert sich jemand an die Abenteuer Zoo-Folge über Tallinn und die freilebenden Rehe im Zoo? Wilhelma & die Gelbkopfamazonen wären noch zu nennen. (17.05.2007, 23:49) | ||
| Carsten: | In Köln leben irgendwelche Sittiche frei, in der Nähe vom Fotostand. Viel Ärger machen in manchen Zoos auch Füchse, in GE wurden immer fleißig die Perlhühner auf der Afrikasteppe dezimiert und in Köln die Saigas sind doch auch auf das Konto von Füchsen gegangen... (17.05.2007, 23:37) | ||
| Michael Mettler: | Als ich mal in der Nähe des historischen Einganges in Rotterdam am Außenzaun des Zoos unter den Straßenbäumen parkte, sah ich dort Schilder stehen, auf denen vor "Reigerpoep" gewarnt wurde. Ich hatte keinen blassen Schimmer, was das sein soll - bis ich abends zu meinem Auto zurück kam und es über und über mit Graureiherkacke bekleckst vorfand.... Laut einer holländischen Bekannten steht übrigens neben jedem Grachtenangler in Amsterdam ein Graureiher, der "seinen" Versorger auch gegen andere Reiher verteidigt. Apropos Holland: In Beekse Bergen sah ich eine - nimmt man ihre bevorzugten Lebensräume als Maßstab - sehr ungewöhnliche Kombination von gefiederten Zoogästen: An einer Wasserlache stand eine Hohltaube unmittelbar neben einem Austernfischer. Und in den Zoos von Amsterdam und Rotterdam sah ich auch Unmengen von Staren, die teilweise so dreist waren, dass sie einem die Pommes vom Teller klauten. Und dann fallen mir gerade noch Elstern und Dohlen ein - bevorzugt zu sehen in den Gehegen von Kamelen oder Bisons/Wisenten, wo sie die ausfallende Winterwolle als Nistmaterial einsammeln, sowie die allgegenwärtigen Grünfüßigen Teichhühner und teilweise auch Blässhühner. Der "Sambesi" im Zoo Hannover soll übrigens die größte Teichhuhn-Brutpaardichte in der gesamten Region haben! Bei den kleinen Singvögeln würde die Liste bestimmt sehr lang. Besonders amüsant fand ich ein Rotkehlchen in Münster, das neben einem Imbiss an einer ins Gebüsch geworfenen Bratwurst herumpickte. In Hellabrunn soll übrigens der häufige Gebrauch von Benjeshecken zu beachtlichen Population verschiedener heimischen Arten geführt haben, im Gedächtnis blieb mir vor allem die Erwähnung von Mauswieseln. In einem Vogelpark sähe man das sicher nicht so gern... (17.05.2007, 21:29) | ||
| Saya: | Ich habe in Amsterdam einmal mehr als 30 Graureiher um die Zebra-/Gnuanlage herum gezählt. (17.05.2007, 21:02) | ||
| Michael Mettler: | @Jennifer: Was ist denn ein "Rotspecht"? Der Sammelbegriff "Mäuse" wird einigen Besonderheiten nicht gerecht, denn nur die Hausmaus ist ein allgegenwärtiger Zoo-Untermieter (wenn auch in Deutschland immerhin in zwei Unterarten!). In Hannover gibt es z.B. eine große Rötelmaus-Population, und im Berliner Zoo begeistern mich immer wieder die Brandmäuse, die überall in den Pflanzungen zwischen Besucherweg und Käfigen/Gehegen herumwuseln. Frank, den du vom Frankfurter Treffen her kennst, ist eingefleischter Feldornithologe und klärte mich darüber auf, dass die Mode, in Zoos Wasserfälle anzulegen, zur häufigen Ansiedlung von Gebirgsstelzen geführt hat: Die suchen nämlich ihre Brutareale danach aus, wo sie Wasser plätschern hören. Wann immer wir zusammen einen Zoo besuchen und auf einen Wasserfall beliebiger Größe stoßen, sucht Frank ganz automatisch nach der obligatorischen Gebirgsstelze - und er findet sie auch fast immer! In Gelsenkirchen war es gleich eine ganze Gruppe - wie sich herausstellte, hatten die Vögel in den Rissen der beim Bau verpfuschten Steilwand am Kodiakberg gebrütet. Natürlich ganz in der Nähe des großen Wasserfalls... Ebenfalls in ZOOM hat sich ein durchreisender Zwergtaucher auf dem Alaskasee angesiedelt. In Leipzig gab es vor dem Umbau der Rosental-Freianlagen zur Kiwara-Savanne Eisvögel am Wassergraben - weiß nicht, ob das noch Bestand hat. Von den verbreiteten Gästen fehlen in der Liste auf jeden Fall noch Silber- und Lachmöwe sowie die Rabenkrähe. Wobei mir einfällt, dass die Futterreste der Raubtiere in Hodenhagen eine stattliche Zahl von Kolkraben ernähren. Und Waldkäuze dürften auch nicht so selten in Zoos leben. Und da wir auch wechselwarme Gäste nicht vergessen wollen: Mit dem Abriss des Dromedar-Betonwassergrabens hat der Zoo Hannover gerade ein traditionelles Erdkröten-Laichgewässer vernichtet.... (17.05.2007, 20:58) | ||
| Tinky Winky: | Brüten in Hellabrunn nicht sogar Eisvögel? (17.05.2007, 20:41) | ||
| ?: | @Jennifer Weilguni.Fast alle von den genannten Arten sind aber bei den Zoochefs alles andere als gern gesehene Gäste, da sie bisweilen beträchtlichen Schaden im Tierbestand verursachen. (17.05.2007, 20:40) | ||
| Sven P. Peter: | In massig Tierhäusern sind Kakerlaken zu finden. Alles andere hast du ja schon aufgezählt ;) (17.05.2007, 20:31) | ||
| Jennifer Weilguni: | Der neue Zooführer von Berlin brachte mich auf die Idee mal eine Liste anzufangen über die Tiere die sich von sich aus in den Zoologischen Gärten ansiedeln. Ratten und Mäuse dürfte es ja ohnehin fast überall geben wo Menschen leben. Und auch Spatzen, Amseln, Tauben, Stockenten, ect. dürften zum "unfreiwilligen" Tierbestand der meisten Zoos gehören, Aber es gibt ja auch sehr interessante Tiere, die sich die Zoos als Zuhause ausgesucht haben. So wie etwa Weißstörche, Graureiher, Turmfalke, Buntspecht, Rotspecht, Sumpfrohrsänger, Eichhörnchen, Wildkaninchen, Fuchs, Marder, Nebelkrähe, Habicht, Sperber, Kormoran, Halsbandsittich. Wer kennt denn noch weitere Beispiele für solche tierischen Untermieter in Zoos ? (17.05.2007, 20:28) |
| alle Beiträge |